-Rückbaumaßnahmen im Außenbereich und Einlagerungen für spätere Wiederverwendung (Mastleuchten, Spielgeräte, Betonplatten)- Demontage Heizung, Lüftung Sanitär- Demontage Elektroleitungen- Erstellen statischer Nachweise für Abbruch- Rückbau Fußbodenaufbauten- Schadstoffsanierung (Asbest, KMF Dämmung) und Entsorgung- Abbruch und Entsorgung Gebäudeteil
Demontage HLSDemontage Rohrleitungen 2.630 m
Demontage ElektroDemontage und Entsorgung von Kabeln und Leitungen 3.500 m
AbbrucharbeitenAbbruch Fußbodenaufbau 1.200 m2Abbruch Abhangdecke GK 1.150 m2Abbruch Innenwände Leichtbau 600 m2Abbruch Dächer und Dachaufbauten 1.680 m2
Das Schulgebäude besteht aus mehreren Bauabschnitten aus den Jahren 1976 und 2005. Der ältere Gebäudeteil wurde überwiegend in Holzbauweise errichtet und ist statisch, brandschutztechnisch sowie schallschutztechnisch nicht für eine Aufstockung geeignet. Die vorhandene Dachkonstruktion kann die erhöhten Lasten eines zusätzlichen Obergeschosses nicht aufnehmen, weshalb große Teile dieses Bestands zurückgebaut und durch eine neue zweigeschossige Tragstruktur ersetzt werden müssen.
Der Erweiterungsbau von 2005 in Stahlbetonbauweise besitzt hingegen ausreichende konstruktive Voraussetzungen, um nach statischen Ertüchtigungsmaßnahmen um ein weiteres Geschoss erweitert zu werden. Ebenso können Teile des Bestands wie die Aula, das Untergeschoss sowie einzelne Gebäudeteile erhalten und in die neue Planung integriert werden.
Die Erweiterung erfolgt als nachhaltiger Holzskelettbau mit sichtbarer Tragstruktur aus Brettschichtholz und Brettsperrholz. Die Konstruktion folgt einem klaren Achsraster und ermöglicht eine flexible Nutzung sowie eine spätere Demontage und Wiederverwendung der Bauteile. Ergänzt wird das Konzept durch eine vorgehängte hinterlüftete Holzfassade, extensive Dachbegrünungen sowie ressourcenschonende Materialien wie Holz und Lehm.
Zu den wesentlichen Anforderungen des Projekts gehören die Schaffung zusätzlicher Schulflächen durch Aufstockung, die Verbesserung von Brand-, Schall- und Tragwerksanforderungen, die Integration des Bestands in die neue Gebäudestruktur sowie ein nachhaltiger und ressourcenschonender Umgang mit Materialien. Gleichzeitig müssen der laufende Betrieb des Kindergartens sowie funktionale Anforderungen an Außenanlagen, Erschließung, Barrierefreiheit und Schülerverkehr berücksichtigt werden.
Fehlende Unterlagen müssen innerhalb sechs Kalendertagen nachgereicht werden.
Es sind drei Referenzen zu vergleichbaren Projekten im ausgeschriebenen Gewerk vorzulegen.
Nachweis der beruflichen Qualifikation