Verfahrensangaben

Angiografieanlage - HLSK

VO: VOB Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
03.09.2026
09.09.2026 10:00 Uhr
09.09.2026 10:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

BG Klinikum Bergmannstrost Halle gGmbH
HRB 22388
Merseburger Str. 165
06112
Halle (Saale)
Deutschland
DEE02
alexander.ruppelt@bg-kliniken.de
01624240855

Angaben zum Auftraggeber

Von einer Bundesbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammern des Bundes
991-02380-92
Villemombler Straße 76
53123
Bonn
Deutschland
DEA22
vk@bundeskartellamt.de-mail.de
+49 2289499-0
+49 2289499-163

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45215000-7
45000000-7
45331000-6
45331200-8
45331210-1
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Im BG Klinikum Bergmannstrost in Halle soll das ANGIOGRAFIE -Gerät einschl. der zugehörigen Peripherie ausgetauscht werden. Dazu sind Umbauarbeiten erforderlich. Für den betreffenden Gebäudeteil müssen im Gewerk HLSK, insbesondere im Lüftungsbau Umbauarbeiten durchgeführt werden.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand dieser Ausschreibung sind die HLSK-Bauleistungen (Heizung, Lüftung, Sanitär, Kälte sowie Gebäudeautomation) im Rahmen des Projektes Ersatz Angiografieanlage im BG Klinikum Bergmannstrost Halle. Bestandteil der Maßnahme ist die technische Anpassung und Erneuerung der gebäudetechnischen Infrastruktur zur Aufnahme und zum Betrieb einer neuen Angiografieanlage einschließlich aller hierfür erforderlichen Nebenanlagen und technischen Einrichtungen.
Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen insbesondere die Demontage bestehender HLSK-Anlagen einschließlich fachgerechter Entsorgung, die Neuerrichtung und Anpassung der Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs- und Kälteanlagen sowie die erforderlichen Leistungen der Gebäudeautomation einschließlich der Anbindung an die vorhandene Gebäudeleittechnik et/G. Darüber hinaus sind sämtliche Inbetriebnahme-, Prüf-, Einregulierungs-, Mess-, Dokumentations- und Abnahmeleistungen Bestandteil des Auftrags.
Schwerpunkt der Maßnahme ist die Herstellung der für den Betrieb einer modernen Angiografieeinheit erforderlichen raumlufttechnischen Bedingungen. Hierzu gehören unter anderem die Errichtung einer hygienegerechten RLT-Anlage gemäß den Anforderungen an medizinisch genutzte Bereiche einschließlich Luftbehandlung, Befeuchtung, Kühlung, Schwebstofffiltration, Umluftkühlung sowie der erforderlichen Heiz- und Kälteversorgung. Ergänzend sind Anpassungen der Trinkwasser-, Abwasser- und Heizungsinstallationen sowie der medizinisch erforderlichen technischen Infrastruktur auszuführen.
Sämtliche Arbeiten erfolgen innerhalb eines bestehenden Krankenhausgebäudes unter laufendem Klinikbetrieb. Der Auftragnehmer hat seine Leistungen so zu planen und auszuführen, dass Beeinträchtigungen des Krankenhausbetriebes auf das unvermeidbare Mindestmaß reduziert werden. Besondere Anforderungen bestehen hinsichtlich Hygiene, Brandschutz, Schallschutz, Arbeitsschutz, Terminkoordination sowie der Abstimmung mit den übrigen am Bau Beteiligten.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
5

Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Merseburger Str. 165
06112
Halle (Saale)
Deutschland
DEE02

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Gesamtangebotspreis

Gesamtsumme aller verfahrensgegenständlichen Leistungen

Gewichtung
100,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Es wird ein europaweites Offenes Verfahren gemäß den Bestimmungen der VOB/A EU durchgeführt. Die Vergabe erfolgt ohne vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb. Alle interessierten Unternehmen können ein Angebot abgeben. Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot gemäß den in den Vergabeunterlagen festgelegten Zuschlagskriterien erteilt. Gegenstand des Verfahrens sind die HLSK-Bauleistungen für den Ersatz der Angiografieanlage im BG Klinikum Bergmannstrost Halle.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Vergabeportal des DTVP; Kommunikationstool des jeweiligen Projektraums.
Bietende / Bewerbende werden mittels E-Mail-Nachricht unterrichtet, dass eine Nachricht hinterlegt wurde.

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHHMKXD

Einlegung von Rechtsbehelfen

Möchte ein Unternehmen einen Verstoß gegen Vergabevorschriften geltend machen, so hat es diese innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen ab Kenntnis gegenüber der Auftraggeberin zu rügen.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung oder erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Teilnahme oder zur Angebotsabgabe der Auftraggeberin gegenüber gerügt werden.

Teilt die Auftraggeberin dem Unternehmen mit, dass sie der Rüge nicht abhelfen werde, so kann das Unternehmen innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen schriftlichen Antrag auf Nachprüfung bei der zuständigen Vergabekammer stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).

Die genannten Fristen gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 S. 2 bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Bieter haben mit dem Angebot Art und Umfang von Leistungen anzugeben, die sie an geeignete Nachunternehmer übertragen wollen. Die Eignung der Nachunternehmer ist entsprechend den ihnen übertragenen Leistungen durch geeignete Erklärungen und Belege (Eigenerklärung zur Eignung, PQ-Register, u.a.) nachzuweisen.

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

2
Monate

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt nach § 16 a EU VOB/A über das Vergabeportal der DTVP; Kommunikationstool des jeweiligen Projektraums. Bietende / Bewerbende werden mittels E-Mail-Nachricht unterrichtet, dass eine Nachricht hinterlegt wurde.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Mindestanforderung:
Eigenerklärung zur Haftpflichtversicherung, dass eine aktuell gültige Haftpflichtversicherung oder eine vergleichbare marktübliche Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungshöhe von mindestens 2,5 Mio. Euro für Personenschäden und 1,0 Mio. Euro für Sach- und Vermögensschäden pro Versicherungsjahr und Schadensfall besteht.

Oder, sollte kein entsprechender Versicherungsschutz bestehen, unwiderrufliche und unbedingte, Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung mit ausreichender Deckungssumme abgeschlossen und ein entsprechender Nachweis vor Erteilung des Zuschlags vorgelegt wird.

Eignungskriterium

Spezifischer Jahresumsatz

Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren sowie Umsatz
des Unternehmens, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter
Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. Die Umsatzzahlen
sollen belegen, dass der Bieter wirtschaftlich zur Ausführung des Auftrags in der Lage sein wird.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Mindestanforderung an die Referenzen:
Mindestens drei in den letzten fünf Jahren erfolgreich abgeschlossene Referenzprojekte vergleichbarer Art und Größenordnung.
Davon mindestens eine Referenz für HLSK-Leistungen in einem Krankenhaus oder einer vergleichbaren medizinischen Einrichtung.
Mindestens eine Referenz mit hygienischen raumlufttechnischen Anlagen nach DIN 1946-4 bzw. VDI 6022.
Mindestens eine Referenz mit Bauausführung im laufenden Betrieb.
Referenzprojekt mit einem Auftragswert von mindestens 300.000 EUR netto.

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Alle Mitglieder der Bietergemeinschaft haften gegenüber dem Auftraggeber als Gesamtschuldner

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Nicht erforderlich

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung