Die Wissenschaftsstadt Darmstadt, vertreten durch die Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG, sieht vor, die bestehende, in die Jahre gekommene, Rollsporthalle aufgrund von erheblichen Mängeln durch einen Ersatzneubau am Standort der bestehenden Rollsporthalle zu ersetzen. Das Grundstück der bestehenden Rollsporthalle liegt am östlichen Rand des öffentlich zugänglichen Bürgerpark Nord. In der Halle ist bereits heute der Hessische Rollsportverband zuhause. Langfristig soll auch der Bundesverband BMX in der Halle angesiedelt werden.
Basis der zu erbringenden Fachplanungsleistungen ist das Leistungsbild auf Grundlage der HOAI (2021) für folgende Leistungen:Tragwerksplanung: Grundleistungen der Leistungsphasen 1-6 gemäß § 49ff HOAI (2021) i. V. m. Anlage 14 Nr. 14.1 HOAI (2021)Bauphysik: Grundleistungen der Leistungsphasen 1-7 gemäß Anlage 1, Abschnitt 1.2 HOAI (2021) i. V. m. Anlage 1, Abschnitt 1.2.2 HOAI (2021) zuzüglich besondere Leistungen.
A1) ProjektteamA2) PersonaleinsatzA3) Projektorganisation
B1) Termine und KostenB2) QaulitätsmanagementB3) Projektspezifische Herausforderungen
Das kalkulatorische Honorarangebot dient der Bewertung des Zuschlagskriteriums.
Die Vergabe erfolgt im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 VgV in der zum Zeitpunkt der EU-Vergabebekanntmachung geltenden Fassung. Es gelten die Bestimmungen des Teils 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und der Vergabeverordnung (VgV). Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Vergabe der Leistung. Ein Rechtsanspruch auf eine Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriftengeltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:a. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;b. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;c. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;d. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
A) VerfahrensspracheDie Teilnahmeanträge und auch die Angebote sind in deutscher Sprache einzureichen. Sofern ein fremdsprachiger Nachweis als Bestandteil eines Teilnahmeantrags oder Angebots vorgelegt wird, ist neben dem Nachweis jeweils eine beglaubigte Übersetzung des Nachweises vorzulegen. B) BegriffsbezeichnungenUnter dem nachfolgenden Begriff "Bewerber" werden Einzelbewerber (natürliche oder juristische) oder Zusammenschlüsse solcher (Bewerbergemeinschaften) zusammengefasst. Sofern Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaften in den nachfolgenden Kapiteln bzw. Vergabeunterlagen nicht ausdrücklich genannt werden, sind diese grundsätzlich unter dem Begriff "Bewerber" zu verstehen. C) Registrierung VergabeplattformBewerber, die an dem Vergabeverfahren teilnehmen wollen, sind verpflichtet sich mit einer eindeutigen Unternehmensbezeichnung sowie einer E-Mail-Adresse auf der Vergabeplattform (DTVP - Deutsches Vergabeportal GmbH) zu registrieren. Nicht registrierte Unternehmen müssen sich eigenverantwortlich auf der Vergabeplattform zum aktuellen Stand des Vergabeverfahrens informieren (Holschuld). Tun Sie das nicht regemäßig, tragen Sie das Risiko, eine Information zu verpassen und ein Angebot auf der Grundlage veralteter Vergabeunterlagen zu erstellen und daraufhin auf Grund fehlerhafter Unterlagen vom Verfahren ausgeschlossen zu werden. D) BewerbungsunterlagenDie Bewerbungsunterlagen beinhalten alle notwendigen Informationen zur Bearbeitung des Teilnahmeantrages. Enthalten die Bewerbungsunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er den Auftraggeber unverzüglich darauf hinzuweisen. Fragen des Bewerbers zum Vergabefahren sind ausschließlich über die Vergabeplattform bis spätestens sieben Tage vor der jeweiligen Abgabefrist zu richten. Der Auftraggeber behält sich vor, nach diesem Zeitpunkt eingehende Fragen nicht mehr zu beantworten. E) Abgabe TeilnahmeantragFür die Einreichung des Teilnahmeantrags ist das Formblatt mit der Bezeichnung "C-Teilnahmeantrag" sowie bei Bedarf die Bewerbergemeinschaftserklärung (Anlage C1 zum Teilnahmeantrag) bzw. die Verpflichtungserklärung Eignungsleihe (Anlage C2 zum Teilnahmeantrag) bzw. die Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer (Anlage C3 zum Teilnahmeantrag) zu verwenden. Der Teilnahmeantrag sowie die geforderten Nachweise und Anlagen sind ausschließlich über die Vergabeplattform einzureichen. Entscheidend dabei ist der Eingang der Unterlagen, auf der Vergabeplattform und nicht der Zeitpunkt, zu dem das Versenden des Teilnahmeantrags gestartet wurde. Bitte berücksichtigen Sie daher einen ausreichenden zeitlichen Vorlauf für die elektronische Übermittlung Ihres Teilnahmeantrags. Teilnahmeanträge, die nicht form- oder fristgerecht eingegangen sind, werden ausgeschlossen. F) Bewerbergemeinschaften Bewerbergemeinschaften sind zugelassen (vgl. § 43 VgV). Eine nachträgliche Bildung von Bietergemeinschaften zur Angebotsabgabe führt jedoch zwingend zum Angebotsausschluss. G) Nachunternehmer mit Eignungsleihe (andere Unternehmen) Der Bewerber kann sich bei der Erfüllung der Eignungsanforderungen der Fähigkeiten, Ressourcen bzw. Mittel anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen (vgl. § 47 VgV). H) Nachunternehmer ohne Eignungsleihe Nachunternehmen ohne Eignungsleihe sind erst bei Angebotsabgabe zu benennen. I) Nachforderungen Der AG behält sich das Nachfordern nach Maßgabe des § 56 Abs. 4 VgV vor. J) Mehrfachbeteiligungen Mehrfachbeteiligungen, d.h. parallel Beteiligung als Einzelbietender und gleichzeitig als Gesellschafter/in einer Bietergemeinschaft, sind unzulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher hiervon betroffener Bewerbungen, sofern die betroffenen Bietenden nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden. Mehrfachbeteiligungen von Nachunternehmen sind zulässig, sofern diese keinen maßgeblichen Einfluss auf die Angebotsgestaltung haben. Der AG wird einzelfallbezogen entscheiden, ob ein Ausschluss unter dem Gesichtspunkt einer Wettbewerbsbeeinflussung geboten ist.K) Die Machbarkeitsstudie, die der Ausschreibung zugrunde liegt, wurde von einem Unternehmen erstellt, das voraussichtlich am Vergabeverfahren teilnehmen wird. Vor diesem Hintergrund wurde das Büro PROPROJEKT als externer Dienstleister mit der Vorbereitung und Durchführung der vorliegenden Ausschreibung beauftragt. Um einen möglichen Informationsvorsprung auszugleichen, werden allen Bietern mit der Angebotsaufforderung alle für die Angebotserstellung relevanten Unterlagen zur Verfügung gestellt.
Der AG behält sich das Nachfordern nach Maßgabe des § 56 Abs. 4 VgV vor.
Festangestellte Beschäftigte:A) Erklärung zu den durchschnittlich festangestellten Beschäftigten zum Zeitpunkt der Abgabe desTeilnahmeantrags und in den beiden davor liegenden Jahren mit Qualifikation und Berufserfahrungbezogen auf die ausgeschriebene oder vergleichbare Leistung.B) Im Fall einer Bewerbergemeinschaft sowie bei Eignungsleihe sind dieAngaben in der jeweiligen Anlage anzugeben. Zum Nachweis der Erfüllung der Mindestvoraussetzungen werden die jeweiligen Angaben des Bewerbers, der Bewerbergemeinschaft bzw. bei Eignungsleihe addiert. C) Mindestkriterium:Tragwerksplanung: Mind. 3 festangestellte Ingenieur für die Jahre 2024, 2025 und aktuell (mitentsprechendem berufsqualifizierendem Abschluss), davon 2 mit mind. 5 Jahren BerufserfahrungBauphysik: Mind. 1 festangestellter Ingenieure im Fachbereich Bauphysik für die Jahre 2024, 2025und aktuell (mit entsprechendem berufsqualifizierendem Abschluss) mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung
Referenzen:A) Der Nachweis der geforderten Referenzen erfolgt durch Eintragung in den nachfolgendenReferenzblättern. Die Prüfung der Referenzen erfolgt nur für die dort eingetragenen Projekte.
