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Verfahrensangaben

TNW_Arch_FA_Markt Plößberg_Sanierung des ehemaligen Gästehauses "Schwarzer Adler"

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
09.03.2026 14:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Markt Plößberg
09377146-9570300001-75
Jahnstraße 1
95703
Plößberg
Deutschland
DE23A
Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
vergabe@prof-rauch-baurecht.de
+49 94129734-10
+49 94129734-11

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
DE 188865506
Hoppestraße 7
93049
Regensburg
Deutschland
DE232
Vergabeabteilung
vergabe@prof-rauch-baurecht.de
+49 94129734-10
+49 94129734-11
Weitere Auskünfte
Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
DE 188865506
Hoppestraße 7
93049
Regensburg
Deutschland
DE232
Vergabeabteilung
vergabe@prof-rauch-baurecht.de
+49 94129734-10
+49 94129734-11
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Regierung von Mittelfranken - Vergabekammer Nordbayern
Leitweg-ID: 09-0358002-61
Promenade 27
91522
Ansbach
Deutschland
DE251
vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de
+49 98153-1277
+49 98153-1837

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71200000-0
71221000-3
71240000-2
71250000-5
71251000-2
71210000-3
71222000-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Der Markt Plößberg beabsichtigt die umfassende Sanierung und den Umbau des Anwesens Hauptstraße 11, bekannt als ehemaliges Gasthaus "Schwarzer Adler". Das ortsbildprägende Gebäude befindet sich an zentraler Stelle in der historischen Ortsmitte und ist Bestandteil des förmlich festgelegten Sanierungsgebiets "Ortskern Plößberg".
Beauftragt werden Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß Teil 3 Abschnitt 1 HOAI stufenweise in den Leistungsphasen 3-9 gemäß § 34 HOAI i.V.m. Anlage 10 Nummer 10.1 HOAI.
Zusätzlich werden Besondere Leistungen beauftragt.
Der Auftragnehmer ist zudem zuständig für die KG 200 und 600, ebenso für die Aufzuganlage (KG 460) im Leistungsbild Technische Ausrüstung. Ferner wird die Herrichtung der Außenanlagen (Leistungsphase 3-9 des Leistungsbildes Objektplanung Freianlagen) in die Zuständigkeit des Auftragnehmers übergeben.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Der Markt Plößberg beabsichtigt die umfassende Sanierung und den Umbau des Anwesens Hauptstraße 11, bekannt als ehemaliges Gasthaus "Schwarzer Adler". Das ortsbildprägende Gebäude befindet sich an zentraler Stelle in der historischen Ortsmitte und ist Bestandteil des förmlich festgelegten Sanierungsgebiets "Ortskern Plößberg".
Beauftragt werden Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß Teil 3 Abschnitt 1 HOAI stufenweise in den Leistungsphasen 3-9 gemäß § 34 HOAI i.V.m. Anlage 10 Nummer 10.1 HOAI.
Zusätzlich werden Besondere Leistungen beauftragt.
Der Auftragnehmer ist zudem zuständig für die KG 200 und 600, ebenso für die Aufzuganlage (KG 460) im Leistungsbild Technische Ausrüstung. Ferner wird die Herrichtung der Außenanlagen (Leistungsphase 3-9 des Leistungsbildes Objektplanung Freianlagen) in die Zuständigkeit des Auftragnehmers übergeben.
Der Planungsbeginn erfolgt unmittelbar nach Beauftragung. Der Baubeginn soll voraussichtlich 2027 erfolgen.
Die Gesamtkosten belaufen sich nach aktueller Schätzung auf circa 6 Mio. EUR.
Es handelt sich um ein gefördertes Projekt. Der Auftraggeber erwartet daher die Mitwirkung bei der Abstimmung mit der Förderbehörde, die Einhaltung der Förderbestimmungen und die Erstellung des Verwendungsnachweises.
Das Anwesen markiert die Einmündungsbereiche der Glockengasse und der Kirchenstraße und prägt aufgrund seiner prominenten Lage an der Hauptstraße das Erscheinungsbild der Marktgemeinde in hohem Maß. Das Gebäude befindet sich in stark sanierungsbedürftigem Zustand. Die zu vergebende Leistung soll das ortsbildprägende Gebäude durch geeignete neue Nutzungen wieder mit Leben füllen und zu einem attraktiven, lebendigen Anlaufpunkt für die Bürgerinnen und Bürger entwickeln. Die Sanierung und der Umbau stehen im Zusammenhang mit der Neugestaltung der Hauptstraße nach Verlagerung des Durchgangsverkehrs auf die Ortsumgehung.
Das Gebäude soll im Wesentlichen folgende Nutzungen aufnehmen:
- Erdgeschoss (öffentliche Nutzungen): Multifunktionsraum für Versammlungen, Vorträge und Veranstaltungen, Makerspace des Vereins "PlößbergWerk", gemeinschaftlich nutzbare Aufenthalts- und Nebenflächen
- Obergeschoss (Gemeinschaftsbereiche): Gemeinschaftsküche und Aufenthaltsraum für die Jugendeinrichtung, Inobhutnahmeplätze in WG-Form mit eigenem Bad und gemeinschaftlichem Küchenbereich, Büro für die Betreuung
- Dachgeschoss (Wohnbereich): Einzelzimmer mit eigenem Bad für die stationäre Jugendhilfeeinrichtung, davon ein barrierefreies Zimmer, zusätzliches Betreuerzimmer, ein mögliches Geschwisterzimmer
Das Gebäude ist über mehrere, voneinander unabhängige Zugänge zu erschließen, die den unterschiedlichen Nutzungen Rechnung tragen.
Hinsichtlich der baulichen Leistungsanforderungen steht beim Hauptgebäude die vollständige Erhaltung der ortsbildprägenden Fassade zur Hauptstraße und zur Kirchstraße im Vordergrund. Die für das Erscheinungsbild wesentlichen Elemente, z.B. die segmentbogenförmigen Fenstergewände, sowie die zweiläufige Treppenanlage werden beibehalten. Die bestehende Bausubstanz soll dahingehend saniert werden, dass eine langfristige Nutzung gewährleistet wird.
Im Zuge des Umbaus werden nachträglich eingefügte Bauteile zurückgebaut, die nicht dem ursprünglichen Charakter des Gebäudes entsprechen.
Im Inneren des Gebäudes erfolgt eine Neuorganisation der Grundrissstruktur entsprechend dem vorgesehenen Nutzungskonzept. Dabei wird ein funktionierendes Brandschutzkonzept mit vorschriftsmäßigen Rettungswegen umgesetzt. Sämtliche Sanitär- und Elektroinstallationen werden erneuert. Zudem werden vorhandene Wasserschäden behoben und die Deckenkonstruktionen ertüchtigt.
Das Nebengebäude (ehemaliges Schlachthaus) wird vollständig abgebrochen, wobei die gemeinsame Brandwand zum angrenzenden Grundstück erhalten bleibt. An seiner Stelle entsteht ein eingeschossiges Neben- und Funktionsgebäude. Das auch als Einfriedung und Sichtschutz zum benachbarten Privatgrundstück dienen soll.
Der Auftragnehmer übernimmt auch die Gestaltung der Außenanlagen, d.h. des Hofbereichs, der Stellplätze und der entsprechenden Erschließung.
Entsprechend der vorgesehenen Nutzung sind die besonderen Anforderungen an Brand- und Schallschutz sowie Barrierefreiheit zu beachten.
Ebenfalls entsprechend der Nutzung soll die Planung soziale Aspekte berücksichtigen (inklusive Gestaltung). Daneben sollen umweltbezogene Aspekte berücksichtigt werden, beispielsweise die Verwendung nachhaltiger Baustoffe, energieeffizienter Gebäudetechnik und die Minimierung versiegelter Flächen im Außenbereich.
In gestalterischer Hinsicht ist zu berücksichtigen, dass sich das Gebäude harmonisch in das historische Ortsgefüge einfügt. Das Anwesen befindet sich in unmittelbarem Umfeld von Baudenkmälern. Eine gestalterische Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde ist daher erforderlich.
Hinsichtlich der Gestaltung des Dach- und Obergeschosses ist eine Abstimmung mit weiteren Behörden, insbesondere mit dem Jugendamt erforderlich. Auch diesen Abstimmungsprozess soll der Auftragnehmer proaktiv übernehmen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Hauptstr. 11
95703
Plößberg
Deutschland
DE23A

Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist die Baustelle, soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz des Auftraggebers.

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen.

Die Leistungsstufen gliedern sich wie folgt:
Stufe 1: Lph 3-4
Stufe 2: Lph 5-7
Stufe 3: Lph 8-9

Leistungsstufen, die der Auftraggeber nicht mit Vertragsabschluss beauftragt, stehen unter der aufschiebenden Bedingung, dass der Auftraggeber sie später abruft.
Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung auf Teilleistungen einzelner Leistungsstufen / Leistungsphasen oder auf einzelne Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken.

Das Honorar ist für alle Stufen anzubieten, auch bezüglich der Wertung der Zuschlagskriterien werden alle Stufen berücksichtigt.

Zusätzliche Angaben

Die Zuschlagskriterien werden ausschließlich in den Vergabeunterlagen aufgeführt.

Vorgesehener Termin für den Baubeginn der Maßnahme ist 2027.

Mit den Vergabeunterlagen werden Planungsunterlagen zur Verfügung gestellt.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHYMBFE

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (§ 160 Abs. 3 GWB), soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Einzelbewerber/-bieter oder Arbeitsgemeinschaft (ARGE), gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, Mehrfachbewerbungen/-angebote einzelner Mitglieder einer ARGE sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerber-/Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren.

Bewerbungen / Angebote sind nur und ausschließlich auf den zum Download gestellten Bewerbungs- / Angebotsunterlagen zulässig. Teilnahmeanträge oder Angebote, für die nicht die zum Download gestellten Unterlagen/Formulare verwendet werden, werden ausgeschlossen.

Anfragen, Nachfragen etc. sind AUSSCHLIESSLICH nach der Registrierung über die Vergabeplattform zu stellen.

Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über das Deutsche Vergabeportal (DTVP), um sicherzustellen, dass Bewerber/Bieter und Vergabestelle über empfangene Nachrichten auch eine E-Mail-Benachrichtigung erhalten.

Das Formular "Teilnahmeantrag_Bewerbungsbogen" ist zwingend einzureichen, fehlt dieses ist die Bewerbung ganz auszuschließen.

Die Bewerbung selbst sowie das Angebot muss elektronisch über die Vergabeplattform über das herunterzuladende Bietertool unter dem Reiter "Teilnahmeanträge" bzw. "Angebote" (NICHT als Nachricht oder per E-Mail) eingereicht werden. Bei dem Formular "Bewerbungsbogen" inkl. Anlagen handelt es sich um das Hauptformular der Bewerbungsunterlagen (dieser gilt für den Bewerber bzw. die ARGE insgesamt). Wenn und soweit die dort gemachten Angaben nicht vollständig oder falsch sind, geht dies zu Lasten des Bewerbers.

Eine Registrierung ist für den Download der Unterlagen nicht erforderlich. Es wird jedoch eine Registrierung auf der Vergabeplattform empfohlen. Sollten Fragen zu den Vergabeunterlagen gestellt werden, so werden die Antworten hierauf in die Plattform eingestellt werden. Im Falle einer Registrierung bekommt der Bewerber/Bieter eine Mitteilung hierüber, auch wenn Unterlagen geändert werden sollten. Ohne diese freiwillige Registrierung ist der Bewerber/Bieter selbst dafür verantwortlich, sich zu informieren, ob es Änderungen oder Antworten gibt.

