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Verfahrensangaben

AZV Hersfeld-Rotenburg: Baumaßnahme Basisabdichtung BA 4.1 und 4.2

VO: VOB Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
01.06.2026
08.06.2026 10:00 Uhr
08.06.2026 10:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Abfallwirtschafts-Zweckverband Landkreis Hersfeld-Rotenburg (AZV)
DE244904486
Kleine Industriestraße 6
36251
Bad Hersfeld
Deutschland
DE733
vergabe@kanzlei-dagefoerde.de
+49 511 59097560
+49 511 59097566

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Umweltschutz

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

DAGEFÖRDE Öffentliches Wirtschaftsrecht Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
DE328089380
Podbielskistraße 344
30655
Hannover
Deutschland
DE929
vergabe@kanzlei-dagefoerde.de
+49 511 59097560
+49 511 59097566
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammern des Landes Hessen
06151 12-6603
Luisenplatz 2
64283
Darmstadt
Deutschland
DE711
vergabekammer@rpda.hessen.de
+49 6151 12 6603
+49 611 327 648534

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45222110-3
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Der Abfallwirtschafts-Zweckverband Landkreis Hersfeld-Rotenburg ("AZV") plant, die Basisabdichtung der Deponie "Am Mittelrück" um den sogenannten 4. Bauabschnitt (BA 4) zu erweitern.

Die genehmigungsrechtliche Grundlage ist die Änderungsplangenehmigung des Regierungspräsidiums Kassel vom 27.03.2026, die den bisherigen Genehmigungsstand für die Deponie an die geänderte Planung und die aktuellen Vorschriften anpasst. Ein Auszug aus dem Bescheid liegt als Anlage 14 den Ausschreibungsunterlagen bei. Auf Anfrage kann der gesamte Bescheid zur Verfügung gestellt werden.

Der BA 4 soll in 3 Teilabschnitten (auch "Betriebsabschnitte" genannt)
hergestellt und in Betrieb genommen werden.

Zwei dieser Betriebsabschnitte (BA 4.1 und BA 4.2) sind Gegenstand dieser Vergabe. Die Ausschreibung des BA 4.3 erfolgt voraussichtlich erst um das Jahr 2029 und ist ausdrücklich nicht Gegenstand dieser Vergabe. Die angefragten Leistungen, die durch den Bieter zu erbringen sind, beziehen sich daher nur auf die Betriebsabschnitte BA 4.1 und BA 4.2. Die Baugrenze zwischen BA 4.2 und BA 4.3 ist z.B. in
Plan Nr. 3.3 dargestellt und liegt ca. am Gefällewechsel von 1,5 % auf 1,0 %.

Um möglichst zeitnah weitere Ablagerungsflächen zur Gewährleistung der Entsorgungssicherheit zur Verfügung zu haben, wird die Herstellung des BA 4.1 priorisiert, damit möglichst zeitnah eine (Teil-)Abnahme des BA 4.1 erreicht werden kann und dieser für die Abfallablagerung zur Verfügung steht. Die Herstellung des BA 4.2 schließt jedoch nahtlos daran an. Ein Vorschlag zum Bauablauf ist im beiliegenden Bauzeitenplan gemacht (vgl. Anlage 3).

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Vorgesehen ist, die Deponie "Am Mittelrück" durch den Bau einer neuen Basisabdichtung im Bauabschnitt 4 (BA 4) nordöstlich des Bestands zu erweitern. Die neue Basisabdichtung soll an
die vorhandene Basisabdichtung der Bauabschnitte 3.1 und 3.2 anschließen.

Es ist vorgesehen, den BA 4 zweizeitig zu errichten. Mit dem hier ausgeschriebenen Verfahren sollen die ersten beiden Betriebsabschnitte BA 4.1 und BA 4.2 hergestellt werden. Die den Ausschreibungsunterlagen beiliegenden Ausführungspläne stellen entsprechend nur diese Abschnitte dar. Die Fläche der herzustellenden Basisabdichtung beträgt auf ca. 36.500 m². Mit dem
Bau ist schnellstmöglich zu beginnen. Beide Abschnitte werden in einer Maßnahme hergestellt, die voraussichtlich in 10/27 abgeschlossen sein wird. Ein orientierender Bauzeitenplan liegt in
Anlage 3 bei.

