Die Katholischen Kliniken im Märkischen Kreis gGmbH plant zur besseren medizinischen Versorgung der Einwohner im regionalen Bereich des nördlichen Märkischen Kreises eine Erweiterung und Umbau des St. Elisabeth Hospital in Iserlohn. Ein Zuwendungsbescheid aus Mitteln des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen aus dem Krankenhaus-Strukturfonds gem. §12a Krankenhausfinanzierungsgesetzt (KHG) i. V. m. §§11-18 Krankenhausstrukturfondsverordnung (KHSFV) und §§23, 44 Landeshaushaltordnung NRW (LHO NRW) liegt bereits positiv entschieden vor.
Gegenstand der Beschaffung sind Tiefbauarbeiten der Baugruben und Kanalbauarbeiten.
Einziges Zuschlagskriterium ist der Preis.
Die Kommunikation erfolgt über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform. Über dieses Postfach werden auch verfahrenserhebliche Erklärungen abgegeben.
Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Weiter wird auf die Rügeobliegenheit gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 3 GWB und die - gegebenenfalls verkürzte - Frist des § 134 Abs. 2 GWB hingewiesen.
Der Auftraggeber behält sich vor, den betreffenden Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und Gleichbehandlung aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren.
Eine Eigenerklärung über den durchschnittlichen Jahresumsatz für die letzten drei Geschäftsjahre. Der Mindestjahresumsatz beträgt 6.000.000 EUR netto. Für die Angabe ist das "Formblatt Eignung" zu verwenden.
Bestehen einer Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung in Höhe von mindestens 10.000.000 EUR je Schadensfall (zweifach maximiert im Versicherungsjahr), Nachweis eines Versicherers (nicht Maklers) nicht älter als sechs Monate bzw. Bescheinigung eines Versicherers (nicht Maklers), dass eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung in dieser Höhe abgeschlossen werden kann (Deckungszusage).
Es ist mindestens eine Referenz über vergleichbare Leistungen aus den letzten fünf Jahren (gerechnet vom Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist) einzureichen. Vergleichbar ist die Referenz, wenn es sich um Tiefbauleistungen mit einem Auftragswert von mindestens 4.000.000,00 Euro (netto) handelt, die im innerstädtischen Bereich ausgeführt wurden. Für die Angabe ist das "Formblatt Eignung" zu verwenden.
Folgende Angaben sind zu den Referenzen zwingend mitzuteilen:- Angabe des Auftraggebers, Ansprechpartners des AG mit Telefonnummer und/oder E-Mail-Adresse - Leistungsumfang - Leistungszeitraum - Auftragswert (netto) - Leistung im innerstädtischen Bereich erbracht (Ja/Nein)
Nachweis über das vorliegen des Gütezeichens "RAL-Gz 961 Güteschutz Kanalbau" oder ein vergleichbares Gütezeichen. Sofern ein vergleichbares Gütezeichen vorgelegt wird, muss zudem nachgewiesen werden, dass dieses den Anforderung des Gütezeichens "RAL-Gz 961 Güteschutz Kanalbau" entspricht.
Eine Eigenerklärung zur Umsetzung des Zuschlags- und Erfüllungsverbots für öffentliche Aufträge im Zusammenhang mit russischen Staatsangehörigen, Organisationen und Einrichtungen gem. Art. 5k der Verordnung EU 2022/576 - Selfdeclaration - (EU) Nr. 833-2014. Hierfür ist das Formblatt "Eigenerklärung Art. 5k VO EU 2022/576 zu verwenden.