Verfahrensangaben

Stadt Pößneck Vergabe Erschließungsplanung : Zukunftspark Lederwerk Pößneck

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
05.10.2026
12.10.2026 12:00 Uhr
12.10.2026 12:05 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Pößneck
07381
Neustädter Straße 1
07381
Pößneck
Deutschland
DEG0K
DOMBERTRECHTSANWÄLTE Rechtsanwalt Philipp Buslowicz Konrad-Zuse-Ring 12 A 14469 Potsdam
vergabe@dombert.de
0331 620 42 - 875

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Freistaates Thüringen
DE.Justiz.dc83eede-fdc9-4967-9466-1dc975e06a65.0c3b
Jorge-Semprún-Platz 4
99423
Weimar
Deutschland
DEG05
nachpruefungsstelle@tlvwa.thueringen.de
0361 57332 1254

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71300000-1
71322500-6
71322000-1
71356400-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Stadt Pößneck (nachfolgend: Auftraggeberin) schreibt die Planungsleistungen für die verkehrliche und technische Erschließung des Wohngebietes "Zukunftspark Lederwerk Pößneck" zwischen Saalfelder Straße und Schlettweiner Weg aus. Gegenstand des Verfahrens sind die Leistungsbilder Verkehrsanlagen gemäß §§ 45-48 HOAI 2021 und Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41-44 HOAI 2021.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

- Plangebiet ca. 270 m × 200 m, geplante Wohnbebauung ca. 50 Wohneinheiten
- fünf Bestandsgebäude innerhalb bzw. angrenzend; ca. 14 neue Stellplätze im Norden
- Verkehrliche Anbindung über Schlettweiner Weg / Schlettweiner Steig; Medienanschluss über steilen Hang zur B 281 (ca. 11 m auf 70 m, mittlere Neigung ca. 15,7 %)
- Nord-Süd-Höhenunterschied ca. 7 m auf ca. 200 m (mittlere Neigung ca. 3,5 %)
- Abstimmung mit dem städtebaulichen Rahmenplan und dem in Aufstellung befindlichen Bebauungsplan

Mit Zuschlag werden die vollständigen Grundleistungen der Leistungsbilder
- Verkehrsanlagen gemäß §§ 45-48 HOAI 2021 und
- Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41-44 HOAI 2021

für die Leistungsphasen 1 bis 4 beauftragt. Nach positivem Gremienbeschluss kann die Auftraggeberin weitere Leistungsphasen (5 bis 9) abrufen. Einen Anspruch hierauf hat der Auftragnehmer nicht. Die Leistungsbilder sind getrennt auszuweisen und zu bearbeiten.
Honorarzone III für beide Leistungsbilder (Hanglage, komplexe Höhenplanung, Medienerschließung, Ingenieurbauwerke/Hangsicherung). Die Honorarzone ist vom Bieter zu bestätigen bzw. abweichend nachvollziehbar zu begründen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

Beliebiger Ort
---

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Bieterfragen sind ausschließlich über das Vergabeportal unter "Kommunikation" einzureichen.

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YLGMPN9

Einlegung von Rechtsbehelfen

Das deutsche Vergaberecht regelt die Frist für die Einlegung von Rechtsbehelfen in § 160 Abs. 3 GWB.
Dort heißt es:
"Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach
§ 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt."

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

2
Monate

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Die Nachforderung richtet sich nach § 56 VgV.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Keine zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 GWB. Fakultative Ausschlussgründe nach § 124 GWB sind anzugeben.

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Berufsqualifikation gemäß § 75 Abs. 1, 2 VgV: Der Bieter muss über die Berufsqualifikation des Ingenieurs / der Ingenieurin (insbesondere Bauingenieurwesen, Verkehrsplanung oder vergleichbar) verfügen. Juristische Personen haben für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige zu benennen. Nachweis durch Kammerbescheinigung (Ingenieurkammer) oder Hochschulabschluss.

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Sofern der Bieter nach den Rechtsvorschriften des Niederlassungsstaates eintragungspflichtig ist (Handelsregister, Ingenieurkammer), muss die Eintragung vorliegen.

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Bei Beauftragung muss der Bieter über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden von mindestens 3.000.000 EUR (brutto) und für Sach- bzw. sonstige Vermögensschäden von mindestens 1.000.000 EUR (brutto) verfügen, jeweils zweifach pro Jahr maximiert. Mit dem Angebot ist ein Nachweis oder eine Bereitschaftserklärung des Versicherers vorzulegen.

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Erklärung über den Nettoumsatz der Jahre 2023, 2024 und 2025.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Mindestens zwei geeignete Referenzprojekte: Erschließungsplanung (Verkehrsanlagen und/oder Ingenieurbauwerke der technischen Infrastruktur) für Wohn- oder Mischgebiete, erbracht zwischen Januar 2021 und dem Zeitpunkt der Angebotsabgabe in den Leistungsphasen 2 bis 8 als Hauptauftragnehmer. Vergleichbar sind insbesondere Vorhaben mit Hanglage, innerer und äußerer Erschließung sowie Abstimmung mit Bauleitplanung.

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung