Die Stadt Geseke beabsichtigt den Teilneubau der Sekundarschule am Standort Schulzentrum West.Die Sekundarschule am Standort Schulzentrum West genügt den aktuellen Anforderungen an eine zeitgemäße Pädagogik nicht mehr und weist teils erhebliche bauliche Mängel auf. Die Stadt Geseke hat daher beschlossen die Sekundarschule, mit Ausnahme eines im Jahr 2015 errichteten Gebäuderiegels an der Süd-West-Ecke der Schule, am gleichen Standort neu zu errichten.
Neben dem Teilneubau für die Sekundarschule ist darüber hinaus der Neubau einer Zweifeldsporthalle vorgesehen. Die vorhandenen Bestandsgebäude auf der Fläche, die für den Teilneubau weichen müssen, sind vom Auftragnehmer zurückzubauen und die Abbruchmaterialien fachgerecht zu entsorgen.
Die Maßnahmen sind auf einem Grundstück an der Straße "Auf den Strickern" in 59590 Geseke vorgesehen, das bereits im Eigentum der Stadt Geseke steht. Es existiert kein Bebauungsplan. Planungsrechtlich ist das Bauvorhaben nach § 34 BauGB zu beurteilen.
Für die planerische und bauliche Umsetzung sowie für ausgewählte Gebäudemanagementleistungen (Betrieb) (Gebäudemanagement nur für den Teilneubau der Sekundarschule) wird ein geeigneter Auftragnehmer gesucht. Der Auftraggeber beabsichtigt dazu die Maßnahme im Rahmen einer Paketvergabe/ÖPP-Inhabermodell (Planen, Bauen, Betrieb) umzusetzen. Die für die schlüsselfertige Errichtung der Gebäude einschließlich der Gestaltung der Außenanlagen erforderlichen Leistungen werden im Weiteren beschrieben. Ziel dieser Paketvergabe ist es, die Gebäude auf dem Grundstück der Stadt Geseke frist- und vertragsgemäß zu errichten und bereitzustellen.
Der Auftragnehmer hat alle erforderlichen Planungs-, Bau-, Rückbau- und Bauzwischenfinanzierungsleistungen für den Teilneubau der Sekundarschule am Standort Schulzentrum West zu erbringen, sowie die Gebäudemanagementleistungen für die 10-jährige Betriebsphase für den Teilneubau der Sekundarschule. Grundlage für die Leistungen ist die funktionale Leistungsbeschreibung Planung und Bau, die funktionale Leistungsbeschreibung Betrieb sowie der Projektvertrag.
Städtebauliche Einordnung und Ortsbezug (3 %)Architektur- und Gestaltungsqualität (7 %)Eingangsqualität und Adressbildung (4 %)Aueßnbereiche, Freiflächen und Erschließung (4 %)
Raumprogramm und Funktionalität, Anordnung von Funktionsbereichen
Qualität der baulichen und technischen Anlagen (6 %)Qualität des Energie- und Nachhaltigkeitskonzepts (2 %)
Qualität der Bauumsetzung und Logistik
Qualität des Instandhaltungskonzepts (3 %)Qualität des Störmeldeverfolgungskonzepts (2 %)Qualität des Personaleinsatzkonzepts (2 %)
Barwert der Entgelte
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Unterlagen werden im Rahmen des rechtlich zulässigen nachgefordert.
Es ist die Erklärung (Formblatt 5) über das Bestehen einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen vorzulegen:
3 Millionen Euro für Personenschäden und2 Millionen Euro für Sach- und Vermögensschäden.
Die Auftraggeberin behält sich vor, eine schriftliche Erklärung des Versicherungsgebers anzufordern. In dieser Erklärung kann auch bestätigt werden, dass im Auftragsfall die ausgeschriebenen Leistungen mit der oben genannten Mindestdeckungssumme versichert werden.
Es ist die Erklärung zur Bauvorlageberechtigung des für die Objektplanung zuständigen Projektleiters abzugeben (Formblatt 7).
Durchschnittlicher Unternehmensumsatz aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) für den Bereich Objektplanung.
Angabe zur Anzahl der technischen Fachkräfte im Durchschnitt in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren (2023, 2024, 2025) für den Bereich Objektplanung.
Mindestanforderung: Vorlage von mind. einer vergleichbaren Referenz im Bereich Objektplanung. Wird diese Mindestanforderung nicht erfüllt, wird der Teilnahmeantrag vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Die Anforderungen an die Vergleichbarkeit ergeben sich aus der Eignungsmatrix (T0-A-02).
Durchschnittlicher Unternehmensumsatz aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) für den Bereich Fachplanung TGA.
Angabe zur Anzahl der technischen Fachkräfte im Durchschnitt in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren (2023, 2024, 2025) für den Bereich Fachplanung TGA.
Mindestanforderung: Vorlage von mind. einer vergleichbaren Referenz im Bereich Fachplanung TGA. Wird diese Mindestanforderung nicht erfüllt, wird der Teilnahmeantrag vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Die Anforderungen an die Vergleichbarkeit ergeben sich aus der Eignungsmatrix (T0-A-02).
Durchschnittlicher Unternehmensumsatz aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) für den Bereich Bauen.
Angaben zur Anzahl der Mitarbeitenden im Durchschnitt in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren (2023, 2024, 2025) für den Bereich Bauen.
Mindestanforderung: Vorlage von mind. einer vergleichbaren Referenz im Bereich Bauen. Wird diese Mindestanforderung nicht erfüllt, wird der Teilnahmeantrag vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Die Anforderungen an die Vergleichbarkeit ergeben sich aus der Eignungsmatrix (T0-A-02).
Durchschnittlicher Unternehmensumsatz aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) für den Bereich Technisches Gebäudemanagement.
Angabe zur Anzahl der Mitarbeitenden im Durchschnitt in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren (2023, 2024, 2025) für den Bereich Technisches Gebäudemanagement.
Vorlage von vergleichbaren Referenzen im Bereich Technisches Gebäudemanagement. Die Anforderungen an die Vergleichbarkeit ergeben sich aus der Eignungsmatrix (T0-A-02). Keine Mindestanforderung!
Vorlage von vergleichbaren Referenzen im Bereich Gesamtprojektleitung. Die Anforderungen an die Vergleichbarkeit ergeben sich aus der Eignungsmatrix (T0-A-02). Keine Mindestanforderung!