Ausgeschrieben werden Leistungen der Brandschutzfachplanung für das Projekt "L022 - Umbau Haus 4" am Standort Klinikum Lemgo der Klinikum Lippe GmbH.
Gegenstand der Ausschreibung sind Leistungen der Brandschutzfachplanung für das Vorhaben "L022 - Umbau Haus 4" am Standort Klinikum Lemgo der Klinikum Lippe GmbH.
Das Vorhaben betrifft die bauliche, funktionale und technische Weiterentwicklung vorhandener Gebäudestrukturen im Haus 4. Die Brandschutzfachplanung bezieht sich insbesondere auf den vollständigen Umbau der vorhandenen Station 42 im 2. Obergeschoss zu einer Wahlleistungsstation, die Nutzungsänderung der vorhandenen Station 41 im 1. Obergeschoss zu Arzt- und Untersuchungsbereichen der Gefäßchirurgie und Neurologie einschließlich MS-Ambulanz und Parkinson-Tagesklinik, den Rückbau des bestehenden Modulbaus der Firma Caldolto, den Neubau eines notwendigen massiven Ersatztreppenhauses über alle Geschosse vom Sockelgeschoss bis zum 4. Obergeschoss sowie die Wiederherstellung der betroffenen Außenflächen.
Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen die Brandschutzfachplanung nach Maßgabe der AHO in allen Leistungsphasen für die vorgenannten Projektbestandteile. Darüber hinaus umfasst die Leistung insbesondere die Fachbauleitung Brandschutz nach Maßgabe der BauO NRW, die Einarbeitung in das und Fortschreibung des Gesamtbrandschutzkonzepts des Klinikums Lemgo, die Erstellung bzw. Fortschreibung einer Brandfallmatrix, die Fortschreibung der Feuerwehrpläne sowie die Erstellung bzw. Fortschreibung der Flucht- und Rettungspläne.Die Brandschutzfachplanung ist auf die Umsetzung im vorhandenen Klinikbestand und unter Berücksichtigung des laufenden Klinikbetriebs auszurichten. Dabei sind insbesondere Anforderungen an Flucht- und Rettungswege, Brandabschnitte, brandschutztechnische Erschließung, Brandfallsteuerung, technische Schnittstellen, Hygiene, Barrierefreiheit, Betriebsabläufe sowie eine termin- und genehmigungsfähige Realisierung zu berücksichtigen.
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Das wirtschaftlichste Angebot ist das Angebot mit dem niedrigsten wertbaren Gesamthonorar netto
Einzelheiten sind Ziffer 16 des Verfahrensbriefs zu entnehmen.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:Die Bieter haben etwaige Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Aufraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Die Auftraggeberin behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 VgV nachzufordern. Hierauf besteht jedoch kein Rechtsanspruch.
Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
Nachweis über die ordnungsgemäße Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister durch Vorlage der Kopie des Registerauszuges nicht älter als 6 Monate (Anlage 3 B.II Bieterbogen).
Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung über mindestens 2,5 Mio. EUR für Personen-, Sach- und daraus resultierende Vermögensschäden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der o.g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Nachweis bzw. die Erklärung darf nicht älter als 6 Monate sein und muss dem Angebot beigelegt werden. Bietergemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis bzw. eine Erklärung für die Bietergemeinschaft oder für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorlegen. Eine projektbezogene Aufstockung der bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung im Auftragsfall wird akzeptiert, ist jedoch mittels schriftlicher Versicherungsbestätigung mit den Angebotsunterlagen vorzulegen (Anlage 3 C.I Bieterbogen)
Erklärung über den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (z.B. Brandschutzfachplanung bei Neubau-, Umbau-, Sanierungs-, Nutzungsänderungs- und/oder Erweiterungsmaßnahmen von Krankenhäusern, Kliniken, Gesundheitseinrichtungen oder vergleichbaren Gebäuden) in den letzten drei Geschäftsjahren gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV (Anlage 3 C.II Bieterbogen).
Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bieters und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV (Anlage 3 D.I Bieterbogen).
Der Bieter muss zum Beleg seiner technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit mit dem Angebot mindestens eine Referenz über eine vergleichbare Planungsleistung im Bereich der Brandschutzfachplanung Jahren vorweisen. Gewertet werden nur Referenzen über in den letzten fünf Jahren ausgeführte Projekte, die die folgenden Mindestanforderungen erfüllen:- Die Referenz betrifft Leistungen der Brandschutzfachplanung oder vergleichbare brandschutzfachliche Planungs- und Beratungsleistungen.- Die Referenz betrifft den Neubau, Umbau, die Sanierung, Nutzungsänderung und/oder Erweiterung eines Gebäudes.- Der Bieter hat in der Referenz mindestens brandschutzfachliche Leistungen für die Entwurfs-/Genehmigungsplanung sowie für die Ausführungsplanung oder Ausführungsvorbereitung erbracht.- Die Referenz betrifft ein Krankenhaus, eine Klinik oder ein vergleichbares Gebäude mit besonderen Anforderungen an Brandschutz, Flucht- und Rettungswege, technische Infrastruktur, Barrierefreiheit, Nutzerführung und Betriebsorganisation.- Die Referenz betrifft eine Maßnahme im vorhandenen Gebäudebestand und/oder bei laufendem Gebäudebetrieb, bei der wesentliche Nutzungs- oder Betriebsfunktionen während der Planung und/oder Ausführung aufrechterhalten werden mussten.- Die Referenz umfasst die Erstellung oder Fortschreibung eines Brandschutzkonzepts, einer brand-schutzfachlichen Stellungnahme oder einer vergleichbaren brandschutzfachlichen Planungsgrundlage (Anlage 3 D.II Bieterbogen).