Der Auftrag umfasst die Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI i.V.m. Anlage 15 HOAI (Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9) für den Neubau der Sporthalle Karlshagen. Es sind die Fachplanungsleistungen für Sanitär-, Heizungs- und Lüftungsinstallation, Starkstrominstallation und Schwachstrominstallation mit Sat-Anlage, Klingelanlage, Einbruch- und Brandmeldeanlage, kabelgebundenes und kabelloses Netzwerk, Beleuchtung sowie Beschallung- und Videotechnik zu erbringen.
Weitere Details können Ziff. 2.2 der Vergabeunterlage entnommen werden.
Die bisherige Sporthalle der Gemeinde Karlshagen in der Schulstraße 4, 17449 Karlshagen, ist organisatorisch der Heinrich-Heine-Schule angegliedert. Neben dem Schulsport sowie sonstigen schulischen Veranstaltungen bietet die Gemeinde Vereinen, Gruppen etc. die Nutzung der Sporthalle an. Die Sporthalle ist jedoch abgängig und wird abgerissen. Die Gemeinde Ostseebad Karlshagen (im Folgenden auch nur als "Auftraggeberin" bezeichnet) beabsichtigt daher den Neubau einer Sporthalle in unmittelbarer Nähe (Grundstück: Straße des Friedens 6, 17449 Karlshagen). Bei dem Neubau soll es sich um eine 2-Feldsporthalle inkl. Sozialtrakt handeln. Zur Veranschaulichung des geplanten Bereichs für die neue Sporthalle wird auf den beiliegenden Lageplan (Anlage 01) verwiesen.
Unterkriterien:a) Gesamthonorar: 45%b) Stundensatz: 5%Näheres s. Bewertung und Bewertungsmethode s. Ziff. 10.2.1 der Vergabeunterlage.
Unterkriterien: a) Persönliche Referenzen: 20%b) Berufserfahrung des Projektleiters: 10%Näheres s. Bewertung und Bewertungsmethode s. Ziff. 10.2.2 der Vergabeunterlage.
Unterkriterien:a) Konzept: Organisations- und Personalstruktur, örtliche Präsenz: 10%b) Konzept: Zeitplanung und Kostenkontrolle: 10%Näheres s. Bewertung und Bewertungsmethode s. Ziff. 10.2.3 der Vergabeunterlage.
Es bestehen folgende Leistungsstufen:- Stufe 1: LPH 1-3 - Stufe 2: LPH 4-6 - Stufe 3: LPH 7-9Die Beauftragung der Stufe 1 erfolgt unmittelbar mit Zuschlagserteilung. Es ist beabsichtigt, weitere Stufen zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der Stufen 2-3 besteht jedoch nicht.
Informationen über die Überprüfungsfristen: Es sind die Angaben, Rechtsbehelfsfristen und Präklusionsbestimmungen nach § 160, 161 GWB zu beachten. § 160 GWB Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
§ 161 GWB Form, Inhalt (1) Der Antrag ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten. Ein Antragsteller ohne Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt, Sitz oder Geschäftsleitung im Geltungsbereich dieses Gesetzes hat einen Empfangsbevollmächtigten im Geltungsbereich dieses Gesetzes zu benennen. (2) Die Begründung muss die Bezeichnung des Antragsgegners, eine Beschreibung der behaupteten Rechtsverletzung mit Sachverhaltsdarstellung und die Bezeichnung der verfügbaren Beweismittel enthalten sowie darlegen, dass die Rüge gegenüber dem Auftraggeber erfolgt ist; sie soll, soweit bekannt, die sonstigen Beteiligten benennen.
a) Mit dem Teilnahmeantrag sind zusätzlich die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB (Anlage 03) sowie die Eigenerklärung Russland Sanktionen (Anlage 07) auszufüllen und einzureichen. b) Bietergemeinschaften werden wie Einzelbewerber/-bieter behandelt. Bietergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch. Soweit sich eine Bietergemeinschaft an diesem Verfahren beteiligen möchte, ist mit dem Teilnahmeantrag die Erklärung der Bietergemeinschaft (Anlage 08 Erklärung Bietergemeinschaft) einzureichen. Im Übrigen wird auf die Vorgaben in Ziff. 6.1 der Vergabeunterlage verwiesen. c) Eignungsleihe: Zum Nachweis der Eignung kann ein Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen. Dies gilt jedoch nur dann, wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden. Es wird auf § 47 VgV verwiesen. Für den Fall der Eignungsleihe hat der Bewerber daher die entsprechenden Erklärungen des eignungsleihenden Unternehmens einzureichen. Im Übrigen wird diesbezüglich auf die Vorgaben Ziff. 6.2 der Vergabeunterlage verwiesen. d) Nachunternehmereinsatz: Bei beabsichtigtem Nachunternehmereinsatz hat der Bieter die Erklärung bei Weitergabe von Leistungen an Nachunternehmer (Anlage 15) mit dem Angebot vorzulegen. Im Übrigen wird diesbezüglich auf Ziff. 8.8 der Vergabeunterlage verwiesen. e) Begrenzung der Anzahl der Bewerber gem. § 51 VgV: Sofern sich nach abschließender Auswertung und Prüfung der Teilnahmeanträge mehr als 5 Unternehmen zur Auftragsdurchführung geeignet erweisen, wird die Auftraggeberin eine Begrenzung des Bieterkreises vornehmen und maximal 5 Unternehmen zur Angebotsabgabe auffordern. Die konkreten Maßgaben und Wertungskriterien für die Teilnahmeanträge hierzu können der Ziff. 7 der Vergabeunterlage entnommen werden. f) Zuschlagsvorbehalt Erstangebote: Die Auftraggeberin behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen (§ 17 Abs. 11 VgV). g) Vorbehalt Verringerung des Bieterkreises: Die Auftraggeberin behält sich vor, gegebenenfalls ab dem Zeitpunkt der Prüfung und Wertung der Angebote (Erstangebote) den Bieterkreis anhand der festgelegten Zuschlagskriterien sukzessive zu verkleinern, § 17 Abs.12 VgV.
Näheres siehe Ziff. 8.2 der Vergabeunterlage.
s. §§ 123, 124 GWB
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Auszug aus dem Handelsregister, der nicht älter als 6 Monate ab dem Tag der Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung ist. Bei Bildung einer Bietergemeinschaft ist der Handelsregisterauszug jeweils von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft mit dem Angebot einzureichen.
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Vorlage einer Wirtschaftsauskunft bzw. Bonitätsbeurteilung (z.B. durch die Creditreform AG oder gleichwertig), die nicht älter als 6 Monate ab dem Tag der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung ist.
Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, sofern das Unternehmen bereits seit dieser Zeit besteht, andernfalls eine Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens seit dessen Bestehen. Bitte verwenden Sie hierzu das bereitgestellte Formular (Anlage 04). Mindestvoraussetzung ist ein durchschnittlicher Mindestjahresumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren in Höhe von insgesamt: 500.000,00 Euro (netto).
Eigenerklärung des Bewerbers, dass für den Auftragsfall eine dem Auftrag entsprechende Berufshaftpflichtversicherung bzw. Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens den folgenden Deckungssummen abgeschlossen wird: i) Personen- und Sachschäden: 4.000.000 EUR,ii) Vermögensschäden: 2.000.000 EUR. iii) Die geforderten Deckungssummen stehen jeweils mindestens 2-fach pro Jahr zur Verfügung. Bitte verwenden Sie hierzu das bereitgestellte Formular (Anlage 05). Bei Bildung einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung jeweils von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft mit dem Angebot einzureichen. Der Auftraggeber wird vor Zuschlagserteilung einen Nachweis über den Abschluss einer entsprechenden Berufs/Betriebshaftpflichtversicherung mit den vorgenannten Anforderungen einfordern.
Benennung von Referenzen (Referenzen des Unternehmens) für Planungsleistungen, die mit dem gegenständlichen Auftrag vergleichbar sind. Die einzureichenden Referenzen des Bewerbers haben folgende Angaben zu enthalten: - Benennung des Auftraggebers (Kontaktdaten des Ansprechpartners); - Beschreibung des Projektes; - Projektvolumen; - Zeitraum der Leistungserbringung (inkl. abgeschlossene Leistungsphasen) (s. bereitgestelltes Formblatt Anlage 06). Mindestvoraussetzungen sind 2 mit diesem Auftrag vergleichbare Referenzen. Als mit diesem Auftrag vergleichbar werden Referenzen anerkannt, die folgende Merkmale aufweisen: - Fachplanung Technische Ausrüstung für den Neubau einer Sporthalle in den Jahren 2016-2026; - Bauvolumen (KG 400): mind. 1.000.000 EUR (netto); - Ausführung und Abschluss mindestens LPH 3-8.Sofern eine angegebene Referenz jeweils im Vergleich die vorgenannten Mindestmerkmale mehrerer Lose kumulativ erfüllt, wird die Mindestvoraussetzung jeweils für mehrere Lose insoweit als erfüllt angesehen.
Angabe der durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl des Unternehmens in den für die ausgeschriebene Planungsleistung relevanten Abteilungen der letzten drei Kalenderjahre (2023, 2024, 2025) hervorgeht. Freiberufliche Mitarbeiter sind nicht einzubeziehen.
Studien- und Ausbildungsnachweise des Projektleiters: Verbindliche Benennung des Projektleiters und Darlegung seiner fachlichen Qualifikation. Mindestvoraussetzungen: Qualifikationsnachweis des Projektleiters: Vorlage eines Nachweises über die Berufsqualifikation als Ingenieur oder gleichwertig.