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Verfahrensangaben

Sicherheitsdatenbank für SPNV und ÖSPV Rheinland-Pfalz

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
30.04.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz
07-0011651100014-35
Kaiser-Friedrich-Straße 1
55116
Mainz
Deutschland
DEB35
poststelle@mkuem.rlp.de
+496131 160

Angaben zum Auftraggeber

Oberste Landesbehörde
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland-Pfalz
07-0001801100000-05
Stiftsstraße 9
55116
Mainz
Deutschland
DEB35
vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
06131 162234
06131 162113

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

72000000-5
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Das Land Rheinland-Pfalz hat im Dezember 2025 einen Landesnahverkehrsplan beschlossen, der Vorgaben zu den Belangen des Personals macht.

Die Gewährleistung von Sicherheit im öffentlichen Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und im Busverkehr (ÖSPV) stellt eine zentrale Aufgabe für das Land Rheinland-Pfalz wie auch für die ÖPNV- Aufgabenträger dar. Um sicherheitsrelevante Vorfälle systematisch zu erfassen, zu bewerten und daraus präventive Maßnahmen abzuleiten, soll eine zentrale Softwarelösung eingesetzt werden. Diese soll dabei unterstützen, ein konsistentes und aktuelles Lagebild der Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr in Rheinland-Pfalz datenbasierte aufzuzeigen und damit Entscheidungen zu treffen.

Das System soll die strukturierte Erfassung sicherheitsrelevanter Ereignisse, die automatische Aufbereitung und Analyse der Daten sowie die Bereitstellung interaktiver Auswertungen ermöglichen. Ziel ist es, eine Übersicht der subjektiven der Sicherheitslage der Mitarbeitenden im ÖPNV als auch des subjektiven Sicherheitsgefühls von Fahrgästen.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand der Vergabe ist die Implementierung und der Betrieb einer Softwarelösung für das Projekt "Sicherheitsdatenbank für SPNV und ÖSPV Rheinland-Pfalz". Konzeptionell soll das System sicherheitsrelevante Vorfälle systematisch erfassen, bewerten und daraus präventive Maßnahmen ableiten. Darüber hinaus trägt das System dazu bei, langfristige Entwicklungen zu erkennen, Handlungsempfehlungen abzuleiten und die Wirkung bereits ergriffener Maßnahmen zu überprüfen. Die Anwendung schafft damit die Grundlage für ein kontinuierliches Sicherheitsmanagement im SPNV und ÖSPV.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Mainz
Deutschland
DEB35

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Optionale Leistungen beinhalten:
- Erweitertes Analyse-Modul
- Schnittstellen- und Systemintegration
- Anpassungen an rechtliche und technische Anforderungen
- Innovations- und Evaluationsphase erstmalig nach 2 Jahren, dann jedes Jahr möglich

Zusätzliche Angaben

Zur Umsetzung des Projekts wird ein Softwarevertrag geschlossen. Die Software soll bis zum 31.12.2026 abnahmebereit und mangelfrei implementiert sein. An die Fertigstellung schließt sich ein fünfjähriger Wartungsvertrag bis zum 31.12.2030 mit der Option auf zweimalige Verlängerung von jeweils einem Jahr an.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YBTM0SE

Einlegung von Rechtsbehelfen

Die Bieter haben etwaige Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Aufraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

1. Sämtliche in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen oder sonstigen Angaben müssen bis zum Schlusstermin elektronisch über die Projektplattform eingegangen sein. Fehlende Erklärungen können auf Anforderung des Auftraggebers bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist gemäß § 56 VgV nachgereicht werden. Sofern fehlende Unterlagen auch dann nicht vorliegen, muss der Bewerber vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden.
2. Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie über die Projektplattform bis spätestens sechs Tage vor dem Schlusstermin zur Abgabe der Angebote gestellt werden. Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt entsprechend der vergaberechtlichen Erfordernisse durch Einstellung der Antworten im elektronischen Projektraum, den die Bewerber regelmäßig zu prüfen haben.

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

4
Monate

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Fehlende Erklärungen können auf Anforderung des Auftraggebers bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist gemäß § 56 VgV nachgereicht werden. Sofern fehlende Unterlagen auch dann nicht vorliegen, muss der Bieter vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123
bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123
bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123
bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123
bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123
bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123
bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123
bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123
bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123
bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123
bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123
bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123
bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123
bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123
bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123
bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123
bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123
bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123
bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123
bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123
bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123
bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123
bis 126 GWB

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Erklärung über die Eintragung im Berufs- oder Handelsregister des Staates, in dem der Bewerber niedergelassen ist gemäß § 44 Abs. 1 VgV.

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Nachweis gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV über eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und 3,0 Mio. EUR für sonstige Schäden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der o.g. Deckungssummen pro Jahr betragen.

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenanzahl des Bewerbers und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Büroreferenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in den letzten sieben Jahren (Bereich Sicherheitsdatenbanken im Bus- oder Schienenverkehrssektor) nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenzen des Projektleiters über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in den letzten sieben Jahren (Bereich Sicherheitsdatenbanken im Bus- oder Schienenverkehrssektor) gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV.

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Das MKUEM RLP hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen zur Tariftreue nach dem LTTG RLP zu beachten. Es wird einen fairen Wettbewerb um das wirtschaftlichste Angebot bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sicherstellen, bei gleichzeitiger Sicherung von Tariftreue und Einhaltung des Mindestlohns. Hierzu wird das MKUEM besondere Vertragsbedingungen verwenden.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung