Verfahrensangaben

Grundhafter Ausbau Knochstraße in Saalfeld/Saale - Planungsleistungen HOAI 2021 §§...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
31.08.2026 15:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Saalfeld/Saale
160730077
Markt 1
07318
Saalfeld / Saale
Deutschland
DEG0U
Vergabestelle - Frau Frances Voigt
vergabestelle@stadt-saalfeld.de.de
+49 3671-598218
+49 3671-598159

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

PAD .Baum .Freytag .Leesch
DE150219090
Graben 1
99423
Weimar
Deutschland
DEG05
mail@pad-weimar.de
+49 3643420407
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Freistaats Thüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt
16900334-0001-29
Jorge-Semprún-Platz 4
99423
Weimar
Deutschland
DEG05
Vergabekammer@tlvwa.thueringen.de
+49 361573321-254
+49 361573321-059

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Stadt Saalfeld/Saale beabsichtigt den grundhaften Ausbau der Knochstraße, beginnend am Kreuzungsbereich Knochstraße/Helenenstraße/Grüne Mitte bis östlich des Kreuzungsbereichs Knochstraße/Reschwitzer Straße/Tiefer Weg. Die geplante Ausbaulänge beträgt ca. 750 m. Die Baumaßnahme ist als Gemeinschaftsmaßnahme mit dem ZWA Saalfeld-Rudolstadt und der Saalfeder Energienetze geplant. Durch den ZWA Saalfeld-Rudolstadt werden im Zuge der Baumaßnahme sowohl Mischwasserkanäle als auch die Trinkwasserleitungen einschließlich der Hausanschlussleitungen erneuert. Die Saalfeder Energienetze GmbH beabsichtigt die partielle Erneuerung der Gasleitungen, den Rückbau der ELT-Freileitungen, die Neuverlegung von Erdkabeln sowie die Erneuerung alter Hauanschlüsse. Parallel zum geplanten Straßenausbau ist seitens der Stadt Saalfeld/Saale geplant, die Köditzbachverrohrung, die die Knochstraße nördlich des Einmündungsbereichs Knochstraße/Brucknerstraße quert, zu erneuern. Die Knochstraße ist eine verkehrswichtige innerörtliche Straße. Sie trägt im Straßennetz der Stadt Saalfeld/Saale den Charakter einer angebauten Hauptverkehrsstraße. Darüberhinaus verkehrt in der Knochstraße Linienbusverkehr der KomBus GmbH. Im Bestand schwanken die Fahrbahnbreiten im Planungsbereich zwischen minimal 6,00 m und maximal 6,80 m. Die Verkehrsraumbreiten liegen zwischen minimal 10,20 m und maximal 12,80 m. Im Bestand ist die Fahrbahn mit Granitbordsteinen mit unterschiedlichen Anschlaghöhen eingefasst. Die Fahrbahn ist mit Bitumen befestigt. Die beidseitig geführten Gehweganlagen sind tlw. mit Bitumen und tlw. mit Betonpflaster befestigt. Die Zufahrten zu den Grundstücken wurden überwiegend mit Bitumen und tlw. mit Granitkleinpflaster befestigt. Das Parken ist am östlichen Fahrbahnrand im Abschnitt Einmündung Helenenstraße bis Einmündung Brunnenstraße unter Mitbenutzung des östlichen Gehweges gestattet. Das Querprofil der Straße weist überwiegend ein Dachprofil auf. Die Straßenentwässerung erfolgt über beidseitig an den Straßenrändern angeordnete Straßeneinläufe. Die Straßeneinläufe sind an das Mischwasserkanalsystem des ZWA Saalfeld-Rudolstadt angeschlossen. Im Baufeldbereich ist eine einseitige Straßenbeleuchtungsanlage vorhanden. Die Standorte befinden sich im Bereich der Hinterkante des östlichen Gehweges.

Die Straße weist im geplanten Ausbaubereich eine Vielzahl von Schadstellen mit Längs-, Quer- und Netzrissen auf. Partiell sind Verformungen der Asphaltbefestigung, insbesondere in den Randbereichen, erkennbar. Fahrbahnentwässerungsanlagen sind nicht in ausreichender Anzahl vorhanden und in einem schlechten baulichen Zustand. Die Gehwege weisen teilweise erhebliche Unebenheiten auf. Nördlich des Einmündungsbereichs Knochstraße/Brucknerstraße quert als Gewässer II. Ordnung der Köditzbach die Knochstraße. Die vorhandene Köditzbachverrohrung weist einen schlechten baulichen Zustand auf und ist mit unterschiedlichen Querschnittsabmessungen hydraulisch nicht ausreichend dimensioniert. Im Zuge des geplanten Straßenausbaus ist deshalb die Erneuerung der Köditzbachverrohrung im Baufeldbereich erforderlich und geplant.

