Verfahrensangaben

Planung und Errichtung eines Wissenschaftszentrums für die Stiftung Deutsches Meer...

VO: VOB Vergabeart: Wettbewerblicher Dialog mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
22.07.2026
27.07.2026 14:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Deutsches Meeresmuseum
VKMV-13-L50010000000-78
Katharinenberg 14-20
18439
Stralsund
Deutschland
DE80L
info@meeresmuseum.de
+49 3831 2650 610

Angaben zum Auftraggeber

Stiftungen des öffentlichen Rechts auf Landesebene
Freizeit, Sport, Kultur und Religion

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

D&K drost consult GmbH
HRB106860
20459
Hamburg
Deutschland
DE600
Bereich Vergabe
vergabe@drost-consult.de
+49 403609840
Weitere Auskünfte
D&K drost consult GmbH
HRB106860
20459
Hamburg
Deutschland
DE600
Bereich Vergabe
vergabe@drost-consult.de
+49 403609840
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Landes Mecklenburg-Vorpommern bei dem Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit
VKMV-13-L50010000000-78
Johannes-Stelling-Straße 14
19053
Schwerin
Deutschland
DE804
vergabekammer@wm.mv-regierung.de
+49 385588 15164

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45200000-9
71300000-1
71500000-3
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Stiftung Deutsches Meeresmuseum (DMM) beabsichtigt den Neubau eines Wissenschaftszentrums im Bereich des Frankenhafens in Stralsund. In dem Neubau sollen bislang auf verschiedene Standorte im Stadtgebiet Stralsund verteilte Nutzungen (u. a. Sammlungen, Werkstätten und Labore) zusammengeführt und um weitere Nutzungen, insbesondere eine Bibliothek sowie Flächen für Forschung, Lehre und Tagungen, ergänzt werden.

Die Zusammenführung und Erweiterung unterschiedlicher Nutzungsarten und -anforderungen macht diese Maßnahme zu einer vielschichtigen Planungs- und Bauaufgabe. Um sowohl den verfügbaren Kostenrahmen als auch den vorgegebenen Zeitplan unter Wahrung der erforderlichen baulichen Qualität und der komplexen funktionalen Anforderungen realisieren zu können, sollen die notwendigen Planungs- und Bauleistungen gebündelt an einen Generalübernehmer bzw. z.B. an ein Konsortium aus Planenden und ausführenden Unternehmen vergeben werden. Da die konkrete planerische und bauliche Lösung zu Verfahrensbeginn noch nicht abschließend beschrieben werden kann, sollen die erforderlichen Leistungen im Rahmen eines Wettbewerblichen Dialogs mit vorgeschaltetem EU-weitem Teilnahmewettbewerb nach VOB/A EU vergeben werden.

Die Gesamtkosten für Planen und Bauen werden derzeit auf ca. 16-18 Mio. EUR (brutto) geschätzt.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

WETTBEWERBLICHER DIALOG
Im Rahmen des EU-weiten Teilnahmewettbewerbs sollen auf Grundlage der bekanntgegebenen Eignungs- und Mindestanforderungen (s. Anlage Eignungs- und Auswahlkriterien) 3-5 geeignete Bieter(-konsortien) für die anschließende Durchführung des Wettbewerblichen Dialogs gefunden werden. Zum aktuellen Zeitpunkt ist vorgesehen, das Verfahren in zwei Dialogphasen (1. und 2. Dialogphase) durchzuführen. Die Auftraggeberin behält sich vor, zusätzliche Dialogphasen durchzuführen, sofern der Verfahrensverlauf dies erfordert. Die Unternehmen werden hierüber transparent und unter Wahrung der Gleichbehandlung informiert.

WETTBEWERBLICHER DIALOG
Im Rahmen des EU-weiten Teilnahmewettbewerbs sollen auf Grundlage der bekanntgegebenen Eignungs- und Mindestanforderungen (s. Anlage Eignungs- und Auswahlkriterien) 3-5 geeignete Bieter(-konsortien) für die anschließende Durchführung des Wettbewerblichen Dialogs gefunden werden. Zum aktuellen Zeitpunkt ist vorgesehen, das Verfahren in zwei Dialogphasen (1. und 2. Dialogphase) durchzuführen. Die Auftraggeberin behält sich vor, zusätzliche Dialogphasen durchzuführen, sofern der Verfahrensverlauf dies erfordert. Die Unternehmen werden hierüber transparent und unter Wahrung der Gleichbehandlung informiert.

1. DIALOGPHASE
Im Rahmen der 1. Dialogphase bearbeiten die im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Unternehmen jeweils die Aufgabenstellung und reichen zum Abschluss der 1. Dialogphase ihre planerischen Dialogbeiträge ein. In dieser Dialogphase werden von den planerischen Dialogbeiträgen Aussagen zur städtebaulich-gestalterischen Qualität, zur Funktionalität und Nutzungsqualität, zur Nachhaltigkeit sowie zur Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit erwartet. Nähere Angaben zur Bewertung der Dialogbeiträge der 1. Dialogphase sind der Ziffer III. zu entnehmen. Weitere Einzelheiten werden zu Beginn der 1. Dialogphase im Rahmen der Einladung zur Teilnahme an der 1. Dialogphase als Bestandteil der Aufgabenbeschreibung über die Vergabeplattform mitgeteilt.
Im Rahmen der 1. Dialogphase sollen individuelle Beratungsgespräche mit den Bietern geführt werden, um ein gemeinsames Verständnis der Planungs- und Bauaufgabe zu schaffen sowie eine dialogische Lösungsfindung mit der Auftraggeberin und ggf. weiteren Stakeholdern zu ermöglichen. Die Dialoggespräche werden unter Wahrung der Grundsätze der Gleichbehandlung geführt.

Die von den Bietern in der 1. Dialogphase voraussichtlich zu erarbeitenden Leistungen sind Ziffer III. zu entnehmen.

Nach dem Ablauf der Abgabefrist erfolgt im Rahmen einer ersten Gremiumssitzung eine nacheinander gestaffelte Vorstellung der vorläufigen planerischen Dialogbeiträge durch die Unternehmen. Im Anschluss ist vorgesehen, dass die Auftraggeberin, ggf. unter Hinzuziehung eines Beratungsgremiums, auf Basis der bekanntgegebenen Bewertungskriterien den besten Dialogbeitrag auswählt, der nach baufachlicher Prüfung zur Vorlage beim Zuwendungsgeber im Rahmen des Verfahrens zur Bewilligung der in Aussicht gestellten Fördermittel eingereicht werden soll. Sofern die Verfahrensentwicklung keine abweichenden Erkenntnisse hervorbringt, ist weiter vorgesehen, diesen planerischen Sachstand der weiteren Bearbeitung im Rahmen der anschließenden 2. Dialogphase für alle Bieter zugrunde zu legen. Weiter behält sich die Auftraggeberin vor, den Bieterkreis nach der 1. Dialogphase zu reduzieren.

2. DIALOGPHASE
Vorbehaltlich des positiven Fördermittelbescheids wird der Wettbewerbliche Dialog mit der 2. Dialogphase fortgesetzt. Auf Grundlage des ausgewählten planerischen Dialogbeitrags soll durch ein vom Auftraggeber beauftragtes externes Büro eine funktionale Leistungsbeschreibung (kurz: FLB) erstellt werden. Diese FLB wird im Rahmen der 2. Dialogphase als verbindliche Grundlage allen Bietern zur Verfügung gestellt und ist von ihnen zu prüfen und zu bepreisen. Es ist gegenwärtig vorgesehen, dass in der 2. Dialogphase keine Planungsleistungen erbracht werden. Neben der Bepreisung der FLB ist ein indikatives Angebot unter Berücksichtigung der bekanntgegebenen Zuschlagskriterien sowie Verhandlungspositionen zum Vertragsentwurf einzureichen. Die Unternehmen werden hierüber transparent und unter Wahrung der Gleichbehandlung informiert.

