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Verfahrensangaben

Planungsleistungen für je zwei BHKW- und Luft-Wärmepumpenanlagen sowie eine PtH-An...

VO: SektVO Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
14.04.2026
21.04.2026 23:59 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadtwerke Lübeck Energie GmbH
DE 812907568
Geniner Str. 80
23560
Lübeck
Deutschland
DEF03
maria.rhein@travenetz.de
04518881422

Angaben zum Auftraggeber

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---
Erzeugung, Fortleitung oder Abgabe von Gas oder Wärme

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Schleswig-Holstein beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
DE323825112
Düsternbrooker Weg 94
24105
Kiel
Deutschland
DEF02

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71321000-4
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Veranlassung und Planungsziel:
Die Fernwärmeerzeugungsstandorte Ratekauer Weg und Posener Straße der Stadtwerke Lübeck erzeugen Fernwärme für das Fernwärmenetz Vorwerk. Am Standort Ratekauer Weg befindet sich ein BHKW inkl. Wärmespeicher. Am Standort Posener Straße befinden sich drei Gaskessel und ein BHKW sowie ein Umspannwerk der TraveNetz GmbH.
Da beide BHKWs in Kürze ihr Laufzeitende erreichen, sollen diese remotorisiert werden. Um zukünftig im Fernwärmenetz Vorwerk den Anteil erneuerbarer Wärme am Gesamtwärmeabsatz zu erhöhen, sollen die zu erneuernden KWK-Anlagen um je eine innovative Erzeugerkomponente ergänzt werden. Aufgrund fehlender alternativer Primärwärmequellen ist für beide Systeme jeweils eine Luft-Wasser-Wärmepumpenanlage als innovative Komponente vorgesehen worden. Zusammen mit einem neu zu errichtenden Elektrokessel ergeben sich hieraus zwei iKWK-Systeme nach §8 KWKG, welche beide im Jahr 2025 einen Zuschlag auf iKWK-Förderung erhalten haben.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand dieser Anfrage und Planungsziel soll der Umbau der bestehenden Heizzentralen inkl. 10 kV Übergabestation sein, angelehnt an die HOAI-Leistungsphasen 1 - 9. Die Planungsaufgabe setzt sich aus den folgenden Komponenten und Systemen zusammen:
iKWK-System nach KWKG §8b mit:
- Schwarzstartfähige Erdgas-BHKW-Anlage (iKWK BHKW) ca. 2.200 -2.500 kWel / < 2.700 kWth am Standort Ratekauer Weg
- Erdgas-BHKW-Anlage (iKWK BHKW) ca. 2.200 - 2.500 kWel / < 2.700 kWth am Standort Posener Straße
- Luft-Wasser-Wärmepumpe (2-stufig) ca. 2.000 kWth, VL > 80°C am Standort Posener Straße
- Luft-Wasser-Wärmepumpe (2-stufig) ca. 2.000 kWth, VL > 80°C am Standort Posener Straße
- Elektrodenkessel bzw. PtH-Anlage mit ca. 10.000 kWth am Standort Posener Straße
Nebenanlagen wie:
- SCR-Katalysatoranlagen für beide BHKW-Standorte
- Hilfs- und Betriebsmittel (u.a. Öl, Harnstoff) für beide BHKW-Standorte
- Rückbau der bestehenden Gemischkühl-Wärmepumpe am Standort Ratekauer Weg
Verfahrenstechnische Integration u.a. mit:
- Rohrleitungen, Armaturen, Pumpen, Lüftung, Abgasanlagen (Schornsteine bauseits vorhanden)
Elektrotechnische Integration mit:
- 10 kV Übergabestation mit aktueller Anbindung an eine im Bau befindliche 10 kV Schaltanlage
- Die 10 kV Übergabestation soll so geplant werden, dass Sie zukünftig (in ca. 5-10 Jahren) an eine 110 kV Schaltanlage angeschlossen werden kann (dies soll perspektivisch über einen 110kV/10 kV Transformator geschehen)
- Transformator von 10 kV auf Niederspannung (zur Stromversorgung der LWWP)
- die Niederspannungshauptverteilung (Zur Stromversorgung der LWWP)
MSR- und leittechnische Integration mit:
- Anlagenautomatisierung
- BuB-System
- Integration in die bestehende Leittechnik und Fernwirkverbindungen zur Netzleitstelle
- Melde-/Überwachungsanlagen bzw. Anschluss an die bauseits vorhandenen Systeme (Gas-, Brand-, Einbruchmeldeanlage)
Bautechnische Integration
- Objektplanung, Tragwerksplanung und TGA für das Technikgebäude an der Posener Straße zur Aufnahme der Verfahrenstechnischen Anlagen. D.h. hier sollen die beiden LWWP integriert werden. Für die beiden BHKWs und den Elektrodenkessel können Bestandsflächen innerhalb der bestehenden Heizzentralen genutzt werden.
- Innerhalb des zu planenden Technikgebäudes sollen zudem die elektrischen Schaltanlagen integriert werden:
o 10 kV Übergabestation
o Transformator Mittel- auf Niederspannung,
o Niederspannungshauptverteilung
o Dieses Technikgebäude soll so dimensioniert werden, dass (in ca. 5-10 Jahren) ein 110kV/10 kV Transformator integriert werden könnte. Diese Integration ist als mögliche Außenaufstellung des Transformators am Gebäude oder Innenaufstellung über eine Toranlage (Einschubmöglichkeit) zu optimieren und mitzudenken.
- Gründung ggf. erforderlicher Nebenanlagen (Stahlbau, Lärmschutzwände, u.w.)
- Lärmschutzwände
- erforderlicher Stahlbau
- Erschließung für die Ver- und Entsorgung im Baufeldbereich
- Außenanlagen
Zeiträume Planung und Umsetzung iKWK-Systeme
Aufgrund der notwendigen Einhaltung der förderrechtlich relevanten Zeiträume wird seitens der Stadtwerke Lübeck folgende Zeitplanung anvisiert:
- Projektstart: Mitte Juni 2026
- HOAI LPH 1-7: bis Ende Mai 2027
- HOAI LPH 8-9: bis Ende 2028

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
12

um 12 Monate (Fertigstellung bis Ende 2028)

1
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

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Geniner Str. 80
23560
Lübeck
Deutschland
DEF03

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

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Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YFYMLAV

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. §101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Bieterkreis im Teilnahmewettbewerb zu selektieren und auf evtl. Nachforderungen von fehlenden Unterlagen zur Vorqualifizierung bei ausreichend Wettbewerb zu verzichten.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Bei der Bewerbung sind die hier angegebenen Unterlagen
vollständig mit einzureichen! Dies gilt auch für die abgeforderten
Unterlagen/Nachweise/Erklärungen. Teilnahmeanträge, die nicht die
geforderten Unterlagen, Erklärungen und Nachweise komplett enthalten, werden nicht berücksichtigt. Die Unterlagen, Erklärungen und Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert. Der Teilnahmeantrag ist in Textform nach § 126b BGB und elektronisch über die Vergabeplattform unter https://www.dtvp.de/
abzugeben. Die Erklärungen und Nachweise sollen in der angegebenen Reihenfolge (1) - (15) zusammengefasst werden und als Ganzes, bestenfalls durchnummeriertes Dokument abgegeben werden. Als vorläufiger Eignungsnachweis wird zudem die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) akzeptiert, soweit diese die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise umfasst. Von ausländischen Bietern sind gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes einzureichen.
WICHTIG: Soweit die Aktualität der Eigenerklärung bzw. des
Eignungsnachweises gefordert wird, bedeutet dies, dass die Erklärung bzw. der Nachweis nicht älter als 6 Monate oder mindestens noch 6 Monate gültig zu sein hat.
1. Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszuges oder einer gleichwertigen Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund der Unternehmensform eine Eintragung vorgesehen ist.
2. Eigenerklärung zum, Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 1 und Abs. 4 GWB und keine fakultativen Ausschlussgründe gemäß § 124 Abs. 1 GWB vorliegen sowie keine Ausschlussgründe nach §§ 19,21 MiLoG, § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 SchwarzArbG und § 21 Abs. 1 i.V.m. § 23 AEntG
3. Eigenerklärung Russlandbezug
4. Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes.
5. Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft.
6. Bescheinigung über Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung (Gültigkeit mind. für das laufende Kalenderjahr).
7. GuV-Rechnungen der letzten abgeschlossenen 3 Geschäftsjahre, soweit das Unternehmen bereits solange besteht. Ansonsten ist zu erklären, seit wann das Unternehmen besteht und sind die GuV-Rechnungen aus den Jahren des Bestehens des Unternehmens vorzulegen.
8. Umsatz mind. aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren mit vergleichbaren Aufträgen unter Angabe des Eigenleistungsanteils.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

9. Personalentwicklung mind. der letzten drei (3) Jahre für vergleichbare Aufgaben.
10. Für dieses Projekt in Frage kommendes Personal inkl. Qualifikationsprofil der Mitarbeiter (Klarstellung Projektleitung, stellv. Projektleitung, sowie Teilprojektleitung und Fachingenieure) unter Angabe persönlicher Referenzen - mind. 5 Personenprofile.
11. Nachweis von Referenzprojekten mit Schwerpunkt Planung und Bauüberwachung. Nachzuweisen sind jeweils mind. 2 Referenzen zu den folgenden Gewerken (vergleichbar in Art und Umfang der angefragten Leistung):
- Bau-/Objektplanung (inkl. Tragwerksplanung und TGA)
- Hochspannungs- und Mittelspannungsschaltanlagen
- BHKWs
- Luft-Wärmepumpen
Eine Referenz darf mehrere Gewerke kombinieren. Sollte eine Kombination mehrerer Gewerke in einzelnen Referenzen nicht möglich sein, d.h. jede Referenz deckt nur eines der oben genannten vier (4) Gewerke ab, sind insgesamt mind. 8 Referenzen vorzulegen.
12. Kennzeichnung der Referenzen mit Durchführung von BImSchG-Verfahren
(mind. 2 Referenzen sollten ein BImSchG-Verfahren beinhalten, welches vom Bieter durchgeführt wurde)
13. Unternehmensbeschreibung unter Berücksichtigung des ausgeschriebenen Leistungsgegenstandes
(max. 5 Seiten DIN A4) inkl. Nennung einer Kontaktperson.
14. Vorlage einer rechtsverbindlich ausgefüllten Eigenerklärung zur Projektkommunikation in deutscher Sprache. Außerdem ist der Bewerber/Bieter verpflichtet, die Einhaltung dieser Anforderungen auch an seine Unterauftragnehmer weiterzugeben.
15. Aufführung einzusetzender Software & relevanter QM-/UM-Zertifikate (z. B. ISO 9001, 14001)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

gem. Verdingungsunterlagen

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

gem. Verdingungsunterlagen

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

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Angaben zur Sicherheitsüberprüfung