Für den grundhaften Ausbau der Knochstraße ist eine einheitlich Fahrbahnbreite von 7,00 m geplant. Mit dieser Festlegung wird berücksichtigt, dass der Radverkehr auf der Fahrbahn stattfindet. Die Anordnung eines separat geführten Radweges ist aufgrund der zu geringen Raumbreiten nicht möglich. Im Bestand befinden sich im Bereich der Gaststätte "Am Köditzbrunnen" zwei Bushaltestellen (stadteinwärts bzw. stadtauswärts). Im Rahmen der geplanten Baumaßnahme ist die barrierefreie Gestaltung der Bushaltestellen vorgesehen.

Der Fahrbahnoberbau erfolgt nach den Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaus RStO 12/24. Gemäß der vorliegenden Entwurfssituation (Verbindungsstraße, örtliche Einfahrtsstraße - HS III, HS IV), der Verkehrsbelastung und des Busverkehrs wird die Knochstraße in die Belastungsklasse 3,2 nach RASt eingeordnet.

Die Maßnahme soll in drei Bauabschnitten realisiert werden:
1. BA : 2027 - Helenenstraße bis vor Richterstraße;
2. BA : 2028 - Kreuzung Richterstraße bis Brunnenstraße;
3. BA : 2029 - Brunnenstraße bis Tiefer Weg.

Für die geplante Maßnahme werden Baukosten von ca. 3,2 Mio Euro (netto) veranschlagt.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Ziel der Beschaffung ist die Vergabe folgender Leistungen nach HOAI 2021 Teil 3 und Teil 4 für den grundhaften Ausbau der Knochstraße in Saalfeld/Saale:

- Objektplanung Verkehrsanlagen nach den §§ 45-48 HOAI (Grundleistungen der Lph 3-7, 9)
- Objektplanung Ingenieurbauwerke nach den §§ 41-44 HOAI (Grundleistungen der Lph 3-7, 9)
- Fachplanung Technische Ausrüstung / Stadtbeleuchtung nach den §§ 53-56 HOAI (Grundleistungen der Lph 3-9)

sowie folgende Besondere Leistungen:

Objektplanung Verkehrsanlagen
- Koordination und Integration der Planung und Leistungsverzeichnisse der Versorgungsträger (Wasser- und Abwasserverband, Energienetze (Gas, Strom);
- Erarbeitung einer Aufgabenstellung + Leistungsverzeichnis für die bedarfsgerechte Ingenieurvermessung;
- Erarbeitung einer Aufgabenstellung + Leistungsverzeichnis für die bedarfsgerechte Baugrunduntersuchung / Altlastenuntersuchung;
- Objektübergreifende, integrierte Bauablaufplanung (Lph 5);
- Örtliche Bauüberwachung;
- Protokollierung der Bauberatungen - Annahme 160 Bauberatungen;
- Prüfung und Bewerten der Berechtigung von Nachträgen (Lph 8) - 300 Nachtragspositionen;
- Überwachung der Entwicklungspflege für einen Zeitraum von 2 Jahren (Lph 9);
- Bestandsdokumentation der abgeschlossenen Maßnahme (Lph 9);
- Erstellung eines Koordinierten Leitungsplans;
- Terminwahrnehmung (Halbtagstermin, Ganztagstermin).

Objektplanung Ingenieurbauwerke
- Erarbeitung einer Aufgabenstellung + Leistungsverzeichnis für die bedarfsgerechte Ingenieurvermessung;
- Erarbeitung einer Aufgabenstellung + Leistungsverzeichnis für die bedarfsgerechte Baugrundunteruchung / Altlastenuntersuchung;
- Örtliche Bauüberwachung;
- Prüfung und Bewerten der Berechtigung von Nachträgen (Lph 8) - 300 Nachtragspositionen;
- Bestandsdokumentation der abgeschlossenen Maßnahme (Lph 9);
- Terminwahrnehmung (Halbtagstermin, Ganztagstermin).

Termine
- Lph 5 bis zum 28.02.2027
- Lph 6 bis zum 31.03.2027

- Beginn Ausschreibung: 01.05.2027
- Baubeginn: 01.08.2027

Umfang der Auftragsvergabe

500.000,00
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
36

Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Es können sich aus den Vergabe- und Abrechnungsbedingungen sowie Fristen der geplanten Fördermittel Rahmenbedingungen ergeben, die zu einer Auftragsverlängerung führen.

2
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Knochstraße
07318
Saalfeld / Saale
Deutschland
DEG0U

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Projektanalyse, Methodik, Herangehensweise

Darstellung der prinzipiellen, bewerbertypischen Herangehensweise an die Planungsaufgabe anhand von vergleichbaren Projekten, Methodik und wesentliche Arbeitsschritte, Darstellung von Merkmalen und Besonderheiten der Aufgabe (in den Ausführungen soll der Bezug zur konkreten Aufgabenstellung hergestellt und die Herangehensweise anhand von realisierten Projekten erläutert werden);
Bewerbertypischer Ansatz zur Umsetzung einer wirtschaftlichen Lösung in Bezug auf Herstellungs- und Folgekosten, Ermittlung der Kosten in einzelnen Leistungsphasen, Aussagen zur Kostenoptimierung in Planungs- und Bauphase;
Zeitbedarf für Leistungsphasen, vorgesehene Maßnahmen zur Einhaltung von Terminzielen für das Vorhaben im Auftragsfalle, Bewältigung von Leistungsstörungen.

Gewichtung
50,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Projektteam/Projektorganisation

Vorstellung des Projektteams, Verfügbarkeit und Präsenz Projektleiter, Bauleiter, Aufgabenverteilung innerhalb des Projektteams, Absicherung bei Urlaub, Krankheit;
Darstellung des bewerbertypischen Projekt- und Qualitätsmanagements, Maßnahmen zur Einhaltung von Qualität, Darstellung der Erfahrung im Umgang mit öffentlichen Fördermitteln;
Organisation/Kommunikation im Bearbeitungsteam, Abstimmung mit fachlich Beteiligten, Versorgungsunternehmen, Behörden, Gewährleistung örtliche Präsenz.

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Preis
Vergütung/Honorar

Honorar Grundleistungen Objektplanung Verkehrsplanung;
Honorar Grundleistungen Objektplanung Ingenieurbauwerke;
Honorar Grundleistungen Fachplanung Technische Ausrüstung / Stadtbeleuchtung;
Summe Honorare Besondere Leistungen;
Generalplanerzuschlag;
Stundensätze/Zeithonorare (Summe der Stundensätze bei Wichtung der Sätze Büroinhaber und Angestellte Ingenieure 2-fach, sonstige Büromitarbeiter 1-fach);
Nebenkosten.

Gewichtung
20,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen (2 Stufen):

Objektplanung Verkehrsanlagen und Objektplanung Ingenieurbauwerke:
Der Umfang der zu beauftragenden Leistungen beinhaltet die Leistungsphasen 3 bis 4. Eine optionale Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5 bis 7, 9 sowie der örtlichen Bauüberwachung ist beabsichtigt.

Fachplanung Technische Ausrüstung / Stadtbeleuchtung:
Der Umfang der zu beauftragenden Leistungen beinhaltet die Leistungsphasen 3 bis 4. Eine optionale Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5 bis 9 ist beabsichtigt.

Der Auftraggeber behält sich vor, Teilleistungen getrennt zu vergeben, wenn besondere fachliche Gründe dafür sprechen.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

1. Stufe Teilnahmewettbewerb
2. Stufe Verhandlung

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y7ZMX83

Einlegung von Rechtsbehelfen

Es wird darauf hingewiesen, dass ein Vergabenachprüfungsverfahren gem. § 160 Abs.1 GWB nur auf Antrag bei der Vergabekammer eingeleitet wird. Die dazu maßgeblichen Fristen gem. § 160 Abs. 3 GWB regelt das Gesetz wie folgt: Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Als Teilnahmeantrag ist zwingend das jeweilige Bewerbungsformular zu verwenden. Dieses und ergänzende Unterlagen finden Sie auf der Vergabeplattform. Gewertet werden nur vollständig ausgefüllte und unterzeichnete Bewerbungsformulare und die geforderten Anlagen. Bei Bietergemeinschaften ist für jedes selbständige Büro ein separates Bewerbungsformular zu verwenden und der bevollmächtigte Vertreter zu benennen. Nachauftragnehmer haben die entsprechend gezeichneten Inhalte des Bewerbungsformulars auszufüllen und einzureichen. Die Bewerbungen sind über die Vergabeplattform elektronisch hochzuladen.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbliebenen Bewerbern durch Los getroffen werden (§ 75 Satz 6 VgV).

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

Nachweise gemäß § 45 (1) Nr. 1 VgV (Eigenerklärung über den jährlichen Gesamtumsatz - das jährliche Gesamthonorar - für entsprechende Leistungen in den letzten drei Geschäftsjahren)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
10,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Angaben nach § 46 (3) Nr. 1 VgV (Eigenerklärungen) - konkret auf die Bewerbung abgestellte Referenzen (vergleichbare Leistungen, in den letzten zehn Jahren): Bezeichnung der Baumaßnahme, Angabe des Ausführungszeitraums (von- bis), Kosten / Baukosten gemäß DIN 276 (brutto), der erbrachten Leistungsphasen, der Größenordnung (Bruttogrundrissfläche BGF), des Projektleiters sowie des Auftraggebers (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer). Gewünscht ist der Nachweis von Fachkunde und Erfahrungen in folgenden Planungsbereichen:
- Objektplanung Verkehrsanlagen (Planung von innerörtlichen Verkehrsanlagen mit normalen verkehrstechnischen Anforderungen oder in normaler städtebaulicher Situation);
- Objektplanung Ingenieurbauwerke (Planung von Ingenieurbauwerken nach Objektliste HOAI Anlage 12 Gruppe 3 (Bauwerke und Anlagen des Wasserbaus), vorzugsweise Durchlässe unter Haupterschließungsstraßen;
- Fachplanung Technische Ausrüstung (Planung Technische Ausrüstung im Rahmen von Projekten der Stadtbeleuchtung), vorzugsweise Stadtbeleuchtung an innerörtlichen Haupterschließungsstraßen oder verkehrsberuhigten Bereichen mit normalen städtebaulichen Anforderungen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
60,00

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

- Auskunft nach § 46 (3) Nr. 2 VgV (Eigenerklärung) - Name, berufliche Qualifikation, Art der Berufserfahrung und Berufserfahrung in Jahren der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen, Anzahl vergleichbarer Projekte,
- Angaben nach § 46 (3) Nr. 6 VgV (Eigenerklärungen) - Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die Inhaberin/den Inhaber oder Führungskräfte des Unternehmens sowie die Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen,
- Angaben nach § 46 (3) Nr. 8 VgV (Eigenerklärungen) - jährliche Anzahl und Zusammensetzung der Beschäftigten der letzten drei Jahre.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
30,00

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Objektplanung Verkehrsanlagen
- § 75 Abs. 2 VgV - Berufsstand der Ingenieure, Fachgebiet Straßenbau/Verkehrsanlagen,
- Juristische Personen, sofern die Anforderungen nach § 75 (3) VgV erfüllt werden.

Objektplanung Ingenieurbauwerke
- § 75 Abs. 2 VgV - Berufsstand der Ingenieure, Fachgebiet Ingenieurbauwerke,
- Juristische Personen, sofern die Anforderungen nach § 75 (3) VgV erfüllt werden.

Fachplanung Technische Ausrüstung / Stadtbeleuchtung
- § 75 Abs. 2 VgV - Berufsstand der Ingenieure, Fachgebiet Elektrotechnik,
- Juristische Personen, sofern die Anforderungen nach § 75 (3) VgV erfüllt werden.

Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und der Führungskräfte des Unternehmens, Angabe der Namen und der beruflichen Qualifikation der Personen, die im Auftragsfall die Leistung erbringen sollen, Benennung des Projektleiters und des Bauleiters, Nachweis der beruflichen Qualifikation jeweils durch Nachweis der Berufszulassung; handelt es sich bei dem Bewerber um eine juristische Person, ist eine Kopie des Handelsregisterauszuges einzureichen

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

- Angaben nach § 46 (3) Nr. 3 VgV (Eigenerklärungen) - Maßnahmen zur Qualitätssicherung und der Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten des Bewerbers einschließlich IT und Software des Bewerbers (Angaben zur CAD-Ausrüstung sowie Gewährleistung GAEB-Schnittstellen)
- Angaben nach § 46 (3) Nr. 9 VgV (Eigenerklärungen) - Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung
- Angaben nach § 46 (3) Nr. 10 VgV (Eigenerklärungen) - Auftragsanteil/Leistungen, für den/die der Bewerber Unteraufträge zu erteilen beabsichtigt; Benennung der hierfür vorgesehenen Büros, Einreichung der Verpflichtungserklärungen der vorgesehenen Büros

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Mindeststandard: Berufshaftpflichtversicherung bzw. Projektversicherung mit den Deckungssummen von 3,00 Mio EUR für Personenschäden sowie 1,00 Mio EUR für sonstige Schäden.
Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung durch Einreichung einer Kopie des Versicherungsscheins;
Alternativ: Vorlage verbindlicher und unbedingter Erklärungen des Bewerbers und des Versicherers zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung, worin der Bewerber und der Versicherer sich bereit erklären, bei Auftragserteilung die Haftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen abzuschließen - Ausschlusskriterium

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigem Vertreter

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung