Erstellung versicherungsmathematischer Gutachten:
- Los 1: für die Berechnung der Mitgliedsbeiträge in der Grundversicherung der PBeaKK und die Durchführung des Beitragsvergleichs mit der privaten Krankenversicherung gemäß § 26 g Bundesanstalt-Post-Gesetz- Los 2: für die Berechnung der Versichertenbeiträge, die Höhe der Alterungsrückstellungen, sowie ein Projektionsmodell für die einzelnen Stufen der Zusatzversicherung der PBeaKK
- Los 1: Erstellung versicherungsmathematischer Gutachten für die Berechnung der Mitgliedsbeiträge in der Grundversicherung der PBeaKK und die Durchführung des Beitragsvergleichs mit der privaten Krankenversicherung gemäß § 26 g Bundesanstalt-Post-Gesetz im Kalenderjahr 2027 für das Geschäftsjahr 2028 mit sechsmaliger Verlängerungsoption seitens der PBeaKK. Vor der Erstellung des Erstgutachtens muss zudem eine Überleitung des Beitragsgutachtens 2027 (wird vom bisherigen Aktuar erstellt) erfolgen. Bei der Überleitung müssen die Modelle zur Beitragsberechnung und zum Beitragsvergleich vom bisherigen Aktuar übernommen, im Detail nachvollzogen/verstanden und einer Plausibilitätsprüfung unterzogen werden; außerdem sind der Auftraggeberin im Rahmen einer Präsentation Änderungsvorschläge zu unterbreiten, wenn der Auftragnehmer die Ergebnisse der bisherigen Modelle als Aktuar nicht vertreten kann.
- Los 2: Erstellung versicherungsmathematischer Gutachten für die Berechnung der Versichertenbeiträge (im Kalenderjahr 2027 für das Geschäftsjahr 2028 jeweils für die einzelnen Stufen der Zusatzversicherung (ZV) mit sechsmaliger einseitiger Verlängerungsoption der Auftraggeberin), über die Höhe der Alterungsrückstellungen (für die einzelnen Stufen der ZV zum 31.12.2027 mit sechsmaliger einseitiger Verlängerungsoption der Auftraggeberin), sowie Erstellung eines Projektionsmodell für die einzelnen Stufen der Zusatzversicherung der PBeaKK und zur Abbildung wesentlicher Bilanz- und GuV-Positionen für die Zukunft (mit sechsmaliger einseitiger Verlängerungsoption der Auftraggeberin).Zudem muss im Kalenderjahr 2027 die einmalige Überleitung des vom bisherigen Aktuar für das Geschäftsjahr 2027 erstellten Gutachtens über die Höhe der Versichertenbeiträge, die einmalige Überleitung des vom bisherigen Aktuar zum 31.12.2026 erstellten letzten Gutachten über die Höhe der Alterungsrückstellungen, sowie die einmalige Überleitung des vom bisherigen Aktuar zum 31.12.2026 erstellten Projektionsmodells erfolgen.Bei der Überleitung müssen die Modelle zur Beitragsberechnung, zur Höhe der Alterungsrückstellungen sowie zur Projektion der Versichertenbestände übernommen, im Detail nachvollzogen/verstanden und einer Plausibilitätsprüfung unterzogen werden; außerdem sind der Auftraggeberin im Rahmen einer Präsentation Änderungsvorschläge zu unterbreiten, wenn der Auftragnehmer die Ergebnisse der bisherigen Modelle als Aktuar nicht vertreten kann.
Die Auftraggeberin ist berechtigt, die Laufzeit des befristeten Vertrages insgesamt sechsmal um einen Zeitraum von jeweils einem Kalenderjahr zu verlängern.
Qualität des Angebots
Angebotspreis brutto
Die in der Nachweisliste (Anlage A 12) geforderten Erklärungen und Nachweise sind innerhalb der Teilnahmefrist abzugeben. Jeder geforderte, aber nicht oder nicht fristgerecht erbrachte Nachweis kann zum Ausschluss des Teilnahmeantrags führen. Es wird auf § 56 Abs. 2 und 3 VgV verwiesen. Ob die Auftraggeberin von der Möglichkeit zur Nachforderung nach § 56 Abs. 2 und 3 VgV Gebrauch machen wird, wird nach Ablauf der Teilnahmefrist entschieden. Ein Anspruch auf Einräumung einer Nachreichungsmöglichkeit besteht nicht.
Unternehmensdarstellung:
Vom Bewerber erstellte Beschreibung seines Unternehmens insbesondere mit Angaben zu folgenden Punkten:- Angabe der Rechtsform,- Darstellung der allgemeinen Kompetenz, Fachwissen und Erfahrung hinsichtlich Projektmanagement in Bezug auf die Erbringung von aktuariellen Dienstleistungen.
Eigenerklärung über vorhandene wirtschaftliche Verknüpfung mit Unternehmen gem. § 46 Abs. 2 VgV
Gefordert ist eine ausdrückliche Mitteilung des Bewerbers,I) ob er für eine oder mehrere Postnachfolgeunternehmen (Deutsche Post AG, Deutsche Telekom AG, DB Privat- und Firmenkundenbank AG (vormals Deutsche Postbank AG) und deren Tochterunternehmen) tätig ist.- wenn Teilfrage I) positiv mit "ja" beantwortet wird, folgt Teilfrage II) -
II) über den Umfang und die Art der Geschäftsbeziehungen zu dem / den Postnachfolgeunternehmen; Beantwortung mit Angaben zua) Umfang des Auftragswertes in EUR undb) Laufzeit sowiec) Art der Dienstleistung und Bekleidung von ÄmternZur Erklärung der geforderten Informationen ist das Formular "Eigenerklärung wirtschaftliche Verknüpfung" vollständig auszufüllen (Anlage A 3 der Vergabeunterlagen). Es ist im Falle von Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied vorzulegen.
Nachweis über Eintragung im Berufs- oder Handelsregister
Sofern rechtlich eine Eintragungspflicht für den Bewerber besteht, Nachweis darüber, dass der Bewerber im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem er ansässig ist, eingetragen ist. Der Nachweis darf zum Zeitpunkt "Ende der Teilnahmefrist" nicht älter als 6 Monate sein. Es müssen eine Kopie des Nachweises oder eine Eigenerklärung vorgelegt werden. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied vorzulegen.
Referenzprojekte
LOS 1Erfahrungsnachweis in Form einer vom Bewerber gefertigten Liste von mindestens drei (3) Referenzen. Davon muss mindestens 1 Referenz die Erstellung eines versicherungsmathematischen Gutachtens in einer privaten Krankenversicherung zum Inhalt haben. Die erbrachten Leistungen müssen mit den Leistungen des vorliegenden Vergabeverfahrens vergleichbar (Erstellung von versicherungsmathematischen Projekten mit mindestens 200 Arbeitsstunden pro Projekt) und in den letzten 3 Jahren erbracht worden sein.Werden mehr als drei Referenzprojekte eingereicht, werden für den Fall einer zu treffenden Auswahlentscheidung die ersten drei wertbaren Referenzen entsprechend der Reihenfolge im Originalantrag gewertet.Für die Bewertung von Referenzprojekten sind folgende Angaben notwendig:(1) Art der ausgeführten Projekte, (2) Fertigstellung der ausgeführten Projekte, (3) Auftragsvolumen in Arbeitsstunden,(4) Auftraggeber mit Adressangabe(5) Ansprechpartner mit Angabe der Kontaktangaben (mindestens Name und Telefonnummer) beim bisherigen Auftraggeber. Die Darstellung der Referenzprojekte sollte maximal zwei Seiten DIN A4 je Referenz nicht überschreiten und hat unter der Nutzung des Formulars "Referenzblatt" (Anlage A 4 der Vergabeunterlagen, nach Losen getrennt) zu erfolgen (für jede Referenz bitte ein separates Formular "Referenzblatt" ausfüllen).
LOS 2:Erfahrungsnachweis in Form einer vom Bewerber gefertigten Liste von mindestens drei (3) Referenzen. Davon muss a) mindestens 1 Referenz über die Erstellung eines versicherungsmathematischen Gutachtens in einer privaten Krankenversicherung über die Berechnung von Versichertenbeiträgen UNDb) mindestens 1 Referenz über die Erstellung eines versicherungsmathematischen Gutachtens in einer privaten Krankenversicherung über die Höhe von Alterungsrückstellungenzum Inhalt haben.Hinweis: a) und b) können entweder durch eine gemeinsame Referenz oder durch getrennte Referenzen nachgewiesen werden. Die Leistungen müssen mit den Leistungen des vorliegenden Vergabeverfahrens vergleichbar (Erstellung von versicherungsmathematischen Gutachten für die private Krankenversicherung hinsichtlich der Höhe von Alterungsrückstellungen und der Berechnung von Versichertenbeiträgen) und in den letzten 3 Jahren erbracht worden sein.Werden mehr als drei Referenzprojekte eingereicht, werden für den Fall einer zu treffenden Auswahlentscheidung die ersten drei wertbaren Referenzen entsprechend der Reihenfolge im Originalantrag gewertet.Für die Bewertung von Referenzprojekten sind folgende Angaben notwendig:(1) Art der ausgeführten Gutachten/Projekte, (2) Fertigstellung der ausgeführten Gutachten/Projekte, (3) Auftragsvolumen in Arbeitsstunden,(4) Auftraggeber mit Adressangabe(5) Ansprechpartner mit Angabe der Kontaktangaben (mindestens Telefonnummer) beim bisherigen Auftraggeber. Die Darstellung der Referenzprojekte sollte maximal zwei Seiten DIN A4 je Referenz nicht überschreiten und hat unter der Nutzung des Formulars "Referenzblatt" (Anlage A 4 der Vergabeunterlagen, nach Losen getrennt) zu erfolgen.
Hinweis zu Kriterium für die Auswahl der Bewerber für die 2. Stufe, nach Losen getrennt:Qualität/Vergleichbarkeit mit dem Auftragsgegenstand der vorgelegten Referenzen mit max. 5 Punkten pro anerkannter Referenz, so dass insgesamt max. 15 Punkte zu erreichen sind.
Angabe der Beschäftigtenzahl/Führungskräfte
Der Bewerber nennt die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl (FTE) des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren. Vorzulegen ist eine Eigenerklärung.
Eigenerklärung zur Unabhängigkeit
Eigenerklärung des Bewerbers zur Unabhängigkeit der von ihm zur Auftragserfüllung eingesetzten Aktuare (z. B. Unabhängigkeit gemäß den Standesregeln für Aktuare der Deutschen Aktuarsvereinigung e. V. oder vergleichbarer Institutionen von EU-Mitgliedsstaaten). Der Bewerber hat zur Abgabe dieser Erklärung das Formular "Eigenerklärung Unabhängigkeit" (Anlage A 5 der Vergabeunterlagen) zu nutzen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist die Erklärung von jedem Mitglied vorzulegen.
Eigenerklärung zum (Gesamt)Umsatz gem. § 45 Abs. 4 Ziff. 4 VgV
Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Erstellung versicherungsmathematischer Gutachten) in den letzten drei Geschäftsjahren.
Hinweis zu Kriterium für die Auswahl der Bewerber für die 2. Stufe, nach Losen getrennt:Umsätze des Bewerbers (Höhe und Kontinuität/Entwicklung) im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Erstellung versicherungsmathematischer Gutachten) in den letzten drei Geschäftsjahren mit max. 5 Punkten.
Die Bewerbergemeinschaften muss im Auftragsfall eine Rechtsform annehmen, bei der eine gesamtschuldnerische Haftung der einzelnen Bewerbergemeinschaftsmitglieder für die Erfüllung der vertraglichen Pflichten besteht.
Los 1: Erstellung versicherungsmathematischer Gutachten für die Berechnung der Mitgliedsbeiträge in der Grundversicherung der PBeaKK und die Durchführung des Beitragsvergleichs mit der privaten Krankenversicherung gemäß § 26 g Bundesanstalt-Post-Gesetz im Kalenderjahr 2027 für das Geschäftsjahr 2028 mit sechsmaliger Verlängerungsoption seitens der PBeaKK. Vor der Erstellung des Erstgutachtens muss zudem eine Überleitung des Beitragsgutachtens 2027 (wird vom bisherigen Aktuar erstellt) erfolgen. Bei der Überleitung müssen die Modelle zur Beitragsberechnung und zum Beitragsvergleich vom bisherigen Aktuar übernommen, im Detail nachvollzogen/verstanden und einer Plausibilitätsprüfung unterzogen werden; außerdem sind der Auftraggeberin im Rahmen einer Präsentation Änderungsvorschläge zu unterbreiten, wenn der Auftragnehmer die Ergebnisse der bisherigen Modelle als Aktuar nicht vertreten kann.
Los 2: Erstellung versicherungsmathematischer Gutachten für die Berechnung der Versichertenbeiträge (im Kalenderjahr 2027 für das Geschäftsjahr 2028 jeweils für die einzelnen Stufen der Zusatzversicherung (ZV) mit sechsmaliger einseitiger Verlängerungsoption der Auftraggeberin), über die Höhe der Alterungsrückstellungen (für die einzelnen Stufen der ZV zum 31.12.2027 mit sechsmaliger einseitiger Verlängerungsoption der Auftraggeberin), sowie Erstellung eines Projektionsmodell für die einzelnen Stufen der Zusatzversicherung der PBeaKK und zur Abbildung wesentlicher Bilanz- und GuV-Positionen für die Zukunft (mit sechsmaliger einseitiger Verlängerungsoption der Auftraggeberin).Zudem muss im Kalenderjahr 2027 die einmalige Überleitung des vom bisherigen Aktuar für das Geschäftsjahr 2027 erstellten Gutachtens über die Höhe der Versichertenbeiträge, die einmalige Überleitung des vom bisherigen Aktuar zum 31.12.2026 erstellten letzten Gutachten über die Höhe der Alterungsrückstellungen, sowie die einmalige Überleitung des vom bisherigen Aktuar zum 31.12.2026 erstellten Projektionsmodells erfolgen.Bei der Überleitung müssen die Modelle zur Beitragsberechnung, zur Höhe der Alterungsrückstellungen sowie zur Projektion der Versichertenbestände übernommen, im Detail nachvollzogen/verstanden und einer Plausibilitätsprüfung unterzogen werden; außerdem sind der Auftraggeberin im Rahmen einer Präsentation Änderungsvorschläge zu unterbreiten, wenn der Auftragnehmer die Ergebnisse der bisherigen Modelle als Aktuar nicht vertreten kann.