Das BG Klinikum Murnau gGmbH plant den Neubau eines Reha-Bettenhauses als Erweiterung der Bestandsklinik.
Der Baukörper befindet sich als Ergänzung des Bestandes innerhalb des geschlossenen Klinik-Geländes und setzt die bestehende Kammstruktur nach Westen fort. Der Baukörper besteht aus einem Verbindungsbau in dem die zentralen Funktionen untergebracht sind und einem Riegel, in welchem primär die Patientenzimmer situiert sind. Der Neubau erstreckt sich über vier Ebenen, E1 bis E4. Die NUF beträgt ca .4.000 m²
Inhalt dieser Ausschreibung sind die Leistungen der Generalplanung LPH 1-9 HOAI. Detaillierte Hinweise sind der nachfolgenden Beschreibung zu entnehmen.
Die Leistungen der Generalplanung bestehen aus den Leistungen der LPH 1 bis 9 HOAI für Objektplanung und Innenräume nach § 34 HOAI, Tragwerksplanung nach § 52 HOAI (inkl. Stützbauwerke), Planung Technische Ausrüstung Anlagengruppen 1 bis 8 nach § 56 HOAI, Brandschutzplanung nach § 1.5 AHO-Heft 17, Bauphysik (Wärme. / Energiebil. / Raumakustik) nach § 3.1und Anlage 1 HOAI (LPH 1 - 8).
Die Beauftragung der Leistungen erfolgt stufenweise. Die Stufe 1 umfasst die Leistungsphasen 1 bis 4. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der weiteren Leistungen besteht nicht.
Bewertet wird der Angebotspreis brutto (siehe "Angebotsschreiben") wie folgt: Der günstigste Angebotspreis erhält die volle Punktzahl 5, ein Bieter mit einem um 30 % oder mehr über dem günstigsten Angebotspreis liegenden Angebotspreis erhält 1 Punkt. Bei dazwischen liegenden Angebotspreisen wird die Punktezahl zwischen 1 und 5 interpoliert. Bewertungspunkte = Wichtung (25) x Bepunktung.
Schwerpunkte bei der Fragestellung können der Unterlage 2.02_Wertungsgrundlagen entnommen werden.
Es handelt sich um ein Verhandlungsverfahren nach § 17 VgV. Innerhalb eines Teilnahmewettbewerbs wurden 5 Bieter ausgewählt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert wurden.
Möchte ein Unternehmen einen Verstoß gegen Vergabevorschriften geltend machen, so hat es diese innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen ab Kenntnis gegenüber der Auftraggeberin zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung oder erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zu Angebotsabgabe der Auftraggeberin gegenüber gerügt werden.
Teilt die Auftraggeberin dem Unternehmen mit, dass sie der Rüge nicht abhelfen werde, so kann das Unternehmen innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen schriftlichen Antrag auf Nachprüfung bei der zuständigen Vergabekammer stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).
Die genannten Fristen gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 S. 2 bleibt unberührt.
1. Die Vergabeunterlagen dürfen ausschließlich für die Teilnahme an diesem Vergabeverfahren verwendet werden; eine weitergehende Verwendung, auch in umgearbeiteter Form, ist ausgeschlossen. Ein derartiges Nutzungsrecht wird ausdrücklich nicht erteilt.
2. Mit dem Teilnahmeantrag sind ausschließlich die in dem Formblatt "1.04_Teilnahmeantrag" aufgeführten Unterlagen vorzulegen. Welche Unterlagen wann vorzulegen sind, ergibt sich aus der Aufforderung zur Abgabe Teilnahmeantrag (1.00).
3. Soweit in dieser Bekanntmachung / Aufforderung nichts Abweichendes geregelt ist, wird die gesamte Bieterkommunikation, einschließlich der Versendung von Informationsschreiben nach § 134 GWB sowie des Zuschlagsschreibens, über die Vergabeplattform DTVP abgewickelt, wobei die Textform einzuhalten ist. Die Vergabestelle wird dabei vertreten durch die Syndikusrechtsanwälte der BG Kliniken - Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung, Bereich Recht / Zentrale Vergabestelle. Die Bewerber/Bieter haben das Tool zur Bieterkommunikation auf DTVP wie ein eigenes E-Mail-Postfach regelmäßig auf eingehende Benachrichtigungen zu überprüfen.
4. Der Auftraggeber behält sich vor, für Nachunternehmer Eignungsnachweise zu fordern, die eine ihrem Einsatz entsprechende Erfüllung der für den Auftragnehmer geforderten Eignungsanforderungen belegen.
5. Die Beauftragung der einzelnen Leistungsphase erfolgt stufenweise.