Die terranets bw GmbH ist ein unabhängiger Transportnetzbetreiber für Gas. Seit 1961 betreibt das Unternehmen ein Gastransportsystem in weiten Teilen von Deutschland. Mit ih-rem rund 3.000 km langen Leitungsnetz stellt die terranets bw den diskriminierungsfreien Transport von Gas von Niedersachsen bis an den Bodensee sicher. Ihr Transportnetz baut terranets bw seit 60 Jahren kontinuierlich aus und sorgt so für Versorgungssicherheit auf höchstem Niveau. Viele Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg und Hessen sowie Teile Niedersachsens, Bayerns und der Schweiz, Vorarlberg und das Fürstentum Liechten-stein sind heute an das Leitungsnetz der terranets bw GmbH angebunden.
Der Bau der neuen GDRMA WIZ wurde im Netzentwicklungsplan 2022 - 2023 durch die Bundesnetzagentur aufgenommen und trägt seither das Kürzel 610-01. Die Anlage ist kon-zipiert für eine Transportkapazität von 78.000 bis 1.560.000 mN3/h. Betreiber und Errichter der Station und den Anschlussleitungen ist die terranets bw GmbH.Die vorliegende Ausschreibung beinhaltet die Planung, Fertigung, Errichtung, interne Prü-fung und Inbetriebnahme eines Gebäudes zur Nutzung als Gasdruckregelmessanlage gem. DVGW Arbeitsblatt G491 und G492.Die erforderlichen Aufgaben umfassen unter anderem:- Ausführungsplanung / Montageplanung- Statische Berechnungen und Nachweise- Baustelleneinrichtung und Baustellenentwässerung- Spezialtiefbau (Bohrpfahlwand) und Geländemodellierung- Fundamentarbeiten- Wände stellen, betonieren, Fertigteilkonstruktionen- Erstellung Dachstuhl/Dachtragwerk inkl. Dachfläche und Abdichtung- Verlegen eines ableitfähigen Bodens - Installation Lüftungsgitter inkl. Schalldämpfer- Montage, Prüfung und Freigabe des Hallenkranes- Errichten des Erdungssystems- Dokumentation
Bezeichnung: GDRMA Wirtheim Zehn MorgenDer Standort für die Gasdruckregel- und Messanlage wird in der Planung in Wirtheim auf Flur 8, Flurstück 111, 112, 113, 114 und 110/6 betrachtet.
Sofern ein Bewerber im Hinblick auf die Kriterien für die finanzielle Leistungsfähigkeit nach Ziffer III.1.2) ganz oder teilweise die Kapazitäten anderer Unternehmen einbezieht (Eignungsleihe), haftet/ haften diese(s) Unternehmen im Auftragsfalle gemeinsam neben dem Auftragnehmer für die Auftragsausführung.Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien:1) Für Bewerbergemeinschaften gilt:Es gibt keine Vorgabe hinsichtlich der Rechtsform. Erforderlich ist die Einreichung einer von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichneten Erklärung folgenden Inhalts:a) plausible Darstellung der Aufgabenteilung innerhalb der Bewerbergemeinschaft,b) Benennung des bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft,c) Erklärung, dass dieser Vertreter die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft während des gesamten Verfahrensrechts verbindlich vertritt,d) Erklärung, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Vergabeverfahren sowie im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften.2) Beteiligt sich ein Unternehmen mehrfach - sei es als Bewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder Nachunternehmer - an diesem Vergabeverfahren, so kann dies zum Verfahrensausschluss aller Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen das jeweilige Unternehmen beteiligt bzw. als Nachunternehmervorgesehen ist, führen.
Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien:1) Für Bewerbergemeinschaften gilt:Es gibt keine Vorgabe hinsichtlich der Rechtsform. Erforderlich ist die Einreichung einer von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichneten Erklärung folgenden Inhalts:a) plausible Darstellung der Aufgabenteilung innerhalb der Bewerbergemeinschaft,b) Benennung des bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft,c) Erklärung, dass dieser Vertreter die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft während des gesamten Verfahrensrechts verbindlich vertritt,d) Erklärung, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Vergabeverfahren sowie im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften.2) Beteiligt sich ein Unternehmen mehrfach - sei es als Bewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder Nachunternehmer - an diesem Vergabeverfahren, so kann dies zum Verfahrensausschluss aller Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen das jeweilige Unternehmen beteiligt bzw. als Nachunternehmervorgesehen ist, führen.
1. Vorbemerkunga) Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen.b) Ein Bewerber kann zum Nachweis seiner Eignung (wirtschaftliche und finanzielle sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit) die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist der Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorlegt. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1 bis III.1.3 hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 1 bis 4 GWB und § 124 Abs. 1 GWB auch für diese Unternehmen vorzulegen. Werden die vorstehend dargestellten Eignungsanforderungen nicht erfüllt oder liegen Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 bis 4 GWB vor, so ist das Unternehmen auf Anforderung der Vergabestelle innerhalb einer von dieser vorgegebenen Frist zu ersetzen. Liegen Ausschlussgründe nach § 124 Abs. 1 GWB vor, so kann die Vergabestelle verlangen, dass der Bewerber das Unternehmen ersetzt.Der Teilnahmeantrag ist in deutscher Sprache einzureichen. Zertifikate und Urkunden, die zum Nachweis der Eignung einzureichen sind, dürfen hiervon abweichend auch in englischer Sprache eingereicht werden.
Der Teilnahmeantrag muss bis spätestens 07.04.2026, 14:00 Uhreingereicht werden.
Objektive Teilnahmeregeln und -kriterienAuflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:1) Für Bewerbergemeinschaften gilt:Es gibt keine Vorgabe hinsichtlich der Rechtsform. Erforderlich ist die Einreichung einer von allen Mitgliedernder Bewerbergemeinschaft unterzeichneten Erklärung folgenden Inhalts:a) plausible Darstellung der Aufgabenteilung innerhalb der Bewerbergemeinschaft,b) Benennung des bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft,c) Erklärung, dass dieser Vertreter die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft während des gesamten Verfahrensrechtsverbindlich vertritt,d) Erklärung, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Vergabeverfahren sowie im Auftragsfallgesamtschuldnerisch haften.2) Beteiligt sich ein Unternehmen mehrfach - sei es als Bewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder Nachunternehmer - an diesem Vergabeverfahren, so kann dies zum Verfahrensausschluss aller Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen das jeweilige Unternehmen beteiligt bzw. als Nachunternehmervorgesehen ist, führen.
Die Vergabestelle behält sich vor, von den Bewerbern die Nachreichung, Vervollständigung und/oder Korrektur von Unterlagen im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen zu verlangen (vgl. § 51 SektVO). Werden Unterlagen nicht fristgemäß nachgereicht, vervollständigt oder korrigiert, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht
Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister
2. Nichtvorliegen von AusschlussgründenMit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen:a) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 123 Abs. 1 bis 4 GWB nicht vorliegen;b) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 124
Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz
Ich erkläre/wir erklären,
dass ich/wir nicht wegen eines Verstoßes gegen § 21 MiLoG mit einer Geldbuße von we-nigstens 2.500 Euro belegt worden bin/sind.
Hinweis: Falls die Erklärung nicht abgegeben werden kann, bitte Erläuterung hierzu und ggf. erläutern, weshalb die Voraussetzungen für einen Ausschluss von der Teilnahme an diesem Vergabeverfahren gemäß § 19 Abs. 1 MiLoG nicht vorliegen.
- Eigenerklärung über den Jahresumsatz in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren sowie des Jahresumsatzes mit vergleichbaren Leistungen.
- Eigenerklärung über das Vorliegen einer Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von jeweils mind. 5 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden oder Eigenerklärung des Bewerbers, im Auftragsfall einen entsprechenden Versicherungsschutz in der geforderten Höhe zu stellen.
Aktueller Nachweis eines eingeführten und durch betriebliche Anweisungen umgesetzten Umwelt- Managementsystem gemäß DIN EN ISO 14001 oder einer inhaltlich gleich-wertigen Zertifizierung. Sofern keine vergleichbare Zertifizierung vorliegt, kann auch eine Eigenerklärung vorgelegt werden, aus der hervorgeht, in welchem Maße sich der Bewerber selbst verpflichtet hat, Maßnahmen zum Schutze der Umwelt und Ressourcen in seinem Unternehmen einzuführen und umzusetzen. Diese Maßnahmen sind mit ge-eigneten Unterlagen oder Angaben nachzuweisen.
Aktueller Nachweis eines eingeführten und durch betriebliche Anweisungen umgesetzten Arbeitsschutzmanagementsystems nach EU Workplace Health and Safety Directive 89/391/EWG oder ein inhaltlich gleichwertiger Nachweis.
Aktueller Nachweis eines eingeführten und durch betriebliche Anweisungen umgesetzten Qualitätsmanagementsystems nach ISO 9001: 2015 oder ein inhaltlich gleichwertiger Nachweis.
Eigenerklärung über das Vorhandensein von eigenen Mitarbeitern mit folgenden Qualifikationen.Die Projektsprache ist während der gesamten Vertragslaufzeit deutsch. Alle Projektkorrespondenz erfolgt in deutscher Sprache. Kommunikations- und Dokumentationspflichten sind in deutscher Sprache zu erfüllen.
Eigenerklärung über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren durchschnittlich beschäftigten Arbeitskräften, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal
Referenzen:Für die Prüfung sind jeweils die in den nachfolgenden Anlagen geforderten Angaben erforderlich über drei Referenzen über Hoch- und Tiefbauleistungen. Diese Leistungen müssen sich auf die Errichtung von begehbaren Erdgasübergabe- und/oder Erdgasbezugsstationen sowie Industriehallen in Massivbauweise (Grundfläche min. 400m², Deckenhöhe min. 5m; keine Schrank-, Container- oder Garagenanlangen).Das Referenzobjekt muss in Deutschland, im EWR oder einem anderem GPA-Staat liegen.Die Referenzen sind bei Bewerbergemeinschaften insgesamt nur einmal vorzulegen.Die eingereichten Referenzen müssen aus den letzten sieben Kalenderjahren stammen (01/2019 bis heute).
Es wird ein leistungsbezogener Zahlungsplan vereinbart. Der Zahlungsplan ist keine Mindestanforderung. Der Zahlungsplan kann Gegenstand der Verhandlungen sein.
Selbstschuldnerische und unbefristete Bürgschaften zur Sicherung von Vorauszahlungen, zur Sicherung der Vertragserfüllung und zur Sicherstellung der vertragsgemäßen Erfüllung der Mängelansprüche.Die Sicherheiten sind keine Mindestanforderungen. Sie können Gegenstand der Verhandlungen sein. Mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe werden die Muster mit den vollständigen Formulierungen zur Verfügung gestellt.
Die Projektsprache ist während der gesamten Vertragslaufzeit deutsch. Alle Projektkorrespondenz erfolgt in deutscher Sprache. Alle Zahlungen werden nur in EUR abgewickelt.