Fragen sind so rechtzeitig (spätestens jedoch 9 Kalendertage vor Fristablauf) zu stellen, sodass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens 6 Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als 6 Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten (ggf. ohne Fristverlängerung).

Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Punktgleichheit und wenn es dem Auftraggeber objektiv nachvollziehbar nicht möglich ist, den Bewerberkreis anhand der festgelegten Kriterien auf das vorgesehene Maß zu begrenzen, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Losentscheid gem. § 75 Abs. 6 VgV getroffen.

Die Auswahl der Bewerber zwischen der Mindest- und Höchstzahl erfolgt anhand der erreichten Punktzahlen im Rahmen der Auswertung. Sofern hier ein Punktabstand erreicht wird, behält sich der Auftraggeber vor, eine geringere Anzahl als die angegebene Höchstzahl zur Angebotsabgabe aufzufordern.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Der öffentliche Auftraggeber kann gemäß § 56 Abs. 2 S. 1 VgV den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen.
Eine Nachforderung der Excel-Tabelle zu den Referenzangaben ("Anlage 3 Bewerbungsbogen_Projektdaten Referenzen") ist ausgeschlossen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB.
Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren
-gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
-gem. § 98c Aufenthaltsgesetz oder
-gem. § 19 Mindestlohngesetz oder
-gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 und 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz
Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist.
Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.

Der Bewerber hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die "Eigenerklaerung-Russland" auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben.

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

- Nachweis Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung
Der Nachweis zur Berufsausübung des Inhabers/der Inhaberin oder der Führungskräfte des Unternehmens oder der Projektleitung ist durch Vorlage der Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder Diplomurkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung) zu führen. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann,
a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen
oder
b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.

Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 Abs. 2 Bayerische Bauordnung (BayBO)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Berufs- und / oder Betriebshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der ARGE bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers, mit einer Deckungssumme von mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und von mind. 1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden (Objektplanung Gebäude und Innenräume) sowie mit einer Deckungssumme von mind. 0,5 Mio. EUR für Personenschäden und von mind. 0,5 Mio. EUR für sonstige Schäden (Objektplanung Freianlagen). Sie/Er hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall muss die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen.
Die Deckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherungsbestätigung ALLER ARGE-Mitglieder vorliegen (Mindestsummen sind von jedem ARGE-Mitglied vorzuweisen), wenn in der jeweiligen Bescheinigung der Passus enthalten ist, dass auch die Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften sowie das in diesem Zusammenhang bestehende Risiko aus der gesamtschuldnerischen Haftung und dem Insolvenzrisiko eines ARGE-Partners mitversichert ist. Eigenerklärungen diesbezüglich sind vorläufig ausreichend.
Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Der Auftragnehmer / die ARGE ist verpflichtet, dem Auftraggeber jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Eignungskriterium:
Eigenerklärungen über das jährliche Mittel der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren Beschäftigten mit vergleichbaren Berufszulassungen.

Mindestkriterium: (aktuell) 1 bauvorlageberechtigte/r Architekt/in / Ingenieur/in oder vergleichbare Berufszulassung (Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 Abs. 2 BayBO entscheidend)

Auswahlkriterium:
Bürokapazität / Personalstärke, im Mittel der letzten 3 Jahre
50 Punkte: ab 5 Architekten/-innen in Vollzeit
30 Punkte: ab 4 Architekten/-innen in Vollzeit
10 Punkte: ab 3 Architekten/-innen in Vollzeit

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
50,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Eignungskriterium:
Eigenerklärungen über Referenzen (Die Angaben sind in den entsprechenden Formblättern "Bewerbungsbogen/Projektdatenblätter" zu machen):
Es sind geeignete Referenzen über vom Bewerber erbrachte Dienstleistungen aufzulisten.
Referenzprojekte finden nur insoweit Berücksichtigung, als die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) zwischen 01.01.2016 und dem Ablauf der unter 5.1.12 genannten Bewerbungsfrist erfolgt ist. (Hinweis: Referenzprojekte können auch dann eingereicht werden, sofern nur Teilleistungen beauftragt wurden. Unabhängig davon ist die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) maßgebend für die Wertung eingereichter Referenzen)
Es werden vergleichbare Referenzen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV verlangt. Es werden nur die geforderten Angaben berücksichtigt:
- Auftraggeber
- Nutzungsart
- Art der Durchführung
- Erfahrung mit städtebaulichen Projekten
- Leistungsumfang: erbrachte Leistungen in den Leistungsphasen 3-8 im Leistungsbild Objektplanung Gebäude u. Innenräume (Angabe in Prozentpunkten)
- Zusammenarbeit mit Förderstellen
- Zusammenarbeit mit Denkmalschutzstellen
- Planungsleitung von Freianlagen
- Digitale Planung
.
Auswahlkriterium:
Referenzprojekte können eingereicht werden (und werden gewertet), sofern die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) im Zeitraum 01.01.2016 bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Bewerbungsfrist erfolgt ist. [HINWEIS: Referenzprojekte können auch dann eingereicht werden, sofern nur Teilleistungen beauftragt wurden. Unabhängig davon ist die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) maßgebend für die Wertung eingereichter Referenzen].
Die drei besten Referenzen werden gewertet. Die Referenzen werden jeweils anhand nachstehender Kriterien bewertet. Je Kriterium werden die unten aufgelisteten Punktzahlen vergeben. Pro Referenz können somit maximal 130 Punkte erreicht werden. (Entscheidend ist jeweils die höchste erreichbare Punktzahl je Kriterium.)

Kriterium 1: Nutzungsart:
- 30 Punkte: Jugendförderstätten/Jugendtherapiestätten
- 15 Punkte: Sonstige Projekte mit ausgeprägtem sozialem Bezug

Kriterium 2: Art der Durchführung:
- 25 Punkte: Sanierung im Bestand eines Gebäudes unter Denkmalschutz
- 20 Punkte: Sanierung im Bestand
- 10 Punkte: Sanierung

Kriterium 3: Erfahrung mit städtebaulichen Projekten
- 15 Punkte: Erfahrung mit Gestaltung einer Ortsmitte oder sonstiger ortsprägender Objekte vorhanden
- 0 Punkte: Keine Erfahrung vorhanden

Kriterium 4: Leistungsumfang
- 20 Punkte: mind. 90 % der abgefragten Leistungen in den Leistungsphasen 3-8 des Leistungsbildes Objektplanung Gebäude u. Innenräume erbracht
- 10 Punkte: mind. 50 % der abgefragten Leistungen in den Leistungsphasen 3-8 des Leistungsbildes Objektplanung Gebäude u. Innenräume erbracht

[Hinweis: Bei Leistungen, die nicht nach der HOAI erbracht wurden (bei Leistungen außerhalb Deutschlands oder durch Büros außerhalb Deutschlands), ist darzulegen, dass die erbrachten Leistungen mit denen der HOAI vergleichbar waren.]

Kriterium 5: Zusammenarbeit mit Förderstellen
- 10 Punkte: Leistung erbracht
- 0 Punkte: Leistung nicht erbracht

Kriterium 6: Zusammenarbeit mit Denkmalschutzstellen
- 10 Punkte: Leistung erbracht
- 0 Punkte: Leistung nicht erbracht

Kriterium 7: Planungsleitung von Freianlagen
- 10 Punkte: Leistung erbracht
- 0 Punkte: Leistung nicht erbracht

Kriterium 8: Digitale Planung
- 10 Punkte: Erfahrung mit 3D-Planung und Visualisierung vorhanden
- 0 Punkte: keine Erfahrung mit 3D-Planung oder Visualisierung

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
390,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB.
Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren
-gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
-gem. § 98c Aufenthaltsgesetz oder
-gem. § 19 Mindestlohngesetz oder
-gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 und 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz
Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist.

Der Bewerber hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die "Eigenerklaerung-Russland" auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung