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Verfahrensangaben

Demokratieort neu leben, Rathaus wird Quartiershaus, Nicht offener, einphasiger, h...

VO: VgV Vergabeart: Nicht offener Planungswettbewerb (Bewerbungsphase) Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
16.03.2026
19.03.2026 14:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Sondervermögen Immobilien und Technik der Stadtgemeinde Bremen vertreten durch IB (Stadt)
nicht bekannt
Theodor-Heuss-Allee 14
28215
Bremen
Deutschland
DE501
jan.frers@immobilien.bremen.de
0421 361 147 53

Angaben zum Auftraggeber

Öffentliches Unternehmen
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

D&K drost consult GmbH
HRB106860
20459
Hamburg
Deutschland
DE600
Bereich Vergabe
vergabe@drost-consult.de
+49 403609840
Weitere Auskünfte
D&K drost consult GmbH
HRB106860
20459
Hamburg
Deutschland
DE600
Bereich Vergabe
vergabe@drost-consult.de
+49 403609840
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Bremen, Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung
t:042136159796
28195
Bremen
Deutschland
DE501
vergabekammer@bau.bremen.de
+49 421 361 59796

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71240000-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Der Ortsteil Blumenthal gehört zu den am stärksten benachteiligten Stadtteilen in Bremen. In seinem Zentrum steht das denkmalgeschützte, jedoch seit Jahren weitestgehend ungenutzte ehemalige Rathaus. Es bildet das Herzstück des 2022 nach BauGB ausgewiesenen Sanierungsgebietes Blumenthal.

Die Zugänglichkeit und Aufteilung des Gebäudes entsprechen nicht mehr den Anforderungen für öffentliche Nutzungen. Der Standort des Objektes, seine historische Bedeutung und stadtbildprägende Gestaltung prädestiniert es jedoch für eine öffentliche Nutzung.

Mit dem Projekt "Demokratieort neu leben - Rathaus wird Quartiershaus" soll das historische Rathaus Blumenthal zu einem Ort der Demokratieförderung und des Gemeinwesens umgebaut werden.

Das Gesamtvorhaben besteht aus zwei zeitlich dicht aufeinanderfolgenden bzw. in der Planung parallel ausgeführten Bauabschnitten: Der Umbau des Bestandsgebäudes (historisches Rathaus) (1. Bauabschnitt) sowie die Ergänzung durch einen Anbau südlich des Bestandsgebäudes (2. Bauabschnitt).

Im neuen Quartiershaus bieten verschiedene Fachressorts (Soziales, Bildung, Gesundheit, Kultur, Senatskanzlei und Inneres) Angebote und Dienstleistungen vor Ort an.

Die Aktivierung des Rathauses gehört zu den wichtigsten Schlüsselmaßnahmen des 2023 beschlossenen integrierten Entwicklungskonzepts (IEK): Das Gebäude prägt den Stadtraum erheblich, stellt durch seine Lage eine zentrale Schnittstelle dar und ist ein "Scharnier" zwischen dem Stadtteilzentrum und dem sich entwickelnden Kämmerei-Quartier auf dem etwa 40 ha großen Areal der ehemaligen Bremer Wollkämmerei.

Das neue Quartiershaus soll als Ensemble bestehend aus dem wieder zu belebenden Rathaus und einem unmittelbar anschließenden Neubau entstehen. Der zu erstellende Anbau muss sich denkmalgerecht an den Bestandsbau anfügen. Trotz eines vergleichbar großen Bauvolumens soll sich der Erweiterungsbau dem Hauptgebäude unterordnen.

Die westlich am Gebäude entlangführende Erschließungsachse (Campus-Achse) dient als Fuß- und Radwegverbindung zwischen dem Zentrum Blumenthals und dem neuen Kämmerei-Quartier. Vor dem Quartiershaus ist ein Platz auszubilden, der durch eine entsprechende Gestaltung eine hohe Aufenthaltsqualität bietet.

Gegenstand des Wettbewerbs ist somit die hochbauliche Planung des Bestandsgebäudes und des Neubaus sowie die freiräumliche Planung der verbleibenden Grundstücksflächen inkl. des vorgesehenen Quartiersplatzes als Teil der westlich am Gebäude entlangführende Erschließungsachse (Campus-Achse). Das Plangebiet befindet sich in zentraler Lage im Bremer Stadtteil Blumenthal an der Landrat-Christians-Straße 107 in unmittelbarer Nähe zum Blumenthaler Marktplatz. Ein Lageplan des Rathauses sowie ein Auszug aus dem Rahmenplan des Kämmerei-Quartiers sind den beigefügten Anlagen zu entnehmen.

Das Projekt wird als Maßnahme im Rahmen des Bundesprogramms "Nationale Projekte des Städtebaus" gefördert. In diesem werden national und international wahrnehmbare Projekte gefördert, von denen deutliche Impulse für die Stadt, die Region und die Stadtentwicklungspolitik ausgehen. Sie zeichnen sich durch einen besonderen Qualitätsanspruch ("Premiumqualität") hinsichtlich des städtebaulichen Ansatzes, der baukulturellen Aspekte und Beteiligungsprozesse aus.

Die vorgesehenen Projektkosten belaufen sich auf ca. 8,85 Mio. EUR (netto) für die KG 300 - 500.

Meilensteine des Projekts:
- Planungsbeginn: 04.01.2027
- Baubeginn: 04.09.2028
- Geplante Fertigstellung Bestandsumbau: 01.09.2029
- Geplante Fertigstellung Erweiterungsneubau: 01.05.2030

Das Verfahren erfolgt als nicht offener, einphasiger, hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungs-wettbewerb mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem. VgV. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sollen 11 Planungsteams als Teilnehmende für den Wettbewerb ausgewählt werden. Zusätzlich wurden 4 Planungsteams als Teilnehmende für das Verfahren gesetzt.

Der Wettbewerbsausschuss der Architektenkammer der Freien Hansestadt Bremen hat Kenntnis vom Inhalt dieser Auslobung erhalten und beratend mitgewirkt. Der Wettbewerb wurde unter der Nummer 01/2026 registriert.

Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses Verfahrens durch das Büro D&K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Beurteilungskriterien:
- Städtebauliches Konzept
- Freiraumplanerisches Konzept
- Hochbauliches Konzept
- Funktionales Konzept
- Wirtschaftlichkeit

Die dargestellte Reihenfolge impliziert keine Wertung oder Gewichtung der einzelnen Kriterien gegen- oder untereinander.

Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung der Aufgabe gemäß § 6 (2) RPW 2013.

Die Ausloberin erklärt, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts und entsprechend § 8 (2) RPW 2013 eine:n der Preisträger:innen mit der weiteren Bearbeitung mindestens der folgenden Planungsleistungen zu beauftragen:

- Leistungsphasen 2 bis 3 gemäß §§ 33 HOAI
- Leistungsphasen 2 bis 3 gemäß §§ 38 HOAI

Die Beauftragung erfolgt stufenweise und sofern das Projekt umgesetzt wird sowie sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht (hierzu zählt z. B. auch die Nichteinigung bei Vertragsschluss). Die Ausloberin strebt ausdrücklich eine Beauftragung der weiteren Leistungsphasen bis einschließlich Leistungsphase 9 an. Die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen erfolgt stufenweise.

Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch das Verfahren bereits erbrachte Leistungen der Verfasser:innen bis zur Höhe der zuerkannten Preissumme nicht erneut vergütet, wenn der Entwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.

Löst sich ein Planungsteam nach der Preisverleihung auf, so ist die Ausloberin berechtigt, unbeschadet der urheberrechtlichen Auseinandersetzung innerhalb des Teams ein Mitglied oder mehrere Mitglieder des Planungsteams mit der dem Verfahren zugrundeliegenden Planungsaufgabe zu beauftragen.

Nachgeschaltetes Verhandlungsverfahren:
Im Anschluss an den Wettbewerb werden alle mit Preisen ausgezeichneten Planungsteams zur Abgabe eines Erstangebots (bestehend aus Honorarangebot und Präsentation) aufgefordert, zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen und anschließend bei Bedarf zur Abgabe eines finalen Angebots aufgefordert. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot unter der Berücksichtigung der folgenden Zuschlagskriterien:

1. Lösung der konkreten Aufgabenstellung: 45 %
a. davon Bewertung des Wettbewerbsergebnisses: 30 %
b. davon Bereitschaft zur Weiterentwicklung nach etwaigen Empfehlungen aus dem Preisgerichtsprotokoll: 15 %
2. Fachlicher Wert: 15 %
3. Qualität: 30 %
4. Preis / Honorar: 10 %

Die Ausloberin behält sich vor, den Zuschlag ohne Verhandlung auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben (vgl. § 17 (11) VgV).

Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
28779
Bremen
Deutschland
DE501

entfällt

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Kriterium 1: Lösung der konkreten Aufgabenstellung

Bewertung des Wettbewerbsergebnisses: 1. Preisträger: 5 Punkte; 2. Preisträger: 4 Punkte; 3. Preisträger: 3 Punkte; Gewichtung: 30%
Bereitschaft zur Weiterentwicklung nach etwaigen Empfehlungen aus dem Preisgerichtprotokoll - Punkteskala (0-5) Gewichtung: 15%

Gewichtung
45,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Kriterium 2: Fachlicher Wert

Darstellung einer geeigneten Projektaufbauorganisation und der Aufgabenverteilung innerhalb des Planungsteams. Vorstellung der verantwortlichen und der stellvertretenden Projektleitung sowie der Oberbauleitung mit ihrer spezifischen Projekterfahrungen jeweils für die Gewerke der Objektplanung und Freianlagen. Darstellung eines angemessenen Personaleinsatzes mit konkreter Angabe der Kapazitäten und Aussagen zur Einbindung in parallellaufende Projekte.

Gewichtung
15,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Kriterium 3: Qualität

Erläuterung der Herangehensweise an die Planungsaufgabe sowie Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität. Erläuterung von Maßnahmen zur Gewährleistung der Termine und Kosten sowie Nachtragsmanagement. Dialogfähigkeit im Änderungsprozess.

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Preis
Kriterium 4: Preis / Honorar

Honorarangebot: Das günstigste Angebot wird mit 5 Punkten und ein Angebot ab der doppelten Summe des günstigsten Angebots mit 0 Punkten bewertet. Die Punktzahl der dazwischenliegenden Angebote wird durch lineare Interpolation ermittelt. Abstufungen erfolgen bis auf zwei Nachkommastellen.

Gewichtung
10,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Nichtoffenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Nicht offener, einphasiger, hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem. VgV

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zum Wettbewerb

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


entfällt

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9VMENK

Einlegung von Rechtsbehelfen

Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 - 4 GWB unzulässig, soweit

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Zusätzliche Informationen

Allgemeine Anforderungen:
Die in den Dokumenten "Auswahlkriterien" und "Bewerbungsbogen" aufgeführten FORMALEN KRITERIEN und MINDESTANFORDERUNGEN sind zwingend zu beachten. Für die geforderten Angaben sind die Vordrucke sowie der Bewerbungsbogen auszufüllen.

Der Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf Unterauftragnehmer berufen. Die Unterauftragnehmer sind im Bewerbungsbogen zu benennen. Des Weiteren wird auf § 47 VgV verwiesen.

AUSWAHL DER BÜROS ANHAND VON REFERENZEN:
Die Auswahl der Büros, die zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert werden sollen, erfolgt anhand von den beiden besten eingereichten Referenzprojekten für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI (jeweils die beste Referenz Neubau sowie Umbau/Sanierung). Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, wird ein Losverfahren unter den gleichwertigen Bewerbern durchgeführt.

Weitere Angaben - insb. zu den Bewertungskriterien - sind dem Dokument "Auswahlkriterien" zu entnehmen und zwingend zu berücksichtigen.

Sämtliche Anforderungen sind den beiliegenden Teilnahmeunterlagen zu entnehmen und zwingend zu berücksichtigen. Ebenso sind die zur Verfügung gestellten Ausschreibungsdokumente zwingend zu beachten und bindend.

Die Aufforderung zur Teilnahme am Wettbewerb sowie im weiteren Verfahrensverlauf zur Angebotsabgabe sowie zur finalen Angebotsabgabe gem. § 17 VgV erfolgt ausschließlich über die Bieterkommunikation in eVergabe.

Folgende Formale Kriterien sind zu erfüllen:
- Vollständig ausgefüllter Bewerbungsbogen in Textform unterzeichnet.
- Vordruck 1A: Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen gem. §§ 123 und 124 GWB in Verbindung mit § 42 VgV sowie - falls zutreffend - Eigenerklärung zum Nachweis der Zuverlässigkeit trotz Vorliegens von Ausschlussgründen (Selbstreinigung nach § 125 GWB)
- Vordruck 1B: Eigenerklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen/ zur Zusammenarbeit sowie Angaben zur Leistungsbereitstellung im Falle einer Unterbeauftragung
- Vordruck 1C: Eigenerklärung zur Tariftreue und Zahlung eines Mindestlohnes
- Vordruck 1D: Eigenerklärung Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz
- Vordruck 1E: Eigenerklärung zur Zahlung von Steuern und Sozialabgaben
- Vordruck 1F: Eigenerklärung zum. 5. RUS-Sanktionspaket
- Vordruck 1G: Eigenerklärung zur Nicht-Beteiligung an der Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbs gem. § 79 (2) VgV

Weitere formale Kriterien bei Arbeitsgemeinschaften:
- Vordruck 1H: Vollmacht der vertretungsberechtigten Person im Falle einer Bewerbergemeinschaft
- Vordruck 1I: Angaben zu Auftragsanteilen im Falle einer Bewerbergemeinschaft
- Vordruck 1J: Eigenerklärung zum Abschluss einer gesonderten Versicherung für Bietergemeinschaften

Für weitere Angaben s. Bewerbungsbogen und Auswahlkriterien.

Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen.

Im Rahmen des vorgeschalteten Bewerbungsverfahrens sollen 11 Planungsteams als Teilnehmer für den Wettbewerb ausgewählt werden. Darüber hinaus werden 4 Büros als Wettbewerbsteilnehmer gesetzt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, wird ein Losverfahren unter den gleichwertigen Bewerbern durchgeführt.

Auf die Möglichkeit, eine Bewerber- oder Arbeitsgemeinschaft zu bilden oder Unterauftragnehmer zu benennen, um die genannten Anforderungen zu erfüllen, wird explizit hingewiesen.

Für die Teilnahme am Teilnahmewettbewerb ist zwingend der vorgegebene Bewerbungsbogen zu verwenden. Dieser ist vollständig auszufüllen, in Textform zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen fristgerecht über die bekanntgegebene Vergabeplattform einzureichen. Für alle weiteren, ggf. erforderlichen Unterzeichnungen (z. B. bei Arbeitsgemeinschaften) werden gescannte Unterschriften als gültig anerkannt. Bewerbungen, die nach dem genannten Termin eingehen, werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen per E-Mail, Fax oder Post sind nicht zulässig.

Die Bewerbungsunterlagen stehen auf der bekanntgegebenen Vergabeplattform für einen uneingeschränkten und gebührenfreien Zugang zum Download bereit. Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail.

Fragen während der Bewerbungsphase sind ausschließlich über das Kommunikationstool der bekanntgegebenen Vergabeplattform zu stellen.

Detaillierte Angaben zum Teilnahmewettbewerb und zu den einzureichenden Bewerbungsunterlagen sind den Dokumenten "Auswahlkriterien" und "Bewerbungsbogen" zu entnehmen. Die genannten Dokumente sind zwingend zu berücksichtigen!

Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:
- Leistungsphasen 2 bis 3 der Objektplanung gemäß §§ 33 HOAI;
- Leistungsphasen 2 bis 3 der Freianlagen gemäß §§ 38 HOAI;
- Leistungsphasen 4-9 der Objektplanung gemäß §§ 33 HOAI als optionale Beauftragung der Auftraggeberin (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen);
- Leistungsphasen 4-9 der Freianlagen gemäß §§ 38 HOAI als optionale Beauftragung der Auftraggeberin (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen);
- Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen als optionale Beauftragung der Auftraggeberin (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).

Die Beauftragung erfolgt stufenweise und sofern das Projekt umgesetzt wird und sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht (hierzu zählt z. B. auch die Nichteinigung bei Vertragsschluss). Die Ausloberin strebt ausdrücklich eine Beauftragung der weiteren Leistungsphasen bis einschließlich Leistungsphase 9 an. Die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen erfolgt stufenweise.

VORAUSSICHTLICHE TERMINE DES VERFAHRENS
Teilnahmewettbewerb
Bewerberauswahl: 16. KW 2026
Versand der Absageschreiben bzw. Teilnahmebestätigungen: 18./19. KW 2026

Realisierungswettbewerb
Ausgabe der Verfahrensunterlagen ab: 20. KW 2026
Schriftliche Rückfragen bis: 22. KW 2026
Rückfragenkolloquium mit Ortsbesichtigung: 23. KW 2026
Abgabe der Arbeiten: 31. KW 2026
Preisgerichtssitzung: 37. KW 2026
Verhandlungsverfahren: 39. KW - 51. KW 2026

Die finale Terminschiene wird allen Wettbewerbsteilnehmern mit Aufforderung zur Teilnahme am Wettbewerb mitgeteilt.

Falls es zu Änderungen des Verfahrens kommen sollte, so erfolgen diese transparent und diskriminierungsfrei. Die Ausloberin würde die Teilnehmer hierüber rechtzeitig informieren.

Die Ausloberin stellt eine Verfahrenssumme von voraussichtlich insgesamt 128.000,- Euro (netto) bereit.

Als Bearbeitungshonorar stellt die Ausloberin eine Summe von voraussichtlich 90.000,- Euro (netto) zur Verfügung, welche je zu gleichen Teilen an die Planungsteams ausgeschüttet wird, sofern durch diese die in der Auslobung definierten Leistungen erfüllt wurden.

Für die Preisgelder stellt die Ausloberin voraussichtlich 38.000,- Euro (netto) zur Verfügung:

1. Preis 19.000,- Euro (netto)
2. Preis 11.500,- Euro (netto)
3. Preis 7.500,- Euro (netto)

Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss eine andere Aufteilung der Verfahrenssumme vorzunehmen.

Alle mit Preisen und Anerkennungen ausgezeichneten Arbeiten werden gem. § 8 (3) RPW 2013 Eigentum der Ausloberin. Das Urheberrecht einschließlich des Schutzes gegen Nachbau und das Recht auf Veröffentlichung der Entwürfe bleibt den Verfasser:innen erhalten.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Gemäß § 56 (2) VgV kann die Vergabestelle fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachfordern. Weiterhin behält sich die Vergabestelle vor, keine Unterlagen nachzufordern. Nachforderungen in der Bewerbungs- und Angebotsphase, die nicht fristgerecht eingehen, führen zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

11

Zur Teilnahme am Wettbewerb gesetzt:
- Felgendreher Olfs Köchling Architektur GmbH, Bremen mit Grieger Harzer Dvorak Landschaftsarchitekten, Berlin
- raumwerk.architekten Hübert und Klußmann PartGmbB, Köln mit Planergruppe GmbH, Essen
- ROBERTNEUNTM ARCHITEKTEN GMBH, Berlin mit LOHRENGEL LANDSCHAFT, Berlin
- SchröderArchitekten Partnerschaft mbB, Bremen mit bgmr Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Folgende Mindestanforderungen sind von allen Bewerbern zu erfüllen:

Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung über die nachstehend geforderten Deckungssummen und über die Bereitschaft zur Erhöhung der Deckungssummen im Auftragsfall:
- mind. 1,5 Mio. Euro für Personenschäden (2-fach maximiert) und
- mind. 0,25 Mio. Euro für sonstige Schäden (2-fach maximiert)
- Erhöhung auf mind. 5,0 Mio. Euro für Personenschäden (2-fach maximiert) im Auftragsfall und
- Erhöhung auf mind. 2,0 Mio. Euro für sonstige Schäden (2-fach maximiert) im Auftragsfall

Für weitere Angaben s. Bewerbungsbogen und Auswahlkriterien.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Folgende Mindestanforderungen sind von allen Bewerbern zu erfüllen:

Durchschnittlicher Jahresumsatz (netto) für die letzten 3 zusammenhängenden, abgerechneten Geschäftsjahre:
- mind. 300.000 Euro (netto) für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI
- mind. 100.000 Euro (netto) für den Leistungsbereich Freianlagen gem. §§ 38 HOAI

Für weitere Angaben s. Bewerbungsbogen und Auswahlkriterien.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Folgende Mindestanforderungen sind von allen Bewerbern zu erfüllen:

Jährliches Mittel der fachlich geeigneten festangestellten Mitarbeiter für die letzten 3 zusammenhängenden Geschäftsjahre inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc.:)
- mind. 4 festangestellte Architekten/Bauingenieure bzw. Absolventen der Fachrichtung Architektur/Bauingenieurwesen für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI
- mind. 2 festangestellte Landschaftsarchitekten bzw. Absolventen der Fachrichtung Landschaftsarchitektur für den Leistungs-bereich Freianlagen gem. §§ 38 HOAI

Für weitere Angaben s. Bewerberbogen und Auswahlkriterien.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Folgende Mindestanforderungen sind von allen Bewerbern zu erfüllen:

Die berufliche Qualifikation des für die Erbringung der Leistung Verantwortlichen entspricht
- Architekt (Nachweis durch Kammereintrag) für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI
- Landschaftsarchitekt (Nachweis durch Kammereintrag) für den Leistungsbereich Freianlagen gem. §§ 38 HOAI

Für weitere Angaben s. Bewerbungsbogen und Auswahlkriterien.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Auswahlkriterien für die einzureichenden Referenzprojekte:

Es wird je Leistungsbereich (Objektplanung - Neubau und Objektplanung - Umbau/Sanierung) die am besten bewertete Referenz in die Wertung einbezogen (d.h. jeweils die Referenz, mit der je Leistungsbereich die meisten Punkte erreicht wurden).

Die Projekte (3A.1 bzw. 3B.1) müssen innerhalb der vergangenen 10 Jahre (Stichtag 01.01.2016) mit der Leistungsphase 8 (Objektplanung) abgeschlossen worden sein. Sofern ein Projekt vor dem o.g. Zeitraum fertiggestellt wurde oder noch nicht mit der Leistungsphase 8 (Objektplanung) abgeschlossen wurde, scheidet es aus der Wertung aus.

Sofern die Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern oder Erfahrung mit öffentlich geförderten Maßnahmen für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI nicht durch die Referenzen 3A.1 oder 3B.1 nachgewiesen werden kann, ist der Nachweis durch eine zusätzliche Referenz (siehe Vordruck 2E) zu erbringen (Mindestanforderung). Diese zusätzliche Referenz muss innerhalb der vergangenen 15 Jahre (Stichtag 01.01.2011) mit der Leistungsphase 8 (Objektplanung) abgeschlossen worden sein.

Es werden nur Projekte in die Wertung einbezogen, für die die entsprechenden Tabellen im Bewerbungsbogen ausgefüllt und die im angegebenen Wertungszeitraum abgeschlossen wurden. Bitte beachten Sie auch die unten aufgeführten Hinweise.

Weitere Angaben zur Bewertung der Referenzen sind dem Dokument Auswahlkriterien zu entnehmen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Höchstanzahl erfolgreicher Angebote
11