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Verfahrensangaben

Neubau der Sachsenbrücke - Verhandlungsverfahren

VO: VgV Vergabeart: Vergabebekanntmachung Status: Veröffentlicht

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

HafenCity Hamburg GmbH
DE173998023
Osakaallee 11
20457
Hamburg
Deutschland
DE600
jahnke@hafencity.com
+49 (0) 40 374726 0

Angaben zum Auftraggeber

Öffentliches Unternehmen
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

D&K drost consult GmbH
HRB106860
20459
Hamburg
Deutschland
DE600
Bereich Vergabe
vergabe@drost-consult.de
+49 403609840
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
kA
Neuenfelder Straße 19
21109
Hamburg
Deutschland
DE600
vergabekammer@bsw.hamburg.de
+49 40428403230
+49 40427940997

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71240000-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Freie und Hansestadt Hamburg, Sondervermögen "Stadt und Hafen" (SoV) vertreten durch die HafenCity Hamburg GmbH, entwickelt das Stadtentwicklungsgebiet Grasbrook.

Das Stadtentwicklungsgebiet Grasbrook liegt im Herzen von Hamburg und wird einen eigenständigen Charakter ausprägen. Seine besondere Lage gegenüber der HafenCity an der Norderelbe, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Veddel, und seine Prägung durch die Hafenbecken, die Verkehrseinbettung und die räumlichen Möglichkeiten bieten Potenzial, innerstädtische Qualitäten am südlichen Elbufer zu schaffen und mit der angrenzenden Veddel räumlich und konzeptionell zu verbinden. Gleichzeitig bietet sich die Chance, einen Innovationsstadtteil mit wichtigen Impulsen für eine nachhaltige umweltbezogene, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung Hamburgs zu realisieren. Dazu gehört die Zielsetzung, für den Stadtteil CO2-Neutralität zu erreichen, der Planung und Realisierung das Konzept einer zirkulären Ökonomie zugrunde zu legen und eine soziale Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit mit den Mitteln einer qualitativen wirtschaftlichen Entwicklung zu erreichen. Die Umsetzung des Projekts soll unter Anwendung digitaler Methoden, insbesondere mittels BIM-Methode erfolgen. Eine modellbasierte Planung und Ausführung sollte dabei für die ausgewählten Anwendungsfälle möglichst durchgängig über alle Leistungsphasen zum Einsatz kommen.

In den kommenden Jahren entsteht hier auf einer Fläche von rund 50 ha ein neuer Stadtteil mit 3.000 Wohnungen für ca. 6.000 Bewohner:innen sowie 16.000 Arbeitsplätzen, sozialen und kulturellen Nutzungen, Schule, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten sowie umfangreichen Grün- und Freiflächen. Der Grasbrook stellt damit eines der wichtigen Hamburger Stadtentwicklungsvorhaben der nächsten Jahre dar. Insgesamt können ca. 907.000 m² BGF bei angemessen dichter qualitätvoller Bebauung entstehen. Ziel ist es, eine hohe physische und innerstädtische Dichte und feinkörnige Mischung mit städtebaulich-funktionaler Vernetzung zu den angrenzenden Stadtteilen, insbesondere der Veddel, zu erreichen.

Im Zuge der Entwicklung des Stadtentwicklungsgebiets Grasbrook und insbesondere des Hafentorquartiers, muss die vorhandene Sachsenbrücke durch ein neues Brückenbauwerk ersetzt werden. Gegenstand des Wettbewerbs ist die Planung einer ca. 40,00 m langen und ca. 22,00 m breiten Straßenbrücke mit beidseitigen Fuß- und Radwegen sowie die architektonische Gestaltung der Brückenköpfe. Die Sachsenbrücke soll zukünftig die hochwassergeschützte Anbindung des Grasbrooks (Zweiter Rettungsweg) sicherstellen und wird dafür auf das neue Hochwasserschutzniveau angehoben. Die künftige Hauptanbindung zum Hafentorquartier an das übergeordnete Straßennetz bildet die Sachsenbrücke im Osten. Zur Erschließung des Hafentorquartiers wird die Sachsenbrücke durch LKW- und PKW-Verkehre sowie den Fuß- und Radverkehr genutzt werden. Die zukünftige LKW-Erschließung der verbleibenden Hafen- und Terminalflächen am O´Swaldkai einschließlich Großraum- und Schwerlasttransporte werden ausschließlich über die Hansabrücke und die neue Hafenzufahrt im südlichen Bereich des Hafentorquartiers erfolgen. Die Sachsenbrücke steht dann nur noch in Ausnahmefällen, etwa bei Havarien und Brückenbauarbeiten an der Hansabrücke, für Hafenverkehre zur Verfügung. Unter der Brücke soll - wie im Bestand - Schiffsverkehr verkehren.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Das Verfahren wurde als nicht offener, einphasiger, interdisziplinärer Realisierungswettbewerb mit Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem. VgV durchgeführt. Die Auslobung erfolgte gem. der Richtlinie für Planungswettbewerbe der Freien und Hansestadt Hamburg (RPW 2015).
Die Ausloberin führt zunächst nur Verhandlungen mit dem Planungsteam durch, das mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde. Nur für den Fall, dass die Verhandlungen mit diesem Planungsteam scheitern, werden alle mit Preisen ausgezeichneten Planungsteams zur Abgabe eines Erstangebotes (bestehend aus Honorarangebot und Präsentation) aufgefordert, zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen und anschließend zur Abgabe eines finalen Angebots aufgefordert.

Der Zuschlag konnte im Rahmen der Verhandlungsverfahrens auf das Angebot des ersten Preisträgers erteilt werden, sodass eine Verhandlung mit den weiteren Preisträgern nicht erfolgte.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR
1.414.000,00
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Jahren
4
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Hamburg
Deutschland
DE600

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Wettbewerb, Empfehlungen des Preisgericht, Fachlicher Wert

Wettbewerbsergebnis, Konkrete Auseinandersetzung mit den Beurteilungstexten bzw. den Empfehlungen des Preisgerichts zum Wettbewerbsentwurf, Darstellung einer geeigneten Projektaufbauorganisation und der Aufgabenverteilung innerhalb des Planungsteams. Vorstellung der verantwortlichen und der stellvertretenden Projektleitung sowie der Oberbauleitung mit ihren einschlägigen Projekterfahrungen jeweils für die Gewerke der Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung und der architektonischen Begleitung der Ingenieurplanung. Darstellung eines angemessenen Personaleinsatzes mit konkreter Angabe der Kapazitäten und Aussagen zu parallellaufenden Projekten.

Gewichtung
80,00

Zuschlagskriterium

Preis
Preis / Honorar

Honorarangebot

Gewichtung
20,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

Begründung der Direktvergabe

Dienstleistungsauftrag, der an den Gewinner oder an einen der Gewinner eines Wettbewerbs gemäß den Wettbewerbsbestimmungen vergeben wird

entfällt.

Angaben zum Verfahren

Nicht-offener, einphasiger interdisziplinärer Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem. VgV.
Verhandlung nur mit dem 1. Preisträger des Wettbewerbs.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Internationales Beschaffungsinstrument

Sonstiges / Weitere Angaben

Einlegung von Rechtsbehelfen

Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 - 4 GWB unzulässig, soweit

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

146310-2025

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Ergebnis

Allgemeine Angaben

Gewinnerauswahl

Es wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote / Teilnahmeanträge

1
1

Größe der Unternehmen

Herkunft der Unternehmen

Überprüfung der Angebote

Angaben zum Auftrag

Angaben zum Wert des Auftrags

EUR
EUR

Angaben zur Rahmenvereinbarung

EUR
EUR
Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie
Internationales Beschaffungsinstrument

Vertrag

Allgemeine Angaben

Allgemeine Angaben

GRA_260212DM_01_HA_BR03_ObjTWP
Bezuschlagte Wirtschaftsteilnehmer

Name und Anschrift des Hauptauftragnehmers

sbp se - schlaich bergermann partner
nicht bekannt
Mittleres Unternehmen
Schwabstraße 43
70197
Stuttgart
Deutschland
DE111
Nein
Deutschland
Vergabe von Unteraufträgen

Vergabe von Unteraufträgen

Ja

Unterauftragnehmer

Adresse

gmp Generalplanungsgesellschaft mbH
unbekannt
Mittleres Unternehmen
Elbchaussee 139
22763
Hamburg
Deutschland
DE600
Nein
Deutschland

Adresse

Dipl.- Ing. André Ludanek, Beratender Ingenieur im Bauwesen
keine Angabe
Mittleres Unternehmen
Versmannstraße 68
21039
Hamburg
Deutschland
DE600
Nein
Deutschland
Angaben zum Auftrag

Informationen zum Vertragsabschluss

Angaben zum Wert des Auftrags

1.288.000,00
EUR

Angaben zum Angebot

Finales Angebot
---

Angaben zur Rahmenvereinbarung