B) Der Bewerber hat zur Darlegung der Eignung gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV Referenzen in Bezug auf die folgenden Bereiche mind. zwei wertungsfähige Referenz darzulegen.mind. 2 Referenzen: TragwerksplanungMindestkriterien Referenz 1.1 - Tragwerksplanung- Neubau eines Hochbauprojekts- Projekt ist mind. der Honorarzone III zuordenbar (gemäß Anlage 14 Pkt. 14.2 HOAI (2021))- Beauftragung der Leistungsphase 2-6 (gemäß § 51 Abs. 1 HOAI (2021))- Abschluss der Leistungsphase 6 (gemäß § 51 Abs. 1 HOAI (2021))- Start der Leistungserbringung frühestens 01/2016- Planungsbereich: mind. 3.000m2 BGFMindestkriterien Referenz 1.2 - Tragwerksplanung- Neubau eines Hochbauprojekts- Projekt ist mind. der Honorarzone III zuordenbar (gemäß Anlage 14 Pkt. 14.2 HOAI (2021))- Beauftragung der Leistungsphase 2-6 (gemäß § 51 Abs. 1 HOAI (2021))- Abschluss der Leistungsphase 5 zum größten Teil im Jahr 2025- Planungsbereich: mind. 3.000m2 BGFMindestkriterium der Referenz 1.1 oder 1.2 - Tragwerksplanung- Öffentlicher Auftraggeber oder Auftraggeber mit Anwendung des Vergaberechts
mind. 2 Referenzen: BauphysikMindestkriterien Referenz 2.1 - Bauphysik- Hochbauprojekt- Abschluss der Grundleistungen gemäß Anlage 1, Abschnitt 1.2.2 HOAI (2021)- Mind. Beauftragung und Erfüllung der Leistungsphasen 1-3 gemäß Anlage 1, Abschnitt 1.2.2 HOAI(2021) im eigenen Büro- Start der Leistungserbringung frühestens 01/2016- Projektgröße: mind. 3.000m2 BGFMindestkriterien Referenz 2.2 - Bauphysik- Hochbauprojekt- Mind. Beauftragung und Erfüllung der Leistungsphasen 1-3 gemäß Anlage 1, Abschnitt 1.2.2 HOAI(2021) im eigenen Büro- Abschluss der Leistungsphase 3 (Anlage 1, Abschnitt 1.2.2 HOAI) zum größten Teil im Jahr 2025 - Projektgröße: mind. 3.000m2 BGF
C) Die geforderten Angaben sollen plausibel und nachvollziehbar sowie mit Bezugnahme der gemachten Angaben in einer Projektbeschreibung dargestellt werden.
Jahresumsatz:A) Eigenerklärungen über den Netto-Gesamtumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags.B) Im Fall einer Bietergemeinschaft sowie bei Eignungsleihe sind die Angaben in der jeweiligen Anlage anzugeben. Zum Nachweis der Erfüllung der Mindestvoraussetzungen werden die jeweiligen Angaben des Bieters, der Bietergemeinschaft bzw. bei Eignungsleihe addiert.C) Mindestkriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz (netto) für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre in Höhe von 200.000 EUR (in Summe mind. 600.000 EUR)
Berufshaftpflichtversicherung Mindestdeckungssummen:Personenschäden: 3.000.000 EUR (pro Schadensfall, min. 2-fache Jahresmaximierung)Sachschäden: 5.000.000 EUR (pro Schadensfall, min. 2-fache Jahresmaximierung)Umwelthaftung und Umweltschadensgesetz: 1.000.000 EUR (pro Schadensfall, min. 2-fache Jahresmaximierung)
Der Bieter erklärt, dass eine Haftpflichtversicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen bei einem in der EU zugelassenen Versicherer vorliegt bzw. dass falls eine bestehende Haftpflichtversicherung die o.g. Mindestdeckungssummen nicht enthält, im Auftragsfall eine solche Haftpflichtversicherung abgeschlossen wird.
Eine bestehende Versicherungspolice ist beigelegt.
Handels-/ PartnerschaftsregisterA) Bei Unternehmen mit Sitz in Deutschland ist der entsprechende Auszug aus dem Handels-/ Partnerschaftsregister erst im Auftragsfall vorzulegen.B) Bei Unternehmen mit einem Sitz in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union ist im Auftragsfall ein Auszug aus dem jeweiligen Handels-/ Partnerschaftsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU vorzulegenC) Für Bietergemeinschaften ist die Anlage A1.1 zu verwenden.
A) Als Bewerber sind natürliche Personen zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung "Ingenieur" zu tragen.B) Bei juristischen Personen muss mindestens eine natürliche Person die Eintragung in der Kammernachweisen. Für ausländischen Bewerber sind vergleichbare Nachweise unter Beachtung der Berufsanerkennungsrichtlinie 2013/55/EU vorzulegen.C) Mindestkriterien:- Eintragung bei einer Ingenieurkammer mit der Berufsbezeichnung "Ingenieur / Beratender Ingenieur".- Mindestens einer der an dem Projekt Mitarbeitenden muss über die Nachweisberechtigung für Schall- und Wärmeschutz oder eine vergleichbare Qualifikation i. S. d. NBVO für Hessen verfügen.
Mit Einreichung Ihrer Bewerbung erklären sich alle Bewerber, auch soweit aus dem EU-Ausland stammen, mit der Anwendung der HOAI 2021 (dt. Honorarordnung für Architekten und Ingenieurleistungen) einverstanden.