Die Stadt Edenkoben plant den Neubau einer viergruppigen Kindertagesstätte. Der Neubau soll auf einem Grundstück von 2.711 m² vorzugsweise ebenerdig erfolgen, das direkt an der Rhodter Straße belegen ist. Ein Lageplan samt Luftbild ist Bestandteil der Vergabeunterlagen. Eine Herausforderung ist die Planung der Zuwegung, denn die Erschließung für Personal und Eltern, insbesondere die Parkplätze, soll auf dem nördlich gelegenen Flurstück 2390/27 erfolgen. Zwischen beiden liegt eine Berufsbildende Schule, über deren Gelände die fußläufige Erschließung erfolgen soll. Die Warenanlieferung ist über die Rhodter Straße vorgesehen, mit der Option von 1-3 zusätzlichen Stellplätzen an der südlichen Grundstücksgrenze. Auch wenn die KiTa soll vorzugsweise ebenerdig errichtet werden soll, ist eine abschließende Festlegung noch nicht erfolgt; die Vorgaben des Landes Rheinland-Pfalz für die Planung von Kindertagesstätten sind zu beachten. Eine Kostenschätzung Stand 27.10.2025 ist ebenfalls Bestandteil der Vergabeunterlagen. Die Angaben verstehen sich vorläufig geschätzt und können sich im Verlauf der Maßnahme ändern.
Mit dieser Bekanntmachung werden als Los 5 ausgeschrieben die hierfür erforderlichen Tragwerksplanungsleistungen, mit gesonderten Bekanntmachungen:Los 1 - Objektplanungsleistungen Gebäude,Los 2 - Objektplanungsleistungen Freianlagen,Los 3 - Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung HLS,Los 4 - Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung Elektro.
Die anrechenbaren Kosten betragen für dieKG 300: 1.799.641,45 EUR,KG 400: 804.896,10 EUR.- jeweils geschätzt netto.Es handelt sich um eine erste Kostenschätzung, die sich im Verlauf der Planung ändern kann.
Das Angebot mit dem wirtschaftlich günstigsten Preis erhält 10 Punkte. Ein Angebot mit einem 1,5-fachen Preis erhält 0 Punkte. Dazwischen wird interpoliert. In die Wertung Ihres Angebots fließen alle Angaben aus dem Angebotsformblatt sowie die Zeithonorare mit folgenden, geschätzten Zeitansätzen ein:
- 10 Stunden Architekt/Geschäftsführer- 20 Stunden Architekt/Ingenieur angestellt- 20 Stunden Zeichner/Schreibkraft.
Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Qualitätsmanagement im Rahmen der Planung und während der Bauphase" erhält ein Angebot: 7-10 Punkte, wenn ein Qualitätsmanagement über ein systematisches Abarbeiten des Grundleistungskataloges der Leistungsphasen hinaus erfolgt, durch das eine besondere Qualität der Planung und deren Umsetzung sichergestellt wird und zu erwarten ist, dass die Leistung termingerecht, kostengerecht und qualitätsgesichert erbracht wird;4-6 Punkte, wenn ein Qualitätsmanagement durch eine systematische Abarbeitung des Grundleistungskataloges der Leistungsphasen der HOAI in durchschnittlicher Weise erfolgt;0-3 Punkte, wenn auf ein Qualitätsmanagement kein oder nur wenig Wert gelegt wird und nicht zu erwarten ist, dass die Planung termingerecht, kostengerecht und qualitätsgesichert erfolgt.
Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Örtliche Präsenz, Qualität, Methodik und Organisation in der Phase der ingenieurtechnischen Kontrolle" werden für die Beurteilung herangezogen:- die Präsenz und die Erreichbarkeit der Bauleitung, - Berufserfahrungen und Qualifikation des zur Bauleitung vorgesehenen Personals,- Methodik zur Sicherstellung einer mangelfreien und funktionsgerechten Bauausführung.7-10 Punkte erhält ein Angebot, das die eine Anwesenheit erfordernden Ausführungsphasen vollständig zu identifizieren verspricht und das eine mangelfreie und funktionsgerechte Ausführung des Tragwerks mit großer Sicherheit erwarten lässt, zum Beispiel durch den Einsatz erfahrenen und qualifizierten Personals mit nahezu durchgehender Anwesenheit in den kritischen Phasen der Ausführung des Tragwerks;4-6 Punkte erhält ein Angebot, bei dem die kritischen Ausführungsphasen durchschnittlichen Anforderungen genügend identifiziert werden und von einer ausreichenden Präsenz der ingenieurtechnischen Kontrolle in diesen Phasen auszugehen ist, und die eingesetzten Personen sowohl berufserfahren als auch qualifiziert sind;0-3 Punkte erhält ein Angebot, bei dem eine Leistungserbringung durch berufsunerfahrenes und nicht hinreichend qualifiziertes Personal angeboten wird und/oder von einer Präsenz der ingenieurtechnischen Kontrolle nicht oder nur mit erheblichen Einschränkungen auszugehen ist, weil kritische Ausführungsphasen unbetrachtet bleiben.
Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich der nicht preislichen Bedingungen" erhält ein Angebot:8-10 Punkte, wenn es eine für den Auftraggeber günstigere Verteilung von Rechten und Pflichten vorsieht, als der vorgeschlagene Vertragsentwurf; 7 Punkte, wenn es keine wesentlichen oder gar keine Abweichungen vom vorgeschlagenen Vertragsmuster enthält;4-6 Punkte, wenn es zu einer ungünstigen Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers führt, beispielsweise durch die Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche; 0-3 Punkte, wenn es zu einer sehr ungünstigen Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers führt, zum Beispiel durch die Vereinbarung von haftungsbeschränkenden Vereinbarungen, der Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche oder eine Reduzierung der Leistungspflichten.
Die Auftragserteilung erfolgt stufenweise. Zunächst werden, die Leistungsphasen 1-4 beauftragt (Leistungsstufe 1). Danach werden optional die Leistungsphasen 5 und 6 beauftragt (Leistungsstufe 2). Auf eine über die Leistungsstufe 1 hinausgehende Beauftragung mit optional ausgeschriebenen Leistungen besteht kein Anspruch.
In der ersten Phase - Teilnahmewettbewerb - wird die Eignung der Bieter geprüft. 3-5 der am besten geeigneten Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Angebote sollen in einer oder mehreren Runden verhandelt werden. Der Zuschlag auf das Erstangebot bleibt vorbehalten.
Von Bewerbern/Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen zu rügen. Erklärt der Auftraggeber, dass er der Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung bei folgender Stelle schriftlich einen Nachprüfungsantrag zu stellen:Vergabekammer Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima Stiftsstraße 955116 MainzDeutschlandE-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.deTel.: +49 6131 / 162234Fax: +49 6131 / 162113
1. Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb der Teilnahmefrist elektronisch - nur über das Bietertool der Vergabeplattform einzureichen. Hierzu kann das veröffentlichte vorbereitete Teilnahmeformular genutzt werden. Hinsichtlich der Eigenerklärungen kann der Nachweis vorläufig durch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung geführt werden. Maßgeblich bleibt jedoch der Inhalt der Bekanntmachung.2. Das Vergabeverfahren wird elektronisch über die Vergabeplattform geführt. Das bieter- individuelle Postfach auf der Vergabeplattform fungiert als "elektronischer Briefkasten" der Bieter und ist für den Zugang von Erklärungen, Nachforderungen pp. im Vergabeverfahren maßgeblich und verbindlich.3. Der Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch, der Informationsschreiben gemäß § 134 GWB und sonstiger Schriftverkehr, wie z.B. Nachforderungen, erfolgt ebenso über das Bieterpostfach der Vergabeplattform. 4. Eine Ausnahme für die Nutzung der Vergabeplattform besteht für die Zuschlagserteilung. Diese kann auch in anderer Form erfolgen, etwa durch Vertragsunterzeichnung.5. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft erfolgt die Korrespondenz aus-schließlich über den bevollmächtigten Partner der Arbeits-/Bietergemeinschaft.6. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.7. Die Angebote sollen in einer oder mehreren Runden verhandelt werden. Der Zuschlag auf das Erstangebot bleibt vorbehalten.
Der Auftraggeber behält sich vor, wenn dies aus Gründen eines ausreichenden Wettbewerbs erforderlich ist, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachzufordern, soweit dies rechtlich zulässig ist, insbesondere im Sinne des § 56 VgV.
Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern nachgekommen ist.
Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen ist.
1. Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient und ihm die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. 2. Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will.
Erläuterung zur Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung innerhalb der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Architekt, Ingenieure, Techniker etc.) (§ 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB).
Mindestanforderung an die Erfahrung des Bewerbers:Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit vergleichbaren Maßnahmen durch mindestens drei geeignete Referenzen nachzuweisen. Es sind mindestens 3 Referenzobjekte anzugeben, die die nachfolgenden Bedingungen erfüllen:1. Das Referenzobjekt betrifft ein in der Schwierigkeit vergleichbares oder anspruchsvolleres Tragwerk mit mindestens zwei Geschossen2. die anrechenbaren Kosten (KG 300 + KG 400) haben mindestens 1,5 Mio. EUR netto betragen,3. es wurden die Leistungsphasen 1-6 (einschließlich der ingenieurtechnischen Kontrolle) nach HOAI erbracht,4. das Referenzobjekt ist fertig gestellt (= Abschluss der Leistungsphase 8, alternativ die Inbetriebnahme), und zwar nach dem 01.01.2018 und vor dem Tag der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung.
Hinsichtlich aller Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind.Zu allen Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen.Sollten mehr als fünf geeignete Bewerbungen eingehen, ist eine Auswahl der am besten geeigneten Bewerber erforderlich. Für die Auswahl dürfen auch weitere Referenzen eingereicht werden.
Für die Referenzangaben kann die vorbereitete Excel-Datei "Teilnahmeantrag" genutzt werden. Maßgeblich ist der Inhalt der Bekanntmachung. Den Teilnahmeantrag bitten wir im Excel-Format einzureichen, sonstige Unterlagen in PDF.
Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung, die auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen ist, und unter Angabe der Berufserfahrung in Jahren genannt werden (§ 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB).
Mindestanforderung an die Größe des Büros und des Projektteams:Das Büro muss eine der Maßnahme angemessene Zahl an Mitarbeitenden aufweisen. Das Projektteam muss mit mindestens zwei Personen (Projektleitung und Stellvertretung) besetzt sein, die berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur der entsprechenden Fachrichtung zu führen. Nachweise sind auf Verlangen einzureichen.
Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB).
Erklärung über den Umsatz für Planungsleistungen, die mit den ausgeschriebenen Planungsleistungen vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB).
Mindestanforderung:Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 3,0 Millionen EUR und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 500.000 EUR beträgt. Dies ist vorläufig durch eine Eigenerklärung über das Bestehen einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall zu belegen und auf gesondertes Verlangen durch eine Bescheinigung der Versicherung nachzuweisen. Ausreichend ist eine Bescheinigung, dass die Versicherungssumme im Auftragsfall zur Verfügung steht.
1. Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist.2. Erklärung des Bewerbers, dass er nicht zu den in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 (SanktionenVO) genannten Unternehmen oder Personen mit Russlandbezug gehört. Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, dass dies auch nicht auf die verbundenen Unternehmen zutrifft.
Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder einen den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für Planungs- und Baumaßnahmen, die die Mindestanforderungen an Referenzen gemäß Abschnitt Technische und berufliche Leistungsfähigkeit erfüllen.
Es ist möglich, ein Mehr an Eignung durch weitere Referenzen nachzuweisen. Für die Beurteilung der Eignungsauswahl werden nur Referenzen herangezogen, die eine aussagekräftige Beschreibung enthalten; eine nur namentliche Listenaufzählung ist nicht ausreichend. Ist bei gleicher Eignung eine Auswahlentscheidung erforderlich, entscheidet das Los.
Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen in Jahren (Projektleitung und stellvertretende Projektleitung).
Ist bei gleicher Eignung eine Auswahlentscheidung erforderlich, entscheidet das Los.
Gesammelte Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen anhand der eingereichten Referenzen, die die Mindestanforderungen an Referenzen gemäß Abschnitt Technische und berufliche Leistungsfähigkeit erfüllen.
Die Auftragsausführung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Zugelassen ist, wer berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen oder nach den EU-Richtlinien berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Ingenieur benennen.