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Verfahrensangaben

Aufhebung_ARCH_Heinrich Haus gGmbH_Erweiterung der Wilhelm-Albrecht-Schule in Höhn

VO: VgV Vergabeart: Vergabebekanntmachung Status: Veröffentlicht

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Heinrich Haus gGmbH
DE 813896877
Alte Schloßstraße 1
56566
Neuwied
Deutschland
DEB18
vergabe@prof-rauch-baurecht.de
0941 297 34-10
0941 297 34-11

Angaben zum Auftraggeber

Zuwendungsempfänger, soweit nichts anderes zutrifft
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
DE 188865506
Hoppestraße 7
93049
Regensburg
Deutschland
DE232
Vergabeabteilung
vergabe@prof-rauch-baurecht.de
094129734-10
049 94129734-11
Weitere Auskünfte
Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
DE 188865506
Hoppestraße 7
93049
Regensburg
Deutschland
DE232
Vergabeabteilung
vergabe@prof-rauch-baurecht.de
094129734-10
094129734-11
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau - Vergabekammer Rheinland-Pfalz
07-0001801100000-05
Stiftsstraße 9
55116
Mainz
Deutschland
DEB35
vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
+49 6131 162234
+49 6131 162113

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71200000-0
71221000-3
71240000-2
71250000-5
71251000-2
71210000-3
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Heinrich-Haus gGmbH beabsichtigt die Erweiterung der Wilhelm-Albrecht-Schule in Höhn sowie den Neubau einer Sporthalle.

Es werden folgende Leistungen stufenweise vergeben:
- Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 für die Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 Abs. 3 HOAI 2021, Teil 3, Abschnitt 1 i. V. m. Anlage 10 HOAI 2021
- Besondere Leistungen

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Heinrich-Haus gGmbH beabsichtigt die Erweiterung der Wilhelm-Albrecht-Schule in Höhn sowie den Neubau einer Sporthalle.

Die Wilhelm-Albrecht-Schule in Höhn ist eine staatlich anerkannte Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung. In kleinen Gruppen und Klassen von sechs bis acht Schülern werden die Bereiche Kognition, Wahrnehmung, Motorik, Sprache und die soziale und emotionale Entwicklung gefördert. Der Unterricht und die Unterrichtsziele werden auf der Grundlage des rheinland-pfälzischen Bildungsplanes für die Schulen mit ganzheitlichem Förderbedarf geplant. In einem Stufenkonzept werden die 12 Schuljahre in Unter-, Mittel-, Ober- und Werkstufe eingeteilt.

Die Anfänge gehen zurück auf das Jahr 1977. Das Bestandsgebäude wurde 1980 errichtet und 2006 erweitert. Seit 2002 steht die Wilhelm-Albrecht-Schule unter Trägerschaft der Heinrich-Haus gGmbH.

Aufgrund stetig gestiegener Schülerzahlen soll die Schule erweitert werden. Die Schule wird zukünftig ausgelegt sein für insgesamt 132 Schüler und Schülerinnen, davon 66 im Altbau und 66 im zu planenden Neubau.

Im bestehenden Schulgebäude (Altbau), das insgesamt 9 Klassenräume umfasst, werden die Unter- und Mittelstufenklassen der Schule verbleiben. In dem neu zu errichtenden Gebäudeteil (Neubau) der Schule sollen die 10 Oberstufen und Werkstufenklassen der Schule mit ihren dazugehörigen Kursräumen untergebracht werden. Um kurze Wege zwischen Alt und Neubau zu schaffen, soll eine barrierefreie Lösung erarbeitet werden.

Weitere Ausführungen und Anforderungen an die Planungsaufgabe sind der Projektbeschreibung (vgl. Dokument 02a_Projektbeschreibung) zu entnehmen. Weitere Unterlagen zum Projekt werden im Zuge der Angebotsaufforderung (Stufe 2) zur Verfügung gestellt.

Lösungsvorschläge, §§ 76 Abs. 2, 77 VgV
Im Zuge des Verhandlungsverfahrens wird von den Bietern erwartet, dass ein Vorentwurf für die Gebäudeplanung für die Erweiterungsmaßnahme (Neubau) inkl. Sporthalle in Form eines Lösungsvorschlags erarbeitet wird. Der Lösungsvorschlag ist erstmalig mit dem Erstangebot einzureichen. Genauer Anforderungen sind der Projektbeschreibung (vgl. 02a_Projektbeschreibung) und dem Dokument "06b_Hinweise Lösungsvorschlag" zu entnehmen.

Hinsichtlich einer angemessenen Vergütung der Lösungsvorschläge gemäß § 77 Abs. 2 VgV ist ein Betrag von 15.000 EUR netto vorgesehen. Damit wird ein Arbeitsaufwand von ca. 150 Stunden abgedeckt. Der Anspruch auf Vergütung entsteht mit der Einreichung eines zuschlagsfähigen endgültigen Angebots zum vorgesehenen Submissionstermin.

Kostenbudget
Die Gesamtkostenprognose (KG 300-500, 700) liegt bei ca. 11,66 Mio. EUR netto, mithin 13,9 Mio. EUR brutto. Das vorgesehene Kostenbudget sollte nicht überschritten werden. Der öffentliche Auftraggeber beabsichtigt Fördermittel zu beantragen. Dementsprechend wird eine entsprechende Zuarbeit bei der Beantragung und Abrechnung von Fördermitteln (inkl. Verwendungsnachweis) durch den Auftragnehmer erwartet.

Termine
Die Planungen sollen unmittelbar nach Beauftragung beginnen. Der Baubeginn ist im dritten Quartal 2027 vorgesehen, sodass ein Fertigstellungstermin im dritten Quartal 2029 ermöglicht werden kann.

Leistungsumfang
Es werden folgende Leistungen stufenweise vergeben:
- Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 für die Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 Abs. 3 HOAI 2021, Teil 3, Abschnitt 1 i. V. m. Anlage 10 HOAI 2021
- Besondere Leistungen

Umfang der Auftragsvergabe

EUR
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Am Gewerbepark
56462
Höhn
Deutschland
DEB1B

Baugrundstück: Sportplatz zwischen Bestandsgebäude der Wilhelm-Albrecht-Schule und der Straße "Am Gewerbepark"
56462 Höhn

Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist die Baustelle, soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz des Auftraggebers.

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Lösungsvorschlag betreffend Erweiterungsmaßnahme (Schule, Sporthalle) - § 76 Abs. 2 VgV

1.1. Funktionale Qualität und Nutzbarkeit der Räume:
Bewertet wird die Qualität der Umsetzung des geforderten Raumprogramms sowie die funktionale Eignung der Räumlichkeiten für die Bedürfnisse einer Förderschule mit ganzheitlichen und motorischen Förderschwerpunkt. Die Raumorganisation soll förderliche Lern- und Lebensräume schaffen und logische Beziehungen zwischen den Funktionsbereichen herstellen und dabei die unterschiedlichen Bedürfnisse der Ober- und Werkstufe berücksichtigen. Besondere Bedeutung hat die durchgängige barrierefreie Gestaltung gemäß DIN 18040-1 (uneingeschränkt rollstuhlgerecht), die allen Nutzern eine selbstständige und sichere Nutzung ermöglicht. (WZ: 15)

1.2 Bewertet wird die wirtschaftliche Konzeption des Entwurfs im Hinblick auf das Verhältnis zwischen Nutzflächen (NUF), Verkehrsflächen (VF), Technikflächen (TF) sowie Brutto-Grundflächen (BGF) und Brutto-Rauminhalt (BRI). Der Entwurf soll einen effizienten und sparsamen Umgang mit Flächen und Volumen aufweisen, ohne dabei die funktionalen Anforderungen zu beeinträchtigen. Die Kostenschätzung gemäß DIN 276 wird auf Plausibilität und Angemessenheit geprüft. Der Entwurf soll ein ausgewogenes Verhältnis von baulichem Aufwand und Nutzen für die Schulnutzung erreichen. (WZ 12,5)

1.3 Architektonisches Konzept und Materialität
Bewertet wird die Stimmigkeit des Gesamtkonzepts als Ausdruck der Schulnutzung. Materialwahl und Gestaltung sollen dauerhaft, pflegeleicht und schulgerecht sein. Der Entwurf soll eine förderliche Atmosphäre für die Schulfamilie schaffen und die unterschiedlichen altersentsprechenden Entwicklungsumgebungen für die verschiedenen Stufen berücksichtigt. Die architektonische Gestaltung folgt dabei dem Grundsatz, dass die Qualität der Innenräume und deren Funktionalität Vorrang vor einer repräsentativen Außenwirkung haben. (WZ: 12,5)

1.4 Nachhaltige und zukunftsfähige Bauweise
Bewertet wird die ökologische und energetische Qualität des Entwurfs unter Berücksichtigung der Anforderung, mindestens eine Qualität vergleichbar mit dem BEG Effizienzhaus 40 Standard zu erreichen. Der Entwurf soll durch nachhaltige, gesundheitsverträgliche Materialien und ein durchdachtes Energiekonzept überzeugen. Berücksichtigt werden zudem Anpassungsfähigkeit für künftige Nutzungsänderungen sowie Lebenszyklusaspekte hinsichtlich Betriebskosten, Wartungsfreundlichkeit und Dauerhaftigkeit. (WZ: 10)

Gewichtung
50,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Angaben zur Arbeitsweise / Projektumsetzung

2.1 Bitte erläutern Sie Ihr Konzept zum Ablauf der Planungsphase. Gehen Sie dabei auch darauf
ein, welche Qualitätssicherungsmaßnahmen ergriffen werden, um eine sachgerechte
Auftragsabwicklung sicherzustellen. Wie gestaltet sich u.a. das Termin- und
Kostenmanagement und die Zusammenarbeit mit den Förderstellen? (WZ: 5)

2.2 Stellen Sie gesondert Ihr Konzept zum Ablauf der Baudurchführungsphase dar (u.a.
Vorbereitung und Mitwirkung bei den Vergaben, Objektüberwachung / Bauleitung inkl. örtliche
Präsenz, Organisation und Ablauf von Jour-Fixen, Umgang mit Störungen im Bauablauf
hinsichtl. Nachtrags- und Änderungsmanagement). (WZ: 5)

Gewichtung
10,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Organisation des vorgesehenen Projektteams

3.1 Zeigen Sie die Zusammensetzung des Projektteams anhand eines Organigramms auf. Bitte
erläutern Sie dabei Ihr Vertretungskonzept für den Urlaubs- und Krankheitsfall. (WZ: 4)

3.2 Bitte stellen Sie die für das Projekt geplanten Verfügbarkeiten des Projektteams und die
Kapazitäten der Projektverantwortlichen (PL, stv. PL, BL, stv. BL) dar. Die Auslastung der
Projektverantwortlichen durch anderweitige Projekte ist hier mitabzubilden. (WZ: 4)

Gewichtung
8,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Berufserfahrung des zum Einsatz kommenden Personals

4.1 Berufserfahrung des vorgesehenen Projektleitung (WZ: 6)

4.2 Berufserfahrung der vorgesehenen Objektüberwachung (WZ: 6)

Gewichtung
12,00

Zuschlagskriterium

Preis
Honorar

Das niedrigste Honorarangebot wird mit 5 Punkten bewertet. Angebote, die 50 % oder mehr über dem niedrigsten Angebot liegen, werden mit 0 Punkten bewertet. Angebote zwischen diesen Werten werden linear interpoliert.

Gewichtung
20,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu Optionen

Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen.

Die Leistungsstufen gliedern sich wie folgt:
Stufe 1: Lph. 1-2
Stufe 2: Lph. 3-4
Stufe 3: Lph. 5
Stufe 4: Lph. 6-7
Stufe 5: Lph. 8-9

Leistungsstufen, die der Auftraggeber nicht mit Vertragsabschluss beauftragt, stehen unter der aufschiebenden Bedingung, dass der Auftraggeber sie später abruft.
Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung auf Teilleistungen einzelner Leistungsstufen / Leistungsphasen oder auf einzelne Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken.

Das Honorar ist für alle Stufen anzubieten, auch bezüglich der Wertung der Zuschlagskriterien werden alle Stufen berücksichtigt.

Zusätzliche Angaben

Die Zuschlagskriterien werden ausschließlich in den Vergabeunterlagen aufgeführt. Im Zuge des Verhandlungsverfahrens wird von den Bietern erwartet, dass ein Vorentwurf für die Gebäudeplanung für die Erweiterungsmaßnahme (Neubau) inkl. Sporthalle in Form eines Lösungsvorschlags erarbeitet wird. Der Lösungsvorschlag ist erstmalig mit dem Erstangebot einzureichen. Genauer Anforderungen sind der Projektbeschreibung (vgl. 02a_Projektbeschreibung) und dem Dokument "06b_Hinweise Lösungsvorschlag" zu entnehmen.
Hinsichtlich einer angemessenen Vergütung der Lösungsvorschläge gemäß § 77 Abs. 2 VgV ist ein Betrag von 15.000 EUR netto vorgesehen. Damit wird ein Arbeitsaufwand von ca. 150 Stunden abgedeckt. Der Anspruch auf Vergütung entsteht mit der Einreichung eines zuschlagsfähigen endgültigen Angebots zum vorgesehenen Submissionstermin.

Folgende Terminschiene ist vorgesehen:
- Planungsbeginn: unmittelbar nach Beauftragung, vss. Mitte 2026
- Baubeginn: 3. Quartal 2027
- Fertigstellungstermin / Nutzungsbeginn: 3. Quartal 2029

Folgende weitere Unterlagen zum Projekt werden im Zuge der Angebotsaufforderung (Stufe 2) zur Verfügung gestellt:
- Lageplan Bestandsaufnahme
- Unterlagen B-Plaverfahren
- Pläne Gebäudebestand
- Bodengutachten
- Luftbilder und Fotos
- Raumporgramm SOLL-IST

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Internationales Beschaffungsinstrument

Sonstiges / Weitere Angaben

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (§ 160 Abs. 3 GWB), soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Ergebnis

Allgemeine Angaben

Gewinnerauswahl

Es wurde kein Wettbewerbsgewinner ermittelt, und der Wettbewerb ist abgeschlossen.
Entscheidung des Beschaffers aufgrund geänderter Anforderungen
Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote / Teilnahmeanträge

0

Größe der Unternehmen

Herkunft der Unternehmen

Überprüfung der Angebote