VE3.04 Werkstattneubau Jugendbauhütte in Berlin Schöneweide / Bodenplatte
VO: VOB/A Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Brüderstraße 13
10178
Berlin
Deutschland
+49 30626406-0
+49 30626406-117
nicolaihaus@denkmalschutz.de
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YCDMVCF

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YCDMVCF/documents

Auftragsgegenstand

Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

- Abdichtung von Fundamentaufkantungen mit mineralischer Dichtungsschlämme
- Herstellung Unterbau (Geotextil, Schaumglasschotter, Sauberkeitsschicht)
- Abdichtung und Perimeterdämmung unter der Bodenplatte
- Herstellung unbewehrter Betonbodenplatten inkl. Einbauteile und Oberflächenbearbeitung

Grobe Mengen:

- Bodenplattenfläche ca. 335 m²
- Beton ca. 65 m³
- Schaumglasschotter ca. 335 m² (Dicke ca. 400 mm)
- Fundamentabdichtung ca. 116 m²

Besonderheiten:

- Ausführung innerhalb einer bereits errichteten Gebäudehülle
- mehrphasiger Bauablauf mit vorgezogenen Abdichtungs- und Unterbauarbeiten
- Schnittstellen zu Holzbau, Gründungsarbeiten und Haustechnik
- Lage im Wasserschutzgebiet
- eingeschränkte Lager- und Baustelleneinrichtungsfläche

Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Haupterfüllungsort

Baustellengelände Werkstattneubau IJGD
Wagner-Regeny-Allee 9
12487
Berlin

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Laufzeit bzw. Dauer

11.01.2027
16.07.2027

Nebenangebote

Nein

Hauptangebote

Ja

Angaben zu den Losen

Nein

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung des Bieters

Die Eignung der Bieter wird gemäß § 6a VOB/A geprüft.

Zum Nachweis der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit ist das Formblatt 124 "Eigenerklärung zur
Eignung" vollständig ausgefüllt vorzulegen.

Alternativ kann die Eignung durch eine gültige Eintragung in ein Präqualifikationsverzeichnis (z. B. AVPQ gemäß
§ 6b VOB/A) nachgewiesen werden, sofern die dort hinterlegten Angaben und Nachweise die nachfolgend
benannten Anforderungen abdecken.

Unbeschadet dessen werden folgende projektspezifische Mindestanforderungen an die Fachkunde gestellt:

Die Erfüllung der vorgenannten Anforderungen ist zunächst im Wege der Eigenerklärung (Formblatt 124) bzw.
durch entsprechenden Verweis auf eine bestehende Präqualifikation nachzuweisen.

Der Auftraggeber behält sich vor, vor Zuschlagserteilung die entsprechenden Nachweise und Belege (z. B.
Eintragungen, Bescheinigungen, Qualifikationsnachweise) anzufordern und zu prüfen, soweit diese nicht bereits
im Rahmen der Präqualifikation hinterlegt und abrufbar sind.

Bei Bietergemeinschaften sind die Nachweise jeweils von dem Mitglied zu erbringen, das die betreffenden
Leistungen ausführt.

Im Falle des Einsatzes von Nachunternehmern gilt Entsprechendes; der Auftraggeber behält sich vor, die
Nachweise auch für diese anzufordern.

Gleichwertige Nachweise aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder aus Staaten, die
Vertragspartei des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum sind, werden anerkannt, sofern sie die
geforderten Anforderungen in vergleichbarer Weise erfüllen.

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss

Verfahren

Verwaltungsangaben

Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

19.10.2026 12:00 Uhr

Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Nachforderung

Bindefrist des Angebots

18.11.2026

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

19.10.2026 12:00 Uhr

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Besondere Vertragsbedingungen - Baumaßnahme (öffentliche Förderung Land Berlin)

1. Öffentliche Förderung
Die Baumaßnahme wird aus öffentlichen Mitteln des Landes Berlin finanziert. Der Auftragnehmer hat die daraus
folgenden Anforderungen bei der Ausführung der Leistung zu beachten.

2. Mindestlohn / Tariftreue
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, seinen Arbeitnehmern sowie den Arbeitnehmern von Nachunternehmern
bei der Ausführung der Leistung mindestens den jeweils geltenden Mindestlohn nach dem Berliner
Landesmindestlohngesetz zu zahlen.

3. Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit
Die Leistung ist unter Beachtung der Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit auszuführen.

4. Prüf- und Auskunftsrechte
Der Auftragnehmer hat dem Auftraggeber sowie den zuständigen Stellen des Landes Berlin auf Verlangen
Auskünfte zu erteilen und prüfrelevante Unterlagen vorzulegen.

5. Aufbewahrung von Unterlagen
Der Auftragnehmer hat vertragsrelevante Unterlagen, insbesondere Abrechnungs- und Nachweisunterlagen,
mindestens fünf Jahre aufzubewahren und auf Verlangen vorzulegen.

Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

Name und Anschrift der Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen wenden kann

Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Str. 105
10825
Berlin
Deutschland
+49 3090138316
Bitte warten...