Verfahrensangaben

26-0253 Klimaresiliente Neugestaltung der Bahnhofspassage - Objektplanung Freianla...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
25.08.2026 10:15 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Wolfsburg
031030000000-0-50
Porschestraße 49
38440
Wolfsburg
Deutschland
DE913
Zentrale Vergabestelle
zentrale-vergabestelle@stadt.wolfsburg.de
+49 5361281766
+49 536128-2057

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Niedersachsen beim Nieders. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr - Regierungsvertretung Lüneburg -
t:0413115-1334
Auf der Hude 2
21339
Lüneburg
Deutschland
DE935
vergabekammer@mw.niedersachsen.de
+49 413115-1334
+49 413115-2943

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71420000-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Im Kontext der städtebaulichen Neugestaltung des Nordkopfquartiers in der Wolfsburger Stadtmitte ist der Bereich der Bahnhofspassage, als wichtige Verbindungsachse zwischen Innenstadt und Hauptbahnhof planerisch neu zu interpretieren. Der Planbereich hat eine Größe von rd. 9.800 m², ein Kartenausschnitt ist als Anhang beigefügt.
Es ist aus freiraumplanerischer Sicht notwendig, die wichtige fußläufige und autofreie Wegeachse so zu ertüchtigen, dass sie den Anforderungen an eine sichere, belebte und attraktive Bewegungs- und Aufenthaltszone erfüllt und anschließende Straßen- und Platzsituationen funktional anbindet. Die Entwurfsaufgabe umfasst die Entwicklung eines integrierten Konzeptes, das klimatische Anpassungsstrategien, Regenwassermanagement mit dem Focus auf Schwammstadtprinzipen, urbane Nutzungsanforderungen sowie gestalterische Qualität gleichermaßen berücksichtigt. Auch Aspekte der Denkmalpflege sind vornehmlich im Bereich des Sara-Frenkel-Platzes einzubeziehen.
Planungsziel ist es, ein innovatives, gestalterisch hochwertiges und zugleich umsetzbares Konzept für eine klimaresiliente, multifunktionale und identitätsstiftende Fußgängerzone zu entwickeln.
Gegenstand des zu vergebenen Auftrages ist die Planung der öffentlichen Freianlagen (§39 HOAI) einschließlich Wegebau und Entwässerungsanlagen zur Umsetzung des Schwammstadtprinzips.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

-

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Porschestraße 49
38440
Wolfsburg
Deutschland
DE913

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualität des eingereichten Lösungsvorschlages

Details zum Lösungsvorschlag werden den Teilnehmenden der zweiten Stufe in einer separaten Aufgabenstellung zugesandt.

Gewichtung
50,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Projektteam und -organisation

Angaben zu Projektteam (Projektleitung, Stellvertretung, Projektbearbeitende), Angaben zu Projektorganisation (Stellvertretungsregelung, Besprechungsroutine, Kommunikation mit dem Auftraggeber, Protokollführung, Übergabe von Planung zu Umsetzungsphase innerhalb des Teams)

MINDESTANFORDERUNG: Projektleitung gem. § 58 Abs. 2 Nr.2 VgV mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung als Projektleitung oder stellvertretende Projektleitung im Leistungsbild Freianlagen

Gewichtung
20,00

Zuschlagskriterium

Preis
Honorar

Details zum Honorarangebot werden den Teilnehmenden der zweiten Stufe mit der separaten Aufgabenstellung zugesandt

Gewichtung
30,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Es ist beabsichtigt, den Auftragnehmenden mit der Bearbeitung der Leistungsphasen 1-8 gem. § 39 HOAI zu beauftragen, sofern und soweit kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht. Die Auftraggeberin behält sich das Recht vor, die Leistungsphasen stufenweise abzurufen, wie hier beschrieben:
Stufe 1: LP 1 bis 3 Die notwendigen besonderen Leistungen werden in der Aufgabenbeschreibung bzw. dem Preisblatt beschrieben.
Stufe 2: LP 4 Die notwendigen besonderen Leistungen werden in der Aufgabenbeschreibung bzw. dem Preisblatt beschrieben.
Stufe 3: LP 5
Stufe 4: LP 6-8
Mit dem Abschluss des Verfahrens werden zunächst die Leistungen der Stufen 1 und 2 beauftragt.
Die Beauftragung aller weiteren Stufen ist vom jeweiligen Ratsbeschluss abhängig. Die weiteren Stufen werden einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Beauftragung auf Teilleistungen einzelner Leistungsstufen oder auf einzelne Abschnitte der Maßnahme zu beschränken. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung weiterer Leistungsstufen besteht nicht.
Die Maßnahmen, für die ein Ratsbeschluss vorliegt, umfassen die Freianlagenplanung in den Leistungsphasen 1-4.

Zusätzliche Angaben

Nach erfolgreicher Auswahl im Teilnahmewettbewerb erfolgt die Bearbeitung und Einreichung des vergüteten Lösungsvorschlags für die Stufe 2 des Verfahrens mit Honorarangebot sowie ein Präsentationsgespräch.

Zuschlagskriterium ist das wirtschaftlichste Angebot in Bezug auf die genannten Kriterien und Gewichtung.

Geplanter Planungszeitraum:
Auftragserteilung in IV 2026, Fertigstellung LP 2 Juni 2027 , LP 3 Ende IV 2027, Fertigstellung LP 4 in I 2028

Klarstellend wird auf die Regelung des Art. 5k VO (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, hingewiesen. Das Formblatt ANLAGE-Eigenerklärung-VO-2022-833 ist abzugeben.
Sollte sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft bereits zum Nachweis seiner/ihrer Leistungsfähigkeit (Nachweis Umsatzerlöse/Mitarbeiter/Referenzen) auf Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsverleiher) beziehen, sind diese bereits bei der Bewerbung zu benennen. Außerdem muss der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft in diesem Fall die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die Kapazitäten des Eignungsverleihers mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. § 47 Abs. 1 VgV - Formular 236) und die "Eigenerklärung anderer Unternehmen" für die betreffenden Eignungsverleiher bereits mit der Bewerbung vorlegen. Als Nachweis sind die vorgenannten Formulare zu verwenden und vollständig ausgefüllt sowie unterschrieben dem Teilnahmeantrag als Anhang beizulegen.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Stufe 1 - Teilnahmeverfahren:
Die digital einzureichenden Bewerbungsunterlagen umfassen:
a) Den ausgefüllten Teilnahmeantrag mit den Eigenerklärungen; hier sind alle Angaben einzutragen. Der Teilnahmeantrag ist nach kostenfreier Registrierung unter https://www.dtvp.de/Center herunterladbar.
b) Nachweis (Kammereintrag)
c) Je Referenzprojekt max. ein DIN A3 Querformat (digital) zur Darstellung. Die Referenzblätter dienen zur Beurteilung der entwurflichen Qualität. Die Abbildungen auf den Referenzblättern umfassen Fotos und ggf. zusätzliche Plandarstellung
zur ergänzenden Erläuterung.

Andere als die verlangten Erklärungen, Referenzprojekte und Informationen werden nicht gewertet.

Erfüllen mehr Bewerbende die Mindestkriterien, als zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden sollen, entscheidet die Auftraggeberin anhand der im Eignungskriterium "Referenzen" genannten Bedingungen.

Stufe 2 - Verhandlungsverfahren:
Details zum Lösungsvorschlag, dem Honorarangebot und der Präsentation werden den Teilnehmenden in einer separaten Aufgabenstellung zugesandt.
Der Lösungsvorschlag wird mit 50 % gewichtet und umfasst folgende Teilaufgaben:

- Aufgabenteil A: Konzeptskizze für einen Quartiersplatz im Verlauf einer Fußgängerzone unter Einbeziehung der Thematik Schwammstadt
- Aufgabenteil B: Freie Darstellung zum Thema Identifikation/Umgang mit der historischen Platzgestaltung
Es ist geplant, dass die Bieter ihre Lösungsvorschläge sowie Ausführungen zu dem weiteren Zuschlagskriterium (Projektteam und -organisation) im Rahmen eines Gespräches in Wolfsburg vorstellen. Die Vergütung von 3.000 EUR (netto) beinhaltet die verpflichtende Teilnahme an dem Termin zur Präsentation. Es ist ein Präsenztermin in Wolfsburg geplant. Die Bewertung der Lösungsvorschläge erfolgt im Rahmen einer Präsentation durch ein Bewertungsgremium, dem Vertretende der Stadt Wolfsburg angehören. Die Stadt Wolfsburg behält sich vor, externe Berater*innen hinzuzuziehen.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Zur Dokumentation des Ausschreibungsverfahrens bitten wir Sie, Bieterfragen ausschließlich über DTVP / Kommunikation zu stellen.
Auskünfte von anderen Stellen oder mündliche Auskünfte sind nicht verbindlich.

Die Vergabeunterlagen können Sie unter www.dtvp.de/Center einsehen und herunterladen.

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YD2MUVU

Einlegung von Rechtsbehelfen

Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.

§ 160 Abs. 3 S. 1 GWB lautet:
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Fehlende Preisangaben werden nicht nachgefordert, sondern führen zum Ausschluss des Angebots! Das Abgeben mehrerer Hauptangebote durch einen Bieter ist nicht zulässig und führt zum Ausschluss!
Der Teilnahmeantrag ist auf einem Formular der Auftraggeberin zu erstellen und elektronisch über die Vergabeplattform DTVP einzureichen. Bei Nichtvorlage/Abgabe oder bei unvollständiger Abgabe - auch auf Nachforderung gem. § 56 Abs.2 VgV- wird der Bewerbende ausgeschlossen. Das Formular enthält Vorlagen für alle erforderlichen Erklärungen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

Eigenerklärung, dass Teilnahmehindernisse gemäß § 6 VgV nicht vorliegen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Zum Verhandlungsverfahren zugelassen sind Landschaftsarchitekt*innen.
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt*in (oder vergleichbar) zu führen oder ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis besitzen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbenden die geforderte Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG - Berufsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein bevollmächtigter Vertretender der juristischen Person und der Verfassende die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Bietergemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn mindestens ein Mitglied der Bietergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Jeder Teilnehmende hat seine Teilnahmeberechtigung eigenverantwortlich zu prüfen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung. Mehrfachbewerbungen, d.h. parallele Bewerbungen als Einzelbewerbender und gleichzeitig als Gesellschafter*in einer Bietergemeinschaft, werden ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bewerbenden nicht nachweisen, dass die Bewerbungen völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
Den Teilnehmenden ist freigestellt, Fachberater*innen bei der Entwurfserstellung hinzuzuziehen. Für diese gelten die Teilnahmebedingungen nicht. Mit der Teilnahme am Verfahren geht für die Fachberater*innen kein Auftragsversprechen einher.
Der Nachweis erfolgt über eine Kopie des Kammereintrages oder des Abschlusszeugnisses.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Spezifischer Jahresumsatz

Mindestumsatz, gem. § 45 Abs.1 Nr.1 VgV, der letzten drei Jahre (2023, 2024, 2025) über 200.000 EUR netto/Jahr im geforderten Leistungsbild

Der Nachweis erfolgt über Eigenerklärung im Teilnahmeantrag.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV einer Versicherungsgesellschaft mit Firmensitz in der EU mit Mindestdeckungssummen von 1.500.000 EUR für Personenschäden und 1.000.000 EUR für sonstige Schäden pro Schadensfall dreifach maximiert im Versicherungsjahr .

Sofern der Bewerbende über keine entsprechende Versicherung verfügt, hat er mit seinem Angebot verbindlich zu erklären, dass er im Fall der Auftragserteilung eine entsprechende Versicherung abschließen wird. Die Berufshaftpflichtversicherung ist für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden. Bei Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen oder ggf. eine projektbezogene Versicherung abgeschlossen werden.

Der Nachweis erfolgt über eine Eigenerklärung im Teilnahmeantrag

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Mitarbeitendenanzahl in den letzten drei Jahren (2023, 2024, 2025) im Leistungsbild Freianlagen. Dazu gehören auch Führungskräfte und freie Mitarbeitende, maßgebend ist das Vollzeitäquivalent.
Der Nachweis erfolgt über Eigenerklärung im Teilnahmeantrag.

MINDESTANFORDERUNG: Eine durchschnittliche Anzahl von zwei Mitarbeitenden im geforderten Leistungsbild (Landschaftsarchitekt*in oder vergleichbarer Abschluss).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenzprojekte, gem. § 46 Abs.3 Nr.1 VgV, mindestens eins und maximal drei zum Nachweis folgender Kriterien:

- fertiggestelltes Projekt für einen öffentlichen Auftraggeber mit anrechenbaren Baukosten von mind. 2 Mio EUR und vom Bewerbenden ausgeführten Leistungsphasen 2 bis 8, mind. Honorarzone III
- Freianlagenplanung nach dem Schwammstadtprinzip und vom Bewerbenden ausgeführten Leistungsphasen 2 bis 5
Eine zeitliche Begrenzung für die Projekte besteht nicht.
Der Nachweis erfolgt über Auflistung im Teilnahmeantrag.

Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen folgende Unterangaben vollständig getätigt werden:
- Bezeichnung der Maßnahme und Ort/Land
- Auftraggeber inkl. Kontaktdaten
- Bei Bietergemeinschaften/Eignungsleihe zusätzlich: Auftragnehmer (Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. Eignungsverleiher)
- Datum Fertigstellung Leistungsphase 8 im Sinne von § 39 HOAI
- vom Bewerbenden ausgeführte Leistungsphasen
- Honorarzone
- Projektkosten in Euro netto Kosten KG 500
- Art der Baumaßnahme (Umbau/Neubau im Sinne § 2 HOAI/Andere)

Erfüllen mehr Bewerbende die Mindestkriterien, als zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden sollen, entscheidet die Auftraggeberin anhand der gestalterischen Qualität der Referenzprojekte allein auf Grundlage der beigefügten Unterlagen (Referenzblätter) und mithilfe eines Punktesystems über die Zulassung zur Teilnahme. Je Referenzprojekt ist ein Referenzblatt (DIN A3 Querformat, digital) einzureichen. Die Referenzblätter müssen aussagekräftige Informationen zu den Projekten aufweisen und einen Eindruck ihrer entwurflichen Qualität und Gestaltung vermitteln.
Die Beurteilung erfolgt in einer Gesamtschau der eingereichten Referenzprojekte ausschließlich auf Grundlage der eingereichten Unterlagen dahingehend, ob die auf den Referenzblättern erkennbare entwurfliche Qualität einen Beitrag zur gestellten Planungsaufgabe erwarten lässt.
Die Bewertung erfolgt durch Zuordnung zu einer der nachfolgenden fünf Kategorien ohne Unterkategorien (max. 100 Punkte):
Zu erwarten ist
- ein mangelhafter Beitrag = 0 Punkte,
- ein ausreichender Beitrag = 25 Punkte,
- ein befriedigender Beitrag = 50 Punkte,
- ein guter Beitrag = 75 Punkte,
- ein sehr guter Beitrag = 100 Punkte.
Die Bewertung erfolgt durch ein Auswahlgremium, bestehend aus Vertreter*innen der Stadt Wolfsburg. Hierin werden auch Vertretende der Stadt Wolfsburg eingebunden, die den fachlichen Hintergrund der Bewerbenden haben. Die Stadt Wolfsburg behält sich vor, externe Beratende hinzuzuziehen. Jedes Mitglied des Auswahlgremiums erhält eine Stimme und vergibt Punkte je Bewerbung. Jede Stimme zählt gleichwertig. Ergebnis der Bewertung ist der Mittelwert der Bewertungen (Punkte gemäß einer der fünf Kategorien). Dieser ergibt sich aus den zugewiesenen Punkten je Stimme der Mitglieder des Auswahlgremiums je Bewerbung. Eine darüberhinausgehende individuelle textliche Bewertung entfällt. Erfüllen mehrere Bewerbende gemäß § 51 VgV gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerbendenzahl auch nach der objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbenden gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Los getroffen. Bei Rückzug eines Bieters aus der Angebotsphase behält sich die Auftraggeberin das Recht vor, den nächstgeeigneten Bewerber aus dem Teilnahmewettbewerb vor Ablauf der Angebotsfrist zur Angebotsabgabe nach zu nominieren. Dies steht im Ermessen der Auftraggeberin.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Rangfolge
5

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Gemeinschaftlich haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung