Erbringung von Dienstleistungen zur Softwarepflege und -weiterentwicklung für die Software Robotic Process Automation (UiPath)
Der Auftrag umfasst den Abschluss eines EVB-IT Servicevertrages mit einer Laufzeit von 18 Monaten und einmaliger Verlängerungsmöglichkeit um weitere 12 Monate über die Erbringung von Dienstleistungen zur Softwarepflege und -weiterentwicklung für die Software Robotic Process Automation (UiPath).
Es besteht eine einmalige Verlängerungsmöglichkeit um weitere 12 Monate.
Zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen können sich die Bieter gemäß § 156 GWB an benannte Stelle wenden.Hinweis auf § 160 GWB:Die Vergabestelle weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, soweit:- ein geltend gemachter Verstoß gegenVergabevorschriften nicht innerhalb der in § 160 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB genannten Fristen gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurde oder- mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Dies gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB.§ 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
- Die Vergabeunterlagen sind auf der Vergabeplattform in einem ZIP-Ordner in der Rubrik "Vergabeunterlagen" unter "Sonstiges" abgelegt.- Die bereitgestellten Vergabeunterlagen stellen Eigentum desAuftraggebers dar und dürfen ausschließlich zur Erstellung eines Angebotes verwendet werden. Jede Veröffentlichung und Weitergabe - auch auszugsweise - an Dritte ist grundsätzlich untersagt und darf nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des Auftraggebers erfolgen. Sollte der potentielle Bieter kein Angebot einreichen, sind die Vergabeunterlagen und Kopien davon unverzüglich und unaufgefordert vollständig zu vernichten/löschen. Der Auftraggeber behält sich vor, sich diese Vernichtung/Löschung schriftlich vom Bieter bestätigen zu lassen.- Die in dieser Ausschreibung dargestellten Informationen / Unterlagen sind vertraulich zu behandeln.
Eine Nachforderung von Unterlagen im Rahmen des § 56 VgVbleibt vorbehalten.
Es gelten die zwingenden bzw. fakultativen Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB.
Der Bieter muss mit dem Angebot eine Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der genannten Ausschlussgründe einreichen, ggf. auch für weitere Unternehmen (Bietergemeinschaft / Eignungsleihe / Unterauftragnehmer).
Der Bieter muss mit dem Angebot den Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung einreichen zur Deckung von: - Personenschäden (für die einzelne Person) in Höhe von mindestens 1 000 000 EUR je Schadensereignis, insgesamt jedoch mindestens bis zu 1 500 000 EUR pro Vertrag, - Sachschäden in Höhe von mindestens 500 000 EUR je Schadensereignis, insgesamt jedoch mindestens bis zu 1 000 000 EUR pro Vertrag, - Vermögensschäden in Höhe von mindestens 100 000 EUR je Schadensereignis, insgesamt jedoch mindestens bis zu 200 000 EUR pro Vertrag. Alternativ kann eine Erklärung des Bieters darüber eingereicht werden, dass aktuell keine entsprechende Versicherung besteht, im Fall der Zuschlagserteilung jedoch abgeschlossen wird. Die Erklärung ist als gesonderte Anlage den Angebotsunterlagen beizufügen und vom Bieter zu unterschreiben bzw. mit einer qualifizierten elektronischen Signatur zu versehen.
Der Bieter muss mit dem Angebot einen Handelsregisterauszug oder vergleichbaren Nachweis gem. § 44 Abs. 1 VgV (nicht älter als 3 Monate) einreichen.
Der Bieter hat mit dem Angebot einen zum Zeitpunkt der Angebotseinreichung gültigen Zertifizierungsnachweis seines Unternehmens nach DIN EN ISO/IEC 27001 oder einen gleichwertigen Nachweis eines geeigneten Informationssicherheitsmanagementsystems einzureichen.
Gleichwertige nationale, europäische oder internationale Informationssicherheitsmanagementsysteme werden anerkannt, sofern der Bieter nachvollziehbar darlegt, dass diese den Anforderungen der genannten Normen in vergleichbarer Weise entsprechen. Soweit der Bieter aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat, keinen Zugang zu den betreffenden Zertifizierungen hatte oder diese nicht innerhalb angemessener Frist erlangen konnte, werden auch andere geeignete Unterlagen über gleichwertige Qualitätssicherungs- bzw. Informationssicherheitsmaßnahmen anerkannt.
Der Bieter muss mit dem Angebot mindestens 3 Referenzen einreichen über Projekte, - die das Unternehmen jeweils innerhalb der letzten 5 Jahre in der EU für einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten erfolgreich ausgeführt hat bzw. seit mindestens 12 Monaten erfolgreich ausführt und - die hinsichtlich Art, Umfang und Komplexität mit dem ausgeschriebenen Leistungsgegenstand vergleichbar (oder höherwertig) sind.
Als vergleichbar gelten Referenzprojekte, die - im Umfeld der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) oder des sonstigen öffentlichen Sektors erbracht wurden und- Erfahrung in der Einführung und im Einsatz der UiPath Automation Cloud belegen,wobei die Referenzen in ihrer Gesamtheit Erfahrung mit sämtlichen Modulen der folgenden Auflistung umfassen müssen: > Maestro > Document Understanding> Action Center> Automation Hub> Test Suite> Studio> Agent Builder> API Workflows > Orchestrator> IXP> Storage Buckets> Data Fabric> RPA (in Studio Web)> Agents > Assistant > API Workflows> Robot> Automation Ops
Erfahrung mit weiteren Modulen der UiPath-Plattform kann ergänzend angegeben werden, ist aber zur Erfüllung des Eignungskriteriums nicht erforderlich.
Zudem müssen die Referenzen in ihrer Gesamtheit (d. h. jeweils mindestens eine Referenz) Erfahrung in der datenschutzkonformen Umsetzung von Automatisierungsvorhaben gemäß DSGVO und im Umgang mit den besonderen Anforderungen an Sozialdaten nach dem SGB belegen.