ABSCHLUSS DES VERFAHRENS
Sobald die Auftraggeberin in Bezug auf die Angebotsbestandteile diejenigen Lösungen ermittelt hat, mit denen die Bedürfnisse und Anforderungen an die zu beschaffende Leistung befriedigt werden können, schließt die Auftraggeberin den Dialog ab. Die im Verfahren verbliebenen Unternehmen werden über die Vergabeplattform informiert. Die Unternehmen haben im Rahmen der anschließenden finalen Angebotsphase Gelegenheit, ihr Angebot zu finalisieren. Es ist vorgesehen mit der Aufforderung zur finalen Angebotsabgabe eine finale Vertragsfassung zur Verfügung zu stellen, welche das Verhandlungsergebnis der mit allen im Verfahren verbliebenen Unternehmen geführten Vertragsverhandlungen für alle Unternehmen in gleicher Weise abbildet. Bitte beachten Sie, dass mit dem finalen Angebot keine Verhandlungsvorschläge mehr eingereicht werden dürfen.

Die finalen Angebote werden von der Auftraggeberin anhand der bekanntgegebenen Zuschlagskriterien bewertet. Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot gemäß § 16d (2) 1. VOB/A EU, welches unter Berücksichtigung der genannten Zuschlagskriterien und Gewichtungen insgesamt den höchsten Punktwert erreicht.

Umfang der Auftragsvergabe

15.000.000,00
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
01.07.2027
31.10.2029
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Stralsund
Deutschland
DE80L

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Projektorganisation

Projektaufbauorganisation mit Vorstellung der wesentlichen Projektbeteiligten; Projekterfahrungen des Projektteams mit vergleichbaren Projekten; Personaleinsatzplanung von Planungsbeginn bis Fertigstellung; Konzept zur internen Projektorganisation während des gesamten Projektablaufs (Rollen/Verantwortlichkeiten, Entscheidungs- und Eskalationswege). Aussagen zur Kommunikation und Besprechungskultur mit dem Auftraggeber und den zentralen Projektbeteiligten (intern/extern).

Gewichtung
10,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualität

Aussagen zur Erfahrung in der Umsetzung einer bestehenden FLB; Plausibilitäts- und Qualitätsprüfung der vorliegenden FLB hinsichtlich Optimierungspotentialen von gestalterischen sowie funktionalen Anforderungen; Nachhaltigkeitskonzept mit der Zielsetzung einer BNB?Silber Zertifizierung; Optimierungen unter Anwendung von BIM (als Qualitäts-/Koordinationsinstrument).

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Ablaufplanung

Aufstellen einer Ablaufplanung für Planung, Bauausführung und Inbetriebnahme als Balkendiagramm unter Berücksichtigung der wesentlichen Meilensteine zur Sicherstellung einer fristgerechten schlüsselfertigen Übergabe an den Nutzer; Aussagen zu ablaufbedingten Schnittstellen (intern/extern) und wesentlichen Übergabepunkten innerhalb der Projektabwicklung; Aussagen zum Umgang mit möglichen Störungen im Projektablauf (Pufferzeiten)

Gewichtung
10,00

Zuschlagskriterium

Preis
Preis/Honorar

Bewertet wird der angebotene Brutto-Gesamtpreis. Das preislich niedrigste der eingereichten Angebote wird mit 5 Punkten bewertet. Sollte ein Angebot das 1,20-fache des günstigsten Angebots betragen, so wird das Angebot mit 0 Punkten bewertet. Bei Angebotspreisen zwischen dem preislich niedrigsten Angebot und dem 1,20-fachen dieses Angebotes wird die Punktzahl durch lineare Interpolation, gerundet auf die Zehntelstelle, ermittelt.

Gewichtung
50,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Die zu vergebenden Leistungen ergeben sich aus der im Verfahrensverlauf zu entwickelnden funktionalen Leistungsbeschreibung zur schlüsselfertigen Realisierung der Maßnahme sowie aus weiteren Leistungen im erforderlichen Umfang nach Bestimmung der Auftraggeberin.

Zusätzliche Angaben

TEILNAHMEWETTBEWERB
Die Formalen Kriterien sind ausschließlich durch die Vordrucke des Dokuments "Teilnahmeantrag" zu erbringen. Mit dem Teilnahmeantrag sind keine Nachweise einzureichen. Es wird sich vorbehalten einzelne Nachweise innerhalb einer angemessenen Frist nachzufordern. Sollten diese nicht fristgerecht nachgereicht werden, hat dies einen Ausschluss des Teilnahmeantrags zur Folge (vgl. § 16a EU VOB/A).

Im Einvernehmen mit § 10b EU VOB/A wird die Teilnahmefrist aus Gründen der Dringlichkeit auf mindestens 15 Kalendertage, gerechnet ab dem Tag nach Absendung der Auftragsbekanntmachung, verkürzt. Eine Verlängerung der Teilnahmefrist ist nicht möglich.

Sofern mehr als fünf Bewerber die Eignungskriterien erfüllen, erfolgt die Auswahl der an der 1. Dialogphase teilnehmenden Büros durch ein Losverfahren. Das Losverfahren würde in dem Fall durch eine unabhängige Stelle durchgeführt werden.

WEITERE INFORMATIONEN
Verfahrens- und Vertragssprache ist Deutsch.

Die zu vergebenden Leistungen ergeben sich aus der im Verfahrensverlauf zu entwickelnden funktionalen Leistungsbeschreibung zur schlüsselfertigen Realisierung der Maßnahme sowie aus weiteren Leistungen im erforderlichen Umfang nach Bestimmung der Auftraggeberin.

Grundvoraussetzung für die Förderung ist eine Planung nach der BIM-Methode. Derzeit wird geprüft, ob die BIM-Methodik bereits in der 1. Dialogphase verbindlich anzuwenden ist. Bewerber haben sicherzustellen, dass sie eine Planung nach der BIM-Methode - ggf. bereits ab der 1. Dialogphase - leisten können.

Als Vergütung stellt die Auftraggeberin jedem teilnehmenden Bieter(-konsortium) in der 1. Dialogphase 40.000 EUR (netto) zur Verfügung, sofern die definierten Leistungen erfüllt wurden. Mit dieser Vergütung werden zugleich eventuelle Gebühren für die Einräumung von Nutzungsrechten von Entwürfen der Planungsteams abgegolten, die bei der Auftragserteilung nicht berücksichtigt werden. In den jeweiligen Summen ist die Mehrwertsteuer nicht enthalten, sie ist gesondert in Rechnung zu stellen. Im Auftragsfall werden 50 % der Vergütung mit der Auftragssumme verrechnet. Die Auszahlung der Vergütungen erfolgt im Anschluss an den Wettbewerblichen Dialog gegen Rechnungsstellung der Planungsteams mit Bekanntgabe der beabsichtigten Vergabeentscheidung (§ 134 GWB).

Die AG gewährt keine Entschädigung für die Erstellung ausschreibungskonformer, aber im Ergebnis nicht berücksichtigter Angebote sowie für eventuelle Aufwendungen der Bieter im Zusammenhang mit den Verhandlungsgesprächen.

Das Gremium setzt sich voraussichtlich aus Vertreterinnen und Vertretern der Auftraggeberin sowie weiteren sachverständigen Mitgliedern (z. B. aus den Bereichen Planung, Bau, Betrieb und Nutzervertretung) zusammen. Die konkrete Zusammensetzung des Gremiums wird in den Vergabeunterlagen bekanntgegeben.

Voraussichtliche Termine des Wettbewerblichen Dialogs:
- 1. Dialogphase:
o Ausgabe der Verfahrensunterlagen: 35. KW 2026
o Schriftliche Rückfragen: 36. KW 2026
o Dialoggespräche: 37. KW 2026
o Abgabe Dialogbeiträge: 40. KW 2026
o Gremiumssitzung: 42. KW 2026
- PROJEKTMEILENSTEIN: Einreichung Fördermittelantrag: 01.11.2026
- 2. Dialogphase:
o Ausgabe der Verfahrensunterlagen: 09. KW 2027
o Abgabe indikatives Honorarangebot, Vertragskommentierung: 13. KW 2027
o Verhandlungsgespräche: 15. KW 2027
- Angebotsphase:
o Abgabe finale Angebote: 21. KW 2027
o Gremiumssitzung: 25. KW 2027

Die konkreten Termine werden mit Versand der Unterlagen der jeweiligen Phase konkretisiert.

Die Stiftung Deutsches Meeresmuseum lässt sich in der operativen Umsetzung dieses Verfahrens durch das Büro D&K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Wettbewerblicher Dialog

Angaben zum Verfahren

Wettbewerblicher Dialog gem. VOB/A EU. Im Weiteren s. Ziffer II.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


entfällt

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9VM32A

Einlegung von Rechtsbehelfen

Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 - 4 GWB unzulässig, soweit

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Im Rahmen der 1. Dialogphase sind voraussichtlich folgende Leistungen zu erbringen:

1. Lageplan M 1:500
Als städtebaulich-freiraumplanerischer Funktions- und Rahmenplan mit der Darstellung von Baukörpern und Freiraum mit Aussagen zu:
- der städtebaulichen Struktur (Baukörper und Geschossigkeit mit Gelände- und Gebäudehöhenangaben in m ü. NHN, Darstellung der Dachaufsicht (z.B. Oberlichter, Gründach))
- der Zonierung und Gestaltung der Außenanlagen
- der Erschließung und den Verkehrsflächen inkl. Stellplätzen

mit bemaßten Angaben zu
- den Abstandsflächen
- den Zufahrtswegen
- den Aufstellflächen von Feuerwehr- und Rettungsfahrzeugen sowie Müll- und Lieferfahrzeugen

2. Grundrisse aller Geschosse M 1:200
Darstellung aller Grundrisse unter Angabe der Achsmaße mit beispielhafter Möblierung und Darstellung der Erschließung, der Versorgung und der Vernetzung einzelner Gebäudeteile sowie Anschluss an die umliegenden Freiflächen. Die Grundrisse sind mit den wesentlichen Maßketten und Raumstempeln bzw. Bezeichnung der Räume gem. Raumprogramm zu versehen. Notwendige Stellplätze innerhalb des Gebäudes sind darzustellen.

3. Schnitte M 1:200
Darstellung frei wählbarer, zum Verständnis des Konzeptes erforderlicher und den Bezug zur umgebenden Bebauung verdeutlichender Schnitte (mind. mit Darstellung aller wesentlichen Nutzungsbereiche). Sämtliche Schnitte sind mit Höhenangaben (bezogen auf NHN) und den wesentlichen Maßketten zu versehen. Bestandsbauten bzw. Bereiche hinter der Schnittlinie sind als Ansicht darzustellen.

4. Ansichten M 1:200
Ansichten sind aus allen vier Himmelsrichtungen darzustellen. Sämtliche Ansichten sind mit Höhenangaben (bezogen auf NHN) und den wesentlichen Maßketten zu versehen.

5. Fassadendetail M 1:50
Fassadenschnitt und -ansicht mit Angaben zur Materialität und Fassadensystemen zur Erläuterung und Darstellung gestalterischer und konstruktiver Gebäudeteile. Darzustellen sind:
- der Aufbau der Fassade
- die künstlerische Gestaltung der Fassade
- die Material- und Farbwahl
- energetische und technische Komponenten
- sofern zutreffend: Aussagen zur Fassadenbegrünung (inkl. Berücksichtigung des Brandschutzes)

6. Piktogramme ohne Maßstab
Einzureichen sind erläuternde Piktogramme mit Aussagen zu:
- den Realisierungsstufen / Bauabschnitten
- dem Baulogistikkonzept / Konzept für BE-Fläche(n)
- Modularität / seriellem Bauen
- dem Hochwasserschutzkonzept
- möglichen zukünftigen baulichen Erweiterungen

7. Konzeptisometrie
Zur schematischen Darstellung der Anordnung der Nutzungsbereiche über alle Geschosse mit farblicher Kennzeichnung der Nutzungsbereiche

8. Visualisierungen
Es ist eine Visualisierung als Außenraumperspektive einzureichen. Der Standort der Visualisierung ist konzeptabhängig so zu wählen, dass der Charakter bzw. die Atmosphäre der Neubebauung verdeutlicht werden. Die Visualisierung soll aus Augenhöhe erfolgen. Die umgebende Bebauung ist als Massenmodell darzustellen.

9. Flächenberechnungen
Die Flächenberechnungen sind auf den vorbereiteten Berechnungslisten gem. DIN 277 abzugeben (siehe Anlagen zum Aufgabenpapier). Die Berechnungslisten sind als xlsx-Datei einzureichen.

10. Kostenberechnung
Die Kostenberechnungen sind auf den vorbereiteten Berechnungslisten gem. DIN 276 abzugeben (siehe Anlagen zum Aufgabenpapier). Die Berechnungslisten sind als xlsx-Datei einzureichen.

11. Erläuterungsbericht
Der Erläuterungsbericht soll die Entwurfsvorstellungen erläutern und alle für eine Beurteilung maßgeblichen Hinweise zu den städtebaulichen, gestalterischen, funktionalen und wirtschaftlichen Lösungen enthalten. Darüber hinaus ist das Nachhaltigkeitskonzept vorzustellen. Der Umfang des Erläuterungsberichts beträgt max. 5 DIN A4-Seiten (einseitig bedruckt, Schriftgröße 10, Arial, 1,5-facher Zeilenabstand).

Bewertungsmerkmale der 1. Dialogphase:
1. Städtebaulich-gestalterische Qualität
Bewertet wird die städtebauliche und architektonische Qualität des Entwurfs sowie dessen Einbindung in den bestehenden städtebaulichen Kontext. Im Fokus stehen die Nachvollziehbarkeit und Überzeugungskraft der Entwurfsidee, die Ausbildung einer klaren Adresse sowie die Gestaltung der unter Berücksichtigung der Anlieferung. Darüber hinaus werden die architektonische Gestaltung des Baukörpers, die Qualität der Fassaden sowie die Gestaltung der Außenanlagen und deren Übergänge zum angrenzenden öffentlichen Raum hinsichtlich ihrer gestalterischen Qualität beurteilt.

2. Funktionalität und Nutzungsqualität
Bewertet wird, inwieweit das Raumprogramm erfüllt und ein schlüssiges Nutzungskonzept entwickelt wurde. Berücksichtigt werden der Umgang mit den spezifischen Nutzungsanforderungen sowie die Flexibilität, Multifunktionalität und Anpassungsfähigkeit der Raumbereiche. Ebenso fließen die Qualität und Funktionalität der Grundrissstrukturen, die Orientierung zum öffentlichen Raum und die Gestaltung der Übergänge in die Bewertung ein. Ergänzend werden die Aufenthaltsqualität und der Nutzerkomfort - insbesondere hinsichtlich des Schallschutzes, der Tageslichtversorgung und des Raumklimas - , die Qualität der inneren und äußeren Erschließung sowie die barrierefreie Nutzbarkeit des Gebäudes beurteilt.

3. Nachhaltigkeit
Bewertet werden sowohl ökologische als auch betriebliche Aspekte des Entwurfs. Dabei wird geprüft, in welchem Umfang nachhaltige Planungs- und Bauprinzipien berücksichtigt wurden und wie sich das Bau- und Betriebskonzept hinsichtlich seiner langfristigen Nachhaltigkeit darstellt. Von besonderer Bedeutung sind der ressourceneffiziente Umgang mit Materialien, der Einsatz nachhaltiger Baustoffe sowie die Entwicklung eines energieeffizienten Baukörpers einschließlich einer wirtschaftlichen und nachhaltigen Energieversorgung beziehungsweise Energiebedarfsdeckung.

4. Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit
Bewertet wird, ob der Entwurf innerhalb des vorgegebenen Kostenrahmens (Investitionskosten) umsetzbar ist und eine wirtschaftliche Flächennutzung aufweist. Darüber hinaus werden der Lebenszyklusansatz in Planung, Bau und Betrieb sowie die Anpassungsfähigkeit des Gebäudes an zukünftige Anforderungen berücksichtigt. Ergänzend fließen die bautechnische Umsetzbarkeit sowie die Einhaltung rechtlicher und planungsrelevanter Rahmenbedingungen in die Gesamtbewertung ein.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Gemäß § 16a VOB/A EU kann die Vergabestelle fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachfordern.
Weiterhin behält sich die Vergabestelle vor, keine Unterlagen nachzufordern. Nachforderungen in der Bewerbungs- und Angebotsphase, die nicht fristgerecht eingehen, können zum Ausschluss vom weiteren Verfahren führen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

2A Eigenerklärung über die Bereitschaft zum Abschluss einer projektbezogenen Planungs- und Bauhaftpflichtversicherung im Auftragsfall

Es ist von Seiten des Bewerbers eine Eigenerklärung zur Bereitschaft vorzulegen, im Falle einer Beauftragung eine projektbezogene Planungs- und Bauhaftpflichtversicherung mit mindestens den nebenstehenden Deckungssummen abzuschließen:

10,0 Mio. Euro für Personen- und Sachschäden
(2-fach maximiert)

3,0 Mio. Euro für Vermögensschäden
(2-fach maximiert)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Mindestpunktzahl
1

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

2B Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers

Durchschnittlicher Jahresumsatz (netto) für die letzten 3 zusammenhängenden, abgerechneten Geschäftsjahre:
für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI = mind. 1 Mio. Euro (netto)
für den Leistungsbereich Freianlagen gem. §§ 38 HOAI = mind. 50.000 Euro (netto)
für den Leistungsbereich Tragwerksplanung gem. §§ 49 HOAI = mind. 250.000 Euro (netto)
für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI ALG 1-3 (HLS) = mind. 200.000 Euro (netto)
für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI ALG 4+5 (ELT) = mind. 200.000 Euro (netto)
für Bauleistungen beliebiger Gewerke (summiert) = mind. 12 Mio. Euro (netto)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Mindestpunktzahl
1

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

3A Erklärung über die Beschäftigtenanzahl

Jährliches Mittel der fachlich geeigneten festangestellten Mitarbeiter für die letzten 3 zusammenhängenden Geschäftsjahre inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc.:
für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI = mind. 10 festangestellte Architekten oder Bauingenieure bzw. Absolventen der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen
für den Leistungsbereich Freianlagen gem. §§ 38 HOAI = mind. 1 festangestellter Landschaftsarchitekten bzw. Absolventen der Fachrichtung Landschaftsarchitektur/-planung
für den Leistungsbereich Tragwerksplanung gem. §§ 49 HOAI = mind. 3 festangestellte Ingenieure bzw. Absolventen für den Leistungsbereich Tragwerksplanung
für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI ALG 1-3 (HLS) = mind. 2 festangestellte geprüfte Techniker oder Ingenieure bzw. Absolventen für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung
für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI ALG 4+5 (ELT) = mind. 2 festangestellte geprüfte Techniker oder Ingenieure bzw. Absolventen für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung
für Bauleistungen beliebiger Gewerke = Eigenerklärung zur Verpflichtung zur Vorhaltung ausreichender Personalkapazitäten zur Erbringung der Bauleistung

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Mindestpunktzahl
1

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

3B1 Berufliche Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Berufliche Qualifikation des für die Erbringung der Leistung Verantwortlichen entspricht:

für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI = Architekt (Nachweis durch Kammereintrag)

3B2 Berufliche Qualifikation im Projektteam
für den Leistungsbereich Bauphysik = mind. 1 festangestellter Ingenieur als Fachberater für Bauphysik

für den Leistungsbereich Brandschutz = mind. 1 festangestellter Ingenieur für den Fachbereich Brandschutz

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Mindestpunktzahl
1

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

4A - D Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten

Einreichung von Referenzen:

Für integrierte Planungs- und Bauleistung (4A1-4A2)

Für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI (4B1-4B3)

Für den Leistungsbereich Tragwerksplanung gem. §§ 49 HOAI (4C)

Für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI (4D)

Nähere Angaben hierzu sind dem Dokument "Eignungs- und Auswahlkriterien" zu entnehmen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Mindestpunktzahl
1

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

1G: Handelsregisterauszug
Erklärung über die Bestätigung der Eintragung im Handelsregister.
Die Erklärung ist nur dann zu erbringen, wenn der Bewerber zur Eintragung verpflichtet ist.

1H: Eintragung in die Handwerksrolle
Erklärung über die Bestätigung der Eintragung in die Handwerksrolle.
Die Erklärung ist nur dann zu erbringen, wenn der Bewerber zur Eintragung verpflichtet ist.

1I: Eintragung in das Berufsregister bzw. Eintragung bei der Industrie- und Handelskammer
Erklärung über die Eintragung in das Berufsregister bzw. Eintragung bei der Industrie- und Handelskammer (den aktuellen Stand abbildend).
Die Erklärung ist nur dann zu erbringen, wenn der Bewerber zur Eintragung verpflichtet ist.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Mindestpunktzahl
1

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung