Verfahrensangaben

Gemeinde List auf Sylt, Ausbau der Straße Süderheidetal, Verkehrsanlagenplanung

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
10.09.2026 23:59 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Gemeinde List auf Sylt
keine Angabe
25992
Sylt
Deutschland
DEF07
irmler.rechtsanwälte
vergabe@irmler.org
+49 385593-600

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Schleswig-Holstein beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
6a40e611-eaa5-4a21-b775-c4ff3cfa8425
Düsternbrooker Weg 94
24105
Kiel
Deutschland
DEF02
+49 4319884-542
+49 4319884-702

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71322500-6
71320000-7
71300000-1
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Objektplanungsleistungen Lph. 1-9 im Leistungsbild Verkehrsanlagen gemäß § 47 HOAI i.V.m. Anlage 13 HOAI, stufenweise Beauftragung

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Gemeinde List auf Sylt beabsichtigt in den kommenden Jahren zwei Anliegerstraßen auszubauen. Diese sind bisher in Asphaltbauweise befestigt, ein ausreichender frostsicherer Oberbau ist nicht vorhanden. Gleiches gilt für eine ordnungsgemäße Oberflächenentwässerung sowie die Straßenbeleuchtung.

Es handelt sich um den Ausbau der Straße "Westerheide" (Anliegerstraße mit 4 Stichwegen, Verkehrsfläche ca. 13.400 m²) mit geschätzten Baukosten in Höhe von ca. 5.700.000,- Euro und um den Ausbau der Straße "Süderheidetal" (Anliegerstraße mit 6 Stichwegen, Verkehrsfläche ca. 7.500 m²) mit geschätzten Baukosten in Höhe von ca. 3.200.000,- Euro

Die Vergabe der Objektplanungsleistungen erfolgt für die beiden Straßen separat, also in zwei Losen, für die auf der Vergabeplattform separate Vergabeverfahren durchgeführt werden.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Deutschland
DEF07

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
1a

Organisations- und Ablaufmanagement, insbesondere: Kosten- und Terminmanagement

Gewichtung
1,00

Zuschlagskriterium

Qualität
1b

Absicherung der Präsenz vor Ort

Gewichtung
2,00

Zuschlagskriterium

Qualität
1c

Methoden der Organisation des Bauablaufs, insbesondere bzgl. Schnittstellenkoordinierung mit anderen Beteiligten

Gewichtung
2,00

Zuschlagskriterium

Qualität
2a

Umsetzung der Erfahrungen des Bieters auf die hiesige Planungsaufgabe, insbesondere Straßenbau in Wohngegend

Gewichtung
3,00

Zuschlagskriterium

Qualität
2b

Umgang mit besonderen Anforderungen - Erläuterungen dazu, welche auftragsspezifischen Schwierigkeiten bestehen könnten

Gewichtung
3,00

Zuschlagskriterium

Qualität
2c

Erläuterung von Maßnahmen, die eine bestmögliche Funktionalität und einen nachhaltigen Betrieb der Straße gewährleisten sollen

Gewichtung
2,00

Zuschlagskriterium

Preis
3a

Fiktives Honorar für Grundleistungen auf Basis des Angebotes

Gewichtung
4,00

Zuschlagskriterium

Preis
3b

Vor-Ort Pauschale

Gewichtung
0,50

Zuschlagskriterium

Preis
3c

Stundensatz für Ingenieure

Gewichtung
0,50

Zuschlagskriterium

Preis
3d

Stundensatz für technische Mitarbeiter

Gewichtung
0,50

Zuschlagskriterium

Preis
3e

Stundensatz für sonstige Mitarbeiter

Gewichtung
0,50

Zuschlagskriterium

Qualität
4

Qualitativer Gesamteindruck der Präsentation - Inhalt, Struktur, Herangehensweise

Gewichtung
1,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YFEMQ7E

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit

1.
der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist
von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4.
mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Vorgesagtes gilt nicht bei einem Antrag
auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz1Nummer 2 GWB. Die Unwirksamkeit § 135 Abs. 1 GWB kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Es gelten die gesetzlichen Möglichkeiten und Beschränkungen der Nachforderung, siehe § 56 Abs. 2, 3 VgV

Bedingungen

Ausschlussgründe

Quelle der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

§ 57 Abs. 1, Abs. 3 VgV:

Von der Wertung ausgeschlossen werden Angebote von Unternehmen, die die Eignungskriterien nicht erfüllen, und Angebote, die nicht den Erfordernissen des § 53 VgV genügen, insbesondere:
1.
Angebote, die nicht form- oder fristgerecht eingegangen sind, es sei denn, der Bieter hat dies nicht zu vertreten,
2.
Angebote, die nicht die geforderten oder nachgeforderten Unterlagen enthalten,
3.
Angebote, in denen Änderungen des Bieters an seinen Eintragungen nicht zweifelsfrei sind,
4.
Angebote, bei denen Änderungen oder Ergänzungen an den Vergabeunterlagen vorgenommen worden sind,
5.
Angebote, die nicht die erforderlichen Preisangaben enthalten, es sei denn, es handelt sich um unwesentliche Einzelpositionen, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen, oder
6.
nicht zugelassene Nebenangebote.

Absatz 1 findet auf die Prüfung von Interessensbekundungen, Interessensbestätigungen und Teilnahmeanträgen entsprechende Anwendung.

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

5
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz

Gemittelter Jahresumsatz bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Jahre (2023, 2024, 2025) für vergleichbare Verkehrsanlagenplanungsleistungen

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
50,00

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Gemittelter Jahresumsatz bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Jahre (2023, 2024, 2025) für das Unternehmen gesamt

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
50,00

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Berufserfahrung des Projektleiters in Jahren

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
50,00

Eignungskriterium

Anzahl der Führungskräfte

Jährliches Mittel der Zahl der beschäftigten Ingenieure ggf. mit Büroinhaber in den letzten 3 Jahren

Mindestens ein Nachweis über Abschluss eines Studiums des Bauingenieurswesens ( B./M.Sc., B./M. Eng. oder Dipl.-Ing).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
25,00

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Jährliches Mittel der Beschäftigten insgesamt unter Einschluss d. Inhaber in den letzten 3 Jahren

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
25,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

3 Referenzen für vergleichbare Planungsleistung der vom Büro realisierten oder in Bearbeitung befindlichen Leistungen der letzten sechs Jahre zzgl. des laufenden Jahres.

Mindestens 3 Referenzen müssen sich mindestens auf die Leistungsphasen 2 bis 8 des § 47 HOAI und die vergangenen 6 Jahre zzgl. des laufenden Jahres beziehen (2020-2026).

Mindestens 1 Referenz muss sich auf eine vergleichbare Straßenausbaumaßnahme beziehen

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
300,00

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Jeder Bewerber muss eine Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen nachweisen: Personenschäden 3,0 Mio. EUR u. sonstige Schäden 1 Mio. EUR

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung