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Verfahrensangaben

Neubau Gesamtschule

VO: VOB Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
09.03.2026
16.03.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Gemeinde Brieselang
12 0 63 036
Am Markt 3
14656
Brieselang
Deutschland
DE408
vergabe@zirngibl.de
030 8803310

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Landes Brandenburg
t:03318661719
14473
Potsdam
Deutschland
DE404
Vergabekammer@MWAEK.Brandenburg.de
0049 331 8661719

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45214200-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Gemeinde Brieselang möchte den Bau eines Schulgebäudes einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe mit angeschlossener Dreifeldsporthalle realisieren. Dies soll über ein Mietmodell umgesetzt werden. Hierfür wird ein Investor gesucht, der auf einem im Eigentum der Gemeinde Brieselang stehenden Grundstück im Rahmen eines Erbbaurechts ein Schulgebäude (SEK 1 und SEK 2) sowie Sporthalle errichtet und diese Gebäude langfristig an die Gemeinde vermietet.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Als Grundlage liegt eine Entwurfsplanung der Gemeinde vor, die ganz oder in Teilen umgesetzt wer-den kann. Zugelassen sind darüber hinaus alternative Lösungsvorschläge (z. B. Modulbauweise, Holzbauweise etc.) im Rahmen von Nebenangeboten, sofern diese die Anforderungen des in Aufstel-lung befindlichen Bebauungsplans (B-Plan) sowie das vorgegebene Raum- und Flächenprogramm vollumfänglich einhalten. Die Planung hat sich an den funktionalen, pädagogischen und wirtschaftli-chen Vorgaben der Gemeinde zu orientieren. Nach Ende der Mietzeit sollen die Gebäude in das Ei-gentum der Gemeinde übergehen. Die Erstellung der notwendigen Stellplätze wird von der Gemeinde umgesetzt.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

Ort im betreffenden Land
Deutschland

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Die Kommunikation erfolgt über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform. Über dieses Postfach werden auch verfahrenserhebliche Erklärungen abgegeben.

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YFKM4LM

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Weiter wird auf die Rügeobliegenheit gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 3 GWB und die - gegebenenfalls verkürzte - Frist des § 134 Abs. 2 GWB hingewiesen.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

A. Der Auftraggeber behält sich ausdrücklich vor, den Zuschlag auf das Erstangebot zu erteilen.

B. Für die Erstellung des Teilnahmeantrags ist das in den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellte Eignungsformblatt zu verwenden. Neben den Angaben in dem Eignungsformblatt bezüglich der nachzuweisenden Referenzen haben die Bewerber zusätzlich eine Referenzdarstellung auf eigener Unterlage (max. 3 DIN A4- Seiten pro Referenz) einzureichen. Außerdem eine Eigenerklärung darüber, dass eine aktuelle Berufshaftpflichtversicherung i.H.v. mind. 10 Mio. Euro vorliegt oder im Auftragsfall abgeschlossen wird (s. Formblatt Eignung in den Vergabeunterlagen).

C. Zum Beleg des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen haben die Bewerber Eigenerklärungen darüber einzureichen, dass Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 bis 4 GWB und § 124 Abs. 1 GWB, nach § 21 Abs. 1 und Abs. 3 i.V.m. § 23 Abs. 2 und Abs. 5 AEntG, nach § 19 Abs. 1 und Abs. 3 i.V.m. § 21 MiLoG und nach § 21 SchwarzArbG nicht vorliegen (s. Formblatt Eignung in den Vergabeunterlagen).

D. Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich auf der Vergabeplattform DTVP zum Herunterladen zur Verfügung. Sofern während des Vergabeverfahrens Änderungen an den Vergabeunterlagen vorgenommen oder zusätzliche Informationen bereitgestellt werden, erfolgt dies ausschließlich auf elektronischem Weg über die Vergabeplattform. Die Unternehmen werden hierüber nur gesondert informiert, wenn sie sich auf der Vergabeplattform registrieren. Andernfalls obliegt es den Unternehmen selbst, regelmäßig zu prüfen, ob auf der Vergabeplattform neue Informationen zum Verfahren bereitstehen.

E. Anfragen zu Teilnahmeanträgen sind frühzeitig und ausschließlich an die Kontaktstelle über das Kommunikationsfeld der Vergabeplattform zu richten. Diese behält sich vor, nur Anfragen zu beantworten, die bis zum 26.02.2026 gestellt wurden.

F. Die Teilnahmeanträge sind in Textform unter Verwendung elektronischer Mittel ausschließlich über die auf der Vergabeplattform vorgesehene Funktion einzureichen. Auf postalischem Wege, per E-Mail oder das Kommunikationsfeld des Vergabeportals übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen.

G. Sofern sich Bewerbergemeinschaften bewerben, ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen, in der ein bevollmächtigter Vertreter benannt wird und die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder im Auftragsfall erklärt wird. Die Eigenerklärungen sind in diesem Fall von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die Eignung der Mitglieder einer ordnungsgemäß teilnehmenden Bewerbergemeinschaft (Referenzen, Umsatzzahlen etc.) wird kumulativ berücksichtigt.

H. Wenn ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle oder technische und berufliche Leistungsfähigkeit in Anspruch nehmen will, gilt § 6d EU VOB/A. Der Auftraggeber überprüft in diesem Fall im Rahmen der Eignungsprüfung, ob ein Unternehmen, dessen Kapazitäten der Bewerber für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllt und ob Ausschlussgründe vorliegen. Sollte diese Prüfung ergeben, dass ein anderes Unternehmen ein entsprechendes Eignungskriterium nicht erfüllt oder dass bei diesem zwingende oder fakultative Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB vorliegen, muss der Bewerber dieses innerhalb einer vom Auftraggeber noch zu bestimmenden Frist ersetzen. Für den Fall, dass ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nehmen will, verlangt der Auftraggeber zudem eine entsprechende gemeinsame Haftung des Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung.

I. Es erfolgt eine Begrenzung der Anzahl der Bieter. Nach Auswertung der Teilnahmeanträge werden die 3 bis 5 bestgeeignetsten Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert.

J. Es wird darauf hingewiesen, dass über die Kommunikationsfunktion der Vergabeportals verfahrenserhebliche Erklärungen abgegeben werden.

Die weibliche und die diverse Form sind der männlichen Form in diesem Vergabeverfahren und aller diesbezüglichen Vergabeunterlagen aus Vereinfachungsgründen gleichgestellt.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Der Auftraggeber behält sich vor, den betreffenden Bewerber unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und Gleichbehandlung aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Informationssicherheit

Eigenerklärung darüber, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB vorliegen. Hierfür ist das "Formblatt Eignung" zu verwenden. Vor Aufforderung zur Angebotsabgabe können die entsprechenden Bestätigungen angefordert werden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Eigenerklärung über das Vorliegen von mindestens zwei Referenzen über eine vergleichbare Leistung. Als vergleichbar ist dabei jede Bauleistung anzusehen, die ein Mietmodell für einen öffentlichen Auftraggeber mit einer Bruttogeschossfläche von mindestens 5.400 m² zum Gegenstand hat und die innerhalb der letzten 5 Jahren fertiggestellt wurde. Ebenso ist eine Mindestmiete von 900.000 EUR p.a. Voraussetzung. Es wird darauf hingewiesen, dass Baukonzessionen (z. B. Public-Private-Partnerships (PPP)) die o. g. Anforderungen nicht erfüllen.

Die Darstellung muss jeweils folgende Angaben enthalten:
o Angabe des Auftraggebers unter namentlicher Nennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer und/oder E-Mail-Adresse,
o Angabe des Beginns und der Fertigstellung der erbrachten Bauleistung,
o Kurzbeschreibung der vom Bewerber erbrachten Leistungen,
o Angabe der Mietkosten p.a.,
o Angabe der Bruttogeschossfläche der Referenz
o Angabe, ob die Referenzleistung einen Grundschulgebäudebau betrifft,
o Angabe, ob die Referenzleistung den Bau einer weiterführenden Schule betrifft und
o Angabe, ob die Referenzleistung ein Energiekonzept beinhaltet, welches alternative Energieerzeugungsmethoden berücksichtigt.

Für jede dieser Mindestanforderungen an Referenzen erfüllende Referenz erhält der Bewerber 5 Punkte. Es werden maximal zehn Referenzen gewertet.

Folgende Zusatzpunkte können je Referenz erzielt werden:

- Die Referenzleistung betrifft einen Grundschulgebäudebau (1 Punkt) oder den Bau einer weiterführenden Schule (5 Punkte),
- Die Referenzleistung beinhaltet ein Energiekonzept, welches alternative Energieerzeugungsmethoden berücksichtigt (1 Punkt).

Insgesamt können die Bewerber für die eingereichten Referenzen daher maximal 110 Punkte erzielen.

Erreichen mehrere Bewerber nach Anwendung der Auswahlkriterien die gleiche Punktzahl, entscheidet das Los.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
110,00

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung für Personenschäden sowie Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens 10 Mio. EUR je Versicherungsfall (zweifach maximiert) oder eine Eigenerklärung darüber, dass im Auftragsfall eine Versicherung mit den o.g. Mindestanforderungen unverzüglich und noch vor Zuschlagserteilung abgeschlossen wird. Hierfür ist das Formblatt "Eignung" zu verwenden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Spezifischer Jahresumsatz

Eigenerklärung zum Umsatz des Bewerbers der letzten drei Geschäftsjahre. Dabei ist Voraussetzung, dass der Bewerber mindestens drei Jahre existiert. Weitere Voraussetzung ist, dass der durchschnittliche Unternehmensumsatz der letzten drei Geschäftsjahre mindestens 10 Mio. EUR netto (gerundet) beträgt. Für die Angaben ist das "Formblatt Eignung" zu verwenden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Eigenerklärung des Bewerbers über die durchschnittliche Anzahl der festangestellten oder betriebszugehörigen Fachkräfte in den letzten drei Geschäftsjahren, die mindestens 20 betragen haben muss. Dabei ist Voraussetzung, dass der Bewerber mindestens drei Jahre existiert. Für die Angaben ist das "Formblatt Eignung" zu verwenden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

---

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung