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Verfahrensangaben

DUI - Sanierung Brandschutz-2 - Brandschutzplanung AHO Heft 17

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
06.02.2026
13.02.2026 12:00 Uhr
19.02.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

BG Klinikum Duisburg gGmbH
DE254473301
Großenbaumer Allee 250
47249
Duisburg
Deutschland
DEA12
Daniela.Tesic@BG-Klinikum-Duisburg.de
+49 203 7688 2241

Angaben zum Auftraggeber

Von einer Bundesbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

Mehrwert Architektur & Management GmbH
HRB 12152 HL
An der Untertrave 98
23552
Lübeck
Deutschland
DEF03
Verfahrensmanagement
a.hansen@mam-luebeck.de
+49 451-61127303
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammern des Bundes
unbekannt
Villemombler Straße 76
53123
Bonn
Deutschland
DEA22
vk@bundeskartellamt.de-mail.de
+49 2289499-0
+49 2289499-163

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammern des Bundes
unbekannt
Villemombler Straße 76
53123
Bonn
Deutschland
DEA22
vk@bundeskartellamt.de-mail.de
+49 2289499-0
+49 2289499-163

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71300000-1
71317100-4
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Das BG Klinikum Duisburg plant die Umsetzung der brandschutztechnischen Sanierung und Ertüchtigung des gesamten Klinikgebäudes am Standort Großenbaumer Allee 250, 47249 Duisburg. Die Umsetzung soll auf Basis der bereits erfolgten und genehmigten Entwurfsplanung aus den Jahren 2020/21 erfolgen, unter Berücksichtigung der derzeit bestehenden Baugesetzgebung, des genehmigten Brandschutzkonzepts sowie zur Sicherstellung und Gewährleistung der Schutzziele nach BauO NRW 2018.

Die Bruttogeschossfläche beträgt ca. 43.500 qm Bruttogeschossfläche (BGF). Die Realisierung soll in 4 Einzelmaßnahmen mit in sich gegliederten Bauabschnitten erfolgen. Die Fertigstellung ist geplant für 2031.
Der Kostenrahmen für die Baukosten (Kostengruppen 300 und 400, DIN 276) wird seitens des Klinikums mit ca. 12,3 Mio. Euro brutto (Stand 4. Quartal 2025) prognostiziert.
Inhalt dieser Ausschreibung sind die bauordnungsrechtlichen Leistungen für den Brandschutz als Planungsleistung gemäß Punkt 1.4 AHO Heft 17 für die Realisierung des Bauvorhabens. Detaillierte Hinweise sind der nachfolgenden Beschreibung zu entnehmen.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand dieser Beschaffung ist bauordnungsrechtliche Leistungen für den Brandschutz als Planungsleistungen gemäß Punkt 1.4 AHO Heft 17 für die bauliche Umsetzung der Brandschutzsanierung am BG Klinikum Duisburg, nach der Maßgabe des mit den Verfahrensunterlagen (Angebotsphase) übermittelten Vertragsentwurfs und Leistungsbildes.
Es handelt sich um einen Stufenvertrag. Stufe 1- Beauftragung der Leistungsphase 5, Stufe 2- Beauftragung der Leistungsphasen 6+7 (besondere Leistungen), Stufe 3- Beauftragung der Leistungsphase 8, die Beauftragung der Leistungsphasen 5-8 AHO Heft 17 in Teilen oder im Ganzen behält sich der Auftraggeber vor.

Derzeit befindet sich das Projekt bereits in der Ausführung. Das Fachplanungsteam besteht aus der Objektplanung, der technischen Ausstattung sowie einem Projektsteuerungsbüro. Aus projektorganisatorischen Gründen muss die Fachplanungsleistung Brandschutz erneut nachgelagert ausgeschrieben werden. Das Teilnahmeverfahren wird deshalb gem. § 17 Abs. 3 VgV mit einer gut 2-wöchigen Teilnahmephase durchgeführt.
Die ursprüngliche Bearbeitung der brandschutztechnischen Gesamtsanierung war als Ganzes vorgesehen. Aufgrund des großen und mit den Jahren gewachsenen Klinikgebäudes ist eine ganzheitliche Ertüchtigung und Sanierung des Gebäudes in einem Zuge aus betrieblicher und organisatorischer Sicht nicht möglich und würde zu massiven betrieblichen Einschränkungen der Patientenversorgung führen. Deshalb wurde nun im Rahmen der ersten Projektphase bis zur bereits erfolgten Baugenehmigung die Brandschutzsanierung in 4 Einzelmaßnahmen aufgeteilt, deren Bauausführungen in Bauabschnitten unmittelbar nacheinander geplant sind.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
30.03.2026
16.06.2031
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Großenbaumer Allee 250
47249
Duisburg
Deutschland
DEA12

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Honorarangebot

Es ist ein Honorarangebot auf die Leistungen abzugeben. Für die zusammenfassende Darstellung der Kosten ist ein Kostenblatt auszufüllen. Kalkulationsgrundlage ist die Leistungsbeschreibung in den Vergabeunterlagen. Die Wertung erfolgt nach folgenden Kriterien:
- Die Höchstpunktzahl (Beispiel: 100 Punkte) erhält der Bieter, der das niedrigste Angebot insgesamt (netto) abgegeben hat.
- Die Bieter, deren Gesamtpreis für die Leistungen (netto) höher als das des niedrigsten Bieters liegen, werden im Verhältnis ihres Abstandes zum niedrigsten Bieter geringer bewertet. Hier wird geradlinig interpoliert.
- Beispiel: Ein Angebot das 20 % über dem niedrigsten Gesamtpreis (netto) liegt, erhält demnach 80 Punkte.

Gewichtung
40,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Bieterpräsentation

Die folgenden Punkte sind am Präsentationstag durch das Projektteam persönlich vorzutragen und ggf. bei Rückfragen näher zu erläutern. Zu diesem Zwecke ist eine geeignete Bildschirmpräsentation anzufertigen. Die Wertung erfolgt nach folgenden Kriterien:
Jedes unten genannte Kriterium wird mit maximal 6 und minimal 0 Punkten bewertet, wenn eine im direkten Vergleich zu anderen Bietern unzureichende, unklare, oder nachweislich falsche Erläuterung des Kriteriums erfolgt.
Insgesamt können maximal 36 Punkte erreicht werden.
1) Qualifikation, Erfahrung und Kompetenz des eingesetzten Projektteams
2) Darstellung der Herangehensweise an das Projekt (Erkennen der Aufgabenstellung und Projektanforderungen)
3) Darstellung der Koordination/ Einbindung der eigenen Leistung in die Leistungen anderer am Projektbeteiligter
4) Erreichbarkeit und Projektkommunikation, Regelung bei Vertretungen
5) Einschätzung des Zeitbedarfs für die Planungsphase 5 - 8 AHO Heft 17 gem. Rahmenterminplan in Bezug auf die eigenen Leistungen
6) Vortrags- und Präsentationsstil, sowie Methodik, Didaktik und rhetorische Fähigkeiten

Gewichtung
60,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Der Teilnahmewettbewerb wird gemäß § 17 Abs. 3 VgV auf mindestens 15 Kalendertage zuzüglich Übertragungszeiten an das Amtsblatt der EU.
Die hierfür erforderliche hinreichend begründete Dringlichkeit liegt vor, da Leistungen, die für den weiteren Projektfortschritt erforderlich sind, trotz vorausgegangener Beauftragung und entsprechender Abstimmungen nicht innerhalb der vorgesehenen Fristen vollständig erbracht werden konnten. Der Auftraggeber hat im Vorfeld alle angemessenen Maßnahmen ergriffen, um eine ordnungsgemäße und fristgerechte Leistungserbringung zu ermöglichen.

Das Gesamtprojekt befindet sich bereits in der Ausführungsphase. Weitere Verzögerungen würden zu erheblichen terminlichen und wirtschaftlichen Risiken führen, da es sich um eine komplex zu organisierende Maßnahme innerhalb des Gesamtklinikums handelt.

Zur Sicherstellung des Projektfortgangs wird daher ein erneutes zweiphasiges Vergabeverfahren nach § 17 VgV durchgeführt. Die Fristen werden unter Beachtung der vergaberechtlichen Vorgaben und unter Berücksichtigung der dargestellten Dringlichkeit entsprechend verkürzt.

Angaben zum Verfahren

Es handelt sich um ein 2- stufiges Verhandlungsverfahren nach § 17 VgV gemäß Abschnitt 6, § 74 VgV. Innerhalb eines Teilnahmewettbewerbs werden maximal 3 Bieter ausgewählt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Der öffentliche Auftraggeber behält sich gem. § 17 Abs. 11 VgV die Möglichkeit vor, den Auftrag auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlung mit den Bietern einzutreten.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHHMMWK

Einlegung von Rechtsbehelfen

Möchte ein Unternehmen einen Verstoß gegen Vergabevorschriften geltend machen, so hat es diese innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen ab Kenntnis gegenüber der Auftraggeberin zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung oder erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe der Auftraggeberin gegenüber gerügt werden.

Teilt die Auftraggeberin dem Unternehmen mit, dass sie der Rüge nicht abhelfen werde, so kann das Unternehmen innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen schriftlichen Antrag auf Nachprüfung bei der zuständigen Vergabekammer stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).

Die genannten Fristen gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 S. 2 bleibt unberührt.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

1. Die Vergabeunterlagen dürfen ausschließlich für die Teilnahme an diesem Vergabeverfahren verwendet werden; eine weitergehende Verwendung, auch in umgearbeiteter Form, ist ausgeschlossen. Ein derartiges Nutzungsrecht wird ausdrücklich nicht erteilt.
2. Mit dem Teilnahmeantrag sind ausschließlich die in dem Bewerberbogen aufgeführten Unterlagen vorzulegen.
3. Soweit in dieser Bekanntmachung / Aufforderung nichts Abweichendes geregelt ist, wird die gesamte Bieterkommunikation, einschließlich der Versendung von Informationsschreiben nach § 134 GWB sowie des Zuschlagsschreibens, über die Vergabeplattform DTVP abgewickelt, wobei die Textform einzuhalten ist. Die Vergabestelle wird dabei vertreten durch die Syndikusrechtsanwälte der BG Kliniken - Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung, Bereich Recht / Zentrale Vergabestelle. Die Bewerber/Bieter haben das Tool zur Bieterkommunikation auf DTVP wie ein eigenes E-Mail-Postfach regelmäßig auf eingehende Benachrichtigungen zu überprüfen.
4. Die elektronische Abgabe der Teilnahmeanträge und Angebote muss über die Vergabeplattform DTVP so rechtzeitig erfolgen, dass alle Erklärungen bis zum Ende der jeweiligen Frist vollständig übermittelt worden sind. Dabei ist genügend Zeit für die Anmeldung des Bewerbers/Bieters auf der Vergabeplattform und für den Übermittlungsvorgang einzuplanen. Die Bewerber/Bieter werden auf die Erläuterungen des Plattformbetreibers auf den Internetseiten für Bieter (https://support.cosinex.de/unternehmen/) hingewiesen. Insbesondere sind die Hinweise über die Abgabe von elektronischen Teilnahmeanträgen und Angeboten zu beachten. Diese fristgebundenen Erklärungen dürfen nicht über das z.B. für Bieterfragen genutzte Kommunikationstool eingereicht werden.
5. Der Auftraggeber behält sich vor, für Nachunternehmer Eignungsnachweise zu fordern, die eine ihrem Einsatz entsprechende Erfüllung der für den Auftragnehmer geforderten Eignungsanforderungen belegen.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Die Nachforderung von Unterlagen unterliegt den Bestimmungen des § 56 VgV.
Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen.
Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen.
Die Bindefrist des Angebotes beträgt 1 Monat (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote). D.h. im Falle von Verhandlungsrunden bezieht sich die Bindefrist auf die Angebotsfrist des finalen Angebotes.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Genehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge

Teilnahmeberechtigt sind gem. § 75 VgV Bewerber*innen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates als freischaffende Architekten / Architektinnen und/oder Ingenieure / Ingenieurinnen bzw. Beratende Ingenieure / Ingenieurinnen tätig sind und die berechtigt sind, diese Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland in diesem Beruf tätig zu werden. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat
die Bezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung, wer über ein Diplom,
Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist und berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt*in, Ingenieur*in, Beratende*r Ingenieur*in tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörige*n nach § 43, Absatz 1 VgV benennen. Die geforderten Angaben in III.1.1) bis III.1.3) gemäß § 45 und 46 VgV sind in einem Bewerberbogen zum Verhandlungsverfahren gemäß § 29 VgV zusammengefasst. Die im Folgenden aufgezählten zusätzlichen Eigenerklärungen/ Nachweise sind als Anlagen in jener numerischen Reihenfolge abzugeben, welche im Bewerberbogen unter Punkt 5 aufgelistet ist.
(1) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung, bzw. Eigenerklärung über die Anpassung der Deckungssummen im Auftragsfall
(2) Verpflichtungserklärung der Nachunternehmer (u.a. bei Eignungsleihe)
(3) Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung " Ingenieur*in, Beratende*r
Ingenieur*in " gemäß § 44 VgV für den Projektverantwortlichen des Ingenieurbüros, der die Leistung tatsächlich
erbringen soll
(4) max. 2 DIN A 4 (1x DIN A3) je Referenzprojekt, bei mehreren Anlagen sind diese zu nummerieren.
(5) Besondere Qualifikationen der Mitarbeiter im sich bewerbenden Unternehmen, gem. Anlage 6 des
Bewerberbogens,
(6) Eigenerklärung Formular Art. 5k Abs. 1 Verordnung (EU) Nr. 833-2014_N, Nachweise sind beizufügen.
(7) Eigenerklärung_Formular_Eigenerklärung zu eForm- Pflichtangaben

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

-Nachweis entsprechender Dienstleistungen, vergleichbare Projekte
Zeitraum der Leistungserbringung innerhalb der letzten 8 Jahre, Brandschutzsanierung, Instandsetzung oder Umbau Gesamtklinik, Gebäude mit Bezug zum Gesundheitswesen oder vergleichbare Gebäude gem. §75 Abs. 5 VgV, Für die Merkmale des Pflichtreferenzprojektes 1 und die optional, zusätzlich einzureichende Projekte 2 und 3 sind die folgenden Kriterien hinsichtlich der Herstellungskosten oder Größe zu erfüllen: Pflichtprojekt 1 mit min. 10,0 Mio. brutto Baukosten KG 300+400, optional, zusätzlich einzureichende Projekte 2 und 3 mit min. 7,0 Mio. brutto Baukosten KG 300+400
An den Leistungsumfang werden folgende Anforderungen gestellt:
Pflichtprojekt 1: Das Projekt beinhaltet die Grundleistungen der Leistungsph. 2 - 5 und 8 gem. P.1.4 AHO Heft 17
Projekte 2 und 3: Leistungsphasen mind. LPH 2-5, bzw. mind. LPH 5 + 8 gem. P.1.4 AHO Heft 17 Krankenhaus oder vergleichbar

-Angaben zur Beschäftigtenzahl, technischen Fachkräften, Personal
Zahl der Personen in der Geschäftsleitung und Mitarbeiter, jeweils im Mittel der letzten drei Jahre
Geforderte Mindesteignungskriterien:
Es wird bestätigt, dass das unter Punkt 1 im Bewerberbogen genannte Büro mindestens über eine Person in der Geschäftsführung und über 5 festangestellte Ingenieure/ Fachtechniker oder vergleichbar (B.A./ B.Eng./ B.Sc./ M.A./ M.Eng./ M.Sc., etc.) verfügt.

-Angaben zur vorgesehenen Projektleitung
Eigenerklärung zu geforderten Mindesteignungskriterien
Die vorgesehene Projektleitung hat mindestens 10 Jahre Berufserfahrung, Erfahrung mit Projektgrößen über 10.000 m² BGF (Brandschutzsanierung, Instandsetzung oder Umbau Gesamtklinik, Gebäude mit Bezug zum Gesundheitswesen oder vergleichbare Gebäude gem. §75 Abs. 5 VgV) und hat mindestens eine Leitung eines Projektes (LPH 2-5+8 AHO Heft 17) über 10,0 Mio. brutto (KG 300+400 gem. DIN 276) übernommen.

Die Checkliste für das Eignungsverfahren, sowie die Bewertungsmatrix sind den Anlagen zu diesem VgV- Verfahren und dem Bewerber*innenbogen zu entnehmen. Die Unterlagen können bei der unter I.3) angegeben Vergabeplattform digital, gebührenfrei abgerufen werden. Die Checkliste, welche
auch die Mindestkriterien an die Eignung enthält (Anlage 7/ Seite 10 des Bewerber*innenbogens) setzen sich
wie folgt zusammen:
Nr. 1 Erfolgte der fristgerechte Eingang der Bewerbung beim Auftraggeber?
Nr. 2 Wurde der Bewerbungsbogen an den für die Feststellung der Eignung erforderlichen Stellen vollständig
ausgefüllt?
Nr. 3 Die vom Bewerber geforderte Anlagen 1-7 gem. Punkt 5 des Bewerber*innenbogens wurden beigefügt.
Nr. 4 Ausreichende Berufshaftpflicht, bzw. Eigenerklärung zur Anpassung der Versicherungssumme im
Auftragsfall liegt vor.
Nr. 5 Einhaltung des Zeitraums der Leistungserbringung und der Mindestprojektgröße des Referenzprojektes
Nr. 1 wurde eingehalten.
Nr. 6 Im Falle einer Bewerbergemeinschaft, oder Unterauftragnehmer: Haben alle Bewerber einen vollständig
ausgefüllten Bewerber*innenbogen fristgerecht eingereicht? Und liegt die Verpflichtungserklärung bei?
Nr. 7 Der Projektleiter für das zu beauftragende Projekt erfüllt die unter Punkt 4.3 des Bewerberbogens
abgefragten Mindestvoraussetzung.
Bei mehr als 3 geeigneten Wirtschaftsteilnehmern (gleiche Gesamtpunktzahl) entscheidet die erreichte
Punktzahl der Referenzen, Personal, Umsatz, Qualitätssicherung in vorgenannter Reihenfolge.
Wertungsmatrix:
max. erreichbare Punktzahl für Referenzen: 950
max. erreichbare Punktzahl für Personal: 175
max. erreichbare Punktzahl für Umsatz: 100
max. erreichbare Punktzahl für Besondere Qualifikationen: 275
Maximal erreichbare Gesamtpunktzahl: 1500

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1.400,00

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

1. Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren sowie Umsatz
des Unternehmens, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter
Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. Die Umsatzzahlen
sollen belegen, dass der Bieter wirtschaftlich zur Ausführung des Auftrags in der Lage sein wird. Die Umsatzangaben sind kein Mindesteignungskriterium, werden jedoch gemäß der den Vergabeunterlagen beigefügten Matrix im Rahmen der Eignung bewertet.

2. Vorliegen einer aktuell gültigen Haftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren marktüblichen Versicherung
mit einer Haftpflichtdeckungshöhe von mindestens 5 Mio. Euro für Personenschäden und 3,0 Mio. Euro für Sach und Vermögensschäden pro Versicherungsjahr und Schadensfall oder Bestätigung des Bieters, sollte er über keinen entsprechenden Versicherungsschutz verfügen, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung mit ausreichender Deckungssumme abzuschließen und Vorlage eines entsprechenden Nachweises vor Erteilung des Zuschlags.

Geforderte Mindeststandards:
Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit den oben angegebenen Deckungssummen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
100,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
-"Ingenieur*in, Beratende*r Ingenieur*in" gemäß Unterabschnitt § 75 VgV
-Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe eine*n verantwortliche*n Berufsangehörige*n nach § 75 Absatz 3 VgV benennen.
Bieter haben mit dem Angebot Art und Umfang von Leistungen anzugeben, die sie an geeignete Nachunternehmer übertragen wollen. Die Eignung der Nachunternehmer ist entsprechend den ihnen übertragenen Leistungen durch geeignete Erklärungen und Belege (Eigenerklärung zur Eignung, PQ-Register, u.a.) nachzuweisen.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung