Durchführung einer ganzheitlichen Analyse des Digitalisierungsstands im DRK-Genera...
VO: UVgO Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Deutsches Rotes Kreuz e.V. Generalsekretariat
Carstennstraße 58
12205
Berlin
Deutschland
DE 122123471
Team 54 - Vergabe
+49 3085404-0
r.schuster@drk.de
Zuschlag erteilende Stelle
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YF1MXH6

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YF1MXH6/documents

Auftragsgegenstand

Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Gegenstand ist Durchführung einer Organisationsanalyse zur Erfassung des Digitalisierungsstands und die Weiterentwicklung der IT- und Digitalisierungsstrategie im DRK-Generalsekretariat. Die Analyse der Digitalisierungsvorhaben bezieht sich auf die hausinterne Arbeit des DRK-Generalsekretariats und bezieht dabei alle Bereiche und deutschen Standorte ein. Nicht Teil der Zielgruppe sind die Mitgliedsverbände des DRK e.V.

Die maximale Kostenobergrenze für die ausgeschriebene Leistung wird für gesamte Vertragslaufzeit verbindlich auf 50.000,00 EUR brutto festgelegt. Angebote, deren Gesamtangebotspreis diese Kostenobergrenze überschreitet, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen und im Vergabeverfahren nicht berücksichtigt.

Haupterfüllungsort

Deutsches Rotes Kreuz e.V. Generalsekretariat
Carstennstraße 58
12205
Berlin

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Kriterien
Stundensätze
20 %
Tagessätze
20 %
Vorgehensmodells zur Ist-Analyse unter Berücksichtigung von Organisation, Prozessen, Technologien und Kompetenzen
20 %
Vorgehen zur Entwicklung und Priorisierung von Handlungsempfehlungen
20 %
Zeit und Ressourcenplanung einschließlich Meilensteinen
20 %

Die Berechnung der durch das jeweilige Angebot erreichten Gesamtpunktzahl erfolgt unter Bestimmung des Preispunktwertes (PPW) und des Qualitätspunktwertes (QPW). Auf Grundlage der jeweils errechneten Punktwerte wird die Gesamtpunktzahl gemäß der Gewichtung von Preis und Qualität bestimmt.

Preispunktwert: Für den Preis je Unterkriterium wird der Quotient aus dem günstigsten und dem zu bewertenden Angebot gebildet und mit 100 multipliziert. Anschließend wird das Ergebnis auf die gemäß Wertungstabelle definierte Gewichtung berechnet.

Formel:

((günstigster Angebotspreis / zu bewertender Angebotspreis) x 100) x Gewichtung in % = Preispunkte

Qualitätspunktwert: Die Bewertung erfolgt durch den Auftraggeber anhand einer Punkteskala, wobei initiativ 100 Punkte der bestmöglichen und 0 Punkte der schlechtmöglichsten Bewertung entsprechen. Jede Bewertung wird verbal begründet. Die vom Bieter erreichte Punktzahl je Zuschlagskriterium wird entsprechend der Tabelle gewichtet (Gewichtung).

Formel:

Summe der erreichten Punkte im Qualitätskriterium (ungewichtet) x Gewichtung in % = Qualitätspunkte

Ausführungsfristen

Leistungsbeginn erfolgt ab Vertragsunterzeichnung.

Laufzeit bzw. Dauer

31.12.2026

Nebenangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung

Die wirtschaftliche und finanzielle Eignung der Bieter wird durch den Nachweis einer, zum Zeitpunkt des Bindefristendes, aufrechten Betriebshaftpflicht- oder Berufshaftpflichtversicherung geprüft.
Folgende Anforderungen sind zu erfüllen:

- Es muss eine branchenübliche und dem Leistungsumfang angemessene Betriebs- und/oder Vermögenshaftpflichtversicherung bestehen,

- Die Versicherung muss zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bindefrist in aufrechter Form bestehen,

- Sämtliche fälligen Prämienzahlungen müssen geleistet worden sein (kein Zahlungsverzug oder Ruhen des Versicherungsschutzes),

- Die Versicherungssumme muss einen angemessenen Schutz im Hinblick auf potenzielle Schäden aus der Auftragsdurchführung gewährleisten.

