(i) Pädagogische Grundkonzeption
- Der Gemeinde Niederzissen ist es wichtig, dass allen Kindern aus dem Einzugsgebiet ein strukturiertes Betreuungs- und Lernangebot unterbreitet wird, bei dem den Kindern Bezugsbetreuer/innen zur Verfügung stehen, ein klarer Tagesablauf vorgegeben ist und die Kinder Lernangebote in den Bereichen Basiskompetenzen (u.a. Selbstkonzept, Selbstregulation Regelbewusstsein), Wahrnehmung, Bewegung, Kunst, Religiöse Bildung, Sozial-emotionale Entwicklung (Gestaltung von Gemeinschaft und Beziehung), Mathematik/Naturwissenschaft/Technik, Natur und Ökologie, Körper, Gesundheit und Sexualität und Medien erhalten.
Was bietet der Bewerber hinsichtlich dieser strukturierten Grundbedingungen und dargelegten Lernfeldern konzeptionell an?
(ii) Förderung von Sprache mit folgenden zwei Unterpunkten:
- Ist eine bedarfsgerechte, ergänzende Sprachförderung (z. B. für Kinder mit Migrationshintergrund oder Sprachverzögerung) vorgesehen? In welchem Umfang? (Bestenfalls täglich, mindestens wöchentlich)
- Wie wird phonologische Bewusstheit sowie die Lust am Sprechen systematisch durch ein wiederkehrendes und strukturiertes Angebot gefördert?
(iii) Elternarbeit/Erziehungspartnerschaft mit folgenden zwei Unterpunkten:
- Eine systematische und kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Erzieher/innen und Eltern wird vorausgesetzt, um die Kinder bestmöglich zu fördern und eine Erziehungspartnerschaft zu bilden: Ein regelmäßiger Austausch (mindestens halbjährlich) über die Entwicklung des Kindes, Erziehungsziele und ggf. notwendige Unterstützungsangebote bei Erziehungsfragen, Entwicklungsverzögerungen und sonstigen Herausforderungen soll im Rahmen von Elterngesprächen angeboten werden.
- Bildungs- und Lerndokumentationen werden geführt und bereitgestellt.
(iv) Inklusion mit folgenden drei Unterpunkten:
- Welche Erfahrungen hat der Träger im Bereich der Inklusion, nachgewiesen z.B. durch erfolgreiche Trägerschaft bestehender Inklusions-KiTa Gruppen?
- Wie stellt der Träger sicher, dass eine gute Kooperation mit medizinischen Akteuren stattfindet?
- Wie stellt der Träger sicher, dass ausreichend qualifiziertes und erfahrenes Personal zur Verfügung steht? Wie viele Kräfte (Arbeitskraftanteile) mit welcher Qualifikation hält der Träger für erforderlich?
(v) Übergang Kita/Schule mit folgenden zwei Unterpunkten:
- Was bietet der Bewerber hinsichtlich schulrelevanter Lernangebote für die Vorbereitung auf den Besuch der Schule?
- Welche Kooperationen sind mit der aufnehmenden Grundschule geplant?
(vi) Gesunde Ernährung
- Wie wird eine gesunde Ernährung gewährleistet (Verpflegung, Organisation, pädagogische Begleitung)?
(vii) Interkulturelle Aspekte mit folgenden zwei Unterpunkten:
- Der Träger der KiTa muss sicherstellen, dass alle in der Kita anwesenden Personen unterschiedliche Formen von religiösem Glauben und Religion sowie nicht-religiöse Überzeugungen gleichberechtigt wahrnehmen können. Dieses soll sich in den pädagogischen Konzeptionen des Trägers abbilden. Die Teilhabe ist nicht gebunden an eine Konfessionszugehörigkeit.
- Wie werden religiöse und kulturelle Vielfalt berücksichtigt?