Verfahrensangaben

Festmacherboote

VO: SektVO Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
21.10.2026
28.10.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Deutsche Energy Terminal GmbH (DET)
DE3591 95973
Luise-Rainer-Straße 5
40235
Düsseldorf
Deutschland
DEA11
office@energy-terminal.de
0800 - 5895 2478

Angaben zum Auftraggeber

Von einer Bundesbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen
---
Hafeneinrichtungen

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Die Vergabekammern des Bundes
991-02380-92
Villemombler Straße 76
53123
Bonn
Deutschland
DEA22
vk@bundeskartellamt.bund.de
+49 228 9499-0

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

60651100-7
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Deutsche Energy Terminal GmbH (nachfolgend "Auftraggeberin" oder "DET") schreibt die Vergabe von Festmacherbootleistungen für das Flüssigerdgasterminal in Stade aus.
Die Bundesrepublik Deutschland hält 100 % der Anteile an der DET. Die Auftraggeberin ist hauptverantwortliche Betreiberin von Flüssiggasterminals, sogenannte "Floating Storage and Regasification Units" (FSRU). Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie betreibt die DET die ersten deutschen Terminals, über die das LNG vom Schiff in das Gasnetz eingespeist wird.
Aktuell sind vier Flüssigerdgasterminals an der Nordseeküste unter Kontrolle der DET. Die Flüssigerdgasterminals in Wilhelmshaven 1 und 2 als auch Brunsbüttel sind bereits in Betrieb, das nächste Flüssigerdgasterminal folgt in Stade.
Die DET wurde dafür eingerichtet, die Charterverträge der FSRUs zu führen, die Errichtung der landseitigen Infrastruktur zu begleiten und insbesondere die operative Verantwortung des Terminalbetriebes wahrzunehmen. Dazu wird maßgeblich auf erfahrene Dienstleister zurückgegriffen. Die DET kooperiert dabei mit zahlreichen Partnern, insbesondere Schiffseignern, Hafenbetreibern, Netzbetreibern, Genehmigungsbehörden und Gashändlern.
Die DET bietet die Regasifizierungskapazitäten für LNG-Lieferanten an und erhält Nutzungsentgelte für die erbrachte Infrastrukturdienstleistung.
Mit den staatlichen Flüssiggasterminals sichert die Bundesregierung die Energieversorgung. Mit der vollständigen Einstellung der Lieferungen über die Gaspipeline Nord Stream 1 im Jahr 2022 ist Deutschland in eine signifikante Gasmangellage geraten. Dies erforderte eine umgehende Diversifizierung der Lieferquellen, wobei ein maßgeblicher Anteil der Versorgung in Form von LNG-Importen über Terminals sicherzustellen ist.
Zugleich muss der Umbau hin zu erneuerbaren Energien und mehr Energieeffizienz konsequent vorangetrieben werden. Deshalb ist es auch gesetztes Ziel der DET, über die Versorgungssicherheit hinaus zum Umstieg auf erneuerbare und klimafreundliche Gase beizutragen.
Die DET beabsichtigt die Beauftragung eines externen Dienstleisters zur Erbringung von Festmacherbootleistungen für das Flüssigerdgasterminal Stade.
Der Begriff Flüssigerdgasterminal erfasst im Folgenden sowohl die "Floating Storage and Regasification Units" ("FSRU") als auch die Umschlaganlagen an Land (Suprastruktur)

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand dieser Ausschreibung sind insbesondere:
- Stationierung von zwei Festmacherbooten im Nahbereich des Umschlagortes am Flüssigerdgasterminal in Stade.
- Sicherstellung der Einsatzfähigkeit der Festmacherboote (24/7/365).
- Übernahme von Sofortmaßnahmen bei Überlastung der Festmacherleinen oder bei Abreißen von Leinen der FSRU und/oder des Flüssigerdgastankers bei Starkwinden (Windgeschwindigkeiten > 14 m/s oder auf Weisung des Flüssigerdgasterminalbetreibers).
- Übernahme von gängigen Festmacherboot-Tätigkeiten (An- und Ablegen der FSRU und/oder Flüssiger-dgastanker) auf Weisung des Flüssigerdgasterminalbetreibers.
- Übernahme von gängigen Unterstützungsleistungen außerhalb von Notsituationen auf Weisung des Flüssigerdgasterminalbetreibers.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird bei Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwör-tern in dieser Unterlage und deren Anhängen die männliche Form verwendet. Diese gilt im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
01.01.2027
31.12.2027

Die DET behält sich vor, den Beginn der Leistungen abhängig von der Inbetriebnahme anzupassen. Darüber hinaus behält sich die DET vor, den Vertrag drei Mal, um jeweils drei weitere Monate zu verlängern. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt insgesamt 21 Monate und endet damit am 30.09.2028. Die DET ist berechtigt, die jeweilige Verlängerungsoption durch Erklärung in Textform gegenüber dem Auftragnehmer spätestens einen Monat vor Ablauf der jeweils laufenden Vertragsperiode auszuüben.

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Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

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Deutschland
DEA11

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

Preis ist das Einzige Zuschlagskriterium

Gewichtung
100,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y8LM8ZA

Einlegung von Rechtsbehelfen

Auf die Rügepflicht des § 160 Abs. 3 GWB wird
hingewiesen. Hiernach ist ein Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer
zulässig, soweit a. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber der
Auftraggeberin innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist
nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, b. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der
Auftraggeberin gerügt werden, c. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder
zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, d. nicht mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

3
Monate

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Sollten die Unterlagen unvollständig sein, behält sich die
Auftraggeberin vor, die fehlenden Teile entsprechend § 51 SektVO nachzufordern.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Wir erklären, dass wir im Auftragsfall den Nachweis über eine gültige Betriebshaftpflichtversi-cherung mit einer Deckungssumme für Personen- und Sachschäden i.H.v. mind. 2 Mio. EUR pauschal je Versicherungsfall, zweifach maximiert für alle Versicherungsfälle eines Versiche-rungsjahres, sowie für Vermögensschäden (einschließlich Datenschutzverletzungen) i.H.v. mind. 1 EUR Mio. je Versicherungsfall, ebenfalls zweifach maximiert vorlegen werden.

Darüber hinaus verpflichtet sich der Bieter, im Auftragsfall die in Ziffer 5 des Vertrags (Anlage III) geregelten branchenspezifischen Versicherungen (H&M, Kriegsrisiko, P&I) nachzuwei-sen.

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

Gefordert ist die Angabe des durchschnittlichen Netto-Jahresumsatzes in den letzten drei Geschäftsjahren. Die Abfrage erfolgt informatorisch.

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Geben Sie die Anzahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jeweils im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeitenden (Vollzeitäquivalente) sowie der Festmacher mit Bootsführerbefähigung (Festmacherbootsführer) und der Festmacher ohne Bootsführer-befähigung (Festmacher) an. Die Abfrage erfolgt informatorisch.

Eignungskriterium

Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten

Alle im Rahmen der Auftragsdurchführung eingesetzten Festmacherbootsführer weisen gültige Befähigungszeugnisse für den Hafen Stade und das Befahren der Elbe vor.

Der Nachweis ist spätestens bei Zuschlag einzureichen.

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Alle Festmacherbootsführer und Festmacher, die auf den Festmacherbooten eingesetzt werden müssen, mindestens drei Jahre Erfahrung als Festmacher vorweisen. Dazu müssen die Bieter entsprechende Nachweise (bspw. Lebensläufe etc.) mit dem Angebot einreichen.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Der Bieter hat mit seinem Angebot mindestens ein Referenzprojekt aus den letzten drei Jahren, einschließlich Personal einzureichen. Dabei muss dieses Referenzprojekt die Bereitstellung von Festmacherbooten umfassen. Mit Abgabe eines Angebotes erklärt sich der Bieter mit der Prüfung vorgelegter Referenzen einverstanden.

Hinweis: Soweit der Bieter oder die Bietergemeinschaft im Hinblick auf die wirtschaftliche und finanzielle bzw. technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen möchte (Eignungsleihe) ist dies durch den Bieter bzw. die Bietergemeinschaft mit dem Formblatt "Einsatz Eignungsleihe" zu erklären. Für das sich zur Eignungsleihe verpflichtende Unternehmen ist das Formblatt "Verpflichtungserklärung Eignungsleihe" einzureichen

Finanzierung

Siehe Vergabeunterlagen

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Siehe Vergabeunterlagen

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

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Angaben zur Sicherheitsüberprüfung