Der Nachweis erfolgt durch Vorlage einer aktuellen Versicherungsbestätigung des Versicherers (z. B. Police, Deckungszusage oder Bestätigungsschreiben), aus der die Gültigkeit, der Versicherungsumfang und die Versicherungssummen hervorgehen. Auf Verlangen ist eine aktuelle Prämienzahlungsbestätigung beizubringen.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

a) Unternehmensprofil

Die technische und berufliche Eignung der Bieter wird durch den Nachweis eines aussagekräftigen Unternehmensprofils geprüft. Der Auftraggeber definiert die nachstehenden Mindestanforderungen an das Unternehmensprofil:

- Kenntnisse und Erfahrungen in der Organisationsanalyse von Vereinen, Verbänden und Verwaltungen,

- Kompetenzen der Organisationsdiagnose und beteiligungsorientierten Strategieentwicklung

- Und moderner Beratungsansatz im Bereich Digitalisierung und Strategieentwicklung.

b) Unternehmensreferenzen

Die technische und berufliche Eignung der Bieter wird durch den Nachweis von insgesamt drei vergleichbaren Unternehmensreferenzen geprüft. Eine Unternehmensreferenz ist vergleichbar, wenn sie in Art und Umfang dem Leistungsgegenstand der vorliegenden Ausschreibung entspricht.

Der Auftraggeber definiert die nachstehenden Mindestanforderungen an die Unternehmensreferenzen:

- Referenzauftraggeber müssen NGOs, Wohlfahrtsorganisationen oder gemeinnützig sein,

- Erfahrung mit Methoden der Organisationsdiagnose und beteiligungsorientierten Strategieentwicklung haben.

- Die Tätigkeit umfasste die Koordinierung einer Mehrzahl von Akteuren und war aus dem Bereich Digitalisierung und Strategieentwicklung

- Referenzen dürfen nicht älter als vier Jahre ab Abschluss des Referenzauftrags sein.

c) Angaben zu Fachkräften

Die technische und berufliche Eignung der Bieter wird durch die Angaben zu den einzusetzenden Fachkräften geprüft. Für die Auftragswahrnehmung hat der Bieter sicherzustellen, dass er über die nachstehenden Fachkräfte für den Zeitraum der Auftragsausführung verfügt:

Projektleiter (m/w/d):

Der Auftraggeber legt besonderen Wert auf enge Zusammenarbeit im direkten Dialog und flexible und zeitnahe Umsetzbarkeit etwaiger sich im Projektverlauf herausstellender organisatorischer Änderungsnotwendigkeiten. Der Auftragnehmer hat deshalb den namhaft gemachten Projektleiter, der für alle Angelegenheiten der Auftragsdurchführung verantwortlich und mit Personalhoheit für seinen Mitarbeiterstab ausgestattet ist, als gesamtverantwortlichen Ansprechpartner für den Auftraggeber bereit zu stellen.

Der Projektleiter hat die nachstehenden Mindestanforderungen zu erfüllen:

- die deutsche Sprache in Wort und Schrift so gut beherrschen, dass eine unbeeinträchtigte Kommunikation mit den Mitarbeitern des Auftraggebers gewährleistet ist;

- zumindest drei Jahre Berufserfahrung im Bereich "Digitalisierung von Verwaltungen, Verbänden oder Vereinen" aufweisen;

- Erfahrung in mindestens drei Projekten in der Rolle der Projektleitung, die die Anforderungen für Unternehmensreferenzen erfüllen.

Kernteam

Der Bieter hat ein Kernteam zu benennen, das im Auftragsfall für die Bearbeitung der in der Leistungsbeschreibung genannten Leistungen eingesetzt wird. Das Kernteam fungiert zusätzlich als erster Ansprechpartner gegenüber der zuständigen Projektinstanz des Auftraggebers.

Das Kernteam hat die nachstehenden Mindestanforderungen zu erfüllen:

- Zusätzlich zum Projektleiter mindestens zwei Personen

- mindestens ein Kernteammitglied, welches über eine dem Projektleiter gleichwertige fachliche Erfahrung verfügt

- Mindestens ein weiteres Kernteammitglied mit mindestens zweijähriger Erfahrung in Strategieentwicklung, Organisationsanalyse und Digitalisierung von Verwaltungen, Verbänden oder Vereinen

- die deutsche Sprache in Wort und Schrift so gut beherrschen, dass eine unbeeinträchtigte Kommunikation mit den Mitarbeitern des Auftraggebers gewährleistet ist;

- zumindest ein Jahr Berufserfahrung im Bereich Digitalisierung von Verwaltungen, Verbänden oder Vereinen" aufweisen.

- nachweisen, dass jedes Mitglied des Kernteams individuell bereits erfolgreich an drei Projekten, die die Anforderungen für Unternehmensreferenzen erfüllen, mitgearbeitet hat.

Sonstige

Für die qualitative Bewertung seines Angebotes hat der Bieter ein Angebotskonzept auszuarbeiten und mit dem Angebot einzureichen. Der Auftraggeber gibt die folgenden Mindestanforderungen an das Angebotskonzept vor:

Das DRK möchte eine ganzheitliche Analyse des Digitalisierungsstands im DRK-Generalsekretariat sowie die Ableitung priorisierter, umsetzbarer Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung der IT- und Digitalisierungsstrategie durchführen. Bitte stellen sie im Angebotskonzept prägnant dar:

1. Vorgehensmodells zur Ist-Analyse unter Berücksichtigung von Organisation, Prozessen, Technologien und Kompetenzen

- Wie würden Sie vorgehen?

- Beschreibung der eingesetzten Methoden sowie der Datenerhebung und -auswertung

2. Vorgehen zur Entwicklung und Priorisierung von Handlungsempfehlungen

- Beschreibung des Vorgehens

- Darstellung von Herausforderungen

3. Zeit- und Ressourcenplanung einschließlich Meilensteinen

Der Umfang soll 5 Seiten nicht überschreiten.

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Der Auftragnehmer hat gesonderte Rechnungen in einfacher Ausfertigung an den in der Aufforderung benannten Auftraggeber zu richten. Um eine zeitnahe Bearbeitung der Rechnungen zu
gewährleisten, sind die Rechnungen vorrangig an das elektronische Postfach "Rechnungsstelle@drk.de" zu senden.

Auszug aus den Zusätzlichen Vertragsbedingungen (ZVB):

16.2. Jede Rechnung hat mindestens die Angaben gemäß § 14 Abs. 4 UstG zu enthalten. Darüber hinaus hat jede Rechnung mindestens die Bestellnummer und die Vergabe- bzw. Beschaffungsnummer oder (im Falle eines Abrufs aus einem Rahmenvertrag) die Rahmenvertragsnummer auszuweisen.

16.3. Sind Teilleistungen in einem Auftrag vereinbart, darf für jede Teilleistung eine gesonderte Rechnung eingereicht werden.
Sind Abschlagszahlungen vereinbart, so können diese nach Maßgabe der Beschaffungsunterlagen in Rechnung gestellt werden.

16.4. Die Begleichung der Rechnung erfolgt gemäß den vertraglichen Vereinbarungen spätestens 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang der nachprüfbaren Rechnung mit einem vom Auftraggeber quittierten
Leistungsnachweis (Lieferschein) bezogen auf den Abrechnungszeitraum (Abrechnungszeitpunkt). Die Fälligkeit tritt,
sofern nicht anders vereinbart, erst nach vertragsgemäßer Leistungserbringung ein.

16.5. Bei Bietergemeinschaften werden Zahlungen mit befreiender Wirkung für den Auftraggeber an den für die Durchführung
des Vertrages bevollmächtigten Vertreter der Bietergemeinschaft geleistet.

16.6. Als Tag der Zahlung gilt der Tag der Gutschrift auf dem angegebenen Konto der Bank des Auftragnehmers.

16.7. Rechnungen, die ohne die vertraglich festgelegten Unterlagen eingehen, werden von dem Auftraggeber unbearbeitet
zurückgesandt und nicht bezahlt.

16.8. Diese Zahlungsbedingungen gelten auch für Abschlags- bzw. Teilzahlungen.

16.9. Bei Rückforderung des Auftraggebers aus Überzahlung kann sich der Auftragnehmer nicht auf den Wegfall der Bereicherung
berufen. Im Falle der Überzahlung hat der Auftragnehmer den überzahlten Betrag zu erstatten. Im Übrigen gilt § 17 VOL/B.

Die ZVB stellen allgemeine Regelungen dar, welche gegenüber einzelvertraglichen Regelungen als Nachrangig anzusehen sind.

Weiterführende Informationen: siehe ZVB

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

Verfahren

Verwaltungsangaben

Etwaige zusätzliche Angaben über die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und der Zugriffsmöglichkeit auf die Vergabeunterlagen.

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

11.08.2026 13:00 Uhr

Bindefrist des Angebots

22.09.2026

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Es wird ausdrücklich daraufhin gewiesen, dass es sich bei dem Auftraggeber nicht um einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne des § 99 GWB handelt.

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