Der Betriebsabschnitt 4.3 wird zu einem späteren Zeitpunkt (ca. 2029) errichtet und ist nicht Gegenstand dieser Ausschreibung.

Die einzelnen Leistungen sind detailliert in den Vergabeunterlagen beschrieben, insbesondere in der Leistungsbeschreibung (Teil B der Vergabeunterlagen), sowie dem Leistungsverzeichnis (Anlage 1 zur Leistungsbeschreibung).

Gem. Massenbilanz ist für die Herstellung der Betriebsabschnitte 4.1 und 4.2 insgesamt ca. 120.000 m³ Boden auszuheben. Ca. 36.500 m³ hiervon sollen als technische Barriere wiederverwendet werden, weitere ca. 30.500 m³ sollen beim Bau der mineralischen Dichtung inkl. der Randwälle verwendet werden.

Als Verbesserung der geologischen Barriere und technische Maßnahme als Ersatz für die geologische Barriere wird gem. DepV, Anhang 1, eine künstliche mineralische Barriere hergestellt
Der Aufbau des vorgesehenen Basisabdichtungssystem ist detailliert in den Vergabeunterlagen beschrieben.

Wie beschrieben wird der BA 4 in drei Betriebsabschnitten hergestellt. Der 1. Betriebsabschnitt wird an den BA 3.1 anschließen und eine Breite von ca. 90 m aufweisen, der 2. Betriebsabschnitt
schließt nahtlos an den ersten an und erstreckt sich bis zum Knick im Längsgefälle von 1,5 % auf 1,0 %. Solange Betriebsabschnitte unbelegt sind, sollen die Felder hydraulisch voneinander getrennt werden, um den Zufluss zur SiRA zu begrenzen. Hierfür werden provisorisch aufgestellte Dichtungsbahnen angeschweißt, der Ablauf durch die Sickerwasserohre wird durch einen Schieber begrenzt

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
15.07.2026
31.12.2027
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Deponie "Am Mittelrück", Hersfelder Straße/Forsthausweg
36251
Ludwigsau
Deutschland
DE733

Die Deponie "Am Mittelrück" liegt nordöstlich der Stadt Bad Hersfeld, ca. 800 m nördlich der Ortschaft Kathus. Die Deponie befindet sich auf einem Höhenzug des Fulda-Werra-Berglands, der von der Bundesautobahn A 4 im Osten, der Bundesstraße B 62 im Süden und der Bundesstraße B 27 im Nordwesten eingerahmt wird.

Die Zufahrt zum Deponiegelände erfolgt über die B 27 von Westen aus dem Ortsteil Friedlos der Gemeinde Ludwigsau. Über die B 27 ist die Deponie auch an den Fernverkehr angebunden. In
Plan Nr. 1 ist das Projektgebiet in der Übersichtskarte, M 1 : 25.000, dargestellt, die zu bebauende Fläche der Deponie ist im Bestandsplan (Plan Nr. 2) im Maßstab 1 : 500 dargestellt.

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

Der Auftraggeber wird das wirtschaftlichste Angebot im Sinne von § 127 GWB alleine nach dem Angebotspreis gemäß des vom Bieter ausgefüllten Leistungsverzeichnisses (Anlage D05) ermitteln. Das wirtschaftlichste Angebot ist das mit dem geringsten Angebotspreis.

Gewichtung
100,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Der Auftraggeber hat folgende Bedarfspositionen vorgesehen. Diese Positionen sind als Bedarfspositionen aufzufassen, auch wenn hier der Gesamtpreis aufgeworfen wird und in die Bewertung des Angebots mit einfließt. Diese Leistungen werden nur auf Anweisung des AG oder der örtlichen Bauüberwachung durchgeführt und auch nur durch den AG oder die öBÜ anerkannt.

- LV Ziff. 2..1 bis 2..11 (Arbeitsschutz)
- LV Ziff. 3..4 und 3..5 (Vorbereitende Arbeiten - Baum fällen)
- LV Ziff. 3..8 (Vorbereitende Arbeiten - Entsorgung Material Betriebsweg)
- LV Ziff. 3..18 (Vorbereitende Arbeiten - Entsorgung Abfallinventar)
- LV Ziff. 3..19 (Vorbereitende Arbeiten - Umlagern von gefährlichem Abfallinventar)
- LV Ziff. 5..4 (Probefeld Basisabdichtung - Rückbau Probefeld)
- LV Ziff. 7..2 (Herstellung mineralische Dichtung - Material für mineralische Dichtung)
- LV Ziff. 13..2 (Rohre- Schächte, Bauteile - Kompostwasserleitung, PEHD da 90)

Hinweis:
Stundenlohnarbeiten sind grundsätzlich als Bedarfspositionen
aufzufassen. Stundenlohnarbeiten werden nur auf Anweisung
der örtlichen Bauüberwachung oder des AGs durchgeführt und
nur durch diese anerkannt. Angeboten wird für den jeweiligen Stundensatz ein Verrechnungssatz, der sämtliche Aufwendungen enthält, insbesondere den tatsächlichen Lohn, einschl.
vermögenswirksamer Leistungen mit Zuschlägen für
Gemeinkosten (Sozialkassenbeiträge, Winterbauumlage und
dgl.), sowie Lohn- und Gehaltsnebenkosten. Zuschläge für
Überstunden sind eingerechnet, nicht eingerechnet sind
jedoch Zuschläge für Nacht-, Sonntags- und
Feiertagsarbeiten. Für Baugeräte wird für die jeweiligen Geräte ein
Verrechnungssatz angeboten, der sämtliche Aufwendungen für
den Einsatz des Baugerätes enthält, insbesondere Gerätevorhalte- und Betriebsstoffkosten sowie sämtliche Zuschläge, einschl. der Kosten für das Bedienungspersonal. Der Verrechnungssatz gilt für das zum Zeitpunkt des Abrufes einsatzbereit auf der Baustelle befindliche Baugerät.

Abgerechnet wird nach tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden.

Zusätzliche Angaben

Der Auftraggeber hat neben den optionalen Positionen (Bedarfspositionen) Wahlpositionen (Alternativpositionen) vorgesehen:

- 9..2 als Wahlposition (Alternative) zu 9..1 (Grundposition).
- 11..2 als Wahlposition (Alternative) zu 11..1 (Grundposition).

Die Bieter haben jeweils sowohl die Grundposition als auch die zugehörige Wahlposition anzubieten. Der Auftraggeber entscheidet nach Angebotsöffnung und vor Zuschlagserteilung, ob die Grundposition oder die jeweilige Wahlposition zur Ausführung gelangt. Die jeweils berücksichtigte Position wird bei der
Angebotswertung im Rahmen des Angebotspreises berücksichtigt.

Hinweis zur Laufzeit des Vertrages:
Bei dem Beginn der Laufzeit des Vertrages handelt es sich um einen Platzhalter. Mit der Ausführung ist innerhalb von 12 Werktagen nach Zugang der Aufforderung durch den Auftraggeber zu beginnen (§ 5 Absatz 2 Satz 2 VOB/B).

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Der Schutz und Wiederherstellung der Biodiversität und der Ökosysteme

Zum Schutz von Boden, Wasser, Natur und Landschaft hat der AN die durch die Arbeiten hervorgerufenen Beeinträchtigungen auf das unvermeidbare Maß einzuschränken.

Eine Versickerung von grundwassergefährdeten Flüssigkeiten ist durch geeignete Maßnahmen auszuschließen. Ebenso ist eine Lagerung von Deponieersatzbaustoffen oder anderen Stoffen
mit eluierbaren Schadstoffen auf nicht gedichteten Flächen untersagt.

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Der Auftraggeber wickelt das gesamte Vergabeverfahren in elektronischer Form über die Vergabeplattform DTVP ab. Insbesondere erfolgen die Kommunikation zwischen Auftraggeber und Unternehmen sowie die Einreichung von Teilnahmeanträgen und Angeboten aus-schließlich in elektronischer Form über den Projektraum des Verfahrens.

