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Verfahrensangaben

Objektplanung Erweiterungsbau Kinder- und Jugendpsychiatrie Marien-Hospital gGmbH

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
13.02.2026
26.02.2026 09:00 Uhr
06.03.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Marien-Hospital gGmbH
HRB 10587
Pastor-Janßen-Straße 2-38
46483
Wesel
Deutschland
DEA1F
seeger@lutzabel.com
04030069960

Angaben zum Auftraggeber

Zuwendungsempfänger, soweit nichts anderes zutrifft
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
492514112165
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@brms.nrw.de
+49 251 411-2165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71200000-0
71250000-5
71320000-7
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand des Auftrages ist die Objektplanung eines Erweiterungsbaus für die Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJPP) der Marien-Hospital gGmbH in 46483 Wesel bestehend aus den Leistungsbildern

- Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 ff. HOAI i.V.m. Anlage 10 HOAI, Grundleistungen gemäß Leistungsphasen (LPH) 3-9.

Beauftragt werden mit Zuschlagserteilung zunächst nur die Leistungsphase 3 und 4.

Hinsichtlich der Beauftragung der weiteren Leistungsphase hat der Auftraggeber ein Optionsrecht (einseitiges Recht des Auftraggebers; kein Rechtsanspruch des Auftragnehmers). Voraussetzung für die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen ist die vertragsgemäße Leistungserbringung des Auftragnehmers bezüglich der jeweils vorangegangenen Leistungsphasen, ohne dass bei Vorliegen dieser Voraussetzung ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf Beauftragung der weiteren Leistungsphasen besteht.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand des Auftrags sind Planungsleistungen, bestehend aus den Leistungsbildern

- Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 ff. HOAI i.V.m. Anlage 10 HOAI, Grundleistungen gemäß Leistungsphasen (LPH) 3-9
nach näherer Maßgabe

- des Entwurfs des Vertrages Objektplanung

der als Anlage AV_7 beigefügt ist.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Breslauer Straße 20
46483
Wesel
Deutschland
DEA1F

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über dezimal gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Erfahrung der Projektleitung

Gegenstand der Bewertung sind mit dem Angebot anzugebende persönliche Referenzprojekte des Projektleiters.

Zur Bewertung der für den Auftragsgegenstand einschlägigen Erfahrung des Projektleiters erwartet der AG hier eine nachvollziehbare Darstellung von nach Art, Umfang und Inhalt vergleichbaren persönlichen Referenzprojekten des Projektleiters über vergleichbare Leistungen aus dem Zeitraum vom 01.01.2020 bis zum Ablauf der Angebotsfrist, die erkennen lassen, wie der Projektleiter vergleichbare Aufgaben in der Funktion des Projektleiters in der Vergangenheit erfüllt hat, um prognostisch sicherzustellen, dass die ausschreibungsgegenständlichen Planungsaufgaben optimal zur Erreichung der Projektziele geleitet werden.

Die vorgenannten Anforderungen haben bei der Bewertung eine identische Bedeutung. Der AG wertet die Angebotsinhalte gesamthaft, auch im Vergleich der Angebote untereinander.

Gewichtung
0,25

Zuschlagskriterium

Qualität
Kosten- und Terminsicherheit

Der AG erwartet vor dem Hintergrund der verbindlichen Kostenobergrenze im Sinne der Kostengruppen KGR 200-700 gem. DIN 276:2018-12 in Höhe von 13.869.039,22 EUR brutto (inkl. USt.) eine nachvollziehbare auftragsbezogene Darstellung, die erkennen lässt, wie der Bieter im Auftragsfalle die ausschreibungsgegenständlichen Planungsaufgaben ausführen wird, um die Einhaltung der Kosten- und Terminziele nach Ziffer A.II. und A.III dieser Bewerbungsbedingungen und der Maßnahmen- und Projektbeschreibung (Anlagenkonvolut AV_12) sicherzustellen.

Dem AG ist es hierbei wichtig, dass der Bieter konkrete Maßnahmen beschreibt, die er im ausschreibungsgegenständlichen Projekt ergreifen wird, um die Einhaltung der Kosten- und Terminziele vor dem Hintergrund der verbindlichen Kostenobergrenze im Sinne der Kostengruppen KGR 200-700 gem. DIN 276:2018-12 in Höhe von 13.869.039,22 EUR brutto (inkl. USt.) sicherzustellen.

Hinweis: Die Wertung der auftragsbezogenen Vorschläge zur Herangehensweise an die Planungsaufgabe zur Sicherstellung einer Kosten- und Terminsicherheit erstreckt sich auf Aspekte der Leistung des Bieters, mit denen der Auftragnehmer aufgrund des stufenweisen Abrufs nicht unmittelbar mit Zuschlagserteilung beauftragt wird

Gewichtung
0,25

Zuschlagskriterium

Preis
Wertungsgesamtpreis in EUR brutto

Honorarangebot als Gesamthonorar über sämtliche verfahrensgegenständliche Leistungen, unterteilt in

- Honorare für die einzelnen Leistungsphasen sowie
- der anzubietenden Stundensätze

inkl. Nebenkosten, Zu- oder Abschlägen und Umsatzsteuer in EUR

Gewichtung
0,50
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Mit Vertragsschluss erfolgt zunächst eine Beauftragung der Entwurfsplanung (Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 ff. HOAI i.V.m. Anlage 10 HOAI) nach LPH 3 HOAI.

Der Auftraggeber hat hierbei das einseitige Recht (Option), den Auftragnehmer entweder einmalig oder sukzessive (d. h. nach Fertigstellung der zuletzt übertragenen Leistungen) mit einer oder mehreren weiteren Leistungsphasen oder (Teil-) Leistungen daraus (z.B. einzelnen Leistungen oder Teilen von Leistungen) zu beauftragen (stufenweise Beauftragung). Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Weiterbeauftragung besteht nicht. Voraussetzung für die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen ist die vertragsgemäße Leistungserbringung des Auftragnehmers bezüglich der jeweils vorangegangenen Leistungsphasen, ohne dass bei Vorliegen dieser Voraussetzung ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf Beauftragung der weiteren Leistungsphasen besteht.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9PMMKQ

Einlegung von Rechtsbehelfen

Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit
- der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Gemäß § 134 Abs. 1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren.
Gemäß § 134 Abs. 2 GWB darf ein Vertrag erst zehn (10) Kalendertage nach Absendung (per Telefax, E-Mail oder elektronisch über die Vergabeplattform) der Information nach 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter kommt es nicht an.
Gemäß § 135 Abs. 2 Satz 1 GWB kann die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Maßgabe des § 56 VgV nach Fristablauf nachgefordert werden.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Rein innerstaatliche Ausschlussgründe: §§ 123, 124 GWB, § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG, § 22 LkSG

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Benennung (Eigenerklärung) des für die Durchführung der auftragsgegenständlichen Leistungen verantwortlichen Berufsangehörigen und Nachweis der Berufsqualifikation durch Vorlage entsprechender Zeugnisse.

Als Berufsqualifikation wird für die Leistungen der Beruf des Architekten (Dipl.-Ing., Master, Bachelor) gefordert (Mindestanforderung).

Bei einer Bewerbergemeinschaft ist ein entsprechender Auszug von jedem Mit-glied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Eigenerklärung des Bewerbers, dass er eine Berufshaftpflichtversicherung
1. mit einer Deckungssumme je Schadensfall von mindestens 3.000.000,00 EUR für Personenschäden und
2. mit einer Deckungssumme je Schadensfall von mindestens 1.000.000,00 EUR für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermö-gensschäden),
3. wobei die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der jeweiligen Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen muss, bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen unterhält.
Im Falle einer geringeren Deckungssumme und/oder geringerer Maximierung der Ersatzleistung als vorstehend unter 1.-3. genannt, hat der Bieter zu erklären, dass er über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügt und diese im Auftragsfall an die vorstehenden Anforderungen unter 1.-3. anpassen wird. Die Nichterfüllung einer Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Angebotes.
Bei Bewerbergemeinschaften ist eine solche Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Spezifischer Jahresumsatz

Eigenerklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrages (Objektplanung Gebäude) des Bewerbers, jeweils der letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025), jeweils in EUR netto.

Mindestanforderung ist ein durchschnittlicher Umsatz für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrages (Objektplanung Gebäude) des Bewerbers in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023-2025) von jeweils 800.000,00 EUR netto.

Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrages.

Bei Bewerbergemeinschaften sind die jeweiligen Gesamtumsätze der Mitglieder pro Geschäftsjahr zu addieren und die Summe ist je Geschäftsjahr unter Gesamtumsatz anzugeben. Entsprechendes gilt für die jeweiligen Umsätze für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrages (Objektplanung Gebäude) des Bewerbers. Letztgenannter Wert ist maßgeblich für die Einhaltung der Mindestanforderung.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Anzahl der Führungskräfte

Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten (angestellte Mitarbeiter) und der Führungskräfte (Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter, Geschäftsführer, Vorstände) des Bewerbers jeweils in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023-2025) ersichtlich ist.

Mindestanforderung ist eine durchschnittliche Zahl von mindestens fünf (5) Beschäftigten/Führungskräften in Vollzeitäquivalenten (zusammengerechnet) in jedem der letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025).

Bei einer Bewerbergemeinschaft sind je Jahr die durchschnittliche Zahl der Be-schäftigten jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft zu addieren; entsprechendes gilt für die durchschnittliche Zahl der Führungskräfte jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft je Jahr. Die Summe ist maßgeblich für die Einhaltung der Mindestanforderung.

Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrages.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
3,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Eigenerklärung über drei (3) geeignete Referenzen (Mindestanforderung) des Bewerbers/des Mitglieds oder der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mit Angabe:

- bei Bewerbergemeinschaften: des Namens des Unternehmens, das das Referenzprojekt durchgeführt hat,
- der Rolle des Referenznehmers in dem Referenzprojekt,
- der Projektbezeichnung und Projektbeschreibung,
- der beauftragten und erbrachten Leistungen des Bewerbers/des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft,
- des Auftragswerts dieser beauftragten und erbrachten Leistungen,
- des Zeitraums der Leistungserbringung dieser beauftragten und erbrachten Leistungen,
- des Namens und der Anschrift des Auftraggebers des Referenzprojektes (nicht eines externen Dritten) und Name des Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse.

Bei Bewerbergemeinschaften muss klar erkennbar sein, welches Referenzprojekt welchem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zuzuordnen ist. Die Mindestanforderungen erfüllende Referenzprojekte der Mitglieder werden der Bewerbergemeinschaft zugerechnet.

Es werden nur die vom Bewerber im Formblatt Nichtvorliegen von Ausschlussgründen/Eignung (Anlage TW_2) an vorgegebener Stelle jeweils genannten Referenzprojekte berücksichtigt. Je Referenz ist ein zusätzliches Projektblatt mit Darstellung des Referenzprojektes gestattet, das ebenfalls berücksichtigt wird. Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in allgemeinen Bürobroschüren, Referenzlisten o. ä.), werden diese nicht berücksichtigt.

Die Referenzen gelten jeweils als geeignet, wenn jeweils alle folgenden Anforderungen kumulativ erfüllt sind:

1. Es handelt sich um ein Referenzprojekt über Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI, bzw. gem. den jeweiligen Bestimmungen der vorherigen Fassungen der HOAI, für eine Neubau- oder Erweiterungsmaßnahme einer Klinik, insbesondere Psychiatrische Einrichtung, Kinderklinik, Tagesklinik, jeweils mindestens Leistungsphasen 3 bis 8;

2. Die Baukosten des Referenzprojekts der Kostengruppen 200-600 (KG) DIN 276: 2018-12 betragen mindestens 4.500.000,00 EUR netto;

3. Projektstand des Referenzprojekts bei Ablauf der Teilnahmefrist in diesem Verfahren: Der Bewerber hat die Leistungen der Leistungsphase 8 HOAI im Zeitraum 01.01.2021 bis zum Ablauf der Angebotsfrist fertiggestellt (das Referenzprojekt kann insgesamt vor 2021 begonnen worden sein).

Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrages.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
42,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung