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Verfahrensangaben

Kindertagesstätte Niederzissen, Betriebsträgerschaft

VO: VgV Vergabeart: Vergabebekanntmachung Status: Veröffentlicht

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Ortsgemeinde Niederzissen
DE 203132968
Marktplatz 1
56651
Niederzissen
Deutschland
DEB12
Katja.Lichtl@brohltal.de
+49 2636 9740-213
+49 2636 80146

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

Webeler Rechtsanwälte
DE203132968
Löhrstraße 99
56068
Koblenz
Deutschland
DEB11
t.frank@webeler-rechtsanwaelte.de
+49 261988662-0
+49 261988662-20
Weitere Auskünfte
Webeler Rechtsanwälte
DE203132968
Löhrstraße 99
56068
Koblenz
Deutschland
DEB11
t.frank@webeler-rechtsanwaelte.de
+49 261988662-0
+49 261988662-20
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
DE355604198
Stiftstraße 9
55116
Mainz
Deutschland
DEB35
vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
+49 613116-5240
+49 613116-2113

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

85312100-0
80490000-5
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Ortsgemeinde Niederzissen beabsichtigt den Bau einer achtgruppigen Kindertagesstätte in Niederzissen. Die KiTa wird neu errichtet und ist zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses noch nicht fertig gestellt. Die Planung soll Ende 2026 genehmigungsreif fertig gestellt sein; die Mitwirkung des Trägers im Planungsprozess ist erwünscht, soweit dies im bereits angelaufenen Planungsprozess möglich ist.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand der ausgeschriebenen Leistungen ist der Betrieb der Kindertagesstätte nach Maßgabe des Vertragsentwurfes. Der Vertragsentwurf ist Bestandteil der Vergabeunterlagen und kann zum Gegenstand von Verhandlungen gemacht werden. Die Betriebsträgerschaft soll für die Dauer von 20 Jahren übertragen werden. In Niederzissen besteht bereits eine KiTa. Die dort betreuten Kinder sollen nach Fertigstellung der neuen Einrichtung in diese wechseln. Der neue Träger hat den dort tätigen Beschäftigten ein in Funktion und Vertragsbedingungen vergleichbares Übernahmeangebot zu machen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR
4.543.488,00
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Jahren
20
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Niederzissen
Deutschland
DEB12

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzeption

(i) Pädagogische Grundkonzeption
- Der Gemeinde Niederzissen ist es wichtig, dass allen Kindern aus dem Einzugsgebiet ein strukturiertes Betreuungs- und Lernangebot unterbreitet wird, bei dem den Kindern Bezugsbetreuer/innen zur Verfügung stehen, ein klarer Tagesablauf vorgegeben ist und die Kinder Lernangebote in den Bereichen Basiskompetenzen (u.a. Selbstkonzept, Selbstregulation Regelbewusstsein), Wahrnehmung, Bewegung, Kunst, Religiöse Bildung, Sozial-emotionale Entwicklung (Gestaltung von Gemeinschaft und Beziehung), Mathematik/Naturwissenschaft/Technik, Natur und Ökologie, Körper, Gesundheit und Sexualität und Medien erhalten.
Was bietet der Bewerber hinsichtlich dieser strukturierten Grundbedingungen und dargelegten Lernfeldern konzeptionell an?

(ii) Förderung von Sprache mit folgenden zwei Unterpunkten:
- Ist eine bedarfsgerechte, ergänzende Sprachförderung (z. B. für Kinder mit Migrationshintergrund oder Sprachverzögerung) vorgesehen? In welchem Umfang? (Bestenfalls täglich, mindestens wöchentlich)
- Wie wird phonologische Bewusstheit sowie die Lust am Sprechen systematisch durch ein wiederkehrendes und strukturiertes Angebot gefördert?

(iii) Elternarbeit/Erziehungspartnerschaft mit folgenden zwei Unterpunkten:
- Eine systematische und kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Erzieher/innen und Eltern wird vorausgesetzt, um die Kinder bestmöglich zu fördern und eine Erziehungspartnerschaft zu bilden: Ein regelmäßiger Austausch (mindestens halbjährlich) über die Entwicklung des Kindes, Erziehungsziele und ggf. notwendige Unterstützungsangebote bei Erziehungsfragen, Entwicklungsverzögerungen und sonstigen Herausforderungen soll im Rahmen von Elterngesprächen angeboten werden.
- Bildungs- und Lerndokumentationen werden geführt und bereitgestellt.

