Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist der Abschluss eines Rahmenvertrages über die Erbringung von Messebau-, Ausstellungs- und Event-Dienstleistungen, einschließlich der Lagerung, Wartung und Reparatur von Messe-/Ausstellungs-/Eventmaterialien. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Verbraucher-, Karriere- sowie Fachmessen.
Des Weiteren ist die Auftraggeberin auf einer Vielzahl weiterer Veranstaltungen, organisiert durch die AOK Baden-Württemberg - Hauptverwaltung, wie Tagungen, verschiedenste Outdoorveranstaltungen (bspw. Landesturnfesten, AOK-Firmenläufe mit dem Württembergischen und Badischen Leichtathletikverband), AOK-Kochshow-Serie vertreten, sowohl öffentlich/externe als auch AOK-interne Veranstaltungen.Die Art der Events ist breit gefächert und über das ganze Jahr und das ganze Land Baden-Württemberg verteilt - im Ausnahmefall auch darüber hinaus. Die Organisation dieser Beteiligungen wird hauptsächlich durch die AOK Baden-Württemberg Hauptverwaltung durchgeführt. Der Auftragnehmer muss das jeweils aktuelle unternehmensweite Messekonzept der Auftraggeberin berücksichtigen.
Hinweis: Ausgenommen von der zu vergebenden Leistung sind regionale Messebau- und Logistikdienstleistungen der einzelnen AOK-Bezirksdirektionen, welche nicht über das Unternehmensweite Messekonzept abgedeckt werden. Diese Leistungen werden separat über die DTVP-Plattform ausgeschrieben (Akz. AOKBW-2026-Reg/Messebau).
Ganz Baden-Württemberg; ggf. auch andere Bundesländer
Preis
Qualität
Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein (§ 160 Abs. 1 GWB).Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht (§ 160 Abs. 2 GWB). Der Antrag ist unzulässig, soweit - der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber der Auftraggeberin nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeberin gerügt werden,- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeberin gerügt werden,- mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 GWB).
Stuttgart
Die Bieter sind zur Angebotsöffnung nicht zugelassen.
Folgende Unterlagen dürfen nicht nachgefordert werden: AngebotsblattPreisblätterB-Kriterien (Konzept)
- Angaben zur Eintragung in das Berufsregister und zur Berufsgenossenschaft ihres Sitzes oder Wohnsitzes (Eigenerklärung zur Eignung und Zuverlässigkeit (§ 43 - 45 VgV))
- Auszug Berufs-/Handelsregister nicht älter als 6 Monate
- Eigenerklärung zur Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung (Eigenerklärung zur Eignung und Zuverlässigkeit) sowie Versicherungsbestätigung mit Angabe der Deckung (nicht älter als 6 Monate)
- Referenzen (Formblatt Referenzen) Es muss mindestens ein Referenzprojekt aus den letzten drei Kalenderjahren aufgeführt werden, die in Art und Umfang, mit dem hier zu vergebenden Auftrag vergleichbar sind. Vergleichbar ist ein Referenzprojekt, bei dem in der bestehenden Vertragslaufzeit mind. fünf Messeauftritte mit Messeständen zwischen 50 - 100 m² auf- und abgebaut wurden. Ein Referenzprojekt mit einem geringeren Umfang ist nicht mit dem hier zu vergebenden Auftrag vergleichbar.
- Gültige Fahrerlaubnis Für die Ausführung der Leistung ist der Einsatz eines PKW mit Anhänger (zGG des Anhängers 750 kg) vorgesehen. Der Bieter hat sicherzustellen, dass eingesetztes Personal zur Verfügung steht, welches über einen gültigen Führerschein der Klasse BE verfügt. Eine unterschriebene Eigenerklärung zur Fahrerlaubnis (Anlage 15) ist mit dem Angebot einzureichen.
Umsatz des/der Unterneh-mens/Bietergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit es Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Als vergleichbar wird ein jährlicher Umsatz von mind. 500.000 EUR/netto ange-sehen.