Verfahrensangaben

Eschborn_Angebot_Projektsteuerung

VO: VgV Vergabeart: Vergabebekanntmachung Status: Veröffentlicht

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Eschborn
064366003-11111-82
Ludwig-Erhard-Straße 30-34
65760
Eschborn
Deutschland
DE71A
Andreas Gilbert
mobilitaet@eschborn.de
06196 490 323

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer Hessen
06151 / 12-6603
Luisenplatz 2
64283
Darmstadt
Deutschland
DE711
vergabekammer@rpda.hessen.de
+49 6151 12 6603

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Hessen
06151 12-6603
Luisenplatz 2
64283
Darmstadt
Deutschland
DE711
vergabekammer@rpda.hessen.de
+49 6151 12 6603

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71541000-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Projektleitung und -steuerng für den Neubau des Bahnhofsumfelds in Eschborn.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Ausgangssituation
Der Bahnhof Eschborn-Mitte ist bisher nicht barrierefrei erreichbar. Die Pläne der Deutschen Bahn sehen vor, im Zuge der Umgestaltung des Bahnhofes zwei Außenbahnsteige mit neuem Leitsystem, Beleuchtung und Lautsprechern auszustatten. Die Bahnsteige sollen neben Überdachungen im vor-deren Bereich zusätzlich je zwei Wetterschutzhäuschen erhalten. Über Rampen mit geringer Stei-gung werden die Außenbahnsteigen vom Bahnhofsumfeld erschlossen. Die vorhandene Personen-unterführung wird erhalten, verbreitert und durch barrierefreie Rampen ergänzt. Der vorhandene Mittelbahnsteig wird zurückgebaut.
Während die Deutsche Bahn den barrierefreien Umbau der Bahnsteige betrachtet, steht das Bahn-hofsumfeld im Fokus der Stadt Eschborn. Hierzu wurde eine Machbarkeitsstudie von 2013 unter Be-rücksichtigung gestiegener Anforderungen u.a. an Bike+Ride, Sharingangeboten, Elektromobilität, Aufenthaltsqualität mit Stand 02/2025 aktualisiert (vgl. Anlage a).

Ziel der Planung
Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wurden verschiedene Varianten betrachtet. Die erarbeitete Vorzugsvariante beinhaltet eine beidseitige Erschließung des Bahnhofs Eschborn Mitte. Ausreichen-de P+R Möglichkeiten, Fahrradabstellanlagen, kurze Wege und eine hohe Aufenthaltsqualität sind die Merkmale dieser Variante. Die Bushaltestelle ist in das Bahnhofsumfeld in der Schwalbacher Straße integriert (vgl. Anlage b).
Die prognostizierten Kosten von 3,57 Millionen Euro (brutto) enthalten die Herstellungskosten zu-züglich Baunebenkosten inkl. Rückbau, Oberbau, den zugehörigen Trassen (Elektro, Licht, Wasserversorgung, Entwässerung bis Vorflut), Beleuchtung, Bäume. Die Kosten für die Aufstellung eines Kiosks, öffentliches WC und die Haltestellenüberdachung im Busbereich wurden mit einkalkuliert, jedoch separat ausgewiesen.
Bei der Planung zum Bahnhofsumfeld handelt es sich aktuell um eine Machbarkeitsstudie auf Grund-lage von Luftbildern. Im Rahmen der Entwurfsplanung sollte angestrebt werden, verstärkt die ver-kehrliche Erschließung der P+R Anlagen und der Bushaltestelle auf Basis von Verkehrszählungen, Schleppkurvenprüfungen und Verkehrssimulationen zu prüfen. Hierzu kann es ggf. zu neuen Varian-ten hinsichtlich der Lage der Bushaltestation und geringfügiger Änderung bei der Anzahl der Stell-plätze kommen.
Der Abschlussbericht und die Vorzugsvariante sind dem Anhang zu entnehmen. Daraus ist das Bau-feld zu entnehmen. Die Maßnahme umfasst auch den Rückbau der bestehenden Bushaltestellensi-tuation und die fußläufige Anbindung im direkten Bahnhofsumfeld. Die Baukosten betragen nach derzeitigem Kenntnisstand ca. 3,0 Mio. EUR netto.
Die Planungsleistung für das Bahnhofsumfeld soll bis Q2/2027 abgeschlossen werden. Die Deutsche Bahn plant einen Baubeginn in Q1/2028. In Anhängigkeit von verfügbaren Flächen und Baufortschritt der DB sollen die Arbeiten im Bahnhofsumfeld im Q2/2028 starten. Das Bahnhofsumfeld soll im Q4/2029 fertigstellt sein. Die Arbeiten sind mit dem Nahmobilitätsbeauftragen der Stadt Eschborn abzustimmen. Ziel eine enge Verzahnung der Planung der Deutschen Bahn und zum Bahnhofsumfeld um die Ein-schränkungen in dem Gebiet möglichst gering zu halten. Der Bahnbetrieb soll während der Baumaß-nahme eingleisig aufrechtgehalten werden. Dementsprechend sind Zugangswege zum Bahnhof stets zu ermöglichen.
Die Stadt Eschborn hat für das Bauprojekt bereits eine Projektwebseite erstellt (www.bauprojekte-eschborn.de/bahnhof-eschborn-mitte). Auch zukünftig sollen regelmäßig Informationen zu Planungsständen, Terminzeitplan und Bauphasen kommuniziert werden.

Umfang der Auftragsvergabe

443.500,00
EUR
206.540,04
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
30.04.2025
31.12.2029

Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Eschborn
65760
Eschborn
Deutschland
DE71A

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
ERfahrung in der Umsetzung von Maßnahmen bei innerstädtischen Infrastrukturmaßnahmen

Darstellung der Erfahrung in der Umsetzung von Maßnahmen bei innerstädtischen Infrastrukturmaßnahmen, insbesondere:
- Vergleichbarkeit des vorgestellten Vorhabens zum jetzigen Projekt (4%)
- Qualität der konkret dargestellten Zusammenarbeit mit dem Auftraggaber, Fachplanern und weiteren Beteiligten (4%)
- Nachweis der Zielerreichung bzgl. Terminen, Kosten, Qualität (inkl. Steuerungsmaßnahmen), Beschreibung der Planungsergebnisse (4%)
- Umgang mit Risikien / Änderungen / Stakeholderinteressen (4%)

Gewichtung
16,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Erfahrung in der Prüfung / Bewertung vin PLanungsergebnisse und Leistungsverzeichnissen von Tiefbauarbeiten

Darstellung der Erfahrung in der Prüfung / Bewertung vin PLanungsergebnisse und Leistungsverzeichnissen von Tiefbauarbeiten, insbesondere:
- Umgang mit PLanabweichungen / änderungsbedarfen / Baugrundrisiken / Nachträgen (6%)
- ERfahrungenmit Vergabeverfahren im Tiefbau (6%)

Gewichtung
12,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Personelle Besetzung

orstellung des Projektteams mit Darlegung der persönlichen fachlichen Erfahrungshintergründe/Kenntnisse (excl. Berufsjahre!) sow ie
Einbindung in andere Projekte (zeitliche Verfügbarkeit) und Darstellung der Erfahrungen v on Projektsteuerungs- und Projektleitungsleistungen bei
innerstädtischen Baumaßnahmen bei Projektleiter und -steuerer
- Projektsteuerer:in (4%)
- Projektleiter:in (8%)
- Bauoberleiter:in (4%)

Gewichtung
16,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Auftragsbezogenes Organisationskonzept

Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung - Bew ertung der inhaltlichen Auseinandersetzung mit den v orliegenden Unterlagen, insbesondere:
- Qualität der Darstellung der Herangehensw eise im Zeitmanagement (4%)
- Qualität der Darstellung des Kostenmanagements (4%)
- Qualität der Darstellung der Zusammenarbeit mit den notw endigen Fachplanern (4%)
- Qualität der Darstellung zur Termineinhaltung / Sicherstellung der zeitlichen Abläufe und Ortsv erfügbarkeit (4%)

Gewichtung
16,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Präsentation

Bewertung der Präsentation unter Berücksichtigung
- der Reaktion auf Rückfragen

Gewichtung
5,00

Zuschlagskriterium

Preis
Honorar und Stundensätz

- Honorar - inkl. aller Kostenbestandteile, Zu-/Abschläge, Nebenkosten [in EUR incl. Mw St.] (31%)
- Stundensatz Projektleiter:in [EUR/h] (1%)
- Stundensatz Projektsteuerer:in [EUR/h] (1%)
- Stundensatz Bauoberleiter:in [EUR/h] (1%)
- Stundensatz Projektbearbeiter:in [EUR/h (1%)

Gewichtung
35,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren
- gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder
- gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
- gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Sonstiges / Weitere Angaben

Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Gemäß § 160 (3) GWB ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB (Informations- und Wartepflicht) bleibt unberührt (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB).
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB),
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB),
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§§ 160 Abs. 3 Nr. 4, 161 Abs. 1 GWB).
Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Nachprüfungsantrag der Vergabestelle erst nach
Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 GWB). Gemäß § 135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerberbogen, Angaben zu Referenzen und Nachweisen; sämtliche Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform eingestellt.
Der Bewerberbogen und die anderen einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern.
Teilnahmeanträge können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags auf die Plattform hochzuladen.
Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform ist der Bieter, der die Erklärung abgibt, zu benennen.
Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur sind für den Teilnahmeantrag nicht erforderlich.
Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Kommunikationstool zu verwenden.
Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Die Vergabestelle kann gemäß § 56 Abs. 2 Satz 1 und Abs. 3 Satz 2 VgV unternehmensbezogene und leistungsbezogene Unterlagen nachfordern oder vervollständigen.

Ergebnis

Allgemeine Angaben

Gewinnerauswahl

Es wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote / Teilnahmeanträge

3
3
9

Größe der Unternehmen

1
1

Herkunft der Unternehmen

0
0

Überprüfung der Angebote

0
0
0
Angaben zum Auftrag

Angaben zum Wert des Auftrags

206.540,04
EUR
299.026,56
EUR

Angaben zur Rahmenvereinbarung

EUR
EUR
Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Vertrag

Allgemeine Angaben

Allgemeine Angaben

2025_Eschborn_Projektsteuerung des Neubaus vom Bahnhofsumfeld in Eschborn
Bezuschlagte Wirtschaftsteilnehmer

Name und Anschrift des Hauptauftragnehmers

Brandt Projektsteuerung
DE279586256
Kleinstunternehmen
Rödelheimer Str. 16
65824
Schwalbach am Taunus
Deutschland
DE71A
info@brandt-ps.de
004915141464906
Nein
Deutschland
Vergabe von Unteraufträgen

Vergabe von Unteraufträgen

Nein
Angaben zum Auftrag

Informationen zum Vertragsabschluss

31.10.2025
25.11.2025

Angaben zum Wert des Auftrags

206.540,04
EUR

Angaben zum Angebot

2025_Eschborn_Projektsteuerung des Neubaus vom Bahnhofsumfeld in Eschborn
---

Angaben zur Rahmenvereinbarung