Herstellung, Beschichtung und Lieferung von Stahlgittermasten für die 110 kV Hochspannungsfreileitung L180/182 Eickum-Enger
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Herstellung, Beschichtung und Lieferung von Stahlgittermasten für die 110 kV Hochspannungsfreileitung L180/182 Eickum-Enger im Netzgebiet der Westfalen Weser Netz GmbH, einschließlich der Füße, Setzrahmen und Montagestäbe, sowie der vollständigen technischen Dokumentation.Der Umfang der Ausschreibung sind 17 Maste mit einer Gesamttonnage ca. 200t und ei-ner Anstrichfläche von 4534m².
Bieterfragen zu den Vergabeunterlagen sind über das Vergabeportal "Deutsches Vergabeportal" www.dtvp.de einzureichen.
Bieterfragen sind ausdrücklich als solche zu kennzeichnen.Gestellte Bieterfragen werden allen anderen Bietern anonymisiert und zusammen mit der Antwort der Auftraggeberin zur Verfügung gestellt. Die Anonymisierung bezieht sich dabei nur auf den Absender, nicht auf den Inhalt der gestellten Bieterfrage. Die Bieterfragen sind daher so zu stellen, dass sie allen anderen Bietern gleichfalls zur Kenntnis gebracht werden können, um dem Gleichbehandlungsgebot Rechnung zu tragen.Die Bieterfragen sind unter konkreter Bezugnahme der fraglichen Stelle in den Vergabeunterlagen zu stellen.
an das oben genannte Vergabeportal www.dtvp.de/satellite/notice gesendet werden.
Vergabekammer Westfalen (bei Bezirksregierung Münster)Albrecht-Thaer-Straße 948147 Münster
Die Bedingungen und Termine im weiteren Verfahren werden im Zuge der Aufforderung zur Angebotsabgabe dem dann aktuellen Bewerberkreis bekannt gegeben.
Zwecks Transparenz wird nachstehend der geplante, unverbindliche weitere Zeitplan zu Informationszwecken dargestellt:Bieterfragen zum Teilnahmewettbewerb: bis 03.07.2026Bieterfragen zur AzA - geplant: bis 12.08.2026Abgabe Angebote - geplant: 21.08.2026Vergabeverhandlungen - geplant KW36/37 2026
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft Drittunternehmen/Nachunternehmer einzusetzen, hat er diese unter Verwendung von Formblatt II TNA im Teilnahmeantrag anzugeben.
Soweit der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung (z. B. im Hinblick auf die geforderten Referenzen) die Kapazitäten anderer Unternehmen (z.B. eines Nachunternehmers oder eines konzernverbundenen Unternehmens, nachfolgend "Drittunternehmen" genannt) in Anspruch nimmt (sog."Eignungsleihe" i.S. des § 47 VgV), muss mit Abgabe des Teilnahmeantrags nachgewiesen werden, dass die für den Auftrag erforderlichen Kapazitäten dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft zur Verfügung stehen. Zu diesem Zweck kann der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung des betreffenden Unternehmens vorlegen. Dieser Nachweis bzw. diese Erklärung ist als Anlage dem Teilnahmeantrag beizufügen.Die nachfolgenden Eignungsnachweise sind auch für Unternehmen vorzulegen, auf die sich ein Bewerber / eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner / ihrer Eignung beruft. Im Falle einer Teilnahme als Bewerbergemeinschaft sind die Eignungsnachweise, sofern nicht ausdrücklich anders geregelt, von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Abgabe des Teilnahmeantrags nicht beiliegende bzw. den Anforderungen formal bzw. inhaltlich nicht genügende Dokumente, Nachweise, Angaben und Erklärungen unter Fristsetzung nachzufordern.
Folgende Angaben / Unterlagen sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
1) Allgemeine Angaben des Bewerbers (jeweils als Eigenerklärung ausreichend): Angabe zur Teilnahme als Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft; im Falle einer Bewerbergemeinschaft: Abgabe einer Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung nach dem vom Auftraggeber bereitgestellten Formblatt I TNA, siehe unter Ziff. I.3);
2) Aktueller Handelsregisterauszug, nicht älter als sechs Monate (auch für etwa einzusetzende Drittunternehmen vorzulegen)
3) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB nach dem vom Auftraggeber bereitgestellten Formblatt III TNA, siehe unter Ziff. I.3), (auch für etwa einzusetzende Drittunternehmen vorzulegen)
4) Allgemeine Darstellung des Unternehmens (max. 2 DIN A4-Seiten mit bspw. Firmenstruktur etc.), nach dem vom Auftraggeber bereitgestellten Lieferantenfragebogen LFB.
5) Eigenerklärung Formblatt VII "Russland-Sanktionen", siehe unter I.3)
6) Eigenerklärung, dass der Bewerber und sein mit dem vorliegenden Vergabeverfahren befasstes Personal sämtliche Informationen aus und über das vorliegende Vergabeverfahren vertraulich behandeln und nicht an Dritte weiterleiten wird, nach dem vom Auftraggeber bereitgestellten Formblatt Vl TNA, siehe unter Ziff. I.3)
7) Abgabe des ausgefüllten Formblattes "06.Vertraulichkeitsvereinbarung_VV", um Zugriff auf den Sharepoint mit den weiteren technischen Unterlagen zu erhalten.
8) Bilanzen des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaftsmitglieder einschließlich einer Gewinn- und Verlustrechnung der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, nach dem vom Auftraggeber bereitgestellten Lieferantenfragebogen LFB.
9) Eigenerklärung über den Gesamtjahresumsatz des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und über den Jahresumsatz des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaftsmitglieder für das Gesamtunternehmen und zusätzlich im Bereich des Ausschreibungsgegenstands oder in einem vergleichbaren Bereich, jeweils für die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre in Deutschland, nach dem vom Auftraggeber bereitgestellten Formblatt lV TNA, siehe unter Ziff. I.3), (auch für etwa einzusetzende Drittunternehmen vorzulegen).
10) Abgabe des ausgefüllten Formblatts "Bonitätsindex" (BI) inklusive gefordertem Nachweis (nicht älter als 6 Monate).
11) Abgabe des ausgefüllten Formblatts "Steuern, Abgaben" (StA) sowie der Bestätigung des Finanzamtes zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung (höchstens 6 Monate alt).
12) Nachweis des Bestehens einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme vonEUR 2,5 Mio. für Sach,- Personen- und Vermögensschäden.
Der Nachweis erfolgt durch Vorlage der Kopie des Versicherungsscheins. (auch, ggf. anteilig -bezogen auf den zugeordneten Leistungsbeitrag, für etwa einzusetzende Drittunternehmen vorzulegen).Sofern eine solche Versicherung derzeit nicht besteht, ist eine Eigenerklärung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft ausreichend, wonach er sich zum Abschluss der vorgenannten Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung unter Nennung der Deckungssumme spätestens bis zum Zeitpunkt des Vertragsbeginns verpflichtet..
13) formlose Bestätigung zur Einhaltung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes.
14) formlose Bestätigung der Allgemeinen Einkaufsbedingungen der Westfalen Weser Gruppehier einzusehen: https://www.westfalenweser.com/wir/unternehmen/lieferanten-einkauf
15) Eigenerklärung, aus der die aktuelle Beschäftigtenzahl des Unternehmens mit Stand zum 31.12.2025 ersichtlich ist, nach dem vom Auftraggeber bereitgestellten Formular V TNA, unter Ziff. I.3), (auch für etwa einzusetzende Drittunternehmen vorzulegen)
- WPK- Zertifikat EXC 3 einer notifizierten Stelle nach DIN EN1090-1 - Zertifizierung nach DIN ISO 9001 oder vergleichbar- 3.1 Zeugnisse für einzelnen Chargen gemäß DIN EN 10204
3 Referenzen zu vergleichbaren Aufträgen sind einzureichen/ anzugeben, nach dem vom Auftraggeber bereitgestellten Formular "Eigenerklärung zu Referenz".
- Anzahlung nur gegen Anzahlungsbürgschaft in gleicher Höhe.- Schlusszahlung nur gegen Gewährleitungsbürgschaft in Höhe von 5 % des Auftragswertes. (Bürgschaften von einem EU-ansässigen Kreditinstitut, Kreditversicherers oder Konzernbürgschaft)Alternativ können an Stelle der geforderten Bürgschaften auch entsprechende Konzerngarantien erstellt/eingereicht werden.- die techn. Spezifikation, im Verhandlungsverfahren und im Angebot genannten und vereinbarten Lieferzeiten sind zwingend einzuhalten (Vertragsstrafe bei Überschreitung des Liefer- oder Fertigstellungsterms "Pönale")- QualitätssicherungDer Auftraggeber behält sich vor, den Fortgang der Arbeiten im Herstellerwerk zu überwachen, ebenso wie die Qualität der Konstruktion und Materialien, ohne jedoch den Auftragnehmer/Hersteller durch diese Kontrolle von seiner Verantwortung zu entbinden.- Weitere Vereinbarungen/Inhalte sind Gegenstand der Vergabeverhandlung.
Geschäftssprache, auch in allen Unterlagen und im Schriftverkehr ist deutsch.
Die Angebotsbearbeitung, die gesamte Vertragsabwicklung, Zeichnungen und Dokumentationen sind in deutscher Sprache auszufertigen