Verfahrensangaben

Entsorgung von Sonderabfällen (Rahmenvertrag)

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
08.10.2026
13.10.2026 10:00 Uhr
13.10.2026 10:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Leibniz Universität Hannover
DE811245527
Welfengarten 1
30167
Hannover
Deutschland
DE929
Einkauf
vergabe@zuv.uni-hannover.de
05117625457

Angaben zum Auftraggeber

Stiftungen des öffentlichen Rechts auf Landesebene
Bildung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung
t:04131153308
Auf der Hude 2
21339
Lüneburg
Deutschland
DE935
vergabekammer@mw.niedersachsen.de
+49 413115-3308
+49 413115-2943

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

90513500-1
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Leibniz Universität Hannover (LUH) ist als Institution für Forschung und Lehre verantwortlich. Verbunden mit diesen Aufgaben fallen in den verschiedenen Bereichen der LUH regelmäßig besonders überwachungsbedürftige Abfälle, sogenannte Sonderabfälle, an. Der Transport dieser Sonderabfälle zur Entsorgung unterliegt wie alle Gefahrgüter den besonderen Rechts-vorschriften des internationalen ADR-Abkommens. Die Entsorgungs-dienstleistung für diese Sonderabfälle, bestehend aus Kennzeichnung, Abholung, Transport und Entsorgung inklusive Dokumentation ist Gegenstand dieser Ausschreibung.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Leibniz Universität Hannover (LUH) ist als Institution für Forschung und Lehre verantwortlich. Verbunden mit diesen Aufgaben fallen in den verschiedenen Bereichen der LUH regelmäßig besonders überwachungsbedürftige Abfälle, sogenannte Sonderabfälle, an. Der Transport dieser Sonderabfälle zur Entsorgung unterliegt wie alle Gefahrgüter den besonderen Rechtsvorschriften des internationalen ADR-Abkommens. Die Entsorgungsdienstleistung für diese Sonderabfälle, bestehend aus Kennzeichnung, Abholung, Transport und Entsorgung inklusive Dokumentation ist Gegenstand dieser Ausschreibung.
Nachfolgend erfolgt eine detaillierte Aufstellung der Anforderungen und Leistungen, die die auftragnehmenden Entsorgungsunternehmen (Auftragnehmer) als Vertragspartner für die Sonderabfallentsorgung der LUH erbringen sollen. Die Laufzeit des Rahmenvertrages soll am 01.04.2027 beginnen und zunächst für eine Laufzeit von 2 Jahren abgeschlossen werden. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die Laufzeit um maximal 2 weitere Jahre in beiderseitigem Einvernehmen zu verlängern.
Die Sonderabfallentsorgungen der LUH werden zentral durch die Zentrale Betriebseinheit Entsorgung ZBE (Auftraggeber) koordiniert. Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen die ADR-Gefahrgutklassen 2-6, 8 + 9. Klasse 1-Stoffe (Explosivstoffe) werden nicht angedient, Klasse 7-Stoffe (Radioaktive Stoffe) werden gesondert über das Institut für Radioökologie und Strahlenschutz der LUH entsorgt und sind nicht Gegenstand dieser Ausschreibung. In Tabelle 0 sind Festanforderungen an die Entsorgungsunternehmen formuliert, wobei die Kriterien 01 - 05 als Ausschlusskriterien gelten.
Eine Besonderheit der LUH ist z.B. die Aufteilung der Institutionen auf verschiedene Standorte. Der Auftragnehmer wird gebeten, bei der Angebotserstellung zu berücksichtigen, dass verschiedene Sonderabfälle vor Ort in den Liegenschaften gesammelt werden und die dort benötigten Gebinde vor Ort gestellt und abgeholt werden müssen (z.B. ASPs, Boxen für Leuchtstoffröhren, Gitter-boxen, Absaugwagen). Eine Auflistung der verschiedenen Standorte der LUH ist als Anlage Tabelle 3 beigefügt. Der Einsatz von zugelassenen ADR-Fahrzeugen ist ebenfalls Voraussetzung für die Auftragsvergabe.
In den weiteren beigefügten Tabellen sind zunächst die Abfälle nach den angegebenen Entsorgungsverfahren pro Abfallart dargestellt (AVV-Nummern, s. Tabelle 1). Das Entsorgungsnachweisverfahren wird auf Basis des elektronischen Nachweisverfahrens oder des Sammelent-sorgungsnachweises durchgeführt. Die Nachweisverfahren werden seitens des Auftragnehmers unentgeltlich abgewickelt. In der Tabelle 2 sind die Behältermieten für verschiedene Gebindegrößen anzugeben. Die Preise für den kompletten Entsorgungsvorgang sind in Tabelle 1 nach Preis pro t, Logistik (Anfahrt, Arbeitszeit) und Begleitscheingebühr gegliedert und durch Einträge in die entsprechenden Felder anzugeben. Sollte eine Entsorgungsleistung seitens des Entsorgungs-unter-nehmens nicht angeboten werden, ist dies in dem entsprechenden Feld innerhalb der Tabellen kenntlich zu machen (z.B. nicht zutreffend).
Für alle Abschnitte gilt:
Sollte eine Leistung seitens des Auftragnehmers unentgeltlich angeboten bzw. zur Verfügung gestellt werden (z. B. Sammelbehälter/Verpackungen/Verpackungsmaterialien) ist dies durch den Eintrag 0,00 EUR für die entsprechende Leistung zu dokumentieren. Der Entsorgungstransport muss, außer für Laborchemikalien, nach Anmeldung durch den Auftraggeber innerhalb von 2 Wochen durchgeführt werden.
Bei der Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots werden nachstehende Kriterien angewendet. Mit dem Buchstaben A werden Festanforderungen gekennzeichnet. Die Nichterfüllung einer als Festanforderung gekennzeichneten Anforderung führt zum Ausschluss des Angebotes (Ausschlusskriterium A). Mit dem Buchstaben B werden Bewertungskriterien gekennzeichnet. Die mit einem "B" gekennzeichneten Anforderungen stellen die innerhalb der Be-wer-tungs-skala mit Punkten zu bewertenden Kriterien dar und erhalten eine prozentuale Gewichtung wie angegeben. Wenn nicht anders angegeben, werden für jedes Bewertungskriterium 0 bis 10 Punkte vergeben, die mit dem angegebenen Gewichtungsfaktor in die Endpunktzahl eingehen. Das Feld Bieterangaben ist vollständig auszufüllen. Wenn Felder "ja/nein" enthalten, ist hier die Angabe zu vermerken, die angeboten wird.
Erfüllungsort u. Rechnungsadresse: Leibniz Universität Hannover
Zentrale Betriebseinheit Entsorgung (ZBE)
Callinstraße 3
30167 Hannover
Leistungszeitraum
Die Laufzeit des Rahmenvertrages soll am 01.04.2027 beginnen und zunächst für eine Laufzeit von 2 Jahren abgeschlossen werden. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die Laufzeit um maximal 2 weitere Jahre in beiderseitigem Einvernehmen zu verlängern.
Kontaktstellen
Eine Kommunikation darf während des Ausschreibungsverfahrens nur elektronisch über die Vergabeplattform www.dtvp.de erfolgen.
Allgemeine Angebots- und Auftragsbedingungen
Es gelten die allgemeinen Einkaufsbedingungen der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover. Weiterhin ist das Formular "Erklärung Bezug zu Russland" zu beachten und mit einzureichen.
Garantie
Es wird Preisstabilität für die Vertragslaufzeit garantiert.
Service
Weitere Serviceleistungen, die nicht explizit abgefragt werden, sind als zusätzliche Serviceleistungen aufzuführen.
Sprache
Der Bieter hat sein Angebot inklusive sämtlicher Anlagen und Nachweise in deutscher Sprache zu erstellen. Der Schriftverkehr mit dem Auftraggeber ist in deutscher Sprache zu führen. Die Vertrags- und Verhandlungssprache ist deutsch.
Preisstellung
Preisangaben sind bitte Brutto anzugeben (inkl. MwSt.). Die Preisstellung umfasst Anforderungen wie im Detail beschrieben, s. Tabellen
Zahlungsbedingungen
Sollten Anzahlungen gewünscht werden, so sind diese nur gegen Vorlage einer unbefristeten für den Auftraggeber kostenlosen Bankbürgschaft möglich. Siehe allgemeine Einkaufsbedingungen der Leibniz Universität Hannover.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Jahren
4
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Callinstr. 3
30167
Hannover
Deutschland
DE929

Es werden 10 verschiedene Anlaufstellen zwecks Entsorgung angegeben.

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

Preis pro AVV je t/kg

Gewichtung
25,00

Zuschlagskriterium

Preis
Logistik

Preis inkl. Logistik

Gewichtung
15,00

Zuschlagskriterium

Preis
Entsorgung

Entsorgung aller AVV´s Komplett

Gewichtung
20,00

Zuschlagskriterium

Preis
Miete

Behälter zur Miete angeboten

Gewichtung
15,00

Zuschlagskriterium

Preis
Kanisterbestückung

Kanisterbestückung/Verkauf bei Bedarf

Gewichtung
5,00

Zuschlagskriterium

Preis
Zeitspanne

Zeitspanne Bestellung Abholung 14 Tage

Gewichtung
10,00

Zuschlagskriterium

Preis
Stapler

Stapler am LKW

Gewichtung
10,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb

100
EUR

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Unzulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHEMP6D

Einlegung von Rechtsbehelfen

Gem. § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB ist ein Antrag auf Durchführung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt;

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Zulässig

Elektronische Kataloge

Zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

45
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Es dürfen keine wesentlichen Angebotsbestandteile nachgereicht werden, die zur Wertung des Angebots erforderlich sind (z.B. Preise oder Leistungen, die den Angebotsinhalt grundlegend verändern können).

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Dem Angebot ist eine Bescheinigung über die Eintragung in das Handels- und Berufsregister beizufügen. Anerkannt werden Präqualifizierungsnachweise oder Eigenerklärungen.

Dem Angebot sind folgende Bescheinigungen beizufügen:
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes;
Nachweis der geleisteten Sozialversicherungsbeträge;
Nachweis, dass der Bieter sich nicht in Konkurs, Liquidation oder im gerichtlichen Vergleich bzw. Gegenstand eines entsprechenden Verfahrens ist, welches seine wirtschaftliche und/oder finanzielle Leistungsfähigkeit beeinträchtigt

Anerkannt werden Präqualifizierungsnachweise oder Eigenerklärungen.

Dem Angebot sind folgende Bescheinigungen beizufügen:
Nachweis einer ausreichenden Betriebshaftpflicht;
Erklärung, dass den Beschäftigten ein Mindestentgelt durch einen für allgemeinverbindlich erklärten Tarifvertrag bzw. bei der Ausführung der Leistung ein Entgelt von mindestens dem gesetzlich festgelegten Mindestentgelt gezahlt wird.

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Nachweis über das Bestehen oder die Bereitschaft zum Abschluss einer
branchenüblichen Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Vermögensschäden sowie für Sach- und Personenschäden.

Eine Kopie der Versicherungspolice ist zusammen mit dem
Angebot einzureichen.

Eigenerklärung zu Referenzen des Bieters bzw. Nachweis von mindestens drei in Betrieb genommenen Referenzlegeköpfen mit mindestens einer industriellen Anwendung.

Finanzierung

Sollten Anzahlungen gewünscht bzw. vereinbart werden, so sind diese nur gegen eine für den Auftraggeber kostenlose Bankbürgschaft möglich.

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Preisangaben sind bitte Brutto anzugeben (inkl. MwSt.). Die Preisstellung umfasst Anforderungen wie im Detail beschrieben, s. Tabellen.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

---

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung