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Vergabeinformation Angebotsaufforderung

Projekt-Daten

Projektname:
821I-Z
 
Projektbezeichnung:
Stadt Schramberg
 

LV-Daten

LV-Name:
E821-09
 
LV-Bezeichnung:
EMSR-Technik Erneuerung NSHV
 
Teilschlüsselebenen:
1. Ebene: LV-Ebene, nummerisch (Länge 2 Ziffern)
2. Ebene: LV-Ebene, nummerisch (Länge 2 Ziffern)
3. Ebene: Leistung, nummerisch (Länge 4 Ziffern)
4. Ebene: Index, alphanummerisch (Länge 1 Zeichen)
 
Datum:
08.10.2026
 
 

Inhalt des Leistungsverzeichnisses

Projekt: 821I-Z Stadt Schramberg
LV: E821-09 EMSR-Technik Erneuerung NSHV
 
Titel
Bezeichnung
   
1

Vorbereitende Maßnahmen

1.1

Kabelrevision

2

NS Schaltanlage

2.1

NS-Schaltschränke und Zubehör

2.2

Funktionsbaugruppen

2.3

Einbaugeräte

2.4

Automatisierungstechnik

2.5

Software SPS

2.6

Prozessleitsystem

2.7

Dienstleistungen

3

NS-Installationstechnik

3.1

NS-Kabel und Leitungen

3.2

Sonstige Kabel und Leitungen

3.3

Schalt- und Steckgeräte

3.4

Potentialausgleich

3.5

Installationszubehör

3.6

Verlegesysteme

3.7

Doppelboden

3.8

Innenleuchten und Zubehör

3.9

Netzersatz-Anschlusstechnik

3.10

Heiz- und Kühltechnik

3.11

Sicherheitstechnik

3.12

Sensorik

3.13

Bestands- und Umbauarbeiten

3.14

Kabelmuffen

3.15

Anschlüsse an bauseitigen Betriebsmitteln

3.16

Gerüste

3.17

Kabelverlegung, Kernloch, Brandschot

   
 

Leistungsverzeichnis Kurz- und Langtext

Projekt: 821I-Z Stadt Schramberg
LV: E821-09 EMSR-Technik Erneuerung NSHV
 
OZ Leistungsbeschreibung Menge ME Einheitspreis in EUR Gesamtbetrag in EUR
           
 

Beschreibung der Baumaßnahme


Be­schrei­bung der Bau­maß­nah­me

Die Stadt Schramberg modernisiert die Klär­an­la­ge Schramberg.


Die Er­wei­te­rung der An­la­ge er­folgt auf dem be­stehen­den Klär­an­la­gen­ge­län­de.


Nach­fol­gen­de Maß­nah­men wer­den im Rah­men des Ge­samt­pro­jek­tes durch­ge­führt:

  • Bau eines Geröllfangs
  • Bau eines neuen Rechengebäudes inkl. PV-Anlage
  • Erneuerung des Sandfang Gebläses und Räumers
  • Bau einer Sandwäscher Halle
  • Erneuerung der Sandwaschanlage
  • Erneuerung des Räumers Vorklärbecken 1
  • Erneuerung des Räumers Vorklärbecken 2
  • Erneuerung der Rührwerke in der Denitrifikation
  • Erneuerung des Zwischenhebewerks
  • Bau eines neuen Belebungsbeckens mit Gebläsestation und Rezirkulationspumpwerk inkl. PV-Anlage
  • Umbau des alten Belebungsbeckens
  • Erneuerung der bestehenden Gebläsestation
  • Umbau Ablaufgerinne Nachklärung und der Skimrinne
  • Er­neue­rung der Rücklaufschlammschnecken
  • Bau einer Dosierung C-Quelle
  • Bau einer Dosierung Fällmittel
  • Demontage der Zentratspeicher und Umbau des ÜSS-Eindickers
  • Bau einer neuen Trafostation und eines größeren Trafos
  • Erneuerung der NSHV Schaltanlageund des Schaltanlagenraums
  • Erneuerung der PLS Visualisierung in der Warte
  • Provisorischs Pumpwerk zur Umgehung des Sand und Fettfangs
  • Provisorischs Pumpwerk zur Umgehung des Zwischenhebewerks
  • Baustrom
  • Pro­vi­so­rien


In nachfolgender Leistungsbeschreibung enthaltene Maßnahmen:

  • Aufbau des NSHV Schaltanlagenraums
  • Neubau und Installation der NSHV Schaltanlage
  • Installation eines Notstrom Anschluss Punktes
  • Umbau bestehender TN-C Systeme zu TN-S Systemen
  • Kabelverlegung, Kernlöcher und Brandschutz
  • Einspeisung der neuen Schaltanlage von bestehender Schaltanlage
  • Umschluss der Lastabgänge zur neuen NSHV Schaltanlage
  • Software für SPS und PLS
  • Provisorien

Die Um­bau- und Er­wei­te­rungs­maß­nah­men müs­sen wäh­rend lau­fen­dem Klär­an­la­gen­be­trieb durch­ge­führt wer­den.

Die Maß­nah­men sind in ver­schie­de­nen Bau­pha­sen zu rea­li­sie­ren (sie­he Rah­men­ter­min­plan).

Da die Kläranlage nur sehr begrenz abgeschalten werden kann, muss die neue NSHV Schaltanlage für eine Übergangszeit über die alte Schaltanlage eingespeist werden. Dazu ist eine neue Zuleitung vorzubereiten, welche dann auf den vorhandenen NH-Abgang (630A) der Gebläsestation angeschlossen werden kann, während die Gebläsestation 2-4h abgeschaltet bleibt. In dieser Zeit muss die neue Zuleitung aufgelegt werden und die Zuleitung der Gebläsestation auf den Abgang in der neuen Schaltanlage aufgelegt werden.

Im Anschluss müssen die Zuleitungen der Warte, des BHKW und der Zentrifuge ebenfalls auf die neue NSHV Schaltanlage aufgelegt werden.

Die alte NSHV-Schaltanlage wird mit der später folgenden Umbaumaßnahme am Trafo des Gesamtprojekts zurückgebaut.

Weitere Schaltanlagen der Zentrifuge und der mechanischen Überschussschlammeindickung werden in Folgeprojekten im Raum installiert.


 
 

Allgemeine Hinweise

All­ge­mei­ne Hin­wei­se

Lage der Klär­an­la­ge

Die Bau­stel­le der aus­ge­schrie­be­nen Leis­tun­gen be­fin­det sich auf der Klär­an­la­ge Schramberg der Stadt Schramberg.

Adres­se:

Kläranlage Schramberg
Am Rappenfelsen 35
78713 Schramberg

Zu­tritts­ge­neh­mi­gung

Das Be­tre­ten der Klär­an­la­ge ist wäh­rend den nor­ma­len Arbeits­zei­ten auf der Klär­an­la­ge von Mon­tag bis Don­ners­tag von 7:0 0 bis 16:00Uhr und am Frei­tag von 7:00 bis 13:00 Uhr mög­lich. Für Arbeits­zei­ten die über die nor­ma­len Be­triebs­zei­ten der Klär­an­la­ge hin­aus­ge­hen kann in Ab­spra­che mit dem Be­triebs­per­so­nal der Auf­trag­neh­mer ei­nen Schlüs­sel gegen Unter­schrift er­hal­ten.

Bau­stel­len­ein­rich­tung / La­ger­flä­chen

Dem Auf­trag­neh­mer wer­den un­ent­gelt­lich Flä­chen im
be­schränk­tem Um­fang für die Bau­stel­len­ein­rich­tung auf
dem Klär­an­la­gen­ge­län­de zur Ver­fü­gung ge­stellt. Die­se
Flä­chen müs­sen nach Ab­schluss der Ar­bei­ten vom AN
un­ent­gelt­lich wie­der in den ur­sprüng­li­chen Zu­stand
zu­rück­ver­setzt wer­den.

Bau­stel­len­ord­nung

Vor Bau­be­ginn der Ar­bei­ten wird von der Bau­lei­tung eine Bau­ein­wei­sung durch­ge­führt. Auf Ver­lan­gen des AG hat der AN an wö­chent­li­chen Ab­stim­mungs­be­spre­chun­gen teil­zu­neh­men.

Baureinigung

Ge­mäß VOB/C ist der Auf­trag­neh­mer ver­pflich­tet, Ver­un­rei­ni­gun­gen aus sei­nem Be­reich zu ent­fer­nen und sei­nen Ab­fall zu ent­sor­gen. Soll­te dies trotz Auf­for­de­rung nicht ge­sche­hen, ist die Bau­lei­tung be­rech­tigt, die Rei­ni­gung und Ab­fall­be­sei­ti­gung durch Drit­te durch­füh­ren zu las­sen. Die ent­ste­hen­den Kos­ten wer­den beim AN in Ab­zug ge­bracht. Lässt sich kein Ver­ur­sa­cher fest­stel­len, wer­den die Kos­ten an­tei­lig auf die am Bau be­tei­lig­ten Unter­neh­men um­ge­legt. Sämt­li­che öf­fent­li­che Zu­fahrts­stra­ßen zum Bau­ge­län­de sind im­mer sauber zu hal­ten.

Bau­strom / Was­ser­an­schluss

Für die Strom­ver­sor­gung ste­hen auf dem Be­triebs­ge­län­de Steck­do­sen zur Ver­fü­gung.
Der AN ist für die Ver­le­gung der Ver­sor­gungs­lei­tung bis hin zur Arbeits­stel­le inkl. der Vor­hal­tung der da­für not­wen­di­gen Tech­nik sel­ber ver­ant­wort­lich.
Strom wird kos­ten­los durch den AG ge­stellt, eine Ab­rech­nung durch AN ist nicht er­for­der­lich. Lage des Tra­fos sie­he La­ge­plan.

Was­ser­an­schlüs­se sind auf der Klär­an­la­ge vor­han­den. Die­se kön­nen im Zuge der Um­bau­maß­nah­me ge­nutzt wer­den. Die Ver­brauchs­kos­ten trägt der Auf­trag­ge­ber. Sämt­li­che für den Was­ser­trans­port von den Zapf­stel­len zur Arbeits­stel­le be­nö­tig­ten Schläu­che sind durch den AN selbst zu ver­le­gen und vor­zu­hal­ten.

Bau­durch­füh­rung

Der Be­trieb der Klär­an­la­ge darf nicht ge­stört wer­den. Der zeit­li­che und funk­tions­tech­ni­sche Ab­lauf der Ar­bei­ten ist mit dem Klär­werks­be­trei­ber und unter den Ge­werken Maschinentechnik, Elek­tro­tech­nik sowie Bau ab­zu­stim­men. Hier­zu wird ein Ab­lauf­plan durch den AG er­stellt.

Der Auf­trag­neh­mer hat ei­nen entsprechenden Ter­min­plan,

aus dem der zeit­li­che Ver­lauf der Pro­jekt­rea­li­sie­rung bis zum vor­ge­ge­be­nen End­ter­min er­sicht­lich ist, zu er­stel­len.

Be­trieb­li­che Er­for­der­nis­se kön­nen zeit­wei­li­ge
Ar­beits­unter­bre­chun­gen not­wen­dig ma­chen; da­für be­steht
kein Ver­gü­tungs­an­spruch. Zu­gän­ge und Zu­fahr­ten zu
Klär­bau­wer­ken sind nach Mög­lich­keit zu er­hal­ten oder es
ist in Ab­spra­che mit der Bau­lei­tung Er­satz zu schaf­fen.

Bau­stel­len­ab­fäl­le:
Der AN hat Ab­fäl­le, die im Zu­sam­men­hang mit sei­ner
er­brach­ten Leis­tung ste­hen, auf sei­ne Kos­ten vom
Bau­stel­len­be­reich zu be­sei­ti­gen. Der AN steht für die
ord­nungs­ge­mä­ße Ver­wer­tung bzw. Ent­sor­gung der Ab­fäl­le
ein, so­weit in der Leis­tungs­be­schrei­bung nichts an­de­res
an­ge­ge­ben ist. Ver­misch­te Bau­stel­len­ab­fäl­le sind bei ei­ner
Sor­tier­an­la­ge für Bau­stel­len­ab­fäl­le an­zu­lie­fern.

Ge­wäs­ser­schutz:
Wäh­rend der Bau­arbei­ten ist al­les zu unter­las­sen, das
zu ei­ner Ver­un­rei­ni­gung von Ge­wäs­sern oder
Ein­zugs­ge­bie­ten von Was­ser­fas­sun­gen füh­ren kann.

In der Nähe von of­fe­nen Bau­gru­ben dür­fen
was­ser­ge­fähr­den­de Stof­fe (z. B. Die­sel­fass) nur in
ei­ner Auf­fang­wan­ne ge­la­gert wer­den. Fahr­zeu­ge und
Ma­schi­nen dür­fen nur auf be­fes­tig­ten und ord­nungs­ge­mäß
ent­wäs­ser­ten Flä­chen be­tankt oder re­pa­riert wer­den.
Nach Ar­beits­en­de sind sie auf sol­chen Flä­chen
ab­zu­stel­len.

Ab­rech­nung

Die der Ab­rech­nung zu Grun­de zu le­gen­den Aufmaße wer­den

durch eine ge­mein­sa­me Auf­mes­sung durch den AG und den

AN fest­ge­stellt, so­weit es sich um Leis­tun­gen han­delt, die von

den Zeich­nun­gen ab­wei­chen oder nicht ent­hal­ten sind.

Die Aufmaßunterlagen sind rechtzeitig vor der Rechnungsstellung vollständig zur Prüfung vorzulegen. Den Abschlagsrechnungen sowie Teil- und Schlussrechnungen sind nur geprüfte Aufmaßunterlagen beizulegen. Ungeprüfte Aufmaße können nicht berücksichtigt werden.

Aufmaße und Massenermittlungen sind zusätzlich im Dateiformat d11, x11 oder xml11 zu Verfügung zu stellen.

Für alle Bauteile, Metallbauarbeiten, Rohrleitungen, insbesondere für Kleinleitungen sind Ab­rech­nungs­plä­ne oder Isometrien an­zu­fer­ti­gen, die alle wichtigen De­tails (z.B. Halterungen, Einzellängen, Formstücke, Werkstoffe, Positionsnummer, Flächen, Gewichtsberechnungen, etc.) der Ab­rech­nung ent­hal­ten. Einzelne Aufmaßblätter ohne entsprechende Nachweise werden nicht anerkannt!

Die Massenermittlung bei Stahl und Edelstahl erfolgt nach den Ge­wichts­ta­bel­len "Stahl im Hoch­bau" in DIN-Stahl, nicht Han­dels­stahl; Ver­schnitt, Walz­to­le­ran­zen, Verbindungselemente oder der­glei­chen sind in den Ein­heits­prei­sen ent­hal­ten.

Die Abrechnung der Feuerverzinkung erfolgt nach Masse. Hierbei wird die Masse der unverzinkten Stahlkonstruktionen und Bauteile zugrunde gelegt.

Bei Blechen und Bändern werden bei

Stahl:                                                7,85kg/dm³

nichtrostendem Stahl:    7,9 kg/dm³

gemäß VOB/C angesetzt.

Desweiteren sind alle not­wen­di­gen Schweiß- und Schraub­ver­bin­dun­gen ein­zu­rech­nen.

Si­cher­heit:
Sämt­li­che vom Auf­trag­neh­mer an­ge­lie­fer­ten Ein­rich­tun­gen

müs­sen den Si­cher­heits­vor­schrif­ten der neu­en UVV so­wie

den Auf??la­gen des Ge­mein­de­un­fall­ver­ban­des und Ge­wer­be-

aufsichtsamtes ent­spre­chen.

Tre­ten in­fol­ge Nicht­be­ach­tung von An­wei­sun­gen oder Unter­las­sung von Si­cher­heits­vor­keh­run­gen Schä­den auf,

so wird der Auf­trag­neh­mer da­für in Haf­tung ge­nom­men.

Krank­heits­vor­sor­ge

Der AN hat da­für Sor­ge zu tra­gen, dass die vor Ort tä­ti­gen Mit­arbei­ter eine Grundimunisierung gegen He­pa­ti­tis-B-Vi­rus (HBV) vor­wei­sen kön­nen. Auf Nach­fra­ge des AG ist die­ser Nach­weis zu füh­ren.

Ge­rüs­te

Arbeits- und Schutz­ge­rüs­te auch de­ren Ar­beits­büh­nen usw. sind für alle im LV auf­ge­führ­ten Leis­tun­gen mit der Bau­stel­leneinrichtung ab­ge­gol­ten.



 
 

ZTV (Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen) Allgemein

Zu­sätz­li­che Tech­ni??sche Ver­trags­be­din­gun­gen Allgemein

1. Vor­schrif­ten und Normen

Der Auf­trag­neh­mer hat bei der Aus­füh­rung sämt­li­che re­le­van­ten ge­setz­li­chen und be­hörd­li­chen Emp­feh­lun­gen, Vor­schrif­ten und Si­cher­heits­be­stim­mun­gen sowie Normen in der ak­tu­el­len Fas­sung zu be­rück­sich­ti­gen und ein­zu­hal­ten.

Für die Auslegung bzw. Abwicklung sind die einschlägigen Normen, Vorschriften und Richtlinien wie DIN, VDE, VDI, Eurobestimmungen, IEC, Unfallverhütungsvorschriften (BGV A3), DVGW, Arbeitsschutzvorschriften, Arbeitsstättenrichtlinien, Richtlinien und Merkblätter des Verbandes der Sachversicherer (vds-Schadensverhütung), Merkblätter des DWA-Regelwerk, Betriebssicherheitsverordnung, etc. anzuwenden. Diese Vorschriften, Richtlinien, Merkblätter usw. gelten als Ergänzung zu den übrigen Ausschreibungs- und Vertragsbestandteilen. Des Weiteren sind der Ausschreibung beiliegende Werksnormen und die Baustellenordnung des AG zu beachten und anzuwenden.

Es ist grundsätzlich eine betriebsbereite Leistung, dem Stand der Technik entsprechend auszuführen.

2. Gü­te­prü­fung

Der Auf­trag­ge­ber be­hält sich das Recht vor, für die im Lie­fer­um­fang ent­hal­te­nen Ein­rich­tun­gen eine Gü­te­prü­fung durch­zu­füh­ren. Hier­bei wer­den die tech­ni­schen An­for­de­run­gen, wie Kor­ro­si­ons­schutz etc., über­prüft. Die Gü­te­prü­fung kann beim Auf­trag­neh­mer oder auf der Bau­stel­le durch­ge­führt wer­den.

3. Lie­fe­rung, De­mon­ta­ge und Mon­ta­ge

3.1 All­ge­mei­nes

Die Bau­durch­füh­rung hat in Ab­spra­che mit dem Auf­trag­ge­ber und der Bau­lei­tung so zu er­fol­gen, dass der Be­trieb der Klär­an­la­ge nicht ge­stört wird. Be­trieb­li­che Er­for­der­nis­se kön­nen zeit­wei­li­ge Ar­beits­unter­bre­chun­gen not­wen­dig ma­chen. Da­für be­steht kein be­son­de­rer Ver­gü­tungs­an­spruch.

Schweiß­ar­bei­ten an in Be­trieb be­find­li­chen An­la­gen­tei­len dür­fen erst nach Ab­klä­rung und Frei­ga­be durch die Klär­an­la­genbetriebsleitung durch­ge­führt wer­den.

Unter­bre­chun­gen im Bau­ab­lauf, die durch die Ab­fol­ge ver­schie­de­ner Ge­wer­ke ent­ste­hen, wer­den nicht be­son­ders ver­gü­tet.

Der Auf­trag­ge­ber be­hält sich das Recht vor, an nach­fol­gend be­schrie­be­nen Leis­tun­gen an­we­send zu sein.

3.2 Lie­fe­rung

Die Lie­fer­zei­ten sind bin­dend an­zu­ge­ben. Der Auf­trag­ge­ber ist min­des­tens 5 Werk­ta­ge vor Ver­sand der Tei­le zu ver­stän­di­gen.

3.3 De­mon­ta­ge und Mon­ta­ge

Die De­mon­ta­ge und Mon­ta­ge ent­spre­chend der Leis­tungs­spe­zi­fi­ka­tion ist wäh­rend des Be­trie­bes der rest­li­chen An­la­ge durch­zu­füh­ren.

Die De­mon­ta­ge und Mon­ta­ge be­in­hal­tet im Be­son­de­ren:

  • die An- und Ab­rei­se
  • die Aus­bes­se­run­gen von Be­schä­di­gun­gen an der Oberflächenbehandlung
  • Schutz von Bau- und Anlagenteilen vor Verunreinigung und Beschädigungen während der Arbeiten
  • Anzeichnen von Schlitzen und Durchbrüchen
  • die Ge­stel­lung und Vor­hal­tung von Werk­zeu­gen, He­be­zeu­gen, Kran­fahr­zeu­gen (Au­to­kran) usw. wäh­rend der Dau­er der Bau­zeit
  • Sämt­li­ches Klein­ma­te­ri­al und Bau­stof­fe
  • Gas- und Sauer­stoff, bei E-Schwei­ßung Tra­fo so­wie das ge­sam­te Schweiß­ma­te­ri­al
  • das Ab­län­gen von Rohr­lei­tun­gen, Form­stü­cken und sons­ti­ger Ma­te­ria­lien
  • das Ver­schwei­ßen der Rohr­lei­tung mit sämt­li­chen Formstü­cken, das gilt auch für alle wei­te­ren Schweißverbindungen.
  • Der Auf­trag­neh­mer hat nach Fer­tig­stel­lung der ein­zel­nen Mon­ta­gen eine Funk­tions­prü­fung der An­la­gen­tei­le durch­zu­füh­ren.

4. Tech­ni­sche Aus­füh­rungs­be­din­gun­gen

4.1 Über­prü­fung und Ver­ant­wor­tung

4.1.1 Leis­tungs­ver­zeich­nis

Der Auf­trag­neh­mer hat sämt­li­che im Leis­tungs­ver­zeich­nis ent­hal­te­ne Ag­gre­ga­te- und Ein­rich­tungs­aus­le­gun­gen zu über­prü­fen.

4.1.2 Sons­ti­ge Unter­la­gen

Die vom Auf­trag­ge­ber zur Ver­fü­gung ge­stell­ten Unter­la­gen, wie Plä­ne, Aus­füh­rungs­vor­schlä­ge, Rohr­lei­tun­gen, usw. hat der Auf­trag­neh­mer "vor Ort" zu über­prü­fen und dann als Ba­sis für Mon­ta­ge- und Werk­statt­zeich­nun­gen zu ver­wen­den. Die in den Plä­nen ent­hal­te­nen Maße sind Richt­ma­ße.

Aus Umweltschutzgründen werden Pläne und Zeichnungen nur digital und in Dateiform zur Verfügung gestellt. Ausdrucke in Papierform sind bei Bedarf vom Auftragnehmer selbst anzufertigen.

5. Vereinheitlichung Fabrikate

Bei Schaltanlagen, Installationen, Armaturen, Pumpen, Bauteilen, etc. sind diese einheitlich vom gleichen Hersteller/Fabrikat anzubieten.

Unterschiedliche Hersteller/Fabrikate innerhalb der einzelnen Gruppen sind nicht zugelassen.


Es sind Bauteile in robuster Industrieausführung einzusetzen.

6. Fertigstellung und Abnahme

6.1 Abnahme

Es wird eine förmliche Abnahme der Leistungen verlangt. Auf Verlangen des Auftraggebers hat ein Vertreter des Auftragnehmers an der Abnahme teilzunehmen.

6.2 Fertigstellung

Die Fertigstellung der Leistung erfolgt mit erfolgreichem Probebetrieb, dem Räumen der Baustelle und Übergabe der vollständigen Dokumentations- und Revisionsunterlagen.



 
 

ZTV Prüfung, Inbetriebnahme, Schulung

ZTV Prüfung, Inbetriebnahme, Schulung

Inbetriebnahme

1. Kalt­test

Bei dem Kalt­test der An­la­ge wer­den die fer­tig mon­tier­ten Krei­se kalt (ohne lau­fen­den Pro­zess) durch­ge­fah­ren.

Die Kalt­prü­fung dient zur Funk­tions­kon­trol­le der Krei­se, Steue­run­gen, Ver­rie­ge­lun­gen und Re­ge­lun­gen be­vor die An­la­ge mit lau­fen­dem Pro­zess ge­fah­ren wird. Die Kalt­prü­fung be­in­hal­tet:

  • Rich­tig­keit der Mon­ta­ge
  • Druck­prü­fung
  • Über­prü­fung, dass die vom Lie­fe­ran­ten ge­ge­be­nen Kaltprüf- und Einstellanweisungen ein­ge­hal­ten sind wie: Ska­len bei An­zei­gen und Schrei­bern
  • Be­schrif­tungs­schil­der mit Tex­ten
  • Ge­räte­be­triebs- und Ser­vice­an­wei­sun­gen
  • Si­gnal vom Ge­ber bis zur Re­ge­lung bzw. An­zei­ge, Re­gel­funk­tio­nen
  • Funk­tions­rich­tun­gen bei den Re­ge­lun­gen
  • Ver­rie­ge­lun­gen
  • Grund­ein­stel­lung für Re­gel­pa­ra­me­ter
  • Alarm- und Ver­rie­ge­lungs­wer­te. Die feh­len­den Grenz­wer­te wer­den ge­klärt und in die Do­ku­men­ta­tion ein­ge­tra­gen
  • Erd­schluss­prü­fung,- Funk­tion und au­to­ma­ti­sches Ein­schal­ten der Re­ser­ve, bzw. Re­dun­danz.

2. Kom­ple­xe Prü­fun­gen

Kom­ple­xe Prü­fun­gen sind Über­prü­fun­gen, wel­che mit der Elek­tro­tech­nik (elek­tri­sche Ver­rie­ge­lung, Rück­mel­dun­gen, Dreh­rich­tun­gen) und der Feld­ge­räte­tech­nik (Trans­mit­ter­ein­gän­ge, Re­gel­ven­til­aus­gän­ge, Steu­er­funk­tio­nen usw.) ohne Pro­zess­me­dien durch­ge­führt wer­den.

Vor­aus­set­zung für die kom­ple­xe Prü­fung ist eine ab­ge­schlos­se­ne Kalt­prü­fung des Pro­zess­leit­sys­tems, der Feld­ge­räte­mon­ta­ge und der elek­tro­tech­ni­schen An­la­gen.

3. In­be­trieb­nah­me

4 Wo­chen vor In­be­trieb­nah­me muss die voll­stän­di­ge Do­ku­men­ta­tion beim Auf­trag­ge­ber vor­lie­gen.

Die In­be­trieb­nah­me mit Ein­re­gu­lie­rung der An­la­gen­tei­le er­folgt im An­schluss ei­ner er­folg­reich durch­ge­führ­ten Funk­tions­prü­fung (Kalt­test und kom­ple­xe Prü­fung).

Im Rah­men der In­be­trieb­nah­me wer­den im Be­son­de­ren die fol­gen­den Tä­tig­kei­ten durch­ge­führt:

  • Schu­lung und Ein­wei­sung des Be­triebs­per­so­nals. Vor­aus­set­zung für die Schu­lung des Be­triebs­per­so­nals ist das Vor­lie­gen der Be­triebs- und Ser­vice­an­lei­tun­gen.
  • Si­cher­heits­tech­ni­sche Prü­fun­gen
  • Mes­sun­gen zum Nach­weis der Ein­hal­tung der ver­trag­li­chen Leis­tun­gen
  • Mes­sun­gen zum Nach­weis von be­hörd­lich ge­for­der­ten Grenz­wer­ten
  • Durch­füh­rung der Über­prü­fung al­ler An­la­gen­tei­le ein­zeln und im funk­tio­na­len und si­cher­heits­tech­ni­schen Zusammenwirken, in al­len Be­triebs­ar­ten und in al­len Be­triebszu­stän­den.

Die In­be­trieb­nah­me wird in ei­nem Be­richt mit den ent­spre­chen­den Nach­wei­sen do­ku­men­tiert.

Die In­be­trieb­nah­me er­folgt in meh­re­ren Ab­schnit­ten.

4. Pro­be­be­trieb

Bei dem Pro­be­be­trieb wird die Ein­stel­lung der Re­ge­lun­gen vor­ge­nom­men. Die Ein­stel­lung er­folgt im ge­sam­ten Last­be­reich. Wich­ti­ge Op­ti­mie­rungs­kri­te­rien sind Sta­bi­li­tät, Über­schrei­tung der Re­gel­ab­wei­chung und Be­ru­hi­gung der Re­gel­stre­cke.

Die Au­to­ma­ti­sie­rungs­ein­rich­tun­gen wer­den mit dem lau­fen­den Pro­zess op­ti­miert und so auf die An­la­gen­dy­na­mik ab­ge­stimmt, dass ein stö­rungs­frei­er Be­trieb bei al­len Las­ten und Fahr­wei­sen mög­lich ist.

Der Auf­trag­ge­ber oder ein von ihm Be­auf­trag­ter be­hält sich das Recht vor, wäh­rend des Pro­be­be­trie­bes ge­wünsch­te Ver­su­che durch­zu­füh­ren, um das Ver­hal­ten der be­triebs­be­rei­ten An­la­ge zu tes­ten und zu prü­fen.

Nach der Inbetriebnahme beginnt ein Probebetrieb von 4 Wochen. Bei Ausfällen und Störungen innerhalb des Probebetriebes beginnt dieser nach deren Beseitigung von neuem.

5. Schu­lung

Der Auf­trag­neh­mer ver­pflich­tet sich, dass für den Be­trieb der An­la­ge er­for­der­li­che Per­so­nal in der Be­die­nung und Pfle­ge der An­la­ge zu unter­rich­ten.

Das Be­die­nungs­per­so­nal ist schon wäh­rend der Mon­ta­ge­zeit auf das neue Auf­ga­ben­ge­biet vor­zu­be­rei­ten.

Für die Schu­lung und Ein­wei­sung des Be­triebs­per­so­nals ist ein Schu­lungs­kon­zept vor­zu­le­gen.



 
 

ZTV - Elektrotechnik

Zu­sätz­li­che Tech­ni­sche Ver­trags­be­din­gun­gen

Elek­tro­tech­ni­sche Aus­rüs­tung

1. Vor­schrif­ten

Der Auf­trag­neh­mer hat bei der Aus­füh­rung sämt­li­che re­le­van­ten ge­setz­li­chen und be­hörd­li­chen Vor­schrif­ten und Si­cher­heits­be­stim­mun­gen in der ak­tu­el­len Fas­sung zu be­rück­sich­ti­gen.

Für die Aus­le­gung bzw. Ab­wick­lung sind die ein­schlä­gi­gen Nor­men, Vor­schrif­ten und Richt­li­ni­en wie DIN, VDE, VDI, Eurobestimmungen, IEC, Un­fall­ver­hü­tungs­vor­schrif­ten DGUV V3), Ar­beits­schutz­vor­schrif­ten, Ar­beits­stät­ten­richt­li­ni­en, Richt­li­ni­en und Merk­blät­ter des Ver­ban­des der Sachversicherer (VdS-Schadensverhütung), Merk­blät­ter des DWA-Regelwerk, Be­triebs­si­cher­heits­ver­ord­nung, etc. an­zu­wen­den. Die­se Vor­schrif­ten, Richt­li­ni­en, Merk­blät­ter usw. gel­ten als Er­gän­zung zu den üb­ri­gen Ausschreibungs- und Ver­trags­be­stand­tei­len. Des Wei­te­ren sind Werks­nor­men und die Baustellenordnung des AG sind zu be­ach­ten und an­zu­wen­den.

Es ist grund­sätz­lich eine be­triebs­be­rei­te Leis­tung, dem Stand der Tech­nik ent­spre­chend aus­zu­füh­ren.

Vor­han­de­ne Werks­nor­men und die Baustellenordnung des AG sind zu be­ach­ten und
an­zu­wen­den.

2. EMV-Schutz
Der Schutz vor in­ter­nen und ex­ter­nen Elek­troma­gne­ti­schen-Stö­run­gen (EMV-Schutz) ist zu ge­währ­leis­ten. So sind ge­schal­te­te In­duk­ti­vi­tä­ten (Schaltspulen, Dros­seln usw.) so­wie Ka­pa­zi­tä­ten mit Lösch-/ und Entstörmitteln aus­zu­rüs­ten.

Für die MSR-Anlage wer­den aus­schließ­lich ge­schirm­te Ka­bel ver­wen­det. Die Schir­me der von Ge­bern, Stel­lan­trie­ben, etc. kom­men­den Leitttechnikkabel sind über die Schirmschienen z.B. Von Un­ter­ver­tei­lern, Zwi­schen-Klemm­käs­ten, bis in die Leittechnikschränke zu ver­bin­den. Bei der Ka­bel­ver­le­gung und In­stal­la­ti­on ist ins­be­son­de­re die DIN EN 50174 Normenreihe zu be­ach­ten.

3. Ve­rein­heit­li­chung von Fa­bri­ka­ten
Es sind ein??heit­li­che Fa­bri­ka­te bei den Schalt­an­la­gen und In­stal­la­tio­nen in ro­bus­ter In­dus­trie­aus­füh­rung ein­zu­set­zen.

4. Anlagenkennzeichnung, Be­schil­de­rung
Für die Kenn­zeich­nung der An­lagen­tei­le wird ein al­pha­nu­me­ri­sches Kennzeichnungssystem (AKZ) an­ge­wandt. Der AN hat bei der Er­stel­lung der Strom­lauf­plä­ne das vor­han­de­ne bzw. vor­ge­ge­be­ne AKZ zu ver­wen­den.

Alle Gerä­te, wie z.B. An­zei­ger, Schrei­ber, Ge­ber, Ver­tei­ler, Schrän­ke, Bau­grup­pen sind aus­rei­chend (Kenn­zei­chen und Text) und dau­er­haft zu be­schrif­ten.

Die Schil­der und de­ren Be­fes­ti­gung ge­hö­ren zum Lie­fe­r­um­fang. Um­fang und Aus­füh­rung der Be­schrif­tung sind im Ein­ver­neh­men mit dem Auf­trag­ge­ber fest­zu­le­gen.

Alle Ka­bel sind am An­fang und am Ende, an je­dem Ab­zweig und in je­dem An­schluss­kas­ten mit der Kabelnummer mit­tels Kabelkennzeichnungsschildern un­ver­lier­bar und dau­er­haft zu kenn­zeich­nen.

5. Kor­ro­si­ons­schutz/Materialvorgaben
Ge­häu­se u.Ä. Für die Innenraumaufstellung sind fa­brik­fer­tig la­ckiert zu lie­fern.

Kon­struk­ti­ons­tei­le für Ab­stüt­zun­gen und Ka­bel­tras­sen sind in ver­zink­ter Aus­füh­rung ein­zu­set­zen. Muss das Ma­te­ri­al nach­träg­lich zer­teilt wer­den, sind die Schnitt­stel­len mit Kaltzinkpaste nach zu strei­chen und frei­lie­gen­de Kan­ten mit Kan­ten­schutz zu ver­se­hen.

Ge­häu­se im Au­ßen­be­reich sind in Edelstahlausführung (Werk­stoff 1.4301) aus­zu­füh­ren. Gerätehalterungen und Standfüße eben­falls in Edel­stahl (1.4301). Für alle Kom­po­nen­ten sind Wetterschutzhauben vor­zu­se­hen. Bei Mess­ge­rä­ten mit An­zei­ge sind wet­ter­fes­te Schalt­schrän­ke mit Sicht­fens­ter ein­zu­set­zen. Ein­zel­hei­ten sind mit dem AG ab­zu­stim­men. Ma­te­ria­li­en, wel­che in Ab­was­ser oder Was­ser ein­tau­chen sind in V4A (Werk­stoff 1.4571) aus­zu­füh­ren.


6. Brand­schutz
Ge­bäu­de sind in Bran­dab­schnit­te zur Be­gren­zung mög­li­cher Brandauswirkungen ein­ge­teil­t. Die Aus­füh­rung der Maß­nah­men zur end­gül­ti­gen Ab­schot­tung von Ka­bel­durch­füh­run­gen durch De­cken und Wän­de er­folgt durch den AN. Wäh­rend der Mon­ta­ge- und Inbetriebnahmephase muss durch pro­vi­so­ri­sche Maß­nah­men si­cher­ge­stellt wer­den, dass ein even­tu­el­ler Brand auf einen Schrank/Raum be­schränkt bleibt und sich nicht über die Kabelpritschen/Kabelböden aus­brei­ten kann.

Für sämt­li­che Durch­füh­run­gen durch brandschutztechnische Ab­tren­nun­gen, Brand­schutz­wän­de, etc. ist die Leitungsanlagenrichtlinien des Bun­des­lan­des bzw. die Muster-Leistungsanlagenrichtlinie (MLAR) zu be­ach­ten. Als Ma­te­ria­li­en für die Wandabschottungen, Lei­tungs­tras­sen mit Funk­ti­ons­er­halt, etc. sind aus­schließ­lich zu­ge­las­se­ne Sys­te­me nach DIN 4102 ein­zu­set­zen.

7. Platzreserven
Die Bau­grö­ße von Schrän­ken, Un­ter­ver­tei­lern usw. und de­ren Be­le­gung so­wie die Stammverkabelung in der Leit­tech­nik sind so zu wäh­len, dass bei der Über­ga­be der An­la­ge eine sinn­voll auf­ge­teil­te Platzreserve von 20% in den ein­zel­nen Be­rei­chen ggf. auch in ein­zel­nen Schranketagen si­cher­ge­stellt ist.

8. Aus­füh­rungs­richt­li­ni­en für elek­tro­tech­ni­sche Ein­rich­tun­gen

8.1 Ver­tei­lun­gen und NS-Schalt­an­la­ge
Die Niederspannungsschaltanlagen sind als fa­brik­fer­ti­ge, stahlblechgekapselte, an­reih­ba­re Schalt­fel­der zur Auf­nah­me von Schalt­ge­rä­te mit Bau­art nach DIN EN 61439-1 (VDE 0660-600-1) und DIN EN 61439-2 (VDE 0660-600-2) aus­zu­füh­ren.

Die Schalt­an­la­ge ist für einen mo­du­la­ren Auf­bau zu kon­zi­pie­ren. Da­bei ist ne­ben der Ge­währ­leis­tung von Per­so­nen­schutz und Be­triebs­si­cher­heit auf ein­fa­che Be­die­nung und War­tung, leich­te Er­weiter­bar­keit bzw. ent­spre­chend den Be­triebs­be­din­gun­gen zu ach­ten.

Alle Schalt­fel­der müs­sen einen ein­heit­li­chen Grund auf­wei­sen mit ei­ner deut­li­chen Un­ter­tei­lung in Funk­ti­ons­räu­me:
                                                       - Sammelschienenraum
                                                       - Gerä­te­raum
                                                       - Ka­bel­an­schluss- und -rangierraum

Gerüst- und Schaltfeldverkleidung

Das Gerüst ist aus ei­nem verwindungssteifen Pro­fil in ge­schweiß­ter oder ge­schraub­ter Art her­zu­stel­len. Gerüstteile müs­sen elek­trisch gut lei­tend mit­ein­an­der ver­bun­den sein. Für Pro­fi­le, Trenn­ble­che und sons­ti­ge Aufbauteile sind ver­zink­te oder nicht ros­ten­de Me­tal­le vor­zu­se­hen. Die Schalt­fel­der sind frontseitig mit Tü­ren aus­zu­füh­ren. Dach-, Rück- und Sei­ten­wän­de sind als fest mon­tier­te Vollblechblenden aus­zu­füh­ren.
Die Tei­lung der An­la­ge für den Trans­port, ist ge­mäß den Voraus­set­zun­gen vor Ort und nach Ab­spra­che mit dem Auf­trag­ge­ber vor­zu­neh­men.

Sammelschienenraum

Die Hauptsammelschienen wer­den im rückwärtigen Sammelschienenraum an­ge­ord­net. Sie dür­fen von vorn für das Be­die­nungs­per­so­nal nicht frei zu­gäng­lich sein. Der Berüh­rungs­schutz muss auch bei ge­öff­ne­ten Schaltschranktüren ge­währ­leis­tet wer­den. In den End­fel­dern der An­la­ge sind die Schie­nen für eine spä­te­re Er­wei­te­rung vor­zu­rich­ten.

Die Schraubverbindungen an der Transportteilung müs­sen von vorn zu­gäng­lich sein.

Ka­bel­an­schluss­raum

Die Schalt­an­la­ge wird mit ei­ner Nullleiterschiene und Schutzleiterschiene aus­ge­rüs­tet. Die­se Schie­nen wer­den an Trä­ge­r­ele­men­ten iso­liert und im un­te­ren Ka­bel­an­schluss­raum mon­tier­t. Die Nullleiterschiene ist da­bei nach DIN EN 60204-1 berührungssicher ab­zu­de­cken.

Bei­de Schie­nen müs­sen Boh­run­gen in aus­rei­chen­der An­zahl für die Be­fes­ti­gun­gen der Schie­ne selbst und den An­schluss der Ka­bel auf­wei­sen.

Die Ka­be­lein­füh­run­gen im Ka­bel­an­schluss­raum er­fol­gen von un­ten. Es sind Kabelbefestigungseisen in aus­rei­chen­der An­zahl ein­zu­pla­nen. Kabelanschlussteile und Klem­men­blö­cke für den An­schluss von ab­ge­hen­den Ka­beln und Lei­tun­gen sind gut zu­gäng­lich an­zu­ord­nen.

Zur Auf­nah­me von Ver­bin­dungs­lei­tun­gen in­ner­halb von Fel­dern sind ent­spre­chend aus­ge­leg­te Kabelleitungskanäle vor­zu­se­hen.

Gerä­te­raum

Im Schalt­an­la­gen-Gerä­te­raum er­folgt die Mon­ta­ge der elek­tro­tech­ni­schen Be­triebs­mit­tel und Gerätetragschienen ggf. mit­tels Geräteadaptern, so­wie auf ei­ner ver­schieb­ba­ren Mon­ta­ge­plat­te. Not­wen­di­ge Elektronikkomponenten wer­den in Bau­grup­pen­trä­gern un­ter­ge­bracht.

Kenn­zeich­nung der Be­triebs­mit­tel

Die innenliegende Be­triebs­mit­tel er­hal­ten über­ein­stim­mend mit den Schalt­plä­nen abwischfeste, gut le­ser­li­che und licht­ech­te Be­schrif­tun­gen auf den Gerä­ten und Mon­ta­ge­plat­ten. Sämt­li­che Bezeichnungsschilder sind gut sicht­bar und dau­er­haft an­zu­brin­gen.

Sämt­li­che von der Front­sei­te be­dien­ba­ren Gerä­te, so­wie Mess- und An­zei­ge­ge­rä­te sind mit gra­vier­ten Resopalschildern (weiß mit schwar­zer Schrift) zu ver­se­hen, die in auf­ge­schraub­te Schilderrahmen ein­ge­legt wer­den. Je­des Feld ist auf der Kopf­sei­te mit er­ha­be­nen und gut sicht­ba­ren Resopalschildern zu be­schrif­ten.

Prü­fun­gen

Die An­la­ge ist werk­sei­tig ei­ner Isolations- und Funk­ti­ons­prü­fung zu un­ter­zie­hen. Die Nenn­leis­tun­gen und Klas­sen der aus­ge­schrie­be­nen Strom­wand­ler sind auf­grund der an­ge­bo­te­nen Re­lais und Mess­ge­rä­te zu über­prü­fen und ggf. ab­zu­stim­men.

Sämt­li­che Leuchtmelder sind grund­sätz­lich in LED-Bau­wei­se mit ho­her Leucht­kraft aus­zu­füh­ren.

Die Far­ben für die Lei­ter­kenn­zeich­nung sind, wenn nicht an­ders ver­ein­bart, wie folgt fest­ge­legt:

Haupt­strom­krei­se L1, L2, L3: schwarz
N:                                                                         hell­blau
PE, PEN:                                                             grün/gelb
Steu­er­strom­kreis 230 V AC: rot
Steu­er­strom­kreis 24 V DC: dun­kel­blau
Fremdpotentiale:                              oran­ge
Wandlerstromkreise:                         grau
4-20 mA Strommesskreise: weiß (ge­schirmt)

Die Schalt­an­la­gen sind kom­plett ver­drah­tet und ge­prüft zu lie­fern, Nach­weis der Bau­art nach DIN EN 61439-1 (VDE 0660-600-1) und DIN EN 61439-2 (VDE 0660-600-2). Die Erdungsverbindungen in­ner­halb der Schalt­an­la­gen, die Par­al­lel­kon­struk­tio­nen mit Flachkupfer für An­schluss von Ver­sor­gungs­ka­beln, die Klemm­stel­len für Ka­bel­ver­bin­dun­gen in­ner­halb und au­ßer­halb der Ver­tei­lung sind mit­tels Reihenklemmen zu rea­li­sie­ren. Die in­ner­halb der je­wei­li­gen Schalt­an­la­ge er­for­der­li­chen Klem­men sind in die vor­ge­se­he­ne Pauschalposition ein­zu­kal­ku­lie­ren.

Die Klem­men­leis­ten sind mit Bezeichnungsschildern ent­spre­chend dem ver­wen­de­ten Klemmentyp, fort­lau­fend zu num­me­rie­ren. Die Klemmengröße der Verbraucherabzweige, ist auf die durch Reduktionsfaktoren für Parallelverlegung, so­wie durch Kurzschlussbeanspruchungen und Mindestspannungsabfälle not­wen­di­ge Ka­bel­quer­schnit­te ab­zu­stim­men.

Der Transport der einwandfrei verpackten Schaltanlage zur Baustelle erfolgt in Transporteinheiten, die mit dem AG abzusprechen sind.

Außerdem das Ab­la­den, Auspa­cken und Trans­por­tie­ren der Schaltanlageneinheiten an den Aufstellungs- und Mon­ta­ge­ort, der Zu­sam­men­bau der An­la­ge, das Her­stel­len al­ler Sam­mel­schie­nen-, Leistungs- und Steuerkabelverbindungen in­ner­halb der An­la­ge, die Prü­fung und In­be­trieb­nah­me, die be­triebs­fer­ti­ge Über­ga­be, eine Schaltplantasche aus Me­tall für je­des Schalt­feld, die Schaltschrankbeleuchtung mit Türschalter kom­plett ver­drah­tet und an­ge­schlos­sen (für je­des Schalt­feld), eine Schuko-Steckdose im Schalt­schrank (ggf. In Ver­bin­dung mit ei­ner Leuch­te, aber un­ab­hän­gig vom Türschalter, für je­des Schalt­feld).

Ka­bel­an­schlüs­se

Die not­wen­di­gen Ka­bel- und Leitungsanschlüsse sämt­li­cher nach­fol­gend be­schrie­be­ner, elek­tro­tech­ni­scher Be­triebs­mit­tel zzgl. an­tei­li­ger An­schlüs­se, der von der Ver­tei­lung aus zu ver­sor­gen­den Ver­brau­cher, sind in die Ein­heits­prei­se (bei Mess­tech­nik und In­stal­la­ti­ons­ma­te­ri­al) bzw. in die da­für vor­ge­se­he­ne Pauschalpositionen ein­zu­kal­ku­lie­ren.

Sons­ti­ges

Die Gerä­te sind funktionsbezogen zu­sam­men­zu­fas­sen und so an­zu­ord­nen, dass ohne Frei­schal­tung der Sam­mel­schie­ne und ohne Be­ein­träch­ti­gung be­nach­bar­ter Ab­zwei­ge ge­fahr­los an ei­nem ein­zel­nen Ab­zweig ge­ar­bei­tet wer­den kann. Für den Geräteeinbau darf nur die rück­sei­ti­ge Mon­ta­ge­plat­te oder Rah­men ge­nutzt wer­den. Der Ein­bau von Schalt­ge­rä­ten o.ä. An den Sei­ten­wän­den und/oder Tü­ren (aus­ge­nom­men An­zei­ger und Be­dienele­men­te) ist nicht zu­läs­sig.
Das Ein­zie­hen, Ver­drah­ten und Aus­wech­seln von Lei­tun­gen oder Ka­beln, muss bei Be­ach­tung der not­wen­di­gen Sorg­falt, auch bei in Be­trieb be­find­li­cher Ver­tei­lung ge­fahr­los mög­lich sein.

8.2 Klemm­stel­len, Klemm­leis­ten
Alle Klemm­stel­len in­ner­halb und au­ßer­halb der Ver­tei­lung sind über Reihenklemmen oder ent­spre­chen­de Anschlussmodule (Leit­tech­nik) aus­zu­füh­ren. Die Klem­men sind zu Klem­men­leis­ten oder Klem­men­blö­cken funktionsbezogen zu­sam­men­zu­fas­sen.

Für alle Ver­bin­dun­gen sind Schraub- oder Federzug­klem­men zu ver­wen­den. Der Ein­satz von Mehrstockklemmen ist nicht er­laub­t.

Die Reihenklemmen sind mit dem dazu pas­sen­den Bezeichnungs-Material fort­lau­fend zu num­me­rie­ren. Die ver­schie­de­nen Klem­men­leis­ten sind je­weils ein­mal zu be­zeich­nen. Ver­tei­ler für Sammelpotentiale (Steu­er- und Meldespannung o.ä.) sind in al­len Fel­dern an­zu­ord­nen und zu be­zeich­nen.

Bei der Ver­wen­dung von ab­ge­schirm­ten Ka­beln und Lei­tun­gen sind spe­zi­el­le Schirmklemmen zu ver­wen­den. Für je­des Ka­bel bzw. Lei­tung ist eine ei­ge­ne Schirmklemme vor­zu­se­hen.

Die Klemmengröße der Verbraucherabzweige ist auf die, durch Reduktionsfaktoren für Parallelverlegung, so­wie durch Kurzschlussbeanspruchungen und Spannungsabfallrechnung not­wen­di­gen Ka­bel­quer­schnit­te ab­zu­stim­men. Im Zwei­fels­fall ist für die Be­mes­sung der Klem­men min­des­tens ein Gesamtreduktionsfaktor von 0,6 zu­grun­de zu le­gen.

Zwi­schen den ver­schie­de­nen Span­nungs­ebe­nen (z.B. 24 V und 230 V) sind Trenn­plat­ten in die Klem­men­leis­te ein­zu­fü­gen. Mess­krei­se sind eben­so ab­zu­tren­nen.

Bei der Ver­wen­dung von ei­gen­si­che­ren Strom­krei­sen sind die ent­spre­chen­de Trenn­plat­ten bzw. ein Min­destab­stand von 50 mm nach DIN EN 60079-14 vor­zu­se­hen.

8.3 Steu­er­span­nun­gen/Mel­de­ge­rä­te
Für Steu­er- und Meldefunktionen von und zur Leit­tech­nik sind in den Schalt­an­la­gen 24 V DC vor­ge­se­hen. Dies gilt für die Be­triebss­pan­nung der Kop­pel­re­lais und für die Kon­tak­te zur Über­wa­chung durch die Pro­zess­lei­t­tech­ni­k. Au­ßer­dem sind die 24 V DC ggf. als Ver­sor­gungs­span­nung für das Unterspannungsrelais und für die span­nungs­ab­hän­gi­ge Verbrauchersteuerung vor­zu­se­hen.

Die ver­wen­de­ten Leuchtmelder sind grund­sätz­lich als LED-Leuchtmelder mit ho­her Leucht­kraft für 24 V DC aus­zu­füh­ren. Für alle Leuchtmelder ist eine Lampentestschaltung vor­zu­se­hen. Zum Ein­schal­ten der­sel­ben ist im Ab­stand von ma­xi­mal 2 m ein Betätigungstaster vor­zu­se­hen.

8.4 Verbraucherabzweige
Verbraucherabzweige sind ein­zeln ab­zu­si­chern, so­fern der zu­ge­hö­ri­ge Ab­gang noch nicht ab­ge­si­chert ist. Für die Leit­tech­nik ist je­der Ver­brau­cher-Ab­gang mit ent­spre­chen­den abzweigbezogenen Mel­de­kon­tak­ten aus­zu­rüs­ten. Alle Mel­dun­gen sind über Wechselkontakte aus­zu­füh­ren.

Die Be­tä­ti­gung der Ab­gän­ge er­folgt au­to­ma­tisch oder durch Hand­ein­griff an der ört­li­chen Einzelsteuerstelle (vor Ort Bedienstelle) oder über die Leit­tech­ni­k. Alle ver­fah­rens­tech­ni­schen Steu­er-, Verriegelungs- und Schutz­funk­tio­nen, die für den An­la­gen­be­trieb not­wen­dig sind, wer­den in­ner­halb der Leit­tech­nik rea­li­siert und ent­spre­chend den gül­ti­gen Richt­li­ni­en je nach Sicherheitskategorie aus­ge­führ­t. Le­dig­lich der Mo­tor­schutz wird di­rekt in der 230V-Abzweigsteuerung in der Ver­tei­lung ver­ar­bei­tet.

Bei Motorabgängen ist ein Motorvollschutz zu be­rück­sich­ti­gen. Für ei­ni­ge An­trie­be wer­den zu­sätz­li­che Schutz­re­lais vom Mo­tor­lie­fe­ran­ten bei­ge­stell­t. Bei Fre­quen­zum­rich­ter ge­steu­er­ten An­trie­ben kann die Motorschutzfunktion durch den Um­rich­ter über­nom­men wer­den. Nur der Zuleitungsschutz muss durch einen Leistungstrennschalter ge­währ­leis­tet wer­den.

8.5 Über­wa­chun­gen
Zur Rea­li­sie­rung des spannungsgesteuerten Aus- und Wie­der­ein­schal­tens von NS-Ver­brau­chern bei kurz­zei­ti­gem Span­nungs­ein­bruch ist für die Sam­mel­schie­ne eine Unterspannungsüberwachung (stu­fen­los zwi­schen 0,5 bis 1,0 UN ein­stell­bar) mit zwei Schalt­punk­ten vor­zu­se­hen. Die Aus­füh­rung der Über­wa­chung er­folgt im Ru­he­strom­prin­zip, so dass eine Ab­fra­ge auch bei Aus­fall der Ener­gie­ver­sor­gung mög­lich ist.

8.6 Wand­ler
Im Be­reich der Mit­tel­span­nung sind gießharzisolierte Strom­wand­ler zu ver­wen­den. Die Wand­ler müs­sen den dy­na­mi­schen und ther­mi­schen Kurzschlussbeanspruchungen ge­mäß den Nenndaten der Schalt­an­la­ge stand­hal­ten, dies gilt auch für die Wand­ler der kleins­ten Nennstromstärken.

Alle Strom­wand­ler sind nach DIN VDE für Mess­zwe­cke aus­zu­füh­ren. Fol­gen­de Wer­te sind ein­zu­hal­ten: Bemessungsbetriebsspannung 0,72 KV, als Auf­steck- oder Wickelstromwandler, Genauigkeitsklasse1, Überstrombegrenzungsfaktor FS 5, Be­mes­sungs­leis­tung 5 VA.


8.7 Aus­le­gung der Schalt­ge­rä­t e
Alle Schalt­ge­rä­te wie Schüt­ze, Schal­ter etc. sind so zu wäh­len, dass bei Er­rei­chen von 90% der Nenn­be­las­tung die nächst­hö­he­re Nennleistungsstufe ein­zu­set­zen ist.

Für die Signalweitergabe von und zur SPS sind die er­for­der­li­chen Kop­pel­re­lais mit 230 V AC oder 24 V DC vor­zu­se­hen. Alle Si­gna­le (Be­trieb, Stö­rung, Tro­cken­lauf, Über­tem­pe­ra­tur, etc.) sind ein­zeln, ge­trennt zur SPS wei­ter­zu­ge­ben.

8.8 Fre­quen­zum­rich­ter und Sanftanlaufgeräte
Mehrfachbelegungen von ei­nem Fre­quen­zum­rich­ter mit­tels Elek­tro­nik, Abgangsverdopplung oder Umschaltschützen ist grund­sätz­lich nicht zu­ge­las­sen. Die Aus­füh­rung und die Di­men­sio­nie­rung des je­wei­li­gen Fre­quen­zum­rich­ters hat ge­mäß dem ein­ge­setz­ten An­trieb und des­sen Anlauflastkurven zu er­fol­gen. Die Nenn­span­nung be­trägt 400 V, 50 Hz.

Der Schalt­schrank mit den Fre­quen­zum­rich­tern ist mit­tels Be- und Ent­lüf­tung (über Lüf­ter mit Filtermatten) aus­zu­füh­ren. Je­der Fre­quen­zum­rich­ter muss ein An­zei­ge­dis­play mit Parametrierungstasten ent­hal­ten und über eine au­to­ma­ti­sche Wiedereinschaltung nach Strom­aus­fall so­wie über eine Schnitt­stel­le zur Fernprogrammierung ver­fü­gen.

Bei sämt­li­che Motorabgänge mit Fre­quen­zum­rich­ter ist zu prüfen, ob ein Netz­fil­ter, CE-Klasse A, für Dreh­strom, zur Ent­stö­rung des Fre­quen­zum­for­mers aus­zu­füh­ren ist. Die Di­men­sio­nie­rung des Netz­fil­ters hat ge­mäß dem ein­ge­setz­ten Fre­quen­zum­for­mer zu er­fol­gen, wo­bei eine Überlastbarkeit von 1,4 x In für 15 min vor­zu­se­hen ist.

Die Drehzahlvorgabe er­folgt über den Soll­wert aus der SPS bzw. über Tas­ter "Schnel­ler" und "Lang­sa­mer" durch Bedientaster an den vor­-Or­t-Steu­er­stel­len.

8.9 Ka­bel­an­schluss an den Ver­tei­lun­gen
Die Zu­füh­rung der Ka­bel er­folgt bei al­len Ver­tei­lun­gen von un­ten, sofern nicht anderwitig vorgegeben.

8.10 Mess- und Schutzein­rich­tun­gen
Die Ein­spei­sung in der Schaltanlagenverteilung ist mit 3-­po­li­gen Strom­mes­sun­gen mit Multifunktionsmessgerät aus­zu­rüs­ten.

Die Ab­zwei­ge zu Ver­brau­chern ab ca. 5 kW sind mit ein­po­li­gen Strom­wand­lern zur Strom­mes­sung aus­zu­rüs­ten.
Die Schutzein­rich­tun­gen in der E-Ver­sor­gung sind so aus­zu­le­gen, dass eine se­lek­ti­ve Ab­si­che­rung mög­li­cher Feh­ler ge­ge­ben ist.

Aus­füh­rung der Re­ge­lun­gen

Fol­gen­de Funk­tio­nen sind in­ner­halb der Re­gel­an­la­gen vor­zu­se­hen:
Bei Aus­fall von Führungs- und Gebersignalen er­folgt der Be­trieb über Vor-Or­t-Steu­er­stel­len. Die Stör­mel­dun­gen aus der Re­ge­lung sol­len sinn­voll zu­sam­men­ge­fasst als Sam­mel­mel­dun­gen an­ge­zeigt wer­den.

8.11 Aus­füh­rungs­richt­li­ni­en für die Steue­rung und Be­die­ne­be­nen
Als Steue­rungs­sys­tem kommt ein spei­cher­pro­gram­mier­ba­res Steue­rungs­sys­tem (SPS) zum Ein­satz.

Für die An­steue­rung von Ag­gre­ga­ten sind Funk­ti­ons­bau­stei­ne ein­zu­set­zen, in de­nen die Eingangsverriegelung der tech­no­lo­gi­schen Funk­tio­nen, die An­triebs­über­wa­chung und die Zu­stands- und Störungssignalisierung rea­li­siert sin­d.

Wenn nicht an­ders ge­for­dert müs­sen zur Steue­rung der An­trie­be fol­gen­de Be­die­ne­be­nen rea­li­siert wer­den:

Vor-Or­t-Be­die­ne­be­ne

                Steue­rung di­rekt am An­trieb, ge­ge­be­nen­falls im Tipp-Be­trieb
                Ver­rie­ge­lung der Vor-Or­t-Steu­er­stel­le über Schlüs­sel­schal­ter/Reparaturschalter
                Be­trieb di­rekt ohne SPS (Hardwareumfahrung)

Be­die­ne­be­ne Schalt­schrank

                Leuchtmelder für Sam­mel­stör­mel­dung pro Schalt­feld
                Touchpanel mit di­rek­ter Kop­pe­lung zur SPS zur Steue­rung des An­trie­bes über die
                SPS, Um­schal­tung von Han­d- und Au­to­ma­tik­be­trieb und Ein-/Aus­schal­ten und
                Dreh­zahl­steue­rung der An­trie­be

Be­die­ne­be­ne Leit­sys­tem

Steue­rung des An­trie­bes über das Leit­sys­tem, Um­schal­tung von Han­d- und Au­to­ma­tik­be­trieb und Ein-/Aus­schal­ten und Dreh­zahl­steue­rung der An­trie­be

Die Prio­ri­tä­ten der Be­die­nung wer­den in der glei­chen Rei­hen­fol­ge wie die oben ge­nann­ten Bedienstellen rea­li­siert, d.h. Die Vor-Or­t-Steu­er­stel­le hat die höchs­te Prio­ri­tät und das Leit­sys­tem die nied­rigs­te.

Aus­füh­rung der SPS-/Au­to­ma­ti­sie­rungs­ge­rä­te

Als Automatisierungsstation zur Rea­li­sie­rung der Steu­er­funk­tio­nen sind Spei­cher­pro­gram­mier­ba­re Steue­run­gen (SPS) ein­zu­set­zen.

Die An­zahl der er­for­der­li­chen Bau­grup­pen­trä­ger er­gibt sich an­hand der An­zahl der Ein-/Aus­gän­ge. Die SPS ist de­zen­tral auf­zu­bau­en, d.h. Die E/A-Einheit sind in die ein­zel­nen Schalt­schrän­ke auf­zu­tei­len. Der Auf­bau der E/A-Einheiten und der Zen­tral­ein­heit hat mit ein­heit­li­chen Steck­kar­ten des SPS-Her­stel­lers zu er­fol­gen, so dass eine mi­ni­ma­le La­ger­hal­tung von Er­satz­tei­len er­reicht wird.

Jede SPS muß eine Schnittstelle haben, um darüber mit untergeordnete Geräte wie E/A Einheiten, Bediengeräte, Messgeräte und dergleichen zu kommunizieren. Über eine Zusätzliche Schnittstelle erfolgt die Kommunikation mit einer übergeordne Steuerung oder dem Leitsystem.


Die CPU-Ein­heit ist für die An­wen­dung mit ein­ge­bau­ter Hard­wa­re-Uhr aus­zu­füh­ren.

Die Ein-/Aus­ga­be­bau­grup­pen sol­len frontseitig über einen Ste­cker ver­fü­gen und eben­falls frontseitig an­ge­schlos­sen wer­den.

Aus­füh­rung und Auf­stel­lung der SPS-Soft­wa­re

Die Soft­wa­re für Automatisierungsstationen (SPS) ist in­klu­si­ve Pro­jek­tie­rung der kompl. Steue­rung einschl. Grundlagenbesprechung, Er­stel­lung des Pf­lich­ten­hef­tes mit Fest­le­gung der Pro­gram­mab­läu­fe, Er­stel­lung des Pro­gram­mes nach IEC 1131 so­wie kompl. Pro­gram­mie­rung zu er­stel­len.

Die zu ver­ar­bei­ten­de Da­ten­for­men sind:

                                                       - Ana­lo­ge Ein­gän­ge
                                                       - Ana­lo­ge Aus­gän­ge
                                                       - Ana­lo­ge Rechenpunkte
                                                       - Ana­lo­ge Zäh­ler
                                                       - Ana­lo­ge Stell­glie­der
                                                       - Di­gi­ta­le Ein­gän­ge
                                                       - Di­gi­ta­le Aus­gän­ge
                                                       - Di­gi­ta­le Schal­ter
                                                       - Di­gi­ta­le Mer­ker
                                                       - Di­gi­ta­le Rechenpunkte
                                                       - Schalt­uh­ren
                                                       - Ganz­zah­li­ge Kon­stan­ten
                                                       - Ra­tio­na­le Kon­stan­ten
                                                       - Zeit-K­on­stan­ten
                                                       - Handeingaben
                                                       - Langzeit-Trendmodule

Die Steue­rungs­ab­läu­fe sind ins­be­son­de­re auch mit der ma­schi­nel­len Aus­rüs­tung ab­zu­stim­men. Nach end­gül­ti­ger In­be­trieb­nah­me des Pro­gram­mes, ist dies auf den in­ter­nen nicht flüch­ti­gen Spei­cher (zum Bei­spiel Flas­h-Spei­cher) der SPS zu über­tra­gen und das Pro­gramm zu kom­men­tie­ren.

In die Softwarepositionen ist eben­falls die leih­wei­se Be­reit­stel­lung des Pro­gram­mier­ge­rä­tes, die kom­plet­te tech­ni­sche Do­ku­men­ta­ti­on und die Schu­lung des Be­die­nungs­per­so­nals ein­zu­kal­ku­lie­ren.

Die Soft­wa­re soll un­ter an­de­rem fol­gen­de Funk­tio­nen er­fül­len:

- Steue­rung der Pum­pen und An­trie­be
- Fern-, Han­d-, Au­to­ma­ti­k- und Vor-Or­t-Be­trieb
- Ver­ar­bei­tung der Analogeingaben und Ana­lo­g­aus­ga­ben mit Grenz- und Mit­tel­wert­bil­dung
- Ver­ar­bei­tung von Mel­dun­gen mit Wei­ter­ga­be zur zen­tra­len Leit­war­te
- Ver­ar­bei­tung von Ein­zel- und Sammelstörung und von Be­triebs- und Zu­stands­mel­dun­gen.
- Ver­ar­bei­tung von Zählwerten
- Ver­ar­bei­ten von Steu­er­be­feh­len von dem PLS
- Steue­rung al­ler An­trieb ge­mäß an­ge­bo­ten Ma­schi­nen­tech­nik

Bei der Soft­wa­re ist eine mehr­fa­che Op­ti­mie­rung wäh­rend der In­be­trieb­nah­me und des Pro­be­be­trie­bes vor­zu­se­hen. Des Wei­te­ren ist die Soft­wa­re nach Fer­tig­stel­lung zu­sätz­lich in kom­men­tier­ter Form auf Da­ten­trä­ger zu lie­fern und dem AG zu über­ge­ben.

8.12 Über­span­nungs­schutz, Blitz­schutz und Er­dung
Die Ge­bäu­de wer­den mit ei­ner Blitz­schutz­an­la­ge nach DIN EN 62305 Teil 1 bis 4 aus­ge­führ­t. Die­sel­ben er­hal­ten einen äu­ße­ren Blitz­schutz. Die Er­d­über­gangs­wi­der­stän­de an den Fundamenterdern wer­den ge­mes­sen, ge­ge­be­nen­falls sind Tiefenerder zum Er­rei­chen der ge­for­der­ten Er­d­über­gangs­wi­der­stän­de nach­zu­rüs­ten. Ge­bäu­de sind min­des­tens mit ei­ner Blitz­schutz­an­la­ge ge­mäß Blitzschutzklasse III aus­zu­füh­ren.

Hier­bei wer­den Ver­bin­dun­gen mit­tels Ban­d- oder Rund­stahl aus Edel­stahl Werkstoff-Nr. 1.4571 (V4A) zwecks Blitzschutzpotentialausgleich mit dem vor­han­de­nen Ge­bäu­de her­ge­stell­t. Die Ver­le­gung der Ver­bin­dungs­ka­bel er­folgt im Erd­reich bzw. in den vor­han­de­nen Kabelleerrohren.

Für den in­ne­ren Blitz­schutz ist ein Blitzschutzzonen-Konzept (LEMP-Schutzsystem) nach DIN EN 62305-3 an­zu­wen­den, wo­bei sämt­li­che Be­rei­che der Ge­bäu­de der Blitzschutzzone LPZ 1 bis LPZ 3 zu­zu­ord­nen sin­d.

Der in­ne­re Blitz- und Über­span­nungs­schutz wird durch Ein­bau von Über­span­nungs­ablei­tern in der Ver­tei­lung ge­währ­leis­tet. Zu­sätz­lich wer­den alle Mess- und Da­ten­ka­bel, wel­che aus dem Au­ßen­be­reich in die Schalt­an­la­ge ver­lau­fen, mit den ent­spre­chen­den Über­span­nungs­schutz­ge­rä­ten ver­se­hen.

Alle elek­trisch leit­fä­hi­gen Ge­bäu­de­tei­le und Ein­rich­tun­gen (wie z.B. Stahl­trä­ger, Lüf­tungs­kanä­le, Ge­län­der, Rohr­lei­tun­gen, Ka­bel­tras­sen, Schaltanlagengehäuse, me­tal­li­sche Hilfs­kon­struk­tio­nen usw.) wer­den durch ent­spre­chen­de Po­ten­tial-Aus­gleichs­lei­tun­gen un­ter­ein­an­der und mit den Potential-Ausgleichsschienen ver­bun­den. Aus­ge­nom­men hier­von sind me­tal­li­sche Ka­bel­schutz­roh­re. Die­se er­hal­ten nur im Ex-Be­reich einen Po­ten­ti­al­aus­gleich-An­schluss.

Die Funk­ti­ons­fä­hig­keit der NS-Be­triebser­de ist mit­tels ge­eig­ne­ter Mess­ge­rä­te nach­zu­wei­sen. Die Mess­wer­te sind in ei­nem Mess­pro­to­koll fest­zu­hal­ten. Für die An­schluss­fah­nen als Po­ten­ti­al­aus­gleich ist V4A ein­zu­set­zen.

Alle Fundamenterder der An­la­ge sind mit den Banderdern, die im Kabelgraben über den Ka­beln ver­legt sind, mit­ein­an­der zu ver­bin­den, so dass auf der gan­zen An­la­ge nur ein Erdungspotential vor­han­den ist. Ver­bin­dun­gen von den Fundamenterdern und Banderdern sind in den Ka­bel­schäch­ten je­der­zeit zu­gän­gig aus­zu­füh­ren.

Die ein­zel­nen Er­der sind an der Potential-Ausgleichsschiene ein­zeln an­zu­schlie­ßen und mit gra­vier­ten Resopalschildern zu be­schrif­ten.

Als Über­span­nungs­schutz ist das Blitzschutzzonenkonzept voll­stän­dig an­zu­wen­den. In den Ein­spei­sun­gen, der Steu­er­span­nungs­ver­sor­gung und den Mess- und Meldeausgängen sind Über­span­nungs­schutz­ge­rä­te ent­spre­chend dem Ein­satzort vor­zu­se­hen.

Die Blitz­strom- und Über­span­nungs­ablei­ter sind ge­mäß IEC 61643, Class I bis Class III für TNS-Netz, mit Über­span­nungs- und Abtrenneinrichtung, mit Funk­ti­ons­an­zei­ge und po­ten­ti­al­frei­em Kon­takt für Fer­n­an­zei­ge aus­zu­füh­ren. Die Bemessungsbetriebsspannung be­trägt 230 V AC (bzw. 24 V, 60 V, etc. bei Mess­krei­sen und Steuerspannungsabsicherungen), der Bemessungsableitstoßstrom 25 kA (bei MCR-Kreis 2 kA).

8.13 Ver­ka­be­lung
Die Ka­bel­ver­le­gung er­folgt je nach ört­li­chen Ge­ge­ben­hei­ten in Kabelziehrohren, auf Kabelrinnen oder Staparohren oder auch in Schutz­schläu­chen.

Die Ver­ka­be­lung zwi­schen ein­zel­nen Schalt­schrän­ken ei­ner Schalt­an­la­ge, ist in die Ein­heits­prei­se der je­wei­li­gen Schalt­an­la­ge ein­zu­rech­nen. Dies gilt auch bei Schalt­an­la­gen, die aus meh­re­ren Schaltschrankreihen be­ste­hen.

Für den An­schluss von Stark­strom­ka­beln sind Schraub- oder Federzug­klem­men vor­zu­se­hen. In Un­ter­ver­tei­lern und für den An­schluss von Stammkabeln in den Schrän­ken sind Rangierelemente zu ver­wen­den, so dass für den An­schluss an­kom­men­der und ab­ge­hen­der Si­gnal­lei­tun­gen ge­trenn­te Pos­ten be­legt wer­den kön­nen. Für schrankinterne Ver­wen­dun­gen sind am schrankseitigen Anschlussstützpunkt ma­xi­mal 2 An­schlüs­se pro An­schluss­punkt zu­ge­las­sen.

8.14 Ka­bel, Ka­bel­ver­le­gung
Leis­tungs­ka­bel

Es sind kunststoffisolierte Niederspannungs-Leistungskabel ein­zu­set­zen. Der Min­dest­quer­schnitt von Niederspannungs-Leistungskabeln muss 1,5mm² be­tra­gen und als Lei­ter­ma­te­ri­al muss Kup­fer zum Ein­satz kom­men.
Die Lei­ter­quer­schnit­te sind nach dem Verbrauchernennstrom, der als Dau­er­strom an­zu­neh­men ist, für eine Um­ge­bung­stem­pe­ra­tur von 30°C bei Ver­le­gung in Luft zu be­mes­sen. Bei der Er­mitt­lung der be­nö­tig­ten Qu­er­schnit­te sind ne­ben den Reduktionsfaktoren für die Strom­belast­bar­keit auch die Span­nungs­ein­brü­che durch Be­triebs- und/oder An­lauf­strom zu be­rück­sich­ti­gen (sta­tio­när klei­ner 4%, beim Ein­schal­ten klei­ner 15%).

Für Strom­krei­se mit Fre­quen­zum­rich­ter sind ab­ge­schirm­te Lei­tun­gen zu ver­wen­den.

Steu­er-, Mess-, Re­gel- und Si­gnal­ka­bel bis 60 V.

Es sind Industrieelektronikkabel mit mas­si­ven Ein­zel­lei­tern (Kup­fer­lei­ter-Durch­mes­ser 0,8 mm) bzw. Litzenleiterkabel mit 7-drähtigen Ein­zel­lei­tern (Kup­fer­lei­ter-Qu­er­schnitt 0,5 mm²) je­weils mit Fo­li­en­schirm vor­zu­se­hen.

Ka­bel­an­schlüs­se

Für den An­schluss der Ka­be­la­dern sind Presskabelschuhe vor­zu­se­hen, so­fern kei­ne Reihenklemmen vor­han­den sin­d. Die Ka­bel­schu­he sind bei grö­ße­ren Qu­er­schnit­ten nach den Vor­ga­ben des AG mit Schrumpf­schläu­chen zu ver­se­hen.

Beim Ein­satz von Ka­beln mit fle­xiblen Lei­tern sind die abiso­lier­ten Ade­ren­den vor dem An­schluss mit Ade­rend­hül­sen zu ver­se­hen. Bei Steck­ver­bin­dern o.ä. Sind Schraubanschlüsse aus­zu­füh­ren.

Verlegehinweise

Die Ka­bel­ver­le­gung er­folgt auf Kabelrinnen, in Kabelzugsystemen oder in Stahl­pan­zer­roh­ren oder auch in Schutz­schläu­chen.

Die Leis­tungs­ka­bel dür­fen nicht mit Mess- und Steu­er­ka­beln in glei­chen Roh­ren oder in glei­chen Rin­nen/Prit­schen ver­legt wer­den. Die Steu­er-, Mess-, Re­gel-, Si­gnal- und Da­ten­ka­bel sind un­ter­ein­an­der und ge­gen­über den Leis­tungs­ka­beln in ei­nem aus­rei­chen­den Ab­stand zu ver­le­gen, so dass eine ge­gen­sei­ti­ge Be­ein­flus­sung aus­ge­schlos­sen ist und die Über­mitt­lung von Fehl­si­gna­len si­cher ver­mie­den wird. Bei der Ver­le­gung ist ins­be­son­de­re die DIN EN 50174 zu be­ach­ten.

Die Ka­bel sind so zu ver­le­gen, dass sie in ein­fa­cher Wei­se er­setzt oder er­gänzt wer­den kön­nen. An Stel­len, an de­nen die ein­wand­freie Lage der Ka­bel ohne Be­fes­ti­gung nicht mög­lich ist, sind die Ka­bel mit Kabelschnellverbindern aus Kunst­stoff zu be­fes­ti­gen.

In Ka­bel­an­schluss­käs­ten oder im Ver­lauf von Kabelziehtrassen oder ähn­li­chem sind die Ka­bel an seit­li­chen C-Schienen ge­ord­net ab­zu­fan­gen und ge­ge­be­nen­falls zu bün­deln. Die lose Ver­le­gung der Ka­bel am Bo­den des An­schluss­kas­tens ist un­zu­läs­sig.

Die Ka­bel­tras­sen sind so zu di­men­sio­nie­ren, dass nach der In­be­trieb­nah­me noch eine freie Belegungsreserve von 25% pro Span­nungs­ebe­ne zur Ver­fü­gung steht

Alle Ka­bel­tras­sen sind groß­flä­chig zu er­den.



9. Lie­fe­rung und Leis­tungs­um­fang
Vor­be­rei­ten­de Leis­tun­gen, Do­ku­men­ta­ti­on

Der Auf­trag­neh­mer be­nennt einen ge­samt­ver­ant­wort­li­chen Pro­jekt­lei­ter für die Auf­trags­ab­wick­lung.

Fol­gen­de Leis­tun­gen sind vom Auf­trag­neh­mer auf Ba­sis der Vorplanungsunterlagen und der Aus­füh­rungs­richt­li­ni­en zu er­brin­gen:


9.1 Aus­füh­rungs­plä­ne
Zum Leis­tungs­um­fang ge­hört die Be­ar­bei­tung al­ler Lie­fe­run­gen und Leis­tun­gen, so­wie die Er­stel­lung al­ler Un­ter­la­gen, die für die Aus­füh­rung und den spä­te­ren Be­trieb er­for­der­lich sin­d.

Die nach­fol­gend ge­nann­ten Un­ter­la­gen sind nach Ar­beits­auf­nah­me recht­zei­tig zur Ab­stim­mung vor­zu­le­gen.

                                   - Strom­lauf­plä­ne
                                   - Klem­men­plä­ne
                                   - Gerä­te­lis­ten
                                   - Kabellisten
                                   - Kon­struk­ti­ons­zeich­nun­gen (NS-Ver­tei­lung etc.)
                                   - Bedienungs- und War­tungs­an­lei­tun­gen.

Im Zuge der Rea­li­sie­rung sind alle Un­ter­la­gen auf dem neues­ten Stand zu hal­ten. Die Un­ter­la­gen für den Be­trieb müs­sen des­sen Er­for­der­nis­sen hin­sicht­lich Be­die­nung, War­tung, Feh­ler­su­che und Re­pa­ra­tur ge­nü­gen.

Für die Ver­ka­be­lung von nicht im Lie­fe­r­um­fang be­find­li­cher An­lagen­tei­le wer­den die not­wen­di­gen tech­ni­schen Un­ter­la­gen wie z.B. Klem­men­plä­ne und Kabelangaben bei­ge­stell­t.

Die Un­ter­la­gen sind vor der Fer­ti­gung, spä­tes­tens sechs Wo­chen nach Auf­trags­ver­ga­be, zur Ge­neh­mi­gung vor­zu­le­gen.

Än­de­run­gen, die auf­grund un­voll­stän­di­ger oder feh­ler­haf­ter Ein­bau­zeich­nun­gen durch­ge­führt wer­den müs­sen, ge­hen zu Las­ten des Auf­trag­neh­mer­s.


9.2 Do­ku­men­ta­ti­on
Die Kos­ten für die Er­stel­lung der Do­ku­men­ta­ti­on sind in die Ein­heits­prei­se ein­zu­rech­nen, eine ge­son­der­te Ver­gü­tung er­folgt nicht, sofern keine Position dafür vorgesehen ist. Sämt­li­che Do­ku­men­ta­ti­ons­un­ter­la­gen sind, wenn nicht an­ders an­ge­ge­ben, in 3-fa­cher Aus­fer­ti­gung zu lie­fern.

Zum Leis­tungs­um­fang ge­hört die Do­ku­men­ta­ti­on, be­ste­hend aus:

                - der Errichtungsdokumentation
                (auf An­la­gen-Ist-Zu­stand ak­tua­li­sier­te Pla­nungs­un­ter­la­gen und Be­schrei­bung)
                - der Betriebsdokumentation
                (Sys­tem­be­schrei­bung und Sys­tem­do­ku­men­ta­ti­on, so­wie Strom­lauf­plä­ne und ähn­li­che
Un­ter­la­gen)
                - der Gerätedokumentation
                - Ansichts-, Konstruktions- und Aufstellungszeichnungen
                - Funk­ti­ons­be­schrei­bung, War­tungs­un­ter­la­gen des Her­stel­lers
                - Da­ten­punk­t-, Pa­ra­me­ter­lis­ten
                - Rangierlisten
                - Bauteillisten
                - Herstellerunterlagen Hard-, Soft- und Firm­wa­re
                - An­wei­sungs­lis­ten, Kon­tak­t- und Funk­ti­ons­plä­ne der Übertragungsprozeduren der SPS-An­la­gen
                - Ein­bin­dung der neu­en SPS in die be­ste­hen­de Do­ku­men­ta­tio­nen
                - Do­ku­men­ta­ti­on des Da­ten­mo­dells
                - alle SPS-Pro­gram­me mit Kom­men­tar-, Symbolliste und Programmausdruck als Funk­ti­ons­plan
                - Pro­gramm­be­schrei­bung der Au­to­ma­tik­funk­ti­on (bein­hal­tet au­to­ma­ti­schen Ver­fah­rensab­lauf in der SPS)

Die Anlagenkennzeichnung ist in alle Un­ter­la­gen ein­zu­ar­bei­ten und min­des­tens für die Betriebsdokumentation als Ord­nungs­kri­te­ri­um zu ver­wen­den.

Zur Errichtungsdokumentation ge­hö­ren Pla­nungs­un­ter­la­gen wie Mess­stel­len- und Verbraucherliste, Auslegungsdatenblätter, au­ßer­dem Prüf­pro­to­kol­le aus der Mon­ta­ge und In­be­trieb­set­zung.

Sämt­li­che ge­lie­fer­ten Ein­rich­tun­gen sind ei­ner Erst­prü­fung nach DIN VDE 0100-600 zu un­ter­zie­hen. Sämt­li­che da­bei zu er­stel­len­de Prüf- und Mess­pro­to­kol­le (Isolationswiderstände, Schleifenimpedanzen, Aus­lö­se­zei­ten RCD, etc.) sind als Be­stand­teil der Do­ku­men­ta­ti­on vor­zu­le­gen.

In der Betriebsdokumentation sind an­la­gen- und systembezogene Auf­bau- und Funk­ti­ons­be­schrei­bun­gen, Über­sichts­schalt­plä­ne, Regelschemata und Funk­ti­ons­plä­ne zu über­ge­ben. Wei­ter­hin sind alle Aus­füh­rungs­un­ter­la­gen der Elek­tro- und Leit­tech­nik in re­vi­dier­ter Form als Betriebsdokumentation zu über­ge­ben.

Wäh­rend der Mon­ta­ge und der IBS (In­be­trieb­set­zung), ist ein Satz der Plä­ne auf der An­la­ge ver­füg­bar zu hal­ten. Än­de­run­gen, die sich wäh­rend der IBS er­ge­ben, sind in die­sem Zeich­nungs­satz als Roteintragung dar­zu­stel­len (Än­de­run­gen gel­ten nur nach vor­he­ri­ger Zu­stim­mung des AG). Die­ses IBS-Exemplar ver­bleibt nach der Über­ga­be in der An­la­ge.

Für alle ein­ge­setz­ten Gerä­te und Kom­po­nen­ten sind Un­ter­la­gen zu über­ge­ben, die min­des­tens fol­gen­de In­for­ma­tio­nen ent­hal­ten:
                                   Her­stel­ler
                                   Herstellertypbezeichnung
                                   voll­stän­di­ge Be­stell­be­zeich­nung
                                   Haup­t- und Leis­tungs­da­ten
                                   Ver­wen­dungs­nach­wei­se
                                   Herstellerunterlagen für Mon­ta­ge, Be­trieb und War­tung.

Alle Un­ter­la­gen sind in deut­scher Spra­che zu er­stel­len. Die Un­ter­la­gen sind nach VDE-Vor­schrift bzw. DIN EN 81436 aus­zu­füh­ren.

Ge­neh­mig­te Un­ter­la­gen sind in der End­fas­sung in drei­fa­cher Aus­fer­ti­gung in Pa­pier­form DIN A4 und drei­fa­cher Aus­fer­ti­gung auf Da­ten­trä­ger (DVD- ,CD-ROM oder USB-Stick) dem Auf­trag­ge­ber zu über­ge­ben.

Als For­mat für Zeich­nungs­da­tei­en muss AutoCAD - DXF ver­wen­det wer­den. Grund­sätz­lich sind zu über­ge­ben­de For­ma­te für Zeich­nun­gen und Plä­ne mit dem Auf­trag­ge­ber ab­zu­stim­men. Die Kos­ten für die Er­stel­lung und Ver­viel­fäl­ti­gung der Do­ku­men­ta­ti­on als Fertigungs-, Revisions- und Be­stand­splä­ne sind in die Ein­heits­prei­se ein­zu­rech­nen. Mehr­auf­wen­dun­gen bzw. Nach­for­de­run­gen hier­für wer­den nicht an­er­kannt. Alle Un­ter­la­gen müs­sen in deut­scher Spra­che er­stellt wer­den.

Schalt­plä­ne sind zu­sätz­lich im ver­wen­de­ten CAE-For­mat auf Da­ten­trä­ger zu über­ge­ben. Als Datenformat ist, wenn nicht an­ders an­ge­ben, EPLAN zu ver­wen­den.

Bestandsunterlagen

Spä­tes­tens 8 Wo­chen nach In­be­trieb­nah­me sind alle zwi­schen­zeit­li­chen Än­de­run­gen in die tech­ni­sche Do­ku­men­ta­ti­on zu über­tra­gen.

10. Mon­ta­ge, In­be­trieb­nah­me und Pro­be­be­trieb, Aufmaß

Schweiß­ar­bei­ten

Die Schweiß­ar­bei­ten dür­fen nur von Schwei­ßern mit gül­ti­gen Schweißerzeugnissen durch­ge­führt wer­den. Es sind grund­sätz­lich nur eignungsgeprüfte Schweiß­zu­sät­ze zu­ge­las­sen.

Das Schwei­ßen an Edelstahlteilen darf nur mit Schutz­gas durch­ge­führt wer­den. Nach dem Schwei­ßen sind die Schweiß­näh­te sorg­fäl­tig von Schla­cke und Schweißspritzern zu rei­ni­gen, zu bei­zen, zu pas­si­vie­ren und zu bürs­ten.

Die Edelstahlschweißnähte sind ent­spre­chend Be­wer­tungs­grup­pe CS/CK bzw. BS/BK nach DIN EN 25817 aus­zu­füh­ren.

Ge­ne­rell darf in Ex-Be­reich, auf den Faultürmen, Schlammsilo, Rechenhalle, usw. nicht ge­schweißt wer­den. Es sind nur ge­kleb­te oder Schraubverbindungen zu­läs­sig. Die Be­stim­mun­gen des GUV sind un­ein­ge­schränkt ein­zu­hal­ten. Des Wei­te­ren darf nicht in di­rek­ter Nähe zu elek­tro­ni­schen Gerä­ten, wie z.B. Durch­fluss­mes­sern ge­schweißt wer­den.

Ab­ge­setz­te Schweiß­näh­te sind im Ab­was­ser­be­reich nicht zu­läs­sig.

In­be­trieb­nah­me

Wäh­rend der "kal­ten In­be­trieb­nah­me" sind die ein­zel­nen Funk­tio­nen über­lap­pend mit dem Lie­fe­r­um­fang der an­de­ren Ge­wer­ke zu über­prü­fen. Die Er­geb­nis­se die­ser Prü­fun­gen sind zu do­ku­men­tie­ren. Dem Per­so­nal des Auf­trag­ge­bers ist die Ge­le­gen­heit zur Teil­nah­me an der In­be­trieb­set­zung zu ge­wäh­ren.

Wäh­rend der "hei­ßen In­be­trieb­nah­me" ist der Lie­fe­r­um­fang an die dy­na­mi­schen und sons­ti­gen Be­triebs­ver­hält­nis­se der An­la­ge an­zu­pas­sen und die Re­ge­lung zu op­ti­mie­ren. Vom Auf­trag­neh­mer ist durch Regelversuche wäh­rend der In­be­trieb­set­zung bzw. des Pro­be­be­trie­bes nach­zu­wei­sen, dass die Re­ge­lung die ge­stell­ten An­for­de­run­gen er­füll­t. Die Kos­ten für Per­so­nal und Ver­such­sein­rich­tun­gen sind im An­ge­bot ent­hal­ten.

Nach Ab­schluss der In­be­trieb­nah­me er­folgt die förm­li­che Ab­nah­me ge­mäß VOB § 12, DIN 1961 und die Über­ga­be der Lie­fe­rung an den Auf­trag­ge­ber.

Die förm­li­che Ab­nah­me wird schrift­lich in ei­nem Pro­to­koll fest­ge­hal­ten.

Pro­be­be­trieb

Eine Voraus­set­zung um mit dem Pro­be­be­trieb be­gin­nen zu kön­nen, ist ein er­folg­rei­cher und zu­frie­den­stel­len­der Ab­schluss der In­be­trieb­nah­me, was wie­der­um schrift­lich in ei­nem Pro­to­koll ver­ein­bart wer­den muss.

Der Auf­trag­ge­ber oder ein von ihm Be­auf­trag­ter be­hält sich das Recht vor, wäh­rend des Pro­be­be­trie­bes ge­wünsch­te Ver­su­che durch­zu­füh­ren, um das Ver­hal­ten der be­triebs­be­rei­ten An­la­ge zu tes­ten und zu prü­fen. Ein er­folg­rei­cher und gutheißender Ab­schluss die­ses Pro­be­be­trie­bes ist die Voraus­set­zung für die Über­ga­be der Lie­fe­rung. Der Pro­be­be­trieb kann erst ab­ge­schlos­sen wer­den, wenn alle in die­ser Zeit auf­tre­ten­den Feh­ler und Män­gel be­sei­tigt wor­den sind oder wenn hier­über schrift­li­che Ver­ein­ba­run­gen ge­trof­fen wur­den.

Auf­maß

Bei der Ab­wick­lung der elek­tro­tech­ni­schen Aus­rüs­tung ist für das Auf­maß der er­brach­ten Leis­tun­gen ein ein­heit­li­ches Aufmaßblatt zu ver­wen­den. In das Aufmaßblatt wer­den so­wohl die Ma­te­ria­li­en mit LV-Position, Stück­zahl und Ein­bauort als auch die Stun­den­lohn­arbei­ten ein­ge­tra­gen. In den Aufmaßunterlagen ist jeweils nur der Mengenzuwachs aufzuführen. Aufmaße sind vor Rechnungsstellung zur Prüfung vorzulegen.



Er­satz­tei­le

Es ist eine Er­satz­teil­lis­te zu er­stel­len, die mit den Austauschintervallen ver­se­hen ist.

Bei Normalteilen, wie Ku­gel­la­ger o.ä. Ist die Herstelleridentifikation und DIN-Be­zeich­nung an­zu­ge­ben, da­mit ein schnellst­mög­li­cher Er­satz aus ei­nem zen­tra­len Er­satz­teil­la­ger er­fol­gen kann.

Die Ersatzteilunterlagen sind vor Montageende zu lie­fern. Er­satz­tei­le müs­sen min­des­tens für 10 Jah­re vor­rä­tig und Lie­fer­bar sein.



 
 

ZVT - OT-/Cybersecurity

Übergeordnete Anforderungen zur OT-/Cybersecurity


Die vollständige Herstellung einer NIS-2-gerechten IT-/OT-Netzwerkarchitektur der Kläranlage ist nicht Gegenstand dieser Ausschreibung und erfolgt in einer gesonderten Maßnahme.
Die im Rahmen dieser Ausschreibung neu errichteten bzw. geänderten Automatisierungs-, Netzwerk- und Leitsystemkomponenten sind jedoch bereits so auszuwählen, zu projektieren und zu dokumentieren, dass sie einer späteren Umsetzung einer ganzheitlichen OT-Sicherheitsarchitektur nicht entgegenstehen und nach Möglichkeit ohne Austausch der neu errichteten Komponenten in diese integriert werden können.
Für die ausgeschriebenen Leistungen sind die gesetzlichen Anforderungen des BSIG, der Stand der Technik, die einschlägigen Empfehlungen des BSI sowie die jeweils anwendbaren Anforderungen der Normenreihe IEC 62443 zu berücksichtigen.


 
 

Baustelleneinrichtung

Bau­stel­len­ein­rich­tung

Bau­stel­le ein­rich­ten für alle Leis­tun­gen des AN.

Ge­rä­te, Werk­zeu­ge, Bau­wa­gen, Con­tai­ner und sons­ti­ge
Be­triebs­mit­tel, die zur ver­trags­ge­mä­ßen Er­fül­lung der
Bau­leis­tun­gen er­for­der­lich sind, auf die Bau­stel­le
brin­gen, be­triebs­fer­tig auf­stel­len und für die ei­ge­nen
Leis­tun­gen vor­hal­ten.

Nach Fer­tig­stel­lung ist die Bau­stel­le voll­stän­dig zu räu­men.
Die Ge­län­de­flä­chen, auf denen sich Bau­stel­len­ein­rich­tun­gen be­fun­den ha­ben, sind dem frü­he­ren Zu­stand ent­spre­chend wie­der­her­zu­stel­len. Be­fes­ti­gun­gen der Bau­stra­ßen, La­ger- und Arbeits­plät­ze sind zu be­sei­ti­gen. Ein­bau­ten der Bau­stel­leneinrichtungen (z.B. Fun­da­men­te) sind zu be­sei­ti­gen.

Er­for­der­li­che Ver­sor­gungs­ein­rich­tun­gen wie Strom, Was­ser, usw. sind her­zu­stel­len.

Die Bau­stel­len­ein­rich­tung hat die not­wen­di­ge
Bau­stel­len­si­che­rung zu ent­hal­ten. Des Wei­te­ren sind die
be­nutz­ten Flä­chen und Wege ent­spre­chend dem
ur­sprüng­li­chen Zu­stand wie­der ord­nungs­ge­mäß
her­zu­rich­ten und alle Ver­un­rei­ni­gun­gen zu be­sei­ti­gen.


Die Bau­stel­len­ein­rich­tung hat ins­be­son­de­re fol­gen­de
Ein­zel­leis­tun­gen bei Be­darf zu ent­hal­ten:

  • Ta­ges­unter­künf­te und sa­ni­tä­re Ein­rich­tun­gen (Toi­let­ten,
    Wasch­räu­me, etc.) ge­mäß Arbeits­stät­ten­ver­ord­nung für
    ei­ge­nes Per­so­nal und even­tu­el­le Nach­unter­neh­mer inkl. re­gel­mä­ßi­ger Reinigung.
  • La­ger­räu­me für Ge­rä­te und Ma­te­ri­al.
  • Bau­be­leuch­tung
  • sämt­li­che He­be­zeu­ge
  • Her­stel­len zu­sätz­li­cher er­for­der­li­cher Ge­rüs­te für
    Leis­tun­gen des AN, so­weit nicht ex­tra Po­si­tio­nen da­für
    vor­ge­se­hen sind.


Vom AN ist nach Auf­trags­ver­ga­be ein
Bau­stel­len­ein­rich­tungs­plan vor­zu­le­gen und mit der
Bau­lei­tung ab­zu­stim­men bzw. zur Frei­ga­be vor­zu­le­gen.

Die Bau­stel­len­ein­rich­tung ist eine Ne­ben­leis­tung ge­mäß
VOB/C DIN 18299 4.1. sie ist da­her eine ver­trag­li­che
Leis­tung, wird aber nicht ge­son­dert ver­gü­tet. Die
Auf­wen­dun­gen für die Bau­stel­len­ein­rich­tung sind in die
Ein­heits­prei­se ein­zu­rech­nen.

Eine aus­rei­chend gro­ße Flä­che für die La­ge­rung und
Bau­stel­len­ein­rich­tung wer­den dem AN frei zur
Ver­fü­gung ge­stellt.


Die Flä­chen für die Bau­stel­len­ein­rich­tung wer­den
vom AG vor­ge­ge­ben. Das Bau­feld ist wäh­rend der
Bau­zeit ent­spre­chend zu si­chern!

Bau­stel­len­ord­nung

Die Flä­chen für die Bau­stel­len­ein­rich­tung wer­den vom AG
zu­ge­wie­sen. Die Lage- und Platz­ver­hält­nis­se so­wie die
Bau­stel­len­zu­fahr­ten sind den bei­ge­füg­ten Unter­la­gen zu
ent­neh­men.

Vor Be­ginn der Ar­bei­ten wird von der Bau­lei­tung eine
Bau­ein­wei­sung durch­ge­führt.

Mit Bau­be­ginn wer­den dem AN je nach Bauvorhaben ent­spre­chen­de SIGE-Plä­ne über­ge­ben. Die­se Plä­ne wer­den Ver­trags­be­stand­teil und sind vom Auf­trag­neh­mer bei der Durch­füh­rung der Ar­bei­ten zu be­rück­sich­ti­gen.


 
1

Vorbereitende Maßnahmen

 
1.1

Kabelrevision

 
 
1.1.1

Kabelrevision

Nachverfolgen von Kabel und Leitungen in Schächten und
Gruben, Kennzeichen von in Betrieb befindlichen Kabeln und
Leitungen sowie Markieren solcher, die nicht mehr in Funktion sind bzw. zurückgezogen und entsorgt werden können.

Prüfen vorhandener Kabelwege auf Platzreserve und Durchgängigkeit.


   
       
    16  h
 
 
Summe 1.1
 

Kabelrevision


 
Summe 1
 

Vorbereitende Maßnahmen


 
OZ Leistungsbeschreibung Menge ME Einheitspreis in EUR Gesamtbetrag in EUR
           
2

NS Schaltanlage

 
2.1

NS-Schaltschränke und Zubehör

 
 
2.1.1

Metallgekapselter Schaltschrank, B=600mm

NS-Schaltschrank

Nennspannung: 230/400V

Netzform:   TNS (3/N/PE, N-PE trennbar gebrückt)
Schutzklasse: 1
Schutzgrad: mind.IP 43
Abmessungen: max. H2000xB600xT600 mm
Gehäuse/Tür: Stahlblech 1,5 mm, pulverbeschichtet
Montageart: Standschrank
Kabeleinführung: unten
Platzreserve: >20%
Lüftung:                         nach Verlustwärme Berechnung (DIN 61436-1)

Außenflächen in RAL 7035 Struktur pulverbeschichtet.


Mit Sicherheitsgriff mit 4-stelligem Zahlenschloß. Tür­schlie­ßung vor­be­rei­tet zur Mon­ta­ge ei­nes bau­sei­ti­gen Halb­zy­lin­ders

Inkl. Sei­ten­wän­de, Schot­tun­gen mit Durch­füh­run­gen zwi­schen den ein­zel­nen Fel­dern, Her­stel­len der Durch­füh­run­gen für die Tü­re­in­bau­ten und Verschluss der Ka­bel­ein­füh­run­gen mit Zu­be­hör. Schalt­an­la­ge ge­mäß Über­sichts­schalt­plan bestückt mit nach­fol­gend be­schrie­be­nen Be­triebs­mit­teln,

Die in­ner­halb der je­wei­li­gen Schalt­an­la­ge er­for­der­li­chen Klem­men sind in die vor­ge­se­he­ne Pauschalposition ein­zu­kal­ku­lie­ren.

inkl. Schalt­schrankleuch­te (Ausführung LED), Schu­ko-Steck­do­se, Tür­schal­ter und Schalt­plan­ta­sche aus Me­tall, sowie Pauschale für Montage- und Trennplatten, Klein-und Montagematerial, Verdrahtungszubehör, Klemmen, Halterungen u.a.

lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren.

Hersteller/Typ: Rittal VX25


   
       
    2  St
 
 
2.1.2

Schaltschrank-Sockel aus Stahlblech H=100mm

aus Stahl, lackiert, zum zuvorgenannten Schaltschrank 100 mm hoch.

liefern und montieren.


   
       
    2  St
 
 
2.1.3

Metallgekapselter Schaltschrank, B=800mm

NS-Schaltschrank

Nennspannung: 230/400V

Netzform:   TNS (3/N/PE, N-PE trennbar gebrückt)
Schutzklasse: 1
Schutzgrad: mind.IP 43
Abmessungen: max. H2000xB800xT600 mm
Gehäuse/Tür: Stahlblech 1,5 mm, pulverbeschichtet
Montageart: Standschrank
Kabeleinführung: unten
Platzreserve: >20%
Lüftung:                         nach Verlustwärme Berechnung (DIN 61436-1)

Außenflächen in RAL 7035 Struktur pulverbeschichtet.

Mit Sicherheitsgriff mit 4-stelligem Zahlenschloß. Tür­schlie­ßung vor­be­rei­tet zur Mon­ta­ge ei­nes bau­sei­ti­gen Halb­zy­lin­ders

Inkl. Sei­ten­wän­de, Schot­tun­gen mit Durch­füh­run­gen zwi­schen den ein­zel­nen Fel­dern, Her­stel­len der Durch­füh­run­gen für die Tü­re­in­bau­ten und Verschluss der Ka­bel­ein­füh­run­gen mit Zu­be­hör. Schalt­an­la­ge ge­mäß Über­sichts­schalt­plan bestückt mit nach­fol­gend be­schrie­be­nen Be­triebs­mit­teln,

Die in­ner­halb der je­wei­li­gen Schalt­an­la­ge er­for­der­li­chen Klem­men sind in die vor­ge­se­he­ne Pauschalposition ein­zu­kal­ku­lie­ren.

inkl. Schalt­schrankleuch­te (Ausführung LED), Schu­ko-Steck­do­se, Tür­schal­ter und Schalt­plan­ta­sche aus Me­tall, sowie Pauschale für Montage- und Trennplatten, Klein-und Montagematerial, Verdrahtungszubehör, Klemmen, Halterungen u.a.

Die Schaltschranktüren sind mit Kontaktschalter (je Schließer und Öffner) auszuführen, die Signale sind auf die zentrale SPS zu verdrahten.

lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren.

Hersteller/Typ: Rittal VX25


   
       
    3  St
 
 
2.1.4

Schaltschrank-Sockel aus Stahlblech H=100mm

aus Stahl, lackiert, zum zuvorgenannten Schaltschrank 100 mm hoch.

liefern und montieren.


   
       
    3  St
 
 
2.1.5

Stromschienensystem bis 250A

Stromschienensystem
als Systembaugruppe für Adapteranschlusseinheiten
zum Einbau in vorbeschriebene Schaltschränke

Nennstrom: bis 250A
Temp.-Doifferenz: <30K
Nennspannung: 400VAC/50Hz
Kurzschlussfestigkeit: 25kA
Netzform:  TNS (3/N/PE, N-PE trennbar gebrückt)
Schienenabstand: 60mm
Stromschiene: Kupfer, blank, inkl. Systemabdeckung

horizontal oder vertikale Montage in einem
Schaltschrankfeld einschließlich Halterungen, Stützer,
Berührungsschutzabdeckung, Schienenkupplungen und
Montagematerial, Anschlüsse abgangsseitig


   
       
    0,8  m
 
 
2.1.6

Stromschienensystem bis 1250A

Stromschienensystem
als Systembaugruppe für Adapteranschlusseinheiten
zum Einbau in vorbeschriebene Schaltschränke

Nennstrom: bis 1250A
Temp.-Doifferenz: <30K
Nennspannung: 400VAC/50Hz
Kurzschlussfestigkeit: 45kA
Netzform:  TNS (3/N/PE, N-PE trennbar gebrückt)
Schienenabstand: 185mm
Stromschiene: Kupfer, blank, inkl. Systemabdeckung

horizontal oder vertikale Montage in einem
Schaltschrankfeld einschließlich Halterungen, Stützer,
Berührungsschutzabdeckung, Schienenkupplungen und
Montagematerial, Anschlüsse abgangsseitig


   
       
    2,8  m
 
 
2.1.7

Schaltschranklüftung bis 200m3/h

Schaltschranklüftung als Zu- und Ablufsystem für vorbeschriebenes Schaltschranksystem. AUslegung auf Basis der Verlustwärmeberechnung.

Nennspannung: 230V
Luftleistung: bis 200m3/h

Zuluft:                         Schranktür unten, Lüftungsgitter
Abluft:                         Schranktür oben, Lüfter

Zubehör:

  • Filtermatten
  • Temperaturschalter
  • Tür-/Dachausschnitte für Lüftung

Temperaturgeregelt mit Drehzalsteuerung mit integrierter Steuerschnittstelle/Tachosignal zur Regelung und Überwachung des Ventilators.

liefern, montieren und funktionsfertig anschließen.


   
       
    5  St
 
 
Summe 2.1
 

NS-Schaltschränke und Zubehör


2.2

Funktionsbaugruppen

 
 

Vorbemerkung Funktionsbaugruppen

Vorbemerkung Funktionsbaugruppen
und Motorstarterkombinationen

Die nachfolgend beschriebenen Funktionsbaugruppen,
Motorstarterkombinationen oder Messstromkreise sind als
komplette Funktionseinheit gemäß vorgegebenen, zu
erstellenden Typschaltbildern oder anderweitigen
Spezifikationen aufzubauen.

Hierzu gehören:

  • Anschluss an Sammelschienen- oder Verteilungssysteme
  • Überstrom- und Kurzschlussschutzeinrichtungen
  • Strom- und Leistungsanzeigen
  • Leistungsschalt- und Steuerbaugruppen
  • Ortsteuerstellen im/am Schaltschrank
  • Interface- und Relaiskoppellungen von/zu SPS
  • Schutzrelais für den Motorschutz und Leckage
  • Steuerstromkreise für Hand/Automatikbedienung
  • Notabschaltfunktion

    Die Hardware für SPS-Ein-/Ausgänge ist im Titel
    "Automatisierungstechnik" ausgeschrieben.

    Überstrom- und Kurzschlussschutzeinrichtungen sind, so
    nicht anders gefordert, in sicherungsloser Technik
    auszuführen.
    Für FU größerer Leistung (> 7,5kW) sind b.B. gemäß
    Herstellervorgabe schnelle Halbleitersicherungen und
    die entsprechenden Aufnahmen zu verwenden. Die
    Schutzeinrichtungen, Sanftanlaufgeräte und
    Frequenzumrichter sind auf die anschlossenen Geräte und
    Antriebe einzustellen bzw. zu parametrieren. FU mit
    Leistungen ab 11 kW sind, soweit als externe Geräte zur
    Wandmontage vorgesehen, mind. IP5x auszuführen.

    Alle Motor- und Sicherungsabgänge sind bis zu einem
    Querschnitt von 95mm2 auf Klemme zu verdrahten. Für
    Querschnitte >95mm2 sind Schienenanschlüsse vorzusehen.

    Die Funktionseinheiten sind komplett mit allem
    erforderlichem Zubehör und Befestigungsmaterial,
    einschließlich aller erforderlichen Hilfsschütze,
    Zeitrelais, elektr. Motorschutzbaugruppen, Koppel- und
    Interfacerelais zur Steuerung des Antriebes für die
    Vorort- und SPS-Bedienebene und der Schnittstelle zur
    SPS-Steuerung zu kalkulieren und auszulegen und
    anzubieten.
    Die angebotenen Preise gelten für werkseits und
    nachträglich einzubauende Funktionsgruppen.

    Motorstarterbaugruppen mit Motorvollschutz (PTC,
    Thermokontakt) sind grundsätzlich mit einem
    Kombischutzrelais für Thermoschutz und
    Leckageüberwachung auszurüsten.

    Interne VO-Steuerstellen (Taster/Schalter/Signallampen)
    sind, soweit als Schaltschrankmontage ausgeführt, in
    die Einheitspreise einzurechnen. Externe VO-
    Steuerstellen sind über separate Positionen
    ausgeschrieben.

    Die korrekte Dimensionierung und Auslegung der Bauteile
    und Verdrahtungseinheiten hat an Hand der
    Übersichtsschaltpläne, Aggregate- und Messtellenlisten
    sowie externen Herstellervorgaben eigenverantwortlich
    durch den Auftragnehmer zu erfolgen. Vor
    Ausführung/Inbetriebnahme sind diese mit den
    Bauausführungen zu überprüfen.

    Leistungselektronische Baugruppen wie
    Frequenzumrichter, Softstarter u.a. sind, soweit
    verfügbar und nicht in Fabrikatelisten explizit
    gefordert, einheitlich von einem Hersteller
    einzusetzen. Soweit verfügbar, sind Bedien- und
    Parametrierungssoftware einschließlich Systemkabel
    sind kostenfrei beizustellen.

    Bei Schwenk- und Drehantriebe mit Interface (Profibus
    DP/Profinet) liefert der Hersteller die zugehörige
    Gerätesteuerdatei. Alle anderen Antriebe sind über eine
    14poligen Steuerleitung anzuschließen und zu steuern.

    Bei allen Funktionsbaugruppen,
    Motorstarterkombinationen oder Messstromkreisen sind
    Ein- und Ausgangssignale (z.B. Ansteuerung,
    Rückmeldung, Endlagen, Thermoschalter u.a) über Relais
    von der SPS-Ebene zu entkoppeln.

 
 
2.2.1

Einspeisebaugruppe bis 1250A Netz

Einspeisebaugruppe bis 1250A für Netzanschluss

bestehend aus:

1. Leistungsschalter
Ausführung: 3-polig
Montage:                       Festeinbautechnik
Bemessungsspan.: 400 VAC,
Bemessungsstrom: 1250A
KS-Schaltvermögen: 45 kA,
Schutz:                        elektronische Überstromauslöser mit einstellbarem, stromabhängig verzögertem Überlastauslöser,mit
unverzögertem Kurzschlussauslöser
Interface:                       Profinet
Antrieb:                         Motorantrieb 230VAC
Zubehör:

  • Arbeitsstromauslöser 230 VAC
  • Hilfsschalter zur Fernanzeige
  • Gestänge zur Bedienung bei offener und geschlossener
    Tür

Mit NOT-AUS-Schaltfunktion (Gelb-Rot) einschl.
Aussparung Schaltschranktür für Schalterantrieb mit
Stromschinenadapter als Systembaugruppe für
vorbeschriebens Stromschinensystem 1250A,

2. Multifunktionsmessgerät
Messung:      I,U, P, Q, S, Ws, Wq,f,h
Abmessungen: 96x96,
Einbautiefe:  42mm
Mess- u. Hilfssp.: L-N 196-255VAC; L-L 340-442VAC,
Netzfrequenz: 45 - 65 Hz
Nennstrom:    1/5A
Leistungsaufnahme: 0,2 VA
Schutzart:     Front IP50, Rückseite: IP20
Anzeige:                        LCD-Grafikdisplay
Interface:                     Profinet

Vorgabe Fabrikat/Typ: Janitza UMGXX
3. Stromwandler
als Drehstromsatz
Nennstrom:    1600A/1(5)A
Klasse:                         0,5
Überstromfaktor: M5
Nennleistung: <3W

einschließlich:

  • Kurzschlussklemmen
  • Schienenhalterung

4. Blitzstrom-Überspannungsschutzeinrichtung
als Kombischutz Klasse A/B für TNS-Systeme
inkl. Vorsicherung NH00 und Meldekontakt

5. Anschlusssystem

  • Anschlusssystem unten bis 5x 1x 240mm2 / je Phase/Neutralleiter
  • Anschlusssystem oben als Stromschiene bis 2x40x10mm

mit folgenden Steuer- und Meldesignalen an/von SPS

SPS-Ausgangssignale

  • Anzeige STÖRUNG Einspeisung
  • SCHALTER Fern EIN
  • SCHALTER Fern AUS
  • Schalterverriegelung FERN

SPS-Eingangssignale

  • Meldung Schalter EIN
  • Meldung Schalter AUS
  • Meldung AUSGELÖST
  • Meldung Betriebsspannung STÖRUNG
  • Meldung Überspannungsschutz STÖRUNG

einschließlich Einstellen/Parametrieren.


   
       
    1  St
 
 
2.2.2

Einspeisebaugruppe bis 1250A (NEA)

Einspeisebaugruppe bis 1250A
für externe Netzersatzaggreate NEA bestehend aus:

1. Leistungsschalter
Ausführung: 4-polig
Montage:                       Festeinbautechnik
Bemessungsspann.: 400 VAC,
Bemessungsstrom: 1250A
KS-Schaltvermögen: 45 kA,
Schutz:                         elektronische Überstromauslöser mit einstellbarem, stromabhängig verzögertem Überlastauslöser,mit
unverzögertem Kurzschlussauslöser
Interface: Profinet
Antrieb:                        Motorantrieb 230VAC
Zubehör:

  • Arbeitsstromauslöser 230 VAC
  • Hilfsschalter zur Fernanzeige.
  • Gestänge zur Bedienung bei offener und geschlossener
    Tür

einschl. Aussparung Schaltschranktür für
Schalterantrieb mit Stromschinenadapter als Systembaugruppe für vorbeschriebens Stromschinensystem bis 1250A,

2. Multifunktionsmessgerät
Messung:      I,U, P, Q, S, Ws, Wq,f,h
Abmessungen: 96x96,
Einbautiefe:   42mm
Mess- u. Hilfssp.: L-N 196-255VAC; L-L 340-442VAC,
Netzfrequenz: 45 - 65 Hz
Nennstrom:    1/5A
Leistungsaufnahme: 0,2 VA
Schutzart:     Front IP50, Rückseite: IP20
Anzeige:                        LCD-Grafikdisplay
Interface:                       Profinet

Vorgabe Fabrikat/Typ: Janitza UMGXX

3. Stromwandler
als Drehstromsatz
Nennstrom:    1600A/1(5)A
Klasse:                         0,5
Überstromfaktor: M5
Nennleistung: <3W

einschließlich:

  • Kurzschlussklemmen
  • Schienenhalterung

4. Anschlusssystem

  • Anschlusssystem unten bis 5x 1x 240mm2 / je Phase/Neutralleiter an Schraubbolzen und mechanischer Zugentlastung für 12 extern angeschlossene Einaderkabel
  • Anschlusssystem oben als Stromschiene bis 2x40x10mm
  • PE-Schraubbolzen

    mit folgenden Steuer- und Meldesignalen an/von SPS

SPS-Ausgangssignale

  • Anzeige STÖRUNG Einspeisung
  • SCHALTER Fern EIN
  • SCHALTER Fern AUS
  • Schalterverriegelung FERN

SPS-Eingangssignale

  • Meldung Schalter EIN
  • Meldung Schalter AUS
  • Meldung AUSGELÖST
  • Meldung Betriebsspannung STÖRUNG
  • Meldung Überspannungsschutz STÖRUNG

Bei Nutzung der Netzersatzeinspeisung, müssen BHKW, Kompensationen und PV Anlagen abgeschaltet werden. Die dafür notwendige Schalttechnik hierfür ist durch weiter unten folgende Einbaugeräte vorzusehen.

einschließlich Einstellen/Parametrieren.


   
       
    1  St
 
 
2.2.3

Lastabgangsgruppe bis 100A

Lastabgangsgruppe bis 100A

mit Sicherungslaststrennschalter oder Schaltleiste Größe NH000 zur Versorgung von externen Baugruppen oder Anlagen.

Nennspannung: 230/400VAC
Netzfrequenz: 50 Hz
Nennstrom: 100A
Schutzart: IP21
Kurzschlussfestigkeit: >50kA
Auslöseanzeige: Ja
Strommessung: Wandlersatz Drehstrom 400A/1(5)A, Klasse 0,5. Inkl. Leistungsmessumformer mit Profinetschnittstelle

einschließlich:

  • Anschlusssystem Oben an Stromnschiene bis 1250A
  • Anschlussystem Untern als Kabeldirektanschluss

inkl. allem erforderlichen Zubehör, mit
Stromschinenadapter als Systembaugruppe für
vorbeschriebens Stromschinensystem bis 1250A,
vertikale Stromschiene oder Kabel für max. Nennstrom
Sicherungseinsätze, Absicherung Spannungsmesskreis, Profinetleitung, Klemmen, Verdrahtungs- und
Befestigungsmaterial
liefern, montieren, anschließen und in Betrieb nehmen


   
       
    1  St
 
 
2.2.4

Lastabgangsgruppe bis 160A

Lastabgangsgruppe 160A

mit Sicherungslaststrennschalter oder Schaltleiste Größe NH00
zur Versorgung von externen Baugruppen oder Anlagen.

Nennspannung: 230/400VAC
Netzfrequenz: 50 Hz
Nennstrom: 160A
Schutzart: IP21
Kurzschlussfestigkeit: >50kA
Auslöseanzeige: Ja
Strommessung: Wandlersatz Drehstrom 400A/1(5)A, Klasse 0,5. Inkl. Leistungsmessumformer mit Profinetschnittstelle

einschließlich:

  • Anschlusssystem Oben an Stromnschiene 1250A
  • Anschlussystem Untern als Kabeldirektanschluss

inkl. allem erforderlichen Zubehör, mit
Stromschinenadapter als Systembaugruppe für
vorbeschriebens Stromschinensystem bis 1250A,
vertikale Stromschiene oder Kabel für max. Nennstrom
Sicherungseinsätze, Absicherung Spannungsmesskreis, Klemmen, Verdrahtungs- und
Befestigungsmaterial
liefern, montieren und anschließen


   
       
    1  St
 
 
2.2.5

Lastabgangsgruppe bis 250A

Lastabgangsgruppe bis 250A

mit Sicherungslaststrennschalter oder Schaltleiste Größe NH01
zur Versorgung von externen Baugruppen oder Anlagen.

Nennspannung: 230/400VAC
Netzfrequenz: 50 Hz
Nennstrom: 250A
Schutzart: IP21
Kurzschlussfestigkeit: >50kA
Auslöseanzeige: Ja
Strommessung: Wandlersatz Drehstrom 400A/1(5)A, Klasse 0,5. Inkl. Leistungsmessumformer mit Profinetschnittstelle

einschließlich:

  • Anschlusssystem Oben an Stromnschiene bis 1250A
  • Anschlussystem Untern als Stromschiene mit Anschlussbolzen

inkl. allem erforderlichen Zubehör, mit
Stromschinenadapter als Systembaugruppe für
vorbeschriebens Stromschinensystem bis 1250A,
vertikale Stromschiene oder Kabel für max. Nennstrom
Sicherungseinsätze, Absicherung Spannungsmesskreis, Profinetleitung, Klemmen, Verdrahtungs- und
Befestigungsmaterial
liefern, montieren, anschließen und inbetriebnehmen


   
       
    3  St
 
 
2.2.6

Lastabgangsgruppe bis 400A

Lastabgangsgruppe bis 400A

mit Sicherungslaststrennschalter oder Schaltleiste Größe NH02
zur Versorgung von externen Baugruppen oder Anlagen.

Nennspannung: 230/400VAC
Netzfrequenz: 50 Hz
Nennstrom: 400A
Schutzart: IP21
Kurzschlussfestigkeit: >50kA
Auslöseanzeige: Ja
Strommessung: Wandlersatz Drehstrom 600A/1(5)A, Klasse 0,5. Inkl. Leistungsmessumformer mit Profinetschnittstelle.

einschließlich:

  • Anschlusssystem Oben an Stromnschiene bis 1250A
  • Anschlussystem Untern als Stromschiene mit Anschlussbolzen

inkl. allem erforderlichen Zubehör, mit
Stromschinenadapter als Systembaugruppe für
vorbeschriebens Stromschinensystem bis 1250A,
vertikale Stromschiene oder Kabel für max. Nennstrom
Sicherungseinsätze, Absicherung Spannungsmesskreis, Profinetleitung, Klemmen, Verdrahtungs- und Befestigungsmaterial.
liefern, montieren, anschließen und inbetriebnehmen


   
       
    2  St
 
 
2.2.7

Lastabgangsgruppe bis 630A

Lastabgangsgruppe bis 630A

mit Sicherungslaststrennschalter oder Schaltleiste Größe NH03 zur Versorgung von externen Baugruppen oder Anlagen.

Nennspannung: 230/400VAC
Netzfrequenz: 50 Hz
Nennstrom: 630A
Schutzart: IP21
Kurzschlussfestigkeit :>50kA
Auslöseanzeige: Ja
Strommessung: Wandlersatz Drehstrom 800A/1(5)A, Klasse 0,5. Inkl. Leistungsmessumformer mit Profinetschnittstelle

einschließlich:

  • Anschlusssystem Oben an Stromnschiene bis 1250A
  • Anschlussystem Untern als Stromschiene mit
    Anschlussbolzen

inkl. allem erforderlichen Zubehör, mit
Stromschinenadapter als Systembaugruppe für
vorbeschriebens Stromschinensystem bis 1250A,
vertikale Stromschiene oder Kabel für max. Nennstrom
Sicherungseinsätze, Absicherung Spannungsmesskreis, Profinetleitung, Klemmen, Verdrahtungs- und
Befestigungsmaterial
liefern, montieren, anschließen und inbetriebnehmen


   
       
    1  St
 
 
2.2.8

Verriegelung Einspeisebaugruppen

Verriegelung Netz-/Notstromeinspeisung

Liefern und betriebsfertiges Herstellen einer gegenseitigen Verriegelung zwischen Netz- und NEA-Einspeiseleistungsschalter zur sicheren Verhinderung eines Parallelbetriebes von Netz und mobilem Netzersatzaggregat.

Technische Anforderungen:

  • Netz-Einspeiseleistungsschalter 3-polig
  • NEA-Einspeiseleistungsschalter 4-polig
  • Gegenseitige mechanische Verriegelung der beiden Leistungsschalter
  • Zusätzliche elektrische Verriegelung über Hilfskontakte der Leistungsschalter
  • Gleichzeitiges Einschalten beider Einspeisungen muss konstruktiv verhindert werden
  • Schaltzustand beide Einspeisungen AUS muss möglich sein
  • Verriegelungsfunktion unabhängig von SPS bzw. PLS
  • Rückmeldung der Schaltstellungen EIN/AUS beider Leistungsschalter an die zentrale SPS
  • Einschließlich aller erforderlichen Verriegelungsbauteile, Hilfskontakte, Steuerleitungen, Klemmen, Verdrahtungen und Befestigungsmaterialien
  • Vollständig montiert, verdrahtet, geprüft und betriebsfertig

   
       
    1  St
 
 

Vorbemerkung Messtromkreise

Vorbemerkung Messtromkreise

Die nachfolgend beschriebenen Funktionsbaugruppen oder
Messstromkreise sind als komplette Funktionseinheit
(ohne Messgeräte selbst) gemäß vorgegebenen, zu
erstellenden Typschaltbildern oder anderweitigen
Spezifikationen anzubieten und aufzubauen.

Hierzu gehören:

  • Anschluss an die Spannungsversorgung 230VAC oder
    24VDC
  • Überstrom- und Kurzschlussschutzeinrichtungen
  • Interface- und Relaiskoppellungen von/zu SPS
  • Steuerstromkreise für Hand/Automatikbedienung
  • Trennverstärker (Ex oder NonEx) für Analogsignale
    (0)4-20mA

Die Messgeräte selbst sind im Titel "Messtechnik", die
Hardware für SPS-Ein-/Ausgänge im Titel
"Automatisierungstechnik" ausgeschrieben.

Die Funktionseinheiten sind komplett mit allem
erforderlichem Zubehör und Befestigungsmaterial,
einschließlich aller erforderlichen Hilfsrelais,
elektr. Versorgungs- oder Speisebaugruppen, Koppel- und
Interfacerelais und der Schnittstelle zur SPS-Steuerung
zu kalkulieren, auszulegen und anzubieten. Überstrom-
und Kurzschlussschutzeinrichtungen sind, so nicht
anders gefordert, in sicherungsloser Technik
auszuführen.

Die korrekte Dimensionierung und Auslegung der Bauteile
und Verdrahtungseinheiten hat an Hand der
Übersichtsschaltpläne, Aggregate- und Messtellenlisten
sowie externen Herstellervorgaben eigenverantwortlich
durch den Auftragnehmer zu erfolgen. Vor
Ausführung/Inbetriebnahme sind diese mit den
Bauausführungen zu überprüfen.

Die Baugruppen und Messtechnik ist, so nicht in
Fabrikatelisten explizit gefordert oder in den
Leistungspositionen vorgegeben, einheitlich von einem
Hersteller einzusetzen. Soweit verfügbar, sind Bedien-
und Parametrierungssoftware einschließlich Systemkabel
kostenfrei beizustellen.


 
 
2.2.9

Messstromkreis T

Messstromkreis T für Temperaturmessung

Messung Typ: PT100/PT1000
Messsignal: 4-20mA (passiv)
Nennspannung: 24VDC
Absicherung: Leitungsschutzschalter 2C2A
Anzeige:                      entfällt
Ex-Schutz: NonEx
Trennverstärker: ja

mit folgenden Steuer- und Meldesignalen an/von SPS
gemäß Typschaltbild, jedoch mindestens

SPS-Ausgangssignale

  • keine

SPS-Eingangssignale

  • Analogwert 4-20mA
  • Sicherung STÖRUNG

inkl. allem erforderlichen Zubehör, Vorsicherung,
Sicherungseinsätze, Klemmen, Verdrahtungs- und
Befestigungsmaterial.


   
       
    2  St
 
 
Summe 2.2
 

Funktionsbaugruppen


2.3

Einbaugeräte

 
 

Vorbemerkung Einbaugeräte

Vorbemerkung Einbaugeräte

Nachfolgend ausgeschriebene Einbaugeräte sind für den
Einbau in NS-Schaltanlagen, Steuer- und
Unterverteilungen und sonstige elektrotechnische
Anlagen vorgesehen, soweit sie nicht über die einzelnen
Baugruppenpositionen anzubieten sind.

Die angebotenen Preise gelten für bauseits und
nachträglich einzubauende Einbaugeräte.

Alle Typen von Reiheneinbaugeräte sind, soweit
technisch möglich, von einem Hersteller anzubieten und
einzubauen.


 
 
2.3.1

Universal-Messgerät

Universal-Messgerät

für Schalttafeleinbau, mit Uhr und Datenspeicher zur
Messung von:

  • Strom, Spannung, Spannung mit/gegen N,
  • Kurzzeitunterbrechungen (10ms),
  • Wirkarbeit (ohne Rücklaufsperre),
  • Wirkarbeit (Bezug),
  • Wirkarbeit (Lieferung),
  • Blindarbeit (induktiv/kapazitiv)
  • Wirkleistung (Bezug/Lieferung),
  • Blindleistung (Q0),
  • Scheinleistung,
  • Leistungsfaktor,
  • Frequenz,
  • Klirrfaktor U und I,
  • Teilschwingungen ungerade (U und I 1-15),
  • K-Faktor,
  • Betriebsstundenzähler

Frontabmessungen:96x96mm

Einbautiefe:max. 70 mm

Das Gerät ist ausgerüstet mit:

  • LCD-Großanzeige (73mm x 91 mm) mit gleichzeitiger Darstellung von 3 Messwerten
  • Messwertauswahl für Messwert-Anzeigen und automatische Weiterschaltung
  • Standard-Messwertanzeigen und programmierbare Messwertanzeigen
  • Ereignisspeicher, Datenspeicher Mittelwerte, Min/Max-Werte
  • Effektivwertspeicher, Periodenspeicher (KU/Überstrom)
  • 2 digitale Eingänge konfigurierbar über Logikfunktionen (auch für Impulse S0 max. 20Hz)
  • 2 digitale Ausgänge konfigurierbar über Logikfunktionen (auch für Impulse S0 max. 20Hz)
  • Schnittstellen: Profinet

Messpannung:L-N 50V 500V AC, L-L 90V - 870V AC

Hilfsspannung:L-N 85 - 265V AC; 120 - 370V DC

Netzfrequenz:45-65 Hz,

Leistungsaufnahme:9 VA

Nennstrom bei 5(6A):1,2A

Ansrechstrom: 5mA

Messgenauigkeit:Strom u. Spannung: +-0,2% vMb,

Strom N:                    0,6% vMb,

Wirk-/Blindarbeit:Klasse 1

inkl. Programmier- und Auslesesoftware

Vorgabe Fabr./Typ : Janitza UMGXX


in Schranktür einbauen, einschließlich
Einstellen/Parametrieren


   
       
    1  St
 
 
2.3.2

Stromwandler bis 400/1(5)A

Stromwandler als Drehstromsatz

Nennstrom: bis 400A/1(5)A
Klasse:                       0,5
Überstromfaktor: M5
Nennlesitung: < 3W

einschließlich:

  • Kurzschlußklemmen
  • Schienenhalterung

liefern, montieren und anschließen


   
       
    1  St
 
 
2.3.3

Stromwandler bis 800/1(5)A

Stromwandler als Drehstromsatz

Nennstrom: bis 800A/1(5)A
Klasse:                       0,5
Überstromfaktor: M5
Nennlesitung: < 3W

einschließlich:

  • Kurzschlußklemmen
  • Schienenhalterung

liefern, montieren und anschließen


   
       
    1  St
 
 
2.3.4

Sicherungslaststrennschalter bis NH00

Sicherungslaststrennschalter oder Schaltleiste bis Größe 00
zur Versorgung von externen Baugruppen oder Anlagen.

Nennspannung: 230/400VAC
Netzfrequenz: 50 Hz
Nennstrom: 160A
Schutzart: IP21
Kurzschlussfestigkeit: >50kA
Auslöseanzeige: Ja
Strommessung: Ja
Anzeige:                    ---

inkl. allem erforderlichen Zubehör, mit
Stromschinenadapter als Systembaugruppe für
vorbeschriebens Stromschinensystem bis 1250A, vertikale
Stromschiene oder Kabel für max. Nennstrom
Sicherungseinsätze, Klemmen, Verdrahtungs- und
Befestigungsmaterial.
liefern, montieren und anschließen.


   
       
    2  St
 
 
2.3.5

Sicherungslaststrennschalter bis NH02

Sicherungslaststrennschalter oder Schaltleiste bis Größe 02
zur Versorgung von externen Baugruppen oder Anlagen

Nennspannung: 230/400VAC
Netzfrequenz: 50 Hz
Nennstrom: 400A
Schutzart: IP21
Kurzschlussfestigkeit: >50kA
Auslöseanzeige: Ja
Strommessung: Ja
Anzeige:                      ---

incl. allem erforderlichen Zubehör, mit
Stromschinenadapter als Systembaugruppe für
vorbeschriebens Stromschinensystem bis 1250A, vertikale
Stromschiene oder Kabel für max. Nennstrom
Sicherungseinsätze, Klemmen, Verdrahtungs- und
Befestigungsmaterial.
liefern, montieren und anschließen.


   
       
    1  St
 
 
2.3.6

Sicherungslaststrennschalter bis NH03

Sicherungslaststrennschalter oder Schaltleiste bis Größe 03
zur Versorgung von externen Baugruppen oder Anlagen.

Nennspannung: 230/400VAC
Netzfrequenz: 50 Hz
Nennstrom: 630A
Schutzart: IP21
Kurzschlussfestigkeit: >50kA
Auslöseanzeige :Ja
Strommessung: Ja
Anzeige:                      ---

inkl. allem erforderlichen Zubehör, mit
Stromschinenadapter als Systembaugruppe für
vorbeschriebens Stromschinensystem bis 1250A, vertikale
Stromschiene oder Kabel für max. Nennstrom
Sicherungseinsätze, Klemmen, Verdrahtungs- und
Befestigungsmaterial.
liefern, montieren und anschließen.


   
       
    1  St
 
 
2.3.7

Sicherungsunterteil bis D0-63A 3polig

Sicherungsunterteil
Für Einzel- oder Schienenmontage

Größe:                        D0/D01/D02
Nennstrom: 63A
Polzahl:                       3
Auslösecharakteristik: gL
Schaltvermögen: 50kA
Nennspannung: 230/400V

inkl. Sicherungen nach Vorgabe
liefern, montieren und anschließen.


   
       
    2  St
 
 
2.3.8

Netzüberwachungsrelais, 400 V, 4-pol.

Netzüber­wa­chungs­re­lais, 4-pol. zur Über­wa­chung der Energie­ein­spei­sung, Über­wa­chung in al­len 3 Pha­sen+N, 400 V ohne Hilfs­span­nung, An­sprech­wert und Ab­fall­wert ein­stell­bar, mit po­ten­ti­al­frei­em Wechs­ler­kon­takt (230 V AC, 6 A) für Fern­mel­dung, lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren.


   
       
    1  St
 
 
2.3.9

Spannungsüberwachungsrelais 24 V

Span­nungs­über­wa­chungs­re­lais, 1-pol. zur Über­wa­chung der Steuerspannung, 24 V ohne Hilfs­span­nung, An­sprech­wert und Ab­fall­wert ein­stell­bar, mit po­ten­ti­al­frei­em Wechs­ler­kon­takt (230V AC, 6 A) für Fern­mel­dung, lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren.


   
       
    1  St
 
 
2.3.10

Selektivitätsmodul 24V DC 10A

Modul mit Selektivität und schnelle Fehlerortung in 24-V-Abzweigen.

Zuverlässige Abschaltung bei Überlastung unabhängig von der Kabellänge oder Kabelquerschnitten

4 Verbraucherabzweige pro Modul mit individuell einstellbarem maximalen Strom für jeden Ausgang

LEDs für schnelle vor Ort Fehlerlokalisierung und Einzelkanalmeldung.

Fernrückstellung von einer zentralen Position aus möglich.

Selektivitätsmodul zur Installation für DIN-Tragschienen:

Eingangsspannung/strom: 24V DC / 40A
Ausgangsspannung/strom 24V DC / 10 A
Anzahl der Ausgänge: 4

0,5-Schwellwert einstellbar: 3-10A

Inklusive dazugehörigem Sockel zur Montage auf Hutschiene.

Lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren.


   
       
    1  St
 
 
2.3.11

Kleintrafo 400/230 VAC- 500VA

Klein­trans­for­ma­tor VDE 0550 Teil 3 als Steu­er­trans­for­ma­tor, 3 phasig, Ein­gangs­wick­lung mit An­zap­fung bei +- 5 % der Nenn­span­nung, Fre­quenz 50/60 Hz, Schutz­klas­se I, Schutz­art IP 20,

Nenn­ein­gangs­span­nung 400 V,

Nenn­aus­gangs­span­nung 230 V,

Nenn­leis­tung 500 VA,

Mit Transformatorschutzschalter eingangsseitig sowie Motorschutzschalter ausgangsseitig.

Überspannungsschutz mit Fernmeldekontakt

lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren.


   
       
    1  St
 
 
2.3.12

Netzteil 20 A inkl. USV

Stromversorgungsgerät
Netzspannung: 400 V, DS
Nennausgangsspan.: DC 24 V,+_3%
Nennstrom: 20 A,
Ladestrom an Direktskala einstell-
bar 0 bis 20 A, Ladespannung an
Direktskala einstellbar 20 bis 30 V.
Restwelligkeit kleiner 5 m Vss
für Schaltschrankeinbau.

Mit Meldemodul, anbaubar an Grundgerät

mit pot.freie Meldekontakte

"Ausgangsspannung o.k."

"Betriebsbereitschaft o.k."

Mit DC-USV-Modul für unterbrechungsfreie Stromversorgung und Akkumanagment.

Inkl. 24V Versorgung über zwei NS-HV Schienen mittels Leistungsdioden getrennt zur Versorgung der 24V Steuertechnik (SPS, Relais etc.).


   
       
    1  St
 
 
2.3.13

Koppelrelais 4W 24VDC

Koppelrelais DIN VDE 0435-201

Nennbetätig.-Sp.: 24VDC
Kontaktausführung: 4W
Nennschaltstrom: 5A AC
Isolationssp: 250 VAC
Baubreite: 15mm

Zubehör:

  • Sockel (b.Bed.)
  • Schutzbeschaltung


mit Stellungsanzeige, mit Sockel oder Sockelklemmen und
Einbauzubehör, liefern und betriebsfertig montieren.


   
       
    5  St
 
 
2.3.14

Koppelrelais 2W, 230VAC

Koppelrelais DIN VDE 0435-201

Nennbetätig.-Sp.: 230VAC
Kontaktausführung: 4W
Nennschaltstrom: 5A AC
Isolationssp: 250 VAC
Baubreite: 15mm

Zubehör:

  • Sockel (b.Bed.)
  • Schutzbeschaltung


mit Stellungsanzeige, mit Sockel oder Sockelklemmen und
Einbauzubehör, liefern und betriebsfertig montieren.


   
       
    5  St
 
 
2.3.15

Leistungsschütz bis 4 kW

Leistungschütz mit Bemessungsschaltleistung bis 4 kW.

Steuerspeisespannung 230 V AC, fin­ger­si­cher DIN VDE 0106-100, Be­mes­sungs­be­triebs­span­nung 400 V AC, mit beid­sei­ti­ger Klem­men­ab­de­ckung bzw. Berührungsschutz.


   
       
    2  St
 
 
2.3.16

Fehlerstromschutzschalter bis 63/30 4p

Fehlerstromschutzschalter
für Wechsel- und pulsierende Gleichfehlerströme,

Anschluss: 4polig
Nennstrom: bis 63A
Nennfehlerstrom: 30mA,
Nennspannung: 230/400V 50-60Hz

liefern, montieren und anschließen.


   
       
    1  Stck
 
 
2.3.17

Fehlerstromschutzschalter bis 25/30 4p

Fehlerstromschutzschalter
für Wechsel- und pulsierende Gleichfehlerströme,

Anschluss: 4polig
Nennstrom: bis 25A
Nennfehlerstrom: 30mA,
Nennspannung: 230/400V 50-60Hz

liefern, montieren und anschließen.


   
       
    1  Stck
 
 
2.3.18

FI-Schalter, 2-polig

Feh­ler­strom­schutz­schal­ter, Maße DIN 43880, fin­ger­si­cher DIN VDE 0106-100,

für Wech­sel- und pul­sie­ren­de Gleich­feh­ler­strö­me nach DIN VDE 0664-1,

Be­mes­sungs­strom 16-40 A,

Be­mes­sungs­feh­ler­strom 30 mA,

1-po­lig + N, 400 V AC,

lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren, inkl. Sam­mel­schie­nen­an­schluss und Zu­be­hör.


   
       
    2  St
 
 
2.3.19

Leitungsschutzschalter bis 32A C 3polig

Leitungsschutzschalter

Nennstrom: bis 32A
Polzahl:                       3
Auslösecharakteristik: C
Schaltvermögen: 10kA
Nennspannung: 230/400V

liefern, montieren und anschließen.


   
       
    2  Stck
 
 
2.3.20

Leitungsschutzschalter bis 16A B 3polig

Leitungsschutzschalter

Nennstrom: bis 16A
Polzahl:                       3
Auslösecharakteristik: B
Schaltvermögen: 10kA
Nennspannung: 230/400V

liefern, montieren und anschließen.


   
       
    3  Stck
 
 
2.3.21

Leitungsschutzschalter bis 16A B 1polig

Leitungsschutzschalter

Nennstrom: bis 16A
Polzahl:                       1
Auslösecharakteristik: B
Schaltvermögen: 10kA
Nennspannung: 230/400V

liefern, montieren und anschließen.


   
       
    5  Stck
 
 
2.3.22

Leitungsschutzschalter bis 10A B 1polig

Leitungsschutzschalter

Nennstrom: bis 10A
Polzahl:                       1
Auslösecharakteristik: B
Schaltvermögen: 10kA
Nennspannung: 230/400V

liefern, montieren und anschließen.


   
       
    2  Stck
 
 
2.3.23

Leitungsschutzschalter bis 6A B 1polig

Leitungsschutzschalter

Nennstrom: bis 6A
Polzahl:                       1
Auslösecharakteristik: B
Schaltvermögen: 10kA
Nennspannung: 230/400V

liefern, montieren und anschließen.


   
       
    4  Stck
 
 
2.3.24

Leitungsschutzschalter bis C2A 1polig

Leitungsschutzschalter

Nennstrom: bis 2A
Polzahl:                       1
Auslösecharakteristik: C
Schaltvermögen: 10kA
Nennspannung: 230/400V

liefern, montieren und anschließen.


   
       
    3  Stck
 
 
2.3.25

Motorschutzschalter bis 1,6A

Motorschutzschalter

Nennstrom: 1,0-1,6A
Nennspannung: 400V
Polzahl:                       3
Schaltvermögen: 50kA
Hilfsschalter: 1S/1O

liefern, montieren, anschließen und auf Gerätenennstrom
einstellen.


   
       
    1  Stck
 
 
2.3.26

Motorschutzschalter bis 4,0A

Motorschutzschalter

Nennstrom: 2,5-4,0A
Nennspannung: 400V
Polzahl:                       3
Schaltvermögen: 50kA
Hilfsschalter: 1S/1O

liefern, montieren, anschließen und auf Gerätenennstrom
einstellen.


   
       
    1  Stck
 
 
2.3.27

Motorschutzschalter bis 6,3A

Motorschutzschalter

Nennstrom: 4,0-6,3A
Nennspannung: 400V
Polzahl:                      3
Schaltvermögen: 50kA
Hilfsschalter: 1S/1O

liefern, montieren, anschließen und auf Gerätenennstrom
einstellen.


   
       
    1  Stck
 
 
2.3.28

Motorschutzschalter bis 16A

Motorschutzschalter

Nennstrom: 10-16A
Nennspannung: 400V
Polzahl:                      3
Schaltvermögen: 50kA
Hilfsschalter: 1S/1O

liefern, montieren, anschließen und auf Gerätenennstrom
einstellen.


   
       
    1  Stck
 
 
2.3.29

Hilfsschalter für LSS+MSS

Hilfsschalter für Leitungsschutzschalter und Motorschutzschalter

Nennstrom: 2A
Polzahl:                      1S/1O
Nennspannung: 230/400V

liefern, montieren und anschließen.


   
       
    20  Stck
 
 
2.3.30

Trennverstärker

Trennverstärker mit Sollwerteinstellung für 2/3-Leiter-Messumformer

Signaleingang: 0/4-20mA
Signalausgang: 0/4-20mA, einstellbar,
                                   transparent fürHART-Protokoll
Bürde:                           < 500Ohm bei 20mA
Verstärkungsfehler: <0,1%
Linearitätsbereich: -2 - +110%
Restwelligkeit: <0,1%
Grenzfrequenz: > 1kHz
Sollwertvorgabe: keine
Überspannungsschutz: integriert 1,5kV
Trennung: 3-Port, Klasse 1
Ex-Schutzklasse: NonEx
Hilfsenergie: 24VDC
Breite:                           max. 12,5 mm
                                   (Klemmen- oder Anreihgehäuse)

liefern, montieren, anschließen und parametrieren.


   
       
    1  St
 
 
2.3.31

Überspannungsableiter Geräteschutz

Netz-Ge­räte­schutz als Ab­lei­ter zum Schutz ein­sei­tig ge­er­de­ter Strom­krei­se mit 230 V. Be­triebs­span­nung und Nenn­strö­men bis 26 A gegen Über­span­nun­gen, mit Schei­ben­va­ris­to­ren zur Be­gren­zung von Quer- und Längs­span­nun­gen, als zwei­tei­li­ger Auf­bau mit Be­schrif­tungs­mög­lich­keit am Schutz­ste­cker und am Ba­sis­ele­ment.

Die Schutz­wir­kung der Bau­ele­men­te im Schutz­ste­cker ist mit ei­nem Tes­ter prüf­bar.

An­schluss­quer­schnitt fein­dräh­tig

der Zu­lei­tun­gen (IN) 2,5 mm2

der Ver­brau­cher­zu­lei­tung (QUT) 2,5 mm2

Mon­ta­ge auf Trag­schie­ne DIN EN 50 022

                                                       DIN EN 50 035

Das Ba­sis­ele­ment kon­tak­tiert bei der Mon­ta­ge elek­trisch lei­tend mit dem Po­ten­ti­al der Trag­schie­ne.

Nenn­ab­leit­stoß­strom (8/20) 10 kA

Grenz­ab­leit­stoß­strom (8/20) 10 kA

Schutz­pe­gel               typ­ge­bun­den

Lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren.


   
       
    1  St
 
 
2.3.32

Überspannungsschutz MSR-Technik

Steck­ba­rer Über­span­nungs­schutz- Kas­ka­de für Quer- und Längs­span­nungs­schutz von MCR-Krei­sen für AC oder DC je nach Be­darf, be­ste­hend aus:

Ba­sis­ele­ment zur In­stal­la­tion auf al­len DIN EN-Trag­schie­nen. Der PE-Kon­takt zur Trag­schie­ne ist mit der Mon­ta­ge in ei­nem Arbeits­gang her­zu­stel­len.

Ste­cker­teil mit un­ver­masch­ten Fein-, Mit­tel- und Grob­schutz-Bau­ele­men­ten, nach Span­nungs­ebe­nen ko­diert, unter­bre­chungs­frei­es, im­pe­danz­neu­tra­les Ste­cken und Zie­hen; prüf­bar mit sep. Test­ge­rät.

Nenn­ab­leit­stoß­strom(8/20) 10 kA

Nenn­strom                   2 A

Span­nungs­be­gren­zung typ­ge­bun­den

Für 4-20 mA Messkreise. Mit EMV-Federklemme.

Lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren.


   
       
    1  St
 
 
2.3.33

Einbausteckdose 230V/16A

Einbausteckdose als REG 1-fach/ mit Schutzkontakt,

Nennstrom: 16 A,
Nennspannung: 230 V AC

liefern, montieren und anschließen.


   
       
    2  Stck
 
 
2.3.34
*** Pauschalposition

Kleinmaterial

Pauschale für Material zum Einbau und zur Verkabelung der Schaltschrankkomponenten, sofern nicht bereits in der Einzelposition berücksichtigt


   
       
    1  psch
 
 
Summe 2.3
 

Einbaugeräte


2.4

Automatisierungstechnik

 
 

Vorbemerkung Cybersecurity Automatisierungstechnik

Die Kläranlage Schramberg unterliegt den Anforderungen im Zusammenhang mit NIS2. Neu eingesetzte Automatisierungs- und Netzwerkkomponenten sind daher unter Berücksichtigung des Stands der Technik, der einschlägigen BSI-Empfehlungen sowie der anwendbaren Anforderungen der IEC 62443 auszuwählen.
Die Komponenten müssen für den Einsatz in industriellen OT-Netzwerken geeignet, updatefähig und für eine spätere Segmentierung der Netzwerkstruktur vorbereitet sein. Insbesondere sind bei Netzwerkkomponenten Funktionen zur VLAN-Segmentierung, sicheren Administration, Diagnose und Zugriffsbeschränkung vorzusehen.
Die vollständige Anpassung der bestehenden IT-/OT-Netzwerkstruktur ist nicht Bestandteil dieser Maßnahme. Die neu errichteten Systeme dürfen einer späteren Umsetzung eines ganzheitlichen OT-Sicherheitskonzeptes jedoch nicht entgegenstehen.


 
 

SPS-Stationen

SPS-Stationen


 
 
2.4.1

SPS Automatisierungsbaugruppe

SPS Automatisierungsbaugruppe zur Realisierung der Steuerfunktionen


Interface:                       min. 1x Profinet
zum Einbau in einen Schaltschrank. Inkl. Memory Card mind. 4GB, Komplett auf Klemmleiste verdrahtet und geprüft.

Die Anzahl der erforderlichen Baugruppenträger,
internen Busverlängerungen, zusätzlichen
Stromversorgungen, Einspeiseklemmen u.a. hat der Bieter
anhand der Anzahl der Ein-/Ausgänge, mögl.
Adresssierungsbereiche, basierend auf die Angaben im LV
und den Typschaltbildern, selbst zu ermitteln.

Vorgabe Fabrikat/Typ: SIEMENS S7-1511-1PN oder besser

liefern montieren und anschließen.


   
       
    1  St
 
 
2.4.2

Kommunikationsmodul

Kommunikationsprozessor
für SPS Automatisierungsbaugruppe

Interface:                       Profinet
Schnittstelle: RJ45 IE

als Erweiterung zu einer bestehenden SPS S7-15xx zum Einbau in einen Schaltschrank.

Vorgabe Fabrikat/Typ: SIEMENS S7-CP1543-1

Inkl. anteiligen Geräteträger und Montagematerial liefern, montieren, anschließen und programmieren/parametrieren


   
       
    1  St
 
 
2.4.3

Netzwerkswitch 5x RJ45, 3xLWL, managed

Managed Industrial Ethernet Switch inkl. LWL-Abschluss

VLAN-fähig nach IEEE 802.1Q, zur Vernetzung und Segmentierung von Industrial-Ethernet-/PROFINET-Netzwerken.

Schnittstellen:
Elektrisch: 5 × RJ45-Buchse, 10/100 Mbit/s
Optisch: 3 × LWL-Schnittstelle, 100 Mbit/s

Unterstützung von VLAN sowie Netzwerkdiagnose und Managementfunktionen.

Liefern, betriebsfertig montieren, anschließen, parametrieren und in Betrieb nehmen.

Einschließlich:

  • Erforderlicher LWL-Spleiß-/Abschlussbox
  • LWL-Kupplungen und Pigtails passend zum eingesetzten Fasertyp
  • sämtlicher erforderlicher Spleißarbeiten inkl. Spleißschutz und Faserablage
  • erforderlicher LWL-Patchkabel zwischen Spleißbox und Switch
  • erforderlicher Ethernet-Patchkabel
  • sämtlicher Steck-, Anschluss-, Befestigungs- und Kleinmaterialien
    Beschriftung und Kennzeichnung der LWL-Verbindungen und Ports
  • Parametrierung des Switches einschließlich VLAN-Konfiguration nach Vorgabe des AG
  • Prüfung der LWL-Verbindungen einschließlich Messung und Messprotokoll
  • Funktionsprüfung und vollständiger Inbetriebnahme

    Fabrikat/Typ: Siemens / SCALANCE XB205-3

   
       
    1  St
 
 
2.4.4

Netzwerkswitch 16xRJ45 unmanaged

unmanaged IE Switch, 16x 10/100 Mbit/s RJ45 Ports, LED-Diagnose, Fehlermelde- Kontakt mit Set-Taster, redundante Spannungsversorgung

Schnittstellen:

Elektrisch 16 x RJ45-Buchse, (10/100 Mbit/s)

Lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren und an­schlie­ßen.

Fabrikat/Typ: Sie­mens / Scalance XC116


   
       
    1  St
 
 
2.4.5

LWL-Spleissbox 4x 2x SC-Duplex

LWL-Spleissbox für Schaltschrankmontage auf Hutschine mit integrierte Spleissraum einschließlich Pigtails und Spleißschutz.

Anschluss:  4x 2x SC-Duplex (oder ST/FBOC)
einschließlich LWL-Stecker, Typ ST oder SC nach Vorgabe
Die Anschlüssse sind kabel- und fasergerecht zu kennzeichen!

liefern und montieren


   
       
    2  St
 
 
2.4.6

Profinet-Stecker bis 10/100MBits/s

Profinet-Stecker bis 10/100MBits/s

Lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren und anschließen.


   
       
    4  St
 
 
2.4.7

LWL-Spleiss + Stecker SC/ST

LWL-Spleiss

Zur Steckerkonfektionierung und Kabelverbindung für
Gradientenfaser G50/125 einschließlich LWL-Stecker Typ
SC oder ST vor Ort ansgeschlossen (gespleisst), mit
Zugentlastung und Spleissschutz

mit Spleissgerät herstellen


   
       
    16  St
 
 
2.4.8

LWL Einmessen/Prüfen Link

Einmessen/Prüfen LWL-Link

zum Nachweis der Einhaltung der einzelnen Netz- bzw.
Link- Spezifikationen gemäß ISO/IEC 11801 (E/A2) und
DIN 44312-5 (E) sowie in Anlehnung an die EN 50173 für
Link-E. Zu verwenden sind für opt. Links zertifizierte
LAN-Tester. Für die Messung anzugeben sind:

  • Errichterfirma,
  • Name und Firma des Messenden
  • Datum/Zeit der Messung
  • Bezeichnung der Kabeltypen, Faseranzahl, Patchfelder und Ports
  • Angabe des Messgerätetyps
  • Angabe Messbereich (Wellenlängenbereich)
  • Anzahl Messwerte/Messreihe


Folgende Parameter sind für jeden optischen Link beidseitig zu messen:

  • Länge
  • opt. Dämpfung
  • opt. Rückflussdämpfung
  • Laufzeitverzögerung (ggf. berechnet)


Die Messungen sind, fasertypabhängig, mit folgenden
Wellenlängen vorzunehmen:

  • 850 nm
  • 1300 nm
  • 1310 nm
  • 1550 nm


Link messen, einschließlich Erstellen Meßprotokoll
(für wellenlängenabh. Werte graphisch)


   
       
    8  St
 
 

E/A Baugruppen

E/A Baugruppen

Die Anschlussmodule, einschl. Lei­tungs­ver­bin­dun­gen sind in die nach­fol­gen­den Po­si­tio­nen mit ein­zu­rech­nen. Auf der Mon­ta­ge­plat­te muss wei­ter­hin die Mög­lich­keit zur Ran­gie­rung von Prozesssignalen bestehen.


 
 
2.4.9

Digitale Eingangsbaugruppe 32DE

Di­gi­ta­le Ein­gangs­bau­grup­pe für o.g. SPS

Ein­gangs­span­nung: 24 V DC

Po­ten­ti­al­tren­nung über Op­to­kopp­ler

An­zahl der Ein­gän­ge: 32

Inkl. an­tei­li­gen Ge­räte­trä­ger

Lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren und an­schlie­ßen.


   
       
    1  St
 
 
2.4.10

Digitale Ausgangsbaugruppe 32DA

Di­gi­ta­le Aus­gangs­bau­grup­pe für o.g. SPS

Aus­gangs­span­nung: 24 V DC

Po­ten­ti­al­tren­nung über Re­lais

An­zahl der Aus­gän­ge: 32

Inkl. an­tei­li­gen Ge­räte­trä­ger und Netz­ge­rät

Lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren und an­schlie­ßen.


   
       
    1  St
 
 
2.4.11

Analoge Eingangsbaugruppe 8AE

Ana­lo­ge Ein­gangs­bau­grup­pe für o.g. SPS

Ein­gangs­si­gnal: 4 - 20 mA

Po­ten­ti­al­tren­nung

An­zahl der Ein­gän­ge: 8

Inkl. an­tei­li­gen Ge­räte­trä­ger und Netz­ge­rät

Lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren und an­schlie­ßen.


   
       
    1  St
 
 
2.4.12

Analoge Ausgangsbaugruppe 8AA

Ana­lo­ge Aus­gangs­bau­grup­pe für o.g. SPS

Ein­gangs­si­gnal: 4 - 20 mA

Po­ten­ti­al­tren­nung

An­zahl der Aus­gän­ge: 8

Inkl. an­tei­li­gen Ge­räte­trä­ger und Netz­ge­rät

Lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren und anschließen.


   
       
    1  St
 
 

E/A Baugruppen dezentrales Pheripheriesystem

E/A Baugruppen - ET200S

Die Ein-/Aus­ga­be­bau­grup­pen sol­len front­sei­tig an­ge­schlos­sen und über Ka­bel mit dem Anschlussmodul ver­bun­den wer­den.

Die Anschlussmodule sind auf der Mon­ta­ge­plat­te des Schalt­schran­kes zu mon­tie­ren. Die Prozesssignale sol­len di­rekt auf die Klem­men der Anschlussadapter auf­ge­legt wer­den.

Die Anschlussmodule, einschl. Lei­tungs­ver­bin­dun­gen sind in die nach­fol­gen­den Po­si­tio­nen mit ein­zu­rech­nen. Auf der Mon­ta­ge­plat­te muss wei­ter­hin die Mög­lich­keit zur Ran­gie­rung von Prozesssignalen bestehen.


 
 
2.4.13

Interfacemodul

Dezentrale Peripherie zur Rea­li­sie­rung der Steu­er­funk­tio­nen, als Erweiterung der bestehenden Spei­cher­pro­gram­mier­ba­ren Steue­rung, zum Ein­bau in ei­nen Schalt­schrank, inkl. Profilschiene und kom­plett auf Klemm­leis­te ver­drah­tet und ge­prüft.

Grundsätzlich gelten die allgemeinen Bedingungen wie bei der Automatisierungsstation der vorangegangenen Position.

Die Ver­sor­gung und Ab­si­che­rung ex­ter­ner Ver­brau­cher er­folgt in der Schalt­an­la­ge.

Die dezentrale Peripherie muss eine Netzwerk -Schnittstelle besitzen. Die Schnitt­stel­le dient als Daten­bus für die Kommunikation zwischen beiden Geräten. Unter­ge­ord­ne­te Ge­rä­te (Be­dien­ge­rä­te, Multifunktionsmessgeräte, sonstige Messgeräte etc.) werden über die dezentrale Peripherie angebunden.

In die Po­si­tion sind alle er­for­der­li­chen Interfacemodule für die Erweiterung der dezentrale B­au­grup­pe, die er­for­derlichen Ver­bind­un­glei­tun­gen, alle erf. SPS-Netz­ge­rä­te (Power Modul) und Baugruppenträger ein­zu­kal­ku­lie­ren. Bei der Aus­le­gung der Ein­hei­ten ist da­bei von der nach­fol­gend be­schrie­ben An­zahl von E/A-Erweiterungen aus­zu­ge­hen.

Die Baugruppe ist zu lie­fern und be­triebs­fer­tig zu mon­tie­ren.

Fabrikat: Siemens ET 200SP - IM 155-6 PN


   
       
    1  St
 
 
2.4.14

Digitales Eingangsmodul I:16

Di­gi­ta­les Ein­gangsmodul­ für o.g. Interfacemodul

Ein­gangs­span­nung: 24 V DC

An­zahl der Ein­gän­ge: 16

Mit Statusanzeige

Material: PPE / PPE GF10
Befestigung: Profilschiene 35mm

Inkl. an­tei­li­gen Ge­räte­trä­ger und Netz­ge­rät

Lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren und an­schlie­ßen.


   
       
    1  St
 
 
2.4.15

Digitales Ausgangsmodul O:16

Di­gi­ta­les Aus­gangsmodul­ für o.g. Interfacemodul

Aus­gangs­span­nung: 24 V DC

An­zahl der Aus­gän­ge: 16

Mit Statusanzeige

Kurzschlussschutz des Ausgangs (elektronisch)

Material: PPE / PPE GF10
Befestigung: Profilschiene 35mm

Inkl. an­tei­li­gen Ge­räte­trä­ger und Netz­ge­rät

Lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren und an­schlie­ßen.


   
       
    1  St
 
 
Summe 2.4
 

Automatisierungstechnik


2.5

Software SPS

 
 

SPS-Steuerungssoftware

Vorbemerkung SPS-Steuerungssoftware
für NS-Schaltanlage, Last-/Energiemanagement und
Datenanbindung an OPC-Server

Die Steuerungsabläufe sind gemäß Lastenheft oder Vorgabe zu programmieren und mit der Verfahrenstechnik / Maschinenausrüstung und dem Netzwerkadministrator Prozessleistsystem abzustimmen. Es ist ein Pflichtenheftes zu erstellen und Festlegung zu den Programmabläufen zu dokumentieren.

Folgende Datenformen sind zu verarbeiten:
Analoge Eingänge
Analoge Ausgänge
Analoge Rechenpunkte
Analoge Zähler
Analoge Stellglieder
Digitale Eingänge
Digitale Ausg??nge
Digitale Schalter
Digitale Merker
Digitale Rechenpunkte
Schaltuhren
Ganzzahlige Konstanten
Rationale Konstanten
Zeit-Konstanten
Handeingaben
Langzeit-Trendmodule

Nachfolgende Leistunspositionen müsssen beinhalten:
- Implementieren von Softwarebausteinen, Treibern von
beigestellten Baugruppen
- Programmieren und/oder Parametrierung sämtlicher
Funktionsblöcke
- Implemenieren der jeweiligen Steuerungssoftware,
Meldungen, Messwerte, Befehle, Protokoll usw.
- Einbindung aller erforderlichen Datenpunkte
- Bereitstellung der notwendigen Programmiertechnik und
Software
- Übertragung des Programmes nach endgültiger
Inbetriebnahme ind die SPS/auf Flash-Speicher
- Einrichten einer OPC-Schnittstelle
- Dokumentation des Programmes
- Einbindung von Geräten mit PB-Interface (GSD wird
beigestellt)
- Hard- und Softwaretest aller Datenpunkte und EA-
Kanäle, Nachweis über Protokoll
- Komplette technische Dokumentation
- Einweisung des Bedienungspersonals.

In den Preis der Software ist eine mehrfache
Optimierung während der Inbetriebnahme und des
Probebetriebes einzukalkulieren. Die Software ist in
kommentierter Form auf Datenträger zu liefern.


 
 

Vorbemerkung Cybersecurity Software SPS

Die SPS-Programmierung und -Projektierung ist unter Berücksichtigung der Anforderungen an die OT-Sicherheit sowie der einschlägigen BSI-Empfehlungen und der IEC 62443 durchzuführen.
Das eingesetzte Fachpersonal muss über nachweisbare Erfahrung mit industriellen Automatisierungs- und OT-Systemen sowie deren sicherer Netzwerkintegration verfügen. Entsprechende Referenzen bzw. Qualifikationsnachweise sind auf Verlangen vorzulegen.
Nicht erforderliche Dienste und Zugänge sind zu deaktivieren. Fernwartungszugänge bedürfen der Freigabe des Auftraggebers. Vor und nach Änderungen sind vollständige Projektsicherungen durchzuführen. Die abschließenden Projektierungsstände sind vollständig und editierbar zu übergeben.


 
 
2.5.1
*** Pauschalposition

Software für SPS Automatisierungsstation

Projektierung der SPS-Software einschließlich Grundlagenbesprechung, Abstimmung und Fortschreibung des Pflichtenheftes sowie Festlegung der erforderlichen Steuerungs-, Überwachungs- und Meldeabläufe.


Erstellung und Implementierung des SPS-Programms nach IEC 61131 entsprechend dem genehmigten Pflichtenheft. Die Steuerungs- und Kommunikationsabläufe sind mit den beteiligten Gewerken, insbesondere der maschinentechnischen Ausrüstung und dem Prozessleitsystem, abzustimmen.


Im Leistungsumfang enthalten sind insbesondere die vollständige Hardware- und Netzwerkkonfiguration der ausgeschriebenen Automatisierungskomponenten, die Einrichtung und Parametrierung der erforderlichen Kommunikationsverbindungen, die Erstellung und Zuordnung sämtlicher Ein-/Ausgangssignale sowie die Parametrierung erforderlicher Start-, Grenz- und Initialwerte.


SPS-Software gemäß Hinweistext mit folgendem Funktionsumfang:

  • Einbindung und Verarbeitung der Temperaturmessungen,
  • Umsetzung der Automatikfunktionen für Klimatisierung und Belüftung,
  • Einbindung der Leistungsmessungen der Einspeisungen und Lastabgänge,
  • Einbindung der Rauchmelder,
  • Einbindung der Präsenz-, Zugangs- und Schaltschranktürüberwachung,
  • Verarbeitung und Überwachung der Kommunikationszustände der eingebundenen Komponenten,
  • Erstellung sämtlicher erforderlicher Betriebs-, Warn-, Stör- und Kommunikationsmeldungen einschließlich erforderlicher Sammelmeldungen,
  • Überwachung auf unplausible bzw. gestörte Mess- und Eingangssignale, soweit technisch möglich,
  • Einrichtung der erforderlichen Schnittstellen und Datenpunkte zum Prozessleitsystem und zu weiteren beteiligten SPS-Systemen.

Einschließlich vollständiger Funktions- und Kommunikationstests sowie Prüfung sämtlicher Ein- und Ausgangssignale im Rahmen der Inbetriebnahme. Die ordnungsgemäße Übertragung der erforderlichen Zustände, Messwerte, Meldungen und Befehle zwischen SPS, Feldgeräten, Netzwerkkomponenten und Prozessleitsystem ist zu prüfen.


Im Preis enthalten sind sämtliche während der Inbetriebnahme und des Probebetriebes erforderlichen Programmanpassungen, Parameteroptimierungen, Fehlerbehebungen und Abstimmungen vor Ort, soweit diese zur Herstellung der ausgeschriebenen Funktion erforderlich sind.


Vor Abschluss der Arbeiten ist die Software auf den endgültigen, freigegebenen Stand zu bringen und vollständig in der SPS zu sichern. Sämtliche erforderlichen remanenten Werte, Startwerte und Wiederanlaufbedingungen sind zu parametrieren und zu prüfen.


Nach endgültiger Inbetriebnahme sind dem Auftraggeber mindestens das vollständige und lauffähige SPS-Projekt einschließlich Hardware- und Netzwerkkonfiguration, Symbolik, Variablentabellen, Kommunikationsprojektierung und erforderlicher Bibliotheken sowie eine Sicherung des endgültigen Projektstandes in editierbarer Form zu übergeben. Die Software ist nachvollziehbar und in deutscher Sprache zu kommentieren.


Verwendete Software-, Firmware- und Bibliotheksstände sind zu dokumentieren. Sämtliche für Wartung, Wiederherstellung und zukünftige Bearbeitung erforderlichen Projektierungsdaten sind dem Auftraggeber zu übergeben.


Komplett einschließlich Bereitstellung der erforderlichen Engineering- und Programmiergeräte, Engineering-Software und Lizenzen für die Dauer der Arbeiten, Inbetriebnahme vor Ort, technischer Dokumentation sowie Einweisung des Bedien- und Instandhaltungspersonals.


   
       
    1  psch
 
 
2.5.2

Anpassung Software im Bestand

Durchführung erforderlicher Anpassungs-, Änderungs- und Erweiterungsarbeiten an der bestehenden Automatisierungs-, Visualisierungs- und Netzwerksoftware im Zuge der Anlagenumbauten und -erweiterungen.

Leistungsumfang:

  • Änderungen und Erweiterungen bestehender SPS-Programme
  • Anpassung bestehender Programmbausteine, Verriegelungen, Meldungen und Steuerungsfunktionen
    Einbindung neuer bzw. geänderter Anlagenteile und Signale
  • Anpassung und Erweiterung bestehender HMI-/Bedienbilder
  • Ergänzung von Bedien-, Status-, Stör- und Meldetexten
    Anpassung von Variablen, Meldelisten und Kommunikation
  • Erweiterung und Anpassung der bestehenden Netzwerkprojektierung
  • Einbindung zusätzlicher Netzwerkkomponenten und Teilnehmer
  • Anpassung von IP-Adressen, PROFINET-Konfigurationen, VLANs und Kommunikationsverbindungen, soweit erforderlich
  • Anpassung bestehender Schnittstellen zur übergeordneten SPS bzw. zum Prozessleitsystem
  • Datensicherung vor Durchführung der Änderungen
    Übersetzen, Laden und Inbetriebnahme der geänderten Software
  • Funktionsprüfung der vorgenommenen Änderungen
    Aktualisierung und Übergabe der geänderten Softwarestände und Projektdokumentation

   
       
    8  Std
 
 
Summe 2.5
 

Software SPS


2.6

Prozessleitsystem

 
 

Hinweis zur Erweiterung bestehenden Prozessleitsystems

Die Anbindung der Automatisierungstechnik erfolgt an ein bestehendes Prozessleitsystem Typ SAE.

Aus Vertrags- und Gewährleistungsgründen erfolgt die Anpassung des PLS ausschließlich durch nachfolgendes Unternehmen (Administrator):

Ing.-Büro Max Mayer

Täleweg 9

72275 Alpirsbach

Telefon: +49 7444 51166

Mail: m.mayer@ibmayer-alp.de

Die Beauftragung für die Anpassung des PLS muss durch den AN.

Durch den Bieter ist die Verwendung einheitlicher Datenmodelle für die SPS-Datenbausteine und den Datenaustausch von/zum PLS zu verwenden. Die Datenmodelle sind mit dem o.g. Administrator PLS abzustimmen.


 
 

Vorbemerkung Cybersecurity Prozessleitsystem

Die Integration der neuen und geänderten Anlagenteile in das bestehende Prozessleitsystem ist unter Berücksichtigung der Anforderungen an die OT-Sicherheit durchzuführen.
Neue Kommunikationsverbindungen und Zugriffsrechte sind auf das für den Anlagenbetrieb erforderliche Maß zu beschränken. Nicht freigegebene Fernzugänge oder zusätzliche externe Verbindungen sind unzulässig.
Vor Änderungen ist der bestehende Projektierungsstand zu sichern. Sämtliche Änderungen am PLS, insbesondere an Kommunikation, Prozessbildern, Meldungen, Archiven und Betriebstagebuch, sind zu dokumentieren. Der abschließende Projektierungsstand ist vollständig und editierbar zu übergeben.


 
 
2.6.1
*** Pauschalposition

Erweiterung Prozessleitsystem

Anpassung und Erweiterung Prozessleitsystem (PLS) um die

  • Erstellung dynamischer Anlagenbilder
  • Erstellung Sollwertmasken
  • Erstellung Steuerungs- und Meldefenster
  • Anpassung der Übertragung
  • Einbindung Datenpunkte
  • Erweiterung der Meldeprotokolle
  • Erweiterung der Wartungsprotokolle
    Datenpunkttest

   
       
    1  psch
 
 
2.6.2
*** Pauschalposition

Erweiterung Betriebstagebuch

Anpassung und Erweiterung Betriebstagebuch

  • Erweiterung der bestehenden Kopplung
  • Einbindung der neuen Datenpunkte
  • Erstellung von Auswertungen und Berichten
  • Datenaufbereitung und Rangierung zum PLS
  • Anpassung und Parametrierung
  • Erweiterung bestehendes Meldeprotokoll
  • Erweiterung bestehendes Wartungsprotokoll
  • Inbetriebnahme und Datenpunkttest

   
       
    1  psch
 
 
2.6.3
*** Pauschalposition

Erweiterung Alarmierung

Anpassung und Erweiterung Alarmierung

  • Erweiterung des Alarmsystems
  • Inbetriebnahme und Test

   
       
    1  psch
 
 
2.6.4

Rücksprache zur Erweiterung

Abstimmung der geplanten Erweiterungen mit dem Betreiber sowie dem zuständigen PLS-Systemintegrator.


Klärung und Festlegung der erforderlichen Schnittstellen, Datenpunkte, Messwerte, Betriebs- und Störmeldungen sowie Bedienfunktionen zur Einbindung der neuen NSHV und der zugehörigen Automatisierungstechnik in das bestehende Prozessleitsystem.


Einschließlich Abstimmung der Kommunikationsstruktur und Dokumentation der abgestimmten Anforderungen als Grundlage für die weitere Projektierung.


   
       
    3  Std
 
 
Summe 2.6
 

Prozessleitsystem


2.7

Dienstleistungen

 
 

Dienstleistung

Liefern, Doku, IBS, Prüfung VDE


 
 
2.7.1

Prüfung gem. VDE 0100, Teil 610

Erst­prü­fung der Schalt­an­la­ge gem. VDE 0100, Teil 610 und gem. Be­triebs­si­cher­heits­ver­ord­nung.

Als Er­geb­nis der Prü­fung ist der si­che­re Zu­stand der An­la­ge zu be­stä­ti­gen. Wie die Prüfung er­folgt hat der Prü­fer un­ter Be­ach­tung der gel­ten­den tech­ni­schen Re­geln fest­zu­le­gen.

An Hand der sorg­fäl­ti­gen und sach­kun­dig no­tier­ten Er­geb­nis­se muss das ord­nungs­ge­mä­ße und norm­ge­rech­te Prü­fen nach­ge­wie­sen wer­den.

Die Prü­fung ist schrift­lich zu pro­to­kol­lie­ren.

Das Prüfunterlagen ha­ben fol­gen­de Be­stand­tei­le zu be­in­hal­ten:

1. Prüf- / Mes­s­be­richt

2. Pro­to­koll der Erst­prü­fung

3. Kun­den­in­for­ma­tion

Die Vorlagen zu den Prüf­pro­to­kol­len sind mit der Bau­lei­tung vorab abzustimmen.


   
       
    1  St
 
 
2.7.2

Lieferung und betriebsfertige Montage

Lie­fe­rung und be­triebs­fer­ti­ge Mon­ta­ge der o.g. Schaltschränke, inkl. al­lem Zu­be­hör ge­mäß den Vor­be­mer­kun­gen, aller er­for­der­li­chen Klem­men­leis­ten, Verbindungsleisten, inkl. Be­schrif­tung, Trag­schie­nen und Zu­be­hör sowie Be­fes­ti­gungs­ma­te­ri­al, Ka­bel­ka­nä­le, Verdrahtung nach VDE, mit Anschluss al­ler Ka­bel und Lei­tun­gen mit al­lem sys­tem­be­ding­tem Zu­be­hör.

Zusätzlicher Verdrahtungsaufwand für notwendige Trennstellen für einzelne Transporteinheiten, sind durch den Auftragnehmer in diese Position mit einzukalkulieren und werden nicht gesondert vergütet.


   
       
    1  St
 
 
2.7.3

Inbetriebnahme und Probebetrieb

Inbetriebnahme und Probebetrieb mit Protokollierung der einzelnen Inbetriebnahmephasen.

Prüfung al­ler Schalt- und Über­wa­chungs­be­din­gun­gen und nachfolgender Punkte und Pro­to­kol­lie­rung der ein­wand­frei­en Funk­tion nach DIN VDE 0100 Teil 610 und DIN VDE 0105.

Die Protokolle sind unterschrieben und vollständig ein-

zureichen.


   
       
    1  St
 
 
Summe 2.7
 

Dienstleistungen


 
Summe 2
 

NS Schaltanlage


 
OZ Leistungsbeschreibung Menge ME Einheitspreis in EUR Gesamtbetrag in EUR
           
3

NS-Installationstechnik

 
3.1

NS-Kabel und Leitungen

 
 

Hinweis Kabel und Leitungen

Sämt­li­che Ka­bel sind zu lie­fern und in Teil­län­gen ent­spre­chend den An­for­de­run­gen zu Ver­le­gen (Die entsprechenden Kabellängen sind zuvor zu prüfen). In die Ein­heits­prei­se sind für fol­gen­de Ka­bel­ver­lege­ar­ten zu kal­ku­lie­ren:

  • Auf Ka­bel­rin­nen,
  • in Lei­tungs­ka­nä­len,
  • in Ka­bel­leer­roh­ren
  • Kunst­stoff- oder Stahl­pan­zer­roh­ren.


 
 
3.1.1

Starkstromkabel NYY-J 3 x 1,5 re

Starkstromkabel NYY-J 3 x 1,5 re Cu-Zahl 43, liefern und verlegen.


   
       
    15  m
 
 
3.1.2

Starkstromkabel NYY-J 5 x 2,5 re

Stark­strom­ka­bel NYY-J 5 x 2,5 re Cu-Zahl 120, lie­fern und verlegen.


   
       
    17  m
 
 
3.1.3

PVC Steuerleitung LAPP ÖLFLEX Classic 110 3 x 2,5

Ölbeständige PVC Steuerleitung LAPP ÖLFLEX Classic 110 3x2,5 mm², Cu-Zahl 72, liefern und verlegen.


   
       
    12  m
 
 
3.1.4

PVC Steuerleitung LAPP ÖLFLEX Classic 110 5 x 2,5

Ölbeständige PVC Steuerleitung LAPP ÖLFLEX Classic 110 5x2,5 mm², Cu-Zahl 120, liefern und verlegen.


   
       
    14  m
 
 
3.1.5

PVC Steuerleitung LAPP ÖLFLEX Classic 110 12 x 1

Ölbeständige PVC Steuerleitung LAPP ÖLFLEX Classic 110 12x1,0 mm², liefern und verlegen.


   
       
    20  m
 
 
3.1.6

NYY-O 1x70

NYY-O 1x70
auf Kabelträger oder Pritsche, in vorhandenes Rohr/Schlitze
oder bauseits vorhanden Graben, liefern, verlegen


   
       
    25  m
 
 
3.1.7

NYY-O 1x95

NYY-O 1x95
auf Kabelträger oder Pritsche, in vorhandenes Rohr/Schlitze
oder bauseits vorhanden Graben, liefern, verlegen


   
       
    92  m
 
 
3.1.8

NYY-O 1x185

NYY-O 1x185
auf Kabelträger oder Pritsche, in vorhandenes Rohr/Schlitze
oder bauseits vorhanden Graben, liefern, verlegen


   
       
    431  m
 
 
3.1.9

NYY-O 1x240

NYY-O 1x240
auf Kabelträger oder Pritsche, in vorhandenes Rohr/Schlitze
oder bauseits vorhanden Graben, liefern, verlegen


   
       
    162  m
 
 
3.1.10

NYY-O 1x300

NYY-O 1x300
auf Kabelträger oder Pritsche, in vorhandenes Rohr/Schlitze
oder bauseits vorhanden Graben, liefern, verlegen


   
       
    217  m
 
 
3.1.11

NYY-J 1x90

NYY-J 1x90
auf Kabelträger oder Pritsche, in vorhandenes Rohr/Schlitze
oder bauseits vorhanden Graben, liefern, verlegen


   
       
    23  m
 
 
3.1.12

NYY-J 1x185

NYY-J 1x185
auf Kabelträger oder Pritsche, in vorhandenes Rohr/Schlitze
oder bauseits vorhanden Graben, liefern, verlegen


   
       
    122  m
 
 
3.1.13

NYY-J 1x240

NYY-J 1x240
auf Kabelträger oder Pritsche, in vorhandenes Rohr/Schlitze
oder bauseits vorhanden Graben, liefern, verlegen


   
       
    54  m
 
 
3.1.14

NYY-J 1x300

NYY-J 1x300
auf Kabelträger oder Pritsche, in vorhandenes Rohr/Schlitze
oder bauseits vorhanden Graben, liefern, verlegen


   
       
    14  m
 
 
3.1.15

NYCWY-J 4x120/70

NYY-J 3x120/70
auf Kabelträger oder Pritsche in vorhandenes Rohr oder in bauseitige Schlitze/Gräben
in Teillängen liefern, verlegen oder einziehen


   
       
    20  m
 
 
Summe 3.1
 

NS-Kabel und Leitungen


3.2

Sonstige Kabel und Leitungen

 
 

Patchkabel

Patchkabel


 
 
3.2.1

Kategorie 7 Patchkabel 1m

Patchkabel bzw. Netzwerkkabel fertig konfektioniert (inkl. RJ45 Steckern).

Länge: 1m

Ka­te­go­rie 7 Daten­über­tra­gungs­ka­bel J-2Y (ST) Y, Twisted Pair vier­paa­rig (8 Adern), Im­pe­danz <100 Ohm, Über­tra­gungs­ge­schwin­dig­keit min. 1000 Mbit's.

Liefern und verlegen.


   
       
    2  St
 
 
3.2.2

Kategorie 7 Patchkabel 2m

Patchkabel bzw. Netzwerkkabel fertig konfektioniert (inkl. RJ45 Steckern).

Länge: 2m

Ka­te­go­rie 7 Daten­über­tra­gungs­ka­bel J-2Y (ST) Y, Twisted Pair vier­paa­rig (8 Adern), Im­pe­danz <100 Ohm, Über­tra­gungs­ge­schwin­dig­keit min. 1000 Mbit's.

Liefern und verlegen.


   
       
    3  St
 
 
3.2.3

Kategorie 7 Patchkabel 5m

Patchkabel bzw. Netzwerkkabel fertig konfektioniert (inkl. RJ45 Steckern).

Länge: 5m

Ka­te­go­rie 7 Daten­über­tra­gungs­ka­bel J-2Y (ST) Y, Twisted Pair vier­paa­rig (8 Adern), Im­pe­danz <100 Ohm, Über­tra­gungs­ge­schwin­dig­keit min. 1000 Mbit's.

Liefern und verlegen.


   
       
    8  St
 
 
3.2.4

Kategorie 7 Patchkabel 10m

Patchkabel bzw. Netzwerkkabel fertig konfektioniert (inkl. RJ45 Steckern).

Länge: 10m

Ka­te­go­rie 7 Daten­über­tra­gungs­ka­bel J-2Y (ST) Y, Twisted Pair vier­paa­rig (8 Adern), Im­pe­danz <100 Ohm, Über­tra­gungs­ge­schwin­dig­keit min. 1000 Mbit's.

Liefern und verlegen.


   
       
    1  St
 
 
3.2.5

Kategorie 7 Profinet

Datenübertragungskabel Kategorie 7, als Meterware, Typ J-2Y(ST)Y, geschirmtes Twisted-Pair-Kabel, vierpaarig (8 Adern), zur Übertragung von Ethernet-/Industrial-Ethernet-Signalen.

Technische Anforderungen:

Kategorie 7
4 × 2 Adern, paarweise verseilt
geschirmte Ausführung
Wellenwiderstand: 100 ?
Übertragungsrate: mindestens 1 Gbit/s
geeignet zur festen Verlegung
einschließlich erforderlicher Befestigungs- und Kennzeichnungsmaterialien

Liefern, ablängen auf vorhandenen bzw. vorgesehenen Kabelwegen verlegen.


   
       
    70  m
 
 

Lichtwellenleiter

Lichtwellenleiter


 
 
3.2.6

Lichtwellenleiterkabel mit 12 Fasern

Lichtwellenleiterkabel nach DIN 0888, Typ A-DF (ZN) 2Y 10 G 50/125 für Außen- und Innenverlegung liefern und verlegen.

Fasern:                                             12

Dämpfung bei 850 nm: < 3,1 dB/km

Dämpfung bei 1300 nm: < 0,8 dB/km

Inkl. Prüfung, Protokoll, Auswertung mit Stellungsnahme und messtechnischen Nachweis der Längen für alle Einzelstrecken.


   
       
    70  m
 
 
Summe 3.2
 

Sonstige Kabel und Leitungen


3.3

Schalt- und Steckgeräte

 
 

Vorbemerkung Schalt- und Steckgeräte

Vorbemerkung Schalt- und Steckgeräte

1. Allgemeines
Alle Geräte sind grundsätzlich mit Abdeckrahmen und allem erforderlichen Installations- und Montagematerial zu liefern. Sie sind mit einem Beschriftungsfeld bzw. einer Kennzeichnung des dazugehörigen Stromkreises zu versehen.
Mehrfachrahmen und Abdeckungen, Kanalrahmen und
Kanaldosen, sowie Hohlwand- und Unterputz-Schalterdosen
sind, soweit nicht gesondert ausgeschrieben, in die jeweiligen Positionen einzukalkulieren Sie gelten in der Anzahl wie die eingebauten Einzelgeräte und sind dementsprechend zu kalkulieren und anzubieten.

Das Herstellen der Bohrungen für UP-Schalter, -Taster
und -Steckdosen, bzw. Schalter- und Schalterabzweigdosen in Mauerwerk (außer Beton), Trockenbau, Holz oder anderes Wandmaterial, einschließlich der entspr. Schalter- oder/und
Verteilerdose, ist in die jeweiligen Einheitspreise zu kalkulieren.

Es ist, soweit möglich, auf ein raumeinheitliches
Schalterprogramm zu achten. Abweichungen sind mit der
Bauleitung abzusprechen. Die Bauleitung behält sich eine Bemusterung der abweichend angebotenen Geräte vor.
Das angebotene Fabrikat ist dem Bauherrn auf Wunsch zu
bemustern. Wenn nicht separat ausgeschrieben, verstehen
sich die Einzelpositionen der Installationseinsätze immer inkl. dazugehörender Zentralscheibe, Abdeckung und Wippe entsprechend Schalterprogramm.

2. Montagehöhen:
Allgemeine Montagehöhen
Vor der Montage von Installationsgeräten ist von der
Bauleitung eine festgelegte Höhenmarkierung zu fordern.
Die Montagehöhen gelten im Zusammenhang mit den
Ausführungszeichnungen, so nicht anders angegeben:

- Schalter und Taster allg.: 1,10 m OKFF
- Steckdosen in Büroräumen: 0,30 m OKFF
- Steckd. in Funktionsbereichen: 1,10 m OKFF
- CEE-Steckdosen:       1,10 m OKFF

3. Installationsarten
Die allgemeine Installation erfolgt über Kabelpritschen, Kabelleitern, oder APU in Rohren auf Wänden/Decken.


 
 
3.3.1

Steckdose Aufputz

Steck­do­se mit Schutz­kon­takt VDE 0620 in Auf­putz­aus­füh­rung, spritz­was­serge­schützt mit Klapp­de­ckel, Schutz­art IP 44 mit Ge­häu­se, 2-po­lig 16 A, 250 V AC, lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren.


   
       
    1  St
 
 
3.3.2

Schalter AP IP44

Schalter
als Aus-, Wechsel- oder Serienschalter
System:                        1fach
Anschluss: L/L'
Ausführung: 250V/10A
Schutzgrad: IP44
Montageart: APU
Farbe:                        wie Vorbemerkung
Zubehör:                     - Beschriftung

liefern , montieren und anschließen


   
       
    1  Stck
 
 
3.3.3

Taster AP IP44 Bel.

Taster
System:                        1fach, beleuchtet
Anschluss: L/L'/N
Ausführung: 250V/10A
Schutzgrad: IP44
Montageart: APU
Farbe:                           wie Vorbemerkung
Zubehör:                        Meldeleuchte

liefern , montieren und anschließen


   
       
    1  Stck
 
 
Summe 3.3
 

Schalt- und Steckgeräte


3.4

Potentialausgleich

 
 

Vorbemerkung Potentialausgleich

Vorbemerkung Potentialausgleich

Bei der Errichtung des Potentialausgleiches ist die

DIN VDE 100 Teil 410/701 zu beachten.

Die Objekterden des Gebäudes sind trennbar an die PAS anzuschließen. Bei Bedarf ist in den Funktionsbereichen ein lokaler Potentialausgleich zu errichten.

In den Potentialausgleich sind alle leitfähigen Versorgungssysteme einzubinden (Hauptwasserrohre,
Hauptgasrohre, Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlagen).
Die Verbindungen müssen zu Meß- und Prüfzwecken einzeln
lösbar sein.

Die einzelnen Abgänge sind dauerhaft zu kennzeichnen.


 
 
3.4.1

Potentialausgleichsschiene, 12er

Po­ten­ti­al­aus­gleichs­schie­ne, schwe­re Aus­füh­rung mit M10-Schraub­an­schlüs­sen, zum Anschluss von Er­dungs­bän­dern und Ka­bel bis 120 mm², mit 12 Anschlüssen, aus Kup­fer, lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren.


   
       
    1  St
 
 
3.4.2

Potentialausgleichsschiene, 8er

Po­ten­ti­al­aus­gleichs­schie­ne, schwe­re Aus­füh­rung mit M10-Schraub­an­schlüs­sen, zum Anschluss von Er­dungs­bän­dern und Ka­bel bis 120 mm², mit 8 Anschlüssen, aus Kup­fer, lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren.


   
       
    1  St
 
 
3.4.3

Kabel 0,6/1 kV NYY 1x16 RM

Ka­bel 0,6/1 kV NYY 1x16 RM als Ein­lei­ter-Kunst­stoff­ka­bel nach VDE 0271, schwarz, Cu-Zahl 240, lie­fern, an­schlie­ßen und ver­le­gen in Teil­län­gen.


   
       
    20  m
 
 
3.4.4

Kabel 0,6/1 kV NYY 1x6 RM

Ka­bel 0,6/1 kV NYY 1x6 RM als Ein­lei­ter-Kunst­stoff­ka­bel nach VDE 0271, schwarz, Cu-Zahl 130, lie­fern, an­schlie­ßen und ver­le­gen in Teil­län­gen.


   
       
    10  m
 
 
3.4.5

Kabel 0,6/1 kV NYY 1x50 RM

Ka­bel 0,6/1 kV NYY 1x50 RM als Ein­lei­ter-Kunst­stoff­ka­bel nach VDE 0271, schwarz, Cu-Zahl 480, lie­fern, an­schlie­ßen und ver­le­gen in Teil­län­gen.


   
       
    10  m
 
 
3.4.6
*** Pauschalposition

Messen, Prüfen und Dokumentation

Mes­sen und Prü­fen der kom­plet­ten Blitz­schutz- und Er­dungs­an­la­ge, ge­mäß vor­lie­gen­dem Leis­tungs­um­fang.

Inkl. Er­stel­len ei­nes Messprotokolles mit Ein­tra­gung der ge­mes­se­nen Wi­der­stands­wer­te,

Prüf­be­richt nach DIN 48 831,

An­la­gen­be­schrei­bung nach DIN 48 830 und

Be­stands­zeich­nung nach DIN 48 820.

Lie­fe­rung in DIN-A4-Ord­nern in 3-facher Aus­fer­ti­gung sowie auf Datenträger elektronisch mit Fotos in hochauflösender Qualität.


   
       
    1  psch
 
 
Summe 3.4
 

Potentialausgleich


3.5

Installationszubehör

 
 

Abzweigdosen und Klemmkästen

Abzweigdosen und Klemmkästen


 
 
3.5.1

Kabelabzweigkasten 88 x 88 mm Aufputz

Ka­bel­ab­zweig­kas­ten 88 x 88 mm für Auf­putz­mon­ta­ge aus Iso­lier­stoff, als Ab­zweig­kas­ten, Grund­fläche bis 88 mm x 88 mm, mit Schraub­de­ckel, Schutz­art IP 65 , mit 7 Ver­schrau­bun­gen bzw. Blind­stop­fen, mit 5 Klem­men 4 mm² lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren, inkl. Ver­drah­tung.


   
       
    6  St
 
 
Summe 3.5
 

Installationszubehör


3.6

Verlegesysteme

 
 

Hinweis Verlegemittel

Hin­weis:

Fol­gen­de Verlagearten sind zu berücksichtigen­:

  • Ka­bel für An­trie­be und Aggregate
  • Mess- und Steu­er­lei­tun­gen
  • Netzwerkleitungen und Datenkabel
  • Lei­tun­gen für Allgemein-Ver­brau­cher

Die Ka­bel und Lei­tun­gen sind räum­lich durch ver­schie­de­ne

Kabel­rin­nen oder Trenn­ste­ge zu tren­nen.


 
 

Kabelrinnen Kunststoff

Kabelrinnen Kunststoff


 
 
3.6.1

Kunststoff Kabelbahn, Breite 100 mm

Isolierende Kabelbahn gelocht 60x100 mm aus Kunststoff,

RoHS-konform, volle Belastbarkeit Typ I (10,8 Kg/m), zum Tragen, Schützen und Führen von Strom-/ Telekommunikationsleitungen, für den Einsatz bei Innen- und Außeninstallation geeignet mit VDE-Zertifizierung gem. EN 61537.

Betriebstemperatur von -20ºC bis +60ºC; Schlagfestigkeit: 10 J bei -20ºC. Schutzgrad IP2X; Schlagfestigkeit IK10 mit Abdeckung und montierter Abdeckungsklammer.

Für den Einsatz im Außenbereich geeignet; gem. EN 61537 als korrosionsbeständig angesehen; chemisch beständig gem. DIN 8061 und ISO/TR 10358. Nicht Flammenausbreitend; Recycelbar;

Lieferlänge: 3m; Farbe: lichtgrau

Inkl. erforderliche anteilmäßigem Befestigungszubehör, An­zahl von Aus­le­ger zur Be­fes­ti­gung an der Wand oder an Stie­len und Deckel, lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren.


   
       
    15  m
 
 
3.6.2

Trennsteg, passend zu vorgenannten

Trennwand aus Kunststoff, pas­send zu vor­ge­nann­ten Kunststoff Kabelbahnen,

technische Eigenschaften entsprechend Kabelbahn,

Höhe mind. 60 mm, einschl. Be­fes­ti­gungs­schrau­ben und al­lem sys­tem­be­ding­ten Zu­be­hör, lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren.


   
       
    15  m
 
 
3.6.3

Kunststoff Kabelbahn, Breite 200 mm

Isolierende Kabelbahn gelocht 60x200 mm aus Kunststoff,

RoHS-konform, volle Belastbarkeit Typ I (10,8 Kg/m), zum Tragen, Schützen und Führen von Strom-/ Telekommunikationsleitungen, für den Einsatz bei Innen- und Außeninstallation geeignet mit VDE-Zertifizierung gem. EN 61537.

Betriebstemperatur von -20ºC bis +60ºC; Schlagfestigkeit: 10 J bei -20ºC. Schutzgrad IP2X; Schlagfestigkeit IK10 mit Abdeckung und montierter Abdeckungsklammer.

Für den Einsatz im Außenbereich geeignet; gem. EN 61537 als korrosionsbeständig angesehen; chemisch beständig gem. DIN 8061 und ISO/TR 10358. Nicht Flammenausbreitend; Recycelbar;

Lieferlänge: 3m; Farbe: lichtgrau RAL 7035.

Inkl. erforderliche anteilmäßigem Befestigungszubehör, An­zahl von Aus­le­ger zur Be­fes­ti­gung an der Wand oder an Stie­len und Deckel, lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren.


   
       
    10  m
 
 
3.6.4

Trennsteg, passend zu vorgenannten

Trennwand aus Kunststoff, pas­send zu vor­ge­nann­ten Kunststoff Kabelbahnen,

technische Eigenschaften entsprechend Kabelbahn,

Höhe mind. 60 mm, einschl. Be­fes­ti­gungs­schrau­ben und al­lem sys­tem­be­ding­ten Zu­be­hör, lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren.


   
       
    10  m
 
 

Kabelrinnen feuerverzinkt


Kabelrinnen feuerverzinkt


 
 
3.6.5

Kabelrinne feuerverzinkt 200 mm

Ka­bel­rin­ne einschl. an­tei­li­ger Stoß­ver­bin­der, Win­kel­ver­bin­der, Ge­lenks­tü­cken, Re­du­zier­stü­cken, Stoß­leis­ten, Ka­bel­schutz­ble­chen, auf Aus­le­ger oder Mit­tel­auf­hän­gung, aus Stahl, feuer­ver­zinkt DIN 50976, Min­dest­blech­stär­ke = 1,5 mm, mit Bo­den­loch, Sei­ten­hö­he mind. 100 mm, Be­las­tung max. 2000 N/m bei 1,5 m Stüt­zen­ab­stand, Nenn­brei­te 200 mm,

inkl. erforderliche An­zahl von Aus­le­ger zur Be­fes­ti­gung an der Wand oder an Stie­len, lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren. Inkl.


   
       
    11  m
 
 
3.6.6

Kabelrinne wie vor, jedoch Breite 400 mm

Kabelrinne wie vor, jedoch Breite 400 mm


   
       
    31  m
 
 
3.6.7

Kabelrinne wie vor, jedoch Breite 600 mm

Kabelrinne wie vor, jedoch Breite 600 mm


   
       
    22  m
 
 
3.6.8

Deckel für Kabelrinne, Breite 200 mm

Metalldeckel für Kabelrinne mit Breite 200mm, aus feuer­ver­zink­tem Stahl­blech DIN 50976, einschl. Be­fes­ti­gungs­schrau­ben und al­lem sys­tem­be­ding­ten Zu­be­hör, lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren.


   
       
    11  m
 
 
3.6.9

Deckel für Kabelrinne wie vor, jedoch Breite 400 mm

Deckel wie vor, jedoch Breite 400 mm


   
       
    31  m
 
 
3.6.10

Deckel für Kabelrinne wie vor, jedoch Breite 600 mm

Deckel wie vor, jedoch Breite 600 mm


   
       
    22  m
 
 
3.6.11

Hänge-Stiel, Länge bis 500 mm,

Hänge-Stiel, Länge bis 500 mm, zur Aufnahme von Auslegern einschl. systemgebundenem Zubehör, feuerverzinkt DIN 50 976, als H-Stiel, Warmwalzprofil I 80, zur Befestigung
an waagerechten Decken, mit Schutzkappen, mit anschraubbarer Kopfplatte einschl.
systemgebundenem Zubehör, liefern und betriebsfertig montieren.


   
       
    5  St
 
 
3.6.12

Hängestiel wie vor, jedoch Länge bis 1000

Hängestiel wie vor, jedoch Länge bis 1000 mm


   
       
    10  St
 
 
3.6.13

Montagematerial StZn/St

Montagematerial für Befestigungen,
als Profilstahl wie L, U, oder C-Profile, Halterungen u.a.

inkl. liefern, ablängen, zuschneiden oder anpassen, montieren


   
       
    24  kg
 
 

Steigertrassen aus Stahl feuerverzinkt


Kabelrinnen feuerverzinkt


 
 
3.6.14

Steigetrasse aus Stahl, Breite 600 mm

Steigetrasse aus Stahl, Breite 600 mm einschl. anteiliger Stossverbinder und Befestigungszubehoer, feuerverzinkt
DIN 50 976, mittelschwere Ausfuehrung, zur Befestigung an der Wand, Sprossen aus C-Profil, liefern und betriebsfertig montieren.


   
       
    14  m
 
 
3.6.15

Steigetrasse wie vor, jedoch Breite 1000

Steigetrasse wie vor, jedoch Breite 1000 mm


   
       
    5  m
 
 
3.6.16

Bügelschelle 20

Bügelschelle
für Kabel- und Leitungen auf C-Schiene und Kabelleiter
Material:                       StZn
Bügelbreite: bis 20 mm
Bügelhöhe: bis 50 mm

liefern und montiere


   
       
    94  St
 
 
3.6.17

Bügelschelle 50

Bügelschelle
für Kabel- und Leitungen auf C-Schiene und Kabelleiter
Material:                       StZn
Bügelbreite: bis 50 mm
Bügelhöhe: bis 80 mm

liefern und montiere


   
       
    46  St
 
 

Kabelrinnen Edelstahl

Kabelrinnen Edelstahl


 
 
3.6.18

Kabelrinne Edelstahl 200 mm

Kabelrinne wie vor, jedoch Breite 200 mm.


   
       
    3  m
 
 
3.6.19

Montagematerial V2A

Montagematerial Werk­stoff 1.4301 (V2A) für Befestigungen,
als Profilstahl wie L, U, oder C-Profile, Halterungen u.a.

inkl. liefern, ablängen, zuschneiden oder anpassen, montieren


   
       
    15  kg
 
 

Isolierstoffrohr

Isolierstoffrohr (Innenbereich)


 
 
3.6.20

Isolierstoffrohr flexibel, M 20

Iso­lier­stoff­rohr fle­xi­bel, M 20 nach DIN VDE 0605, aus PVC hart, mit­tel­schwer, Ver­le­gung ge­schlos­sen einschl. Muf­fen und Bö­gen und ein­ge­leg­tem Zug­draht, zur Ver­le­gung un­ter Putz oder auf der Roh­de­cke, lie­fern und mon­tie­ren, inkl. Befestigungsmaterial.


   
       
    20  m
 
 
3.6.21

Isolierstoffrohr wie vor, jedoch M 40

Isolierstoffrohr wie vor, jedoch M 40


   
       
    6  m
 
 

Stahlpanzerrohr

Stahlpanzerrohr (Innenbereich)


 
 
3.6.22

Stahlpanzerrohr M 20, verzinkt,

Stahl­pan­zer­rohr M 20, ver­zinkt, für schwe­re Druck­be­an­spru­chung, Ver­le­gung ge­schlos­sen einschl. Muf­fen, End­tül­len und Bögen, mit Ab­stands­schel­len, max. Schel­len­ab­stand = 25facher Rohrdurch­mes­ser, lie­fern und mon­tie­ren, inkl. Klein- und Be­fes­ti­gungs­ma­te­ri­al.


   
       
    8  m
 
 
3.6.23

Stahlpanzerrohr wie vor, jedoch M 40

Stahlpanzerrohr wie vor, jedoch M 40


   
       
    4  m
 
 

Edelstahlrohr

Edelstahlrohr


 
 
3.6.24

Stahlpanzerrohr M 20, Edelstahl

Stahl­pan­zer­rohr M 20, aus Edel­stahl rost­frei, Werk­stoff 1.4301 (V2A), für schwe­re Druck­be­an­spru­chung, Ver­le­gung ge­schlos­sen einschl. Muf­fen, End­tül­len und Bögen, mit Ab­stands­schel­len, max. Schel­len­ab­stand = 25facher Rohrdurch­mes­ser, lie­fern und mon­tie­ren, inkl. Klein- und Be­fes­ti­gungs­ma­te­ri­al.


   
       
    3  m
 
 
3.6.25

Stahlpanzerrohr M 40, Edelstahl

Stahl­pan­zer­rohr M 40, aus Edel­stahl rost­frei, Werk­stoff 1.4301 (V2A), für schwe­re Druck­be­an­spru­chung, Ver­le­gung ge­schlos­sen einschl. Muf­fen, End­tül­len und Bögen, mit Ab­stands­schel­len, max. Schel­len­ab­stand = 25facher Rohrdurch­mes­ser, lie­fern und mon­tie­ren, incl. Klein- und Be­fes­ti­gungs­ma­te­ri­al.


   
       
    10  m
 
 
Summe 3.6
 

Verlegesysteme


3.7

Doppelboden

 
 

Hinweis Doppelboden

Doppelbo­den für NSHV-Schaltraum im OG des Betriebsgebäudes.


 
 
3.7.1

Montageboden-Unterkonstruktion, H=50 cm (OG)

Mon­ta­ge­bo­den-Unter­kon­struk­tion be­ste­hend aus ver­stell­ba­ren Stahl-Stüt­zen zur Auf­nah­me der Fuß­bo­den­plat­ten, Grund­rah­men aus ver­zink­tem Stahl zur Auf­nah­me der Bo­den­plat­ten, Ras­ter 60 x 60 cm. Fer­tig­fuß­bo­den­hö­he ca. 50 cm (ein­stell­bar +- 7,5 cm). Tra­ge­kraft > 30.000 N/m², Vorbereitet zur Auf­nah­me der Mi­ne­ral­stoff­plat­ten. Lie­fe­rung inkl. Zu­schnitt und Ein­pas­sung in den Raum und be­triebs­fer­ti­ge Mon­ta­ge.

Einschließlich der Fußbodenplatten und der Montageboden-Unterkonstruktion zur Aufstellung der Schaltschränke.


   
       
    22  m2
 
 
3.7.2

Rahmenkonstruktion für Schaltschränke 800*600 mm

Rahmenkon­struk­tion be­ste­hend aus Grund­rah­men aus ver­zink­tem Stahl zur Auf­nah­me der Schaltschränke,

Abmessungen der Schaltschränke 800*600 mm,

Tra­ge­kraft > 30.000 N/m².

Lie­fe­rung inkl. Zu­schnitt und Ein­pas­sung in die Unterkonstruktion.


   
       
    12  St
 
 
3.7.3

Rahmenkonstruktion für Schaltschränke 600*600 mm

Rahmenkon­struk­tion be­ste­hend aus Grund­rah­men aus ver­zink­tem Stahl zur Auf­nah­me der Schaltschränke,

Abmessungen der Schaltschränke 600*600 mm,

Tra­ge­kraft > 30.000 N/m².

Lie­fe­rung inkl. Zu­schnitt und Ein­pas­sung in die Unterkonstruktion.


   
       
    3  St
 
 
3.7.4

Mineralstoff-Fußbodenbelag / -platten

Mi­ne­ral­stoff-Fuß­bo­den­be­lag /-bodenplatten für o.g. Unter­kon­struk­tion, Plat­tenmaß 600 x 600 x 36 mm, nicht brenn­bar, mit elek­tro­sta­ti­scher Ab­lei­tung, PVC-Bo­den­be­lag grau bzw. nach Wahl des AG, was­ser­fest ver­leimt, fer­tig zu­ge­schnit­ten und ein­ge­passt mit versiegelten Schnittkanten, Wandanschlußband, lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren.

Fabrikat MERO oder gleichwertig


   
       
    17  m2
 
 
3.7.5

Mineralstoffplatten für Schaltschrankleerplätze 800*600 mm

Mi­ne­ral­stoff-Fuß­bo­den­be­lag /-bodenplatten für o.g. Unter­kon­struk­tion, Plat­tenstärke 36 mm, nicht brenn­bar, mit elek­tro­sta­ti­scher Ab­lei­tung, PVC-Bo­den­be­lag grau bzw. nach Wahl des AG, was­ser­fest ver­leimt, fer­tig zu­ge­schnit­ten und ein­ge­passt in einen Schaltschrank-Leerrahmen 800*600 mm, mit versiegelten Schnittkanten, lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren.


   
       
    4  St
 
 
3.7.6

Saugheber für Montageboden

Saug­he­ber für Mon­ta­ge­bo­den, inkl. Wand­hal­te­rung und Be­fes­ti­gungs­ma­te­ri­al lie­fern und an der Wand mon­tie­ren.

Für Schaltraum.


   
       
    1  St
 
 
3.7.7

Streichen des Rohfußbodens

Strei­chen des Roh­fuß­bo­densunter­halb des Dop­pel­bo­dens mit­tels was­ser­fes­ter La­tex- Far­be (grau), inkl. vor­he­ri­ger Rei­ni­gung des Rohfußbodens.


   
       
    22  m2
 
 
3.7.8

Sockelleiste (geschraubt)

So­ckel­leis­te (ge­schraubt) für den Schaltraum, pas­send zu den o.g. Fuß­bo­den­plat­ten, lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren.


   
       
    20  m
 
 
3.7.9

Geländer

Systemgeländer aus pulverbeschichteten Stahlrohren (Q-Profil 40x40x2 mm) als demontierbares Stecksystem, Brüstungshöhe ca. 1,0 m, lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren.


   
       
    2  lfm
 
 

Hinweis Treppe

Die Treppenkonstruktion ist gemäß beiliegenden Aufstellungs-

plan für den neuen NS-Raum im OG anzubieten, inkl. Zuschneidearbeiten.


 
 
3.7.10

Zugangstreppenkonstruktion 2-stufig

Zu­gangs­trep­pen­kon­struk­tion Brei­te gem. beiliegenden Plan, Höhe 166 mm (2 Stu­fen) für den den Zu­gang zum NS-Raum. Mit Tra­ge­ge­stell und Mi­ne­ral­stoff-Fuß­bo­den­be­lag Plat­ten­stär­ke 36 mm, nicht brenn­bar, mit elek­tro­sta­ti­scher Ab­lei­tung, PVC-Bo­den­be­lag beige oder grau, nach Wahl des AG, was­ser­fest ver­leimt, fer­tig zu­ge­schnit­ten und ein­ge­passt mit Sei­ten­tei­len, Tritt­kan­ten aus Alu­mi­ni­um, etc., lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren, für Schaltraum.

Treppenecke mit den Maßen:

- siehe beiliegende Zeichnung.


   
       
    1  St
 
 
Summe 3.7
 

Doppelboden


3.8

Innenleuchten und Zubehör

 
 

Hinweis Beleuchtung + LED

An die nach­ste­hend be­schrie­be­nen Leuch­ten wer­den fol­gen­de er­gän­zen­de An­for­de­run­gen ge­stellt:

1. Lie­fe­rung einschl. elek­tri­scher Be­triebs­mit­tel nach DIN 5035 Teil 5, einschl. Leuch­ten­an­schluss­klem­me mit VDE-Prüf­zei­chen, an­schluss­fer­ti­ge Ver­drah­ten,

2. Sämt­li­che Leuch­ten sind für

- Nenn­span­nung 230 V,

- Nenn­fre­quenz 50 Hz,

- Um­ge­bungs­tem­pe­ra­tur -20 bis + 40 Grad Cel­si­us, aus­zu­le­gen

3. Die all­ge­mei­ne Kon­struk­tion muss durch ent­spre­chen­de Ma­te­ri­al­di­cken, Kon­struk­tio­nen bzw. Her­stel­lungs­ver­fah­ren für die be­stim­mungs­ge­mäs­se Ver­wen­dung form­sta­bil, ver­win­dungs­steif, korrosions- und al­te­rungs­be­stän­dig sein. Dies gilt auch für die un­ver­lier­bar zu lie­fern­den Leuch­ten­ver­schlüs­se.

4. Ein­zel­leuch­ten für Licht­band­an­ord­nung sind kon­struk­tiv so zu ge­stal­ten, dass auch beim An­brin­gen ei­ner Durch­gangs­ver­drah­tung die Schutz­art und Klas­se der Ein­zel­leuch­te er­hal­ten bleibt. Die er­for­der­li­chen Dich­tungs­mit­tel ge­hören zur Leuch­ten­lie­fe­rung, bei an­schluss­fer­ti­gen Licht­band­leuch­ten darf die ma­xi­ma­le Durch­bie­gung nach be­triebs­fer­ti­ger Mon­ta­ge zwi­schen 2 Auf­hän­ge­punk­ten nur 1,5 % je­doch nicht mehr als 4 mm be­tra­gen.

Sys­tem­be­ding­te Auf­hän­ge­mit­tel hier­zu sind so zu ge­stal­ten, dass sie kon­ti­nu­ier­lich ver­wend­bar sind.

6. Kunst­stof­fe von den Ab­de­ckun­gen der Lam­pen, wie Wan­nen, Schei­ben, Schutz­roh­re usw., müs­sen anti­sta­tisch vor­be­han­delt sein. Er­satz­teile müs­sen min­des­tens 10 Jah­re zu an­ge­mes­se­nen Prei­sen lie­fer­bar sein, bei Ge­häu­sen aus Poly­es­ter muss der Glas­fa­ser­an­teil mind. 20 % be­tra­gen.

Sie müs­sen schwer ent­flamm­bar und selbst­ver­löschend sein, Ge­häu­se aus ty­pi­sier­tem Du­ro­plast müs­sen DIN 7708 ent­spre­chen. Dich­tun­gen sind mit al­te­rungs­be­stän­di­gem Kau­tschuk, Syn­the­se­kau­tschuk (Chlo­ro­pre­ne/Si­li­kon) oder mit im­präg­nier­tem Filz oder Vlies­ver­bund­dich­tung aus­zu­füh­ren.

7. Bei LED Leuchten sind höhere Einschaltströme bei der Auslegung der Lichtstromkreise zu beachten. Entsprechende Leitungsschutzschalter und Leitungen sind zu verwenden.


 
 

Leuchten für Gebäudeinstallation

Beleuchtung Innenbereich


 
 
3.8.1

LED-Wand-/Deckenleuchte 31W mit Bewegungsmelder und integrierter Sicherheitsbeleuchtung

LED-Leuchte für Wand- oder Deckenmontage in robuster Ausführung zur Beleuchtung von Betriebs-, Technik- und Verkehrsbereichen. Die Leuchte ist mit einem integrierten Hochfrequenz-Bewegungsmelder sowie einer integrierten Sicherheitsbeleuchtung gemäß den geltenden Anforderungen für Einzelbatterieleuchten ausgestattet.

Technische Anforderungen:

  • LED-Innenleuchte für Wand- oder Deckenmontage
  • Gehäuse aus schlagfestem, UV-beständigem Kunststoff mit opaler Lichtabdeckung
  • Schutzart mindestens IP44
  • Schlagfestigkeit mindestens IK07
  • Schutzklasse II
  • Lichtfarbe Neutralweiß, 4.000 K
  • Farbtemperatur konstant über die gesamte Lebensdauer
  • Bemessungsleistung ca. 31 W
  • Versorgungsspannung 220?240 V AC, 50/60 Hz
  • LED-Kühlsystem in passiver Ausführung
  • Lebensdauer der LED mindestens 50.000 h (L80/B10 oder gleichwertig)

Bewegungsmelder:

  • Integrierter 360°-Hochfrequenzsensor (24 GHz)
  • Erfassungsbereich elektronisch einstellbar
  • Reichweite einstellbar von ca. 2 bis 8 m
  • Geeignet für Montagehöhen von ca. 2 bis 4 m
  • Mechanische Reduzierung des Erfassungsbereiches mittels Abdeckelementen möglich
  • Sensor parametrierbar über Bluetooth bzw. App oder gleichwertige drahtlose Konfigurationsmöglichkeit
  • Einstellbare Parameter:

                Erfassungsreichweite
                Nachlaufzeit
                Dämmerungsschwelle
                Einschaltfunktion bei Helligkeitsunterschreitung
                Tageslichtabhängige Konstantlichtregelung
                DIM-Funktion
                Orientierungslicht
                Grundlichtfunktion

Lichtregelung:

  • Hauptlicht stufenlos einstellbar von 10?100 %
  • Optionales Grundlicht einstellbar von 1?60 Minuten
  • Grundlichthelligkeit ca. 10 %
  • Nachlaufzeit einstellbar von 5 Sekunden bis 60 Minuten
  • Konstantlichtregelung mit Sollwertbereich von ca. 2 bis 2.000 lx

Kommunikation:

  • Vernetzungsfähig über drahtlose Kommunikationsschnittstelle (Bluetooth Mesh oder gleichwertig)
  • Master-/Master-Vernetzung mehrerer Leuchten möglich
  • Einbindung in Zentralbatterie- bzw. Lichtmanagementsysteme über geeignete Schnittstellen möglich

Sicherheitsbeleuchtung:

  • Integrierte Sicherheitsbeleuchtung in Einzelbatterietechnik
  • Notlichtbetriebsdauer mindestens 3 Stunden
  • Automatische Lade- und Funktionsüberwachung
  • Statusanzeige über LED
  • Automatischer Selbsttest oder gleichwertige Prüffunktion

Umgebungsbedingungen:

Zulässige Umgebungstemperatur ?20 °C bis +40 °C
Abmessungen ca. 1.200 × 164 × 75 mm (L × B × H)

Lieferumfang:

Komplett montierte LED-Leuchte einschließlich LED-Modul, Betriebsgerät, integriertem Hochfrequenzsensor, Notlichtkomponenten, Befestigungsmaterial sowie sämtlichem für den betriebsfertigen Anschluss erforderlichen Zubehör und inbetriebnahme des Bewegungsmelders, Notlichts und Deckenbeleuchtung.


   
       
    2  St
 
 
Summe 3.8
 

Innenleuchten und Zubehör


3.9

Netzersatz-Anschlusstechnik

 
 
3.9.1

Anschlussverteiler NEA 630kVA/1000A

Anschlussverteiler
für externe, mobile Netzersatzanlagen NEA bis 630kVA
bestehend aus:

1. NS-Schaltschrank
Nennspannung: 230/400V
Nennstrom: 630A/45kA
Netzform:   TNS (3/N/PE, PE trennbar gebrückt)
Schutzklasse: 1
Schutzgrad:  mind.IP 54
Abmessungen: max. H1000xB800xT350mm
Gehäuse/Tür: Edelstahl
Tür:                              Hebelverschluß
Montageart:  Wandschrank
Sockel:                          ---
Kabeleinführung: unten
Platzreserve:  10%
Lüftung:                        keine
mit Montageplatte

2. Sicherungsabgänge
1x Sicherungslasttrennschalter NH00 - 125A
2x Sicherungslasttrennschalter NH03 - 630A
montiert auf horiz. liegende Stromschiene 20x10mm

3. Anschlusssystem
für externes Einspeisekabel bis 1000A
bis 4x3x240 mm2 mit Stromschinenanschluss 40x20mm

für externen Kabelanschluss bis 630A
bis 4x3x240 mm2 auf Stehbolzen mit
Schraubanschluss M10/M12

für externen Steckdosenanschluss bis 125A
bis max. 5x50mm2 direkt an NH00 Sicherungsunterteil

mit Kabelabfangsystem

Zubehör:

  • Plantasche A4
  • Türausschnitte für Instrumente bei Bedarf-
    Bodenklappe zum Einführen von externen Anschlusskabeln


Liefern, montieren und nach Vorgabe gemäß
Montagevorschlag ausbauen.


   
       
    1  St
 
 
3.9.2

Anbausteckdose CEE125A

CEE-Steckdose

System:                       CEE
Anschluß: L1/L2/L3/N/PE
Ausführung: 400V/125A - Buchse
Schutzgrad: IP66
Montageart: Aufputz, mit Schutzgehäuse
Farbe:                           grau/rot

Zubehör:

  • Schalter
  • Verriegelung


liefern, montieren und anschließen.


   
       
    1  St
 
 
Summe 3.9
 

Netzersatz-Anschlusstechnik


3.10

Heiz- und Kühltechnik

 
 

Klimatisierung und Belüftung

Hinweis zu Klimatisierung und Belüftung des NSHV Schaltanlagenraums:

Die Klimatisierung und anlagenseitige Belüftung des Schaltanlagenraums sind gegenseitig zu verriegeln, sodass der Raum je nach Außentemperatur nur belüftet oder gekühlt wird.


 
 
3.10.1

Klima Split Gerät min. 5,6kW Kühlleistung

Splittklimagerät
in Flachbauweise für Deckenunterbaumontage, luftgekühlt, bestehend aus Innen- und Außengerät inkl. erforderlicher Schaltschrankkomponenten wie Leitungsschutzschalter und Schützkombination. Erfüllt die Anforderungen an §7 der VGB 20


Technische Merkmale allgemein:
Kühlleistung: min. 5,6 kW
Heizleistung: min. 6,7 kW
Schallpegel Innengerät: max. <47 dB(A)
Schallpegel Außengerät: max. <54 dB(A)
Spannungsversorgung: 230 VAC, 50 Hz
Luftmenge Innengerät (K/H): 1200 m³/h
Leitungslänge: max. 30 m
Höhendifferenz: max. 20 m
Abmaß Innengerät: max. L1400 x B700 x H250 mm
Abmaß Außengerät: max. L900 x B300 x H650 mm

Technische Merkmale Innengerät:

  • Gehäuse aus verzinktem Stahlblech, einbrennlackiert,schall- und wärmedämmend ausgeführt.
  • Vier besonders geräuscharme, direkt angetriebeneVentilatoren mit mehrstufiger Drehzahlregelung.
  • Energiesparender DC-Ventilator.
  • Motoren mit integriertem Wicklungsschutz.
  • Hochleistungsverdampfer aus Kupferrohr mitaufgepressten Aluminiumlamellen.
  • Wärmeisolierte Kunststoff-Kondensatwanne.
  • Frontseitiger Luftausblas.
  • Motorgetriebene Pendellamellen mit individuellerEinstellmöglichkeit.
  • Luftansauggitter nach unten klappbar.
  • Leicht herausnehmbarer, waschbarer Long-Life-Luftfilter.
  • Mikroprozessorsteuerung mit Selbstdiagnosesystem.
  • Automatische Wiedereinschaltung nach Stromausfall.
  • Anschlussmöglichkeit für externe Kondensatpumpe mitStörmeldekontakt.
  • Elektronische Kabel-Fernbedienung mit LCD-Anzeigefür Wandmontage.
  • Funktionen:

Ein/Aus

Kühlbetrieb

Heizbetrieb

Umluftbetrieb

Entfeuchtungsbetrieb

Automatikbetrieb

Temperaturregelung

Automatische Luftmengenanpassung

Timerfunktion- Selbstdiagnosesystem und Testlauf

Integrierter Temperaturfühler

Automatische Wiedereinschaltung

               

Technische Merkmale Außengerät:

  • Wetterfestes Stahlblechgehäuse auf stabilem,verwindungsfreiem Grundrahmen.
  • Hochleistungs-Wärmetauscher aus Kupferrohr mitaufgepressten Aluminiumlamellen.
  • Besonders laufruhiger, direkt angetriebener Axialventilator
  • statisch und dynamisch ausgewuchtet
  • Invertergeregelte Leistungsanpassung für besondersenergiesparenden Betrieb.
  • Rollkolbenverdichter mit Schwingungsdämpfung undintegriertem Wicklungsschutz.
  • Elektronisches Selbstdiagnosesystem.
  • Sicherheitseinrichtungen zur Überwachung desKältekreises.
  • Kältesystem werkseitig mit SicherheitskältemittelR32 vorgefüllt.
  • Elektronisches Expansionsventil mit Kapillarrohr.
  • Bördelanschlüsse für Flüssigkeits- und Saugleitung.
  • Kühlbetrieb bis -15 °C Außentemperatur.
  • Heizbetrieb bis -20 °C Außentemperatur.


Betriebsfertig montiert und eingestellt inkl. aller benötigten Leitungen, Bohrungen, Abdichtungen und einschließlich aller Halterungen, Montageschienen und Befestigungsmaterialien. Einschließlich Inbetriebnahme. Montage des Außengeräts auf das Dacht des BHKW Gebäudes mit Herstellung eines geeigneten Kabel/Leitungsweges.


   
       
    1  St
 
 
3.10.2

Zulage Funktion Klimaanlage

Bis 25C° Außentemperatur soll der Schaltanlagenraum nur belüftet werden, ab 25C° soll die Belüftung abgeschalten und der Raum klimatisiert werden. Die Innen-, und Außentemperatur werden von den im LV enthaltenen Temperaturfühlern auf die SPS aufgelegt. Umsetzung inkl. benötigter Verdrahtung und Schützkombinationen.


   
       
    1  St
 
 
Summe 3.10
 

Heiz- und Kühltechnik


3.11

Sicherheitstechnik

 
 

Sicherheitseinrichtungen

Sicherheitseinrichtungen


 
 
3.11.1

optischer Rauchmelder

Brandmelder als Stand-Allone-Melder

als integrierter optischen Rauch- und Thermomelder, mit
zeitlicher Signalanalyse und gewichtiger Verknüpfung der Daten beider Melderfunktionen zur Erkennung von Schwälbränden, rauchlosen Bränden und Bränden mit hoher Wärmeentwicklung.
Prozeßanalogmelder mit zentraler Intelligenz, Eigenfunktionskontrolle, Notredundanz, autom. Umweltanpassung, Alarm-und Betriebsdatenspeicherung,
Alarmanzeige und Softadressierung.

Ausgangssignal: Relais 0,5A
Versorgungssp.: 24VDC
Ansprechzeit: <1sec
Schutzgrad: IP41
Ex-Schutz: nonEx

Einschl. Anschaltung an die bestehende SPS-Steuerung
(an DI-Eingang)

liefern, montieren, anschließen und parametrieren.mit
Prüfgas testen


   
       
    2  St
 
 
3.11.2

Normpiktogram Ausgang

Liefern und fachgerechtes Anbringen eines Rettungszeichens ?Notausgang/Rettungsweg? als normgerechtes Sicherheitszeichen gemäß DIN EN ISO 7010, einschließlich erforderlichem Richtungspfeil entsprechend der örtlichen Fluchtrichtung.


Ausführung als dauerhaftes, gut sichtbares und für den vorgesehenen Montageort geeignetes Piktogramm, einschließlich sämtlicher Befestigungsmaterialien.


   
       
    1  St
 
 
Summe 3.11
 

Sicherheitstechnik


3.12

Sensorik

 
 

Messungen und Sensoren

Messungen und Sensoren


 
 
3.12.1

Innen- & Außentemperaturfühler

Innen- & Au­ßen­tem­pe­ra­tur­füh­ler im Feldgehäuse zur Er­fas­sung
der Wit­te­rungs­ein­flüs­se. Ar­beits­be­reich -20 bis + 80 °C
mit in­te­grier­tem Kopf­trans­mit­ter und Netz­ge­rät 230 VAC.
Si­gnal­aus­gang 4 - 20 mA po­ten­ti­al­frei, einschl.
Be­fes­ti­gungs­ma­te­ri­al zur Wand­mon­ta­ge und al­lem
sys­tem­be­ding­ten Zu­be­hör (Messumformer, Trennverstärker, Klemmenmaterial) lie­fern und betriebsfertig mon­tie­ren.


   
       
    2  St
 
 
3.12.2

Präsenzmelder

Bewegungsmelder zur Anwesenheitskontrolle im NSHV-Schaltanlagenraum

Liefern, montieren, anschließen und betriebsfertig in Betrieb nehmen eines Bewegungs-/Präsenzmelders zur Anwesenheitserfassung im NSHV-Raum.

Technische Anforderungen:

  • Decken- oder Wandmontage, Erfassungsbereich auf Raumgröße abgestimmt
  • Versorgung 24 V DC aus der zentralen Steuerspannungsversorgung der NSHV
  • Separate, geeignete Absicherung der 24-V-DC-Versorgung
  • Potentialfreier Schaltkontakt zur Anwesenheitsmeldung
  • Signalübertragung auf digitalen Eingang der zentralen SPS
  • Einstellbare Nachlaufzeit
  • Schutzart entsprechend Umgebungsbedingungen
  • Einschließlich erforderlicher Versorgungs- und Signalleitungen
  • Einschließlich Reihenklemmen, Absicherung, Halterungen, Befestigungs- und Anschlussmaterial
  • Vollständige Verdrahtung bis zur SPS-E/A-Ebene
  • Einschließlich Einstellung, Prüfung und Inbetriebnahme.

   
       
    1  St
 
 
3.12.3

Türkontakt Zugang

Türkontaktes zur Überwachung der Zugangstür des NSHV-Schaltanlagenraumes.

Technische Anforderungen:

  • Magnet-/Reedkontakt zur Überwachung der Türstellung AUF/ZU
  • Ausführung mit potentialfreiem Öffnerkontakt / Ruhestromprinzip, sodass Leitungsunterbrechung ebenfalls als Störung erkannt wird
  • Geeignet für dauerhaften Einsatz an der vorgesehenen Zugangstür
  • Schutzart entsprechend Einbauort, mindestens IP40 im Innenbereich
  • Anschluss an einen digitalen Eingang der zentralen SPS
    einschließlich erforderlicher Signal-/Installationsleitung vom Türkontakt bis zur SPS bzw. Übergabeklemmleiste
  • Einschließlich Reihenklemmen, Leitungsführung, Befestigungs-, Anschluss- und Kleinmaterial
  • Vollständige Verdrahtung, Beschriftung und Kennzeichnung
  • Funktionsprüfung und Inbetriebnahme einschließlich Prüfung der Meldung an der SPS

    Komplett liefern, montieren, verdrahten, prüfen und betriebsfertig in Betrieb nehmen.

   
       
    1  St
 
 
Summe 3.12
 

Sensorik


3.13

Bestands- und Umbauarbeiten

 
 

Hinweise Bestand- und Umbauarbeiten

Hinweise zu den Umschlussarbeiten von alter zu neuer NSHV

Da die Umschlussarbeiten während dem regulären Betrieb der Kläranlage stattfinden müssen, sind die Ausfallzeiten auf ein absolutes Minimum zu reduzieren und die Arbeiten auch ggf. parallel zu koordinieren, d.h es kann notwendig sein mit mehreren Monteuren gleichzeitig zu arbeiten.

Kabelverlängerungen sind vorab zu verlegen und Muffstellen so weit als möglich vorzubereiten. Sämtliche Kabelwege sind vorher zu errichten. Die Zuleitungen Warte, Gebläsestation und Zentrifuge müssen durch einen zusätzlichen Leiter von 4 auf 5 Adersystem umgebaut werden. Die zusätzlichen Adern sind vor dem Umschluss zu verlegen. Der Umbau der betroffenen Schaltanlagen (entfernen der PEN Brücke) erfolgt beim Auflegen der jeweiligen Zuleitungen.

Ablaufbeschreibung des Umschlusses:

  • Freischalten, abklemmen und zurückziehen der Zuleitung Gebläsestation.
  • Umbau Abgang Gebläsestation NSHV alt für neue Zuleitung NSHV neu inkl. anklemmen der Zuleitung, gleichzeitig muss Zuleitung Gebläsestation verlängert, neu verlegt und in NSHV neu angeklemmt werden, inkl. inbetriebnahme der Abgänge. Die Ausfallzeit der Gebläsestation darf maximal 4h betragen .
  • Freischalten, abklemmen und zurückziehen der Zuleitung Warte.
  • Verlängern, neu verlegen und in NSHV neu anklemmen der Zuleitung Warte, inkl. inbetriebnahme des Abgangs. Die Ausfallzeit der Warte darf maximal 2h betragen.
  • Freischalten, abklemmen und zurückziehen der Zuleitung Zentrifuge
  • Verlängern, neu verlegen und in NSHV neu anklemmen der Zuleitung Zentrifuge, inkl. inbetriebnahme des Abgangs. Die Ausfallzeit der Zentrifuge kann nach Absprache bis zu 8h betragen.
  • Freischalten, abklemmen und zurückziehen der Zuleitung BHKW
  • Verlängern, neu verlegen und in NSHV neu anklemmen der Zuleitung BHKW, inkl. inbetriebnahme des Abgangs. Die Ausfallzeit ist nicht kritisch.
  • Rückbau sämtlicher nicht mehr benötigten Kabelwege oder sonstiger Einrichtungen

Der Umschluss kann nur bei günstigen Wetterbedingungen stattfinden, daher können Termine kurzfristig verschoben werden. Für den Umschluss wird ein Steiger benötigt.


 
 
3.13.1
*** Pauschalposition

Umbau Abgang Gebläsestationzur Einspeisung neue NSHV

Umbau Lastabgang Gebläsestation zur Einspeisung neue NSHV

Bestehenden Lastabgang der Gebläsestation in der vorhandenen NSHV für die zukünftige Versorgung der neuen NSHV umbauen und an die neue Kabelanlage anpassen.

Der vorhandene NH-Lastabgang ist für den Anschluss der neuen, aus mehreren parallel geführten Einzeladern bestehenden Zuleitung umzubauen. Die vorhandenen Anschlussmöglichkeiten sind entsprechend der erforderlichen Anzahl und Querschnitte der Parallelleiter (NYCWY 3x5x 240/ 3x1x 240 mm2) anzupassen bzw. zu erweitern.

Leistungsumfang:

  • Bestandsaufnahme und Prüfung des vorhandenen NH-Abgangs einschließlich Anschlussraum, Sammelschienen und PEN-Schiene
  • Freischalten, Feststellen der Spannungsfreiheit und Sicherung der Arbeitsstelle
  • Demontage der nicht mehr benötigten vorhandenen Kabelanschlüsse, Anschlusslaschen und sonstigen Bauteile
  • Anpassung bzw. Erweiterung der Anschlussmöglichkeiten des NH-Abgangs für die neuen parallel geführten Einzeladerleitungen
  • Lieferung und Montage sämtlicher erforderlicher Kupferschienen, Anschlusslaschen, Verteil-/Übergangsschienen, Kabelanschlussplatten und Anschlussadapter
  • erforderliche Bearbeitung der Kupferschienen einschließlich Bohren, Stanzen, Ablängen, Biegen und fachgerechter Oberflächenbehandlung der Kontaktstellen
  • Prüfung sämtlicher Schraubverbindungen mit den vorgeschriebenen Anzugsdrehmomenten und Dokumentation
  • Prüfung des Schutzleiters/PEN und der elektrischen Verbindungen
    Isolations- und Durchgängigkeitspr??fung
  • Funktionsprüfung des NH-Abgangs
  • erforderliche Anpassung der Schaltanlagen-/Revisionsunterlagen
  • vollständige Inbetriebnahme des umgebauten Abgangs

Siehe Fotodokumentation, Abbildung 3 und 4.

Der Umbau ist unter Berücksichtigung des vorhandenen Schaltanlagensystems sowie der Anforderungen nach DIN EN IEC 61439 auszuführen.

Sämtliche für einen betriebsfertigen Umbau erforderlichen Arbeits-, Material-, Anschluss-, Befestigungs- und Kleinmaterialien sind einzukalkulieren.


   
       
    1  psch
 
 
3.13.2

Zuleitung Gebläsestation auf neue NSHV umziehen

Umverlegung und Verlängerung Zuleitung Gebläsestation 3 × 1 × 300/ 1 x 240 mm²

Bestehende Zuleitung zur Gebläsestation, bestehend aus 3 × 1 × 300/ 1 x 240 mm² Cu, von der bestehenden NSHV auf die neue NSHV umlegen und betriebsfertig anschließen.

Die vorhandene Zuleitung ist am bestehenden Abgang freizuschalten, abzuklemmen, aus der bestehenden Kabelführung soweit erforderlich zurückzuziehen und neu Verlegen. Die Einzeladerleitungen sind mit den in gesonderten LV-Positionen vorgesehenen Verlängerungsleitungen und Muffen fachgerecht zu verlängern und bis zur neuen NSHV zu führen.

Leistungsumfang:

  • Freischalten und Sichern des bestehenden Abgangs einschließlich Feststellen der Spannungsfreiheit
  • Abklemmen der bestehenden Zuleitung 3 × 1 × 300/ 1 x 240 mm²
  • Cu
  • fachgerechtes Zurückziehen und Umlegen der vorhandenen Einzeladerleitungen
  • Einziehen, Verlegen und Befestigen der verlängerten Zuleitung bis zur neuen NSHV
  • Herstellung erforderlicher Kabelbefestigungen und Zugentlastungen
  • Einführung der Leitungen in die neue NSHV
    fachgerechter Anschluss von L1, L2, L3 und PEN am vorgesehenen Abgang
  • Prüfung von Isolation, Durchgängigkeit und PEN-Verbindung
    Kontrolle der Anschlussstellen und Schraubverbindungen
  • Anpassung der Revisionsunterlagen
  • Funktionsprüfung und betriebsfertige Inbetriebnahme

Siehe Fotodokumentation.

Sämtliche zur vollständigen Ausführung erforderlichen Arbeits-, Montage-, Anschluss- und Hilfsmittel sind einzukalkulieren.


   
       
    16  Std
 
 
3.13.3

Zuleitung Warte auf neue NSHV umziehen

Umverlegung und Verlängerung Zuleitung Warte 4 × 1 × 185 mm²

Bestehende Zuleitung zur Warte, bestehend aus 4 × 1 × 185 mm² Cu, von der bestehenden NSHV auf die neue NSHV umlegen und betriebsfertig anschließen.

Die vorhandene Zuleitung ist am bestehenden Abgang freizuschalten, abzuklemmen, aus der bestehenden Kabelführung soweit erforderlich zurückzuziehen und neu Verlegen. Die Einzeladerleitungen sind mit den in gesonderten LV-Positionen vorgesehenen Verlängerungsleitungen und Muffen fachgerecht zu verlängern und bis zur neuen NSHV zu führen.

Leistungsumfang:

  • Bestandsaufnahme
  • Freischalten und Sichern des bestehenden Abgangs einschließlich Feststellen der Spannungsfreiheit
  • Abklemmen der bestehenden Zuleitung 4 × 1 × 185 mm² Cu
  • fachgerechtes Zurückziehen und Umlegen der vorhandenen Einzeladerleitungen
  • Einziehen, Verlegen und Befestigen der verlängerten Zuleitung bis zur neuen NSHV
  • Herstellung erforderlicher Kabelbefestigungen und Zugentlastungen
  • Einführung der Leitungen in die neue NSHV
    fachgerechter Anschluss von L1, L2, L3 und PEN am vorgesehenen Abgang
  • Prüfung von Isolation, Durchgängigkeit und PEN-Verbindung
    Kontrolle der Anschlussstellen und Schraubverbindungen
  • Anpassung der Revisionsunterlagen
  • Funktionsprüfung und betriebsfertige Inbetriebnahme

Siehe Fotodokumentation.

Sämtliche zur vollständigen Ausführung erforderlichen Arbeits-, Montage-, Anschluss- und Hilfsmittel sind einzukalkulieren.


   
       
    16  Std
 
 
3.13.4

Zuleitung Zentrifuge auf neue NSHV umziehen

Umverlegung und Verlängerung Zuleitung Zentrifuge 3 × 120 / 1 × 70 mm²

Bestehende Zuleitung zur Zentrifuge, bestehend aus 3 × 120 / 1 × 70 mm Cu, von der bestehenden NSHV auf die neue NSHV umlegen und betriebsfertig anschließen.

Die vorhandene Zuleitung ist am bestehenden Abgang freizuschalten, abzuklemmen, aus der bestehenden Kabelführung soweit erforderlich zurückzuziehen und neu Verlegen. Die Mehraderleitung ist mit den in gesonderten LV-Positionen vorgesehenen Verlängerungsleitung und Muffen fachgerecht zu verlängern und bis zur neuen NSHV zu führen.

Leistungsumfang:

  • Freischalten und Sichern des bestehenden Abgangs einschließlich Feststellen der Spannungsfreiheit
  • Abklemmen der bestehenden Zuleitung 4 × 1 × 185 mm² Cu
  • fachgerechtes Zurückziehen und Umlegen der vorhandenen Einzeladerleitungen
  • Einziehen, Verlegen und Befestigen der verlängerten Zuleitung bis zur neuen NSHV
  • Herstellung erforderlicher Kabelbefestigungen und Zugentlastungen
  • Einführung der Leitungen in die neue NSHV
    fachgerechter Anschluss von L1, L2, L3 und PEN am vorgesehenen Abgang
  • Prüfung von Isolation, Durchgängigkeit und PEN-Verbindung
    Kontrolle der Anschlussstellen und Schraubverbindungen
  • Anpassung der Revisionsunterlagen
  • Funktionsprüfung und betriebsfertige Inbetriebnahme

Siehe Fotodokumentation.

Sämtliche zur vollständigen Ausführung erforderlichen Arbeits-, Montage-, Anschluss- und Hilfsmittel sind einzukalkulieren.


   
       
    8  Std
 
 
3.13.5

Zuleitung BHKW auf neue NSHV umziehen

Umverlegung und Verlängerung Zuleitung BHKW 5x 90 mm²

Bestehende Zuleitung zum BHKW, bestehend aus 5x 90 mm² Cu, von der bestehenden NSHV auf die neue NSHV umlegen und betriebsfertig anschließen.

Die vorhandene Zuleitung ist am bestehenden Abgang freizuschalten, abzuklemmen, aus der bestehenden Kabelführung soweit erforderlich zurückzuziehen und neu Verlegen. Die Einzeladerleitungen sind mit den in gesonderten LV-Positionen vorgesehenen Verlängerungsleitungen und Muffen fachgerecht zu verlängern und bis zur neuen NSHV zu führen.

Die Zuleitung Warte muss zuvor spannungsfrei geschalten oder in der neuen NSHV aufgelegt werden.


Leistungsumfang:

  • Bestandsaufnahme
  • Freischalten und Sichern des bestehenden Abgangs einschließlich Feststellen der Spannungsfreiheit
  • Abklemmen der bestehenden Zuleitung 35x 90 mm² Cu
  • fachgerechtes Zurückziehen und Umlegen der vorhandenen Einzeladerleitungen
  • Einziehen, Verlegen und Befestigen der verlängerten Zuleitung bis zur neuen NSHV
  • Herstellung erforderlicher Kabelbefestigungen und Zugentlastungen
  • Einführung der Leitungen in die neue NSHV
    fachgerechter Anschluss von L1, L2, L3 und PEN am vorgesehenen Abgang
  • Prüfung von Isolation, Durchgängigkeit und PEN-Verbindung
    Kontrolle der Anschlussstellen und Schraubverbindungen
  • Anpassung der Revisionsunterlagen
  • Funktionsprüfung und betriebsfertige Inbetriebnahme

Siehe Fotodokumentation.

Sämtliche zur vollständigen Ausführung erforderlichen Arbeits-, Montage-, Anschluss- und Hilfsmittel sind einzukalkulieren. Cu, von der bestehenden NSHV auf die neue NSHV umlegen und betriebsfertig anschließen.


   
       
    10  Std
 
 
3.13.6

Umbau Schaltanlage Warte von 4 auf 5 Adersystem inkl. Anschluss neuer Einzeladerleiter

Umbau der Schaltanlage Warte auf 5 Adersystem, mit der in gesonderter LV-Position aufgeführter Einzeladerleitung

185 mm².

Leistungsumfang:

  • Umbau der Schaltanlage Warte von TN-C auf TN-S System, entfernen der PEN Brücke und erweitern des Zuleitunganschlusses inkl. Material
  • Anschluss der neuen Einzeladerleitung inkl. der er­for­der­li­chen Ka­bel­schu­he und Ver­schrau­bun­gen und sonstigem Kleinmaterial.
  • Prüfung von Isolation, Durchgängigkeit und PEN-Verbindung
    Kontrolle der Anschlussstellen und Schraubverbindungen
  • Anpassung der Revisionsunterlagen
  • Funktionsprüfung und betriebsfertige Inbetriebnahme


   
       
    1  St
 
 
3.13.7

Umbau Schaltanlage Gebläsestation von 4 auf 5 Adersystem inkl. Anschluss neuer Einzeladerleiter

Umbau der Schaltanlage Gebläsestation auf 5 Adersystem, mit der in gesonderter LV-Position aufgeführter Einzeladerleitung

240 mm².

Leistungsumfang:

  • Umbau der Schaltanlage Warte von TN-C auf TN-S System, entfernen der PEN Brücke und erweitern des Zuleitunganschlusses inkl. Material
  • Anschluss der neuen Einzeladerleitung inkl. der er­for­der­li­chen Ka­bel­schu­he und Ver­schrau­bun­gen und sonstigem Kleinmaterial.
  • Prüfung von Isolation, Durchgängigkeit und PEN-Verbindung
    Kontrolle der Anschlussstellen und Schraubverbindungen
  • Anpassung der Revisionsunterlagen
  • Funktionsprüfung und betriebsfertige Inbetriebnahme

   
       
    1  St
 
 
3.13.8

Umbau Schaltanlage Zentrifuge von 4 auf 5 Adersystem inkl. Anschluss neuer Einzeladerleiter

Umbau der Schaltanlage Zentrifuge auf 5 Adersystem, mit der in gesonderter LV-Position aufgeführter Einzeladerleitung

70 mm².

Leistungsumfang:

  • Umbau der Schaltanlage Warte von TN-C auf TN-S System, entfernen der PEN Brücke und erweitern des Zuleitunganschlusses inkl. Material
  • Anschluss der neuen Einzeladerleitung inkl. der er­for­der­li­chen Ka­bel­schu­he und Ver­schrau­bun­gen und sonstigem Kleinmaterial.
  • Prüfung von Isolation, Durchgängigkeit und PEN-Verbindung
    Kontrolle der Anschlussstellen und Schraubverbindungen
  • Anpassung der Revisionsunterlagen
  • Funktionsprüfung und betriebsfertige Inbetriebnahme

   
       
    1  St
 
 
3.13.9

Rückbau Bestand

Rückbau der nicht mehr benötigten Einrichtungen aus dem Bestand.

Hierzu zählen:

  • Verlegungssystem der Zuleitung Warte
  • Einspeisekasten BHKW in Zuleitung Warte

Hinweis:

Das BHKW speist aktuell in die Zuleitung zur Warte ein, hierzu wurde ein separater Klemmenkasten in 3m Höhe an der Wand in der Schlammentwässerung installiert. Im Klemmenkasten befinden sich die Stromschienen zum Anschluss der Zuleitung Warte sowie der Zuleitung BHKW und NH-Trenner.


   
       
    5  Std
 
 
Summe 3.13
 

Bestands- und Umbauarbeiten


3.14

Kabelmuffen

 
 
3.14.1

Kabelverbindungsmuffe bis 4x300

Kabelverbindungsmuffe zum Verbinden von NS-Kabeln mit Quer­schnitt bis 3x300/ 240 mm2 (auch geschirmte Kabel) für oben genanntes NS-Kabel.

Spannungsbereich: 0,4/1kV

Liefern und betriebsfertig montieren.


   
       
    1  St
 
 
3.14.2

Kabelverbindungsmuffe bis 4x185

Kabelverbindungsmuffe zum Verbinden von NS-Kabeln mit Quer­schnitt bis 4x185 mm2 (auch geschirmte Kabel) für oben genanntes NS-Kabel.

Spannungsbereich: 0,4/1kV

Liefern und betriebsfertig montieren.


   
       
    1  St
 
 
3.14.3

Kabelverbindungsmuffe bis 3x 120/ 70

Kabelverbindungsmuffe zum Verbinden von NS-Kabeln mit Quer­schnitt bis 3x 120/ 70 mm2 (auch geschirmte Kabel) für oben genanntes NS-Kabel.

Spannungsbereich: 0,4/1kV

Liefern und betriebsfertig montieren.


   
       
    1  St
 
 
3.14.4

Kabelverbindungsmuffe bis 4x 90

Kabelverbindungsmuffe zum Verbinden von NS-Kabeln mit Quer­schnitt bis 4x 90 mm2 (auch geschirmte Kabel) für oben genanntes NS-Kabel.

Spannungsbereich: 0,4/1kV

Liefern und betriebsfertig montieren.


   
       
    1  St
 
 
Summe 3.14
 

Kabelmuffen


3.15

Anschlüsse an bauseitigen Betriebsmitteln

 
 
3.15.1

Anschließen 1x70

An­schließ­en von Ka­beln oder Lei­tun­gen an bei­ge­stell­ten Be­triebs­mit­teln, Kurzschlusssichere Leitung 1 x 70 mm2.

Einschl. der er­for­der­li­chen Ka­bel­schu­he und Ver­schrau­bun­gen.


   
       
    1  St
 
 
3.15.2

Anschließen 1x95

An­schließ­en von Ka­beln oder Lei­tun­gen an bei­ge­stell­ten Be­triebs­mit­teln, Kurzschlusssichere Leitung 1 x 95 mm2.

Einschl. der er­for??der­li­chen Ka­bel­schu­he und Ver­schrau­bun­gen.


   
       
    5  St
 
 
3.15.3

Anschließen 1x185

An­schließ­en von Ka­beln oder Lei­tun­gen an bei­ge­stell­ten Be­triebs­mit­teln, Kurzschlusssichere Leitung 1 x 185 mm2.

Einschl. der er­for­der­li­chen Ka­bel­schu­he und Ver­schrau­bun­gen.


   
       
    23  St
 
 
3.15.4

Anschließen 1x240

An­schließ­en von Ka­beln oder Lei­tun­gen an bei­ge­stell­ten Be­triebs­mit­teln, Kurzschlusssichere Leitung 1 x 240 mm2.

Einschl. der er­for­der­li­chen Ka­bel­schu­he und Ver­schrau­bun­gen.


   
       
    8  St
 
 
3.15.5

Anschließen 1x300

An­schließ­en von Ka­beln oder Lei­tun­gen an bei­ge­stell­ten Be­triebs­mit­teln, Kurzschlusssichere Leitung 1 x 300 mm2.

Einschl. der er­for­der­li­chen Ka­bel­schu­he und Ver­schrau­bun­gen.


   
       
    6  St
 
 
3.15.6

Anschließen Mehraderleiter 5x 90

An­schließ­en von Ka­beln oder Lei­tun­gen von oben genannten NS-Leitung, Quer­schnitt bis Mehraderleiter 5x 90 mm2.

Einschl. der er­for­der­li­chen Ka­bel­schu­he und Ver­schrau­bun­gen und sonstigem Kleinmaterial.


   
       
    1  St
 
 

Hinweis EMV

Hinweis EMV

Zu Beachten:

Eine wirksame Kabelschirmung lässt sich nur mit Rundumkontaktierun g des Schirmes erreichen.

Aus diesem Grund sind unbedingt EMV- oder Erdungsverschraubunge n einzusetzen die den Schirm ganz umfassen und großflächig mit der Masse verbinden.

Es ist nicht zulässig die Kabelschirme am Ende zusammenzudrehen (Zöpfe oder Pigtails) und über eine Klemme mit Masse zu verbinden.


 
 
3.15.7

Anschließen von Netzwerkkabeln

An­schließ­en von Netzwerkkabel (bis zu Ethernet CAT7) an bei­ge­stell­ten Be­triebs­mit­teln, inkl. Abschirmung.

Einschl. der er­for­der­li­chen Anschlussmaterialien und Ver­schrau­bun­gen.


   
       
    2  St
 
 
3.15.8

Anschließen von LWL Kabel (12 Fasern)

An­schließ­en von Lichtwellenleiterkabel (12 Fasern) an bei­ge­stell­ten Be­triebs­mit­teln.

Die Anzahl der LWL-Kabel ist maßgeblich, nicht die der Fasern.

Einschl. der er­for­der­li­chen Anschlussmaterialien und Ver­schrau­bun­gen, Steckern und Adaptern.

Inkl. anteiliger Patchbox, Prüfung, Protokoll, Auswertung mit Stellungsnahme und messtechnischen Nachweis der Funktion für alle Einzelstrecken.


   
       
    2  St
 
 
Summe 3.15
 

Anschlüsse an bauseitigen Betriebsmitteln


3.16

Gerüste

 
 

Hinweis Gerüste

Her­stel­len, Vor­hal­ten und Ab­bauen von Arbeits- und Schutz­ge­rüs­ten nach der Ge­rüst­ord­nung DIN 4420, un­ter Be­ach­tung der Un­fall­ver­hü­tungs­vor­schrif­ten der Bau-Be­rufs­ge­nos­sen­schaft. Evtl. Ge­rüst­än­de­run­gen wäh­rend der Um­bau­arbei­ten sind im Ein­heits­preis mit ein­zu­rech­nen.


 
 

Hubarbeitsbühnen

Hubarbeitsbühnen

Es wer­den nur die auf der Bau­stel­le ab­ge­leis­te­ten Stun­den ohne ir­gend­wel­che Zu­schlä­ge ver­gü­tet.

Die Hubarbeitsbühnen sind vor­ab bei der Bau­lei­tung an­zu­mel­den und die­nen für zu­sätz­li­che Ar­bei­ten.


 
 
3.16.0

An- und Abfahrt Hubarbeitsbühne

Für die Hubarbeisbühne

Es wird je Arbeitseinsatz eine An- und Abfahrt vergütet. Zusammenhängende Arbeiten die über ein oder mehrere Tage ausgeführt werden sind als ein Arbeitseinsatz zu rechnen. Bei Unterbrechungen der Arbeiten, die durch den Auftragnehmer verschuldet werden, besteht kein zusätzlicher Vergütungsanspruch.


   
       
    1  St
 
 
3.16.1

Hub- und Arbeitsbühne 1m bis 15m

Hub- und Arbeitsbühne
für Arbeiten über 1,0m bis zu einer Höhe von 15m.

Das Stellen der Hubbühne ist als Pauschalbetrag je Nutzungstag anzubieten.

Hubarbeitsbühne mit Bedienungspersonal einsetzen,
der Verrechnungssatz für die jeweilige Arbeitskraft umfasst sämtliche Aufwendungen wie Lohn- und Gehaltskosten, Lohn- und Gehaltsnebenkosten, Zuschläge, lohngebundene und lohnabhängige Kosten, sonstige Sozialkosten, Gemeinkosten, Wagnis und Gewinn.
Der Verrechnungssatz für das Gerät umfasst sämtliche Aufwendungen für den Betrieb, Gemeinkosten, Wagnis und Gewinn

Die Arbeiten sind so durchzuführen, daß eine mehrmalige Montage und Anmieten ausgeschlossen ist.
Auf- und Abbau/Umsetzen, Bediener/Fahrer der Hub- und Arbeitsbühne ist in den Einheitspreis zu kalkulieren.


   
       
    10  Tag
 
 
3.16.2

Arbeitsbühne (fahrbar) bis 10m

Arbeitsbühne fahrbar für Montagearbeiten bis max. 10m Arbeitshöhe.

Ar­beitsbühne­ ent­spre­chend der Mon­ta­ge­arbei­ten auf­stel­len, anliefern, vor­hal­ten und abtransportieren­. Vor­hal­te­zeit ent­spre­chend der Mon­ta­ge­zeit (mind. 2 Wochen).


   
       
    1  St
 
 
Summe 3.16
 

Gerüste


3.17

Kabelverlegung, Kernloch, Brandschot

 
 

Kernbohrungen

Kernbohrungen


 
 

Hinweise

für Wand­stär­ken bis max.120 cm, schräge Bohrungen 40° bis 90° und ausbohren von bestehenden Rohrleitungen.

Kern­boh­run­gen mit­tels Dia­mant­bohr­kro­ne in Stahl­be­ton
her­stel­len.
Ein­zu­kal­ku­lie­ren sind sämt­li­che Ar­bei­ten wie Anzeichnen der Durchbrüche, Ab­sau­gen von Was­ser, Ver­le­gen, Vor­hal­ten und Ent­fer­nen von Ver­sor­gungs­lei??tun­gen etc. incl. Ent­sor­gung der
Bohr­ker­ne und des Was­sers und Rei­ni­gen des Arbeits-
bereiches.
Das Durch­boh­ren der Stahl­be­weh­rung so­wie das Aus­boh­ren
von Stahl­roh­ren ist eben­falls mit ein­zu­rech­nen. Die Schnitt­stel­len sind zu Be­schich­ten.

Der Ar­beits­be­reich muss so ver­las­sen wer­den, wie er vor­ge­fun­den wur­de.


 
 
3.17.0

An- und Abfahrt

Für die Herstellung von Kernbohrungen

Es wird je Arbeitseinsatz eine An- und Abfahrt vergütet. Zusammenhängende Arbeiten die über ein oder mehrere Tage ausgeführt werden sind als ein Arbeitseinsatz zu rechnen. Bei Unterbrechungen der Arbeiten, die durch den Auftragnehmer verschuldet werden, besteht kein zusätzlicher Vergütungsanspruch.


   
       
    1  St
 
 
3.17.1

Kernbohrung 51mm bis eins. 100mm

Kernbohrung
Durchmesser ab 51 bis einschl. 100 mm


   
       
    30  cm
 
 
3.17.2

Kernbohrung 101mm bis eins. 150mm

Kernbohrung
Durchmesser ab 101 bis einschl. 150 mm


   
       
    210  cm
 
 
3.17.3

Kernbohrung 151mm bis eins. 200mm

Kernbohrung
Durchmesser ab 201 bis einschl. 250 mm


   
       
    60  cm
 
 
3.17.4

Beschichtung von Kernbohrwand

Be­schich­tung von sämt­li­chen Kernbohrwandungen und ge­säg­ten Flä­chen.

Be­ste­hend aus Grun­die­rung und 2 Ober­flä­chen­schutz­an­stri­chen mit ei­nem Re­ak­tions­harz­sys­tem (Spe­zi­al­lack) um eine was­ser­dich­te graue Ober­flä­che zu er­hal­ten

Ab­rech­nung nach ge­schütz­ter Flä­che


   
       
    3  m²
 
 

Brandschott und Abdichtung

Brandschott und Abdichtung


 
 
3.17.5

Brandschutzverschließung bis Durchmesser 150mm

Brand­schutz­ver­schlie­ßung für Ka­bel­durch­füh­run­gen bis Grö­ße Durchmesser 150mm (Kernbohrung) Feu­er­wi­der­stands­klas­se F 90 nach DIN 4102 Teil 9 zum Ein­bau in Mas­siv­wän­de und De­cken.

Inkl. erforderliche Men­ge an Sys­tem­kitt, Ein­bau­zu­be­hör lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren und ab­dich­ten.


   
       
    5  St
 
 
3.17.6

Brandschutzverschließung bis Durchmesser 200mm

Brand­schutz­ver­schlie­ßung für Ka­bel­durch­füh­run­gen bis Grö­ße Durchmesse 200 mm Feu­er­wi­der­stands­klas­se F 90 nach DIN 4102 Teil 9 zum Ein­bau in Mas­siv­wän­de und De­cken.

Inkl. erforderliche Men­ge an Sys­tem­kitt, Ein­bau­zu­be­hör lie­fern und be­triebs­fer­tig mon­tie­ren und ab­dich­ten.


   
       
    2  St
 
 
Summe 3.17
 

Kabelverlegung, Kernloch, Brandschot


 
Summe 3
 

NS-Installationstechnik


 
 

Zusammenstellung

Projekt: 821I-Z Stadt Schramberg
LV: E821-09 EMSR-Technik Erneuerung NSHV
 
OZ Kurztext Betrag in EUR
     
1

Vorbereitende Maßnahmen

 
1.1

Kabelrevision

 
 
Summe 1
 

Vorbereitende Maßnahmen


 
           
OZ Kurztext Betrag in EUR
     
2

NS Schaltanlage

 
2.1

NS-Schaltschränke und Zubehör

 
2.2

Funktionsbaugruppen

 
2.3

Einbaugeräte

 
2.4

Automatisierungstechnik

 
2.5

Software SPS

 
2.6

Prozessleitsystem

 
2.7

Dienstleistungen

 
 
Summe 2
 

NS Schaltanlage


 
           
OZ Kurztext Betrag in EUR
     
3

NS-Installationstechnik

 
3.1

NS-Kabel und Leitungen

 
3.2

Sonstige Kabel und Leitungen

 
3.3

Schalt- und Steckgeräte

 
3.4

Potentialausgleich

 
3.5

Installationszubehör

 
3.6

Verlegesysteme

 
3.7

Doppelboden

 
3.8

Innenleuchten und Zubehör

 
3.9

Netzersatz-Anschlusstechnik

 
3.10

Heiz- und Kühltechnik

 
3.11

Sicherheitstechnik

 
3.12

Sensorik

 
3.13

Bestands- und Umbauarbeiten

 
3.14

Kabelmuffen

 
3.15

Anschlüsse an bauseitigen Betriebsmitteln

 
3.16

Gerüste

 
3.17

Kabelverlegung, Kernloch, Brandschot

 
 
Summe 3
 

NS-Installationstechnik


 
           
 
OZ Kurztext Betrag in EUR
     
LV
E821-09
 
1

Vorbereitende Maßnahmen

 
2

NS Schaltanlage

 
3

NS-Installationstechnik

 
  LV  EMSR-Technik Erneuerung NSHV