Gegenstand des Vergabeverfahrens sind Generalplanerleistungen für das Projekt "Attraktivierung des Haus des Gastes" in der Gemeinde Dahme.
Das bestehende Gebäude soll umfassend saniert, funktional neu geordnet sowie technisch und energetisch modernisiert werden. Ziel der Maßnahme ist die langfristige Sicherung und Attraktivierung des "Haus des Gastes" als zentraler touristischer Anlaufpunkt der Gemeinde.
Bestandteil der Maßnahme sind insbesondere die Modernisierung der bestehenden Gebäudestruktur, die Wiederherstellung und funktionale Aufwertung des Theatersaals sowie die Bündelung der bislang auf mehrere Standorte verteilten Einrichtungen des Tourismus-Service Dahme.
Gegenstand der Beschaffung sind Generalplanerleistungen für die "Attraktivierung des Haus des Gastes" in Dahme.
Der Leistungsumfang umfasst insbesondere die Objektplanung Gebäude gemäß Teil 3 Abschnitt 1 HOAI sowie die Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß Teil 4 Abschnitt 2 HOAI einschließlich der Koordination sämtlicher erforderlicher Fachplanungen.
Die Maßnahme umfasst die Sanierung und funktionale Neuordnung eines Bestandsgebäudes mit touristischer und kultureller Nutzung. Ziel ist die Entwicklung eines modernen, wirtschaftlichen und nachhaltigen touristischen Dienstleistungs- und Veranstaltungsstandortes.
Die Planung hat insbesondere folgende Anforderungen zu berücksichtigen:
* Planung und Bauen im Bestand* funktionale und organisatorische Neuordnung der Nutzungsbereiche* Wiederherstellung und Modernisierung des Theatersaals* energetische und technische Modernisierung* Integration der Verwaltungs- und Serviceeinheiten des Tourismus-Service Dahme* Sicherstellung eines wirtschaftlichen und nachhaltigen Gebäudebetriebs* Berücksichtigung der Anforderungen an Barrierefreiheit und Nutzerfreundlichkeit
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Vorgesehen ist derzeit eine Beauftragung der Leistungsphasen 1-9 gemäß HOAI.
Der Preis wird auf Grundlage des angebotenen Honorars bewertet. Das Angebot mit dem niedrigsten Preis erhält die maximale Punktzahl. Die Bewertung der weiteren Angebote erfolgt im Verhältnis zum niedrigsten Angebot.
Die projektspezifische Herangehensweise wird mit 35 % gewichtet. Bewertet wird, inwieweit sich der Bieter mit der Aufgabenstellung auseinandergesetzt hat und ob die vorgeschlagenen Lösungsansätze nachvollziehbar, strukturiert und auf die konkreten Anforderungen des Projekts zugeschnitten sind. Von besonderer Bedeutung ist hierbei die Fähigkeit, auch bei begrenzten Projektgrößen angemessene und qualitätsvolle Lösungen zu entwickeln.
Die Projektorganisation wird mit 20 % gewichtet. Bewertet wird, wie die Bearbeitung des Projekts organisiert werden soll, insbesondere im Hinblick auf die vorgesehene Projektleitung, die Teamstruktur sowie die Sicherstellung der Kommunikation und Verfügbarkeit während der Projektlaufzeit. Dabei wird berücksichtigt, dass auch kleinere Büros durch eine klare und schlüssige Organisation eine qualitativ hochwertige Leistung sicherstellen können.
Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über das Deutsche Vergabeportal (DTVP).
Siehe Vergabeunterlagen
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Teilnahmeantrag gefordert war, werden nachgefordert.
Die Auswahl erfolgt anhand der Qualität und Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzprojekte sowie der Erfahrung und Qualifikation des vorgesehenen Schlüsselpersonals. Die Qualität und Vergleichbarkeit der Referenzen werden mit 70 % gewichtet. Maßgeblich ist hierbei, inwieweit die dargestellten Projekte hinsichtlich Aufgabenstellung und Anforderungen mit der ausgeschriebenen Freianlagenplanung vergleichbar sind. Darüberhinaus wird berücksichtigt, welche planerischen und funktionalen Anforderungen den Referenzen zugrunde lagen und in welchem Maß die dargestellten Lösungen nachvollziehbar und überzeugendsind. Die Größe der Projekte, insbesondere in Bezug auf Baukosten, ist hierbei kein vorrangiges Bewertungskriterium.
Die Erfahrung und Qualifikation des Schlüsselpersonals werden mit 30 % gewichtet. Bewertet wird insbesondere die fachliche Eignung der vorgesehenen Projektleitung im Hinblick auf Ausbildung und Berufserfahrung sowie die Mitwirkung an vergleichbarenProjekten. Von Bedeutung ist dabei, in welcher Rolle das Personal in den Referenzprojekten tätig war und inwieweit eine eigenverantwortliche Bearbeitung nachvollziehbar dargelegtwird.