Das Projekt dient der Erweiterung und Optimierung der Energieinfrastruktur durch die Verbindung zweier bestehender Fernwärmenetze über eine rund 3,2 Kilometer lange Transportleitung zwischen der Schwartauer Allee (Vorwerk) und der Ziegelstraße (St. Lorenz) in Lübeck. Entlang der Trasse sind bereits Teilabschnitte als Bestandsleitungen vorhanden. Die drei geplanten Bauabschnitte schließen die noch bestehenden Lücken und vervollständigen so die Gesamtverbindung. Insgesamt werden dabei etwa 2,5 Kilometer neue Rohrleitungen verlegt, um eine durchgängige und leistungsfähige Wärmetransportstrecke zu schaffen. Technisch kommen überwiegend Rohrdimensionen DN 400 (mit 630 mm Ausmanteldurchmesser je Rohr) sowie im Bereich der Ziegelstraße DN 200 (DN 350) zum Einsatz, abgestimmt auf vorhandene Infrastruktur und Verkehrsbedingungen.
1. BA [Schwartauer Allee (Nord)], DN400, 750m: 10/2026 - 06/20282. BA (Schwartauer Allee), DN400, 950m: 10/2026 - 08/20283. BA (Ziegelstraße), DN200, 780m: 03/2027 - 11/2028Die Bauausführung umfasst insbesondere Tiefbau-, Rohrleitungs- und qualifizierte Schweißarbeiten nach den geltenden Fernwärmeregelwerken. Voraussetzung für die Ausführung ist durch Vorlage einer unabhängigen Zertifizierung durch zugelassene Organisation, wie z.B. nach AGFW FW 601 (FW1,st), um eine fachgerechte und qualitätsgesicherte Umsetzung sicherzustellen.
Die Auftragserteilung steht unter dem Vorbehalt der Erlangung aller ggfs. erforderlichen Verwaltungsakte.
In Bezug auf die Bewilligung der Förderung gilt Folgendes (§ 158 BGB)- Der Vertrag/Zuschlag tritt hinsichtlich der Leistungspflichten erst in Kraft, wenn die beantragte Förderung bewilligt wird (aufschiebende Bedingung)- Der Vertrag/Zuschlag wird hinsichtlich der Leistungspflichten unwirksam, falls der Antrag auf Förderung abgelehnt wird (auflösende Bedingung)- Dem Auftraggeber steht ein eindeutiges Rücktrittsrecht zu, falls der Antrag auf Förderung abgelehnt wird (Rücktrittsrecht)
Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit:1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. §101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Bieterkreis im Teilnahmewettbewerb zu selektieren und auf evtl. Nachforderungen von fehlenden Unterlagen zur Vorqualifizierung bei ausreichend Wettbewerb zu verzichten.
Mit dem Teilnahmeantrag sind die im Folgenden angegebenen Unterlagen/Nachweise/Erklärungen vollständig mit einzureichen! Teilnahmeanträge, die nicht die geforderten Unterlagen, Erklärungen und Nachweise komplett enthalten, werden nichtberücksichtigt. Die Unterlagen, Erklärungen und Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.Die Erklärungen und Nachweise sollen in der angegebenenReihenfolge (1)- (13) zusammengefasst werden und als Ganzes, bestenfallsdurchnummeriertes Dokument abgegeben werden. Als vorläufiger Eignungsnachweis wirdzudem die Einheitliche Europäische Eigenerklärung {EEE) akzeptiert, soweit diese dienachfolgenden Erklärungen und Nachweise umfasst. Von ausländischen Bietern sindgleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes einzureichen. Soweit die Aktualität derEigenerklärung bzw. des Eignungsnachweises gefordert wird, bedeutet dies, dass dieErklärung bzw. der Nachweis nicht älter als 6 Monate oder mindestens noch 6 Monate gültigzu sein hat.1) Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszuges oder einer gleichwertigen Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund der Unternehmensform eine Eintragung vorgesehen ist.2) Eigenerklärung, dass keine zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 und Abs. 4 GWB und keine fakultativen Ausschlussgründe gemäß § 124 Abs. 1 GWB vorliegen sowie keine Ausschlussgründe nach §§ 19,21 MiLoG, § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 SchwarzArbG und § 21 Abs. 1 i.V.m. § 23 AEntG vorliegen.Das Muster des Auftraggebers findet sich im Modul "Teilnahmeunterlagen".3) Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung des Bieters vom zuständigen Finanzamt4) Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung des Bieters von der zuständigen Berufsgenossenschaft.5) Bescheinigung über eine Berufs-/ Betriebshaftpflichtversicherung (Gültigkeit mind. für das lfd. Kalenderjahr), Konzernpolicen werden anerkannt6) Testierte Abschlüsse mind. der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (z.B. GuV-Rechnungen, Bilanzen, o.Ä.); Konzernabschlüsse werden anerkannt7) Umsatz mind. aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren mit vergleichbaren Aufträgen (in Art und Umfang)8) Personalentwicklung mind. der letzten 3 Jahre für vergleichbare Aufträge (in Art und Umfang).9) Verbindliche Bestätigung des Bieters, dass für die Leistungserbringung ausreichend Kapazitäten vorhanden sind10) Für diesen Auftrag geplantes Personal gegliedert nach Berufsgruppen inkl. Qualifikationsprofil. Der Hauptansprechpartner muss über fachbezogene Sprachkenntnisse in deutscher Sprache verfügen.11) Verbindliche Nennung von Nachunternehmern und deren Leistungsbestandteilen, sofern im Auftragsfall ein Einsatz geplant ist (inkl. der vollständiger Eignungsnachweise der/s Nachunternehmer/s).Das Muster des Auftraggebers findet sich im Modul "Teilnahmeunterlagen".12) Nachweis von mind. 3 Referenzen, projektbezogen jeweils vergleichbar in Art (Leistungen) und Umfang (Projektvolumen) der Leistung, aus den letzten 3 Kalenderjahren unter Nennung des jeweiligen Auftraggebers mit einem Ansprechpartner und dessen Kontaktdaten13) Zertifizierung nach AGFW FW 601 (FW1,st)
siehe spätere Verdingungsunterlagen