(iv) Inklusion mit folgenden drei Unterpunkten:
- Welche Erfahrungen hat der Träger im Bereich der Inklusion, nachgewiesen z.B. durch erfolgreiche Trägerschaft bestehender Inklusions-KiTa Gruppen?
- Wie stellt der Träger sicher, dass eine gute Kooperation mit medizinischen Akteuren stattfindet?
- Wie stellt der Träger sicher, dass ausreichend qualifiziertes und erfahrenes Personal zur Verfügung steht? Wie viele Kräfte (Arbeitskraftanteile) mit welcher Qualifikation hält der Träger für erforderlich?

(v) Übergang Kita/Schule mit folgenden zwei Unterpunkten:
- Was bietet der Bewerber hinsichtlich schulrelevanter Lernangebote für die Vorbereitung auf den Besuch der Schule?
- Welche Kooperationen sind mit der aufnehmenden Grundschule geplant?

(vi) Gesunde Ernährung
- Wie wird eine gesunde Ernährung gewährleistet (Verpflegung, Organisation, pädagogische Begleitung)?

(vii) Interkulturelle Aspekte mit folgenden zwei Unterpunkten:
- Der Träger der KiTa muss sicherstellen, dass alle in der Kita anwesenden Personen unterschiedliche Formen von religiösem Glauben und Religion sowie nicht-religiöse Überzeugungen gleichberechtigt wahrnehmen können. Dieses soll sich in den pädagogischen Konzeptionen des Trägers abbilden. Die Teilhabe ist nicht gebunden an eine Konfessionszugehörigkeit.
- Wie werden religiöse und kulturelle Vielfalt berücksichtigt?

Gewichtung
32,50

Zuschlagskriterium

Qualität
Pädagogische Rahmenbedingungen

(i) Flexibilität der Öffnungszeiten und Betreuungsangebote und Anzahl der Schließtage / Vertretungslösungen mit folgenden drei Unterpunkten:
- Kernzeiten von 07.00 Uhr bis 16.00 Uhr als Mindestanforderung
- Wie stellt der Bieter sicher, dass die Schließtage so gering wie möglich ausfallen?
- In welcher Form erfolgt eine frühzeitige Bekanntgabe der Schließtage an die Gemeinde und die Eltern?

(ii) Eingewöhnungskonzept
- Das Eingewöhnungskonzept lässt erwarten, dass die Eingewöhnung möglichst in enger Abstimmung mit den Eltern individuell geplant wird (Leitlinie: "So lange wie nötig, so kurz wie möglich").

(iii) Zusammenarbeit mit der Gemeinde
- Die Gemeinde fordert transparente Anmelde- und Aufnahmeprozesse. In welcher Form wird der Bewerber hierzu im Bedarfsfall oder regelmäßig der Gemeinde als auch den Eltern Auskunft erteilen?

Gewichtung
32,50

Zuschlagskriterium

Qualität
Erfahrungen als Träger

(i) Professionelle Strukturen
- Wie sehen die Alltagsstrukturen (u.a. Leitungsteam) aus und welche Ansprechpartner und Fachleute des Bewerbers sind für die Gemeinde, das Kitapersonal und die Eltern im Alltag und bei besonderen Anlässen ansprechbar?

(ii) Arbeits- und Vertragsbedingungen für das Personal, Tarifbindung, Konzept zur Mitarbeiterfindung,- bindung und -qualifizierung
- Wie stellt der Bewerber sicher, dass Mitarbeiter gefunden und gebunden werden, wie sieht das Fortbildungs-und Weiterbildungskonzept aus?

Gewichtung
10,00

Zuschlagskriterium

Kosten
Wirtschaftlichkeit / Preis

- Welche Kosten entstehen für die Kommune?
Die Auftraggeberin erhält nach § 25 Abs. 1 des Landesgesetzes über die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege (KitaG) Zuweisungen des Landes zu den entstehenden Kosten. Ergänzend hat der Bieter als Träger der Einrichtung nach § 5 Abs. 2 KitaG eine angemessene Eigenleistung zu erbringen. Wertungsrelevant ist die Höhe des bei der Auftraggeberin entstehenden Zuschussbedarfes wie folgt:
Bewertet wird die Höhe des bei der Auftraggeberin entstehenden Zuschussbedarfs für den zukünftigen KiTa Betrieb. Die höchste Wertung mit 10 Punkten erhält das günstigste Angebot (nachgerechneter Angebotspreis). Das günstigste Angebot ist das Angebot mit dem niedrigsten Zuschussbedarf. Angebote, deren Angebotspreis 200% des günstigsten Angebotspreises übersteigen, werden mit 0 Punkten bewertet. Dazwischen wird interpoliert. Die so ermittelten Wertungspunkte fließen auf 2 Kommastellen gerundet in die Wertung ein. Mit Ihrem Angebot ist eine Berechnung einzureichen, aus der sich dieser Zuschussbedarf ergibt.

Gewichtung
20,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich nicht preislicher Bedingungen

Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich der nicht preislichen Bedingungen" erhält ein Angebot
8-10 Punkte, das für den Auftraggeber günstigere Leistungsinhalte oder Rechte vorsieht, als der vorgeschlagene Vertragsentwurf;
7 Punkte, wenn es keine wesentlichen oder gar keine Abweichungen vom vorgeschlagenen Vertragsmuster vorschlägt;
4-6 Punkte, wenn es zu einer ungünstigen Verteilung von Leistungsinhalten oder Rechten zulasten des Auftraggebers führt, etwa in Bezug auf Schließzeiten oder Beteiligungsmöglichkeiten;
0-3 Punkte, wenn es zu einer sehr ungünstigen Verteilung von Leistungsinhalten oder Rechten zulasten des Auftraggebers führt, etwa indem es kein Übernahmeangebot für das in der bestehenden KiTa arbeitende Personal vorsieht.

Gewichtung
5,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu Optionen

Eine jährliche Verlängerungsoption ist vorbehalten.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Das Vergabeverfahren ist eilbedürftig.

Angaben zum Verfahren

In der ersten Phase - Teilnahmewettbewerb - wird die Eignung der Bieter geprüft. Die geeigneten Bieter werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Angebote sollen in einer oder mehreren Runden verhandelt werden. Der Zuschlag auf das Erstangebot bleibt vorbehalten.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Internationales Beschaffungsinstrument

Sonstiges / Weitere Angaben

Einlegung von Rechtsbehelfen

Von Bewerbern/Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen zu rügen. Erklärt der Auftraggeber, dass er der Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung bei folgender Stelle schriftlich einen Nachprüfungsantrag zu stellen:
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Stiftsstraße 9
55116 Mainz
Deutschland
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Tel.: +49 6131 / 165240
Fax: +49 6131 / 162113

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

1. Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb der Teilnahmefrist elektronisch - nur über das Bietertool der Vergabeplattform einzureichen. Hierzu kann das veröffentlichte vorbereitete Teilnahmeformular genutzt werden. Hinsichtlich der Eigenerklärungen kann der Nachweis vorläufig durch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung geführt werden. Maßgeblich bleibt jedoch der Inhalt der Bekanntmachung.
2. Das Vergabeverfahren wird elektronisch über die Vergabeplattform geführt. Das bieterindividuelle Postfach auf der Vergabeplattform fungiert als "elektronischer Briefkasten" der Bieter und ist für den Zugang von Erklärungen, Nachforderungen pp. im Vergabeverfahren maßgeblich und verbindlich.
3. Der Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch, der Informationsschreiben gemäß § 134 GWB und sonstiger Schriftverkehr, wie z.B. Nachforderungen, erfolgt ebenso über das Bieterpostfach der Vergabeplattform.
4. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft erfolgt die Korrespondenz ausschließlich über den bevollmächtigten Partner der Arbeits-/Bietergemeinschaft.
5. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.

Ergebnis

Allgemeine Angaben

Gewinnerauswahl

Es wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote / Teilnahmeanträge

2

Größe der Unternehmen

Herkunft der Unternehmen

Überprüfung der Angebote

Angaben zum Auftrag

Angaben zum Wert des Auftrags

EUR
EUR

Angaben zur Rahmenvereinbarung

EUR
EUR
Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie
Internationales Beschaffungsinstrument

Vertrag

Allgemeine Angaben

Allgemeine Angaben

238/24
Bezuschlagte Wirtschaftsteilnehmer

Name und Anschrift des Hauptauftragnehmers

Katholische KiTa gGmbH Koblenz
HRB 14750
Großunternehmen
Göbelstraße 9-11
56727
Mayen
Deutschland
DEB17
geschaeftsstelle@kita-ggmbh-koblenz.de
0265170430
02651704340
Nein
Deutschland
Vergabe von Unteraufträgen

Vergabe von Unteraufträgen

Nein
Angaben zum Auftrag

Informationen zum Vertragsabschluss

20.11.2025

Angaben zum Wert des Auftrags

4.543.488,00
EUR

Angaben zum Angebot

238/24-1
---

Angaben zur Rahmenvereinbarung