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Verfahrensangaben

Ex-Post: Dauner Energieprojekte - strategischer Partner zur Errichtung von Solarpa...

VO: VgV Vergabeart: Vergabebekanntmachung Status: Veröffentlicht

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Dauner Energieprojekte AöR
065929390
54550
Daun
Deutschland
DEB24
vergabe@ebnerstolz.de
+4922885029175

Angaben zum Auftraggeber

Anstalten des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
07-0001801100000-05
Stiftsstraße 9
55116
Mainz
Deutschland
DEB35
vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
+49 6131162234
+49 613116-2113

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71314000-2
70130000-1
45000000-7
45200000-9
79420000-4
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand der Ausschreibung ist die Suche eines strategischen Partners durch die Dauner Energieprojekte AöR ("DEpro")zur Entwicklung von durch die DEpro von ihr angehörenden Ortsgemeinden angepachteten Flächen zu Solarparks. Ziel ist eine ökonomisch wie ökologisch optimale Nutzung der Flächen.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Hintergrund:
Die Verbandsgemeinde Daun betreibt derzeit die 11. Änderung des Flächennutzungsplans, Teilfortschreibung "Regenerative Energien". Im Rahmen dieser Änderung sollen Flächen für Freiflächen-Photovoltaikanlagen dargestellt werden. Die landesplanerische Stellungnahme liegt bereits vor. Als nächster Schritt erfolgt das Beteiligungsverfahren. Parallel hierzu werden die entsprechenden Bebauungspläne aufgestellt.

Insgesamt steht ein Flächenportfolio von ca. 150 ha (brutto) zur Ausschreibung. Wegen der Einzelheiten zum Flächenportfolio wird auf die als Anlage zu dieser Vergabeunterlage beigefügten Übersichtspläne sowie die Liste der Potentialflächen verwiesen. Etwa 30 % dieser Flächen sind privilegierte Flächen, auf denen die Entwicklung einer Solarnutzung entsprechend zeitnah erfolgen könnte.

Die Flächen sollen dem strategischen Partner überwiegend im Wege von Pachtverträgen nach gegenwärtigem Stand für die Dauer von 20 Jahren zur Nutzung über-lassen werden. Die Einzelheiten sind Gegenstand der in diesem Verfahren zu führenden Verhandlungen.

Die Entwicklung der Solarparks soll nicht allein im Rahmen eines reinen Pachtmodells erfolgen. Die DEpro beabsichtigt vielmehr, im Umfang von etwa 25 % der zu entwickelnden Flächen Anlagen von dem strategischen Partner für die DEpro errichten zu lassen. Der genaue Umfang und die wirtschaftlichen Bedingungen hier-für sind Gegenstand der in diesem Verfahren zu führenden Verhandlungen. Dies kann auch die Übernahme der technischen und kaufmännischen Geschäftsführung für den Anlagenbetrieb durch den strategischen Partner beinhalten. Die DEpro legt Wert darauf, dass die von ihr zu übernehmenden Anlagen jedenfalls in Teilen in der Frühphase des Projekts hergestellt werden. Dieser Umstand fließt daher in die Wertung der Angebote ein.

Dadurch, dass die DEpro Flächen in einem Umfang von ca. 150 ha zur Verfügung stellen kann, entfallen für einen strategischen Partner in einem erheblichen Umfang Akquisemaßnahmen. Hierfür soll die DEpro eine Einmalzahlung erhalten, deren Ausgestaltung und Höhe Gegenstand der Verhandlungen sein wird.

Neben der Wirtschaftlichkeit werden weitere Zuschlagskriterien für die Vergabeentscheidung herangezogen, die in dieser Unterlage benannt und im weiteren Verlauf des Verfahrens in der Aufforderung zur Angebotsabgabe näher erläutert werden.

Wegen der Einzelheiten wird auf die beigefügten Unterlagen verwiesen.

Umfang der Auftragsvergabe

0,01
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Jahren
25

15
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Daun
Deutschland
DEB24

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Entwicklungskonzept - Geplanter geschätzter Zeitpunkt des Baus der ersten PVA nach Vorliegen der Planungsvo-raussetzungen, einschließlich garantierter Inbetriebnahmezeitpunkte

Die Bieter haben im Konzeptpapier einen groben zeitlichen Ablauf des Baus der PVA nach Vorliegen der Planungsvoraussetzungen darzustellen. Dabei ist der Bau der privilegierten und nicht privilegierten Anlagen getrennt darzustellen.

Darüber hinaus ist im Konzeptpapier der zeitliche Ablauf des Baus weiterer gegebenenfalls erforderlicher Umspannwerke darzustellen.

Da die Auftraggeberin Wert darauflegt, dass ggf. von ihr zu übernehmende Anlagen, jedenfalls in Teilen, in der Frühphase des Projekts hergestellt werden (bevorzugt privilegierte Anlagen), ist darzustellen, wie dies im Ablauf des Baus Berücksichtigung findet.

Daneben sollen die Bieter mögliche Strategien zur Minimierung von Verzögerungen darstellen (z.B. parallele Prozesse, optimierte Logistik) sowie die Umgangsformen mit potenziellen Risiken und Hindernissen (insbesondere Verzögerungen).

Die Bieter werden gebeten, ihre Konzepte zum Zuschlagskriterium 1 des Folgeangebots anhand der Erkenntnisse aus der Verhandlung fortzuschreiben.

Der Auftraggeber konkretisiert die Anforderungen in der Aufforderung zur Abgabe eines Erstangebots wie folgt:

Die Bieter werden aufgefordert, einen konkreten Zeitplan anhand folgender Meilensteine einzureichen, welche so auch vertragsgegenstand werden:

Nr. Meilenstein Zeitrahmen
1* Projektstart [vom Bieter auszufüllen]

2* Baureife privilegierte Flächen [vom Bieter auszufüllen]

3* Baubeginn erste PVA (privilegierte Flächen) [vom Bieter auszufüllen]

4* Inbetriebnahme erste PVA (privilegierte Flächen) [vom Bieter auszufüllen]

5 Baureife nicht privilegierte Flächen [vom Bieter auszufüllen]

6 Baubeginn PVA nicht privilegierte Flächen [vom Bieter auszufüllen]

7 Inbetriebnahme PVA nicht privilegierte Flächen [vom Bieter auszufüllen]

8 Errichtung erforderlicher Umspannwerke / Netzinfrastruktur [vom Bieter auszufüllen]

9 Fertigstellung Batteriespeicher (Grünstromspeicher) [vom Bieter auszufüllen]

10 Fertigstellung Gesamtprojekt (alle Flächen in Betrieb) [vom Bieter auszufüllen]

*=verbindlicher Meilenstein gem. Besonderen Vertragsbedingungen

Gewichtung
11,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Entwicklungskonzept - Konzept zur nachhaltigen und umweltschonenden Entwicklung der Infrastruktur

Die Bieter haben im Konzeptpapier Maßnahmen und Strategien zu beschreiben für die nachhaltige und umweltschonende Entwicklung der Infrastruktur.

Zu folgenden Aspekten ist hinsichtlich der Nachhaltigkeit der Infrastruktur Stellung zu nehmen:

- Beschreibung der Maßnahmen zur regenerativen Nutzung und Anpassung der Infrastruktur (z.B. langlebige und wartungsminimierende Bauweise, Verwendung recycelbarer Materialien);
- Darstellung eines Konzepts, um die Fläche (inklusive Zuwegen, Kabeltrassen etc) möglichst behutsam und ressourcenschonend zu gestalten, z.B. unter Berücksichtigung von Synergien wie Mehrfachnutzung der Flächen;
- Strategie zu Rückbau- und Recyclingmöglichkeiten am Ende der Nutzungsdauer.

Zu folgenden Aspekten ist hinsichtlich der Umweltschonung der Infrastruktur Stellung zu nehmen:

- Umweltverträglichkeit der Baumaßnahme (z.B. Maßnahmen zur Minimierung des Eingriffs in bestehende Natur und Landschaft);
- Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen zu Eingriffen in die Biodiversität (z.B. Schaffung von Schutzräumen für Flora und Fauna, Wildblumenwiesen oder Biotope);
- Strategien zur Vermeidung von Bodenerosionen, Staubentwicklung, Gewässerbelastung und Lärmemissionen während der Bauphase;
- Einsatz von umweltschonenden, ggf. lokalen Baustoffen;
- Einsatz von Maschinen und Praktiken mit geringer CO2-Emission während der Bauphasen.

Den Bietern steht es offen, im Rahmen des vorgegebenen Umfangs des Konzeptpapiers, zu weiteren Aspekten Stellung zu nehmen.
Die Bieter erhalten die Möglichkeit, ihre Konzepte des Angebots zum Zuschlagskriterium anhand der Erkenntnisse aus der Verhandlung fortzuschreiben. Konkrete Festlegungen sind aus Sicht des Auftraggebers hier nicht angezeigt.

Gewichtung
10,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzept zur Sicherung der örtlichen Wertschöpfung - Beteiligung von Bürgern der Standortgemeinden an PVA-Projekten

Als zweites Zuschlagskriterium wird die Auftraggeberin die Bieter bitten, ein weiteres Konzeptpapier mit dem Angebot einzureichen (max. 3 DIN-A4-Seiten in Text und ggf. Bild je Konzept). Inhalt des Konzeptpapiers ist die Auseinandersetzung mit folgenden Schwerpunkten in Bezug auf das vorliegende Projekt:

Die Bieter haben im Konzeptpapier Vorschläge und Maßnahmen darzustellen, die eine aktive Einbindung und wirtschaftliche Partizipation der Bürger der Standort-gemeinden an den PV-Projekten gewährleistet.

Zu folgenden Aspekten ist Stellung zu nehmen:

- Darstellung von Modellen zur finanziellen Beteiligung der lokalen Bevölkerung (z.B. Bürgerenergiegenossenschaften, Direktinvestitionsmöglichkeiten, Crowdfunding-Modelle)
- Beschreibung der geplanten Kommunikationsmaßnahmen, um Bürger früh-zeitig über Investitionsmöglichekeiten und Projektfortschritte zu informieren (z.B. Informationsveranstaltungen, Online-Plattformen, regelmäßige Berichte)
- Darstellung von Maßnahmen zur Akzeptanz der PV-Projekte in der Gemein-de

Den Bietern steht es offen, im Rahmen des vorgegebenen Umfangs des Konzeptpapiers, zu weiteren Aspekten Stellung zu nehmen.

Die Bieter erhalten die Möglichkeit, ihre Konzepte des Angebots zum Zuschlagskriterium anhand der Erkenntnisse aus der Verhandlung fortzuschreiben. Konkrete Festlegungen sind aus Sicht des Auftraggebers hier nicht angezeigt.

Gewichtung
8,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzept zur Sicherung der örtlichen Wertschöpfung - Vergabekonzept / Berücksichtigung der mittelständischen Wirtschaft

Die Bieter haben im Konzeptpapier Vorschläge und Maßnahmen zu beschreiben, wie sie die Einbindung lokaler und regionaler Unternehmen insbesondere aus der mittelständischen Wirtschaft bei der Planung, Errichtung und gegebenenfalls beim Betrieb der PV-Projekte ermöglichen.

Zu folgenden Aspekten ist Stellung zu nehmen:

- Darstellung der geplanten Verfahren zur Sicherstellung des Wettbewerbs und der Wirtschaftlichkeit bei der Vergabe
- Beschreibung der Maßnahmen zur gezielten Beauftragung regionaler Unternehmen
- Nennung konkreter Ansätze, um regionale Lieferketten und Strukturen zu stärken (z. B. bevorzugte Nutzung von lokal produzierten Baustoffen, Subunternehmer aus der Region)

Den Bietern steht es offen, im Rahmen des vorgegebenen Umfangs des Konzeptpapiers, zu weiteren Aspekten Stellung zu nehmen.

Die Bieter erhalten die Möglichkeit, ihre Konzepte des Angebots zum Zuschlagskriterium anhand der Erkenntnisse aus der Verhandlung fortzuschreiben. Konkrete Festlegungen sind aus Sicht des Auftraggebers hier nicht angezeigt.

Gewichtung
8,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzept zur Sicherung der örtlichen Wertschöpfung - Beteiligung der Auftraggeberin an PVA-Projekten

Die Bieter werden gebeten, die wirtschaftliche Beteiligung der Auftraggeberin wie folgt zu konkretisieren. Die Auftraggeberin hat sich aufgrund der Ergebnisse der Verhandlungsrunden dazu entschieden, sich in Form eines Kaufs eines oder mehrerer Solarparks einschließlich Grünstromspeicher bis zu einem Flächenanteil von 25 % der Gesamtfläche zu beteiligen. Der Erwerb erfolgt auf Selbstkostenbasis im Wege eines Open-Book-Verfahrens.

Um die Kostenstruktur abschätzen zu können, bittet der Auftraggeber um Vorlage einer Musterkalkulation. Die Musterkalkulation hat dabei sowohl den Erwerb eines schlüsselfertig errichteten Solarparks als auch den Erwerb eines schlüsselfertig er-richteten Grünstromspeichers abzubilden, wobei folgende Kosten in EUR/kWh auszuweisen sind:

- PVA:
o Kosten Photovoltaik
o Kosten Netzintegration
o EPC

- BESS
o Batteriesystem
o Netzintegration
o EPC

Hinweis: Projektentwicklungskosten werden nur auf Nachweis separat vergütet, soweit es sich um Drittkosten handelt (z.B. Gutachterkosten).

Für die Erstellung der PVA und der BESS wird ein Open-Book-Verfahren (näher beschrieben im beigefügten Term Sheet) vereinbart. Zur Bewertung des Kriteriums 4.1.2.4.1. haben die Bieter daher den auf die Selbstkosten veranschlagten Deckungsbeitrag anzubieten, der mindestens die Allgemeinen Geschäftskosten, Wagnis (W) und Gewinn (G)) abdecken muss, im Preisblatt anzubieten. Die-ser wird nach Maßgabe von Ziffer 4.1.2.5 bewertet.

Gewichtung
8,00

Zuschlagskriterium

Preis
Wirtschaftliche Bedingungen der Zusammenarbeit

Der Auftraggeber hat sich in der Aufforderung zur Abgabe eines Erstangebots ausdrücklich vorbehalten, vor der Aufforderung zu finalen Angeboten die Vorgaben für die kaufmännischen Angebote zu konkretisieren. Die Bieter werden insofern gebe-ten, ihre Konzepte zum Zuschlagskriterium 3 des Folgeangebots anhand der Erkenntnisse aus der Verhandlung und unter der Maßgabe der nachstehenden Hin-weise fortzuschreiben.

Die Auftraggeberin hat sich in wirtschaftlicher Hinsicht für ein Kombinationsmodell entschieden, bestehend aus:

- Abschluss eines oder mehrerer Kaufverträge über PVA einschließlich Speicheranlagen bis zu einem Flächenanteil von 25 % der Gesamtfläche (siehe Ziff. 4.1.2.4);
- Abschluss eines Pachtvertrags über die restliche Gesamtfläche.

Die maßgeblichen wirtschaftlichen Komponenten sowie die zu deren Kalkulation vorgegebenen Prämissen sind in dem als Anlage beigefügten Preisblatt enthalten. Dort ist auch die Wertungsweise dargestellt. Die angebotenen Werte sind dort ein-zutragen. Das Konzept zu den wirtschaftlichen Bedingungen der Zusammenarbeit ist entsprechend widerspruchsfrei fortzuschreiben. Dabei dürfen keine Widersprüche oder Einschränkungen im Konzept gegenüber den Angaben im Preisblatt er-folgen.

Gewichtung
55,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu Optionen

sofern Optionen vereinbart werden, sind diese in den Vergabeunterlagen aufgeführt.

Zusätzliche Angaben

A) Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich auf der Vergabeplattform DTVP zum Herunterladen zur Verfügung. Sofern während des Vergabeverfahrens Änderungen an den Vergabeunterlagen vorgenommen oder zusätzliche Informationen bereitgestellt werden, erfolgt dies ebenfalls ausschließlich auf elektronischem Weg über die Vergabeplattform. Die potentiellen Bieter werden hierüber nur gesondert informiert, wenn Sie sich auf der Vergabeplattform registrieren. Anderenfalls obliegt es den Bietern selbst, regelmäßig zu prüfen, ob auf der Vergabeplattform neue Informationen zum Verfahren bereitstehen.
****
B) Die Angebote sind in Textform ausschließlich über die Vergabeplattform DTVP einzureichen. Auf postalischem Wege oder per E-Mail übermittelte Angebote sind nicht zugelassen.
****
C) Die Bieter haben eine Eigenerklärung darüber einzureichen, ob Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 bis 4 GWB und § 124 Abs. 1 GWB, nach §§ 21 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. § 23 Abs. 2 und Abs. 3 AEntG, nach §§ 19 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. § 21 MiLoG und nach § 21 SchwarzArbG vorliegen (s. Formblatt 2 F2 Eignung in den Vergabeunterlagen). Darüber hinaus haben die Bieter die Eigenerklärungen "Mustererklärung Mindestentgelt/Tariftreue/Scientologyschutzerklärung" - sofern jeweils gefordert - einzureichen.
****
D) Sofern sich Bietergemeinschaften beteiligen, ist mit dem Angebot eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen, in der u. a. ein bevollmächtigter Vertreter benannt wird und die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder im Auftragsfall erklärt wird. Das Formblatt Eignung und die weiteren Eigenerklärungen sind in diesem Fall von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen. Die Eignung der Mitglieder einer ordnungsgemäß teilnehmenden Bietergemeinschaft (Referenzen, Umsatzzahlen etc.) wird kumulativ berücksichtigt.
****
E) Das Formblatt Eignung (Anlage F2) ist auch zu verwenden von Nachunternehmen, welche Teile des Auftrags erbringen sollen (Unteraufträge gemäß § 36 VgV), und Drittunternehmen, auf deren Eignung sich der Bieter/die Bietergemeinschaft beruft (Eignungsleihe gemäß § 47 VgV). Nachunternehmen müssen lediglich die Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Anlage 2 F2.1) abgeben. Drittunternehmen müssen ebenfalls die Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen abgeben. Darüber hinaus sind Angaben zu denjenigen Eignungskriterien zu machen, die der Bieter/die Bietergemeinschaft im Rahmen der Eignungsleihe in Anspruch nehmen will.
****
F) Fragen zu den Vergabeunterlagen (Bieterfragen) sind im Hinblick auf § 20 Abs. 3 Nr. 1 VgV spätestens bis zum 9. Kalendertag vor Ablauf der Angebotsfrist in Textform über den entsprechenden Projektraum des Vergabeportals zu stellen.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Auf der ersten Stufe wird die Bekanntmachung im EU-Amtsblatt bzw. zusätzlich in nationalen Bekanntmachungsportalen veröffentlicht. Interessenten können ab diesem Zeitpunkt sämtliche Vergabeunterlagen - mit Ausnahme der vertraulichen Anteile der Vergabeunterlagen - unter der angegebenen Internetadresse downloaden.

Auf der zweiten Stufe werden geeignete Bewerber zur Abgabe eines Erstangebots und zur Teilnahme an Verhandlungen aufgefordert.

Die Auftraggeberin behält sich ausdrücklich vor, eine oder mehrere weitere Ange-bots- bzw. Verhandlungsrunden durchzuführen. Abschließend reichen die Bieter ihre verbindlichen Angebote ein. Auf dieser Grundlage wird die Auftraggeberin die Zuschlagswertung vornehmen und den Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot gemäß den Vergabebedingungen erteilen.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Internationales Beschaffungsinstrument

Sonstiges / Weitere Angaben

Einlegung von Rechtsbehelfen

1. Ein Nachprüfungsantrag zur Vergabekammer ist nach § 160 Abs. 3 S. 1
Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
2. Insbesondere § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1, Nr. 2 und 3 GWB sowie § 134 Abs. 2 GWB sind zu beachten.
3. Die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit des Vertragsschlusses nach § 135 GWB
endet spätestens 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union, vgl. § 135 Abs. 2 Satz 2 GWB.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

243915-2025

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

a) Die Vergabestelle stellt diese Vergabeunterlagen für die Durchführung des Verfahrens auf einer Vergabeplattform zur Verfügung. Die Vergabeunterlagen können über das Vergabeportal DTVP bezogen werden. Die Registrierung auf der Plattform und die Vergabeunterlagen sind für interessierte Unternehmen kostenfrei. Interessierte Unternehmen können auch ohne Registrierung die Vergabeunterlagen unter DTVP herunterladen. Sofern sich ein Bieter nicht auf der Plattform registriert, müssen sich die Bieter stets über den aktuellen Stand des Vergabeverfahrens informieren. Eventuelle Fristverlängerungen, Bieterfragen mit den entsprechenden Antworten oder sonstige Aktualisierungen und Änderungen zu diesem Vergabeverfahren können insofern ausschließlich über das e-Vergabeportal DTVP abgerufen werden. Nachrichten an die Vergabestelle sind ausschließlich über die Vergabeplattform DTVP unter dem Bereich "Kommunikation" zu stellen. Anonymisierte Antworten zu rechtzeitig gestellten Bieterfragen sowie aktualisierte oder weitere Unterlagen, können unter DTVP unter Beachtung der dort genannten Nutzungsbedingungen heruntergeladen werden. Soweit sich interessierte Unternehmen nicht registrieren lassen, obliegt ihnen die Verpflichtung, diesen Link regelmäßig einzusehen. Mündliche Auskünfte und Erklärungen sind ungültig.
B) Rügeerfordernis:
Es wird darauf hingewiesen, dass bei Beanstandungen im Hinblick auf das hiesige Vergabeverfahren die Bieter Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sie erkannt haben, gegenüber der Vergabestelle innerhalb von 10 Kalendertagen zu rügen haben und weiterhin Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen zur Abforderung der Angebote erkennbar sind, von den Bewerbern spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Abgabe der Angebote gegenüber der Vergabestelle zu rügen sind (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1, 2 und Nr. 3 GWB), damit die Bieter für den Fall, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer anstreben können. Sofern die Vergabestelle einer Rüge nicht abhilft, kann der betreffende Bieter nur innerhalb von längstens 15 Kalendertagen nach Eingang des Antwortschreibens an den Rügenden diesbezüglich ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer einleiten (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).

Ergebnis

Allgemeine Angaben

Gewinnerauswahl

Es wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote / Teilnahmeanträge

3
3
4

Größe der Unternehmen

1
1
0
0

Herkunft der Unternehmen

0
0

Überprüfung der Angebote

1
0
0
Angaben zum Auftrag

Angaben zur Rahmenvereinbarung

EUR
EUR
Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie
Internationales Beschaffungsinstrument

Vertrag

Allgemeine Angaben

Allgemeine Angaben

Daun 01/2025
Suche eines strategischen Partners zur Errichtung von Solarparks im Gebiet der Verbandsgemeinde Daun
Bezuschlagte Wirtschaftsteilnehmer

Name und Anschrift des Hauptauftragnehmers

Trianel Energieprojekte GmbH & Co. KG
DE 203 160 841
Mittleres Unternehmen
Krefelder Straße 203
52070
Aachen
Deutschland
DEA2D
a.schatke@trianel.com
+49 15142680538
Nein
Deutschland
Vergabe von Unteraufträgen

Vergabe von Unteraufträgen

Nein
Angaben zum Auftrag

Informationen zum Vertragsabschluss

13.04.2026
13.04.2026

Angaben zum Angebot

Daun 01/2025
---

Angaben zur Rahmenvereinbarung