Durchführung halbjährliches Grundwassermonitoring (Los 1 und 2) mit Durchführung einer variantenvergleichenden Sanierungsuntersuchung gemäß § 13 BBodSchG (Los 1)
Ziel der beauftragten übergreifenden Leistungen ist es
- den aktuellen Zustand des Grundwassers zu bewerten,- Messnetzerweiterungen zur Verdichtung der Datenbasis vorzunehmen,- die zukünftige Entwicklung unter Berücksichtigung natürlicher Schadstoffminderungsprozesse (MNA) zu prognostizieren,- das bestehende Grundwasserströmungs- und das bestehende Schadstofftransportmodell fortzuschreiben und zu erweitern sowie- die zukünftige bodenschutzrechtliche Vorgehensweise im Einvernehmen aller Beteiligten abzustimmen.
Darüber hinaus ist für den Standort ehem. Chemiehandel Erfurt (Los 1)
-der Rückbau der oberirdischen noch am Standort befindlichen Grundwasserreinigungsanlage ausführungsreif zu planen und der Rückbau selbst zu überwachen sowie- in Fortführung der Optimierungsuntersuchungen und unter Auswertung der Ergebnisse der ergänzenden Untersuchungen aus dem Jahr 2017 weitere Ermittlungen von Art und Umfang bodenschutzrechtlicher Maßnahmen i.S. einer Sanierungsuntersuchung nach § 13 BBodSchG und § 6 BBodSchV durchzuführen.
Siehe Vergabeunterlage
Die Auftraggeber behalten sich vor, den Rahmenvertrag um bis zu zwei optionale Verlängerungszeiträume von jeweils einem Jahr zu verlängern. Die Verlängerungsoptionen können nur durch die Auftraggeber gezogen werden.
Zwischen der Grundlaufzeit und den optionalen Verlängerungszeiträumen kann - sofern fachlich erforderlich oder aus organisatorischen Gründen geboten - ein Unterbrechungszeitraum von ein bis zwei Jahren vorgesehen werden. Mit Ausübung der jeweiligen Verlängerungsoption wird das Monitoring im gleichen Turnus (halbjährlich) fortgeführt, sofern nicht abweichend durch die fachlich Beteiligten bestimmt.
Die Durchführung der Leistung erfolgt standortübergreifend im Norden von Erfurt.
Siehe Zuschlagskriterien
Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 VgV durchgeführt und ist zweistufig aufgebaut.
In der 1. Stufe (Teilnahmewettbewerb) sind ausschließlich Teilnahmeanträge mit den geforderten Eignungsnachweisen einzureichen.
Die Vergabeunterlagen werden bereits vollständig zur Verfügung gestellt und enthalten auch Unterlagen der 2. Stufe (Angebotsphase), insbesondere das Formblatt 631 "Aufforderung zur Abgabe eines Angebots" sowie das Leistungsverzeichnis.
Diese Unterlagen sind im Teilnahmewettbewerb nicht auszufüllen und nicht einzureichen. Eine Angebotsabgabe erfolgt erst nach gesonderter Aufforderung an die ausgewählten Bewerber.
Siehe Ausschlusskriterien. Es gelten die Regelungen nach § 56 VgV - Nachforderung von Unterlagen, Aufklärung.
Siehe Bewertungskriterien "Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit"
Siehe Bewertungskriterien "Qualitätssicherung"
Siehe Bewertungskriterien "Projekterfahrung" und "Fachliches Erfahrungsspektrum"
Siehe Bewertungskriterien "Projektteam"