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Verfahrensangaben

Erweiterung und energetische Sanierung - Bildungszentrum der TK in Salzhausen - Ni...

VO: VgV Vergabeart: Nicht offener Planungswettbewerb (Bewerbungsphase) Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
13.05.2026
18.05.2026 14:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Techniker Krankenkasse
992-80116-93
Bramfelder Straße 140
22305
Hamburg
Deutschland
DE600
dzem@tk.de
+49 4069094-040

Angaben zum Auftraggeber

Von einer Bundesbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

D&K drost consult GmbH
HRB106860
20459
Hamburg
Deutschland
DE600
Bereich Vergabe
vergabe@drost-consult.de
+49 403609840
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Die Vergabekammern des Bundes
keine Angabe
Kaiser-Friedrich-Straße 16
53113
Bonn
Deutschland
DEA22
vk@bundeskartellamt.bund.de
+49 22894990

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71240000-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Techniker Krankenkasse (TK) beabsichtigt ihr Bildungszentrum (BIZ) in Salzhausen aufgrund des steigenden Bedarfs zu erweitern und den Bestand energetisch zu sanieren. Ziel des Verfahrens ist die Erarbeitung eines Entwurfs für Neubau- und Sanierungsmaßnahmen unter Berücksichtigung der besonderen Lage im Wald.

Die TK ist eine bundesweite Krankenkasse mit insgesamt rund 12,3 Millionen Versicherten. Als gesetzliche Krankenversicherung ist die TK eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung.

Das Bildungszentrum in Salzhausen ermöglicht der TK die Durchführung von Aus? und Fortbildungsmaßnahmen. In Form von Seminaren, Tagungen und Workshops werden hier Auszubildende und Mitarbeitende der TK geschult. Die Erweiterung umfasst den Neubau von einem oder zwei Bettenhäusern, in denen 50 zusätzliche Betten untergebracht werden sollen. Ebenfalls Bestandteil des Wettbewerbs ist der Neubau von 2 Seminarräumen sowie einem weiteren teilbaren Veranstaltungs- und Seminarraum der mindestens 200 Personen Platz bieten kann (Bestuhlungssituation). Die Erweiterung des Speisesaals und eines kleinen Fitnessbereichs ist ebenso Bestandteil der Entwurfsaufgabe wie die Zonierung der Außenanlagen und Parkplatzflächen. Nebenflächen für Technik, Lager, Sanitär und Verkehr sind im Zuge der Planung ebenfalls zu berücksichtigen.

Die Erweiterung ist so zu konzipieren, dass sich Maßstäblichkeit und Baukörper harmonisch in den Bestand einfügen und im Zusammenspiel von Neu- und Altbau ein architektonisch qualitätsvolles Erscheinungsbild entsteht. Der Kernbereich des Bildungszentrums wurde 1970/71 in massiver Bauweise mit Rotziegelverkleidung und massiven Flachdächern erstellt. Im Zuge der Dämmarbeiten soll die Gestaltqualität der Fassaden der bestehenden Bettenhäuser maßgeblich gesteigert werden.

Für die Erweiterung muss ein zweigeschossiges Garagengebäude mit 2 Wohneinheiten zurückgebaut werden. Dieses befindet sich derzeit im nördlichen Bereich in der Nähe der Parkplatzflächen.

Das innere Erscheinungsbild der Baukörper ist für das Unternehmen von ebenso großer Bedeutung wie die Außenwirkung des Gebäudes. Die Verkehrs- und Erschließungsflächen, insbesondere die Flurzonen im Seminargebäude, sind so zu planen, dass informelle Arbeits- und Rückzugsbereiche für Kleingruppen (Nutzungsüberlagerung) ermöglicht werden.
Aufgrund der Lage im Wald kommt dem Baumerhalt eine hohe Bedeutung zu. Die Stellplatzanlage ist um 50 Parkplätze zu erweitern (keine Tiefgarage).

Im Zuge der angedachten Sanierungsmaßnahme des Bestandes soll die Außenhülle (Außenwände, Fenster) dort, wo erforderlich, ertüchtigt bzw. ausgetauscht werden. Darüber hinaus ist die Integration von PV-Anlagen auf den Bestandsgebäuden sowie die Verwendung der Wärmepumpentechnik aus Geothermie Bestandteil der Entwurfsaufgabe.
Wirtschaftlichkeit und ökologische Nachhaltigkeit sind wesentliche Anforderungen. Im Hinblick auf das Ziel der TK, bis 2030 CO2-neutral zu werden, sind geeignete Maßnahmen in Konzeption und Betrieb zu berücksichtigen. Dachbegrünungen sind genauso wünschenswert wie die Integration von Photovoltaikflächen.

Der Bestand verfügt über eine BGF (R) von ca. 8.100 m². Der Bedarf für die gesamte Erweiterung (Betten, Seminarräume, Gastrobereich etc.) wird mit einer BGF (R) von ca. 4.300 m² angesetzt.

Für das Vorhaben wird ein maximales Gesamtbudget (brutto) von 18,80 Mio. EUR für die Erweiterung sowie 3,2 Mio. EUR für die energetische Sanierung vorgegeben.
Als öffentlicher Auftraggeber hat die TK das jeweils einschlägige Vergaberecht (GWB, VgV, VOB/A) zu beachten.

Die Planung der Neubauten erfolgt in BIM. Beim Bestand wird nur in den Übergangs-/Anschlussbereichen zum Neubau modelliert. In LPH 3 wird geprüft und festgelegt, ob Ausführungsplanung/Umsetzung ebenfalls in BIM erfolgen soll.

Das Verfahren erfolgt als nicht offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem. Vergabeverordnung (VgV). Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sollen acht Planungsteams als Teilnehmende für den Wettbewerb ausgewählt werden, davon sechs aus der Kategorie "Büros mit aufgabenbezogener Bauerfahrung" und zwei aus der Kategorie "Junge Büros".

Der Wettbewerbsausschuss der Architektenkammer Niedersachsen hat Kenntnis vom Inhalt dieser Auslobung erhalten und beratend mitgewirkt. Der Wettbewerb wurde unter der Nummer 215-32-26/06 registriert.

Die Vergabestelle der TK lässt sich in der operativen Umsetzung dieses Verfahrens durch das Büro D&K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Beurteilungskriterien des Wettbewerbs:

- Städtebauliches Konzept
- Hochbauliches Konzept
- Funktionales Konzept

Die dargestellte Reihenfolge impliziert keine Wertung oder Gewichtung der einzelnen Kriterien gegen- oder untereinander.

Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung der Aufgabe gemäß § 6 Abs. 2 RPW 2013.

Die Ausloberin erklärt, dass sie unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes und entsprechend § 8 Abs. 2 RPW 2013 einen der Preisträgerinnen und Preisträger mit der weiteren Bearbeitung der Planungsleistungen gemäß §§ 33ff. HOAI mindestens der Leistungsphase 3 (sowie ggf. Nacharbeiten der Leistungsphasen 1 und 2 - vgl. Term Sheet) beauftragen wird. Die Ausloberin strebt ausdrücklich eine Beauftragung der weiteren Leistungsphasen bis einschließlich Leistungsphase 8 der HOAI an. Die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen erfolgt stufenweise (vgl. Term Sheet).

Die Beauftragung erfolgt, sofern das Projekt umgesetzt wird und soweit kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht (hierzu zählen z.B. die Nichteinigung bei Vertragsschluss und die Sicherung der Finanzierung).

Die Ausloberin behält sich vor, im weiteren Projektverlauf die Ausführung der Bauleistungen (ganz oder ggf. teilweise) an einen Generalunternehmer (GU) zu vergeben. In diesem Fall wäre es ggf. möglich, dass der beauftragte Architekt bzw. die Architektin statt mit der vollständigen Leistungsphase 5 mit der Erbringung der qualitätssichernden Leistungen der Leistungsphase 5 beauftragt werden.

Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch das Verfahren bereits erbrachte Grundleistungen der Verfassenden bis zur Höhe der zuerkannten Preissumme nicht erneut vergütet, wenn der Entwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
Löst sich ein Planungsteam nach der Preisverleihung auf, so ist die Ausloberin berechtigt ein Mitglied oder mehrere Mitglieder des Planungsteams mit der dem Verfahren zugrundeliegenden Planungsaufgabe zu beauftragen.

Sofern sich herausstellt, dass ein Planungsteam der Kategorie "Junge Büros" als Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt hat, behält sich die Ausloberin vor die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Architekturbüro zu fordern. Bei der Wahl dieses Büros ist die Zustimmung der Ausloberin erforderlich. Der Preisträger bzw. die Preisträgerin ist berechtigt, in der nachgeschalteten Verhandlungsphase mit dem erfahrenen Architekturbüro als Bieterinnen und Bieter bzw. Bietergemeinschaft oder als Nachunter-nehmerin bzw. Nachunternehmer aufzutreten. Gemeinsam mit dem erfahrenen Architekturbüro müssen die in der Bekanntmachung genannten Mindestanforderungen für "Büros mit Bauerfahrung" erfüllt werden.

Nachgeschaltetes Verhandlungsverfahren:
Die Ausloberin führt zunächst nur Verhandlungen mit dem Planungsteam durch, das mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde.

Nur für den Fall, dass der 1. Preisträger kein Angebot einreicht oder die Verhandlungen mit diesem Planungsteam scheitern, behält sich die Ausloberin vor, alle mit Preisen ausgezeichneten Planungsteams zur Abgabe eines Erstangebots (bestehend aus Honorarangebot und Präsentation) aufzufordern, zu einem Verhandlungsgespräch einzuladen und anschließend zur Abgabe eines finalen Angebots aufzufordern. Den Zuschlag erhält in diesem Fall das wirtschaftlichste Angebot unter Berücksichtigung bestimmter Zuschlagskriterien, die den Bietern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe bekanntgegeben werden. Das Wettbewerbsergebnis fließt in diesem Fall mit einer Gewichtung von mindestens 50 % in das Verhandlungsverfahren ein.

Die Ausloberin behält sich vor, den Zuschlag ohne Verhandlung auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben (vgl. § 17 Abs. 11 VgV).

Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Hohe Heide 1
21376
Salzhausen
Deutschland
DE933

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Wettbewerbsergebnis

Das Wettbewerbsergebnis fließt mit einer Gewichtung von mindestens 50 % in das Verhandlungsverfahren ein.

Gewichtung
50,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Weitere Zuschlagskriterien (Preis/Honorar, Qualität o.ä.)

Die Zuschlagskriterien werden den Bietern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe bekanntgegeben.

Gewichtung
50,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Nichtoffenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Nicht offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb gem. RPW 2013 mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem. VgV.
Vorgesehene Teilnehmerzahl: 8 (6 bauerfahrene Büros, 2 Junge Büros).

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zum Wettbewerb

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9VMA6Y

Einlegung von Rechtsbehelfen

Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 - 4 GWB unzulässig, soweit

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Zusätzliche Informationen

Im Rahmen des vorgeschalteten Bewerbungsverfahrens sollen 8 Planungsteams als Teilnehmer für den Wettbewerb ausgewählt werden, davon sechs aus der Kategorie "Bauerfahrene Büros" anhand von Referenzen und zwei aus der Kategorie "Junge Büros" per Los.

Auf die Möglichkeit, eine Bewerber- oder Arbeitsgemeinschaft zu bilden oder Unterauftragnehmer zu benennen, um die genannten Anforderungen zu erfüllen, wird ausdrücklich hingewiesen.

Für die Teilnahme am Teilnahmewettbewerb ist zwingend der vorgegebene Teilnahmeantrag zu verwenden. Dieser ist vollständig auszufüllen, in Textform zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen fristgerecht über die bekanntgegebene Vergabeplattform einzureichen. Für alle weiteren, ggf. erforderlichen Unterzeichnungen (z. B. bei Arbeitsgemeinschaften) werden gescannte Unterschriften als gültig anerkannt. Bewerbungen, die nach dem genannten Termin eingehen, werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen per E-Mail, Fax oder Post sind nicht zulässig.

Die Bewerbungsunterlagen stehen auf der bekanntgegebenen Vergabeplattform für einen uneingeschränkten und gebührenfreien Zugang zum Download bereit. Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail.

Fragen während der Bewerbungsphase sind ausschließlich über das Kommunikationstool der bekanntgegebenen Vergabeplattform zu stellen.

Detaillierte Angaben zum Teilnahmewettbewerb und zu den einzureichenden Bewerbungsunterlagen sind den Dokumenten "Auswahlkriterien" und "Teilnahmeantrag" zu entnehmen. Die genannten Dokumente sind zwingend zu berücksichtigen!

Die in den Dokumenten "Auswahlkriterien" und "Teilnahmeantrag" aufgeführten FORMALEN KRITERIEN und MINDESTANFORDERUNGEN sind zwingend zu beachten. Für die geforderten Angaben sind die Vordrucke sowie der Teilnahmeantrag auszufüllen.

Der Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf Unterauftragnehmer berufen. Die Unterauftragnehmer sind im Bewerbungsbogen zu benennen. Des Weiteren wird auf § 47 VgV verwiesen.

AUSWAHL DER BAUERFAHRENEN BÜROS ANHAND VON REFERENZEN:
Die Auswahl der Büros, die zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert werden sollen, erfolgt anhand von den beiden besten eingereichten Referenzprojekten für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI (jeweils die beste Referenz Neubau sowie Sanierung). Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, wird ein Losverfahren unter den gleichwertigen Bewerbern durchgeführt.

AUSWAHL DER JUNGE BÜROS PER LOS:
Die Auswahl der Jungen Büros, die zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert werden sollen, erfolgt per Los. An der Losung können nur Bewerber berücksichtigt werden, die die formalen Kriterien und Mindestanforderungen erfüllen.

Weitere Angaben - insb. zu den Bewertungskriterien - sind dem Dokument "Auswahlkriterien" zu entnehmen und zwingend zu berücksichtigen.

Sämtliche Anforderungen sind den beiliegenden Teilnahmeunterlagen zu entnehmen und zwingend zu berücksichtigen. Ebenso sind die zur Verfügung gestellten Ausschreibungsdokumente zwingend zu beachten und bindend.

Die Aufforderung zur Teilnahme am Wettbewerb erfolgt ausschließlich über die Bieterkommunikation in eVergabe.

Folgende Formale Kriterien sind von ALLEN BEWERBERN zu erfüllen:
- Vollständig ausgefüllter Teilnahmeantrag in Textform unterzeichnet.
- Vordruck 1A: Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen gem. §§ 123 und 124 GWB in Verbindung mit § 42 VgV sowie - falls zutreffend - Eigenerklärung zum Nachweis der Zuverlässigkeit trotz Vorliegens von Ausschlussgründen (Selbstreinigung nach § 125 GWB)
- Vordruck 1B: Eigenerklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen/ zur Zusammenarbeit
- Vordruck 1C: Eigenerklärung zur Tariftreue und Zahlung eines Mindestlohnes
- Vordruck 1D: Eigenerklärung Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz
- Vordruck 1E: Eigenerklärung zur Zahlung von Steuern und Sozialabgaben
- Vordruck 1F: Eigenerklärung zum. 5. RUS-Sanktionspaket
- Vordruck 1G: Eigenerklärung zur Nicht-Beteiligung an der Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbs gem. § 79 (2) VgV

Weitere formale Kriterien bei Arbeitsgemeinschaften:
- Vordruck 1H: Vollmacht der vertretungsberechtigten Person im Falle einer Bewerbergemeinschaft
- Vordruck 1I: Angaben zu Auftragsanteilen im Falle einer Bewerbergemeinschaft
- Vordruck 1J: Eigenerklärung zum Abschluss einer gesonderten Versicherung für Bietergemeinschaften

Weitre formale Kriterien bei Unterbeauftragungen:
- Vordruck 1K: Angaben zur Leistungsbereitstellung im Falle einer Unterbeauftragung

Für weitere Angaben s. Bewerbungsbogen und Auswahlkriterien.

Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen.

VORAUSSICHTLICHE TERMINE DES VERFAHRENS
Bewerberauswahl ca. 24. KW 2026
Versand der Absageschreiben bzw. Teilnahmebestätigungen ca. 27./28. KW 2026

Realisierungswettbewerb:
Ausgabe der Verfahrensunterlagen ab 30. KW 2026
Schriftliche Rückfragen bis 31. KW 2026
Rückfragenkolloquium mit Ortsbesichtigung 34. KW 2026
Abgabe der Arbeiten 40. KW 2026
Preisgerichtssitzung 45. KW 2026

Die finale Terminschiene wird allen Wettbewerbsteilnehmern mit Aufforderung zur Teilnahme am Wettbewerb mitgeteilt.

Falls es zu Änderungen des Verfahrens kommen sollte, so erfolgen diese transparent und diskriminierungsfrei. Die Ausloberin würde die Teilnehmer hierüber rechtzeitig informieren.

Die Ausloberin stellt eine Verfahrenssumme von insgesamt 124.000,- Euro (netto) bereit.

Als Bearbeitungshonorar stellt die Ausloberin eine Summe von voraussichtlich 72.000,- Euro (netto) zur Verfügung, welche je zu gleichen Teilen an die Planungsteams ausgeschüttet wird, sofern durch diese die in der Auslobung definierten Leistungen erfüllt wurden.

Für die Preisgelder stellt die Ausloberin voraussichtlich 52.000,- Euro (netto) zur Verfügung:

1. Preis 26.000,- Euro (netto)
2. Preis 15.500,- Euro (netto)
3. Preis 10.500,- Euro (netto)

Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss eine andere Aufteilung der Verfahrenssumme vorzunehmen.

Alle mit Preisen und Anerkennungen ausgezeichneten Arbeiten werden gem. § 8 (3) RPW 2013 Eigentum der Ausloberin. Das Urheberrecht einschließlich des Schutzes gegen Nachbau und das Recht auf Veröffentlichung der Entwürfe bleibt den Verfassenden erhalten.

Das Büro GÖSSLER KINZ KERBER KREIENBAUM ARCHITEKTEN BDA war im Vorfeld des gegenständlichen Vergabeverfahrens mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Erweiterung des Bildungszentrums in Salzhausen beauftragt (2014). Die Studie bildet keine Grundlage für den Entwurf des Wettbewerbs. Zur Sicherstellung der Chancengleichheit werden die im Rahmen dieser Vorbefassung entstandenen Unterlagen allen teilnehmenden Büros als Anlage zur Auslobung zur Verfügung gestellt, sofern das Büro GÖSSLER KINZ KERBER KREIENBAUM ARCHITEKTEN BDA am Wettbewerb teilnimmt.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Gemäß § 56 (2) VgV kann die Vergabestelle fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachfordern.
Weiterhin behält sich die Vergabestelle vor, keine Unterlagen nachzufordern. Nachforderungen in der Bewerbungs- und Angebotsphase, die nicht fristgerecht eingehen, können zum Ausschluss vom weiteren Verfahren führen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

8

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Folgende Mindestanforderungen sind von Bewerben aus der Kategorie "Bauerfahrenes Büro" und "Junges Büro" zu erfüllen:

Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung über die nachstehend geforderten Deckungssummen und über die Bereitschaft zur Erhöhung der Deckungssummen im Auftragsfall:
- mind. 1,5 Mio. Euro für Personenschäden (2-fach maximiert) und
- mind. 0,25 Mio. Euro für Sach- und Vermögensschäden (2-fach maximiert)
- Erhöhung auf mind. 5,0 Mio. Euro für Personenschäden (2-fach maximiert) im Auftragsfall und
- Erhöhung auf mind. 1,0 Mio. Euro für Sach- und Vermögensschäden (2-fach maximiert) im Auftragsfall
Für weitere Angaben s. Bewerbungsbogen und Auswahlkriterien.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Folgende Mindestanforderung ist von Bewerben aus der Kategorie "Bauerfahrenes Büro" zu erfüllen:

Durchschnittlicher Jahresumsatz (netto) für die letzten 3 zusammenhängenden, abgerechneten Geschäftsjahre:
- mind. 800.000 Euro (netto) für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI
Für weitere Angaben s. Bewerbungsbogen und Auswahlkriterien.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Folgende Mindestanforderung ist von Bewerben aus der Kategorie "Bauerfahrenes Büro" zu erfüllen:
Jährliches Mittel der fachlich geeigneten festangestellten Mitarbeiter für die letzten 3 zusammenhängenden Geschäftsjahre inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc.:)
- mind. 8 festangestellte Architekten/Bauingenieure bzw. Absolventen der Fachrichtung Architektur/Bauingenieurwesen für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI

Für weitere Angaben s. Bewerberbogen und Auswahlkriterien.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Folgende Mindestanforderungen sind von Bewerben aus der Kategorie "Bauerfahrenes Büro" und "Junges Büro" zu erfüllen:

Die berufliche Qualifikation des für die Erbringung der Leistung Verantwortlichen entspricht
- Architekt (Nachweis durch Kammereintrag) für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI

Für weitere Angaben s. Bewerbungsbogen und Auswahlkriterien.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Für Bewerber der Kategorie "Bauerfahrenes Büro":
Es wird je Leistungsbereich (Objektplanung - Neubau und Objektplanung -Sanierung) die am besten bewertete Referenz in die Wertung einbezogen (d.h. jeweils die Referenz, mit der je Leistungsbereich die meisten Punkte erreicht wurden).

Die Projekte (3A.1 bzw. 3B.1) müssen innerhalb der vergangenen 8 Jahre (Stichtag 01.01.2018) mit der Leistungsphase 8 (Objektplanung) abgeschlossen worden sein. Sofern ein Projekt vor dem o.g. Zeitraum fertiggestellt wurde oder noch nicht mit der Leistungsphase 8 (Objektplanung) abgeschlossen wurde, scheidet es aus der Wertung aus.

Es werden nur Projekte in die Wertung einbezogen, für die die entsprechenden Tabellen im Bewerbungsbogen ausgefüllt und die im angegebenen Wertungszeitraum abgeschlossen wurden. Bitte beachten Sie auch die unten aufgeführten Hinweise.

Weitere Angaben zur Bewertung der Referenzen sind dem Dokument Auswahlkriterien zu entnehmen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Höchstanzahl erfolgreicher Angebote
6

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

FÜR JUNGE BÜROS:
Das Büro wird in der Kategorie "Junges Büro" zugelassen, wenn die Erstaufnahme der eigenständigen Bürotätigkeit (Stichtag: 01.01.2021) nicht länger als 5 Jahre zurückliegt.

Für Gesellschaften/ Partnerschaften sind entsprechende Nachweise oder Äquivalente nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschriften wie folgt einzureichen:

o GmbH = Auszug aus dem Handelsregister
o PartG = Auszug aus dem Partnerschaftsregister
o Für den Fall, dass keine Rechtsvorschrift greift, ist auch eine Eigenerklärung oder gemeinsame Eigenerklärung der Bürogründer zur Bürogründung zulässig.

Die Vergabestelle bittet darum, etwaige Selbsteinordnungen ("Junges Büro" / "Bauerfahrene Büros") nach Sinn und Zweck der jeweiligen Kategorie vorzunehmen. Hierzu zählt, dass eine rein formale Neugründung bei fortbestehender organisatorischer oder wirtschaftlicher Kontinuität dem Fördergedanken junger Büros nicht entspricht. Dieser Hinweis ist keine zusätzliche Teilnahme- oder Eignungsvoraussetzung.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe