Verfahrensangaben

Leistungen gemäß HOAI Stand 2021 § 51 i.V.m. Anlage 14 im Leistungsbild Tragwerksp...

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
19.10.2026
26.10.2026 09:00 Uhr
26.10.2026 09:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Landkreis Ostalbkreis, vertreten durch den Eigenbetrieb Immobilien Kliniken Ostalb
DE 309 985 677
Im Kälblesrain 1
73430
Aalen
Deutschland
DE11D
jana.stauske@kliniken-ostalb.de
07361 55-0
07361 503-1477

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Regierungspräsidium - Karlsruhe Vergabekammer Baden-Württemberg
DE811469974
Durlacher Allee 100
76137
Karlsruhe
Deutschland
DE122
vergabekammer@rpk.bwl.de
+49 7219268730
+49 7219263985

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Der Eigenbetrieb Immobilien Kliniken Ostalb plant am Standort Essingen einen Klinikneubau als zentraler Regionalversorger mit ca. 650 Planbetten und -plätzen. Eng verzahnt mit den beiden dezentralen Standorten in Mutlangen (Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd) und Ellwangen (St. Anna-Virngrund-Klinik) bildet der Regionalversorger zukünftig das Herzstück der Kliniken Ostalb. Damit wird auf einer Fläche von ca. 10 Hektar an der B29 bei Essingen ein Gesundheitscampus mit ganzheitlichem medizinischem Leistungsspektrum für die Menschen in der Ostalb-Region entstehen.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Für das Klinikums-Hauptgebäude (inkl. Wirtschaftshof) und Energiezentrale sowie das MVZ/Ärztehaus und das Bildungszentrum/Pflegeschule ist eine stufenweise Beauftragung der HOAI-Leistungsphasen 1 bis 9 jeweils getrennt je Gebäude und je Stufe beabsichtigt.
Die weiteren Gebäude Kindertagesstätte, Personalwohnen, Rettungswache sowie Parkhaus und Sonderpflege sind nicht Gegenstand dieses Vertrages

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
15.12.2026
31.12.2032
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
73430
Aalen
Deutschland
DE11D

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Personelle Besetzung

Projektleitung/stv. Projektleitung nach näherer Maßgabe der Anlage 04_1 Anlage_Zuschlagskriterien:
Benennung der Projektleitung/ stv. Projektleitung mit Darlegung des persönlichen Erfahrungshintergrundes (u. a. Lebenslauf und Referenzprojekte) bzw. der persönlichen Kenntnisse sowie der Einbindung in andere Projekte (zeitliche Verfügbarkeit).
Bauleitung/ Projektbearbeitung (Mitarbeiter für die einzelnen
Teilaufgaben) Projektleitung/ stv. Projektleitung nach näherer Maßgabe der Anlage 04_1 Anlage_Zuschlagskriterien:
Vorstellung der vorgesehenen Projektmitarbeiter:innen mit
Darstellung der zeitlichen Verfügbarkeit bzw. Einbindung in
andere Projekte. Darstellung der vorgesehenen Aufgabenverteilung innerhalb des Projektteams.
Darstellung der kurzfristigen Verfügbarkeit vor Ort in Planungs- und Ausführungsphase.

Gewichtung
25,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Fachtechnische Lösungsansätze

Darstellung der Herangehensweise an komplexe fachtechnische
Aufgabenstellungen anhand von praktischen Beispielen. Die Darstellung soll in Bezug auf den zu vergebenen Auftrag anhand realisierter Bauprojekte, die mit dem geplanten Vorhaben vergleichbar sind, erfolgen und kann durch Zeichnungen, Skizzen, Diagramme, Tabellen u. ä., die die Arbeitsweise verdeutlichen, ergänzend verdeutlicht werden.
Es sollen Ansätze der Problemlösungen und Lösungsmöglichkeiten in folgenden Maßnahmenbereichen vorgestellt werden, die im
Auftragsfall für die ausschreibungsgegenständliche Maßnahme
Anwendung finden.
Maßnahmen zur
- Ablauforganisation im Projektteam und mit den Planungsbeteiligten
- Qualitätssicherung
- Kostensicherung und -optimierung
- Terminsicherung
- Gestalterische und funktionale Umsetzung
- Nachhaltigkeit.
Der Erwartungshorizont Wertungskriterium 2) "Fachtechnische Lösungsansätze" ergibt sich nach näherer Maßgabe der Anlage 04_1 Anlage_Zuschlagskriterien.

Gewichtung
35,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Strukturelle Herangehensweise an das Projekt / Projektanalyse

Strukturelle Herangehensweise an das Projekt/Projektanalyse nach näherer Maßgabe der Anlage 04_1 Anlage_Zuschlagskriterien.

Gewichtung
20,00

Zuschlagskriterium

Preis
Honorarangebot

Die Honorarkonditionen sind mittels des zur Verfügung
gestellten Honorarformblattes anzubieten.

Gewichtung
20,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Die Leistungsphasen werden stufenweise beauftragt, insbesondere soweit erwartete Fördermittel für die jeweilige Stufe bewilligt werden, soweit die Finanzierung gesichert ist und soweit keine schwerwiegenden Gründe gegen eine Weiterbeauftragung vorliegen. Hierbei handelt es sich um solche Gründe, die im Falle einer bereits erfolgten Beauftragung den Auftraggeber zu einer außerordentlichen Kündigung berechtigen würden.
Die Leistungen werden durch einseitigen Abruf beauftragt.
Der Auftragnehmer hat keinen Rechtsanspruch auf die Beauftragung einzelner oder gar aller Stufen.
Der Umfang der vom Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus dem Vertragsentwurf und den Anlagen.
Der Auftragnehmer hat die Vertragsbestandteile mit der Sachkunde eines erfahrenen Fachplaners sorgfältig auf Widersprüche, Lücken, Fehler, Unstimmigkeiten und Unklarheiten zu prüfen und den Auftraggeber auf solche unverzüglich schriftlich hinzuweisen. Dabei stimmen die Vertragsparteien überein, dass diese Verpflichtung auch bereits im Stadium der Vertragsanbahnung gegolten hat.

Zusätzliche Angaben

Das im Rahmen des Angebots einzureichende schriftliche Konzept darf max. 30 Seiten DIN A4 in Querformat bei gut lesbarer Schriftgröße im Dateiformat PDF nicht überschreiten.
Deckblatt/Titelseite und Abschlussseite (z. B. Kontaktdaten) werden hierbei nicht mitgezählt, jedoch alle anderen Seiten einschließlich etwaiger Einschübe zur Gliederung.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9PMVKM

Einlegung von Rechtsbehelfen

Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist
ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit
- der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134
Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Gemäß § 134 Abs. 1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
Gemäß § 134 Abs. 2 GWB darf ein Vertrag erst zehn (10) Kalendertage nach Absendung (per Telefax, E-Mail oder elektronisch über das E-Vergabe-Portal) der Information nach 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
Gemäß § 135 Abs. 2 Satz 1 GWB kann die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt
der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe
im Amtsblatt der Europäischen Union.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

52
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Kliniken Ostalb, Im Kälblesrain 1, Aalen, Besprechungszimmer Vorstand (5. OG).

Bieter sind an dem Eröffnungstermin nicht zugelassen.

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist ausgeschlossen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten (w/m/d) des Bieters jeweils in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist. Gezählt werden die sozialversicherungsrechtlich beschäftigten Mitarbeiter "nach Köpfen".
Bei einer Bietergemeinschaft sind je Jahr die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten jedes Mitglieds der Bietergemeinschaft zu addieren.

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

Jährlicher Gesamtumsatz (netto) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Ist der Bieter noch keine drei Geschäftsjahre tätig, beschränkt sich sein Nachweiszeitraum in der Jahresumsatzerklärung auf die Geschäftsjahre seiner Tätigkeit.
Bei einer Bietergemeinschaft sind die jeweiligen maßgeblichen Umsätze der Mitglieder pro Geschäftsjahr zu addieren und die Summe ist je Geschäftsjahr unter dem Umsatz anzugeben.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Bitte beachten Sie bei der Vorlage der Referenzprojekte, dass nur grundsätzlich vergleichbare Leistungen überhaupt berücksichtigt werden. Diese werden nach den nachfolgenden Bedingungen definiert.
Der Bieter hat Angaben mittels Eigenerklärung zu Projekten für Planungsleistungen sämtlicher nach der unten unter Ziff. 1) bis 3) geforderten Grundleistungen nach § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14 des Leistungsbildes Fachplanung Tragwerksplanung bei Neubauten von Gebäuden im Inland ("im Folgenden "Referenzprojekt") zu machen.
Referenzen, bei denen die vom Bieter erbrachten Leistungen vertraglich nicht nach § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14 erbracht wurden, sind vergleichbar, wenn sie sowohl im Hinblick auf den Planungs- und Genehmigungsprozess (der jeweiligen Grundleistungen) wie auch den funktionalen Planungserfolg (der Leistungsphase) gleichwertig sind. Zum Nachweis dafür muss der Bieter mit dem Angebot die erbrachten Leistungen beschreiben. Dabei ist darzustellen, inwieweit die Anforderungen an die Tragwerksplanung im Rahmen des Referenzprojekts mit den Anforderungen an die jeweiligen nach 1) bis 2) geforderten Grundleistungen und den funktionalen Teilerfolgen der nach 1) bis 2) geforderten Leistungsphasen nach § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14 vergleichbar sind und welche Abweichungen bzw. nicht erbrachte (Grund-)leistungen vorliegen.
Referenzen, bei denen die vom Bieter erbrachten Leistungen vertraglich nicht nach § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14 erbracht wurden oder/und bei denen das Referenzprojekt nicht im Inland liegt, ist für die Vergleichbarkeit mit der in Ziff. 1) u.a. geforderten Leistungsphase 4 erforderlich, dass die behördlichen Anforderungen an die Genehmigungsfähigkeit und der Prozess bis zur Genehmigung mit jenen eines inländischen Projekts vergleichbar sind. Der Bieter hat diese Voraussetzungen mit dem Angebot darzustellen.
Geringfügige Abweichungen von den o.g. Anforderungen sind unbeachtlich. Entscheidend ist, ob trotz geringfügiger Abweichungen die vom Bieter erbrachten Tragwerksplanungsleistungen hinsichtlich Anforderungen sowie konstruktivem und organisatorischem Schwierigkeitsgrad einen tragfähigen Rückschluss auf die Fähigkeit zur vertragsgerechten Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen ermöglichen.
Dabei müssen die Referenzprojekte oder vergleichbaren Referenzen nach o.g. Anforderungen folgende weitere Voraussetzungen erfüllen:
1) Mindestens eine Referenz über die vorstehend beschriebene Planungsleistung von Grundleistungen der Leistungsphasen 2 bis 6 nach § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14 bei einem nach dem 01.07.2020 realisierten Neubau eines Krankenhauses oder eines Gebäudes mit vergleichbaren Anforderungen mit anrechenbare Herstellkosten von mind. netto EUR 120,0 Mio. (55% Baukonstruktionskosten nach Kostenfeststellung und 10 % Kosten der Technischen Anlagen nach Kostenberechnung). Realisiert ist ein Referenzprojekt, wenn die Rohbauarbeiten im Wesentlichen mangelfrei zwischen 01.01.2021 und der Angebotsfrist fertiggestellt sind. Das Gebäude umfasst große punktuelle Belastungen wie medizinische Großgeräte oder TGA-Komponenten. Es muss die Planung und Umsetzung eines Hubschrauberlandeplatzes mit Verortung auf der Dachfläche des Gebäudes erfolgt sein. Gegenstand des Leistungsinhalts waren BIM-Leistungen als Big Open BIM. Big Open BIM bedeutet, dass BIM über mehrere Planungs- und Ausführungsbeteiligte hinweg, etwa durch Auftraggeber, Architektur, Tragwerksplanung, Gebäudetechnik, Bauunternehmen und Facility Management eingesetzt worden ist und der Datenaustausch möglichst unabhängig von einer bestimmten Software erfolgt, insbesondere über offene Standards wie IFC, BCF oder IDS.
2) Mindestens eine Referenz über die vorstehend beschriebene Planungsleistung von erbrachten Grundleistungen der Leistungsphasen 2 und 3 nach § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14 bei einem Neubau eines Krankenhauses oder eines Gebäudes mit vergleichbaren Anforderungen mit anrechenbare Herstellkosten von mind. netto EUR 90,0 Mio. (55% Baukonstruktionskosten und 10 % Kosten der Technischen Anlagen, jeweils nach Kostenberechnung). Erbracht ist ein Referenzprojekt, wenn die Leistungsphase 2 und 3 im Wesentlichen mangelfrei zwischen 01.01.2021 und der Angebotsfrist fertiggestellt wurden. Gegenstand des Leistungsinhalts waren BIM-Leistungen als Big Open BIM.
3) Mindestens eine Referenz über die vorstehend beschriebene Planungsleistung von erbrachten Grundleistungen der Leistungsphasen 2 bis 5 nach § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14 bei einem Neubau eines Gebäudes (Hochbau) mit anrechenbare Herstellkosten von mind. netto EUR 70,0 Mio. (55% Baukonstruktionskosten und 10 % Kosten der Technischen Anlagen, jeweils nach Kostenberechnung). Erbracht ist ein Referenzprojekt, wenn die Leistungsphase 2 bis 5 im Wesentlichen mangelfrei zwischen 01.01.2021 und der Angebotsfrist fertiggestellt wurden. Gegenstand des Leistungsinhalts waren Leistungen mit zum vorliegenden Auftragsgegenstand vergleichbaren Anwendungsfällen.
Die Anforderungen 1) und 3) sind durch drei unterschiedliche Referenzen zu erfüllen.
Folgende Angaben sind in Bezug auf die Referenzprojekte gefordert:
- Angabe der Projektbezeichnung;
- Angabe des Unternehmens, das Auftragnehmer des Projektes ist;
- Angabe des Auftraggebers;
- Angabe eines Ansprechpartners beim Auftraggeber (Name, Telefon, E-Mail);
- Angaben zum Projekt.
Die Vorlage von mehr als 6 Referenzen ist nicht erwünscht.

Finanzierung

Der AN erhält in angemessenen zeitlichen Abständen Abschlagszahlungen jeweils nach Vorlage einer prüffähigen Abschlagsrechnung für die jeweils nachgewiesenen und ver-tragsmäßig erbrachten Leistungen. Abschlagszahlungen werden fällig innerhalb von 30 Kalendertagen nach Zugang der prüffähigen Abschlagsrechnung beim AG und dem Projektsteuerer des AG.
Die Honorarteilschlusszahlung wird fällig innerhalb von 60 Kalendertagen, wenn der AN die ihm obliegenden Leistungen vollständig und vertragsgemäß erbracht hat, diese gemäß den Regelungen in § 14 dieses Vertrags abgenommen wurden und eine prüffähige Honorarteilschlussrechnung dem AG und dem Projektsteuerer des AG zugeht

Die Vertragspartner vereinbaren für die ordnungsgemäße Vertragserfüllung durch den AN eine Sicherheitsleistung je Teilprojekt in Höhe von 5,0 % des nach dem je Teilprojekt beauftragten Leistungsumfang errechneten vorläufigen Nettohonorars gemäß § 11(2) dieses Vertrages.
(2) Der AN hat je Teilprojekt nach Abnahme mit Vorlage der (Teil-)Schlussrechnung eine Sicherheit in Höhe von 5,0 % der Netto-(Teil-)Schlussrechnungssumme (ggf. einschließlich Nachträgen und Vertragserweiterungen) je Teilprojekt zu leisten als Sicherheit für die Erfüllung der Ansprüche des AG (auch für geänderten und zusätzliche Leistungen) wegen Mängeln ab der Abnahme einschließlich Schadensersatz und Ansprüchen auf Rückerstattung von Überzahlungen (jeweils einschließlich Zinsen) je Teilprojekt. Die Sicherheitsleistung erfolgt zunächst durch Einbehalt von der (Teil-)Schlussrechnung.

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

---

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung