Verfahrensangaben

26-0260 Sanierungsarbeiten Handwerkerviertel, Umbau Schachtweg Süd - Vergabe Planu...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
28.07.2026 10:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Wolfsburg
031030000000-0-50
Porschestraße 49
38440
Wolfsburg
Deutschland
DE913
Zentrale Vergabestelle
zentrale-vergabestelle@stadt.wolfsburg.de
+49 5361281766
+49 536128-2057

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Niedersachsen beim Nieders. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr - Regierungsvertretung Lüneburg -
t:0413115-1334
Auf der Hude 2
21339
Lüneburg
Deutschland
DE935
vergabekammer@mw.niedersachsen.de
+49 413115-1334
+49 413115-2943

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71240000-2
71322500-6
71300000-1
71311220-9
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Sanierungsarbeiten Handwerkerviertel, Umbau Schachtweg Süd - Vergabe Planungsleistungen gem. HOAI §§ 48, 38, 53

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Im Rahmen der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme "Handwerkerviertel" sind in den vergangenen Jahren unter anderem mehrere umfangreiche Maßnahmen zur Aufwertung und Neuordnung der öffentlichen Flächen erfolgreich umgesetzt worden, darunter
- die Poststraße (in zwei Bauabschnitten),
- der Robert-Koch-Platz am Wolfsburger Campus der Fachhochschule "Ostfalia" einschließlich der umliegenden Verkehrsflächen sowie
- der Schachtweg Nord.
Handlungsgrundlage für alle Sanierungsmaßnahmen ist die Fortschreibung des städtebaulichen Rahmenplans für das Handwerkerviertel von 2021. Nähere Informationen zum Sanierungsgeschehen finden sich hier
(wolfsburg.de/bauenwohnen/stadterneuerunghandwerkerviertel).

Das Sanierungsverfahren im Handwerkerviertel ist weitgehend abgeschlossen. Die Erneuerung des südlichen Schachtwegs stellt die letzte "große" Ordnungsmaßnahme im Erneuerungsprozess dar.

Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind die fachplanerischen Leistungen für eine grundhafte Erneuerung des südlichen Schachtwegs vom Abzweig zur Poststraße (= nördliches Ausbauende) im Norden bis zum Kreuzungsbereich mit der Kleiststraße im Süden. Dabei gilt es, die Platzfläche im Eckbereich von Schachtweg und Kleiststraße planerisch mit zu berück-sichtigen (hierzu siehe weiter unten).

Die anstehende Sanierungsmaßnahme hat die Herstellung einer in funktionaler und gestalterischer Hinsicht und auch unter dem Gesichtspunkt der Klimaanpassung zukunftsfähigen Verkehrsanlage zum Ziel. Dabei sind die - noch zu benennenden - wirtschaftlichen Vorgaben so-wohl aus dem städtischen Kontext als auch aus der Städtebauförderung zu beachten.
Ebenso wie bei der 2025 fertiggestellten Poststraße gilt es, über beide Teilabschnitte des Schachtwegs hinweg ein einheitliches Gesamtbild zu erzeugen. Der Straßenraum soll zum baulichen Umfeld hin vermitteln und die Voraussetzungen für die weitere positive Entwicklung des Quartiers schaffen.

Der Schachtweg hat die verkehrliche Funktion einer innerstädtischen Durchgangsstraße für den MIV, nicht aber für den ÖPNV. Mit einer Führung von Busverkehren über den Schachtweg ist auch in Zukunft nicht zu rechnen. Gleichwohl muss im Planungsprozess die Frage beantwortet werden, ob die Verkehrsanlage im südlichen Teil möglicherweise zu einer Mischverkehrs- oder einer Platzfläche umgestaltet werden kann. In jedem Fall ermöglicht die mit der grundhaften Erneuerung der Verkehrsanlage einhergehende Eingriffstiefe eine Veränderung bzw. Optimierung des Straßenquerschnitts einschließlich der beidseitigen Nebenanlagen.
Im Hinblick auf den Erhalt der vorhandenen Straßenbäume in der Planung sind die Ergebnisse einer (beauftragten) Baumzustandskartierung abzuwarten. Über den planerischen Umgang mit der Platzfläche im Südwesten - bestandsorientierte Sanierung oder vollständige Neuplanung? - muss in Politik und Verwaltung entschieden werden.

Darüber hinaus werden die folgenden Aspekte in der Planung zu berücksichtigen sein:
- Schaffung einer verkehrssicheren Radverkehrsführung in Fahrtrichtung Süden unter Erhalt des Parkraumangebots auf der Straßenwestseite
- Verbesserung der Aufenthaltsqualität in den Nebenanlagen; Schaffung von Grüninseln und wenn möglich Integration von Retentionsflächen zur Regenwasserbewirtschaftung.

Die Priorisierung der genannten Planungsinhalte kann erst im planerischen Prozess festgelegt werden.

Gegenstand der Ausschreibung sind Planungsleistungen gemäß HOAI für die Neugestaltung des Schachtweg Süd.

Die Aufgabenstellung umfasst insbesondere:

* Verkehrsanlagenplanung (federführend) (§ 47 HOAI)
* Freianlagenplanung (§ 39 HOAI)
* Planung der Straßenentwässerung unter Berücksichtigung der Starkregenvorsorge
* Planung der technischen Ausstattung (Außenbeleuchtung) (§ 55 HOAI)

Es ist vorgesehen, zunächst die Leistungsphasen 1-3 bzw. 1-4 (Freianlagen) nach HOAI zu beauftragen. Eine stufenweise Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5-8 bzw. 4-9 (Frei-anlagen) erfolgt optional. Einzelheiten sind dem Preisblatt zu entnehmen.
Die weiteren Stufen werden je nach politischer Beschlusslage einzeln abgerufen. Als besondere Leistungen wird ein koordinierter Leitungsplan sowie die Vorstellung der Planunterlagen in politischen Gremien in die Aufgabenstellung übernommen. Für die Teilnahme an Gremiensitzungen ist die Teilnahme des mit der Aufgabe betrauten Projektleiters zu gewährleisten.
Die Einbindung von Fachplanern für Freianlagen und Beleuchtung wird vorausgesetzt.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
38440
Wolfsburg
Deutschland
DE913

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Erläuterung zur Herangehensweise

In diesem Kriterium ist die Herangehensweise an die gestellte Aufgabe darzulegen.
Des Weiteren ist darzulegen, wie die digitale Kommunikation, die Kosten- und Terminkontrolle im Hinblick auf die Förderrichtlinien der NBank (Anlage 1) erfolgt, damit eine zügige Projektdurchführung gewährleistet und eine Überschreitung vereinbarter Kosten vermieden wird. Weitere Informationen s. Matrix Stufe 2.

Gewichtung
15,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Projektteam-Zusammenarbeit-

In diesem Kriterium soll der Bieter sein Projektteam (Projektleitung, Stellvertretung, Projektbearbeitende) mit ihren Qualifikationen und Berufserfahrung vorstellen. Es sind Aussagen zur Organisation des Projektteams zu treffen. Die Projektleitung hat Erfahrungen in mindestens zwei der folgenden Bereiche nachzuweisen: Straßenraumgestaltung, Starkregenvorsorge, Verkehrsberuhigung, städtebaulich sensible Bereiche. Weitere Informationen s. Matrix Stufe 2.
MINDESTANFORDERUNG: Projektleitung und stv. Projektleitung im Leistungsbild Verkehrsanlagenplanung gem. §§ 45ff. HOAI mit Abschluss Dr.-Ing., Dipl.-Ing., Dipl.-Ing.(FH) bzw. Bachelor oder Master oder gleichwertiger Abschluss, mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung und zwei Referenzen in den og. Bereichen
Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen folgende Unterangaben vollständig getätigt werden:
- Projektbezeichnung;
- Ort/Land
- Auftraggeber inkl. Ansprechpartner
- von der Projektleitung bearbeiteter Leistungsumfang (HOAI Lph.)
- Baukosten
- Zeitraum (Auftragsvergabe bis Fertigstellung Lph. 8 iSv § 47 und § 55 HOAI
- Art der Baumaßnahme (Grunderneuerung, Umbau, Verkehrsberuhigung/-dämpfung, Sanierungsgebiet, Andere)
- Baukosten
- Zuordnung zu den Bereichen Straßenraumgestaltung, Starkregenvorsorge, Verkehrsberuhigung, städtebaulich sensible Bereiche

Gewichtung
15,00

Zuschlagskriterium

Preis
Honorar

Details zum Honorarangebot sind dem Preisblatt zu entnehmen

Gewichtung
70,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungs-stufen.
Mit einem Einzelabruf wird der Auftraggeber jeweils die Leistungsphasen 1 bis 3 inkl. besondere Leistungen (Koordinierter Leitungsplan) beauftragen (Stufe 1). Optional werden die LP 5 bis 8 der Verkehrsanlagenplanung nach § 47 HOAI, die LP 5 bis 8 der Technischen Ausrüstung nach § 55 HOAI sowie die LP 4 bis 9 der Freianlagen nach § 39 HOAI sowie beauftragt.

Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht nicht.
Die weiteren Leistungsstufen werden bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Maß-nahmen einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt.
Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung.

Zusätzliche Angaben

Auftragserteilung IV Q 2026, Planungszeit 1 Jahr

Klarstellend wird auf die Regelung des Art. 5k VO (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, hingewiesen. Das Formblatt ANLAGE-Eigenerklärung-VO-2022-833 ist abzugeben.
Sollte sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft bereits zum Nachweis seiner/ihrer Leistungsfähigkeit (Nachweis Umsatzerlöse/Mitarbeiter/Referenzen) auf Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsverleiher) beziehen, sind diese bereits bei der Bewerbung zu benennen. Außerdem muss der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft in diesem Fall die tat-sächliche Zugriffsmöglichkeit auf die Kapazitäten des Eignungsverleihers mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. § 47 Abs. 1 VgV - Formular 236) und die "Eigenerklärung anderer Unternehmen" für die betreffenden Eignungsverleiher bereits mit der Bewerbung vorlegen. Als Nachweis sind die vorgenannten Formulare zu verwenden und vollständig ausgefüllt sowie unterschrieben dem Teilnahmeantrag als Anhang beizulegen.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Stufe 1 - Teilnahmewettbewerb:
Die digital einzureichenden Bewerbungsunterlagen umfassen:
a) Den ausgefüllten Teilnahmeantrag mit den Eigenerklärungen; hier sind alle Angaben einzutragen. Der Teilnahmeantrag ist nach kostenfreier Registrierung unter https://www.dtvp.de/Center herunterladbar.
b) Nachweis Berufsausübung
c) Je Referenzprojekt ist ein Referenzblatt (max. zwei DIN-A4-Seiten, digital) mit weiter-führenden Darstellungen (Texte, Pläne, Fotos, Skizzen) einzureichen.
d) Lebenslauf und je Referenzprojekt ein Projektblatt (max. zwei DIN-A4-Seiten, digital) für die Projektleitung
e) Lebenslauf und je Referenzprojekt ein Projektblatt (max. zwei DIN-A4-Seiten, digital) für die stellvertretende Projektleitung

Andere als die verlangten Erklärungen, Referenzprojekte und Informationen werden nicht gewertet.

Erfüllen mehr Bewerber die Mindestkriterien, als zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden sollen, entscheidet die Auftraggeberin anhand der im Eignungskriterium "Referenzen" ge-nannten Bedingungen.

Stufe 2 - Verhandlungsverfahren:
Details zu den Zuschlagskriterien sind der "Matrix Stufe 2" zu entnehmen. Informationen zu dem Honorarangebot werden den Bietern in der Stufe 2 zugesandt.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Zur Dokumentation des Ausschreibungsverfahrens bitten wir Sie, Bieterfragen ausschließlich über DTVP / Kommunikation zu stellen.
Auskünfte von anderen Stellen oder mündliche Auskünfte sind nicht verbindlich.

Die Vergabeunterlagen können Sie unter www.dtvp.de/Center einsehen und herunterladen.

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YD2MXFH

Einlegung von Rechtsbehelfen

Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.

§ 160 Abs. 3 S. 1 GWB lautet:
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Fehlende Unterlagen gem. § 56 Abs. 2 VgV werden nachgefordert. Fehlende Preise gem. § 57 Abs. 1 Nr. 5 VgV werden nicht nachgefordert.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur*in (oder vergleichbar) zu führen oder wenn sie be-rechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Ist in dem Hei-matstaat des Bewerbenden die geforderte Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG - Berufsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht.

Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungs-gemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein bevollmächtigter Vertretender der juristischen Person und der Verfassende die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Bietergemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn mindestens ein Mitglied der Bietergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Jeder Teilnehmende hat seine Teilnahmeberechtigung eigenverantwortlich zu prüfen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung. Mehrfachbewerbungen, d.h. parallele Bewerbungen als Einzelbe-werbender und gleichzeitig als Gesellschafter*in einer Bietergemeinschaft, werden ausge-schlossen, sofern die betroffenen Bewerbenden nicht nachweisen, dass die Bewerbungen völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
Nachweis über Kopie der Diplomurkunde oder einen vergleichbaren Nachweis.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

Eigenerklärung über den Gesamtumsatz, gem. § 45 Abs.1 Nr.1 VgV, der letzten drei Jahre (2023, 2024, 2025)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV einer Versicherungsgesellschaft mit Firmensitz in der EU mit Mindestdeckungssummen von 2.000.000 EUR für Personenschäden und 1.000.000 EUR für sonstige Schäden pro Schadensfall dreifach maximiert im Versicherungsjahr.

Sofern der Bewerbende über keine entsprechende Versicherung verfügt, hat er mit seinem Angebot verbindlich zu erklären, dass er im Fall der Auftragserteilung eine entsprechende Ver-sicherung abschließen wird. Die Berufshaftpflichtversicherung ist für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungs-schein nachgereicht werden. Bei Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen oder ggf. eine projektbezogene Versicherung abgeschlossen werden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

Eigenerklärung, dass Teilnahmehindernisse gemäß § 6 VgV nicht vorliegen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Eigenerklärung über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Mitarbeiter (einschließlich Führungskräfte) aufgegliedert in
a. Bauingenieure (oder gleichwertig) im Leistungsbild Verkehrsanlagenplanung gemäß § 47 HOAI mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre;
b. Elektrotechnik-Ingenieure im Leistungsbild Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI;
c. Landschaftsarchitekten im Leistungsbild Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI

Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers dürfen die Mitarbeiter des Nachunterneh-mers nur bezogen auf den Leistungsanteil hinzugerechnet werden. Maßgebend ist das Voll-zeitäquivalent.

MINDESTANFORDERUNG: Eine durchschnittliche Anzahl von zwei Mitarbeitenden im Leistungsbild Verkehrsanlagenplanung/Verkehrsplanung mit Berufserfahrung größer/gleich fünf Jahre.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Für das geforderte Leistungsbild Angaben zu mindestens 3 und maximal 5 Referenzprojekten zum Nachweis folgender Kriterien:
alle Referenzprojekte mit mindestens 2 der folgenden Bereiche: Städtebaulich sensible Berei-che, Starkregenvorsorge, Verkehrsberuhigung, Straßenraumgestaltung., LP 2-5 durchgehend vom Bewerber/Bewerbergemeinschaft erbracht, keine zeitliche Begrenzung.
- mind. ein Referenzprojekt zur Starkregenvorsorge (Lph. 2-5),
- mind. ein Referenzprojekt in einem städtebaulich sensiblen Bereich (Lph. 2-8),
- mind. ein Referenzprojekt für öffentlichen Auftraggeber im Sinne von § 98 GWB

Der Auftraggeber behält sich vor, Erkundigungen beim Betreiber bzw. Bauherrn einzuholen.
Der Bewerber muss die einzelnen Referenzprojekte auf jeweils max. zwei DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend darstellen.
Bei Nichtvorlage wird/werden die Referenz/en nicht gewertet.
Im Falle einer Bewerbung als Bewerbergemeinschaft und/oder im Fall der Eignungsleihe müs-sen die Referenzprojekte nicht von jedem Mitglied vorgewiesen werden, vielmehr sind die An-gaben zu den Referenzprojekten von der Bewerbergemeinschaft (inkl. Eignungsverleiher, sofern zutreffend) insgesamt zu machen. Die Referenzprojekte müssen dem Bewerber, einem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. einem der benannten Eignungsverleiher eindeutig zuzuordnen sein. Mitarbeiterreferenzen sind nicht zugelassen.

Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen folgende Unterangaben vollständig getätigt werden:
- Projektbezeichnung
- Ort/Land
- Auftraggeber inkl. Ansprechpartner
- Datum Auftragsvergabe
- Datum Fertigstellung Leistungsphase 8 im Sinne von § 47 HOAI
- Datum Fertigstellung Lph. 8 im Sinne von § 55 HOAI (geplante Anlagen der Straßenbeleuch-tung)
- Art der Baumaßnahme (Grunderneuerung, Umbau, Verkehrsberuhigung/-dämpfung, Sanie-rungsgebiet, Andere)
- Leistungsumfang (HOAI Lph.)
- Baukosten
- Bei Bietergemeinschaften/Eignungsleihe zusätzlich: Auftragnehmer (Mitglied der Bieterge-meinschaft bzw. Eignungsverleiher);

Erfüllen mehr Bewerber die Mindestkriterien, als zum Verhandlungsverfahren zugelassen wer-den sollen, entscheidet die Auftraggeberin anhand der gestalterischen Qualität der Referenz-projekte allein auf Grundlage der beigefügten Unterlagen (Referenzblätter) und mithilfe eines Punktesystems über die Zulassung zur Teilnahme. Je Referenzprojekt ist ein Referenzblatt (DIN A3 Querformat, digital) einzureichen. Die Referenzblätter müssen aussagekräftige Infor-mationen zu den Projekten aufweisen und einen Eindruck ihrer entwurflichen Qualität und Ge-staltung vermitteln. Die Beurteilung erfolgt in einer Gesamtschau der eingereichten Referenz-projekte ausschließlich auf Grundlage der eingereichten Unterlagen dahingehend, ob die auf den Referenzblättern erkennbare entwurfliche Qualität einen Beitrag zur gestellten Planungs-aufgabe erwarten lässt. Die Bewertung erfolgt durch Zuordnung zu einer der nachfolgenden fünf Kategorien ohne Unterkategorien (max. 100 Punkte): Zu erwarten ist - ein mangelhafter Beitrag = 0 Punkte, - ein ausreichender Beitrag = 25 Punkte, - ein befriedigender Beitrag = 50 Punkte, - ein guter Beitrag = 75 Punkte, - ein sehr guter Beitrag =100 Punkte. Die Bewertung erfolgt durch ein Auswahlgremium, bestehend aus Vertreter*innen der Stadt Wolfsburg. Hierin werden auch Vertreter*innen der Stadt Wolfsburg eingebunden, die den fachlichen Hintergrund der Bewerber haben. Die Stadt Wolfsburg behält sich vor, externe Berater*innen hinzuzuzie-hen. Jedes Mitglied des Auswahlgremiums erhält eine Stimme und vergibt Punkte je Bewer-bung. Jede Stimme zählt gleichwertig. Ergebnis der Bewertung ist der Mittelwert der Bewer-tungen (Punkte gemäß einer der fünf Kategorien). Dieser ergibt sich aus den zugewiesenen Punkten je Stimme der Mitglieder des Auswahlgremiums je Bewerbung. Eine darüberhinaus-gehende individuelle textliche Bewertung entfällt. Erfüllen mehrere Bewerber gemäß § 51 VgV gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach der objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Los getroffen. Bei Rückzug eines Bieters aus der Angebotsphase behält sich die Auftraggeberin das Recht vor, den nächstge-eigneten Bewerber aus dem Teilnahmewettbewerb vor Ablauf der Angebotsfrist zur Angebots-abgabe nach zu nominieren. Dies steht im Ermessen der Auftraggeberin.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Rangfolge
5

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Gemeinschaftlich haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung