Personalbedarfsplanung für das Klinikum Wolfsburg - Beratungsleistungen
Gegenstand der Leistung ist die fachlich fundierte, nachvollziehbare und transparente Ermittlung des Personalbedarfs in den relevanten Dienstarten, Berufsgruppen, Abteilungen, Organisationseinheiten und Kostenstellen des Klinikums. Die Personalbedarfsermittlung soll als Grundlage für die weitere Personal-, Organisations-, und Konsolidierungssteuerung dienen. Sie hat sowohl en aktuellen Personalbedarf als auch mögliche Abweichungen zwischen Personalbestand, Leistungsentwicklung, Aufgabenumfang, Refinanzierung und organisatorischen Rahmenbedingungen darzustellen.
Der Gesamtangebotspreis ist anzugeben. Der Bieter muss in der Lage sein, die Kosten- und Honorarkalkulation näher zu erläutern. Dazu muss das Angebot zu folgenden Punkten Angaben haben: ? Zahl der kalkulierten Beratertage insgesamt, je Teammitglied und Stunden- bzw. Tagessatz ? Zahl der geplanten Präsenztermine im Klinikum Wolfsburg je Projektteammitglied
Das einzureichende Konzept darf maximal einen Umfang von 15-20 DIN-A4-Seiten umfassen. Die Bewertung erfolgt anhand des vom Bieter eingereichten Konzeptes, insbesondere Anhand der folgenden Kriterien: - Qualität der Konzeptbeschreibung (Struktur, Layout, Formalien)- Ergebnisfeststellung und Dokumentation - Projektorganisation (Organisation der Arbeitsabläufe / Intervalle der geplanten örtlichen Präsenz / Zusammenarbeit mit dem AG / Zusammenarbeit mit weiteren Beteiligten - Einschätzung der spezifischen Problemstellungen/Projektanforderungen und - Sicherstellung der Wirksamkeit einer darauf abgestimmten Bearbeitungsmethodik - Darstellung des Vorgehensmodells und klare Beschreibung der Beratungsleistung - Fortschreibbarkeit der Personalbedarfsermittlung und BI-Unterstützung - Methodenkompetenz in: - leistungsorientierter Personalbedarfsermittlung, - InEK- bzw. Refinanzierungsanalysen, - Produktivitäts- und Kostenbenchmarking, - Anhaltszahlenmethodik für indirekte Bereiche, - Organisations- und Prozessanalysen, - Entwicklung von Personalcontrolling- und Steuerungssystemen.
Zur Dokumentation des Ausschreibungsverfahrens bitten wir Sie, Bieterfragen ausschließlich über DTVP / Kommunikation zu stellen.Auskünfte von anderen Stellen oder mündliche Auskünfte sind nicht verbindlich.
Die Vergabeunterlagen können Sie unter www.dtvp.de/Center einsehen und herunterladen.
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.
§ 160 Abs. 3 S. 1 GWB lautet:Der Antrag ist unzulässig, soweit:1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Fehlende Unterlagen gem. § 56 Abs. 2 VgV werden nachgefordert. Fehlende Preise gem. § 57 Abs. 1 Nr. 5 VgV werden nicht nachgefordert.
- Der Bieter hat in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren durchschnittliche Umsatzerlöse vonmindestens 514.000.-. EUR pro Jahr erzielt.- Die entsprechende wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ist durch geeignete Unterlagen nachzuweisen.
Nutzen Sie als Nachweis entweder eine Präqualifizierung in einem Präqualifizierungsverzeichnis oder das Formblatt 124 (Eigenerklärung zu Eignung) des Vergabehandbuchs des Bundes (VHB) mit entsprechenden Nachweisen. Das Formblatt liegt den Vergabeunterlagen bei.Der Auftraggeber akzeptiert auch eine Europäische Eigenerklärung (EEE).Geforderte Eignungskriterien sind:- Umsatz des Unternehmen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen- Angaben zu Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind: Erklärung, dass in den letzten drei (bei nationalen Ausschreibungen) bzw. fünf (bei EU-Ausschreibungen) Jahren vergleichbare Leistungen ausgeführt worden sind;- Angaben zu Arbeitskräften die für die Ausführung der Leistung erforderlichen Arbeitskräfte stehen zur Verfügung- Eintragung in das Berufsregister Ihres Sitzes/Wohnsitzes- Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation- Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt- Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung- Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft
Berufshaftpflichtversicherung gem. § 33 Abs.1 UVgO mit Deckungssummen von mindestens 2.0 Mio EUR fürPersonenschäden und über 1.0 Mio EUR für Sachschäden pro Schadensfall dreifach maximiert im Versicherungsjahr. DerAuftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung nachzuweisen und für die gesamte Dauer desVertrages aufrechtzuerhalten.
- Der Bieter beschäftigt zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe mindestens 25 festangestellte Mitarbeitende, dieüberwiegend in der Krankenhausprüfung und Krankenhausberatung tätig sind.
- Es sind insgesamt 5 Referenzprojekte einzureichen- Die Referenzen beinhalten informative, sowie bewertertbare Informationen- Mind. 3 Referenzprojekte mit folgenden Kriterien: öffentlicher Auftraggeber gem. §99 GWB- Davon sind mindestens 3 Referenzen, welche im Rahmen der Eignungsprüfung kontaktiert werden können- Die Bewertung der Referenzen erfolgt nach folgendem Schema:
Gemeinschaftlich haftend mit bevollmächtigtem Vertreter