Beschaffung und Betrieb einer neuen Telekommunikationsinfrastruktur
Möchte ein Unternehmen einen Verstoß gegen Vergabevorschriften geltend machen, so hat es diese innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen ab Kenntnis gegenüber der Auftraggeberin zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung oder erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Teilnahme oder zur Angebotsabgabe der Auftraggeberin gegenüber gerügt werden.Teilt die Auftraggeberin dem Unternehmen mit, dass sie der Rüge nicht abhelfen werde, so kann das Unternehmen innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen schriftlichen Antrag auf Nachprüfung bei der zuständigen Vergabekammer stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).Die genannten Fristen gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 S. 2 bleibt unberührt.
Der Auftraggeber wird nach Ausübung seines pflichtgemäßenErmessens über die Nachforderung von Unterlagen entscheiden. Kommunikation über das Vergabeportal der DTVP; Kommunikationstool des jeweiligen Projektraums. Bietende / Bewerbende werden mittels E-Mail-Nachricht unterrichtet, dass eine Nachricht hinterlegt wurde. Nachforderung erfolgt nach § 56 VgV.
1. Erklärung, dass das Unternehmen des Bewerbers nicht zu den in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, genannten Personen oder Unternehmen gehört, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen sowie Erklärung, dass die am Auftrag als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises in Anspruch genommen werden, beteiligten Unternehmen, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt, ebenfalls nicht zu dem in der Vorschrift genannten Personenkreis mit einem Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift gehören.
2. Erklärung, dass das Unternehmen des Bewerbers nicht wegen eines Verstoßes nach § 23 AEntG und nach § 21 MiLoG mit einer Geldbuße von wenigstens EUR 2.500 oder wegen eines Verstoßes gemäß § 22 LkSG mit einer Geldbuße von wenigstens einhundertfünfundsiebzigtausend Euro belegt worden ist und keine aktueller Verstoß und kein anstehender Bußgeldbescheid gegen das Unternehmen des Bewerbers beziehungsweise die verantwortlich handelnde(n) Person(en) nach § 98c Abs. 1 AufenthG oder nach § 21 SchwArbG bekannt ist (Eigenerklärung im Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" erforderlich).
Zwingender Ausschlussgrund (§ 123 Abs. 1 Nr. 1 GWB).
Zwingender Ausschlussgrund (§ 123 Abs. 1 Nr. 2 und 3 GWB).
Zwingender Ausschlussgrund (§ 123 Abs. 1 Nr. 4 und 5 GWB).
Zwingender Ausschlussgrund (§ 123 Abs. 1 Nr. 6, 7, 8 und 9 GWB).
Zwingender Ausschlussgrund (§ 123 Abs. 1 Nr. 10 GWB).
Zwingender Ausschlussgrund (§ 123 Abs. 4 GWB).
Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB)
Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB)
Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB)
Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB)
Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 5 GWB)
Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 6 GWB)
Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB)
Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 8 und 9 GWB)
Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren sowie Umsatz des Unternehmens, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des eigenen Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
Mindestanforderung: Leistungsspezifisch 500.000,00 EUR je Geschäftsjahr
Eigenerklärung über die Anzahl der durchschnittlich jährlich Beschäftigten der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2022 - 2024), aufgeschlüsselt nach Berufsgruppen.
Eigenerklärung zu den technischen Fachkräften oder den technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht, aufgeschlüsselt nach folgenden Berufsgruppen: Projektleitung, TK-Spezialisierung, TK-Netzwerkadministration, TK-Technik
Mindestanforderung: Projektleitung: 2TK-Spezialisierung: 5TK-Netzwerkadministration: 3TK-Technik: 5
PartnerstatusEigenerklärung, dass über einen entsprechenden Partnerstatus und Herstellersupportverträge der anzubietenden Produkte verfügt wird (bitte Zertifikate / Nachweis beifügen).
ZertifizierungenEigenerklärung, dass über eine Zertifizierung zum Qualitätsmanagement nach ISO 9001 verfügt wird (bitte Zertifikat beifügen).
Eigenerklärung, dass in Anlehnung an die ISO/IEC 27001 ein Informationssicherheitsmanagement implementiert wurde (bitte Zertifikat beifügen).
Eigenerklärung, dass die Serviceorganisation in Anlehnung an ITIL organisiert ist.
Eigenerklärung, dass in den letzten drei Jahren vergleichbare Leistungen ausgeführt worden. Angaben zu den Referenzen machen wir im beigefügten Referenzbogen.
MindestanforderungEs sind mindestens drei Referenzen zu vergleichbaren Projekten im öffentlich-rechtlichen Bereich, davon mindestens 2 im Klinikumfeld, mit den folgenden Angaben vorzulegen: - Auftraggeber mit Ansprechpartner, (Name, Telefon, E-Mail), - Projektbezeichnung, inhaltliche Kurzdarstellung des Projekts, - Projektzeitraum (Anfangs- und Enddatum), - eigenerbrachter Aufwand in Personentagen / Projektvolumen- Anzahl der TK-Ports,- Anzahl UCC-Teilnehmer, - Anzahl DECT-Teilnehmer, - Alarmserverlösung.
(Der Auftraggeber behält sich eine Aufklärung der zu den Referenzprojekten gemachten Angaben vor.)Die Referenzen sind vergleichbar, wenn sie folgende Mindestvoraussetzungen erfüllen:- Technische Vergleichbarkeit: Die Referenz stützt sich auf vergleichbare Systemtechnik (Cloud und /oder hybride Lösungen mit DECT-System und Alarmserver), die eine Hochverfügbarkeit im Klinikumfeld mit Kritis-Anforderungen gewährleistet, Notfalltelefonie ermöglicht und Alarmserver-Systeme über Standardschnittstellen integriert. Es wird überwiegend mit standardisierten Protokollen gearbeitet.- Mindestvolumen: 500.000,00 EUR oder 100 Personentage oder 1.000 aktive TK-Ports - Portzahl: mindestens 1.000 TK-Ports/TK-Nutzer- Migrationserfahrung im laufenden Betrieb: Es handelte sich um eine komplexe Migration im laufenden Betrieb. Im TK-Bereich und in der Anschaltung zum öffentlichen Telefonnetz trat keine oder nur eine geringe Betriebsunterbrechung auf. - Heterogenität: Das Referenzprojekt umfasst nur Komponenten von ein bis zwei Herstellern oder die Komponenten mehrerer Hersteller sind nur auf der Ebene von Basisprotokollen (SIP, H.232, IP etc.) miteinander gekoppelt. Die Hersteller sind zu benennen.
Eigenerklärung zur Haftpflichtversicherung, dass eine aktuell gültige Haftpflichtversicherung oder eine vergleichbare marktübliche Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungshöhe von mindestens 1,0 Mio. EUR für Personenschäden und 500.000,00 EUR für Sach- und Vermögensschäden pro Versicherungsjahr und Schadensfall besteht.
Oder, sollte kein entsprechender Versicherungsschutz bestehen, unwiderrufliche und unbedingte, Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung mit ausreichender Deckungssumme abgeschlossen und ein entsprechender Nachweis vor Erteilung des Zuschlags vorgelegt wird.
Mindestanforderung: gültige Haftpflichtversicherung oder eine vergleichbare marktübliche Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungshöhe von mindestens 1,0 Mio. EUR für Personenschäden und 500.000,00 EUR für Sach- und Vermögensschäden pro Versicherungsjahr und Schadensfall