Stadtwerke Lübeck Energie GmbH beabsichtigt eine Auftragsvergabe für die schlüsselfertige Ausführungsplanung, Lieferung, Errichtung, Inbetriebnahme und Wartung für eine PV-Anlage.
Zum Auftragsgegenstand gehören die schlüsselfertige Ausführungsplanung, Lieferung, Errichtung, Inbetriebnahme und Wartung von einer PV-Anlage auf dem Flachdach der Übergabeeinheit 1 (ÜE1) des Zentralklinikums (Ratzeburger Allee 160, 23562 Lübeck).
Die Ausführungszeit kann sich aufgrund der Projektentwicklung verschieben.
Übergabeeinheit 1 (ÜE1) Universitätsklinikum Schleswig-HolsteinRatzeburger Allee 16023562 Lübeck
siehe Matrix Angebotsbewertung
Projektnummer: R 6350/25-Alle Bieter haben die im Bereich "Verfahrensangaben/Bedingungen" definierten Eignungsnachweise im aktuellen Umfang vollständig zu erbringen. Angebote, die keine vollständigen Eignungsnachweise beinhalten, werden von der Angebotswertung ausgeschlossen.-Ein Vor-Ort Termin vor Angebotsabgabe ist erforderlich, damit sich der Bieter durch die Besichtigung der Baustelle, insbesondere der Dächer und der Kabel- und Wegestrecken, ein genaues Bild über die Art und den Umfang der auszuführenden Leistungen verschaffen kann. Termine sind grundsätzlich möglich bis zum 06.03.2026Terminwünsche für Ortsbesichtigungen sind über das Vergabeportal mitzuteilen.-Die Prüfung der Machbarkeit des Projekts ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vollends abgeschlossen. Sollte die Projektmachbarkeit im weiteren Verlauf aus wirtschaftlichen oder technischen Gründen nicht länger gegeben sein, kann es zum Projektabbruch kommen (siehe Leistungsbeschreibung Punkt 2.2 Machbarkeit).
Die Vergabekammer leitet gem. § 160 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Antrag ist unzulässig, soweit:1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen desNachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Die Angebotsöffnung erfolgt digital über die Vergabeplattform.
Für die Öffnung der Angebote sind Herr Nils Retzlaff (Leiter Einkauf) und Herr Eugen Eckhardt (Stv. Leiter Einkauf) zuständig.
Der Auftraggeber behält sich das Recht zur Nachforderung von fehlenden oder unvollständigen Eignungsunterlagen vor.
Bei der Bewerbung sind die hier angegebenen Unterlagen vollständig mit einzureichen! Dies gilt auch für die abgeforderten Unterlagen/Nachweise/Erklärungen.Teilnahmeanträge, die nicht die geforderten Unterlagen, Erklärungen und Nachweise komplett enthalten, werden nicht berücksichtigt. Die Unterlagen, Erklärungen und Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.Der Teilnahmeantrag ist in Textform nach § 126b BGB und elektronisch über die Vergabeplattform unter https://www.dtvp.de/ abzugeben.Die Erklärungen und Nachweise sollen in der angegebenen Reihenfolge (1) - (14) zusammengefasst werden und als Ganzes, bestenfalls durchnummeriertes Dokument abgegeben werden.Als vorläufiger Eignungsnachweis wird zudem die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) akzeptiert, soweit diese die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise umfasst. Von ausländischen Bietern sind gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes einzureichen.-WICHTIG: Soweit die Aktualität der Eigenerklärung bzw. des Eignungsnachweises gefordert wird, bedeutet dies, dass die Erklärung bzw. der Nachweis nicht älter als 6 Monate oder mindestens noch 6 Monate gültig zu sein hat.-1. Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszuges oder einer gleichwertigen Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund der Unternehmensform eine Eintragung vorgesehen ist.2. Eigenerklärung, dass gem. Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 kein Russlandbezug besteht.3. Eigenerklärung, dass keine zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 und Abs. 4 GWB und keine fakultativen Ausschlussgründe gemäß § 124 Abs. 1 GWB vorliegen sowie keine Ausschlussgründe nach §§ 19,21 MiLoG, § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 SchwarzArbG und § 21 Abs. 1 i.V.m. § 23 AEntG vorliegen.
4. Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes.5. Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft6. Bescheinigung über Betriebs-/ Berufshaftpflichtversicherung (Gültigkeit mind. für das laufende Kalenderjahr).7. GuV-Rechnungen der letzten abgeschlossenen 3 Geschäftsjahre, soweit das Unternehmen bereits solange besteht. Ansonsten ist zu erklären, seit wann das Unternehmen besteht und sind die GuV-Rechnungen aus den Jahren des Bestehens des Unternehmens vorzulegen.8. Umsatz mind. aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren mit vergleichbaren Aufträgen.
9. Angabe der Gesamtzahl der durchschnittlich fest angestellten Mitarbeiter und die Zahl der Führungskräfte in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, gegliedert nach Qualifikationsprofil.10. Qualifikationsprofile der für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter.11. Unternehmensbeschreibung unter Berücksichtigung des ausgeschriebenen Leistungsgegenstandes (max. 5 Seiten DIN A4)12. Nachweis von Referenzprojekten / Referenzkunden min. 3 (vergleichbar in Art, Umfang und Branche der Leistung mit Schwerpunkt der PVA im Krankenhausumfeld) inkl. Angaben zum Auftraggeber, Auftragsdatum, Volumen und Ansprechpartner inkl. Kontaktdaten13. Vorlage einer rechtsverbindlich ausgefüllten Eigenerklärung zur Projektkommunikation in deutscher Sprache. Außerdem ist der Bewerber/Bieter verpflichtet, die Einhaltung dieser Anforderungen auch an seine Unterauftragnehmer weiterzugeben.14. Nachweis einer Zertifizierung nach DIN ISO 9001 oder vergleichbare Nachweise (z.B. Qualitätsleitfäden, Q-Handbücher, woraus zu erkennen ist, dass ein Qualitätsmanagement im Unternehmen nachverfolgt wird).
gem. Verdingungsunterlagen