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YBLMKMS

Einlegung von Rechtsbehelfen

Das Vergabeverfahren unterliegt der Nachprüfung in einem Nachprüfungsverfahren gemäß § 155 ff. GWB. Die zuständige Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag an (§ 160 Abs. 1 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach§ 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Wichtige Informationen:

I. Verpflichtung zur Ortsbesichtigung (Teil A, Abschnitt R der Vergabeunterlagen):

Jedes Unternehmen, das ein Angebot abgeben will, muss während der Angebotsfrist eine Ortsbesichtigung auf dem Gelände des Entsorgungszentrums Hersfeld-Rotenburg / Deponie "Am Mittelrück" des AZV Hersfeld-Rotenburg durchführen.

Angebote, denen keine Ortsbesichtigung vorausgegangen ist, werden nicht berücksichtigt. Zum Nachweis der Besichtigung ist mit dem Angebot ein unterzeichnetes Besichtigungsprotokoll (Anlage D05) einzureichen.

Die Termine für die Ortsbesichtigung sind ausschließlich zu den Öffnungszeiten des Entsorgungszentrums möglich. Sie sind mindestens 48 Stunden im Voraus mitzuteilen und mit folgendem Ansprechpartner abzustimmen:

Jan-Niclas Heß
Stellv. Geschäftsführer Entsorgungszentrum
Tel.: 06621 799 540 10
Mobil: 0171 5502131
E-Mail: jan-niclas.hess@azv-hef-rof.de

oder

Jörg Gossmann
Geschäftsführer
Tel.: 06621 9237 11
Mobil: 0170 4549317
E-Mail: joerg.gossmann@azv-hef-rof.de

II. Genehmigungsbescheid vom 27.03.2026

Mit den Vergabeunterlagen wird aufgrund sensibler Informationen lediglich ein Auszug des Genehmigungsbescheids vom 27.03.2026 mit den relevanten Informationen als Anlage 14 zur Leistungsbeschreibung zur Verfügung gestellt. Auf Anfrage kann der gesamte Bescheid zur Verfügung gestellt werden. Dies ist über das Vergabeportal über eine Bieternachricht anzufordern.

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

60
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Bad Hersfeld, Hannover

Der Auftraggeber wird von der DAGEFÖRDE Öffentliches Wirtschaftsrecht Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Podbielskistraße 344, 30655 Hannover, im Rahmen des Vergabeverfahrens unterstützt. Alle von Bietern eingereichten Unterlagen werden deshalb neben Beschäftigten des Auftraggebers auch den Mitarbeitern der Rechtsanwaltsgesellschaft zugänglich gemacht. Die Mitarbeiter unterliegen hinsichtlich aller Informationen zu den Bietern und hinsichtlich der Inhalte der Angebote von Berufs wegen einer umfassenden Verschwiegenheitspflicht. Die Angebote werden elektronisch im Vier-Augen-Prinzip geöffnet.

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Der Auftraggeber wird von den Bietern unter Einhaltung des Transparenz- und Gleichbehandlungsgebotes gemäß § 16a VOB/A EU Unterlagen nachfordern, deren Nachforderung vergaberechtlich zulässig ist.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Der Bieter hat zu erklären, dass keine zwingenden oder fakultativen Ausschlussgründe i. S. d. §§ 123, 124 GWB bestehen und Auskünfte und zu etwaigen Selbstreinigungsmaßnahmen abzugeben; ferner eine Eigenerklärung über das Vorliegen oder Nichtvorliegen von Ausschlussgründen im Sinne der Verordnung (EU) 2022/576.
Verstöße gegen § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, § 19 des Mindestlohngesetzes, § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes und § 22 des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes. Die Erklärung gemäß § 4 HVTG ist mit dem Angebot abzugeben.

§ 129 des Strafgesetzbuchs (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a des Strafgesetzbuchs (Bildung terroristischer Vereinigungen) oder § 129b des Strafgesetzbuchs (Kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland)

§ 129 des Strafgesetzbuchs (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a des Strafgesetzbuchs (Bildung terroristischer Vereinigungen) oder § 129b des Strafgesetzbuchs (Kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland)

§ 261 des Strafgesetzbuchs (Geldwäsche)
§ 89c des Strafgesetzbuchs (Terrorismusfinanzierung) oder wegen der Teilnahme an einer solchen Tat oder wegen der Bereitstellung oder Sammlung finanzieller Mittel in Kenntnis dessen, dass diese finanziellen Mittel ganz oder teilweise dazu verwendet werden oder verwendet werden sollen, eine Tat nach § 89a Absatz 2 Nummer 2 des Strafgesetzbuchs zu begehen.

§ 263 des Strafgesetzbuchs (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
§ 264 des Strafgesetzbuchs (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden.

§ 299 des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr), §§ 299a und 299b des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen),
§ 108e des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern) oder § 108f des Strafgesetzbuchs (unzulässige Interessenwahrnehmung),

§ 232, 232a Absatz 1 bis 5, §§ 232b bis 233a des Strafgesetzbuches (Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit, Ausbeutung der Arbeitskraft, Ausbeutung unter Ausnutzung einer Freiheitsberaubung)

wenn
1.
das Unternehmen seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben nicht nachgekommen ist und dies durch eine rechtskräftige Gerichts- oder bestandskräftige Verwaltungsentscheidung festgestellt wurde oder
2.
die öffentlichen Auftraggeber auf sonstige geeignete Weise die Verletzung einer Verpflichtung nach Nummer 1 nachweisen können.

wenn
1.
das Unternehmen seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Beiträgen zur Sozialversicherung nicht nachgekommen ist und dies durch eine rechtskräftige Gerichts- oder bestandskräftige Verwaltungsentscheidung festgestellt wurde oder
2.
die öffentlichen Auftraggeber auf sonstige geeignete Weise die Verletzung einer Verpflichtung nach Nummer 1 nachweisen können.

wenn das Unternehmen bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nachweislich gegen geltende umweltrechtliche Verpflichtungen verstoßen hat

wenn das Unternehmen bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nachweislich gegen geltende sozialrechtliche Verpflichtungen verstoßen hat.

wenn das Unternehmen bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nachweislich gegen geltende arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen hat.

wenn das Unternehmen zahlungsunfähig ist.

wenn über das Vermögen des Unternehmens ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist, die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist, sich das Unternehmen im Verfahren der Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat.

bei Einstellung der beruflichen Tätigkeit

wenn Unternehmen zahlungsunfähig ist, über das Vermögen des Unternehmens ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist, die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist, sich das Unternehmen im Verfahren der Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat.

wenn das Unternehmen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit nachweislich eine schwere Verfehlung begangen hat, durch die die Integrität des Unternehmens infrage gestellt wird.

wenn der öffentliche Auftraggeber über hinreichende Anhaltspunkte dafür verfügt, dass das Unternehmen mit anderen Unternehmen Vereinbarungen getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt hat, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken

wenn ein Interessenkonflikt bei der Durchführung des Vergabeverfahrens besteht, der die Unparteilichkeit und Unabhängigkeit einer für den öffentlichen Auftraggeber tätigen Person bei der Durchführung des Vergabeverfahrens beeinträchtigen könnte und der durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen nicht wirksam beseitigt werden kann.

wenn eine Wettbewerbsverzerrung daraus resultiert, dass das Unternehmen bereits in die Vorbereitung des Vergabeverfahrens einbezogen war, und diese Wettbewerbsverzerrung nicht durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen beseitigt werden kann.

wenn das Unternehmen eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags oder Konzessionsvertrags erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und dies zu einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge geführt hat.

wenn das Unternehmen
a)
versucht hat, die Entscheidungsfindung des öffentlichen Auftraggebers in unzulässiger Weise zu beeinflussen,
b)
versucht hat, vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte, oder
c)
fahrlässig oder vorsätzlich irreführende Informationen übermittelt hat, die die Vergabeentscheidung des öffentlichen Auftraggebers erheblich beeinflussen könnten, oder versucht hat, solche Informationen zu übermitteln.

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Unterlagen und Unbedenklichkeitsbescheinigungen für die Prüfung der Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung.

Mit dem Angebot sind folgende Unterlagen einzureichen:
- Gewerbeanmeldung,
- Handelsregisterauszug,
- Eintragung in der Handwerksrolle
(Handwerkskarte) oder bei der Industrie- und Handelskammer,
- aktuelle (gültige) Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, falls das Unternehmen beitragspflichtig ist,
- aktuelle (gültige) Bescheinigung der
Krankenkasse über die ordnungsgemäße Abführung der Sozialversicherungsbeiträge,
- aktuelle (gültige) Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG,
- aktuelle (gültige) qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen
Versicherungsträgers.

Eignungskriterium

Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz

Eigenerklärung über den Umsatz des Bieters in den Jahren 2023 bis 2025 (insgesamt und aus vergleichbaren Bauleistungen). Der Auftraggeber behält sich vor, zum Nachweis der
Richtigkeit der Angaben ergänzende Unterlagen anzufordern, z. B. (testierte) Jahresabschlüsse oder Bestätigungen eines Wirtschaftsprüfers oder Steuerberaters.

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Eigenerklärung zum Bestehen bzw. der Bereitschaft zum Abschluss einer branchenüblichen Betriebshaftpflichtversicherung.

Deckungssumme für Personen- und Sachschäden und Vermögensschäden (inkl. Umweltschäden) je Schadensfall mindestens 7,5 Mio. EUR. Diese Deckungssummen müssen
pro Jahr mindestens 2-fach zur Verfügung stehen.

Vor Erteilung des Zuschlags ist auf gesonderte Anforderung des Auftraggebers ein Nachweis der Versicherung einzureichen.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Eigenerklärungen über mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare frühere Aufträge. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben
durch Nachfrage bei den als Referenz genannten Auftraggebern zu überprüfen.

Es sind mindestens drei vergleichbare Referenzleistungen über vergleichbare frühere Aufträge der letzten fünf Jahre vorzulegen, die alle folgenden Merkmale aufweisen:

- Neubau und/oder Umbau einer Maßnahme mit vergleichbarem baulichen Anforderungsprofil.
- Bauvolumen des Referenzobjektes mind. 3 Mio. EUR (netto).
- Fläche der Baumaßnahme größer als 20.000 m².

Mindestens eine Referenz muss überdies die Errichtung/Herstellung einer vergleichbaren Basisabdichtung mit Kunststoffdichtungsbahn und mit mineralischer Dichtung beinhalten.

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Eigenerklärung zum Personalstand im Jahresdurchschnitt in den Jahren 2023 bis 2025, gegliedert nach Lohngruppen einschließlich des
gesondert auszuweisenden technischen Leitungspersonals.

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Eigenerklärung zum vorgesehenen Projektleiter und stellv. Projektleiter, Bauleiter und stellv. Bauleiter unter Angabe von Name, beruflicher Qualifikation und Berufserfahrung in Jahren.

Die als Projektleiter und stellv. Projektleiter, Bauleiter und stellv. Bauleiter vorgesehenen Personen müssen jeweils mindestens fünf
Jahre Berufserfahrung in vergleichbaren Projekten nachweisen können.

Eignungskriterium

Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung

Eigenerklärung über die für die Ausführung der zu vergebenden Leistung zur Verfügung stehende technische Ausrüstung.

Eignungskriterium

Anteil der Unterauftragsvergabe

Eigenerklärung dazu, ob und ggf. welche Leistungen an Nachunternehmer übertragen werden sollen.

Finanzierung

Siehe Vergabeunterlagen.

Siehe Anlage C01 (Besondere Vertragsbedingungen):

Sicherheitsleistung für die Vertragserfüllung (§ 17 VOB/B):
Es ist Sicherheit für die Vertragserfüllung in Höhe von fünf Prozent der Auftragssumme (inkl. Umsatzsteuer, ohne Nachträge) zu leisten.

Sicherheitsleistung für Mängelansprüche:
Die Sicherheit für Mängelansprüche beträgt drei Prozent der Summe der Abschlagszahlungen zum Zeitpunkt der Abnahme (vorläufige Abrechnungssumme).

Rechtsform des Bieters

Der Auftraggeber weist darauf hin, dass von einer Bietergemeinschaft eine gesamtschuldnerische Haftung verlangt wird. Hierzu ist ggf. mit dem Angebot die Bietergemeinschaftserklärung (Anlage D04) in von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft rechtsverbindlich unterzeichneter Form abzugeben.

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Die Auftragsausführungsbedingungen sind in den Vergabeunterlagen, insbesondere der Leistungsbeschreibung und den beigefügten Anlagen beschrieben.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung