Verfahrensangaben

2026-1005067_Flughafen München_Generalplanerleistungen Lph 5-8 T2 Transfer SiKo E0...

VO: SektVO Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
14.09.2026
23.09.2026 10:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Terminal 2 Gesellschaft mbH & Co oHG
DE232647083
Terminalstraße Nord 1
85356
München-Flughafen
Deutschland
DE21B
vergabe@munich-airport.de
+498997554534

Angaben zum Auftraggeber

---
---
Flughafenanlagen

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
09-0318006-60
80534
München
Deutschland
DE212
vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
+49 892176-2411
+49 892176-2847

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71240000-2
71200000-0
71300000-1
71310000-4
71320000-7
71327000-6
71330000-0
71221000-3
71223000-7
71315000-9
71315200-1
71356400-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Terminal 2 Gesellschaft mbH & Co. oHG plant im Terminal 2 des Flughafens München den Neubau einer zusätzlichen Transfer-Sicherheitskontrolle auf einer freien Dachfläche des Terminal 2 Nord auf Ebene E06. Hintergrund der Maßnahme sind die prognostizierte Zunahme der Passagierzahlen, insbesondere im Transferverkehr, sowie zusätzliche Kapazitätsanforderungen infolge der Einführung des europäischen Entry-Exit-Systems (EES).
Die neue Transfer-Sicherheitskontrolle soll mit voraussichtlich sieben Kontrollspuren ausgestattet werden und künftig die zentrale Abwicklung von Transferpassagieren im Terminal 2 übernehmen. Die Passagierzuführung erfolgt über bestehende Verkehrsflächen und Schnittstellen innerhalb des Terminalsystems. Die Maßnahme umfasst die Planung eines neuen Gebäudevolumens einschließlich der erforderlichen baulichen, technischen und funktionalen Infrastruktur für den späteren Betrieb der Sicherheitskontrollanlage.
Die zu vergebenden Leistungen umfassen insbesondere die Generalplanung einschließlich der Koordination sämtlicher erforderlicher Fachplanungen. Hierzu gehören insbesondere:

- Objektplanung Gebäude,
- Tragwerksplanung,
- Technische Ausrüstung,
- Brandschutzplanung,
- Bauphysik,
- Planungsleistungen für IT-/Datennetze und Kommunikationstechnik,
- Mitwirkung bei Genehmigungen und behördlichen Verfahren,
- Ausschreibungs- und Vergabeleistungen für die Bauausführung,
- Objektüberwachung und Projektabschlussleistungen.

Die Leistungen sind unter Berücksichtigung der flughafenspezifischen Anforderungen und der besonderen Randbedingungen des Sicherheitsbereichs zu erbringen.
Bestandteil der Planungsaufgabe ist insbesondere die Entwicklung und Umsetzung eines genehmigungsfähigen und technisch realisierbaren Gesamtkonzeptes für:

- die Errichtung des Gebäudeaufbaus auf dem Bestandsgebäude,
- die Versorgung der neuen Sicherheitskontrollanlage einschließlich Stromversorgung, Beleuchtung, Klima-, Lüftungs-, Informations- und Datentechnik,
- erforderliche Anpassungen, Erweiterungen oder Anbindungen an bestehende Technikzentralen und Infrastruktursysteme,
- die Integration der Sicherheitskontrolltechnik (insbesondere CT-Scanner und Security Screening Lanes),
- die Schaffung erforderlicher Betriebs-, Büro-, Aufenthalts-, Nachkontroll- und Funktionsflächen für die Nutzerorganisationen,
- die Berücksichtigung betrieblicher, sicherheitsrelevanter und passagierbezogener Anforderungen.
Die Planungs- und Überwachungsleistungen sind unter besonders komplexen Rahmenbedingungen zu erbringen. Das Baufeld befindet sich innerhalb des Luftsicherheitsbereichs des Flughafens München. Planung und Ausführung erfolgen bei laufendem Betrieb eines hochfrequentierten Flughafenterminals. Die Baustellenlogistik ist aufgrund der Lage auf dem Dach des Terminals, eingeschränkter Flächenverfügbarkeit sowie besonderer Sicherheitsanforderungen mit erhöhtem Koordinierungsaufwand verbunden. Zudem sind Konzepte für Bauphasen, Baustellenlogistik, Anlieferung, Arbeiten im Sicherheitsbereich sowie die Minimierung betrieblicher Beeinträchtigungen fortzuschreiben und umzusetzen. Es ist davon auszugehen, dass Teile der Bauleistungen in Nacht- und Mehrschichtbetrieb ausgeführt werden müssen.

Die Maßnahme weist einen hohen Termin- und Koordinierungsdruck auf. Zahlreiche Planungs- und Ausführungsschritte sind zu parallelisieren, um die Fertigstellung innerhalb des vorgegebenen Projektzeitraums sicherzustellen. Vom Auftragnehmer werden entsprechende personelle Kapazitäten sowie nachweisbare Erfahrungen bei der Planung und Realisierung technisch anspruchsvoller Umbau- und Neubaumaßnahmen im Bestand sowie unter laufendem Betrieb erwartet.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Planungsleistungen der Leistungsphasen 5 bis 8 in Anlehnung an HOAI der Bereiche
Objektplanung Gebäude und Innenräume (§33 HOAI)
Tragwerksplanung (§49 HOAI)
Technische Ausrüstung (§53 HOAI, Anlagengruppen 1,2,3,4 und 7)
Fachplanung Bauphysik "Wärmeschutz und Energiebilianzierung" (Anlage 1 HOAI, 1.2)
als Generalplanerleistungen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
02.04.2027
25.06.2030
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Terminalstraße Nord 1
85356
München-Flughafen
Deutschland
DE21B

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Gesamtwertungssumme Preis

s. Vergabeunterlagen

Gewichtung
50,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Auftragsbezogene Qualitäts- und Leistungsmerkmale

s. Vergabeunterlagen

Gewichtung
50,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

a) Der Auftraggeber ist ausschließlich Sektorenauftraggeber nach § 100 Abs. 1 Nr. 2 GWB.

Der Auftraggeber wird im Vergabeverfahren von der Flughafen München GmbH vertreten.

Zur Vereinfachung werden die vorgenannten Auftraggeber in der Bekanntmachung nur als "Auftraggeber" bezeichnet.

b) Zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren:
Die Unterlagen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen sowie zur wirtschaftlichen und finanziellen und zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Eignungsunterlagen) sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft in einem gesonderten Bewerbungsbogen vorzulegen. Im Rahmen einer Eignungsleihe (z. B. durch Subunternehmer) sind die Eignungsunterlagen für die anderen Unternehmen insoweit in einem gesonderten Bewerbungsbogen vorzulegen, als die Bezugnahme auf die Leistungsfähigkeit Dritter erfolgt. Zusätzlich hat der Bewerber gesondert die Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen vorzulegen, nach deren Inhalt die rechtlich und tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die entsprechenden Ressourcen der Dritten nachgewiesen wird. Zusätzlich sind zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen von eignungsleihenden Unternehmen die entsprechenden Erklärungen abzugeben.

Bei einer Leihe der wirtschaftlichen oder finanziellen Leistungsfähigkeit ist durch das eignungsleihende Unternehmen ausdrücklich zu bestätigen, dass es mit dem Bewerber im Auftragsfall gemeinsam für die Auftragsdurchführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe haftet.

Bei einer Leihe der beruflichen Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- oder Befähigungsnachweise oder die einschlägige berufliche Erfahrung (Referenzen, ist durch das eignungsleihende Unternehmen ausdrücklich zu bestätigen, dass es die Leistungen als Subunternehmer im Auftragsfall erbringen wird, für die diese Kapazitäten benötigt werden.

c) Vorgaben für eine Bewertung von Teilnahmeanträgen:

Sollten mehr Bewerber grundsätzlich geeignet sein, als zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden sollen, so wird der Auftraggeber die Bewerber auswählen, welche die nachfolgend aufgeführten Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird der Auftraggeber die nachfolgend beschriebene Bewertung vornehmen. Der Auftraggeber wird eine Bewertungsmatrix verwenden, bei der ein Bewerber maximal 1.000 Punkte erreichen.

Welche Eignungsunterlagen mit welcher Gewichtung hierbei berücksichtigt werden, ist der Benennung der Eignungsunterlagen zu entnehmen. Die Gewichtung für die Bewertung der Referenzlage wird wie folgt untereilt:
- Vergleichbarkeit der Art der Leistungen, einschließlich etwaiger besonderer Umstände der Leistungserbringung 300 Punkte,
- Vergleichbarkeit des Umfangs erbrachten Leistungen 300 Punkte und
- Umfang der vom Bewerber selbst erbrachten Leistungen 100 Punkte.

Die Bewertung der wertungsrelevanten Eignungsunterlagen wird anhand des nachfolgenden Bewertungsmaßstabes erfolgen:

- 5 Punkte: Der Bewerber erfüllt das jeweilige Merkmal vollständig und uneingeschränkt;
- 4 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal vereinzelt bzw. geringfügige Defizite und Schwächen aufweisen;
- 3 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal mehrere bzw. nicht lediglich geringe Defizite und Schwächen aufweisen;
- 2 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal weiterreichende bzw. gewichtige Defizite und Schwächen aufweisen oder: Die Erklärungen und Angaben des Bewerbers enthalten zum jeweiligen Merkmal nur wenige wertungsfähige Aussagen;
- 1 Punkt: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal insgesamt bzw. schwerwiegende Defizite und Schwächen aufweisen;
- 0 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal in allen Belangen ungenügend bzw. unzureichend sind, oder: Die Erklärungen und Angaben des Bewerbers enthalten zum jeweiligen Merkmal keine wertungsfähigen Angaben

Der Auftraggeber wird Teilnahmeanträge unberücksichtigt lassen, die bei einer Bewertung weniger als 600 Punkte oder bei einem Kriterium 0 oder 1 Punkt erreichen.

Die Ermittlung des Punkteergebnisses für jede Unterlage erfolgt durch die Verwendung eines Gewichtungsfaktors, mit dem bei einer Bewertung mit 5 Punkten die jeweilige maximale Punktezahl entsprechend der prozentualen Gewichtung erzielt werden kann Bei einer mehrfachen Belegung einer Rangstelle und Überschreitung der Höchstzahl von Bietern, wird der Auftraggeber alle Bewerber mit einer erfolgreichen Rangstelle berücksichtigen.

d) Die in dieser Bekanntmachung enthaltenen Zeitangaben und Fristen stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung.

e) Der Auftraggeber behält sich vor, bei Unterschreitung der Mindestzahl von drei zulassungsfähigen Bewerbungen das vorliegende Vergabeverfahren einzustellen. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, bei einer Unterschreitung der Mindestzahl von drei wertungsfähigen Angeboten das vorliegende Vergabeverfahren einzustellen. Bei einer losweisen Vergabe gelten die voranstehenden Vorbehalte für jedes Los.

f) Datenschutz Der Bewerber hat die Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung, des Bundesdatenschutzgesetzes sowie anderer geltender Gesetze zum Schutz personenbezogenen Daten einzuhalten. Für die Übermittlung personenbezogener Daten an den Auftraggeber trägt der Bewerber die datenschutzrechtliche Verantwortung und hat entsprechend die Rechtmäßigkeit sicherzustellen (z.B. durch Einholung von Einwilligungen bei Angaben natürlicher Personen).

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge einen Bewerbungsbogen erstellt. Der Bewerbungsbogen ist über die Vergabeplattform des AG nach Registrierung herunterzuladen.
Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache in Textform über die Vergabeplattform des Auftraggebers einzureichen, bei fremdsprachigen Dokumenten mit deutscher Übersetzung.
Der Auftraggeber wird die frist- und formgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge zunächst auf Vollständigkeit prüfen. Der Auftraggeber behält sich nach § 51 Abs. 2 SektVO unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung vor, die Bewerber aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen oder sonstige Nachweise nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren.
Der Auftraggeber wird anschließend die vollständigen und fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge inhaltlich prüfen. Unbeschadet etwaiger Mindestanforderungen wird der Auftraggeber inhaltlich prüfen, ob die grundsätzliche Eignung des Bewerbers nach den benannten Eignungsunterlagen vorliegt. Kann im Ergebnis die grundsätzliche Eignung nicht bejaht werden, wird der Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt. Die Eignungsprüfung bezieht sich auch auf die Einhaltung etwaiger Mindestanforderungen an die Eignung.
Der Auftraggeber behält sich vor, die veröffentlichten informatorischen Vergabeunterlagen anzupassen und den ausgewählten Bewerbern eine überarbeitete Fassung der Vergabeunterlagen, insbesondere der Leistungsbeschreibung zur Verfügung zu stellen.
Der Auftraggeber behält sich nach § 15 Abs. 4 SektVO vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9DM7X1

Einlegung von Rechtsbehelfen

Auf die Rügeobliegenheiten nach § 160 Abs. 3 GWB wird verwiesen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 S.1 Nr. 4 GWB insbesondere unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Es gilt die gesetzliche Ausgangslage nach § 51 SektVO

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB:
Eigenerklärung des Bewerbers, dass kein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB vorliegt.
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Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB:
Eigenerklärung des Bewerbers, dass kein Ausschlussgrund nach § 124 GWB vorliegt.
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Eigenerklärung nach § 22 Abs. 1 und 2 LkSG:
Eigenerklärung des Bewerbers, dass für den Bewerber kein im Sinne des § 22 Abs. 1 und Abs. 2 des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) relevanter rechtskräftig festgestellter Verstoß gegen das LkSG vorliegt.
==========================
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen sonstiger Ausschlussgründe:
Eigenerklärung des Bewerbers,
dass der Bewerber nach bestem Wissen und aufgrund sorgfältiger Prüfung keine Kenntnis davon hat, dass weder er noch eine seiner Tochtergesellschaften oder ein verbundenes Unternehmen, an dem er die Mehrheit der Anteile hält, als sanktionierte Person geführt wird, gegen die wirtschaftliche oder rechtliche Beschränkungen aufgrund einer Sanktionsverordnung (z.B. Antiterrorverordnung VO (EG) Nr. 2580/2001 (Anti-Terrorismus), VO (EG) Nr. 881/2002 (Al-Qaida), VO (EU) Nr. 753/2011 (Taliban), VO (EU) 2019/796 (Cyberangriffe), oder VO (EU) Nr. 269/2014 (Handlungen, die die territoriale Unversehrtheit, Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine untergraben oder bedrohen)) verhängt wurden;
dass kein Verbot einer Auftragsvergabe an den Bewerber nach Art. 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022 vorliegt;
Der Bewerber erklärt, dass er im Auftragsfall keine Unterauftragnehmer/Nachunternehmer, Lieferanten oder die Eignung leihende Dritte einsetzen wird, für die Art. 5k Abs. 1 a) - c) der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022 zutrifft (siehe oben) und auf die mehr als 10% des Auftragswerts entfallen.

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
8
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Handelsregisterauszug

Benennung der Handelsregisternummer oder eine gleichwertige eindeutige Unternehmensbezeichnung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers.
Der Auftraggeber behält sich vor, einen aktuellen Nachweis in Kopie über eine Eintragung bei Bewerbern nach Einreichung des Teilnahmeantrags zu fordern.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

Gesellschafts- und Konzernstruktur

Eigenerklärung des Bewerbers, dass er von keiner gesellschafts-/konzernrechtlichen oder persönlichen Verflechtungen mit anderen Architektur-/Ingenieurbüros oder mit Bau- oder Lieferfirmen betroffen ist, welche geeignet sind, im Auftragsfall bei einem Auftraggeber die Besorgnis eines gegenwärtigen oder künftigen Interessenkonflikts auszulösen. Der Auftraggeber behält sich vor, eine Offenlegung der Gesellschafts- und Konzernstruktur nachträglich zu fordern.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Spezifischer Jahresumsatz

Umsatz für vergleichbare Leistungen

Eigenerklärung zum Umsatz des Bewerbers (EUR, netto), der auf Leistungen entfällt, die mit den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, aufgeteilt für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Als vergleichbar angesehen werden Umsätze für Planungsleistungen aus einer Kombination bzw. ähnlich, gleichwertigen Kombination von Objektplanung, Fachplanung Tragwerksplanung sowie Fachplanung Technische Ausrüstung, welche in Generalplanerfunktion erbracht wurden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
100,00

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

Gesamtumsatz

Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Bewerbers (EUR, netto), aufgeteilt für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
100,00

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Arbeitskräfte

Benennung der Anzahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beim Bewerber beschäftigten Arbeitskräfte (für jedes Geschäftsjahr getrennt), gegliedert nach Berufsgruppen, Zuordnung zur Planungseinordnung gemäß HOAI (Objekt-, Tragwerks-, TGA-Planung (aufgeteilt nach Anlagengruppen), weitere Fachplanungen bzw. Sonstige),
sowie nach Anzahl

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
100,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Referenzlage

Angaben zu realisierten oder in der Realisierung weit fortgeschrittenen Referenzprojekten des Bewerbers aus den vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung vergangenen 60 Monaten, bei denen in Art und Umfang mit der vorliegend ausgeschriebenen Leistung (vgl. Vergabeunterlagen) vergleichbare Leistungen durchgeführt wurden. Erwartet werden folgende Angaben für jedes Referenzprojekt:

- Name und Adresse des Auftraggebers; eine Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse bleibt vorbehalten;
- Bezeichnung und Standort des Referenzobjekts
- Kurzbeschreibung der Art bzw. Komplexität der erbrachten Leistungen mit Angaben zu:

- Einordnung als Neubau, Umbau, Erweiterung oder Sanierung/Modernisierung im Bestand, sonstiges -Nutzungsart des Referenzprojektes - Charakteristische Größeneinordnung nach Fläche, Volumen o.ä. - mit Benennung der besonderen Umstände der Leistungserbringung wie etwa unter laufendem Betrieb, Bauen im Bestand, Leistungserbringung in einem Sicherheitsbereich oder unter vergleichbaren Beschränkungen des Zutritts - Benennung der beauftragten Leistungen (Objektplanung Gebäude, Tragwerksplanung, Planung Technische Ausrüstung nach § 53 Abs. 2 ALG 1, 2, 3, 4, 7 HOAI, Bauphysik (Wärmeschutz-Energiebilanzierung) sonstiges); - Benennung Komplexität des Projektes mit Einstufung in die Objektliste nach HOAI Anlage 10 sowie Angabe der Honorarzone für Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude mit entsprechender Begründung für die Einordnung - Benennung Komplexität des Projektes mit Einstufung in die Objektliste nach HOAI Anlage 14 sowie Angabe der Honorarzone für Planungsleistungen der Tragwerksplanung mit entsprechender Begründung für die Einordnung - Benennung Komplexität des Projektes mit Einstufung in die Objektliste nach HOAI Anlage 15 sowie Angabe der Honorarzone für Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung mit entsprechender Begründung für die Einordnung

Kurzbeschreibung des Umfangs der erbrachten Leistungen mit Angaben zu:
- Ca.-Angaben der anrechenbaren Kosten in den Kostengruppen 300 sowie 410, 420, 430, 440 und 470 nach DIN 276, Fassung 2018 (EUR/netto)
- ca.- Auftragssumme der (General-) Planerleistung (EUR netto) - Benennung der beauftragten und vom Bewerber bearbeiteten Leistungsphasen gem. HOAI

- Zeitraum der Leistungserbringung

- Angabe über die Art der Beauftragung (Generalplaner, Objektplaner, Fachplaner, sonstige), ob die Leistungen als Hauptauftragnehmer, als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Firmen erbracht wurden, sowie ggf. Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen nicht als Eigenleistung erbracht wurden.

Mindeststandard:
Zusätzlich zu den voranstehenden Vorgaben für Referenzen müssen mind. in einer Referenz die nachfolgenden Anforderungen erfüllt werden:
- Der Bewerber muss seine Erfahrung im Bereich der Planung von Flughafenanlagen oder Hochbauprojekten mit vergleichbarer Komplexität und vergleichbarem Umfang dadurch nachweisen, dass zusätzlich zu den voranstehenden allgemeinen Anforderungen (z.B. maßgeblicher Zeitraum) mind. eine Referenz alle nachfolgenden Anforderungen erfüllt:
- Mindestens bei einem Referenzprojekt müssen die Leistungsphasen 5-8 abgeschlossen sein
- Mindestens bei einem Referenzprojekt muss die Leistung eines Generalplaners (mindestens 3 weitere Leistungsbilder gemäß HOAI neben der Objektplanung) als Hauptauftragnehmer erfolgt sein - Mindestens ein Referenzprojekt muss folgende Eigenschaften erfüllen: Um- oder Neubau im Bereich eines Flughafenterminals, Projekt im Flughafensicherheitsbereich oder mit vergleichbaren Beschränkungen des Zutritts
- Ein Referenzprojekt muss Baukosten der Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 in Höhe von mind. 8.000.000 EUR/netto aufweisen Die vorgenannten Anforderungen können in unterschiedlichen Referenzprojekten nachgewiesen werden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
700,00

Finanzierung

gem. Vergabeunterlagen

Sicherheiten gemäß Vergabeunterlagen

Rechtsform des Bieters

Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss - zusätzlich zum Bewerbungsbogen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft - eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft in Textform abgegeben werden. Die Aufteilung der Leistungsbereiche bzw. Aufgaben auf die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall ist darzustellen.

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

gemäß § 128 Abs. 1 GWB.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung

Sicherheitsüberprüfung der Mitarbeiter zwingend zur ordnungsgemäßen Auftragsausführung erforderlich.
Details siehe Vergabeunterlagen, hier Ziffer 10 der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.

30.04.2027