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Verfahrensangaben

AOK BW_AS_ESM auf Basis ITSM 2025 Vergabe

VO: VgV Vergabeart: Vergabebekanntmachung Status: Veröffentlicht

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

AOK Baden-Württemberg
DE168368778
Presselstraße 19
70191
Stuttgart
Deutschland
DE111
HLP. Dr. Alexandra Losch
alexandra.losch@hlp-rae.de
+495112629368-0

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Landesebene
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Weiterer Auftraggeber

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland
DE271900642
Virchowstraße 30
67304
Eisenberg
Deutschland
DEB3D
HLP. Heiermann Losch Rechtsanwälte, z. Hdn. Frau Dr. Losch
alexandra.losch@hlp-rae.de
+511262936-80

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Landesebene
Gesundheit
Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Baden-Württemberg
08-A9866-40
Durlacher Allee 100
76137
Karlsruhe
Deutschland
DE122
vergabekammer@rpk.bwl.de
+49 7219268730
+49 7219263985

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

72000000-5
72221000-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand der Ausschreibung ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einem Wirtschaftsteilnehmer über Beratungs- und Unterstützungsleistungen zur Einführung eines Enterprise Services Managements (ESM) auf Basis eines IT_Service-Managementsystems in der AOK BW bzw. im Fall des Beitritts in der jeweils beitretenden Körperschaft.

Details ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die AOK BW ist gemeinsam mit der AOK Hessen und der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland Gesellschafterin der ITSCare - IT-Services für den Gesundheitsmarkt GbR (ITSCare). Die ITSCare ist Full-Service-IT-Dienstleisterin ihrer Gesellschafter und erbringt weiterhin mehrere zentrale Services für andere AOK´s. Die ITSCare ist Auftragsverarbeiter der AOK-Gemeinschaft und unterliegt damit, neben der EU-DSGVO und dem BDSG (neu), den Regelungen des Sozialdatenschutzes gemäß SGB I und X.

Die AOK Baden-Württemberg ist aufgrund ihrer Versichertenzahl als Betreiberin einer kritischen Infrastruktur klassifiziert und unterliegt damit der Verordnung zur Bestimmung Kritischer Infrastrukturen nach dem BSI-Gesetz (BSI-Kritisverordnung - BSI-KritisV) für den Sektor Finanz- und Versicherungswesen. Entsprechend betreibt die ITSCare ein Informationssicherheits-Managementsystem ("ISMS"), zertifiziert nach DIN/ISO 27001:2013. Weiterhin unterstützt sie die AOK BW bei der Implementierung der notwendigen kritisrelevanten Prozesse, auch innerhalb der ITSCare.

Die AOK BW nutzt die Branchenlösung SAP oscare(R) und diverse Umsysteme (eGK, ePA, DMS, Omnikanalmanagement (OKM)) sowie Add-Ons der AOK Systems GmbH.

Ziel der eingeleiteten Ausschreibung ist es, einen Rahmenvertrag ohne Abnahmeverpflichtung abzuschließen. Der künftige Vertragspartner wird den Stabsbereich sowie die Geschäftsbereiche des Unternehmensbereichs 6 "Organisation & IT" bei der Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen an das IT-und interne Service-Management der AOK BW sowohl operativ wie auch konzeptionell wie auch strategisch unterstützen.
Ziel des Auftragnehmers ist die Verankerung eines ESM auf Basis eines IT-Service-Management (ITSM). ESM im Sinn dieser Ausschreibung ist die Erweiterung der Prozesse und Tools des ITSM auf den gesamten Unternehmensbereich 6 der AOK BW, der für Einkauf, Immobilienmanagement, interne Services und IT verantwortlich ist. Grundlage eines ESM ist ein funktionsfähiges ITSM.

Umfang der Auftragsvergabe

7.500.000,00
EUR
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Jahren
4
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Pesselstraße 19
70191
Stuttgart
Deutschland
DE111

siehe Leistungsbeschreibung

Weitere Erfüllungsorte

Erfüllungsort

---
Deutschland
DEB3D

Im Fall des Beitritts die Standorte der Beitrittsberechtigten

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Angebotspreis

Das der Angebotsaufforderung beigefügte Preisblatt ist ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen. Der niedrigste Gesamtpreis gem. Preisblatt bildet den Referenzpreis, der die volle Bewertungspunktzahl von 50 Punkten erhält. Die Punktzahl der weiteren Angebote ergibt sich nach folgender Formel:
Bewertungspunkte = 50 X (Referenzpreis dividiert durch Angebotspreis).
Der Bieter hat seine Preisangaben auf einer gesonderten Anlage zu erläutern.

Gewichtung
50,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualität der angebotenen Leistung

Das eingereichte Konzept wird auf Plausibilität und Schlüssigkeit geprüft. Vergeben werden maximal 15 Punkte. Die Vergabe der Punkte erfolgt im Schulnotenprinzip gem. nachstehendem Schema:
Die Qualität wird im Schulnotenprinzip von "sehr gut" bis "ungenügend" bewertet. Es werden die entsprechenden Zwischennoten von maximal 15 Punkte (=sehr gut +) bis 0 Punkte (=ungenügend) gebildet. Ein Angebot muss als Grundlage der Wertbarkeit in allen Unterkriterien mindestens die Note "Ausreichend" erreichen.
Die Bewertungskriterien sind in der Angebotsaufforderung spezifiziert.

Gewichtung
50,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu Optionen

Abnahmegarantien sind ausgeschlossen.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Der Auftrag wird im Wege eines Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gern.§ 17 VgV
vergeben, da es sich um konzeptionelle Lösungen gern.§ 14 Abs. 3 Nr. 2 VgV handelt. Im ersten Verfahrensabschnitt
werden die Interessenten zur Abgabe eines Teilnahmeantrages nebst Beifügung der geforderten Unterlagen, Erklärungen
und/oder Nachweise nach Maßgabe dieser Bewerberinformation aufgefordert. Im Anschluss daran prüft die Vergabestelle
die Eignung der Bewerber anhand der eingereichten Nachweise. Sodann werden die Bewerber ausgewählt, die
eingeladen werden, indikative Erstangebote einzureichen, über die dann verhandelt werden. Im Rahmen der
Angebotsaufforderung werden die Vertragsunterlagen übersandt und die Vergabestelle teilt im Rahmen der
Angebotsaufforderung die Zuschlagskriterien mit, nach denen die verbindlichen Angebote bewertet werden.

Die Zahl der Bieter/Bietergemeinschaften, die im Verhandlungsverfahren teilnehmen werden, wird auf maximal drei Bieter begrenzt. Die Auswahl erfolgt im Anschluss an die Eignungsprüfung nach den bekannt gegebenen Auswahlkriterien.

Nach Abschluss der Verhandlungsphase fordert die Vergabestelle die Bieter zur Abgabe verbindlicher
Angebote auf. Die Vergabestelle behält sich vor, im Rahmen der Verhandlungen Konkretisierungen und/oder
Modifikationen an den Vergabeunterlagen vorzunehmen. Diese werden den Bietern mitgeteilt, ehe eine Aufforderung zur
Abgabe eines verbindlichen Angebots erfolgt.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
7.500.000,00
EUR
EUR
7.500.000,00
EUR

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Die erbrachten Bauleistungen, Dienstleistungen oder gelieferten Güter beinhalten Prozessinnovationen

vgl. Leistungsbeschreibung

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Internationales Beschaffungsinstrument

Sonstiges / Weitere Angaben

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Nachprüfungsverfahren ist nur auf Antrag zulässig. Antragsbefugt ist gemäß § 160 Abs. 2 GWB
jedesUnternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten
nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist
darzulegen,dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden
entstanden ist
oder zu entstehen droht. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 2 GWB unzulässig, soweit:
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt
werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach
§ 135 Satz 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Ergebnis

Allgemeine Angaben

Gewinnerauswahl

Es wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote / Teilnahmeanträge

3
3
11

Größe der Unternehmen

0
0
0
0

Herkunft der Unternehmen

0
0

Überprüfung der Angebote

0
0
0
Angaben zum Auftrag

Angaben zur Rahmenvereinbarung

EUR
7.500.000,00
EUR
Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie
Internationales Beschaffungsinstrument

Vertrag

Allgemeine Angaben

Allgemeine Angaben

Rahmenvertrag ESM auf Basis ITSM 2025
Rahmenvertrag ESM auf Basis ITSM 2025
Bezuschlagte Wirtschaftsteilnehmer

Name und Anschrift des Hauptauftragnehmers

Serview GmbH
DE-221309480
Großunternehmen
Gartenstr. 23
61352
Bad Homburg
Deutschland
DE718
Nein
Deutschland

Weitere Wirtschaftsteilnehmer

Adresse

Zelos Management Consultants, Bartenschlager, Rüß und Partner Unternehmensberatung
DE 309840121
Großunternehmen
Mittelweg 68
20149
Hamburg
Deutschland
DE600
Nein
Deutschland
Vergabe von Unteraufträgen

Vergabe von Unteraufträgen

Nein
Angaben zum Auftrag

Informationen zum Vertragsabschluss

29.01.2026
16.02.2026

Angaben zum Angebot

Angebot vom 7.12.2025
---

Angaben zur Rahmenvereinbarung