Die bestehende Kindertagesstätte in Gemmerich soll erweitert werden. Beabsichtigt ist der Bau eines Anbaus mit Mensa und Frischkochküche sowie eines weiteren Gruppenraums mit den zugehörigen WC-Anlagen, Nebenräumen und Technikräumen. Der Anbau soll durch einen Verbindungstrakt an das Bestandsgebäude angebunden werden. Anbau und Verbindungstrakt sind geplant mit einer BGF von 478,95 m² und einem BRI von 2.164,15 m³. Hinzu kommen ca. 110 m² überdachte Terrassen. Der Anbau soll eingeschossig erfolgen. Die Heizung im Bestandsgebäude erfolgt derzeit durch eine Ölheizung. Sie ist für Bestand und Anbau neu zu planen. Für weitere Einzelheiten wird verwiesen auf die Betriebsbeschreibung und den Kostenrahmen. Es besteht bereits eine Vorplanung, die ebenfalls Bestandteil der Vergabeunterlagen ist.
Die Bauausführung wird im laufenden Betrieb erfolgen.
Die anrechenbaren Kosten (netto) werden nach derzeitiger Schätzung wie folgt erwartet:
KG 300 Bauwerk - Baukonstruktion: 1.112.896,19 EUR;KG 400 Bauwerk - Technische Anlagen: 432.234,49 EUR.
Der Gesamtauftrag umfasst verschiedene Fachplanungsleistungen. Mit dieser Bekanntmachung werden als Los 2 ausgeschrieben die Fachplanungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung Elektro.
Die bestehende Kindertagesstätte in Gemmerich soll erweitert werden. Beabsichtigt ist der Bau eines Anbaus mit Mensa und Frischkochküche sowie eines weiteren Gruppenraums mit den zugehörigen WC-Anlagen, Nebenräumen und Technikräumen. Der Anbau soll eingeschossig erfolgen. Die Heizung im Bestandsgebäude erfolgt derzeit durch eine Ölheizung. Sie ist einschließlich der zugehörigen TGA Elektro für Bestand und Anbau neu zu planen. Für weitere Einzelheiten wird verwiesen auf die Betriebsbeschreibung und den Kostenrahmen. Es besteht bereits eine Vorplanung, die ebenfalls Bestandteil der Vergabeunterlagen ist.
KG 440 Starkstromanlagen: 105.085,66 EUR; KG 442 PV-Anlage ca. 40 kWp: 47.327,73 EUR;KG 450 Kommunikationstechnische Anlagen: 29.326,23 EUR;KG 480 Gebäudeautomation: 40.323,56 EUR.
Auftragsgegenstand sind die für das Vorhaben erforderlichen Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung Elektro für die Anlagengruppen 4, 5 und 8 nach § 55 i.v.m. Anlage 15 HOAI in den Leistungsphasen 1-9.
Das Angebot mit dem wirtschaftlich günstigsten Preis erhält 10 Punkte. Ein Angebot mit einem doppelt so hohen oder einem höheren Preis erhält 0 Punkte. Dazwischen wird interpoliert. In die Wertung Ihres Angebots fließen die Zeithonorare mit folgenden, geschätzten Zeitansätzen ein:
- 20 Stunden Geschäftsführer/Partner/Inhaber- 20 Stunden angestellte Ingenieure- 20 Stunden Zeichner/Schreibkraft/sonstige Mitarbeiter.
Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Qualitäts- und Terminsicherung im Rahmen der Planung und während der Bauphase" erhält ein Angebot:0-3 Punkte, bei dem auf ein Qualitätsmanagement kein oder nur wenig Wert gelegt wird und nicht zu erwarten ist, dass die Planung termingerecht, kostengerecht und qualitätsgesichert erfolgt; 4-6 Punkte, wenn ein Qualitätsmanagement durch eine systematische Abarbeitung des Grundleistungskataloges der Leistungsphasen der HOAI erfolgt und zu erwarten ist, dass die Leistung termingerecht, kostengerecht und qualitätsgesichert erbracht wird;7-10 Punkte, wenn eine überdurchschnittliche Leistung angeboten wird, etwa indem zeitliche Puffer enthalten sind, eine Unterschreitung des Kostenrahmens zu erwarten ist oder ein besonderer Abstimmungs- und Koordinationsprozess mit den übrigen Beteiligten vorgestellt wird.
Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Örtliche Präsenz, Qualität, Methodik und Organisation in der Phase der Bauüberwachung" werden für die Beurteilung herangezogen:- die Präsenz und die Erreichbarkeit der Bauleitung,- Berufserfahrungen, Qualifikation und Vertrautheit mit der Planung des zur Bauleitung vorgesehenen Personals,- Methodik zur Sicherstellung einer mangelfreien und funktionsgerechten Bauausführung.0-3 Punkte erhält ein Angebot, bei dem eine Leistungserbringung durch berufsunerfahrenes und nicht hinreichend qualifiziertes Personal angeboten wird, von einer Präsenz der Bauleitung nicht oder nur mit erheblichen Einschränkungen auszugehen ist, und die vorgeschlagene Methodik zur Sicherstellung einer mangelfreien und funktionsgerechten Bauausführung nicht oder nur sehr eingeschränkt geeignet ist.4-6 Punkte erhält ein Angebot, mit dem die vorgenannten Aspekte in durchschnittlicher Weise erreicht werden.7-10 Punkte erhält ein Angebot, mit dem eine gut qualifizierte, mit der Planung vertraute und gut erreichbare Bauleitung angeboten wird, und das Methoden vorschlägt, die eine mangelfreie und funktionsgerechte Bauausführung und eine lückenfreie Dokumentation des Bauprozesses mit großer Sicherheit erwarten lassen.
Hinsichtlich des Wertungskriterium "Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich der nicht preislichen Bedingungen" erhält ein Angebot:0-3 Punkte, wenn es zu einer sehr ungünstigen Verteilung von Risiken und Leistungspflichten zulasten des Auftraggebers führt, zum Beispiel durch die Vereinbarung von haftungsbeschränkenden Vereinbarungen, der Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche und/oder einer Reduzierung der Leistungspflichten; 4-6 Punkte, wenn es zu ungünstigen Vertragsänderungen zulasten des Auftraggebers führt, 7 Punkte, wenn es keine wesentlichen oder gar keine Abweichungen vom vorgeschlagenen Vertragsmuster beansprucht;8-10 Punkte, wenn es eine für den Auftraggeber günstigere Verteilung von Risiken und Leistungspflichten vorsieht, als der vorgeschlagene Vertragsentwurf.
Eine Vergabe in zwei Leistungsstufen ist beabsichtigt. Beauftragt werden zunächst die Leistungsphasen 1- 4, sodann optional die Leistungsphasen 5-9. Auf eine über die Leistungsstufe 1 hinausgehende Beauftragung besteht kein Rechtsanspruch.
In der ersten Phase - Teilnahmewettbewerb - wird die Eignung der Bieter geprüft. 3-5 der am besten geeigneten Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Angebote sollen in einer oder mehreren Runden verhandelt werden. Der Zuschlag auf das Erstangebot bleibt vorbehalten.
Von Bewerbern/Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen zu rügen. Erklärt der Auftraggeber, dass er der Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung bei folgender Stelle schriftlich einen Nachprüfungsantrag zu stellen:Vergabekammer Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima Stiftsstraße 955116 MainzDeutschlandE-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.deTel.: +49 6131 / 165240Fax: +49 6131 / 162113
1. Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb der Teilnahmefrist elektronisch - nur über das Bietertool der Vergabeplattform einzureichen. Hierzu kann das veröffentlichte vorbereitete Teilnahmeformular genutzt werden. Hinsichtlich der Eigenerklärungen kann der Nachweis vorläufig durch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung geführt werden. Maßgeblich bleibt jedoch der Inhalt der Bekanntmachung.2. Das Vergabeverfahren wird elektronisch über die Vergabeplattform geführt. Das bieterindividuelle Postfach auf der Vergabeplattform fungiert als "elektronischer Briefkasten" der Bieter und ist für den Zugang von Erklärungen, Nachforderungen pp. im Vergabeverfahren maßgeblich und verbindlich.3. Der Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch, der Informationsschreiben gemäß § 134 GWB und sonstiger Schriftverkehr, wie z.B. Nachforderungen, erfolgt ebenso über das Bieterpostfach der Vergabeplattform. 4. Eine Ausnahme von der Nutzung der Vergabeplattform besteht für das Zuschlagsschreiben. Dieses kann vom Auftraggeber direkt an die vom Bieter angegebene E-Mail-Adresse versandt werden.5. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft erfolgt die Korrespondenz ausschließlich über den bevollmächtigten Partner der Arbeits-/Bietergemeinschaft.6. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.
Der Auftraggeber behält sich vor, wenn dies aus Gründen eines ausreichenden Wettbewerbs erforderlich ist, fehlende unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachzufordern, soweit dies rechtlich zulässig ist, insbesondere im Sinne des § 56 VgV.
Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern nachgekommen ist.
Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen ist.
1. Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient und ihm die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. 2. Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will.
Erläuterung zur Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung innerhalb der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Architekt, Ingenieure, Techniker etc.) (§ 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB).
Mindestanforderung an die Erfahrung des Bewerbers:
Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit vergleichbaren Planungs- und Bauüberwachungsaufgaben nachzuweisen. Er hat dazu drei Referenzen einzureichen, die die folgenden Mindestanforderungen erfüllen:1. Es wurden Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für die Technische Gebäudeausrüstung in den Anlagengruppen 4, 5 und 8 erbracht,2. die anrechenbaren Kosten für die Anlagengruppen 4, 5 und 8 haben mindestens 140.000,00 EUR netto betragen,3. es wurden mindestens die Leistungsphasen 2, 3 und 5-8 nach HOAI erbracht,4. die Referenzobjekte sind fertig gestellt (= Abschluss der Leistungsphase 8), und zwar nach dem 01.01.2020 und vor dem Tag der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung.
Hinsichtlich aller Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind.Zu allen Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen.
Sollten mehr als fünf geeignete Bewerbungen eingehen, ist eine Auswahl der am besten geeigneten Bewerber erforderlich. Zum Nachweis einer höheren Eignung dürfen auch weitere Referenzen eingereicht werden.
Für die Referenzangaben kann die vorbereitete Excel-Datei "Teilnahmeantrag" genutzt werden. Maßgeblich ist der Inhalt der Bekanntmachung. Den Teilnahmeantrag bitten wir im Excel-Format einzureichen, sonstige Unterlagen in PDF.
Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung, die auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen ist, und unter Angabe der Berufserfahrung in Jahren genannt werden (§ 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB).
Mindestanforderung an die Größe des Büros und des Projektteams: Das Büro muss eine dem Auftrag angemessene Größe aufweisen. Das Projektteam muss mit mindestens zwei Personen besetzt sein. Die Projektleitung muss berechtigt sein, die Berufsbezeichnung Ingenieur (Fachrichtung Elektrotechnik oder vergleichbar) zu führen oder nach den EU-Richtlinien in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur in dieser Fachrichtung tätig werden dürfen. Für die stellvertretende Projektleitung ist eine gleiche Qualifikation wünschenswert, jedoch wird auch eine Qualifikation als staatlich geprüfter Techniker oder eine vergleichbare Qualifikation der entsprechenden Fachrichtung anerkannt. Entsprechende Nachweise sind auf Verlangen vorzulegen.
Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB).
Erklärung über den Umsatz für Planungsleistungen, die mit den ausgeschriebenen Planungsleistungen vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB).
Mindestanforderung:Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 3 Mio. EUR und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 500.000 EUR beträgt. Dies ist durch eine Bescheinigung über die Haftpflichtversicherung oder durch eine Erklärung der Versicherung nachzuweisen, dass die Versicherungssumme im Auftragsfall zur Verfügung stehen wird. Die geforderten Nachweise sind in Textform einzureichen.
1. Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist.2. Erklärung des Bewerbers, dass er nicht zu den in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 (SanktionenVO) genannten Unternehmen oder Personen mit Russlandbezug gehört. Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, dass dies auch nicht auf die verbundenen Unternehmen zutrifft.
Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder einen den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für Baumaßnahmen, die die Mindestanforderungen an Referenzen gemäß Abschnitt Technische und berufliche Leistungsfähigkeit erfüllen.
Es ist möglich, ein Mehr an Eignung durch weitere Referenzen nachzuweisen. Für die Beurteilung der Eignungsauswahl werden nur Referenzen herangezogen, die eine aussagekräftige Beschreibung enthalten; eine nur namentliche Listenaufzählung ist nicht ausreichend. Ist bei gleicher Eignung eine Auswahlentscheidung erforderlich, entscheidet das Los.
Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen in Jahren (Projektleitung und stellvertretende Projektleitung).
Gesammelte Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen anhand der eingereichten Referenzen, die die Mindestanforderungen an Referenzen gemäß Abschnitt Technische und berufliche Leistungsfähigkeit erfüllen.
Die Auftragsausführung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Zugelassen ist, wer berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen oder nach den EU-Richtlinien berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Ingenieur benennen.