Das Studierendenwerk Bonn AöR beabsichtigt das Studierendenwohnheim "Römerlager" Am Jesuitenhof 1 - 3 in Bonn umfassend zu sanieren. Das Studierendenwohnheim bestehtaus ca. 600 Apartments aufgeteilt auf 9 miteinander verbundene Häuser. Die Gesamtfläche beträgt ca. 16.800 qm NGF zzgl. eines Parkdecks mit 170 PKW Stellplätzen (Haus 5).Die Sanierung soll in mehreren jedoch mind. 2 Bauabschnitten erfolgen. Über Provisorien der Technischen Anlagen ist der Betrieb der jeweils nicht in Sanierung befindlichen Gebäudeaufrecht zu erhalten. Die Gebäudehülle wurde bereits im Jahr 2011 energetisch saniert, so dass die nun anstehende Sanierung vorrangig die Technische Ausrüstung (hier ist von einer kompletten Erneuerung auszugehen) sowie damit verbunden den Innenausbau betrifft. Die Aufteilung der Wohneinheiten / Apartments soll dabei beibehalten werden, es sind keineNutzungsänderungen vorgesehen. Es ist ggf. beabsichtigt die Nasszellen der Apartments als Fertigelemente vorzusehen. Eine Großküche oder Wäscherei befindet sich nicht in denGebäuden, es sollen lediglich Pantryküchen in den Apartments und Waschräume mit Haushalts-Waschmaschinen vorgesehen werden. Die Maßnahmen sollen so vorgesehen werden, dass keine Baugenehmigung erforderlich wird. Bislang sind in der vorhergehenden Grundlagenermittlung 2 Bauabschnitte gebildet worden. Um zu verhindern, dass zu viele Wohneinheiten zeitgleich entfallen ist es im Interesse des Auftraggebers eine größere Anzahl Bauabschnitte zu bilden. Dies soll in Abstimmung mit und auf Empfehlung des beauftragten Planers erfolgen. Der Baubeginn der Maßnahme ist abhängig von der Fertigstellung anderer Bauvorhaben des Studierendenwerkes. Derzeit wird davon ausgegangen, dass die ersten Gebäude(teile) in 2028 leergezogen sein werden, so dass die Bauarbeiten dann beginnen können. Die Fertigstellung ist derzeit bis spätestens 2038 vorgesehen.Eine erste Kostenprognose hat Gesamtkosten (KG 300 - 700) von ca. 46,5 Mio. Euro (brutto) ergeben (Kostenstand Mai 2025). Davon entfallen auf KG 300: ca. 9,6 Mio. Euro (brutto); KG 400: ca. 22,7 Mio. Euro (brutto); KG 600: ca. 3,5 Mio. Euro (brutto). Die vorgenannten Kosten verstehen sich inkl. der Kosten für Demontage und die erforderlichen Provisorien.
Der Auftrag umfasst freiberufliche Planungsleistungen.Folgende Leistungen sollen vergeben werden:- Gebäude und Innenräume (Leistungsphasen 1 - 3 und 5 - 9 gem. HOAI § 34 i. V. m. Anlage 10) [Leistungsphase 4 optional bei Erfordernis]- Technische Ausrüstung (Leistungsphasen 1 - 3 und 5 - 9 gem. HOAI § 55 i. V. m. Anlage 15, [Leistungsphase 4 optional bei Erfordernis]; Anlagengruppen 1 - 6 und 8 - 9 (ALG 9: Demontage und Entsorgung) - sowie optional ALG 7
Alle Leistungsbilder inkl. der erforderlichen Demontageplanung.Die geforderten Leistungen orientieren sich an den Leistungsbildern der HOAI. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung vor, es ist beabsichtigt die Umsetzung der Maßnahme in mehreren Bauabschnitten vorzunehmen. In der Verhandlungsphase (2. Stufe des Verfahrens) werden die Bieter aufgefordert, anhand der mit Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellten Unterlagen eine Einschätzung der in der Leistungsphase 1 noch zu erbringenden Leistungen vorzunehmen.
- Vorgesehene Projektorganisation / vorgesehener Projektablauf (30 %)- Erläuterung zur Herangehensweise an die Aufgabenstellung (30 %)- Kosten- und Terminmanagement (10 %)
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Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den §§ 160 ff. GWB. Die Fristen insbesondere des § 160 Abs. 3 GWB sind zu beachten. Ein Antrag auf Nachprüfung ist u.a. gem. § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig, wenn er nicht innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, erhoben wird.
Exposé inkl. Auswahlkriterien, VgV-Bogen und Vergabeunterlagen sind vor Abgabe des Teilnahmeantrags zwingend über das Vergabeportal herunterzuladen.Die Weitergabe der Ausschreibungsunterlagen an Dritte sowie die gewerbliche Nutzung der Ausschreibungsunterlagen außerhalb dieses Verfahrens sind nicht gestattet.Der Bewerberbogen ist an den dazu vorgesehenen Stellen zu unterzeichnen und hochzuladen.Nach Möglichkeit sind alle Anlagen zum VgV-Bogen in einer Datei (pdf-Format) hochzuladen.Bei fremdsprachigen Dokumenten ist zusätzlich eine beglaubigte Übersetzung in die Verfahrenssprache (deutsch) beizufügen.Der/Die Auftraggeber(in) behält sich vor, den Zuschlag auf das Erstangebot zu erteilen.Auskünfte über die Teilnahmeunterlagen sind spätestens 7 Kalendertage vor dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge ausschließlich über die Kommunikationsfunktion des Vergabeportals zu beantragen..Es werden aus den wertbaren Teilnahmeanträgen mind. 3 Teilnehmer, max. jedoch 4 Teilnehmer mit der höchsten Punktzahl gem. Auswahlkriterien zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Bewertungsmatrix zur Ermittlung dieser max. 4 Teilnehmer ist dem Exposé zum Teilnahmewettbewerb (siehe Auswahlkriterien) zu entnehmen. Bei gleicher Punktzahl entscheidet das Los..Es wird darauf hingewiesen, dass zur ordnungsgemäßen Durchführung des Vergabeverfahrens im Sinne der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) bieterbezogen unternehmens- und personenbezogene Daten erhoben, gespeichert und verarbeitet werden, um den vergaberechtlichen Vorgaben zur Bewerber- und Bieterbeteiligung und -information sowie Wertung etc. nachzukommen. Diese Daten werden während der Dauer der Verfahrensdurchführung sowie der für die Vergabe- und Vertragsakten bestehenden gesetzlichen Aufbewahrungsfristen verarbeitet und gespeichert. Der Erhebung, Verarbeitung und Speicherung dieser Daten kann widersprochen werden. Dies führt jedoch dazu, dass eine Einhaltung der vergaberechtlichen Verpflichtungen, u.a. im Hinblick auf Information während des Verfahrens nicht mehr sichergestellt werden kann und damit die Beteiligung und Wertbarkeit infrage gestellt wird. Es besteht nach den Bestimmungen der DSGVO ein Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung. Widerspruch und auf Datenübertragbarkeit gegenüber dem betreuenden Büro und dem öffentlichen Auftraggeber, ebenso ein Beschwerderecht gegenüber der zuständigen Aufsichtsbehörde.
VgV § 56 (2) Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen.
1) Berufszulassung (mit dem Teilnahmeantrag mittels Dritterklärung vorzulegen): Bescheinigung der Berufszulassung bzw. der beruflichen Befähigung gem. Angaben zu einem besonderen Berufsstand..Angaben zu einem besonderen BerufsstandDie Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:a) natürliche Personen, die gemäß der Rechtsvorschrift ihres Heimatlandes am Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt(in) (oder bauvorlageberechtigte(r) Ingenieur(in)) berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatland, die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, deren Anerkennung nachder Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (EG-Hochschuldiplomrichtlinie) gewährleistet ist;b) Juristische Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach- / Planungsleistungen gehören, sofern eine(r) der Gesellschafter(innen) oder ein(e) bevollmächtigte(r) Vertreter(in) der juristischen Person die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt;c) Bewerbergemeinschaften, bei denen ein Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
2) wirtschaftliche Verknüpfung (mit dem Teilnahmeantrag mittels Eigenerklärung vorzulegen): Eigenerklärung des/der Bewerber(in) ob und auf welche Art er/sie wirtschaftlich mit Unternehmern verknüpft ist, und ob und auf welche Art er/sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet (bei Bewerbergemeinschaften: Bewerbergemeinschaftserklärung gem. § 43 (1) VgV mit Benennung des/der bevollmächtigten Vertreter(in) (von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschrieben einzureichen) bzw. Benennung der vorgesehenen Nachunternehmer gem. § 47 (1) VgV mit Angabe der betreffenden Nachunternehmerleistungen sowie Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer (unterschrieben einzureichen)).
3) Handelsregisterauszug (mit dem Teilnahmeantrag mittels Dritterklärung vorzulegen): aktueller Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 6 Monate zum Fristablauf für den Eingang der Teilnahmeanträge) des Sitzes oder Wohnsitzes, soweit die Eintragung in das Register nach den gesetzlichen Bestimmungen des Mitgliedstaates, in dem der/die Bewerber(in) seinen / ihren Sitz hat, vorgeschrieben ist (bei juristischen Personen) gem. § 44 (1) VgV.
4) Ausschlussgründe (mit dem Teilnahmeantrag mittels Eigenerklärung vorzulegen): Eigenerklärung des/der Bewerber(in), dass keiner der Ausschlussgründe des § 123 (1) Ziff. 1 - 10, (4) Ziff. 1 und 2 GWB und 124 (1) Ziff. 1 - 9 GWB sowie keine Interessen gem. § 73 (3) VgV bestehen. Der/die Auftraggeber(in) behält sich vor, die Richtigkeit der Eigenerklärung des/der Bewerber(in) durch Einholung einer Bescheinigung gem. § 48 (4), (5) VgV zu überprüfen.
5) Umsätze (mit dem Teilnahmeantrag mittels Eigenerklärung vorzulegen): Erklärung über den Umsatz des/der Bewerber(in) der letzten 3 Jahre für vergleichbare Leistungen (Gebäude und Innenräume und Technische Ausrüstung).(Punkteverteilung siehe Exposé)
Mindestanforderung A) Der Bewerber / mind. ein Bewerbergemeinschaftspartner muss auf dem einschlägigen Markt eine Tätigkeit von mindestens 3 Geschäftsjahren nachweisen können. Der diesbezügliche Nachweis ist mit den Angaben der Umsätze bzw. Mitarbeiterzahlen im Bewerberbogen jeweils für die letzten drei Geschäftsjahre zu erbringen.
6) Referenzen (mit dem Teilnahmeantrag mittels Eigenerklärung vorzulegen): Eigenerklärung des Bewerbers / der Bewerberin mit Referenzprojekten über geeignete Referenzen gem. § 46 (3) Ziff. 1, § 75 (5) VgV:Referenz I) [25 %]Leistungsbereich: Gebäude und InnenräumeProjektart: Umbau / SanierungProjektgröße: bearbeitete Fläche mind. 5.000 qm BGFKomplexität / Besonderheit: mind. Honorarzone III oder höherLeistungsumfang: es müssen mind. die Leistungsphasen 2 - 3 und 5 - 8 gem. HOAI § 34 (HOAI 2021 bzw. vergleichbarer Regelung) erbracht worden seinBearbeitungsstand: erfolgter Abschluss der Leistungsphase 8 im Jahr 2020 oder später (der Abschluss der Leistungsphase 8 muss bis zum Fristablauf für den Eingang der Teilnahmeanträge erfolgt sein).Referenz II) [15 %]Leistungsbereich: Gebäude und InnenräumeProjektart: Neubau / Erweiterung / Umbau / SanierungKomplexität / Besonderheit: für einen öffentlichen AuftraggeberProjektgröße: bearbeitete Fläche mind. 5.000 qm BGFLeistungsumfang: es müssen mind. die Leistungsphasen 2 - 3 und 5 - 8 gem. HOAI § 34 (HOAI 2021 bzw. vergleichbarer Regelung) erbracht worden seinBearbeitungsstand: erfolgter Abschluss der Leistungsphase 8 im Jahr 2020 oder später (der Abschluss der Leistungsphase 8 muss bis zum Fristablauf für den Eingang der Teilnahmeanträge erfolgt sein).Referenz III) [25 %]Leistungsbereich: Technische AusrüstungProjektart: Umbau / SanierungGebäudetyp: Wohnen / Beherbergung / Bettenhäuser / vgl.Projektgröße: bearbeitete Fläche mind. 5.000 qm BGFLeistungsumfang: es müssen mind. die Leistungsphasen 2 - 3 und 5 - 8 gem. HOAI § 55 (HOAI 2021 bzw. vergleichbarer Regelung) erbracht worden sein; es müssen mindestens die Anlagengruppen 1 - 5 und 8 erbracht worden seinBearbeitungsstand: erfolgter Abschluss der Leistungsphase 8 im Jahr 2020 oder später (der Abschluss der Leistungsphase 8 muss bis zum Fristablauf für den Eingang der Teilnahmeanträge erfolgt sein).Referenz IV) [15 %]Leistungsbereich: Technische AusrüstungProjektart: Neubau / Erweiterung / Umbau / SanierungKomplexität / Besonderheit: für einen öffentlichen AuftraggeberProjektgröße: bearbeitete Fläche mind. 5.000 qm BGFLeistungsumfang: es müssen mind. die Leistungsphasen 2 - 3 und 5 - 8 gem. HOAI § 55 (HOAI 2021 bzw. vergleichbarer Regelung) erbracht worden seinBearbeitungsstand: erfolgter Abschluss der Leistungsphase 8 im Jahr 2020 oder später (der Abschluss der Leistungsphase 8 muss bis zum Fristablauf für den Eingang der Teilnahmeanträge erfolgt sein).(Punkteverteilung siehe Exposé)
7) Mitarbeiterstruktur (mit dem Teilnahmeantrag mittels Eigenerklärung vorzulegen): Aufstellung der Anzahl der Beschäftigten einschließlich Führungskräften bei dem/der Bewerber(in) jeweils für die letzten 3 Jahre und jeweils gegliedert nach Berufsgruppen.
Mindestanforderung MB I) Mind. 1 Projekt welches die nachfolgenden Anforderungen vollumfänglich erfüllt:Leistungsbereich: Gebäude und InnenräumeProjektart: Umbau / SanierungProjektgröße: bearbeitete Fläche mind. 5.000 qm BGFKomplexität / Besonderheit: mind. Honorarzone III oder höherLeistungsumfang: es müssen mind. die Leistungsphasen 2 - 3 und 5 - 8 gem. HOAI § 34 (HOAI 2021 bzw. vergleichbarer Regelung) erbracht worden sein Bearbeitungsstand: erfolgter Abschluss der Leistungsphase 8 im Jahr 2020 oder später (der Abschluss der Leistungsphase 8 muss bis zum Fristablauf für den Eingang der Teilnahmeanträge erfolgt sein)
Mindestanforderung MB II) Mind. 1 Projekt welches die nachfolgenden Anforderungen vollumfänglich erfüllt:Leistungsbereich: Gebäude und InnenräumeProjektart: Neubau / Erweiterung / Umbau / SanierungKomplexität / Besonderheit: für einen öffentlichen AuftraggeberProjektgröße: bearbeitete Fläche mind. 5.000 qm BGFLeistungsumfang: es müssen mind. die Leistungsphasen 2 - 3 und 5 - 8 gem. HOAI § 34 (HOAI 2021 bzw. vergleichbarer Regelung) erbracht worden seinBearbeitungsstand: erfolgter Abschluss der Leistungsphase 8 im Jahr 2020 oder später (der Abschluss der Leistungsphase 8 muss bis zum Fristablauf für den Eingang der Teilnahmeanträge erfolgt sein)
Mindestanforderung MB III) Mind. 1 Projekt welches die nachfolgenden Anforderungen vollumfänglich erfüllt:Leistungsbereich: Technische AusrüstungProjektart: Umbau / SanierungGebäudetyp: Wohnen / Beherbergung / Bettenhäuser / vgl.Projektgröße: bearbeitete Fläche mind. 5.000 qm BGFLeistungsumfang: es müssen mind. die Leistungsphasen 2 - 3 und 5 - 8 gem. HOAI § 55 (HOAI 2021 bzw. vergleichbarer Regelung) erbracht worden sein; es müssen mindestens die Anlagengruppen 1 - 5 und 8 erbracht worden seinBearbeitungsstand: erfolgter Abschluss der Leistungsphase 8 im Jahr 2020 oder später (der Abschluss der Leistungsphase 8 muss bis zum Fristablauf für den Eingang der Teilnahmeanträge erfolgt sein)
Bewerbergemeinschaften (nach Auftragserteilung Arbeitsgemeinschaften) sind mit Bewerbung zum Verfahren anzugeben. Die nachträgliche Bildung von Bewerbergemeinschaften ist unzulässig..Bewerbergemeinschaften sind nur zugelassen, wenn ein bevollmächtigter Vertreter, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber vertritt, benannt wird. Die Bewerbergemeinschaft, (später ArGe) haftet gesamtschuldnerisch. Rechtsform: Gesellschaft bürgerlichen Rechts gemäß §§ 705 ff BGB.
Im Auftragsfall ist eine Berufshaftpflichtversicherung (ggf. als Projektversicherung) mit folgenden Deckungssummen nachzuweisen:Deckungssummen für Personenschäden mind. 3.000.000 EUR sowie Sach- und Vermögensschäden mind. 2.000.000 EUR.Dem Sanktionspaket 5 EU [Artikel 5 k) Absatz l der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. l Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022] wird Folge geleistet und es bestehen keine Ausschlussgründe.